16:16
Am Ölmarkt wird befürchtet, dass sich die Blockade der Strasse von Hormus hinauszögert, was den Öltransport aus den Fördergebieten am Persischen Golf behindert. Experten der Commonwealth Bank of Austria wollten nicht ausschliessen, dass sich die Störungen am Ölmarkt durch die US-Blockade von iranischen Häfen verschärfen könnten. Der Grund dafür sei , dass die Blockade durch die US-Marine rund 3,8 Millionen Barrel Rohöl und Produkte gefährde, die im vergangenen Monat durch die Strasse von Hormus transportiert worden seien.
Am Ölmarkt warten die Anleger auf Hinweise, wie es mit den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs weiter geht. Rohstoffstratege Warren Patterson von der Bank ING wies darauf hin, dass der aktuelle Waffenstillstand brüchig sei und die Forderungen der USA und des Irans weit auseinanderlägen. Obwohl die Rohölpreise weiterhin etwa ein Drittel über dem Vorkriegsniveau liegen, befinden sie sich deutlich unter den Höchstständen in den ersten Wochen des Iran-Kriegs.
Im März war der Preis für Rohöl der Sorte Brent zeitweise bis auf knapp 120 US-Dollar gestiegen.
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16:10
Nach ihrem starken Vortag haben die US-Börsen am Donnerstag ihre Auftaktgewinne abgegeben. Der Leitindex Dow Jones Industrial stand zuletzt knapp im Minus bei 48'442 Punkten.
Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 0,32 Prozent auf 26'120 Zähler und der marktbreite S&P 500 gab um 0,18 Prozent auf 7011 Punkte nach - beide Indizes hatten tags zuvor Rekorde erreicht und diese am Donnerstag nach dem Start zunächst etwas weiter nach oben geschraubt.
Investoren werden also wieder etwas vorsichtiger, auch weil die Ölpreise erneut steigen. Die Hoffnung auf ein länger anhaltendes Friedensabkommen im Nahen Osten geben sie aber nicht auf.
In der Berichtssaison enttäuschte der Pharmakonzern Abbott Laboratories mit einer reduzierten Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Der Kurs fiel um 4,2 Prozent.
Der Getränkehersteller Pepsico verzeichnete im ersten Quartal mehr Gewinn als erwartet. Das verhalf den Aktien zu einem Plus von 2,2 Prozent.
Der Versicherer Travelers verbuchte zum Jahresauftakt weniger Versicherungsbeiträge als am Markt erwartet. Die im Leitindex Dow enthaltenen Aktien verloren 0,9 Prozent.
Der Broker Charles Schwab verfehlte mit seinem Umsatz im ersten Quartal die Prognosen am Markt. Die Anteile sanken um 4,2 Prozent.
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15:40
Investoren gäben die Hoffnung auf ein länger anhaltendes Friedensabkommen im Nahen Osten nicht auf, hiess es aus dem Handel. Eine Lösung im Iran-Krieg würde immer deutlicher eingepreist
Auch der Schweizer Aktienmarkt dreht im Verlauf des Nachmittagshandel ins Plus.
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15:20
Nach einer Abfuhr für die Übernahmeavancen eines Finanzinvestors heben die Aktien des britischen Produkttestanbieters Intertek ab.
Die Papiere steigen um 13,6 Prozent bis auf 4958 Pence und sind damit Spitzenreiter im britischen Leitindex FTSE 100.
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14:40
Die Aktien von Abbott geben im vorbörslichen US-Handel um mehr als vier Prozent nach. Der Medizintechnikkonzern senkt wegen der Belastungen aus dem 23 Milliarden Dollar schweren Zukauf des Krebstest-Herstellers Exact Sciences seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Abbott rechnet für 2026 nun mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 5,38 und 5,58 Dollar, nach zuvor 5,55 bis 5,80 Dollar. Trotz der Einbussen füge die Übernahme dem Portfolio ein wachstumsstarkes Geschäft hinzu, sagt Firmenchef Robert Ford.
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14:25
Nach einem starken Börsentag vor allem für Technologieaktien dürften die US-Börsen am Donnerstag mit stabilen Kursen in den Handel gehen. Der Broker IG taxierte den Dow Jones Industrial vor der Startglocke 0,2 Prozent höher bei 48.557 Punkten. Der am Vortag starke Nasdaq 100 wird ebenfalls 0,2 Prozent fester erwartet bei 26.255 Zählern.
Gesucht waren im vorbörslichen Handel Aktien von Unternehmen, die in der Entwicklung, Erforschung oder Anwendung von Quanten-Computing tätig sind. So legten Infleqtion, D-Wave Quantum, Rigetti Computing und Quantum Computing zwischen 5 und 8 Prozent zu. Auslöser war die Vorstellung neuer KI-Modelle für das sogenannte Quanten-Computing durch den Chip-Giganten Nvidia . Hierbei geht es um die Beschleunigung von Rechenprozessen.
Vor Börsenbeginn legten weitere Unternehmen ihre Quartalsbilanzen vor. Der Pharmariese Abbott Laboratories reduzierte nach dem ersten Quartal die Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Das brockte dem Kurs vorbörslich ein Minus von 3,5 Prozent ein.
Der Getränkehersteller Pepsico hat im ersten Quartal mehr Gewinn gemacht als erwartet. Das verhalf den Aktien im vorbörslichen Handel zu einem Plus von einem Prozent.
Der Grossversicherer Travelers hat im ersten Quartal weniger Versicherungsbeiträge gebucht als am Markt erwartet. Die im Leitindex Dow enthaltene Aktie verlor daraufhin knapp ein Prozent.
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13:15
Die Futures der US-Aktienmärkte zeigen leicht nach oben:
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11:45
Die Furcht vor einem deutlichen Angebotsdefizit durch den Nahost-Krieg treibt den Aluminiumpreis immer weiter in die Höhe. Das Industriemetall, das unter anderem im Fahrzeug- und Flugzeugbau und in der Verpackungsindustrie verwendet wird, liegt mit 3672 Dollar je Tonne auf dem höchsten Stand seit März 2022.
Der Preis ist seit Beginn des Krieges Ende Februar um fast 17 Prozent nach oben geschnellt. Einige lokale Aluminiumhütten im Nahen Osten mussten ihre Produktion durch den militärischen Konflikt entweder reduzieren oder sind durch Angriffe beschädigt worden.
Aus der Golfregion wurden im vergangenen Jahr rund neun Prozent des weltweiten Aluminiumbedarfs geliefert. Aufgrund der Lieferstörungen im Nahen Osten rechnen die Analysten von JP Morgan 2026 mit einem Primär-Aluminiumdefizit von 1,9 Millionen Tonnen, dem grössten seit 2000.
Der Aluminiumpreis könnte den Experten zufolge in den kommenden Monaten auf 4000 Dollar je Tonne klettern. Sinkende Lagerbestände verschärfen die Versorgungslage.
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11:35
Die Schweizer Börse fällt gemessen am SMI um 0,25 Prozent. Der Leitindex steht bei 13'186 Punkten.
Schwache defensive Schwergewichte halten der Markt im Minus. Die leichten Abgaben sollten angesichts der fulminanten Erholung der vergangenen Wochen allerdings nicht überbewertet werden. Vielmehr dürften Investoren nur auf das richtige Zeichen aus Teheran und Washington warten, um dann ein Kursrally zu starten, zeigt sich ein Händler überzeugt.
Positive Signale kommen auch aus Asien, meint ein weiterer Börsenexperte. Dort hätten chinesische Konjunkturdaten überrascht. Sowohl die Industrieproduktion als auch das chinesische Bruttoinlandsprodukt fielen besser aus als erwartet. Dies sei insofern wichtig, als dass der Iran-Krieg zuletzt Befürchtungen über die globale Konjunkturentwicklung ausgelöst hatte. «Nun zeigt sich jedoch eine erkennbare Resilienz der wichtigsten Volkswirtschaften und schürt die Hoffnungen auf geringere Bremsspuren.»
Mit Swisscom (-1,2 Prozent) gesellt sich noch ein weiterer defensiver Vertreter zu der Verlierergruppe.
Grösster Gewinner sind derweil Logitech (+1,5 Prozent). Techwerte stehen an diesem Handelstag wegen verschiedener Nachrichten ohnehin im Zentrum. So hat hierzulande noch VAT (-1,3 Prozent) mit dem Ausblick die Erwartungen verfehlt. Dagegen sind die Vorgaben der Wall Street sehr stark und auch die deutlich besser als erwartet ausgefallenen Zahlen der Branchengrösse TSMC sprechen eigentlich für eine gute Branchenstimmung.
In den hinteren Reihen können AMS Osram (+2,5 Prozent) und Inficon (+0,3 Prozent) hinzugewinnen. Comet (-1,0 oder -3,20 Fr.) kommen zwar zurück. Dabei dürfte das Minus bei Comet an sich kleiner sein, da die Titel ex Dividende (0,50 Fr.) gehandelt werden. Unter den Tech-Freunden richtet sich dann der Blick in Richtung USA, wo am Abend nach Börsenschluss die Zahlen vom Streaming-Dienst Netflix auf der Agenda stehen.
Derweil werden Barry Callebaut (-16,7 Prozent) für die vorgelegten Zahlen klar abgestraft. Der Schokolade-Hersteller hat im ersten Semester seines Geschäftsjahres weniger Schokolade verkauft und die Prognosen aktualisiert. Gerade der in Aussicht gestellte EBIT-Rückgang kommt bei den Anlegern nicht gut an.
Bystronic (-8,3 Prozent) werden nach Umsatz und Auftragseingang ebenfalls aus den Depots gekippt. Die Zahlen sind massiv unter den Erwartungen ausgefallen.
Dagegen gewinnen DocMorris (+7,8 Prozent) nach Zahlen hinzu. Die Online-Apotheke hat im ersten Quartal 2026 mehr umgesetzt und die bisherigen Ziele bestätigt.
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11:15
Die Aktien der Waadtländer Kantonalbank falle um 3,4 Prozent auf 125,70 Franken. Das ist der stärkste Rückgang seit elf Monaten und übertrifft damit die Verluste des Schweizer SMI.
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09:45
Die Schweizer Börse kommt kaum in die Gänge. Der SMI steht praktisch unverändert bei 13'225 Punkten.
Die Handelsspanne zwischen dem grössten Gewinner und grösstem Verlierer im Leitindex SMI ist mit -0,6 bis +0,7 Prozent auch eher klein. Vor allem die schwächeren Schwergewichte bremsen den SMI aus. Dabei spricht die Hoffnung auf weitere Friedensbemühungen zwischen dem Iran und den USA eher für eine leichte Erholung. In den USA hat sie den marktbreiten S&P 500 und den Tech-Index Nasdaq 100 auf neue Rekordniveaus gehievt.
Zu diesen Hoffnungen gesellt sich der anhaltende Optimismus rund um das Thema Künstliche Intelligenz. Ausserdem bleiben die Ölpreise weiterhin klar unter der psychologisch wichtigen Marke von 100-US-Dollar. Generell machten die jüngsten Bewegungen an den Aktienmärkten den Eindruck, dass Investoren sich mehr oder weniger in Stellung gebracht hätten und letztlich nur «auf das erlösende Signal aus Washington und Teheran lauern», beobachtet ein Händler. «Sobald die Gespräche zur Krisenbewältigung offiziell starten, dürfte dieser verhaltene Optimismus in eine dynamische Rallye umschlagen», so diese Stimme.
Grösster Gewinner sind derweil Logitech (+0,7 Prozent). Techwerte stehen an diesem Handelstag wegen verschiedener Nachrichten ohnehin im Zentrum. So hat hierzulande noch VAT (-1,4 Prozent) mit dem Ausblick die Erwartungen verfehlt. Dagegen sind die Vorgaben der Wall Street sehr stark und auch die deutlich besser als erwartet ausgefallenen Zahlen der Branchengrösse TSMC sprechen eigentlich für eine gute Branchenstimmung.
Auch für Barry Callebaut (-9,0 Prozent) geht es nach Zahlen deutlich abwärts. Der Schokolade-Hersteller hat im ersten Semester seines Geschäftsjahres weniger Schokolade verkauft und die Prognosen aktualisiert. Bystronic (-3,7 Prozent) werden nach Umsatz und Auftragseingang ebenfalls aus den Depots gekippt.
Dagegen gewinnen DocMorris (+8,0 Prozent) nach Zahlen hinzu. Die Online-Apotheke hat im ersten Quartal 2026 mehr umgesetzt und die bisherigen Ziele bestätigt.
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09:20
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
- Galderma: Royal Bank of Canada erhöht auf 155 (140) Fr. - Sector Perform
- R&S: Berenberg erhöht auf 39 (36) Fr. - Buy
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09:05
Der SMI starte 0,1 Prozent tiefer bei 13'206 Punkten.
Verkauft werden Zurich Insurance (minus 0,5 Prozent), Amrize (minus 0,4 Prozent) und Roche (minus 0,4 Prozent). Logitech (plus 0,7 Prozent) sowie Partners Group und ABB (je plus 0,3 Prozent) sind gefragt.
Unterdessen fällt der SPI um 0,1 Prozent auf 18'574 Zähler. Im Hintertreffen ist insbesondere Barry Callebaut. Die Aktie fällt aufgrund des gekappten Jahresausblicks um 6,6 Prozent. R&S steigt hingegen um 3,3 Prozent. Gefragt sind zudem Clariant und Stadler Rail (je plus 1,5 Prozent).
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08:05
Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,38 Prozent höher.
Nach den Verlusten vom gestrigen Mittwoch laufen die Schwergewichte Novartis (plus 0,68 Prozent), Nestlé (plus 0,64 Prozent) und Roche (plus 0,35 Prozent) auf Gewinne nach Börseneröffnung zu. Gefragt ist zudem Logitech (plus 0,61 Prozent). Amrize und UBS sind praktisch unverändert. SMI-Aktie, die deutliche zurückfallen, gibt es derzeit nicht.
Am breiten Markt, der 0,27 Prozent zulegt, sind DocMorris (plus 4,75 Prozent), Sandoz (plus 2,03 Prozent) und DKSH (plus 1,74 Prozent) gefragt. Barry Callebaut (minus 3,8 Prozent) und VAT (minus 2,23 Prozent) stehen unter Druck. Bei Vontobel (minus 3,81 Prozent) sind die Verluste wegen des Dividendenabschlags optischer Natur.
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07:20
Im Mittelpunkt steht weiter der Krieg in Nahost. Der Iran zieht in den Verhandlungen mit den USA Insidern zufolge eine teilweise Öffnung der Strasse von Hormus in Erwägung. Damit rückt die Islamische Republik erstmals von Maximalforderungen ab.
Bislang wollte die Regierung in Teheran Gebühren für die Durchfahrt durch die internationale Wasserstrasse erheben und die Souveränität über die Meerenge beanspruchen. Seit dem 8. April gilt eine zweiwöchige Feuerpause. Der Krieg hat zu der bislang grössten Unterbrechung der weltweiten Öl- und Erdgasversorgung geführt. Der Iran blockiert den Verkehr durch die Meerenge, über die etwa 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssiggasexporte abgewickelt werden. Die USA hatten am Montag zudem eine Blockade gegen Öltanker verhängt, die iranische Häfen verlassen.
Auf der Konjunkturagenda am Donnerstag stehen die finalen März-Inflationsdaten der Euro-Zone sowie die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Daten zur Industrieproduktion.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank vorbörslich 0,13 Prozent höher bei 13'244 Punkten.
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06:15
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04:55
Die Hoffnung auf eine Beilegung des Iran-Konflikts und unerwartet starke Konjunkturdaten für China verschaffen den asiatischen Aktienmärkten Auftrieb. Die Börse Shanghai gewann 0,4 Prozent auf 4043,64 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,6 Prozent auf 4713,95 Punkte.
In Tokio stieg der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 2,4 Prozent auf 59'549,59 Punkte zu und der breiter gefasste Topix notierte 1,3 Prozent höher bei 3820,66 Zählern. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans legte um 0,3 Prozent zu und steuerte damit auf den dritten Gewinntag in Folge zu.
Die Analysten vom Goldman Sachs schrieben, sie sei für die Aktien der Schwellenländer «insgesamt positiv gestimmt». Die Gewinne in der Region würden von der KI-bezogenen Nachfrage angetrieben, die relativ von den direkten Auswirkungen des Ölschocks abgeschirmt sein dürfte.
Die nach den USA zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt wuchs im ersten Quartal um 5,0 Prozent und damit stärker als von Analysten erwartet. «Der solide Jahresauftakt dank einer starken Exportleistung deutet darauf hin, dass die direkten Auswirkungen des Nahost-Konflikts vorerst begrenzt bleiben», sagte Junyu Tan, regionaler Ökonom für Nordasien bei Coface in Hongkong. «Die Aussichten sind jedoch trotz der relativen Widerstandsfähigkeit Chinas bei den Unterbrechungen der Energielieferketten nicht nur rosig. Der Exportmotor könnte bei einem Andauern des Konflikts durch eine schwächere globale Nachfrage gebremst werden.»
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03:15
Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf 158,69 Yen und legte leicht auf 6,8177 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,7805 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1815 Dollar. Japanische Politiker hatten zuletzt wiederholt vor dem Wertverlust des Yen gewarnt.
Ein schwacher Yen verteuert die für das Land wichtigen Importe und verstärkt den Inflationsdruck. Dies gilt insbesondere für Energie, da Japan stark von Einfuhren abhängig ist. Am Mittwoch teilte die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama nach einem Treffen in Washington mit, Japan und die USA wollten sich angesichts der jüngsten Marktturbulenzen bei Währungsfragen enger abstimmen. Zudem seien die japanischen Behörden bereit, «entschlossene» Massnahmen gegen übermässige Kursbewegungen des Yen zu ergreifen, meldete der Sender NHK.
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02:30
«Bis ein Friedensabkommen geschlossen und die freie Schifffahrt durch die Meerenge Hormus wiederhergestellt ist, dürften die WTI-Preise voraussichtlich weiter zwischen 80 und 100 Dollar schwanken», sagte Toshitaka Tazawa, Analyst bei Fujitomi Securities. Zwar gebe es Hoffnungen auf eine Deeskalation im Nahen Osten, aber viele Anleger blieben weiterhin skeptisch.
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23:55
Der S&P 500 kletterte bis auf 7026 Zähler und beendete den Handel mit einem Zuwachs von 0,80 Prozent auf 7022,95 Punkte. Der Nasdaq 100 stieg über 26'214 Punkte, zum Börsenende verbuchte er beim Stand von 26'204,58 Zählern ein Plus von 1,40 Prozent. Tesla und Microsoft waren unter den grössten Gewinnern.
Mit einem Minus von 0,15 Prozent auf 48'463,72 Punkte hinkte das Leitbarometer Dow Jones Industrial hinterher. «Old Economy»-Aktien wurden gemieden, Caterpillar landeten mit einem Minus von 3 Prozent am Dow-Ende.
Am US-Aktienmarkt blicken gut gelaunte Anleger im Technologiesektor offenbar schon über den Iran-Krieg hinweg. Sowohl der Auswahlindex Nasdaq 100 als auch der marktbreite und mit Techwerten gespickte S&P 500 stiegen am Mittwoch so hoch wie nie zuvor. Standardwerte fielen etwas zurück. Hoffnungen auf Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran gaben zusammen mit dem Optimismus rund um Künstliche-Intelligenz-Technologien Auftrieb.
Die USA und der Iran erwägen, ihre vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe um weitere zwei Wochen zu verlängern, um mehr Zeit für ein Friedensabkommen zu bekommen, berichteten mit der Sache vertraute Personen. Dies beruhigte die Marktteilnehmer, die nun auf eine weitere Gesprächsrunde zwischen den beiden Ländern warten. Hoffnungen darauf hatten die Börsen in dieser Woche nach den ergebnislos gebliebenen Gesprächen vom Wochenende bereits angetrieben.
Positive Impulse kamen zur Wochenmitte von weiteren Quartalsberichten, etwa von den Finanzinstituten Morgan Stanley und Bank of America . Die Aktien von Morgan Stanley erreichten schon kurz nach dem Auftakt ein Rekordhoch und gewannen am Ende des Tages 4,5 Prozent. Die Anteile von Bank of America stiegen um 1,8 Prozent. Beide Banken überzeugten mit ihren Quartalsberichten. So verzeichnete Bank of America unerwartet hohe Zinseinnahmen. Morgan Stanley übertraf mit den Erträgen im Aktienhandel die durchschnittlichen Analystenschätzungen.
Mit einem Kursplus von 7,6 Prozent für Tesla knackten die Papiere des E-Fahrzeugherstellers ihren seit Ende des vergangenen Jahres gültigen Abwärtstrend erst einmal. Unter den Aktien der «Magnificent 7» - der Unternehmen mit der grössten Marktkapitalisierung - waren Tesla am Mittwoch der stärkste Wert. Microsoft erfreute die Anleger mit einem Aufschlag von 4,6 Prozent.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

