16:24

Der Dow Jones Industrial gab zuletzt seine Gewinne wieder ab und notierte prozentual unverändert bei 50'182 Punkten. Der Leitindex hatte am Vortag seinen Rekord auf über 50'500 Zähler weiter nach oben geschraubt, die Gewinne aber ebenfalls nicht halten können. Vorne im Dow setzten am Mittwoch die Papiere des Baumaschinenherstellers Caterpillar ihre Rekordrally mit plus 3,3 Prozent fort.

Der von Tech-Schwergewichten dominierte Nasdaq 100 stand am Mittwoch zuletzt noch 0,12 Prozent höher bei 25'158 Punkten. Der marktbreite S&P 500 verbuchte ein Plus von 0,08 Prozent auf 6948 Zähler.

Ob die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen in den USA nach den Jobdaten nun sinkt, darüber sind sich Marktbeobachter nicht ganz einig. Die deutlich nach unten revidierte Zahl der beiden Vormonate zeige, dass - ausserhalb des Freizeit- und privaten Gesundheits- sowie Staatssektors - die Wirtschaft eigentlich beständig Jobs verloren habe, kommentierten die Ökonomen der niederländischen ING Bank. Dies lege nahe, dass die Fed in diesem Jahr womöglich sogar noch mehr als zwei von der ING derzeit prognostizierte Zinssenkungen vornehmen könnte.

Vorbörslich sowie zum Start in den Handel noch deutlich im Plus, rutschten die Aktien von Shopify schnell ins Minus und verloren zuletzt 6,5 Prozent. Der Dienstleister für den Online-Handel setzte hat im vierten Quartal mehr umgesetzt als erwartet. Zudem winken den Anteilseignern Aktienrückkäufe in Milliardenhöhe.

Die Aktien von Unity Software brachen um rund ein Drittel ein. Schwache Prognosen des Software-Entwicklers für das erste Quartal schürten Ängste vor einer zunehmenden Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz.

Die Anteile des Spielzeugriesen Mattel sackten nach einem schlechter als erwartet ausgefallenen US-Weihnachtsgeschäft um 27 Prozent ab. Mattel gehören Marken wie Barbie und Hot Wheels.

Für die Aktien von Robinhood Markets ging es um fast 12 Prozent in den Keller. Der scharfe Kursverfall von Bitcoin und anderen Kryptowährungen verhagelte dem Broker im vierten Quartal das Geschäft.

Die Titel von Kraft Heinz büssten mehr als 2 Prozent ein. Der Lebensmittelkonzern legt die Aufspaltung in zwei börsengelistete Unternehmen auf Eis. Das Unternehmen investiert stattdessen in Forschung und Entwicklung sowie Vermarktung.

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15:59

Solide Zahlen vom US-Arbeitsmarkt haben am Mittwoch für verhaltenen Optimismus an den New Yorker Börsen gesorgt. Die Beschäftigtenzahl stieg in den Vereinigten Staaten im Januar deutlich stärker als erwartet. Allerdings wurde der Beschäftigungsaufbau in den beiden Vormonaten deutlich nach unten revidiert.

Der Dow Jones Industrial gewann im frühen Handel 0,35 Prozent auf 50'365 Punkte. Der Leitindex hatte am Vortag seinen Rekord auf über 50'500 Zähler weiter nach oben geschraubt, die Gewinne aber nicht halten können.

Der von Tech-Schwergewichten dominierte Nasdaq 100 legte am Mittwoch um 0,63 Prozent auf 25'285 Punkte zu. Der marktbreite S&P 500 zog um 0,44 Prozent auf 6973 Zähler an.

Ob die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen in den USA nach den Jobdaten nun sinkt, darüber sind sich Marktbeobachter nicht ganz einig. Die deutlich nach unten revidierte Zahl der beiden Vormonate zeige, dass - ausserhalb des Freizeit- und privaten Gesundheits- sowie Staatssektors - die Wirtschaft eigentlich beständig Jobs verloren habe, kommentierten die Ökonomen der niederländischen ING Bank. Dies lege nahe, dass die Fed in diesem Jahr womöglich sogar noch mehr als zwei von der ING derzeit prognostizierte Zinssenkungen vornehmen könnte.

Robinhood verlieren derweil mehr als 15 Prozent. 

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15:33

Die US-Börsen beginnen den Handel am Dienstag dank dem überraschend soliden US-Arbeitsmarkt im Plus. Der Dow Jones Industrial zieht um 0,59 Prozent an, S&P 500 steigt 0,71 Prozent und der Nasdaq 100 avanciert um 0,84 Prozent. 

Dem Schweizer Aktienmarkt, gemessen am SMI, fehlt derweil der Schwung – er handelt 0,08 Prozent höher. Nestlé verlieren 2,1 Prozent, UBS 1,5 Prozent. Angeführt wird das Tableau von Amrize mit einem Plus von 2,8 Prozent, gefolgt von Swisscom mit 2 Prozent. 

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15:20

Die Valoren von Nestlé geben gegen 15 Uhr um etwas mehr als zwei Prozent nach und notieren 2,2 Prozent tiefer. In Frankreich wurde ein dritter Todesfall im Zusammenhang mit Babynahrung bekannt. Die Aktien von Danone gaben im gleichen Umfang Terrain preis. 

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15:00

Solide Zahlen vom US-Arbeitsmarkt haben am Mittwoch für verhaltenen Optimismus an den US-Aktienmärkten gesorgt. Im Januar stieg die Zahl der Beschäftigten ausserhalb der Landwirtschaft doppelt so stark wie von Volkswirten im Mittel ihrer Prognosen erwartet worden war. Das verlieh den vorbörslichen Kursen etwas Rückenwind.

Der Dow Jones Industrial wird vom Broker IG vor dem Handelsauftakt 0,4 Prozent höher indiziert bei 50'375 Punkten. Er hatte am Vortag bei gut 50'500 Zählern eine weitere Bestmarke aufgestellt, die Gewinne aber nicht halten können. Der von Tech-Schwergewichten dominierte Nasdaq 100 wird 0,6 Prozent höher erwartet bei 25'280 Punkten.

Im vorbörslichen Handel schnellten die Aktien von Shopify um 11 Prozent nach oben. Der Dienstleister für den Online-Handel hat im vierten Quartal mehr umgesetzt als erwartet. Zudem winken den Aktionären Aktienrückkäufe in Milliardenhöhe.

Aktien von Unity Software brachen um 27 Prozent ein. Schwache Prognosen des Software-Entwicklers für das erste Quartal schürten Ängste vor einer zunehmenden Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz.

Aktien von Robinhood Markets fielen um fast 10 Prozent. Der scharfe Kursverfall von Bitcoin und anderen Kryptowährungen verhagelte dem Broker im vierten Quartal das Geschäft.

Aktien der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US verloren vorbörslich mehr als 5 Prozent. Die Zahl der Abonnenten im Mobilfunkgeschäft im vierten Quartal enttäuschte am Markt.

Die Titel von Ford gewannen 1,3 Prozent. Trotz einer überraschenden Steuerzahlung von 900 Millionen US-Dollar rechnet der Autobauer in diesem Jahr mit einem kräftig steigenden Gewinn.

Anteilsscheine von Kraft Heinz büssten fast 7 Prozent ein. Der Lebensmittelkonzern hat die Aufspaltung in zwei börsengelistete Unternehmen auf Eis gelegt. Das Unternehmen investiert stattdessen in Forschung und Entwicklung sowie Vermarktung.

14:25

Negativ aufgenommene Geschäftszahlen machen den Aktien des US-Online-Brokers Robinhood zu schaffen. Die Valoren rutschen um mehr als acht Prozent ab.

Der Umsatz des Unternehmens im vierten Quartal lag mit 1,28 Milliarden Dollar rund 4,5 Prozent unter der durchschnittlichen Analystenprognose. Am stärksten unter Druck gerieten die Erlöse in Robinhoods Krypto-Geschäft, die die ‌Erwartungen um gut ⁠zwölf Prozent verfehlten.

Die Experten der US-Investmentbank JP Morgan verwiesen zudem auf geringere Einlagenzuflüsse sowie ein langsameres Wachstum bei Premium-Abonnenten und neu eröffneten Konten.

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13:45

Der Goldpreis ist am Mittwoch wieder auf mehr als 5100 US-Dollar gestiegen. Der Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 5116 US-Dollar. Im frühen Handel hatte der Preis noch bei rund 5025 Dollar gelegen.

Es ist der höchste Stand seit dem 30. Januar. Der Preis liegt damit aber noch deutlich unter seinem Rekordhoch von knapp 5.600 Dollar. Auf den damals rasanten Anstieg folgte dann Anfang Februar der Sturz bis auf fast 4.400 Dollar. Seither geht es in der Tendenz wieder nach oben. Trotz der scharfen Preiskorrektur kostet Gold aktuell aber immer noch mehr als Anfang des Jahres.

Die Anleger warten jetzt auf den US-Arbeitsmarktbericht, der am frühen Mittwochnachmittag ansteht. Sie erhoffen sich vor allem Aufschluss über die künftige Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Höhere Zinsen belasten tendenziell die Edelmetallpreise, da Gold und Silber keine Zinsen abwerfen. Am Freitag stehen zudem die Verbraucherpreise für den Monat Januar auf dem Kalender. Zuletzt waren die Zinssenkungserwartungen durch die Nominierung von Kevin Warsh zum US-Notenbankchef gedämpft worden.

Noch deutlicher zugelegt hat der Preis für eine Feinunze Silber zur Wochenmitte auf zuletzt rund 86 Dollar. Im frühen Handel hatte der Preis noch über 5 Dollar niedriger gelegen.

Grund für die deutlichen Gewinne von Gold und Silber seit Ende 2025 sind neben der US-Geldpolitik vor allem die vielen Krisen weltweit. Edelmetalle - allen voran Gold - gelten bei vielen Investoren als sichere Häfen in Krisenzeiten. Auch kaufen Notenbanken wie die chinesische und indische schon länger umfangreich Gold zu, auch um sich unabhängiger vom US-Dollar zu machen. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für viele Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz, Robotik und Energie benötigt wird.

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13:15

Die Futures der US-Aktienmärkte liegen in der Gewinnzone:

- Dow-Jones-Futures: +0,11 Prozent.
- S&P-500-Futures: +0,12 Prozent.
- Nasdaq-Futures: +0,19 Prozent.

Unterdessen steht die Schweizer Börse gemessen am SMI 0,10 Prozent höher. Damit löst sich der Leitindex aus den Verlusten vom Mittwochvormittag heraus.

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11:40

Der Schweizer Aktienmarkt steht gemessen am SMI 0,16 Prozent tiefer. Der Leitindex notiert bei 13'497 Punkten.

Die Investoren sind vor den am Mittwochnachmittag anstehenden wichtigen US-Daten zurückhaltend. Zudem weiten sich die Sorgen um die «disruptiven» Veränderungen von KI für viele wirtschaftliche Sektoren aus. Und die hohe Schuldenaufnahme einiger grosser US-Techkonzerne facht die Angst um zu hohe Bewertungen in der Branche weiter an.

Am Nachmittag richtet sich dann der Fokus auf den verschobenen US-Arbeitsmarktbericht. Bereits im Detailhandelsumsatz hatte sich eine merkliche Abkühlung beim US-Konsum gezeigt - nun werde darauf geschaut, inwieweit der US-Arbeitsmarkt seine Abschwächung fortsetzt oder sogar beschleunigt, so ein Händler.

Bei einer negativen Überraschung und dann möglicherweise rückläufigen Inflationsdaten am Freitag könnten neue Zinssenkungshoffnungen aufflammen. «Obwohl es schon ein wenig paradox wäre, wenn sich Powell nach dem Streit mit Trump doch noch mit einer Lockerung verabschieden würde», so ein Experte.

Für den Aufzugbauer Schindler (-7,0 Prozent) geht es nach Zahlen massiv abwärts. Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2025 fielen nach Ansicht von Analysten durchzogen aus. Die angekündigte Sonderdividende trägt offenbar wenig zur Beruhigung bei.

Nach eigentlich starken Zahlen liegen auch SGS (-3,2 Prozent) im Angebot. Händler sprechen von Gewinnmitnahmen, nachdem die Titel zuletzt stark gelaufen waren.

Defensive Werte sowie die Schwergewichte stützen den SMI. So gewinnen Swisscom (+0,7 Prozent) oder Givaudan (+0,3 Prozent) hinzu, Novartis (+0,5 Prozent) und Nestlé (+0,5 Prozent) halten sich ebenfalls im Plus, während Roche unverändert sind.

Von den heutigen KI-Sorgen sind gleich zwei Branchen betroffen. So hatten am Vortag in den USA Aktien von Finanzdienstleistern nachgegeben und entsprechend fallen hierzulande nun Julius Bär (-4,1 Prozent), UBS (-3,4 Prozent) und auch Partners Group (-2,7 Prozent) zurück.

Das Startup Altruist hatte ein KI-gestütztes Tool eingeführt, das bei Investment-, Steuer- und Vermögensverwaltungsstrategien hilft. Das schürte die Besorgnis der Anleger gegenüber traditionellen Finanzunternehmen. «Mittlerweile kann KI durchaus Funktionen übernehmen, die lange Zeit menschlichen Beratern vorbehalten war», so ein Börsianer.

Auch Tech-Werte wie Comet (-0,6 Prozent), Inficon (-1,3 Prozent) oder AMS Osram (-4,0 Prozent) sind unter Druck. Hier facht der massive Kapitalhunger der grossen US-Techunternehmen wie Google die Angst vor zu hohen Bewertungen wieder an. Zudem sei es für die «kleineren» Vertreter der Branche nicht so leicht, sich das nötige Investitionskapital zu beschaffen. «Sie müssen auf Zinssenkungen hoffen - die aber vielleicht mit dem neuen Fed-Chef nicht so rasch kommen wie gewünscht», so ein Händler.

Derweil werden Adecco (-6,6 Prozent) für enttäuschende Zahlen von Konkurrent Randstad in Sippenhaft genommen.

Lem (-1,8 Prozent) verlieren nach dem Ausschluss aus dem MSCI Global Small Cap Index, während SMG (+1,2 Prozent) von einer Aufnahme in diesen profitieren.

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11:30

Angesichts der anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran gehen die Ölpreise weiter nach oben. Die Nordseesorte Brent ‌verteuert sich ⁠um 1,5 Prozent auf 69,81 Dollar je Fass. US-Öl WTI kostet mit 64,97 Dollar rund 1,6 Prozent mehr.

Der ⁠diplomatische Dialog zwischen den beiden Ländern dauere zwar an, die Stimmung bleibe aber fragil, schrieben die Analysten der LSEG. Sie verwiesen auf den anhaltenden ‌Sanktionsdruck, Zolldrohungen und die verstärkte militärische Präsenz der USA in der Region.

US-Präsident Donald Trump ‌hatte der Führung in Teheran auch mit Blick ​auf die jüngste Niederschlagung der Protestbewegung wiederholt mit einem Militärschlag gedroht.

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10:55

Dassault vergrault die Anleger mit enttäuschenden Wachstumszahlen und trübt damit ‌die ⁠Stimmung im gesamten europäischen Technologiesektor. Die Aktien von Dassault stürzen in Paris um bis zu 21,8 ⁠Prozent ab.

Der Technologieindex fällt um zwei Prozent und führt damit die branchenweiten Verluste an. Bei den Franzosen wuchs ‌der Umsatz im vierten Quartal währungsbereinigt nur um ein Prozent. ‌Die Ergebnisse seien schlimmer ausgefallen, als selbst die ​grössten Pessimisten befürchtet hätten, sagen die Analysten von JP Morgan.

Das Umfeld für Softwarefirmen verzeihe momentan keine Fehler. Grund dafür sind anhaltende Sorgen über die Auswirkungen neuerer Modelle Künstlicher Intelligenz auf traditionelle Unternehmen.

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10:20

Die Aktien von AMS Osram verlieren 3 Prozent und stehen nun bei 8,40 Franken. Dabei hatten sie sich in den vergangenen Tagen deutlich vorgearbeitet. Geholfen haben hierbei die Zahlenvorlage zum vierten Quartal respektive zum Gesamtjahr 2025 sowie die Nachricht, das Unternehmen werde Teile des Sensorengeschäfts an Infineon verkaufen. Die Verschuldung soll dadurch sinken. 

Zwar gab es am Mittwoch durchaus positive Kommentare von Analysten. So erhöhte Kepler Cheuvreux das Rating auf Hold von Reduce und zog das Kursziel auf 8,80 von 8,00 Franken nach.

Demgegenüber stehen Gewinnmitnahmen, wie Händler sagen. Zudem hat die Deutsche Bank das Rating auf Hold von Buy gesenkt und das Kursziel bei 9,50 Franken belassen.

Der zuständige Analyst begründet, der gestiegene Goldpreis erhöhe die Herstellungskosten und die Verlangsamung des Automobilmarktes China übe Preisdruck auf das Geschäft von AMS Osram aus.

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09:55

Der Schweizer Aktienmarkt steht gemessen am SMI 0,16 Prozent tiefer. Der Leitindex notiert bei 13'497 Zählern. 

Vor wichtigen US-Daten halten sich Anleger zurück und sind doch etwas nervös. Zudem sind die Vorgaben bestenfalls mässig. An der Wall Street hatten am Vortag sowohl der Dow Jones als auch die Tech-Börse Nasdaq nach Börsenschluss in Europa etwas an Terrain eingebüsst. Kommentare von Fed-Mitgliedern zu möglicherweise länger unveränderten Zinsen hätten die Aktienmärkte etwas ausgebremst, so Börsianer.

Am Nachmittag richtet sich dann der Fokus auf den von vergangener Woche verschobenen US-Arbeitsmarktbericht. Mit dem am Vortag publizierten Detailhandelsumsatz hatte sich bereits eine merkliche Abkühlung beim US-Konsum gezeigt - nun werde darauf geschaut, inwieweit der US-Arbeitsmarkt seine Abschwächung fortsetzt oder sogar beschleunigt, so ein Händler. Weitere Hinweise auf die Fed-Politik liefern dann am Freitag die Inflationsdaten. Ansonsten ist die Berichtssaison weiter in vollem Gange.

Für den Aufzugbauer Schindler (-8,5 Prozent) geht es nach Zahlen massiv abwärts. Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2025 fielen nach Ansicht von Analysten durchzogen aus. Die angekündigte Sonderdividende trägt offenbar wenig zur Beruhigung bei.

Bei SGS (-2,9 Prozent) fielen die Zahlen zwar besser aus, die zuletzt gut gelaufenen Titel geben dennoch nach. Der Warenprüfkonzern blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurück und übertrifft die Analystenerwartungen bei Umsatz und Gewinn.

An der SLI-Spitze rangieren einmal mehr Amrize (+1,8 Prozent) ohne Nachrichten. Zudem halten sich Versicherer wie Zurich (+0,5 Prozent) oder Helvetia Baloise (+0,5 Prozent) nach ihren Vortagesverlusten durch KI-Sorgen etwas besser.

In der zweiten Reihe fallen Adecco (-1,6 Prozent) nach Zahlen des Konkurrenten Randstad zurück. Derweil liegen auch Tech-Werte wie Comet (-1,6 Prozent), Inficon (-2,5 Prozent) oder AMS Osram (-4,8 Prozent) wieder im Angebot. Bei AMS gab es nach den gestrigen Zahlen einige Analystenkommentare.

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09:25

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

AMS Osram: Kepler Cheuvreux erhöht auf Hold (Reduce) - Ziel 8,80 (8) Fr.
AMS Osram: Vontobel erhöht auf 9,30 (9) Fr. - Hold
- AMS Osram: Deutsche Bank senkt auf Hold von Buy - Ziel 9,50 Fr.
Vontobel: UBS erhöht auf 71 (61,50) Fr. – Neutral
Interroll: UBS senkt auf 2500 (2652) Fr. – Buy
Ems-Chemie: Julius Bär erhöht auf 680 (640) Fr. – Hold
Landis+Gyr: Berenberg senkt auf 70 (80) Fr. – Buy

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09:20

Der japanische Yen ⁠steigt den dritten Tag in Folge. Im Gegenzug verliert der ‌Dollar 0,9 Prozent auf ‌153,10 Yen. Der Franken verliert gegenüber dem Yen 0,44 Prozent; ein Yen wird zu 49,96 Rappen gehandelt.

Seit dem ​Erdrutschsieg von Premierministerin Sanae Takaichi am Wochenende hat die japanische Landeswährung deutlich zugelegt. Analysten erwarten jedoch langfristig eine Abschwächung des Yen, da ‌Takaichis Finanzpolitik die ohnehin zuletzt gebeutelte Währung weiter belasten dürfte. Unter anderem sind Steuersenkungen und eine ​massive Aufrüstung des Militärs geplant.

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09:10

Der SMI verliert zum Start am Mittwoch 0,22 Prozent. Der Leitindex steht bei 13'490 Punkten. 

Grösster Gewinner ist Amrize (plus 1,8 Prozent), gefolgt von Zurich Insurance (plus 0,5 Prozent) und Swisscom (plus 0,4 Prozent). 

Unter Druck sind die Finanzwerte Partners Group (minus 1,6 Prozent) und UBS (minus 0,8 Prozent) sowie Logitech (minus 1,1 Prozent) und Roche (0,9 Prozent).

Der SPI fällt 0,44 Prozent auf 18'609 Punkte zurück. Leonteq verbessert sich um 1,8 Prozent, Medartis um 1,6 Prozent. Schindler wird nach den Jahreszahlen verkauft - das Minus beträgt 8 Prozent. Auch AMS Osram verzeichnet einen deutlichen Rückgang (-4,8 Prozent).

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08:05

Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,12 Prozent höher.

Dabei verzeichnen alle 20 Titel des Schweizer Leitindex ein Plus. Stärker als der Gesamtmarkt sind Alcon und Amrize unterwegs (je plus 0,6 Prozent).

Der breite Markt verbessert sich um 0,15 Prozent. Fast alle Aktien ziehen leicht an, besonders gefragt ist SGS (plus 1,6 Prozent). Schindler büsst hingegen 0,13 Prozent ein.

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07:20

Der Dax wird am Mittwoch der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge ‌fester in ⁠den Handel starten. Am Dienstag ging ⁠der deutsche Leitindex knapp im Minus bei 24'988 Punkten aus ‌dem Handel. Nach gemischt ausgefallenen Konzernbilanzen ‌hatten die US-Börsen uneinheitlich ​geschlossen.

Im Fokus zur Wochenmitte steht der US-Arbeitsmarktbericht. Erwartet wird, dass sich der zuletzt maue Jobaufbau im Januar etwas verstärkt hat. Experten erwarten ein ‌Stellenplus ausserhalb der Landwirtschaft von 70'000, nach 50'000 im Dezember. Die Arbeitslosenquote dürfte bei 4,4 Prozent ​verharren. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht zudem ​die Geopolitik.

US-Präsident Donald Trump ​und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kommen in Washington ‌zusammen, um über das weitere Vorgehen im Konflikt mit dem Iran zu beraten.

Auf der Unternehmensseite ​blicken ​Anleger auf die Geschäftszahlen ⁠der Commerzbank, der Thyssenkrupp-Rüstungstochter TKMS, des Energietechnikkonzerns ​Siemens Energy und ⁠der US-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,14 Prozent höher bei 13'525 Punkten.

Am Mittwoch legen Schindler, SGS und die St. Galler Kantonalbank (SGKB) ihre Ergebnisse des Jahres 2025 vor.

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06:10

Ein Euro kostet 91,26 (-0,1 Prozent). Der Dollar wird zu 76,61 Rappen gehandelt (-0,23 Prozent)

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04:45

Schwächer als erwartet ausgefallene US-Einzelhandelsumsätze haben die Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung in den USA geschürt und den Anleihemärkten Auftrieb ‌gegeben. ⁠Die Daten zeigten für Dezember einen Rückgang der Kernumsätze um 0,1 Prozent, zudem wurden ⁠die Zahlen für November und Oktober nach unten korrigiert.

An den asiatischen Börsen sorgte dies für ‌eine überwiegend freundliche Stimmung, auch wenn der Handel wegen eines ‌Feiertags in Japan und Hongkong ausgedünnt ​war. Der australische Leitindex legte um ein Prozent zu. Angetrieben wurde er von einem Kurssprung von sieben Prozent bei der Commonwealth Bank of Australia nach Vorlage von Rekordergebnissen.

Dagegen brachen die Aktien des Biotech-Unternehmens CSL um zwölf Prozent ein, nachdem ein Gewinnrückgang ‌und der Abgang des Vorstandschefs bekanntgegeben wurden. Die Börse in Shanghai tendierte fester. Schwache Inflationsdaten untermauerten dort die Erwartung weiterer Konjunkturhilfen.

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03:25

Am Devisenmarkt setzte der Yen seinen Erholungskurs fort. Nach ​dem Wahlsieg von Premierministerin Sanae Takaichi überdenken einige Investoren ihre ​Annahmen. Der Dollar verlor 0,5 Prozent auf 153,59 ​Yen und legte leicht auf 6,9113 Yuan zu.

Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent niedriger ‌bei 0,7662 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1909 Dollar und zog leicht auf 0,9126 Franken an.

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02:40

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent ​aus der ​Nordsee um 0,8 Prozent auf 69,34 ⁠Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte ​0,8 Prozent fester bei ⁠64,49 Dollar. Der Goldpreis zog ebenfalls an. Die Kryptowährung Bitcoin notierte bei rund 69'000 ‌Dollar.

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23:50

Kommentare aus den Reihen der US-Notenbank Fed zur Zinsentwicklung haben die US-Börsen am Dienstag ausgebremst. Im frühen Handel noch auf einem Rekordhoch bei fast 50'513 Punkten, beendete der Leitindex Dow Jones Industrial den Handel mit plus 0,10 Prozent auf 50'188 Zählern.

Der marktbreite S&P 500 gab um 0,33 Prozent auf 6942 Punkte nach. Der von Tech-Schwergewichten dominierte Nasdaq 100 sank um 0,56 Prozent auf 25'128 Zähler. Unter den «Magnificent Seven» verbuchte nur Tesla Kursgewinne.

Laut der Präsidentin der Federal Reserve Bank of Cleveland, Beth Hammack, könnten die Zinsen für längere Zeit unverändert bleiben. Die Auswirkungen der jüngsten Zinssenkungen sollten erst einmal bewertet und die weitere Entwicklung der Wirtschaft beobachtet werden. Zinssenkungshoffnungen bekamen damit einen Dämpfer.

Quartalsbilanzen und Prognosen von Unternehmen prägten ansonsten das Geschehen am Dienstag, während die Dezember-Einzelhandelsumsätze enttäuschten. Marktteilnehmer fokussieren sich nun auf die Veröffentlichung des monatlichen Arbeitsmarktberichts am Mittwoch. Am Freitag steht zudem die Bekanntgabe der Konsumentenpreise an. Die Daten dürften Hinweise auf das weitere Vorgehen der US-Notenbank Fed geben.

Unter den Aktien der Old Economy büssten Coca-Cola 1,5 Prozent ein. Der Getränkekonzern blieb mit seiner Umsatzprognose für dieses Jahr hinter den Schätzungen am Markt zurück. Diese seien allerdings hoch gewesen, hiess es von JPMorgan.

Die Titel des Chemiekonzerns Dupont gewannen dagegen rund 5 Prozent, hier hatte der Quartalsgewinn die Prognosen am Markt übertroffen.

Der Reifenhersteller Goodyear rechnet im ersten Quartal mit sinkenden Volumina, welche das Jahresergebnis belasten dürften. Daraufhin sackte der Kurs um 13,5 Prozent ab.

Die Aktien von Spotify schnellten um 14,8 Prozent nach oben. Der Streamingdienst hatte im vierten Quartal dank wachsender Abonnentenzahl deutlich mehr als ein Jahr zuvor verdient.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Reto Zanettin
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