09:53
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Dienstag mit leichten Verlusten in den Handel gestartet, hat im Handelsverlauf dann aber ins Plus gedreht. Dank der defensiven Ausrichtung kann sich der Leitindex damit den negativen Vorgaben aus den USA und den steigenden Unsicherheiten rund um die US-Zollpolitik sowie KI-Sorgen entziehen. Mit dem leichten Vorrücken hievt sich der SMI auf ein neues Jahreshoch.
Hierzulande sorgt ausserdem die auf Hochtouren laufende Berichtssaison für Impulse. So haben unter anderem die Technologiegruppe Oerlikon, die Walliser Kantonalbank und die Immobiliengesellschaft PSP ihre Zahlen vorgelegt. Nachbörslich werden zudem Resultate des Bankensoftwareherstellers Temenos sowie des Augenheilkonzerns Alcon erwartet. Makroökonomisch bleibt es derweil vergleichsweise ruhig. Im Fokus stehen US-Daten zum Konsumentenvertrauen, zu den Hauspreisen und zur Entwicklung der Industrie.
Am deutlichsten im Plus bei den Blue Chips sind Sika (+2,4 Prozent), Givaudan (+1,9 Prozent) und Alcon (+1 Prozent). Parnters Group (+0,5 Prozent) erholen sich etwas von den hohen Verlusten vom Vortag. Im Zuge der KI-Ängste waren die Titel mit einem Minus von 8,4 Prozent unter die Räder gekommen an.
Im breiten Markt schwingen Oerlikon mit einem Plus von 10 Prozent oben aus. Das Unternehmen hatte beim Zahlenausweis trotz dem anhaltend schwierigen Umfeld unter anderem mit einer hohen Sonderdividende nach dem Verkauf einer Geschäftseinheit überrascht. Demgegenüber geht es für Dormakaba (-5,7 Prozent) nach Zahlen deutlich nach unten. Seitwärts tendieren die Aktien des Immobilienkonzerns PSP nach insgesamt soliden Jahreszahlen.
+++
09:25
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Barry Callebaut: Goldman Sachs erhöht auf 1600 (1450) Fr. - Buy
Belimo: Berenberg erhöht auf 1060 (1020) Fr. – Buy
Belimo: Kepler Cheuvreux senkt auf 1010 (1070) Fr. – Buy
Belimo: Morgan Stanley senkt auf 860 (902) Fr. - Equal Weight
Gurit: Research Partners senkt auf Verkaufen - Ziel 20 Fr
Medartis: Octavian erhöht auf 115 (105) Fr. - Buy
Nestlé: DZ Bank erhöht auf 94 (93) Fr. – Kaufen
Siegfried: Bernstein SG senkt auf 126 (136) Fr. – Outperform
Siegfried: Octavian senkt auf 120 (125) Fr. - Buy
Sika: Jefferies erhöht auf 197 (193) Fr. – Buy
Temenos: Kepler Cheuvreux senkt auf 65 (70) Fr. - Hold
+++
09:09
Die Schweizer Börse startet am Dienstag etwas im Minus. Die Vorgaben der US-Börsen sind klar negativ und die asiatischen Börsen tendieren uneinheitlich. Marktteilnehmer verweisen auf die Sorgen zu den potenziell disruptiven Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz und die Unsicherheiten rund um die US-Zollpolitik. Diese Faktoren dürften die traditionell defensive Ausrichtung des Schweizer Marktes stützen.
Hierzulande sorgt ausserdem die auf Hochtouren laufende Berichtssaison für Impulse. So haben unter anderem die Technologiegruppe Oerlikon, die Walliser Kantonalbank und die Immobiliengesellschaft PSP ihre Zahlen vorgelegt. Nachbörslich werden zudem Resultate des Bankensoftwareherstellers Temenos sowie des Augenheilkonzerns Alcon erwartet. Makroökonomisch bleibt es derweil vergleichsweise ruhig. Im Fokus stehen US-Daten zum Konsumentenvertrauen, zu den Hauspreisen und zur Entwicklung der Industrie.
Der SMI notiert kurz nach Börsenstart um 0,03 Prozent tiefer auf 13'866 Punkten. Am deutlichsten im Plus bei den Blue Chips sind Sika (+1,5 Prozent) und Alcon (+1,4 Prozent). Partners Group (+1,2 Prozent) legen ebenfalls zu. Damit erholen sich diese von den hohen Verlusten vom Vortag. Im Zuge der KI-Ängste waren die Titel mit einem Minus von 8,4 Prozent unter die Räder gekommen an. Alcon wiederum veröffentlicht die Zahlen nach Börsenschluss.
Belimo (-2,7 Prozent) knüpfen an die hohen Verluste vom Vortag an.
+++
08:10
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,24 Prozent höher auf 13'905 Punkten indiziert. Alle 20 SMI-Titel legen zu. Die Kursgewinne fallen zwischen 0,7 Prozent (Partners Group) und 0,1 Prozent (Swisscom).
Der breite Markt dürfte ebenfalls mit Gewinnen in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,24 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von OC Oerlikon (+4,2 Prozent), Belimo (+2,7 Prozent) und Sandoz (+0,9 Prozent) prognostiziert. Zu den Verlierern zählen dagegen Dormakaba (-2,4 Prozent), Galenica (-3,4 Prozent) und ams Osram (-0,2 Prozent). Dormakaba, und OC Oerlikon haben vorbörslich Zahlen publiziert, Galenica hat über die Schliessung eines Produktionsstandortes in Interlaken informiert.
+++
07:30
Südkoreanische und taiwanesische KI-Aktien stiegen am Dienstag und halfen den Leitindizes der beiden Länder, neue Rekordhochs zu erreichen. Anlegerinnen und Anleger ignorierten dabei die Bedenken vom Vortag, dass künstliche Intelligenz (KI) disruptive Auswirkungen auf die Softwarebranche und andere Sektoren haben könnte.
Der MSCI-Index für asiatische Schwellenländeraktien kletterte um 0,7 Prozent auf ein Rekordhoch, angetrieben von einem Anstieg des südkoreanischen Kospi um 2,1 Prozent und einem Plus von 2,7 Prozent bei taiwanesischen Aktien. Beide technologielastigen Märkte machen zusammen etwa 40 Prozent des MSCI-Index aus. Der regionale IT-Sektorindex stieg sogar um 3,1 Prozent auf ein Allzeithoch.
Am Vortag war die Wall Street unter Druck geraten, da Sorgen über die disruptiven Folgen von KI sowie Trumps unberechenbare Handelspolitik die Stimmung belasteten. Der Markt richte sich nun auf die Quartalszahlen von Nvidia, dem Stimmungsbarometer für KI-Aktien, aus. Der Technologiekonzern wird am Mittwoch die Ergebnisse publizieren.
«Der Markt weiss, dass eine starke Prognose von Nvidia die gesamte KI-Lieferkettengeschichte bestätigen würde – und südkoreanische Speicherchip-Hersteller sitzen mitten in diesem Ökosystem», erklärte Zavier Wong, Marktanalyst bei eToro:
«In gewisser Weise sieht das nach einer vorweggenommenen Positionierung aus, bei der bereits einiges an Zuversicht eingepreist ist», fügte Wong hinzu.
+++
07:00
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank um 0,48 Prozent höher bei 13'907,5 Punkten.
+++
06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,5 Prozent höher bei 13'910 Punkten.
Die Bilanzsaison ist in vollem Gange und am Dienstag werden zahlreiche Firmen über das Geschäftsjahr 2025 berichten. In der Schweiz legen etwa die Technologiegruppe Oerlikon, die Walliser Kantonalbank, die Immobiliengruppe PSP oder nach Börsenschluss der Bankensoftwarehersteller Temenos sowie am späten Abend der Augenheilkonzern Alcon Zahlen vor. Ausserdem warten Konzerne wie die spanische Telefonica oder die US-Grössen Home Depot und Texas Instruments mit Zahlen auf.
Etwas ruhiger geht es am Berichtstag mit Blick auf weitere Konjunkturdaten zu und her. Dabei dürften das Geschäftsklima in Frankreich oder Angaben aus den USA zum Konsumentenvertrauen, zu Hauspreisen sowie zur Entwicklung in der Industrie im Fokus stehen.
Am Montag ist die US-Börse derweil mit deutlichen Abgaben in die neue Woche gestartet. Erneute Sorgen um die Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz auf die Unternehmensgewinne sowie die anhaltende Unsicherheit hinsichtlich der US-Zölle haben die Risikobereitschaft der Anleger an der Wall Street gedämpft. Darunter könnten am Dienstag auch die europäischen Märkte leiden.
+++
05:20
Die asiatischen Börsen haben sich am Dienstag nach einem wackeligen Start stabilisiert. Die Nervosität der Anleger wurde jedoch durch einen erneuten Ausverkauf bei KI-Aktien an der Wall Street, Sorgen über die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump und geopolitische Spannungen geschürt. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,8 Prozent zu. Der chinesische CSI 300-Index gewann 1,3 Prozent. In Taiwan und Südkorea erreichten die Leitindizes Rekordstände.
+++
04:10
Am asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 154,99 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,8938 Yuan nach.
+++
03:10
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,8 Prozent auf 72,06 Dollar je Barrel (159 Liter). Der Goldpreis gab um 0,9 Prozent auf 5182,23 Dollar nach, während sich Silber um 1,1 Prozent auf 87,28 Dollar verbilligte. Die Kryptowährung Bitcoin verlor 1,3 Prozent auf 63.736,65 Dollar.
+++
01:30
Die US-Aktienmärkte haben einen Fehlstart in die neue Börsenwoche hingelegt. Erneute Sorgen um die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Unternehmensgewinne sowie die anhaltende Unsicherheit hinsichtlich der US-Zölle hätten die Risikobereitschaft der Anleger gedämpft, hiess es aus dem Handel.
Der Dow Jones Industrial fiel am Montag unter die Marke von 49.000 Punkten auf den tiefsten Stand seit drei Wochen und schloss 1,66 Prozent im Minus bei 48.804,06 Punkten. Der marktbreite S&P 500 verlor 1,04 Prozent auf 6.837,75 Zähler. Für den von Technologiewerten dominierten Nasdaq 100 ging es um 1,21 Prozent auf 24.708,94 Punkte abwärts.
Nach der jüngsten gerichtlichen Zoll-Entscheidung in den Vereinigten Staaten herrscht auf beiden Seiten des Atlantiks Unsicherheit, was künftig im Handel zwischen den USA und der EU gilt. Auf viele EU-Importe in die Vereinigten Staaten soll US-Regierungskreisen zufolge künftig ein Zoll von 15 Prozent erhoben werden, wie ein ranghoher Vertreter des Weissen Hauses mitteilte. Das Europäische Parlament fror die Umsetzung des bereits ausgehandelten EU/US-Zollabkommens ein. Am Freitag hatte der Oberste US-Gerichtshof dem Präsidenten Donald Trump die rechtliche Grundlage für viele bisher verhängte Zölle entzogen.
Aus Branchensicht standen vor allem Finanzwerte unter Verkaufsdruck. Auslöser war Händlern zufolge ein Bericht von Citrini Research, in dem die potenziellen Risiken dargelegt wurden, die KI für verschiedene Segmente der Weltwirtschaft mit sich bringen könnte. Zudem nähmen die Zweifel zu, ob sich die massiven Investitionen in diese Technologie bald auszahlen werden, hiess es. Die Papiere von American Express , JPMorgan , Goldman Sachs und Visa gehörten mit Kursabschlägen zwischen 3,3 und 7,2 Prozent zu den schwächsten Werten im Dow.
Zudem setzte sich die Talfahrt von Aktien bestimmter IT-Unternehmen fort. Als Begründung wurde auf den OpenAI-Konkurrenten Anthropic verwiesen, der vor dem Wochenende ein Sicherheitstool für sein KI-Modell Claude vorgestellt hatte, das als Bedrohung für die Geschäfte von IT-Beratungsunternehmen angesehen wird. So verbuchten die Titel von Zscaler , Crowdstrike und Datadog Verluste zwischen 9,9 und 11,3 Prozent. Die stärksten Einbussen mussten die Anteilscheine von IBM hinnehmen. Sie sackten als schwächster Dow-Wert um mehr als 13 Prozent ab. Das war der grösste Tagesverlust des IT-Konzerns seit dem Jahr 2000.
Unter den Einzelwerten fielen die Titel von Eli Lilly mit einem Anstieg von 4,9 Prozent positiv auf. Sie profitieren damit von einem erneuten Rückschlag des dänischen Wettbewerbers Novo Nordisk mit einem Abnehmmittel, was die Sorgen vor dessen wieder erstarkter Konkurrenz milderte. Analyst Chris Schott von JPMorgan erwartet länger anhaltende Marktanteilsgewinne von Eli Lilly - zu Lasten von Novo Nordisk.
Die Aktien von Paypal reagierten mit einem Plus von 5,8 Prozent auf Übernahmespekulationen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, weckt der massive Wertverlust des Zahlungsdienstleisters in den vergangenen Monaten das Interesse potenzieller Käufer. Mindestens ein grosser Konkurrent habe ein Auge auf Paypal als Gesamtunternehmen geworfen, während andere Interessenten nur an bestimmten Vermögenswerten interessiert seien.
Die Aktien des Papierherstellers International Paper sanken um 4,3 Prozent. JPMorgan-Experte Detlef Winckelmann verwies auf einen überraschenden Rückgang der Inlandspreise bei Wellpappen-Rohpapier.
Die Papiere von Arcellx sprangen um gut 77 Prozent auf knapp 114 Dollar hoch. Der Biotech-Konzern Gilead will den Krebsspezialisten für 115 Dollar je Aktie plus eine mögliche Nachzahlung in Höhe von fünf Dollar kaufen. Dabei wird Arcellx mit einem Eigenkapitalwert von bis zu 7,8 Milliarden US-Dollar bewertet. Die Anteilscheine von Gilead sanken um 1,1 Prozent.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

