16:57
Der Dollar hat am Dienstagnachmittag im Devisenhandel wieder angezogen. Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im Februar verbessert. Der Konsumindikator stieg um 2,2 Punkte auf 91,2 Punkte, während Ökonomen nur mit 87,1 Punkten gerechnet hatten. Zudem wurde der Wert für den Vormonat nach oben revidiert.
Zur Schweizer Währung stieg der Dollar auf 0,7749 Franken von 0,7736 am Mittag. Allerdings wurde damit lediglich wieder das Niveau vom Vorabend erreicht. Der Euro schwächte sich zum «Greenback» auf 1,1770 Dollar ab, nachdem er am Mittag noch 1,1787 Dollar gekostet hatte. Derweil trat das Euro/Franken-Paar bei Kursen von 0,9121 mehr oder weniger auf der Stelle.
Im Fokus stand auch der Yen, der zu allen anderen wichtigen Währungen weiter unter Druck geriet. In einem Bericht der Zeitung «Mainichi» hiess es, dass die japanische Premierministerin Sanae Takaichi bei einem Treffen mit dem Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, Bedenken hinsichtlich weiterer Zinserhöhungen geäussert habe.
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16:45
Die Ölpreise haben ihre starken Aufschläge der vergangenen Woche am Dienstag ausgebaut.
Anleger blickten weiterhin auf den Konflikt zwischen dem Iran und den USA. Die Vereinigten Staaten wollen an diesem Donnerstag US-Regierungskreisen zufolge mit dem Iran in Genf verhandeln. Ein Regierungsbeamter bestätigte dies auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte bereits Irans Aussenminister Abbas Araghtschi eine weitere Verhandlungsrunde mit den Vereinigten Staaten in wenigen Tagen in Aussicht gestellt.
In einem Beitrag in den sozialen Medien sagte US-Präsident Donald Trump, dass kein Abkommen «sehr schlecht» für den Iran wäre, und wies Berichte zurück, wonach das Pentagon befürchte, dass sich eine verlängerte Militäraktion als schwierig erweisen könnte.
Sollte es zu einer Einigung kommen, könnte der Iran mehr Erdöl exportierten, wodurch das Angebot auf dem Weltmarkt steigen und der Ölpreis entsprechend sinken dürfte. Allerdings könnte der Konflikt auch eskalieren, denn US-Präsident Donald Trump erwägt Medienberichten zufolge einen begrenzten Militärschlag im Iran, um den Druck auf die Gegenseite zu erhöhen.
«Das weitaus grösste Risiko eines US-Angriffs auf den Iran liegt aber in einer möglichen Blockade des Seeweges durch die Strasse von Hormus», kommentierte Carsten Frischen, Rohstoffexperte bei der Commerzbank. «Es würde bereits ausreichen, wenn die Wasserstrasse aufgrund eines zu hohen Risikos während der Kampfhandlungen für die Öltanker nicht mehr sicher passierbar wäre.» Durch die Strasse von Hormus würden täglich gut ein Viertel der seewärtigen Öllieferungen transportiert.
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16:08
Nach dem schwachen Wochenauftakt haben die US-Aktienmärkte am Dienstag eine halbe Stunde nach Eröffnung etwas zugelegt. Die Anleger warten auf die Rede des US-Präsidenten Donald Trump an die Nation in der Nacht auf Mittwoch, von der sie sich mehr Aufschlüsse über die Zollpolitik der US-Regierung erhoffen.
«Es könnte sein, dass wir mehr erfahren über die nächsten Schritte in puncto Zölle», schrieb Jim Reid von der Deutschen Bank mit Blick auf Trumps Rede. Der Stratege schliesst nicht aus, dass unter dem Strich die Höhe der Zölle in diesem Jahr zurückgeht, verglichen mit dem Vorjahr.
Der Leitindex Dow Jones Industrial stieg im frühen Handel um 0,4 Prozent auf 48'978 Punkte. Der marktbreite S&P 500 notierte kaum verändert bei 6839 Zählern. Für den von Technologiewerten dominierten Nasdaq 100 ging es um 0,3 Prozent auf 24'787 Punkte nach oben.
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15:43
Der Schweizer Leitindex SMI profitiert im Nachmittagshandel von seiner defensiven Ausrichtung. Getrieben von Givaudan (+3,9 Prozent) und Nestlé (+2,8 Prozent) klettert der Swiss Market Index erstmals über die 14'000-Punkte-Marke.
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15:35
Die wichtigsten US-Indizes eröffnen am Dienstag uneinheitlich.
Ferner stiegen die Aktien von AMD im frühen Handel um 10 Prozent, nachdem Meta einen mehrjährigen Vertrag mit dem Halbleiterunternehmen bekannt gegeben hatte. Die neue Partnerschaft umfasst den Einsatz von bis zu 6 Gigawatt Grafikprozessoren von AMD für Rechenzentren mit künstlicher Intelligenz. Meta wird ausserdem über einen leistungsabhängigen Optionsschein für bis zu 160 Millionen AMD-Aktien in AMD investieren.
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14:55
Nach dem sehr schwachen Wochenauftakt stehen die Vorzeichen für die US-Börsen am Dienstag auf Stabilisierung. Grössere Sprünge nach oben sind aber nicht zu erwarten. Stattdessen dürften sich Investoren von der Rede des US-Präsidenten Donald Trump an die Nation in der Nacht auf Mittwoch mehr Aufschluss über die Zollpolitik der US-Regierung erhoffen.
Die Futures auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial notieren vor dem Auftakt 0,27 Prozent höher. Die Futures auf den von Technologiewerten dominierten Nasdaq 100 sind 0,44 Prozent im Gewinn.
«Es könnte sein, dass wir mehr erfahren über die nächsten Schritte in puncto Zölle», schrieb Jim Reid von der Deutschen Bank mit Blick auf die Rede Trumps. Der Stratege schliesst nicht aus, dass unter dem Strich die Höhe der Zölle in diesem Jahr zurückgeht verglichen mit dem Vorjahr.
Papiere von Home Depot verteuerten sich vorbörslich um 2,6 Prozent. Die Baumarktkette hatte im Schlussquartal 2025 den Umsatz leicht gesteigert. Analysten hatten dagegen im Mittel ihrer Schätzungen einen Umsatzrückgang prognostiziert.
Aktien von Eli Lilly verloren 2,5 Prozent. Der Kontrahent Novo Nordisk hatte zuvor in einem Interview mit dem «Wall Street Journal» Preissenkungen von bis zu 50 Prozent für die beiden Abnehmmedikamente Ozempic und Wegovy angekündigt.
Anteile von Keysight Technologies schossen um fast 15 Prozent nach oben. Der Hersteller von Mess- und Prüftechnik für die Automobil-, Telekom- und Luft- und Raumfahrtbranche übertraf mit den Wachstumszielen für 2026 die Erwartungen übertroffen.
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14:25
Die veröffentlichten Quartalszahlen lagen bei Home Depot über den Erwartungen. Vorbörslich ziehen die Aktien der weltgrössten Baumarktkette deshalb über 2,2 Prozent an.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag im vierten Quartal bei 2,72 US-Dollar und übertraf die Erwartungen um 0,20 US-Dollar. Der Umsatz betrug 38,2 Milliarden US-Dollar (ein Rückgang von 3,8 Prozent im Jahresvergleich), was 100 Millionen US-Dollar über den Prognosen lag. Die vergleichbaren Verkäufe stiegen im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 um 0,4 Prozent, während sie in den USA um 0,3 Prozent zulegten.
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13:55
Die Aktie von Whirlpool verlieren vorbörslich zeitweise über 8 Prozent, nachdem das Unternehmen zwei parallel laufende, von Banken begleitete Kapitalerhöhungen angekündigt hatte. Dabei sollen sowohl neue Stammaktien als auch Hinterlegungsscheine auf neu ausgegebene, verpflichtend wandelbare Vorzugsaktien der Serie A platziert werden. Insgesamt sollen so voraussichtlich rund 800 Millionen US-Dollar eingenommen werden.
Die Mittel sollen vorrangig zur Rückführung von Krediten aus der revolvierenden Kreditfazilität sowie für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden – darunter Investitionen in vertikale Integration und Automatisierung. Die Vorzugsaktien haben einen Rückzahlungswert von 1000 US-Dollar und werden automatisch in eine variable Anzahl von Stammaktien umgewandelt, voraussichtlich um den 15. Februar 2029. Diese Struktur löste Bedenken hinsichtlich einer Verwässerung der bestehenden Aktien aus und belastete den Kurs.
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13:30
Die Aktie von Hims & Hers stürzt in der US-Vorbörse zeitweise um 8 Prozent ab, nachdem das Unternehmen zwar die Umsatzerwartungen im vierten Quartal übertroffen, aber mit seiner kurzfristigen Prognose die Anlegerinnen und Anleger enttäuscht hatte.
Der Telemedizin-Anbieter rechnet für das erste Quartal 2026 mit Umsätzen zwischen 600 und 625 Millionen US-Dollar – deutlich unter der Konsensschätzung von rund 653 Millionen US-Dollar. Auch die Jahresprognose für 2026 (2,7 bis 2,9 Milliarden US-Dollar) lag nur etwa im Rahmen der Markterwartungen und konnte nicht überzeugen.
Zusätzlich belastete die Stimmung, dass das Unternehmen einen Brief der US-Börsenaufsicht SEC erhalten hat, der sich auf Angaben zu nachgebautem Semaglutid (compounded semaglutide) und damit verbundene Geschäftsbeziehungen bezieht. Die Unternehmensführung betonte, man kooperiere vollumfänglich mit den Behörden, könne aber keine finanziellen Auswirkungen abschätzen. CEO Andrew Dudum versicherte, dass das Gesamtportfolio des Unternehmens im Bereich Gewichtsverlust und Medikamente auch dann stabil bleibe, falls compoundierte GLP-1-Produkte strengeren Regulierungen unterlägen.
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13:10
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start im Plus:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,7 Prozent im Gewinn.
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11:45
Der Schweizer Aktienmarkt profitiert auch am Dienstag von seiner defensiven Ausrichtung. Entsprechend kann sich der Leitindex SMI den negativen Vorgaben aus den USA und den schwächer tendieren europäischen Aktienmärkten entziehen und hievt sich auf ein neues Jahreshoch. Insgesamt bleiben die Finanzmärkte aber im Banne der US-Zollpolitik. Die Auswirkungen des Zollurteil des Supreme Courts seien noch nicht abgeschlossen, so Markteilnehmer.
Auch der USA-Iran-Konflikt und die möglichen disruptiven Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz bleiben im Blickfeld der Anleger. Die politische und handelspolitische Unsicherheit dürfte die Märkte daher wohl auch noch über längere Zeit beschäftigen. Für Impulse sorgt hierzulande die auf Hochtouren laufende Berichtssaison. So hat unter anderem die Technologiegruppe Oerlikon Zahlen vorgelegt. Nachbörslich werden zudem Resultate des Bankensoftwareherstellers Temenos sowie des Augenheilkonzerns Alcon erwartet. Makroökonomisch stehen US-Daten zum Konsumentenvertrauen, zu den Hauspreisen und zur Entwicklung der Industrie im Fokus.
Als grosse Stütze des SMI erweisen sich am Dienstag die Titel des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé (+1,4 Prozent). Daneben notieren auch die defensiven Givaudan (+2,2 Prozent) fester. Auch die Pharmaschwergewichte Roche (+0,5 Prozent) und Novartis (+0,1 Prozent) wirken unterstützend. Ebenfalls fester tendieren Alcon (+0,8 Prozent) vor Zahlen.
Grösste Verlierer sind Gesundheitswerte wie Galderma (-2,8 Prozent) und Sandoz (-2,4 Prozent). Ebenfalls unter Druck stehen UBS (-1,5 Prozent) und Julius Bär (-0,9 Prozent), die im Gleichklang mit anderen europäischen Banktiteln nachgeben.
Ein Augenmerk liegt heute auch auf der Techbranche, wobei die im Verlauf der Woche anstehenden Zahlen des Chip-Giganten Nvidia ein wichtiger Test sein werden. So können VAT nach den Vortagesverlusten zulegen (+2,1 Prozent) und in den hinteren Reihen rücken AMS Osram (+4,7 Prozent), Inficon (+2,7 Prozent) und Comet (+1,6 Prozent) deutlich vor.
Wenig verändert notieren dagegen Partners Group (+0,1 Prozent), die sich damit nicht von den am Vortag erlittenen Verluste erholen können. Im Zuge der KI-Ängste waren die Titel mit einem Minus von 8,4 Prozent unter die Räder gekommen an.
Im breiten Markt springen Oerlikon um 13,3 Prozent nach oben. Der Industriekonzern überraschte mit einer positiven Auftragstendenz sowie einer hohen Sonderdividende, was Analysten als Zeichen des Vertrauens des Managements in die Verschuldungssituation werten. Auch Barry Callebaut (+3,9 Prozent) legen klar zu. Goldman Sachs bestätigte in einer Studie die Kaufempfehlung und hob das Kursziel an.
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11:04
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,2 Prozent im Plus bei 18'090 Zählern. Grundstoffe (+1,3 Prozent), Versorger (+1 Prozent) und nicht-zyklischer Konsum (+0,9 Prozent) liegen klar vorn. Finanzwerte (-0,5 Prozent) und zyklischer Konsum (-0,1 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern. Es sind die einzigen beiden Sektoren im Minus.
Von den 200 Unternehmen, sind 104 im Gewinn, 67 im Verlust und 29 unverändert.
Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.
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09:53
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Dienstag mit leichten Verlusten in den Handel gestartet, hat im Handelsverlauf dann aber ins Plus gedreht. Dank der defensiven Ausrichtung kann sich der Leitindex damit den negativen Vorgaben aus den USA und den steigenden Unsicherheiten rund um die US-Zollpolitik sowie KI-Sorgen entziehen. Mit dem leichten Vorrücken hievt sich der SMI auf ein neues Jahreshoch.
Hierzulande sorgt ausserdem die auf Hochtouren laufende Berichtssaison für Impulse. So haben unter anderem die Technologiegruppe Oerlikon, die Walliser Kantonalbank und die Immobiliengesellschaft PSP ihre Zahlen vorgelegt. Nachbörslich werden zudem Resultate des Bankensoftwareherstellers Temenos sowie des Augenheilkonzerns Alcon erwartet. Makroökonomisch bleibt es derweil vergleichsweise ruhig. Im Fokus stehen US-Daten zum Konsumentenvertrauen, zu den Hauspreisen und zur Entwicklung der Industrie.
Am deutlichsten im Plus bei den Blue Chips sind Sika (+2,4 Prozent), Givaudan (+1,9 Prozent) und Alcon (+1 Prozent). Parnters Group (+0,5 Prozent) erholen sich etwas von den hohen Verlusten vom Vortag. Im Zuge der KI-Ängste waren die Titel mit einem Minus von 8,4 Prozent unter die Räder gekommen an.
Im breiten Markt schwingen Oerlikon mit einem Plus von 10 Prozent oben aus. Das Unternehmen hatte beim Zahlenausweis trotz dem anhaltend schwierigen Umfeld unter anderem mit einer hohen Sonderdividende nach dem Verkauf einer Geschäftseinheit überrascht. Demgegenüber geht es für Dormakaba (-5,7 Prozent) nach Zahlen deutlich nach unten. Seitwärts tendieren die Aktien des Immobilienkonzerns PSP nach insgesamt soliden Jahreszahlen.
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09:25
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Barry Callebaut: Goldman Sachs erhöht auf 1600 (1450) Fr. - Buy
Belimo: Berenberg erhöht auf 1060 (1020) Fr. – Buy
Belimo: Kepler Cheuvreux senkt auf 1010 (1070) Fr. – Buy
Belimo: Morgan Stanley senkt auf 860 (902) Fr. - Equal Weight
Gurit: Research Partners senkt auf Verkaufen - Ziel 20 Fr
Medartis: Octavian erhöht auf 115 (105) Fr. - Buy
Nestlé: DZ Bank erhöht auf 94 (93) Fr. – Kaufen
Siegfried: Bernstein SG senkt auf 126 (136) Fr. – Outperform
Siegfried: Octavian senkt auf 120 (125) Fr. - Buy
Sika: Jefferies erhöht auf 197 (193) Fr. – Buy
Temenos: Kepler Cheuvreux senkt auf 65 (70) Fr. - Hold
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09:09
Die Schweizer Börse startet am Dienstag etwas im Minus. Die Vorgaben der US-Börsen sind klar negativ und die asiatischen Börsen tendieren uneinheitlich. Marktteilnehmer verweisen auf die Sorgen zu den potenziell disruptiven Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz und die Unsicherheiten rund um die US-Zollpolitik. Diese Faktoren dürften die traditionell defensive Ausrichtung des Schweizer Marktes stützen.
Hierzulande sorgt ausserdem die auf Hochtouren laufende Berichtssaison für Impulse. So haben unter anderem die Technologiegruppe Oerlikon, die Walliser Kantonalbank und die Immobiliengesellschaft PSP ihre Zahlen vorgelegt. Nachbörslich werden zudem Resultate des Bankensoftwareherstellers Temenos sowie des Augenheilkonzerns Alcon erwartet. Makroökonomisch bleibt es derweil vergleichsweise ruhig. Im Fokus stehen US-Daten zum Konsumentenvertrauen, zu den Hauspreisen und zur Entwicklung der Industrie.
Der SMI notiert kurz nach Börsenstart um 0,03 Prozent tiefer auf 13'866 Punkten. Am deutlichsten im Plus bei den Blue Chips sind Sika (+1,5 Prozent) und Alcon (+1,4 Prozent). Partners Group (+1,2 Prozent) legen ebenfalls zu. Damit erholen sich diese von den hohen Verlusten vom Vortag. Im Zuge der KI-Ängste waren die Titel mit einem Minus von 8,4 Prozent unter die Räder gekommen an. Alcon wiederum veröffentlicht die Zahlen nach Börsenschluss.
Belimo (-2,7 Prozent) knüpfen an die hohen Verluste vom Vortag an.
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08:10
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,24 Prozent höher auf 13'905 Punkten indiziert. Alle 20 SMI-Titel legen zu. Die Kursgewinne fallen zwischen 0,7 Prozent (Partners Group) und 0,1 Prozent (Swisscom).
Der breite Markt dürfte ebenfalls mit Gewinnen in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,24 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von OC Oerlikon (+4,2 Prozent), Belimo (+2,7 Prozent) und Sandoz (+0,9 Prozent) prognostiziert. Zu den Verlierern zählen dagegen Dormakaba (-2,4 Prozent), Galenica (-3,4 Prozent) und ams Osram (-0,2 Prozent). Dormakaba, und OC Oerlikon haben vorbörslich Zahlen publiziert, Galenica hat über die Schliessung eines Produktionsstandortes in Interlaken informiert.
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07:30
Südkoreanische und taiwanesische KI-Aktien stiegen am Dienstag und halfen den Leitindizes der beiden Länder, neue Rekordhochs zu erreichen. Anlegerinnen und Anleger ignorierten dabei die Bedenken vom Vortag, dass künstliche Intelligenz (KI) disruptive Auswirkungen auf die Softwarebranche und andere Sektoren haben könnte.
Der MSCI-Index für asiatische Schwellenländeraktien kletterte um 0,7 Prozent auf ein Rekordhoch, angetrieben von einem Anstieg des südkoreanischen Kospi um 2,1 Prozent und einem Plus von 2,7 Prozent bei taiwanesischen Aktien. Beide technologielastigen Märkte machen zusammen etwa 40 Prozent des MSCI-Index aus. Der regionale IT-Sektorindex stieg sogar um 3,1 Prozent auf ein Allzeithoch.
Am Vortag war die Wall Street unter Druck geraten, da Sorgen über die disruptiven Folgen von KI sowie Trumps unberechenbare Handelspolitik die Stimmung belasteten. Der Markt richte sich nun auf die Quartalszahlen von Nvidia, dem Stimmungsbarometer für KI-Aktien, aus. Der Technologiekonzern wird am Mittwoch die Ergebnisse publizieren.
«Der Markt weiss, dass eine starke Prognose von Nvidia die gesamte KI-Lieferkettengeschichte bestätigen würde – und südkoreanische Speicherchip-Hersteller sitzen mitten in diesem Ökosystem», erklärte Zavier Wong, Marktanalyst bei eToro:
«In gewisser Weise sieht das nach einer vorweggenommenen Positionierung aus, bei der bereits einiges an Zuversicht eingepreist ist», fügte Wong hinzu.
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07:00
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank um 0,48 Prozent höher bei 13'907,5 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,5 Prozent höher bei 13'910 Punkten.
Die Bilanzsaison ist in vollem Gange und am Dienstag werden zahlreiche Firmen über das Geschäftsjahr 2025 berichten. In der Schweiz legen etwa die Technologiegruppe Oerlikon, die Walliser Kantonalbank, die Immobiliengruppe PSP oder nach Börsenschluss der Bankensoftwarehersteller Temenos sowie am späten Abend der Augenheilkonzern Alcon Zahlen vor. Ausserdem warten Konzerne wie die spanische Telefonica oder die US-Grössen Home Depot und Texas Instruments mit Zahlen auf.
Etwas ruhiger geht es am Berichtstag mit Blick auf weitere Konjunkturdaten zu und her. Dabei dürften das Geschäftsklima in Frankreich oder Angaben aus den USA zum Konsumentenvertrauen, zu Hauspreisen sowie zur Entwicklung in der Industrie im Fokus stehen.
Am Montag ist die US-Börse derweil mit deutlichen Abgaben in die neue Woche gestartet. Erneute Sorgen um die Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz auf die Unternehmensgewinne sowie die anhaltende Unsicherheit hinsichtlich der US-Zölle haben die Risikobereitschaft der Anleger an der Wall Street gedämpft. Darunter könnten am Dienstag auch die europäischen Märkte leiden.
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05:20
Die asiatischen Börsen haben sich am Dienstag nach einem wackeligen Start stabilisiert. Die Nervosität der Anleger wurde jedoch durch einen erneuten Ausverkauf bei KI-Aktien an der Wall Street, Sorgen über die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump und geopolitische Spannungen geschürt. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,8 Prozent zu. Der chinesische CSI 300-Index gewann 1,3 Prozent. In Taiwan und Südkorea erreichten die Leitindizes Rekordstände.
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04:10
Am asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 154,99 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,8938 Yuan nach.
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03:10
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,8 Prozent auf 72,06 Dollar je Barrel (159 Liter). Der Goldpreis gab um 0,9 Prozent auf 5182,23 Dollar nach, während sich Silber um 1,1 Prozent auf 87,28 Dollar verbilligte. Die Kryptowährung Bitcoin verlor 1,3 Prozent auf 63.736,65 Dollar.
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01:30
Die US-Aktienmärkte haben einen Fehlstart in die neue Börsenwoche hingelegt. Erneute Sorgen um die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Unternehmensgewinne sowie die anhaltende Unsicherheit hinsichtlich der US-Zölle hätten die Risikobereitschaft der Anleger gedämpft, hiess es aus dem Handel.
Der Dow Jones Industrial fiel am Montag unter die Marke von 49.000 Punkten auf den tiefsten Stand seit drei Wochen und schloss 1,66 Prozent im Minus bei 48.804,06 Punkten. Der marktbreite S&P 500 verlor 1,04 Prozent auf 6.837,75 Zähler. Für den von Technologiewerten dominierten Nasdaq 100 ging es um 1,21 Prozent auf 24.708,94 Punkte abwärts.
Nach der jüngsten gerichtlichen Zoll-Entscheidung in den Vereinigten Staaten herrscht auf beiden Seiten des Atlantiks Unsicherheit, was künftig im Handel zwischen den USA und der EU gilt. Auf viele EU-Importe in die Vereinigten Staaten soll US-Regierungskreisen zufolge künftig ein Zoll von 15 Prozent erhoben werden, wie ein ranghoher Vertreter des Weissen Hauses mitteilte. Das Europäische Parlament fror die Umsetzung des bereits ausgehandelten EU/US-Zollabkommens ein. Am Freitag hatte der Oberste US-Gerichtshof dem Präsidenten Donald Trump die rechtliche Grundlage für viele bisher verhängte Zölle entzogen.
Aus Branchensicht standen vor allem Finanzwerte unter Verkaufsdruck. Auslöser war Händlern zufolge ein Bericht von Citrini Research, in dem die potenziellen Risiken dargelegt wurden, die KI für verschiedene Segmente der Weltwirtschaft mit sich bringen könnte. Zudem nähmen die Zweifel zu, ob sich die massiven Investitionen in diese Technologie bald auszahlen werden, hiess es. Die Papiere von American Express , JPMorgan , Goldman Sachs und Visa gehörten mit Kursabschlägen zwischen 3,3 und 7,2 Prozent zu den schwächsten Werten im Dow.
Zudem setzte sich die Talfahrt von Aktien bestimmter IT-Unternehmen fort. Als Begründung wurde auf den OpenAI-Konkurrenten Anthropic verwiesen, der vor dem Wochenende ein Sicherheitstool für sein KI-Modell Claude vorgestellt hatte, das als Bedrohung für die Geschäfte von IT-Beratungsunternehmen angesehen wird. So verbuchten die Titel von Zscaler , Crowdstrike und Datadog Verluste zwischen 9,9 und 11,3 Prozent. Die stärksten Einbussen mussten die Anteilscheine von IBM hinnehmen. Sie sackten als schwächster Dow-Wert um mehr als 13 Prozent ab. Das war der grösste Tagesverlust des IT-Konzerns seit dem Jahr 2000.
Unter den Einzelwerten fielen die Titel von Eli Lilly mit einem Anstieg von 4,9 Prozent positiv auf. Sie profitieren damit von einem erneuten Rückschlag des dänischen Wettbewerbers Novo Nordisk mit einem Abnehmmittel, was die Sorgen vor dessen wieder erstarkter Konkurrenz milderte. Analyst Chris Schott von JPMorgan erwartet länger anhaltende Marktanteilsgewinne von Eli Lilly - zu Lasten von Novo Nordisk.
Die Aktien von Paypal reagierten mit einem Plus von 5,8 Prozent auf Übernahmespekulationen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, weckt der massive Wertverlust des Zahlungsdienstleisters in den vergangenen Monaten das Interesse potenzieller Käufer. Mindestens ein grosser Konkurrent habe ein Auge auf Paypal als Gesamtunternehmen geworfen, während andere Interessenten nur an bestimmten Vermögenswerten interessiert seien.
Die Aktien des Papierherstellers International Paper sanken um 4,3 Prozent. JPMorgan-Experte Detlef Winckelmann verwies auf einen überraschenden Rückgang der Inlandspreise bei Wellpappen-Rohpapier.
Die Papiere von Arcellx sprangen um gut 77 Prozent auf knapp 114 Dollar hoch. Der Biotech-Konzern Gilead will den Krebsspezialisten für 115 Dollar je Aktie plus eine mögliche Nachzahlung in Höhe von fünf Dollar kaufen. Dabei wird Arcellx mit einem Eigenkapitalwert von bis zu 7,8 Milliarden US-Dollar bewertet. Die Anteilscheine von Gilead sanken um 1,1 Prozent.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

