16:25
Die jüngsten Pläne von Unilever kommen bei Anlegern nicht gut an. Die Titel des Konsumgüterkonzerns verlieren an der Börse in London rund vier Prozent. Unilever spaltet sein Lebensmittelgeschäft ab und schmiedet mit dem US-Gewürzhersteller McCormick einen 65 Milliarden Dollar schweren Branchenriesen.
Die McCormick-Titel rutschen an der Wall Street um gut acht Prozent ab. «Was wir wirklich nicht nachvollziehen können, ist, warum Unilever ein von zwei Marken dominiertes Geschäft, an denen es jeweils 100 Prozent hielt, für eine minimale Kontrollprämie veräussert», sagte ein Analyst der Royal Bank of Canada. «Ausserdem sind wir skeptisch, was die kulturelle Passung bei einer Kombination eines markenorientierten Geschäfts wie dem von Unilever mit dem Gewürz- und Aromengeschäft von McCormick betrifft.»
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15:57
Neu entflammte Hoffnungen auf ein baldiges Ende des US-Konflikts mit dem Iran beflügeln die US-Börsen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zur Eröffnung am Dienstag ein Prozent höher bei 45'693 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 1,3 Prozent auf 6429 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte um 1,7 Prozent auf 21'136 Stellen.
Das «Wall Street Journal» hatte US-Präsident Donald Trump in der Nacht mit der Aussage zitiert, er sei bereit, die Militärkampagne gegen den Iran zu beenden. «Die Bewegung am Aktienmarkt spiegelt wider, was Händler sehen und hören wollen: einen einzigen, knappen Satz, der signalisiert, dass sich der Konflikt schnell und unkompliziert eindämmen lässt», sagte Mark Malek, Chefanleger bei Siebert Financial. Die Wiedereröffnung der für Öltransporte wichtigen Strasse von Hormus will Trump jedoch verschieben, was die Ölpreise nach einem kurzen Rücksetzer erneut nach oben trieb.
Bei den Einzelwerten rutschten die Titel von McCormick um rund zehn Prozent ab. Der Konsumgüterkonzern Unilever spaltet sein Lebensmittelgeschäft ab und schmiedet mit dem US-Gewürzhersteller einen 65 Milliarden Dollar schweren Branchenriesen. «Wir sind skeptisch, was die kulturelle Passung bei einer Kombination eines markenorientierten Geschäfts wie dem von Unilever mit dem Gewürz- und Aromengeschäft von McCormick betrifft», schrieben die Experten der Royal Bank of Canada.
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15:40
Die US-Börsen stiegen am Dienstag kurz nach Eröffnung, nachdem ein neuer Bericht den Anlegern Hoffnung gab, dass der Konflikt zwischen den USA und dem Iran bald beendet sein könnte.
Zuvor hatte das «Wall Street Journal» berichtet, dass US-Präsident Donald Trump seinen Beratern mitgeteilt habe, er sei bereit, die militärischen Feindseligkeiten im Nahen Osten zu beenden, selbst wenn die Strasse von Hormus weitgehend gesperrt bliebe.
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14:57
Für den deutschen Aktienmarkt deutet sich am Dienstag ein versöhnliches Ende eines vom Iran-Krieg belasteten Monats März an. Der Dax notierte am Nachmittag 1,1 Prozent im Plus bei 22'805 Punkten. Für den März steht jedoch ein Verlust von rund zehn Prozent zu Buche. Der MDax mit den mittelgrossen deutschen Werten stieg am Dienstagnachmittag um 1,4 Prozent auf 28'190 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging es um 0,9 Prozent nach oben.
Positive Impulse lieferte eine Meldung des «Wall Street Journal» unter Berufung auf US-Regierungsvertreter, wonach Präsident Donald Trump signalisiert habe, er sei bereit, den Krieg zu beenden, selbst wenn die Strasse von Hormus weitgehend gesperrt bliebe. Unterdessen hat der Iran einen Monat nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe den Beschuss benachbarter Golfstaaten mit ballistischen Raketen und Drohnen fortgesetzt. Zudem wurde vor der Küste von Dubai ein kuwaitischer Öltanker getroffen.
Der SMI steht derweil 1,3 Prozent höher.
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14:28
Der Dow Jones dürfte am Dienstag einen neuen Erholungsversuch oberhalb der wichtigen Marke von 45'000 Punkten unternehmen. Am Vortag war ein solcher Versuch gescheitert. Von den Gewinnen war am Ende kaum etwas übrig geblieben. Der Broker IG berechnete den Dow eine gute Stunde vor der Startglocke ein Prozent höher bei 45'700 Zählern. Der Nasdaq 100 wird ebenfalls rund ein Prozent fester erwartet.
Die Optimisten am Markt klammern sich weiter an die Hoffnung, dass der Krieg im Nahen Osten bald enden könnte. Laut dem «Wall Street Journal» soll sich US-Präsident Donald Trump gegenüber seinen Beratern bereit erklärt haben, den Krieg im Iran zu beenden. Dies solle geschehen, selbst wenn die strategisch wichtige Strasse von Hormus weiterhin weitgehend gesperrt bleibe.
Der Angriff der Vereinigten Staaten und Israels auf den Iran ist bei Investoren nicht gut angekommen: Für den Leitindex Dow zeichnet sich im März ein Verlust von fast sieben Prozent ab. Es wäre der schwächste Monat seit September 2022, als die US-Notenbank Fed die Zinsen kräftig erhöhte, um die Inflation zu bremsen.
Papiere von Centessa Pharma schnellten vorbörslich um fast die Hälfte nach oben auf knapp 41 Dollar. Der Branchenriese Eli Lilly übernimmt den Spezialisten für Hämatologie und Immunologie für 38 Dollar in bar je Aktie plus eine Prämie von bis zu 9 Dollar je Aktie für den Fall, dass die Wirkstoffe von Centessa erfolgreich sind.
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14:14
Die DZ Bank hat vor erheblichen Risiken im Zusammenhang mit Private Credit gewarnt. Zuletzt war dieses Marktsegment stark unter Druck geraten, unter anderem weil viele Investoren aus der Assetklasse flüchteten. «Angesichts der beachtlichen Grösse des Marktes, insbesondere in den Vereinigten Staaten, und der inhärenten Intransparenz der Kreditvergabe birgt das Private-Credit-Geschäft Risiken für die Finanzmärkte», erklärte die DZ Bank in ihrem jetzt veröffentlichten Geschäftsbericht für 2025. «Im Falle einer erneuten Finanzkrise in den Vereinigten Staaten könnten diese Risiken eine Kettenreaktion mit gravierenden negativen Auswirkungen auf die US-Wirtschaft auslösen.»
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13:35
Ein positiver Analystenkommentar hat Südzucker einen Kurssprung beschert. Die Aktien des grössten Zuckerkonzerns Europas steigen um mehr als elf Prozent auf 13,50 Euro. Die Experten der britischen Grossbank Barclays haben sie auf «Overweight» nach zuvor «Underweight» hochgestuft und das Kursziel auf 15 von neun Euro angehoben. Zur Begründung verwiesen sie auf die gestiegene Nachfrage nach Ethanol als Benzinbeimischung infolge des Nahost-Konflikts. Dies dürfte das Betriebsergebnis der Südzucker-Tochter CropEnergies kurzfristig mehr als verdoppeln. Zugleich sorgen die höheren Ethanolpreise dafür, dass Zuckerrohrproduzenten in Brasilien und Thailand vermehrt von Zucker auf Ethanol umstellen, da aus Zuckerrohr beide Produkte hergestellt werden können. Dadurch dürfte das globale Zuckerangebot sinken. In der Folge erwarten die Barclays-Analysten steigende EU-Zuckerpreise ab Juli, was eine Erholung im Zuckersegment von Südzucker begünstigen dürfte.
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13:04
Die Futures der US-Aktienmärkte rücken vor dem Start vor:
Unterdessen steht die Schweizer Börse gemessen am SMI 0,81 Prozent höher.
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11:37
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag an die Erholung vom Vortag angeknüpft. Auch andere europäische Börsen zeigen sich fester. Ob die jüngste Aufwärtsbewegung den Beginn einer nachhaltigen Trendwende markiert oder lediglich eine kurzfristige Gegenreaktion darstellt, bleibt laut Marktteilnehmern aber vorerst offen.
Der Ton im Iran-Konflikt habe sich zuletzt etwas moderater gestaltet, was die Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Kampfhandlungen nähre, heisst es am Markt. So signalisierte die US-Regierung Gesprächsbereitschaft und stellte in Aussicht, die Verhandlungen mit dem Iran auch im Falle einer weiterhin blockierten Strasse von Hormus fortzusetzen. Zudem bestätigte Peking die erneute Passage von drei Schiffen und rief angesichts der zentralen Bedeutung der Route für den globalen Handel und die Energieversorgung zu einem raschen Waffenstillstand im Persischen Golf auf.
Gleichzeitig halten die militärischen Auseinandersetzungen an: Angriffe auf Ziele im Iran wurden fortgesetzt, und auch Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain sowie die Vereinigten Arabischen Emirate berichteten in der Nacht von weiteren iranischen Attacken.
Die gestiegenen Energiepreise und die Verknappung von Rohöllieferungen bleiben auch weiterhin die Hauptsorge an den Märkten. Auch in dieser Hinsicht zeigt sich nur eine zögerliche Entspannung. So notiert die Nordseesorte Brent aktuell bei rund 113 US-Dollar je Fass, nachdem sie am Vorabend zeitweise bis knapp 116 Dollar gestiegen war. Damit hat der Preis seit Ausbruch des Konflikts um rund 60 Prozent zugelegt.
Im weiteren Tagesverlauf rücken zwar auch Konjunkturdaten aus den USA in den Fokus, darunter die Einzelhandelsumsätze sowie der Hauspreisindex. Angesichts der geopolitischen Lage dürften diese jedoch vorerst in den Hintergrund treten.
Der SMI notiert gegen 11.30 Uhr 0,98 Prozent höher bei 12'789,61 Punkten. Auf 17 Gewinner kommen dabei lediglich 3 Verlierer. Der SMIM für die mittleren Werte legt 0,65 Prozent auf 2891,87 Punkte zu und der breite SPI 0,87 Prozent auf 17'826,12 Punkte. Nach dem positiven Wochenstart hat sich am Dienstag damit der Aufwärtstrend bislang beschleunigt fortgesetzt.
Die heutigen Kursgewinne reichen aber nicht aus, um die schwache Quartalsbilanz des SMI zu retten. So hat der SMI seit Jahresbeginn rund 4,5 Prozent an Wert verloren, nachdem der Iran-Krieg die Gewinne der ersten zwei Monate zunichtegemacht hat. Im März gab der SMI auf Monatssicht um gut um 8 Prozent nach.
Grösster Gewinner ist UBS (+2,9 Prozent), die von einem Bericht der «Financial Times» zu einem möglichen Kompromiss in der Kapitalfrage wieder über die Marke von 30 Franken klettern. Von den Finanzwerten sind auch Swiss Re (+1,5 Prozent) Zurich (+0,8 Prozent) und Swiss Life (+1,4 Prozent) deutlich im Plus.
Im breiten Markt fallen Ems-Chemie (-4,5 Prozent) und Clariant (-2,7 Prozent) ab. Händler verweisen auf Zweitrundeneffekte der Öl- und Energiepreishausse, welche die europäische Chemietitel noch über längere Zeit unter Margendruck setzen könnten.
Dagegen haben VAT (+0,1 Prozent) die Kursverluste zu Handelsbeginn nach einer Zielreduktion wieder aufgeholt. Dafür brechen Jungfraubahn (-6,0 Prozent) regelrecht ein. Die Bergbahnbetreiberin von einem verhaltenen Jahresstart auf dem Jungfraujoch berichtet.
Unter den grossen Gewinnern sind etwa Sonova (+1,1 Prozent) von einer Ratingerhöhung aus dem Haus JPMorgan sowie einem Ausbau der Präsenz in Asien sowie SoftwareOne (+7,6 Prozent) nach Jahreszahlen. DocMorris steigen um 5,9 Prozent.
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09:51
Ein Ausverkauf im Technologiesektor hat die asiatischen Börsen am Dienstag auf Talfahrt geschickt. In Tokio verloren der 225 Werte umfassende Nikkei-Index und der breiter gefasste Topix jeweils rund ein halbes Prozent auf 51'508 und 3529 Punkte. Der koreanische Leitindex Kospi rutschte um rund 3,5 Prozent ab. Der Hongkonger Hang-Seng-Index, die Börse Shanghai und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gaben jeweils leicht nach.
Für Verunsicherung sorgte nach wie vor der Krieg im Nahen Osten. Das «Wall Street Journal» hatte US-Präsident Donald Trump in der Nacht zwar mit der Aussage zitiert, er sei bereit, den Militäreinsatz gegen den Iran zu beenden. Die komplexe Operation zur Wiedereröffnung der für Öltransporte wichtigen Strasse von Hormus wolle er dabei auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Die Ölpreise stoppten nach dem Bericht zwar ihren Aufwärtskurs. Dennoch steuerten sie im März auf ihren grössten Monatsanstieg seit Beginn der Aufzeichnungen zu. «Das belastet vor allem Technologieaktien, weil sich dadurch auch der milliardenschwere Ausbau von KI-Rechenzentren verteuert», sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank.
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09:39
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag ungeachtet widersprüchlicher Signale im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt seine Erholung vom Vortag fortgesetzt. Gleichzeitig betonen Marktteilnehmer, dass das Umfeld weiterhin sehr fragil bleibe und die Kursentwicklung stark von geopolitischen Nachrichten beeinflusst werde.
Der Ton im Irankonflikt sei inzwischen wieder etwas konzilianter geworden, sagen Marktbeobachter. So räumte die US-Regierung ein, dass sie auch dann weitere Verhandlungen mit dem Iran führen würden, wenn die Strasse von Hormus geschlossen bliebe. Die Angriffe auf militärische Ziele im Iran gingen aber unvermindert weiter und auch Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten in der Nacht erneute iranische Angriffe.
Die gestiegenen Energiepreise und die Verknappung von Rohöllieferungen bleiben auch weiterhin die Hauptsorge an den Märkten. Die Nordseesorte Brent notiert aktuell bei rund 113 US-Dollar je Fass, nachdem sie am Vorabend zeitweise bis knapp 116 Dollar gestiegen war. Damit hat er seit Ausbruch des Konflikts um rund 60 Prozent zugelegt.
Daneben werden heute noch einige noch Konjunkturdaten aus den USA wie Angaben zu den Einzelhandelsumsätzen oder zum Hauspreisindex erwartet. Mit Blick auf die geopolitische Situation dürften diese Daten aber derzeit eher eine Nebenrolle spielen, heisst es am Markt. In Europa dürften am Dienstag in Verbindung mit den anziehenden Öl- und Energiepreisen die Inflationsdaten in den Mittelpunkt rücken.
Grösster Gewinner ist UBS (+1,5 Prozent), die von einem Bericht der «Financial Times» zu einem möglichen Kompromiss in der Kapitalfrage profieren. Von den Finanzwerten sind auch Swiss Re (+0,8 Prozent) Zurich (+0,4 Prozent) und Swiss Life (+1,2 Prozent) deutlich im Plus.
Dagegen werden Givaudan (-0,3 Prozent) durch eine Rückstufung von Berenberg belastet.
Im breiten Markt geben VAT (-0,3 Prozent) nach einer Zielreduktion leicht nach. Allerdings haben die Titel die anfänglichen hohen Verlusten wieder wettmachen können. Jungfraubahn (-6,6 Prozent) brechen regelrecht ein. Die Bergbahnbetreiberin von einem verhaltenen Jahresstart auf dem Jungfraujoch berichtet.
Ebenfalls im Minus sind DKSH (-3,5 Prozent), BLKB (-3,0 Prozent) und VZ Holding (-0,9 Prozent) wobei diese heute Ex-Dividende gehandelt werden.
Dagegen profitieren Sonova (+1,1 Prozent) von einer Ratingerhöhung aus dem Haus JPMorgan sowie einem Ausbau der Präsenz in Asien. Zu den grossen Gewinnern zählen auch SoftwareOne (+4,9 Prozent) nach Jahreszahlen.
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09:25
Autoneum: Octavian erhöht das Kursziel auf 165 von 161 Fr. und belässt die Einstufung auf Hold
Galderma: Berenberg erhöht das Kursziel auf 200 von 187 Fr. mit Einschätzung Buy.
Givaudan: Berenberg senkt das Rating auf Halten von Kaufen, das Kursziel liegt neu bei 2915 Fr.
Orior: Research Partners senkt das Kursziel auf 14,20 von 16 Fr., die Einstufung bleibt bei Halten.
Sika: Kepler Cheuvreux senkt das Kursziel auf 175 von 255 Fr., die Einstufung lautet weiterhin Buy..
Temenos: Julius Bär senkt das Kursziel auf 70 von 80 Fr., das Rating Hold wird bestätigt.
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09:09
Der Swiss Market Index (SMI) eröffnet 0,6 Prozent höher. Alcon (-0,6 Prozent), Givaudan (-0,4 Prozent) und Sika (-0,2 Prozent) geben nach. UBS können die vorbörslichen Gewinne auf der anderen Seite auf 1,4 Prozent ausbauen, während Swiss Life und Novartis je ein Prozent zulegen. Logitech und Swiss Re gewinnen je 0,9 Prozent hinzu.
Bei den Mid Caps verlieren VAT 1,3 Prozent nach einer Umsatzwarnung und Jungfraubahn nach Zahlen 5,6 Prozent.
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08:07
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär vorbörslich 0,56 Prozent höher. Einzig Givaudan geben 0,4 Prozent nach. An der Spitze legen UBS und Swiss Life um 1,1 Prozent zu. Swiss Re gewinnen 0,8 Prozent, gefolgt von Richemont (+0,7 Prozent) und Roche (+0,6 Prozent)
Bei den Mid Caps verlieren VAT nach einer Umsatzwarnung zum ersten Quartal 2,4 Prozent. DKSH stehen nach Dividendenabgang 3,5 Prozent tiefer. Sonova und SoftwareOne legen um 1,4 Prozent zu. Ferner ziehen Galderma um 0,9 Prozent an.
Die Jungfraubahn hat am Dienstag anlässlich der Präsentation der Jahreszahlen zudem darauf hingewiesen, dass der Umsatz im laufenden Jahr wegen des Irankrieges niedriger ausfallen könnte.
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07:40
Der Dax wird am Dienstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Handel starten. Am Montag hatte der deutsche Leitindex 1,2 Prozent höher bei 22'562,88 Punkten geschlossen. Für gute Stimmung an den europäischen Börsen sorgten Aussagen von US-Präsident Donald Trump über Fortschritte in den Verhandlungen mit dem Iran. Die wichtigsten US-Indizes konnten ihre Gewinne hingegen nicht halten.
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07:13
Das nach einem mutmasslich iranischen Drohnenangriff ausgebrochene Feuer auf einem kuwaitischen Öltanker ist nach Angaben Dubais gelöscht worden. Die 24 Besatzungsmitglieder der «Al Salmi» seien in Sicherheit und es gebe keine Verletzten, teilen die Behörden des Golfemirats mit. Die Kuwait Petrol Corporation (KPC) erklärt unterdessen, dass der vollbeladene Supertanker bei einem iranischen Angriff getroffen und am Rumpf beschädigt worden sei. KPC warnte laut der kuwaitischen Nachrichtenagentur Kuna vor einer drohenden Ölpest. Den Schiffsinformationsdiensten Lloyd's List Intelligence und TankerTrackers zufolge hat der Tanker zwei Millionen Barrel Öl aus Kuwait und Saudi-Arabien geladen. Laut Lloyd's sollte das Schiff den chinesischen Hafen Qingdao ansteuern.
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06:23
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank 0,4 Prozent im Plus. Im Vergleich zu den US-Börsen, welche am Montag einen Grossteil der Kursgewinne wieder hergaben, hält sich der hiesige Markt in der neuen Woche vorerst gut.
Die Anlegerinnen und Anleger agieren aber weiterhin zurückhaltend, obwohl nun sowohl Israel als auch die USA deutlicher signalisierten, die Ziele im Iran-Krieg erreicht zu haben. Auch wenn die US-Regierung bereit ist, den Krieg gegen den Iran zu beenden, während die Strasse von Hormus weitgehend geschlossen bleibt, erwarten Händler bestenfalls einen fragilen Waffenstillstand. Das bedeutet, dass der Ölpreis über einen längeren Zeitraum eine erhebliche Risikoprämie enthalten dürfte. Dies war nicht absehbar, als Brent-Rohöl Anfang des Jahres bei rund 60 US-Dollar pro Barrel notierte.
Bei der Berichtssaison stehen am Dienstag Unternehmen aus der zweiten Reihe im Vordergrund. Jungfraubahn, Adval Tech, Romande Energie, SoftwareOne, Valartis und Varia US legen die Jahresberichte für 2025 vor.
Zudem rapportiert die Schweizerische Nationalbank das Volumen der Devisenmarkt-Interventionen im vierten Quartal 2025.
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06:15
Der Krieg im Nahen Osten hat den Ölpreis im ablaufenden Monat auf ein Rekordhoch getrieben und die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt geschickt. Anleger fürchten eine höhere Inflation und ein langsameres Wirtschaftswachstum. Der Preis für die Nordseesorte Brent legte im Monatsverlauf um rund 59 Prozent zu. Das ist der grösste Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen. Die asiatischen Börsen steuern auf den stärksten monatlichen Verlust seit 2022 zu.
Der japanische Nikkei-Index verlor im Monatsverlauf 12,6 Prozent. Am Dienstag notierte er 0,1 Prozent schwächer bei 51'820 Punkten. «Die Märkte scheinen von der mechanischen Verarbeitung von Schlagzeilen in einen etwas ängstlicheren Modus überzugehen», sagte Vishnu Varathan von der Bank Mizuho. Für etwas Erleichterung sorgte ein Bericht des «Wall Street Journal», wonach US-Präsident Trump bereit sei, den Militäreinsatz gegen den Iran zu beenden.
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06:11
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06:05
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00:05
In einem weiterhin von Nervosität geprägten Umfeld hat sich der US-Leitindex Dow Jones Industrial am Montag mit Mühe stabilisiert. Anleger schwankten weiterhin zwischen Hoffen und Bangen, was die Lage im Nahen Osten betrifft. Die konjunktursensiblen Technologiewerte gerieten erneut unter Druck, wobei Aktien von Chipherstellern einmal mehr deutliche Einbussen hinnehmen mussten.
Der technologielastige Nasdaq 100 fiel um 0,78 Prozent auf 22'953,38 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,39 Prozent auf 6343,72 Einheiten nach unten. Der Dow schloss 0,11 Prozent im Plus bei 45'216,14 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf auf den tiefsten Stand seit September letzten Jahres abgerutscht war.
US-Präsident Donald Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social, die Vereinigten Staaten führten «ernsthafte Gespräche mit einer neuen und vernünftigeren Regierung» im Iran, um die Militäroperation zu beenden. Es seien «grosse Fortschritte erzielt» worden.
Sollte es jedoch keine Einigung zur Beendigung der Kämpfe und zur Öffnung der Strasse von Hormus geben, drohte Trump dem Iran mit massiven Angriffen und der Zerstörung der Energie-Infrastruktur des Landes. Zudem schürte die Ankunft weiterer US-Marinekräfte mit dem amphibischen Angriffsschiff «USS Tripoli» im Nahen Osten die Furcht vor einem zeitnahen Bodeneinsatz, was eine weitere Eskalation des Krieges bedeuten würde.
«Da das iranische Regime weiterhin an der Macht ist und die faktische Kontrolle über die Strasse von Hormus hat, die globalen Energiereserven sinken und sich angereichertes Uran noch immer im Land befindet, ist ein Weg zu einer für alle Seiten akzeptablen Verhandlungslösung kaum absehbar», schrieb ein Expertenteam der Bank UBS um den Anlagestrategen Mark Haefele. Die Fachleute raten deshalb weiterhin zu einer Strategie der Risikoabsicherung.
Am Anleihenmarkt fielen die Renditen zwar nach Aussagen des Notenbank-Vorsitzenden deutlich, doch dies konnte den Börsen keine entscheidenden Impulse verleihen. Jerome Powell dämpfte die Erwartungen auf eine mögliche Leitzinsanhebung zur Bekämpfung des ölpreisbedingten Teuerungsschubs. Die Inflationserwartungen scheinen «über den kurzfristigen Horizont hinaus gut verankert zu sein», sagte er bei einer Veranstaltung der Harvard Universität in Cambridge.
Dynamik zeigten im Metallbereich die Titel des Aluminiumkonzerns Alcoa. Sie schnellten um 8,2 Prozent hoch, nachdem am Wochenende iranische Angriffe auf Aluminiumwerke am Persischen Golf für Aufmerksamkeit gesorgt hatten. Die Anteilscheine des Wettbewerbers Century Aluminium zogen um 7,3 Prozent an.
Im S&P profitierte Crowdstrike mit einem Plus von fast 3 Prozent von einem positiven Analystenkommentar. Die zunehmende Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) treibe die Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens aus den Bereichen Cybersicherheitstechnologie und Informationssicherheit, schrieb Experte Joshua Tilton von Wolfe Research.
Am Index-Ende sackten die Papiere des Lebensmittel-Grosshändlers Sysco um mehr als 15 Prozent ab. Belastend wirkte hier die geplante Übernahme der Firma Jetro Restaurant Depot.
Unter den Chipherstellern rutschten Marvell Technology um 7,5 und Micron Technology um fast 10 Prozent ab. In der vergangenen Woche bereits hatten Forschungsergebnisse der Google-Mutter Alphabet für Aufruhr gesorgt. Diese könnten eine effizientere Nutzung des für die KI-Entwicklung benötigten Speicherplatzes ermöglichen.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

