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17:30

Der SMI schliesst 0,3 Prozent höher auf 13'188.26 Punkten. Damit liegt der SMI nur um 0,3 Prozent über dem Stand vom vergangenen Freitag, seit Jahresanfang büsste er rund 0,6 Prozent ein. Dabei hatte der SMI Mitte Januar mit 13'529 Punkten noch ein klares Rekordhoch verbucht.

An der Spitze standen Givaudan (+2,1 Prozent), die sich von ihren Vortagesverlusten erholten. Gefragt waren ausserdem auch die zuletzt abgestraften Aktien von Straumann (+1,6 Prozent), Alcon (+0,9 Prozent), Galderma (+0,7 Prozent). Auch die Versicherer Swiss Re (+0,5 Prozent), Zurich (+0,1 Prozent) sowie Swiss Life (+0,1 Prozent) waren etwas höher.

Dagegen setzten die Aktien von Logitech (-1,1 Prozent) und Lonza (-1,7 Prozent) den Abwärtstrend seit Zahlenvorlage früher in der Woche fort. Logitech ist mit einem Minus von bald einem Fünftel seit Jahresanfang der schwächste Wert im SLI.

Unterschiedlich entwickelten sich die Bankaktien. Während Julius Bär (+0,8 Prozent) vor den am Montag anstehenden Zahlen 2025 gesucht waren, büssten UBS (-0,5 Prozent), die am Mittwoch ihr Ergebnis vorlegen werden, an Wert ein. Adecco (+5,2 Prozent) wurden laut einem Händler im Zuge eines europaweit positiven Branchentrends gekauft.

Die Aktien von Interroll (+0,5 Prozent), die Vortag nach Zahlen getaucht waren, konnten sich wenigstens stabilisieren. Bei den Aktien von Gurit (-7,4 Prozent) hielten die Gewinnmitnahmen an. Die Aktie hatte sich seit Anfang Jahr fast verdoppelt.

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16:55

Aktuell wird das Währungspaar Franken/Dollar zu 0,7700 gehandelt. Das Euro/Franken-Paar notiert mit 0,9163 Franken etwas höher als am Morgen mit 0,9161.

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16:30

Eine Stunde vor Handelsschluss notiert der SMI 0,3 Prozent im Plus. 

Lonza und Logitech büssen rund 1,5 Prozent ein, während Givaudan fast 2 Prozent gewinnt. Richemont und Alcon reihen sich dahinter ein und legen mehr als 1 Prozent zu. 

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Die Aktie von Novo Nordisk erholt sich von ihrem schlimmsten Börsenjahr. Die Tablettenversion des Abnehmmedikaments Wegovy soll die Wende bringen.

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16:00

Der Leitindex Dow Jones lag nach einer halben Handelsstunde 0,4 Prozent tiefer bei 48.875 Punkten. Für die Woche zeichnet sich damit ein ähnlich hohes Minus ab, doch für den Januar verbleibt er mit 1,7 Prozent im Plus. Der marktbreite S&P 500 fiel am Freitag auch um 0,4 Prozent auf 6.941 Zähler, während der Nasdaq 100 0,7 Prozent auf 25.713 Punkte verlor. Seine Wochenbilanz bleibt damit positiv und für den Januar weist der Tech-Index noch einen Anstieg um 1,8 Prozent auf.

Die Nominierung von Notenbankdirektor Kevin Warsh zum Vorsitzenden der US-Notenbank Fed gab Präsident Donald Trump am Freitag bekannt. «Obwohl Warsh mit einer strafferen Geldpolitik in ⁠Verbindung gebracht wird, hat er sich zuletzt öffentlich für eine erneute Zinssenkung ausgesprochen - im Einklang mit der Haltung Trumps», kommentierte Susannah ​Streeter, Chefstrategin bei Wealth Club. «Seine Erfahrung und seine ‌frühere Haltung deuten jedoch darauf hin, ‍dass er eher auf Kurs bleiben dürfte, falls die Inflation erneut steigt.» ​Der US-Senat muss zudem der Personalie Warsh zustimmen, wobei dies noch nicht ausgemacht zu sein scheint.

Neben der Geldpolitik blieb vor dem Wochenende die Berichtssaison der Unternehmen im Fokus. Bei Apple reichte ein überraschend starkes iPhone-Rekordquartal nicht für eine positive Kursreaktion, wie der Abschlag von zuletzt 1,4 Prozent zeigt. Der Technologieriese verpasste seinen Anlegern einen Stimmungsdämpfer, indem er von Lieferengpässen für Chips gesprochen hatte. Tim Long vom Analysehaus Barclays setzte hinter die Nachhaltigkeit des Aufschwungs ein Fragezeichen.

Gute Reaktionen gab es im Telekomsektor, angeführt vom Mobilfunker Verizon . Nachdem dieser im vierten Quartal deutlich mehr neue Mobilfunkkunden gewonnen hat als erwartet, ergab sich ein Kursanstieg um acht Prozent. Im Schlepptau zogen die Aktien von T-Mobile US um 3,4 Prozent an. Auch Charter Communications hatte Gutes zu berichten, wie der Anstieg um zehn Prozent zeigt.

Weniger gut war das Bild im Kreditkartensektor, der am Vortag noch von Mastercard gestützt worden war. Visa und American Express rutschten im Dow mit Abschlägen grösser zwei Prozent an den unteren Indexrand. Die Resultate der beiden Unternehmen waren durchwachsen, sie blieben aber auch belastet davon, dass die US-Kreditkartenbranche derzeit unter Beschuss von US-Präsident Donald Trump steht.

Durchwachsen war auch das Feedback der Anleger auf die Zahlen zweier grosser Ölkonzerne: Während Chevron um Dow mit 1,2 Prozent der zweitgrösste Gewinner nach Verizon waren, kamen die Titel von Exxonmobil im S&P 500 mit einem Prozent unter Druck. Dem Ölriesen Chevron attestierte Expertin Betty Jiang von Barclays ein «solides Quartal nebst Ausblick».

Im Tech-Sektor litt der Halbleiterzulieferer KLA Corp nach der jüngsten Rekordjagd mit minus 7,9 Prozent unter Gewinnmitnahmen. Dass mehrere Analysten die Geschäftsentwicklung im vergangenen Quartal lobten, konnte dem Kurs nicht weiter nach oben verhelfen. 2026 hatten sie ihre Rally zuletzt nochmals verschärft, indem sie ihren Wert bis zum Vortag um 40 Prozent gesteigert hatten.

Begehrt waren ansonsten noch die Aktien des Konsumgüterkonzerns Colgate-Palmolive , dessen überraschend gute Zahlen für einen Kursanstieg um 3,3 Prozent sorgten.

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15:30

Der Dow Jones startet am Freitag 0,3 Prozent tiefer. Auch der S&P 500 verliert 0,3 Prozent, der Nasdaq büsst 0,4 Prozent ein.

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15:00

Der Broker IG taxierte den zuletzt eher richtungslosen Leitindex Dow Jones rund 35 Minuten vor Handelsbeginn 0,6 Prozent tiefer auf 48'788 Punkte. Für die Woche zeichnet sich damit ein ähnliches Minus ab, für den ersten Monat des Jahres dagegen ein Kursanstieg um 1,5 Prozent. Den technologielastigen Nasdaq 100 erwartet IG am Freitag 0,7 Prozent tiefer bei 25'691 Punkten. Damit würde er seinen Wochengewinn auf 0,3 Prozent und das Januar-Plus auf 1,7 Prozent eindämmen.

Marktbeobachter verwiesen darauf, dass der von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagene Nachfolger für US-Notenbankchef Jerome Powell als Vertreter einer eher restriktiven Geldpolitik gilt, die eher festverzinsliche Wertpapiere als Aktien begünstigen würde. Die Ökonomen von Evercore ISI um Krishna Guha betonten indes, sie sähen den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh eher «als Pragmatiker und nicht als ideologischen Falken in der Tradition der unabhängigen konservativen Zentralbanker.» Für einen kleinen Stimmungsdämpfer sorgte derweil, dass die Erzeugerpreise im Dezember etwa stärker als erwartet gestiegen sind.

Neben der Geldpolitik steht vor dem Wochenende weiter die Berichtssaison der Unternehmen im Fokus. Bei Apple zeichnete sich vorbörslich ein Kursminus von 0,3 Prozent ab, nachdem der Technologieriese ein überraschend starkes Rekordquartal für seine iPhones berichtet, aber auch von Lieferengpässen für Chips gesprochen hatte.

Der Halbleiterzulieferer KLA Corp steht nach der jüngsten Rekordjagd mit minus 7,9 Prozent vor Gewinnmitnahmen. Dass mehrere Analysten die Geschäftsentwicklung im vergangenen Quartal lobten, half dem Kurs nicht. Offenbar machten hier einige Anleger ebenso Kasse wie in den zuletzt ähnlich rekordhungrigen Aktien der Branchenkollegen Applied Materials und Lam Research : Diese sanken vorbörslich um jeweils mehr als zwei Prozent.

Visa -Papiere verloren 0,8 Prozent, obwohl der Zahlungsdienstleister von starken Ausgaben der Verbraucher profitiert und stärker als erwartet zugelegt hat. Möglicherweise hatten sich Anleger noch stärkere Ergebnisse erwartet - wie zuletzt bei Visas Rivalen Mastercard. Ähnlich wie bei Visa sah es vor dem Wochenende bei Konkurrent American Express aus, dessen Aktien sogar um 2,2 Prozent sanken. Die amerikanische Kreditkartenbranche steht unter Beschuss von Trump, der Mitte Januar mit einer Deckelung der Kreditkartenzinsen gedroht hatte.

Dagegen konnten sich die Anleger bei Verizon über ein vorbörsliches Kursplus von 5 Prozent freuen. Der Telekomkonzern gewann im vergangenen Quartal deutlich mehr neue Mobilfunkkunden als erwartet und plant ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm.

Beim Konsumgüterriesen Colgate-Palmolive sorgten überraschend gute Zahlen für Kursgewinne von 2,3 Prozent.

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14:20

Der Ölkonzern Chevron hat im vierten Quartal sinkende Gewinne verzeichnet. Grund waren geringere Preise und der schwache Dollar. Dies konnte nur teilweise durch eine höhere Produktion ausgeglichen werden, wie das Unternehmen am Freitag in Houston mitteilte. So sank der Nettogewinn von 3,2 auf 2,8 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie fiel von 2,06 auf 1,52 Dollar, Analysten hatte jedoch einen noch grösseren Rückgang befürchtet. Die Aktie notiert im vorbörslichen US-Handel wenig verändert.

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13:55

Nach der Nominierung von Kevin Warsh als nächsten Vorsitzenden der US-Notenbank Fed grenzen die US-Aktienindex-Futures ihre Verluste leicht ein. Die Wall Street dürfte ‌knapp im ‌Minus starten. Die Amtszeit des bisherigen Fed-Chefs Jerome Powell läuft im Mai aus. Trump hat ihn immer wieder scharf kritisiert und vergeblich zu kräftigen Zinssenkungen gedrängt. Der 55-jährige Ökonom Warsh hat sich in jüngster Zeit hinter die Forderungen des Präsidenten gestellt.

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13:40

Die Ökonomen von Evercore ISI unter der Leitung von Krishna Guha schrieben am Donnerstag in einer Notiz, dass die Anleger im Falle einer Wahl von Kevin Warsh mit einer Versteilerung der Zinskurve reagieren würden - also mit einer Ausweitung des Zinsaufschlags für längerfristige Staatsanleihen gegenüber kürzerfristigen, da sie davon ausgingen, dass Warsh eine restriktivere Geldpolitik verfolgen würde als andere Kandidaten. Die Experten von Evercore ISI erwarteten ausserdem, dass der Dollar zunächst steigen und risikoreiche Anlagen fallen würden.

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13:23

Nach dem jüngsten Kursrutsch hat der Dax am Freitag einen Erholungsversuch gestartet. Der deutsche Leitindex, der auf Wochensicht um 1,5 Prozent gefallen ist, ‌gewann 0,9 ‌Prozent auf 24'526 Punkte. Der EuroStoxx50 rückte um 0,8 Prozent vor. Für Kauflaune sorgte vor allem der Sportartikelhersteller Adidas, der für 2025 einen Rekordumsatz vorlegte. Dessen Aktien schnellten um mehr als sechs Prozent nach oben.

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13:00

Die Futures auf die US-Aktienmärkte tendieren am Freitag tiefer:

Dow Jones: -0,58 Prozent
S&P 500: -0,65 Prozent
Nasdaq: -0,74 Prozent

Der Swiss Market Index (SMIgewinnt um 0,41 Prozent hinzu. 

Kurz vor ein Uhr mitteleuropäsicher Zeit teilte das Weisse Haus zudem mit, dass Kevin Warsh neuer Präsident der amerikanischen Notenbank Fed wird. 

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11:40

Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich ist am Freitagvormittag etwas fester. Dabei hätten Zahlen und Ausblicke einiger grosser US-Tech-Konzerne gewisse Fragezeichen hinterlassen. Wenigstens hätten die nach US-Börsenschluss von Apple vorgelegten Quartalszahlen die Stimmung im Tech-Sektor nicht weiter getrübt, meint ein Händler. Unterdessen sackten Gold und Silber nach ihrem jüngsten Höhenflug deutlich und abrupt ab. «Hier wurde in rund 30 Minuten eine Marktkapitalisierung im Gegenwert von rund 2500 Milliarden Dollar vernichtet», kommentierte eine Händlerin.

Zudem trieben die geopolitischen Themen, und hier vor allem der zu eskalieren drohende Konflikt der USA mit Iran, den Anlegern Sorgenfalten in die Stirn, heisst es weiter. Daher sei vor dem Wochenende eine gewisse Zurückhaltung zu spüren. Ausserdem weckten die nachgebenden US-Aktien-Futures Zweifel, ob die aktuellen Kursniveaus bis zum Schluss gehalten werden könnten. Im weiteren Verlauf richten die Anleger den Blick in die USA. US-Präsident Donald Trump will seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge des US-Notenbankchefs Jerome Powell nun doch schon heute bekanntgeben. Dabei wetteten US-Medien auf den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh. Daneben stehen einige Konjunkturdaten an, wie der Chicago Einkaufsmanagerindex oder die Produzentenpreise.

Der SMI notiert um 11.30 Uhr um 0,23 Prozent höher auf 13'177,75 Punkten. Damit liegt der SMI nur noch wenige Punkte über dem Stand vom vergangenen Freitag. Seit Jahresanfang hätte der SMI damit rund 0,8 Prozent eingebüsst. Dabei verbuchte er Mitte Januar mit 13'529 Punkten noch ein klares Rekordhoch.

Der 30 Titel umfassende SLI gewinnt am Freitagvormittag 0,20 Prozent hinzu auf 2119,68 Punkte und der breite SPI 0,19 Prozent auf 18'195,49 Zähler. Im SLI geben neun Werte nach und 21 legen zu.

Im Fokus stehen die Aktien von Swatch (+5,8 Prozent), auch wenn sie nicht mehr im SLI geführt werden. Der Uhrenhersteller hat zwar einen massiven Gewinneinbruch erlitten. Der Markt konzentriert sich aber offenbar auf die Erholungszeichen zum Jahresende hin und den dazu passenden Ausblick. Ein Händler erwähnt zudem «stille Reserven» bei Swatch. Das Unternehmen halte grosse Edelmetallvorräte, die anscheinend nach dem Goldrun nicht neu bewertet worden seien.

Damit stehle Swatch auch den Aktien vom Konkurrenten Richemont die Show, die «nur» um 1,7 Prozent anziehen, wie ein Händler sagt.

An der SLI-Spitze erholen sich Givaudan (+2,2 Prozent) von ihren Vortagesverlusten. Gefragt sind ausserdem auch die zuletzt abgestraften Aktien von Straumann (+1,3 Prozent), Galderma (+0,8 Prozent), Lindt & Sprüngli (PS +0,9 Prozent), Amrize (+0,6 Prozent) und Helvetia Baloise (+0,4 Prozent).

Dagegen geht es nach einem anfänglichen Konsolidierungsversuch mit Logitech (-0,2 Prozent) und Lonza (-0,7 Prozent) weiter bergab. Dabei hätten beide Unternehmen eigentlich gute Zahlen gezeigt, heisst es. Logitech ist mit einem Minus von gut 17 Prozent seit Jahresanfang der schwächste Wert im SLI.

Unterschiedlich läuft es bei den Technologiewerten: Während die Kurse von VAT (+0,2 Prozent), Comet (+0,9 Prozent) und Temenos (+0,3 Prozent) anziehen, geben neben Logitech auch AMS Osram (-0,7 Prozent) und Inficon (-1,0 Prozent) nach. VAT ist im neuen Jahr mit einem Plus von 30 Prozent der grösste Gewinner im SLI.

Holcim (+0,3 Prozent), Sonova (+0,8 Prozent) und SGS (+0,5 Prozent) können unterdessen ihre Jahresauftaktgewinne noch leicht ausbauen.

Auf den hinteren Rängen rücken die Aktien von StarragTornos um 1,3 Prozent vor. Grund dafür sind Vorabzahlen- Demnach hat der Maschinenbauer mit dem Auftragseingang gepunktet. Dabei hat die Gruppe von einer starken Nachfrage aus dem Bereich Aerospace/Defense profitiert.

Die Aktien von Interroll (+0,4 Prozent) können sich nach dem Kurstaucher vom Vortag nach Zahlenvorlage stabilisieren. Bei den Aktien von Gurit (-17 Prozent) halten die Gewinnmitnahmen nach dem starken Kursanstieg an. Per 29. Januar hatte sich der Kurs seit Anfang Jahr fast verdoppelt.

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11:21

Gewinnmitnahmen machen dem Kupferpreis zu schaffen. Das Industriemetall verbilligt sich ‌um ‌knapp vier Prozent auf 13.083 Dollar je Tonne. Am Donnerstag hatte Kupfer mit 14.527,50 Dollar noch auf einem Rekordhoch notiert. Zusätzlich befeuert wird der Verkauf durch die wieder etwas festere US-Währung, die in ​Dollar gehandelte Rohstoffe für Inhaber anderer Währungen teurer macht. Der ‌Dollar-Index klettert am Freitag um bis zu ‌0,5 Prozent auf 96,74 Punkte - am Dienstag war er noch auf ein Vier-Jahres-Tief von 95,551 Zähler gefallen.

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11:05

Der Bitcoin steht weiter unter Druck, obowhl Binance am Freitagmorgen bekannt gab, dass die Firma eine Milliarde US-Dollar an Reserven, die den Secure Asset Fund for Users (SAFU) stützen, von Stablecoins in Bitcoin umwandeln werde. Dies stellt eine der grössten Bilanzumschichtungen dar, die jemals von einer grossen Kryptobörse zugunsten dieser Anlageklasse vorgenommen wurde. Die Cyberdevise verliert 2,8 Prozent auf 82'100 Dollar.

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10:31

Der Swiss Market Index (SMI) rückt in einem ruhigen Geschäft um 0,2 Prozent vor. Schwach präsentieren sich Gold und Silber. Das gelbe Edelmetall verliert 6,3 Prozent auf 5'030 Dollar, während Silber um 13 Prozent auf 100,10 Dollar nachgibt. Der Dollar zieht zum Franken um 0,7 Prozent an. 

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09:44

In der Nacht auf Freitag ist der Euro zum Franken mit 0,9133 Franken zwischenzeitlich auf ein neues Rekordtief gefallen. Am Freitagmorgen hat sich der Euro zum Franken im europäischen Devisenhandel leicht auf 0,9363 Franken erholt. 

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09:35

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag nur wenig bewegt gestartet. Tendenziell stützend wirken die US-Vorgaben, auch wenn Zahlen und Ausblicke einiger grosser Tech-Konzerne Fragezeichen hinterlassen haben. Unterdessen sackten Gold und Silber nach ihrem jüngsten Höhenflug deutlich und abrupt ab. «Hier wurde in rund 30 Minuten eine Marktkapitalisierung im Gegenwert von rund 2,5 Milliarden Dollar vernichtet», kommentierte eine Händlerin. Im Hintergrund bleiben die geopolitischen Themen durchaus präsent und Sorgen um einen US-Schlag im Iran könnten für Zurückhaltung vor dem Wochenende sorgen.

Im Tagesverlauf richtet sich dann der Blick klar auf die USA, denn US-Präsident Donald Trump will seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge des bei ihm in Ungnade gefallenen US-Notenbankchefs Jerome Powell nun doch schon heute bekanntgeben. Es werden noch mehrere Namen gehandelt, zahlreiche US-Medien wetten aber auf den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh. Daneben stehen auch noch einige Konjunkturdaten an, wie der Chicago Einkaufsmanagerindex.

Der SMI notiert gegen 09.30 Uhr um 0,21 Prozent höher auf 13'175,63. Der 30 Titel umfassende SLI gewinnt 0,23 Prozent hinzu auf 2120,44 Punkte und der breite SPI um 0,26 Prozent auf 18'207,48 Zähler. Im SLI geben sieben Werte nach und 22 legen zu. Novartis sind unverändert.

Im Fokus stehen die Aktien von Swatch (+6,9 Prozent), auch wenn sie nicht mehr im SLI geführt werden. Der Uhrenhersteller hat zwar einen massiven Gewinneinbruch erlitten. Der Markt konzentriert sich aber offenbar auf die Erholungszeichen zum Jahresende hin und den dazu passenden Ausblick.

An der SLI-Spitze erholen sich Givaudan (+2,0 Prozent) von ihren Vortagesverlusten. Auch Swatch-Konkurrent Richemont (+1,4 Prozent) sind gefragt. Mit Logitch (+1,5 Prozent) und VAT (+0,8 Prozent) legen auch einige Tech-Werte zu, während Lonza (-0,9 Prozent) ohne Nachrichten als schwächster Wert nachgeben.

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09:25

Der Ausverkauf bei den US-Technologiewerten hat die japanische Börse am Freitag ausgebremst. Der Nikkei-Index verlor 0,1 Prozent ‌auf 53'322 ‌Zähler, der breiter gefasste Topix fiel zeitweise um 0,3 Prozent, arbeitete sich dann aber noch ins Plus vor. An der Wall Street hatten Sorgen ​um die Rentabilität der hohen Ausgaben für ‌Künstliche Intelligenz (KI) vor allem den techlastigen ‌Nasdaq-Index belastet. Für Verdruss sorgten die Titel des Softwareriesen Microsoft, die nach negativ aufgenommenen Geschäftszahlen zehn Prozent einbüssten. 

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09:10

Der Swiss Market Index (SMI) startet 0,25 Prozent höher bei 13'180 Punkten. 15 von 20 Titel zeigen Avancen. 

Givaudan legen um 1,5 Prozent zu als Gegenbewegung zu den Kursverlusten vom Donnerstag. Logitech und Richemont ziehen ebenfalls um mehr als ein Prozent an, während Amrize die vorbörslichen Gewinne nicht ganz halten kann und lediglich 0,6 Prozent vorrückt. Lonza verlieren auf der anderen Seite nach einer Kurszielsenkung 0,9 Prozent. Kühne+Nagel, Sika, Partners Group und Nestlé verlieren bis zu 0,4 Prozent. 

Bei den Small und Mid Caps verlieren Züblin und SIG Group mehr als 2 Prozent an Wert, während Swatch Group um 6,9 Prozent zulegen. Implenia steigen ebenfalls überdurchschnittlich mit 3,7 Prozent Kurszuwachs. 

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08:07

Der Swiss Market Index (SMI) steuert auf einen freundlichen Wochenausklang zu. Bei der Bank Julius Bär steht der Leitindex 0,24 Prozent höher. Alle 20 SMI-Titel legen zu, angeführt von Amrize mit einem Plus 1,2 Prozent. Gefragt sind auch die Finanzwerte.

Bei den Mid Caps ziehen Swatch nach Zahlen um 3,2 Prozent zu, während Also 0,5 Prozent abgibt. Ansonsten stehen alle Mid Caps mit leichten Gewinnen da. 

07:33

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien: 

ABBCitigroup erhöht das Kursziel auf 76 von 68 Fr., belässt die Einstufung auf Buy.

ABB: LBBW erhöht das Kursziel auf 75 von 68 Fr., weiter mit Rating Kaufen.

Flughafen Zürich: Jefferies nimmt das Kursziel auf 239 von 246 Fr. zurück, weiter mit Rating Hold.

Givaudan: Jefferies senkt das Kursziel auf 3500 von 3800 Fr. mit Rating Buy,

Givaudan: Kepler Cheuvreux reduziert das Kursziel auf 4000 von 4200 Fr., hält an Rating Buy fest.

Logitech: CFRA senkt das Kursziel auf 94 von 120 Dollar, Rating Hold bestätigt.

Lonza: Goldman Sachs senkt Kursziel auf 670 von 680 Fr., belässt Rating auf Buy. 

Orior: Research Partners senkt das Kursziel auf 16 von 20 Fr., Rating weiterhin Halten.

Roche: LBBW senkt das Rating auf Halten von Kaufen, erhöht Kursziel auf 360 von 320 Fr.

SikaDeutsche Bank senkt Kursziel auf 155 von 168 Fr., weiter mit Hold.

Schindler: Oddo BHF SA erhöht das Rating in einer Branchenstudie auf Neutral von Underperform.

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06:22

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank vorbörslich mit einem Plus von 0,11 Prozent indiziert. Der hiesige Markt dürfte damit an die Kursgewinne vom Donnerstag anschliessen. Die positiv aufgefassten Quartalszahlen von Apple dürften den Schweizer Technologiewerten eine Stütze sein. 

Kaum gefragt am Markt ist die Cyber-Devise Bitcoin. Am Freitag im frühen Handel verliert die digitale Währung 2 Prozent auf 82'800 Dollar. Das ist der tiefste Stand seit zwei Monaten. 

Der Kalender ist im Vergleich zum Donnerstag ziemlich leer. Einzig StarragTornos legen die Umsatzzahlen für 2025 vor und das Bundesamt für Statistik (BFS) publiziert den Wohnimmobilienpreisindex für das Jahr 2025. 

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06:15

Der Ausverkauf bei US-Technologiewerten hat den Börsen in Asien am Freitag den Schwung genommen. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,3 Prozent auf 53'208,33 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix legte dagegen ‌um 0,2 ‌Prozent auf 3'552,62 Zähler zu. Die Börse in Shanghai verlor 1,2 Prozent auf 4.108,46 Stellen, und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um ein Prozent auf 4'705,81 Punkte. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans tendierte uneinheitlich, steuerte aber auf ​den besten Monat seit mehr als drei Jahren zu.

In Japan drückten vor allem ‌Gewinnmitnahmen bei Technologiewerten auf die Stimmung. «Anleger verkauften Technologiewerte, um Gewinne ‌mitzunehmen», sagte Takamasa Ikeda, Portfoliomanager bei GCI Asset Management. Zu den grössten Verlierern zählte der Chip-Ausrüster Advantest mit einem Minus von 5,62 Prozent. Die Papiere des Taschenrechner-Herstellers Casio Computer schossen dagegen um 14,8 Prozent in die Höhe, nachdem das Unternehmen eine Verdopplung seines Jahresgewinns in Aussicht gestellt hatte. Auch die Aktien von Fujitsu legten nach einer angehobenen Prognose um 3,56 Prozent zu.

Für ⁠eine gewisse Zurückhaltung sorgten zudem Inflationsdaten. Die Kerninflation in Tokio verlangsamte sich im Januar zwar auf zwei Prozent und entsprach damit dem Ziel der Bank of Japan (BOJ). «Die heutigen Daten werden die Bemühungen der BOJ, die Zinssätze zu erhöhen, nicht zunichte ​machen, da die Verlangsamung der Kerninflation hauptsächlich auf einmalige Faktoren zurückzuführen ist», sagte jedoch Yoshiki Shinke, Ökonom ‌beim Dai-ichi Life Research Institute. Im Hintergrund wirkten zudem politische Nachrichten ‍aus den USA, wo Präsident Donald Trump eine Einigung zur Abwendung eines Regierungsstillstands unterstützte und für Freitag die Bekanntgabe seiner Nominierung für den Vorsitz der ​US-Notenbank Fed ankündigte.

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06:10

Der Dollar legte im asiatischen Devisenhandel zu, gestützt von der Hoffnung auf eine Abwendung eines erneuten Regierungsstillstands in den USA. Er gewann 0,5 Prozent auf 153,92 Yen und stieg leicht auf 6,9492 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er 0,6 Prozent höher bei 0,7687 ‌Franken. Im Gegenzug fiel der Euro um 0,5 Prozent auf 1,1914 ⁠Dollar, zog jedoch zum Franken um 0,1 Prozent auf 0,9159 an.

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06:03

Die Ölpreisegaben nach. Händler verwiesen auf geopolitische Risiken, nachdem US-Präsident Donald Trump per Dekret einen nationalen Notstand ausgerufen hatte. Dies schaffe die Grundlage für Zölle auf ‍Waren aus Ländern, die Öl nach Kuba verkaufen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 1,4 Prozent auf 69,70 Dollar. Die US-Sorte WTI notierte 1,8 Prozent schwächer bei 64,21 Dollar.

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00:05

Inmitten einer Flut von Geschäftszahlen hat der Softwarekonzern Microsoft am Donnerstag das Geschehen an den US-Börsen negativ beeinflusst. Die Standardwerte im Dow Jones Industrial entwickelten sich zwar robust, doch an der Nasdaq-Börse war der Handel geprägt von neuen Bedenken rund um das Thema KI-Investitionen. Zeitweise sorgte es auch für Unsicherheit, dass die USA dem Iran mit einem Präventivschlag drohten.

Neben den Zahlen der Tech-Riesen Meta und Tesla fiel Microsoft mit einem Kursrutsch von letztlich zehn Prozent auf. Die Unruhe war zeitweise immens, der Nasdaq 100 hatte in der Spitze mehr als zwei Prozent eingebüsst. Bei einem Schlussstand von 25.884,30 Punkten verringerte sich Abschlag aber noch auf 0,53 Prozent. Seine Annäherung an das Rekordhoch bekam damit einen Dämpfer.

Der Wall-Street-Leitindex Dow Jones Industrial konnte sich dem schwachen Umfeld mit seinem Schlusskurs von 49'071,56 Punkten entziehen. Erst im späten Handel hatte er es noch mit 0,11 Prozent ins Plus geschafft. Der marktbreite S&P 500 orientierte sich mit einem Abschlag von 0,13 Prozent auf 6'969,01 Zähler noch etwas mehr an der Nasdaq.

Microsoft konnte zwar dank einer weiter hohen Nachfrage rund um Künstliche Intelligenz (KI) und Cloud-Dienste im zweiten Geschäftsquartal erneut kräftig wachsen, allerdings nicht mehr so deutlich wie im Vorquartal. Sorgen um die Wachstumstreiber mischten sich mit Bedenken wegen stark gestiegener Kosten. Die Aktien konterten ihre jüngste Erholung mit dem tiefsten Stand seit Ende April. In der Breite wurden auch andere Softwarewerte wie etwa Salesforce belastet.

Die Meta-Anteile konnten dies an der Nasdaq mit einem Kursanstieg um mehr als zehn Prozent nicht aufwiegen. Der Facebook-Mutterkonzern überzeugte mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnwachstum, das die Aktien auf den höchsten Stand seit Ende Oktober trieb. Das Werbegeschäft des Internetkonzerns nehme weiter Fahrt auf und zeige den positiven KI-Einfluss, urteilte Goldman-Sachs-Experte Eric Sheridan.

Beim dritten Tech-Riesen aus dem Kreis der «Magnificent 7», dem Elektroautobauer Tesla, kamen die neuesten Nachrichten mit einem Abschlag von 3,5 Prozent nicht gut an. Die Gewinnschätzungen waren zwar übertroffen worden, doch es wurden Milliarden-Investitionen zur Umstrukturierung der Produktion angekündigt. Konzernchef Elon Musk setzt auf eine Zukunft mit Robotern und Robotaxis.

Im Dow gab es einige Gegengewichte zu Microsoft. Die Titel von IBM zogen dort nach Zahlenvorlage um gut fünf Prozent an. Das IT-Urgestein überzeugte mit starkem Wachstum, das die Aktien in Richtung des Rekordes vom November trieb. Bestmarken setzen konnte der Baumaschinenhersteller Caterpillar - neben dem Kurs auch mit dem höchsten Jahreserlös der Geschichte.

Zweiter im Dow wurden nach Zahlenveröffentlichung die Anteile von Honeywell . Sie profitierten mit einem fast fünf Prozent grossen Anstieg davon, dass der Ausblick des Mischkonzerns die Erwartungen übertraf. Ausserdem soll eine geplante Abspaltung der Luft- und Raumfahrtsparte schneller über die Bühne gehen als erwartet.

Die Titel von Visa profitierten kurz vor dem eigenen Quartalsbericht mit einem Anstieg um 1,5 Prozent von guten Zahlen des Konkurrenten Mastercard, die im marktbreiten S&P 500 um 4,3 Prozent anzogen. Der Kreditkartenanbieter meldete ein Quartalsergebnis über den Erwartungen.

Einen Rekord aufstellen konnten die Titel des Rüstungskonzerns Lockheed Martin, indem sie nach der Zahlenvorlage um 4,2 Prozent anzogen. Eine noch deutlichere Rally gab es bei Southwest Airlines mit einem Kurssprung um fast 19 Prozent. Die Fluggesellschaft machte mit ihren Quartalszahlen Hoffnung auf eine Trendwende.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Thomas Daniel Marti
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