09:15
Der SMI startet kaum verändert in den Handel. Die grössten Verluste tragen Logitech mit 2,7 Prozent und Partners Group mit 1,8 Prozent. Die Indexschwergewichte Novartis, Roche und Nestlé gewinnen derweil zwischen 0,2 und 0,5 Prozent und halten den SMI stabil.
Wieder höhere Ölpreise und der kräftige Renditeanstieg bei US-Staatsanleihen haben die Inflations- und Zinssorgen zurück in den Vordergrund gerückt. Entsprechend fallen die Vorgaben aus den USA und Asien überwiegend negativ aus.
Vor allem der deutliche Anstieg der US-Renditen belastet die Stimmung. Überraschend starke Konjunkturdaten haben die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank verstärkt. Zugleich notiert der Ölpreis der Sorte Brent am Morgen bei rund 103 Dollar je Fass und damit wieder klar im dreistelligen Bereich.
Hierzulande steht am Vormittag die Lagebeurteilung der Schweizerischen Nationalbank an. Die Experten sind sich weitgehend einig damit, dass die SNB ihren Leitzins unverändert bei null Prozent belässt. Trotz des jüngsten Inflationsanstiegs gilt der unmittelbare Handlungsdruck als gering, da die Teuerung weiterhin innerhalb des Zielbandes liegt.
Daneben richten sich die Blicke nach Washington: US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping treffen sich am Donnerstag zu Gesprächen, bei denen unter anderem Handel, Technologie und weitere Streitpunkte auf der Agenda stehen dürften. Auch der Nahostkonflikt bleibt ein Unsicherheitsfaktor für die Märkte. Iran hat eine weitergehende Öffnung der Strasse von Hormus unter anderem an eine Lockerung des militärischen Drucks und der Beschränkungen gegen iranische Häfen geknüpft.
DIe Aktie der UBS fällt weiter (-1,3 Prozent), nachdem die Titel am Vortag unter die Marke von 40 Franken gerutscht waren. Der Ständerat hatte sich am Mittwoch für eine deutliche Verschärfung der Eigenmittelvorschriften für die Grossbank ausgesprochen.
Auch in den hinteren Reihen dominiert klar die rote Farbe. Kursbewegende Unternehmensnachrichten sind derweil dünn gesät. Am stärksten geben vorbörslich AMS Osram (-0,7 Prozent) nach, nachdem die Titel am Vortag noch zweistellig gewonnen hatten.
Burckhardt fallen 3,7 Prozent. Tecan dagegen legen 2,2 Prozent zu.
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08:10
Der SMI wird bei Julius Bär vorbörslich 0,41 Prozent tiefer gesehen. Alle 20 Indexaktien notieren im Minus. Am meisten Verluste erzielen Logitech mit 1,5 Prozent und Nestlé (minus 0,7 Prozent).
Am breiten Markt geben AMS Osram 0,8 Prozent nach. Auch
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06:20
Der Swiss Market Index wird bei der IG Bank 0,5 Prozent tiefer gestellt.
Im Fokus steht am Donnerstag am Schweizer Markt der Zins-Entscheid der Schweizerischen Nationalbank um 09:30 Uhr.
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06:00
Die asiatischen Aktienmärkte haben am Donnerstag angesichts geopolitischer Spannungen und eines KI-Booms keine einheitliche Richtung gefunden. Die japanische Börse in Tokio hat fester tendiert. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index legte um 1,3 Prozent auf 65'883,41 Punkte zu, und der breiter gefasste Topix notierte 0,1 Prozent höher bei 4096,01 Zählern.
In China gaben die Märkte hingegen nach. Die Börse Shanghai verlor 0,6 Prozent auf 3912,02 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,9 Prozent auf 4474,74 Punkte.
In Tokio sorgte die Vorstellung eines neuen KI-Geräts von Meta für Kauflaune bei Technologiewerten. Der US-Konzern hatte das Handgerät «Meta Charm» präsentiert, was die Nachfrage nach Computerbauteilen anheizte. Zu den grössten Gewinnern zählten CPU-Zulieferer wie Ibiden, Socionext, Meiko Electronic und Ushio, deren Aktien jeweils um mehr als zehn Prozent in die Höhe schnellten. Auch der Chipanlagenbauer Advantest stützte den Nikkei mit einem Plus von gut vier Prozent.
«In den vergangenen Sitzungen haben sich chipbezogene Aktien tendenziell gegen steigende Renditen behauptet», sagte Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities.
Die Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihe kletterte im Sog der US-Märkte auf 3,06 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit August 1996. Dies belastete Bankenwerte, die zu den Verlierern gehörten: Mitsubishi UFJ, Sumitomo Mitsui und Mizuho gaben zwischen 1,1 und 2,0 Prozent nach.
Auf politischer Ebene stützte eine Einigung zwischen den USA und China auf eine Verlängerung der Zollruhe im Handelsstreit die Stimmung. Für Aufsehen sorgte zudem Honda: Der Autobauer plant einem Zeitungsbericht zufolge Investitionen von bis zu 2,53 Milliarden Dollar in ein neues US-Werk für Hybridfahrzeuge.
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05:30
Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,3 Prozent auf 157,82 Yen und legte leicht auf 6,7131 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,8241 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1382 Dollar und gab um 0,1 Prozent auf 0,9380 Franken nach. Der Dollar-Index gab zwar leicht nach, profitierte aber grundsätzlich von seinem Status als sicherer Hafen angesichts der geopolitischen Risiken im Nahen Osten.
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05:00
Am Rohstoffmarkt gaben die Notierungen leicht nach, blieben aber wegen der Spannungen zwischen den USA und dem Iran auf einem hohen Niveau. Der iranische Präsident hatte zuvor erklärt, sich den Drohungen aus Washington nicht beugen zu wollen. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 0,8 Prozent auf 102,25 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,7 Prozent schwächer bei 91,47 Dollar.
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01:00
Die US-Aktienmärkte sind zur Wochenmitte ins Minus gerutscht. Steigende Ölpreise und unerwartet starke US-Konjunkturdaten sorgten für wieder zunehmende Inflationssorgen und verstärkten Spekulationen auf eine weitere Zinserhöhung durch die US-Notenbank. Zudem belasteten steigende Anleiherenditen. So stieg die Rendite fünfjähriger US-Staatsanleihen erstmals seit dem Jahr 2007 über die Marke von 5 Prozent.
Der Dow Jones Industrial schloss 0,68 Prozent tiefer bei 51'511,59 Punkten. Der marktbreite S&P 500 büsste 0,75 Prozent auf 7706,05 Zähler ein. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,85 Prozent auf 30'470,29 Punkte abwärts, nachdem er tags zuvor seine jüngste Erholungsrally mit einem Rekordhoch gekrönt hatte.
Die Ölpreise bauten am Mittwochabend ihre Gewinne aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent zur Lieferung im November kletterte um bis zu viereinhalb Prozent auf knapp unter 104 US-Dollar. Laut jüngsten Meldungen ist in der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus erneut ein Frachtschiff unter Beschuss geraten und steht in Flammen.
Unterdessen erklärte der iranische Präsident Masoud Pezeshkian, sein Land werde die Freiheit der Schifffahrt durch die Strasse von Hormus nicht zulassen, solange Sanktionen und eine US-Blockade bestehen blieben. Der Iran sei bereit, die Gespräche über ein Friedensabkommen wieder aufzunehmen, werde jedoch nicht auf Drohungen reagieren, betonte er in einer Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York.
Unter den Einzelwerten waren die Aktien von McDonalds mit einem Kursabschlag von 4,8 Prozent das Schlusslicht im Dow. Die Schnellrestaurantkette kündigte an, rund 8,5 Milliarden Dollar bereitzustellen, um Franchisenehmer zu unterstützen, bessere Speisen anzubieten, den Service zu verbessern und den Betrieb der Restaurants zu vereinfachen.
Die Papiere von Paychex sackten um 8,8 Prozent ab, nachdem der Umsatz des Dienstleisters für Lohnabrechnungen im Bereich Managementlösungen im ersten Geschäftsquartal hinter den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben war.
Unter den Nebenwerten im Tech-Bereich stieg die Anteilsscheine von IonQ um 4,4 Prozent. Das Quantencomputer-Unternehmen hatte bekanntgegeben, einen branchenweit ersten Decoder für Echtzeit-Quantenfehlerkorrektur entwickelt zu haben, der auf einem handelsüblichen Standard-Prozessor läuft.
(cash/Reuters/AWP)

