16:55

Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag an ihre Vortagesverluste angeknüpft. Der Dow Jones Industrial sank um 0,5 Prozent auf 51'260 Punkte. Der marktbreite S&P 500 büsste ebenfalls 0,3 Prozent auf 7682 Zähler ein. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,5 Prozent auf 30'305 Punkte abwärts, nachdem er am Dienstag noch ein Rekordhoch verbucht hatte.

Die Aktienkurse leiden unter einem erneuten Anstieg der Ölpreise, der eine weitere Verkaufswelle am Anleihemarkt auslöste. Die Renditen 30-jähriger Staatsanleihen wurden davon auf den höchsten Stand seit 2004 getrieben. Laut Simon Wiersma von der ING Bank entwickelt sich dies jetzt wieder zu einem «spürbaren Gegenwind für Aktien».

Ausserdem rückt die Sorge vor einer höheren Inflation wieder in den Mittelpunkt. Die Warnung eines iranischen Vertreters, dass die geopolitische Lage im Nahen Osten weiter eskalieren und auf noch mehr Regionen übergreifen könnte, hatte die Ölpreise zuletzt wieder in die Höhe getrieben. Zudem erwägt die US-Regierung einen Diesel-Exportstopp.

Die Aktien von Oracle sackten um 5,1 Prozent ab. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, unternimmt der Software- und Datenbankkonzern Schritte, um sich vor hohen Kosten für ein riesiges Rechenzentrum zu schützen, das derzeit in New Mexico errichtet wird. Das Projekt sei von baulichen Widerständen und behördlichen Rückschlägen geprägt. Oracle habe dem Projektentwickler eine Mitteilung unter Berufung auf «höhere Gewalt» zugestellt, um damit gegebenenfalls Zahlungen aufzuschieben, falls das Rechenzentrum nicht wie geplant im Jahr 2028 in Betrieb genommen werden könne.

Die Titel von Dropbox gehörten mit minus 3,5 Prozent ebenfalls zu den klaren Verlierern. Sie wurden von der Citigroup zum Verkauf empfohlen. Analyst Steven Enders glaubt, dass die Aktie zuviel vorweggenommen habe, mit Blick auf die Chancen in puncto KI-Strategie des Speicherplatzanbieters. Vor einigen Tagen hatte der Kurs das höchste Niveau seit der Frühphase des Börsengangs im Jahr 2018 erreicht.

Die Titel von MGM Resorts verbuchten einen Kursrückgang von 9,4 Prozent. Der bislang mit einem Minderheitsanteil beteiligte Medienkonzern People Inc hat seine Übernahmeofferte für die restlichen Anteile an der Hotel- und Casinokette zurückgezogen.

Für die Anteilsscheine von Everpure ging es hingegen um fast 18 Prozent nach oben. Der Anbieter von Flash-Speichern und Datenmanagement-Lösungen überzeugte die Anleger mit seinem mittelfristigen Umsatzausblick.

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16:20

Ein Medienbericht über Probleme bei einem Rechenzentrumsprojekt von Oracle hat die Anleger verunsichert. Die Titel des US-Softwarekonzerns büssen mehr als sieben Prozent ein. Oracle wolle sich vor möglichen Kostensteigerungen bei einem grossen ‌Rechenzentrumsprojekt in ⁠New Mexico schützen und habe dem Projektentwickler Blue Owl dazu eine Erklärung über sogenannte höhere Gewalt übermittelt, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider.

Unternehmen berufen ⁠sich üblicherweise auf höhere Gewalt, um von vertraglichen Verpflichtungen entbunden zu werden, wenn unvorhersehbare Probleme auftreten. Oracle beabsichtige, Zahlungen aufzuschieben, falls das Projekt mit dem Namen «Jupiter» ins Stocken geraten und nicht wie geplant ‌2028 ans Netz gehen sollte, hiess es im Bloomberg-Bericht weiter. Reuters konnte die Meldung nicht unabhängig überprüfen. Oracle und ‌Blue Owl reagierten zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

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16:15

Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag an ihre Vortagesverluste angeknüpft. Der Dow Jones Industrial sank im frühen Handel um 0,2 Prozent auf 51'409 Punkte. Der marktbreite S&P 500 büsste ebenfalls 0,2 Prozent auf 7691 Zähler ein. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,5 Prozent auf 30'312 Punkte abwärts, nachdem er am Dienstag noch ein Rekordhoch verbucht hatte.

Die Aktienkurse leiden unter einem erneuten Anstieg der Ölpreise, der eine weitere Verkaufswelle am Anleihemarkt auslöste. Die Renditen 30-jähriger Staatsanleihen wurden davon auf den höchsten Stand seit 2004 getrieben. Laut Simon Wiersma von der ING Bank entwickelt sich dies jetzt wieder zu einem «spürbaren Gegenwind für Aktien».

Ausserdem rückt die Sorge vor einer höheren Inflation wieder in den Mittelpunkt. Die Warnung eines iranischen Vertreters, dass die geopolitische Lage im Nahen Osten weiter eskalieren und auf noch mehr Regionen übergreifen könnte, hatte die Ölpreise zuletzt wieder in die Höhe getrieben. Zudem erwägt die US-Regierung einen Diesel-Exportstopp.

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16:10

Die Rücknahme eines milliardenschweren Übernahmeangebots hat die Aktien des US-Kasinobetreibers MGM Resorts auf Talfahrt geschickt. Die Titel verlieren an der Wall Street ‌um mehr ⁠als zehn Prozent auf 33,73 Dollar. Damit fallen sie auf den tiefsten Stand seit sieben Monaten und geben alle Gewinne seit ⁠der Ankündigung der Offerte im Juni wieder ab.

Das vom Medienmogul Barry Diller geführte Unternehmen People Inc hat nach eigenen Angaben sein mehr als 18 ‌Milliarden Dollar schweres Angebot zurückgezogen, alle restlichen Anteile an MGM zu erwerben. People hält bereits ‌27 Prozent an dem Kasinobetreiber. Als Grund für den Rückzug ​nannte Diller, man habe nicht das Gefühl gehabt, «dass sich die Dinge so entwickelten, wie wir es uns erhofft hatten».

Analysten zeigten sich von dem Schritt nicht überrascht. «Wir glaubten nicht, dass ein Gebot von 48,30 Dollar pro Aktie den MGM-Vorstand überzeugen würde», schrieben die Experten des Finanzdienstleisters Mizuho. Zugleich sei das Wachstum des Unternehmens zuletzt uneinheitlich gewesen.

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16:00

Der SMI steht 0,24 Prozent höher bei 13'955 Punkten. An der Spitze des Tableaus stehen Lonza und Novarits (je +1,6 Prozent). Logitech büsst hingegen 7 Prozent ein.

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15:55

Anhaltende Sorgen über die geopolitische Lage haben die US-Börsenindizes am Donnerstag ins Minus gedrückt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zur Eröffnung ‌0,2 ⁠Prozent tiefer bei 51'410 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,4 Prozent ⁠auf 7673 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,7 Prozent auf 26'723 Stellen.

Investoren ‌blickten mit Spannung auf das Gipfeltreffen des US-Präsidenten Donald ‌Trump mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping, ​bei dem es um die Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI), den Iran-Krieg und die Spannungen um Taiwan gehen soll. Noch vor den für Donnerstag geplanten Gesprächen erklärte US-Finanzminister Scott Bessent, dass die beiden Wirtschaftssupermächte bereits vereinbart hätten, ihren Waffenstillstand im ‌Handelsstreit bis zum 10. Januar zu verlängern. «Diese Verlängerung fiel kürzer aus, als von US-Vertretern im Vorfeld angedeutet worden war, bietet jedoch mehr Zeit, um eine längerfristige Einigung ​zu erzielen», schrieben die Analysten der Deutschen Bank.

Ein Schlagabtausch zwischen ​den USA und dem Iran bei ​der UN-Generalversammlung trieb die Preise für Nordsee-Rohöl Brent und US-Leichtöl WTI um mehr als zwei Prozent nach ‌oben. Bereits am Mittwoch hatte sich Brent um fast vier Prozent auf mehr als 100 Dollar je Fass (159 Liter) verteuert. Die Aussicht auf steigende Kraftstoffkosten hievte ​am ​Donnerstag die Aktien von US-Fluggesellschaften wie ⁠United Airlines, JetBlue und American Airlines um jeweils ​rund ein Prozent ins Plus.

Die ⁠erneut steigenden Energiepreise verstärkten die Zinsängste der Anleger. Laut dem Präsidenten der ‌regionalen Notenbank von New York, John Williams, könnte der Leitzins in den USA in diesem Jahr noch einmal angehoben werden müssen. Händler schätzen ‌die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im kommenden Monat inzwischen ​auf 71 Prozent ein. Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe erreichte den höchsten Stand seit 2004.

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15:09

Der Dax gab am Donnerstagnachmittag um 0,2 Prozent auf 25'352 Punkte nach. Zwischenzeitlich hatte der Leitindex bis zu ein Prozent eingebüsst und damit erneut die 100-Tage-Durchschnittslinie getestet. In der Vorwoche war der Dax bereits zeitweise unter dieses längerfristige Trendbarometer gerutscht, hatte sich dann aber gefangen. Der MDax der mittelgrossen Unternehmen verlor zuletzt 0,7 Prozent auf 30'995 Zähler.

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14:52

Die US-Börsen knüpfen am Donnerstag wohl an ihre Vortagsverluste an. Vor allem dürfte es für den Nasdaq 100 weiter bergab gehen, der am Dienstag noch ein Rekordhoch verbucht hatte. Für den technologielastigen Leitindex liegt die Indikation des Brokers IG eine Stunde vor dem Auftakt knapp ein Prozent tiefer bei 30'177 Punkten. Der Dow Jones Industrial wurde 0,3 Prozent niedriger auf 51'368 Zähler taxiert.

Die Aktienkurse leiden unter einem erneuten Anstieg der Ölpreise, der eine weitere Verkaufswelle am Anleihemarkt auslöste. Die Renditen 30-jähriger Staatsanleihen wurden davon auf den höchsten Stand seit 2004 getrieben. Laut Simon Wiersma von der ING Bank entwickelt sich dies jetzt wieder zu einem «spürbaren Gegenwind für Aktien».

Ausserdem rückt die Sorge vor einer höheren Inflation wieder in den Mittelpunkt. Die Warnung eines iranischen Vertreters, dass die geopolitische Lage im Nahen Osten weiter eskalieren und auf noch mehr Regionen übergreifen könnte, hatte die Ölpreise zuletzt wieder in die Höhe getrieben. Zudem erwägt die US-Regierung einen Diesel-Exportstopp.

Die Gegenbewegung im Technologiesektor zeigt sich vorbörslich bei allen Mitgliedern aus der Gruppe der sogenannten Glorreichen Sieben. Nahe am Vortagsniveau liegend, zeigte sich Apple relativ robust. Nach dem guten Lauf der vergangenen Tage, den Fantasie für den eigenen KI-Agenten Muse ausgelöst hatte, kam die Meta-Aktie vorbörslich um 1,7 Prozent von ihrem Hoch seit einem Jahr zurück. In der Breite geben an der Nasdaq die Chipwerte weiter nach.

Aktien von Dropbox gehörten mit mehr als vier Prozent zu den Verlierern. Sie wurden von der Citigroup zum Verkauf empfohlen mit dem Argument des Experten Steven Enders, dass die Aktien zu viel vorweg genommen haben für die Chancen, die mit der KI-Strategie des Speicherplatzanbieters verbunden sind. Vor einigen Tagen hatte der Kurs das höchste Niveau seit der Frühphase des Börsengangs im Jahr 2018 erreicht.

Bei MGM Resorts gibt es vorbörslich einen Rückschlag um zehn Prozent. Der bislang mit einem Minderheitsanteil beteiligte Medienkonzern People hat seine Übernahmeofferte für die restlichen Anteile an der Hotel- und Casinokette zurückgezogen.

Eine positive Erscheinung sind die Aktien von Everpure, die um 4,5 Prozent zulegen. Der ehemals unter dem Namen Pure Storage bekannte Anbieter von Flash-Speichern und Datenmanagement-Lösungen überzeugte die Anleger mit seinem mittelfristigen Umsatzausblick. Die entsprechende Zielsetzung für das Jahr 2028 liege über den Erwartungen, hiess es.

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14:02

Die weltweite Neubewertung der Zinsen, die den US-Aktienmärkten am Mittwoch stark zugesetzt hatte, bestimmt auch vor Handelsbeginn am Donnerstag das Geschehen an der Wall Street. Der vorbörsliche Handel verdeutlicht, dass sich die Nervosität noch verstärkt hat. Der VIX-Index ist um 8,3 Prozent gestiegen – ein deutliches Zeichen dafür, dass der Renditeschock vom Mittwoch die Märkte eher verunsichert als beruhigt zurückgelassen hatte.

Im Handelsverlauf über Nacht kletterte die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen um weitere 10 Basispunkte, während die Rendite 30-jähriger US-Anleihen auf den höchsten Stand seit 2004 stieg. John Williams, Präsident der New Yorker Notenbank Fed, erklärte dabei, die Ära der «expliziten, sehr direkten Forward Guidance» sei vorbei, und verwies auf gestiegene Erwartungen hinsichtlich der Realzinsen als treibenden Faktor für diese Entwicklung.

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13:01

Die Futures der US-Aktienmärkte geben vor dem Start nach:

Dow Jones Futures: -0,28 Prozent
S&P 500 Futures: -0,53 Prozent
Nasdaq Futures: -0,82 Prozent

Die Schweizer Börse, gemessen am Swiss Market Index (SMI), notiert unverändert. Die Valoren von Logitech verlieren 4,5 Prozent, diejenige von Partners Group 3,5 Prozent und UBS 1,5 Prozent. 

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11:44

Der Schweizer Aktienmarkt gibt am Donnerstag etwas nach und knüpft damit an die Vortagesverluste an. Der SMI verliert gegen 11.25 Uhr 0,23 Prozent auf 13'831,03 Punkte. Der Mid-Cap-Index SMIM fällt um 0,14 Prozent auf 3'116,50 Punkte zurück, während der breite SPI um 0,31 Prozent auf 19'693,18 Punkte nachgibt. Dass sich die Einbussen am Schweizer Markt in Grenzen halten, ist vor allem den Kursgewinnen der Schwergewichte Nestlé (+0,6 Prozent) und Novartis (+0,5 Prozent) zu verdanken.

Auch an den übrigen europäischen Börsen überwiegen die Verluste. Der deutsche DAX und der französische CAC 40 geben mit Verlusten von 0,8 Prozent noch deutlicher nach. Belastet wird die Stimmung von weiterhin hohen Ölpreisen und steigenden Anleiherenditen. Der Zinsentscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB) brachte derweil keine Überraschung.

Die Ölpreise bleiben ein wichtiger Taktgeber für die Inflations- und Zinserwartungen. Nach einem kräftigen Anstieg kostet ein Fass Brent am Vormittag wieder 106 Dollar und damit deutlich mehr als am Vortag. Gleichzeitig bleibt die Lage rund um die Strasse von Hormus angespannt.

Zusätzlichen Druck bringen die stark gestiegenen Renditen am US‑Anleihemarkt. Die Rendite 30-jähriger Treasuries erreichte den höchsten Stand seit 2004. Steigende Renditen machten Staatsanleihen zunehmend attraktiver und könnten Kapital aus Aktien abziehen, heisst es am Markt. Auch robuste Konjunkturdaten stützen die Zinssorgen.

Die SNB beliess ihren Leitzins wie erwartet bei null Prozent. Gleichzeitig erhöhte sie ihre Inflationsprognose nur leicht. Ob damit Zinserhöhungen auch hierzulande in absehbarer Zeit wahrscheinlicher werden, wird von Ökonomen unterschiedlich beurteilt.

Am stärksten verlieren Logitech (-3,8 Prozent). Händler sprechen von Gewinnmitnahmen nach der starken Entwicklung seit Wochenbeginn. UBS (-1,9 Prozent) setzen ihre Vortagesverluste fort. Am Mittwoch hatte sich der Ständerat für eine deutliche Verschärfung der Eigenmittelvorschriften für die Grossbank ausgesprochen.

Auch andere Finanzwerte stehen unter Druck. Partners Group (-3,6 Prozent) sowie aus dem Mid-Cap-Bereich Julius Bär (-1,6 Prozent) und Swissquote (-2,6 Prozent) geben deutlich nach. Bei den Versicherungswerten verlieren Zurich (-1,3 Prozent), Swiss Life (-0,6 Prozent) und am breiteren Markt Helvetia Baloise (-1,3 Prozent).

Neben Logitech stehen auch in der zweiten Reihe Technologiewerte auf den Verkaufslisten. AMS Osram (-8,4 Prozent) geben einen Teil der kräftigen Vortagesgewinne wieder ab. Auch VAT, Inficon und Comet notieren im Minus, wenn auch in deutlich geringerem Umfang.

Gesucht sind dagegen die Schokoladenwerte Lindt&Sprüngli (+1,3 Prozent) und Barry Callebaut (+1,0 Prozent), die weiterhin von den zuletzt aufgehellten Perspektiven für die Branche profitieren. An der Spitze steht LEM (+6,4 Prozent) nach einer kräftigen Kurszielerhöhung durch Vontobel.

Deutlich abwärts geht es dagegen für Burckhardt Compression (-3,7 Prozent) nach einer vorsichtigen Analystenstudie von Berenberg.

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11:00

Versorgungsängste durch die unklare Gemengelage im Nahost-Krieg gewinnen am Ölmarkt ‌wieder ⁠die Oberhand. Die Preise für das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI legen nach anfänglichen ⁠Verlusten zu. Die Notierungen steigen um jeweils rund drei Prozent auf 106,50 beziehungsweise 94,67 Dollar je Fass. Experten ‌zufolge sind die Anleger hin- und hergerissen zwischen der Hoffnung ‌auf eine Beilegung des Konflikts zwischen den ​USA und dem Iran und der Aussicht auf eine vorerst anhaltend angespannte Versorgungslage.

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10:45

Der SMI gibt 0,4 Prozent. Die grössten Verlierer-Aktien sind Logitech und Partners Group mit je 3,6 Prozent Minus. Mit 603 Franken liegen die Titel von Partners Group auf dem tiefsten Stand seit Dezember 2018.

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10:30

Die Verkaufswelle bei Anleihen aus der Euro-Zone rollt weiter, da robuste Konjunkturdaten und hohe Ölpreise die Spekulationen auf weitere Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) anheizen. Besonders heftig ist der Ausverkauf in ‌Frankreich, wo die hohe Verschuldung und politische Ungewissheit die Anleger umtreiben.

Die Rendite der zehnjährigen französischen Staatsanleihen steigt auf 4,689 Prozent und markiert den höchsten Stand seit Ende Juli 2008. Der Renditeaufschlag, ​den Anleger für zehnjährige französische Staatsanleihen im Vergleich zu deutschen Papieren ​verlangen, klettert auf 111 Basispunkte und damit auf ​den höchsten Stand seit Mitte 2012. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen zieht auf ein Neun-Tages-Hoch von 3,571 Prozent an, ‌nach 3,548 Prozent am Vortag. Die Verzinsung der italienischen Pendants erhöht sich auf 4,533 Prozent.

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09:45

Die Schweizerische Nationalbank hält den Leitzins in der Schweiz bei 0 Prozent. Der Franken gibt gegen den Euro nach dem Zinsentscheid leicht nach, und zwar von einem Stand bei etwa 0,9380 vor dem Zinsentscheid auf 0,9426 nachher. Gegen den Dollar verliert der Franken 0,3 Prozent auf 0,8276. 

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09:15

Der SMI startet kaum verändert in den Handel. Die grössten Verluste tragen Logitech mit 2,7 Prozent und Partners Group mit 1,8 Prozent. Die Indexschwergewichte Novartis, Roche und Nestlé gewinnen derweil zwischen 0,2 und 0,5 Prozent und halten den SMI stabil.

Wieder höhere Ölpreise und der kräftige Renditeanstieg bei US-Staatsanleihen haben die Inflations- und Zinssorgen zurück in den Vordergrund gerückt. Entsprechend fallen die Vorgaben aus den USA und Asien überwiegend negativ aus.

Vor allem der deutliche Anstieg der US-Renditen belastet die Stimmung. Überraschend starke Konjunkturdaten haben die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank verstärkt. Zugleich notiert der Ölpreis der Sorte Brent am Morgen bei rund 103 Dollar je Fass und damit wieder klar im dreistelligen Bereich.

Hierzulande steht am Vormittag die Lagebeurteilung der Schweizerischen Nationalbank an. Die Experten sind sich weitgehend einig damit, dass die SNB ihren Leitzins unverändert bei null Prozent belässt. Trotz des jüngsten Inflationsanstiegs gilt der unmittelbare Handlungsdruck als gering, da die Teuerung weiterhin innerhalb des Zielbandes liegt.

Daneben richten sich die Blicke nach Washington: US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping treffen sich am Donnerstag zu Gesprächen, bei denen unter anderem Handel, Technologie und weitere Streitpunkte auf der Agenda stehen dürften. Auch der Nahostkonflikt bleibt ein Unsicherheitsfaktor für die Märkte. Iran hat eine weitergehende Öffnung der Strasse von Hormus unter anderem an eine Lockerung des militärischen Drucks und der Beschränkungen gegen iranische Häfen geknüpft.

Die Aktie der UBS fällt weiter (-1,3 Prozent), nachdem die Titel am Vortag unter die Marke von 40 Franken gerutscht waren. Der Ständerat hatte sich am Mittwoch für eine deutliche Verschärfung der Eigenmittelvorschriften für die Grossbank ausgesprochen.

Auch in den hinteren Reihen dominiert klar die rote Farbe. Kursbewegende Unternehmensnachrichten sind derweil dünn gesät. Am stärksten geben vorbörslich AMS Osram (-0,7 Prozent) nach, nachdem die Titel am Vortag noch zweistellig gewonnen hatten.

Burckhardt fallen 3,7 Prozent. Tecan dagegen legen 2,2 Prozent zu.

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08:10

Der SMI wird bei Julius Bär vorbörslich 0,41 Prozent tiefer gesehen. Alle 20 Indexaktien notieren im Minus. Am meisten Verluste erzielen Logitech mit 1,5 Prozent und Nestlé (minus 0,7 Prozent). 

Am breiten Markt geben AMS Osram 0,8 Prozent nach. Auch 

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06:20

Der Swiss Market Index wird bei der IG Bank 0,5 Prozent tiefer gestellt.

Im Fokus steht am Donnerstag am Schweizer Markt der Zins-Entscheid der Schweizerischen Nationalbank um 09:30 Uhr.

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06:00

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Donnerstag angesichts geopolitischer Spannungen und eines KI-Booms keine einheitliche Richtung gefunden. Die japanische Börse in Tokio hat fester tendiert. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index legte um 1,3 Prozent auf 65'883,41 Punkte zu, ‌und ⁠der breiter gefasste Topix notierte 0,1 Prozent höher bei 4096,01 Zählern.

In China gaben die Märkte hingegen nach. Die Börse Shanghai ⁠verlor 0,6 Prozent auf 3912,02 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,9 Prozent auf 4474,74 Punkte.

In Tokio sorgte die Vorstellung ‌eines neuen KI-Geräts von Meta für Kauflaune bei Technologiewerten. Der US-Konzern hatte das Handgerät «Meta ‌Charm» präsentiert, was die Nachfrage nach Computerbauteilen anheizte. Zu den grössten ​Gewinnern zählten CPU-Zulieferer wie Ibiden, Socionext, Meiko Electronic und Ushio, deren Aktien jeweils um mehr als zehn Prozent in die Höhe schnellten. Auch der Chipanlagenbauer Advantest stützte den Nikkei mit einem Plus von gut vier Prozent.

«In den vergangenen Sitzungen haben sich chipbezogene Aktien tendenziell gegen steigende Renditen behauptet», sagte Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities.

Die Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihe kletterte im Sog der US-Märkte ‌auf 3,06 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit August 1996. Dies belastete Bankenwerte, die zu den Verlierern gehörten: Mitsubishi UFJ, Sumitomo Mitsui und Mizuho gaben zwischen 1,1 und 2,0 Prozent nach.

Auf politischer Ebene stützte eine Einigung zwischen den USA und China auf ​eine Verlängerung der Zollruhe im Handelsstreit die Stimmung. Für Aufsehen sorgte zudem Honda: Der Autobauer plant ​einem Zeitungsbericht zufolge Investitionen von bis zu 2,53 Milliarden Dollar in ein ​neues US-Werk für Hybridfahrzeuge.

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05:30

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,3 Prozent auf 157,82 Yen und legte leicht auf 6,7131 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte ‌er 0,1 Prozent niedriger bei 0,8241 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1382 Dollar und gab um 0,1 Prozent auf 0,9380 Franken nach. Der Dollar-Index gab zwar leicht nach, profitierte aber grundsätzlich von seinem Status als sicherer Hafen angesichts der geopolitischen ​Risiken ​im Nahen Osten.

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05:00

Am Rohstoffmarkt gaben die Notierungen leicht nach, blieben aber wegen ⁠der Spannungen zwischen den USA und dem Iran auf einem hohen Niveau. ​Der iranische Präsident hatte zuvor ⁠erklärt, sich den Drohungen aus Washington nicht beugen zu wollen. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 0,8 Prozent auf ‌102,25 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,7 Prozent schwächer bei 91,47 Dollar.

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01:00

Die US-Aktienmärkte sind zur Wochenmitte ins Minus gerutscht. Steigende Ölpreise und unerwartet starke US-Konjunkturdaten sorgten für wieder zunehmende Inflationssorgen und verstärkten Spekulationen auf eine weitere Zinserhöhung durch die US-Notenbank. Zudem belasteten steigende Anleiherenditen. So stieg die Rendite fünfjähriger US-Staatsanleihen erstmals seit dem Jahr 2007 über die Marke von 5 Prozent.

Der Dow Jones Industrial schloss 0,68 Prozent tiefer bei 51'511,59 Punkten. Der marktbreite S&P 500 büsste 0,75 Prozent auf 7706,05 Zähler ein. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,85 Prozent auf 30'470,29 Punkte abwärts, nachdem er tags zuvor seine jüngste Erholungsrally mit einem Rekordhoch gekrönt hatte.

Die Ölpreise bauten am Mittwochabend ihre Gewinne aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent zur Lieferung im November kletterte um bis zu viereinhalb Prozent auf knapp unter 104 US-Dollar. Laut jüngsten Meldungen ist in der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus erneut ein Frachtschiff unter Beschuss geraten und steht in Flammen.

Unterdessen erklärte der iranische Präsident Masoud Pezeshkian, sein Land werde die Freiheit der Schifffahrt durch die Strasse von Hormus nicht zulassen, solange Sanktionen und eine US-Blockade bestehen blieben. Der Iran sei bereit, die Gespräche über ein Friedensabkommen wieder aufzunehmen, werde jedoch nicht auf Drohungen reagieren, betonte er in einer Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York.

Unter den Einzelwerten waren die Aktien von McDonalds mit einem Kursabschlag von 4,8 Prozent das Schlusslicht im Dow. Die Schnellrestaurantkette kündigte an, rund 8,5 Milliarden Dollar bereitzustellen, um Franchisenehmer zu unterstützen, bessere Speisen anzubieten, den Service zu verbessern und den Betrieb der Restaurants zu vereinfachen.

Die Papiere von Paychex sackten um 8,8 Prozent ab, nachdem der Umsatz des Dienstleisters für Lohnabrechnungen im Bereich Managementlösungen im ersten Geschäftsquartal hinter den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben war.

Unter den Nebenwerten im Tech-Bereich stiegen die Anteilsscheine von IonQ um 4,4 Prozent. Das Quantencomputer-Unternehmen hatte bekanntgegeben, einen branchenweit ersten Decoder für Echtzeit-Quantenfehlerkorrektur entwickelt zu haben, der auf einem handelsüblichen Standard-Prozessor läuft.

(cash/Reuters/AWP)

Daniel Hügli
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