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17:35

Der SMI schliesst 0,45 Prozent höher bei 13’911 Punkten.

Stark gefragt waren die Aktien von Lonza (plus 3 Prozent). Auch die Schwergewichte Novartis (plus 2,6 Prozent), Roche (plus 2,1 Prozent) und Nestlé (plus 1,5 Prozent) haben deutlich zugelegt. Sie profitierten von ihrer defensiven Ausrichtung, während Technologiewerte in den USA und Asien erheblich unter Druck gekommen sind.

Am anderen Ende der Kursliste befinden sich mit ABB (minus 2,8 Prozent) und Logitech (minus 2 Prozent) denn auch zwei zyklische Titel. Wiederum tiefer stehen zudem die Aktien von Partners Group (minus 2,4 Prozent).

Am breiten Markt, der gemessen am SPI um 0,27 Prozent steigt, knicken Komax (minus 14,8 Prozent) sowie die Halbleiter-Werte Comet (minus 8,3 Prozent), Inficon (minus 5,8 Prozent) und VAT (minus 5,4 Prozent) ein. Lindt & Sprüngli und Newron ziehen dagegen um mehr als 4 Prozent an. Auch für SMG ging es nach lang anhaltender Talfahrt wieder nach oben (plus 3,8 Prozent).

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16:55

Kräftige Kursabschläge bei asiatischen Technologiewerten haben am Dienstag die New Yorker Tech-Börse Nasdaq tief in die Verlustzone gezogen. Für den Auswahlindex Nasdaq 100 ging es zuletzt um 2,4 Prozent auf 29.607 Punkte nach unten. Dies ist das Niveau vom 12. Juni. Zwischenzeitlich hatte das Minus 3,4 Prozent betragen.

Der marktbreite S&P 500 erholte sich ebenfalls etwas und büsste zuletzt noch 0,9 Prozent auf 7.405 Punkte ein. Der Leitindex Dow Jones Industrial hatte anfängliche Verluste zwischenzeitlich sogar wettgemacht und lag zuletzt wieder geringfügig im Minus bei 51.700 Punkten.

Zuvor hatten Gewinnmitnahmen bei den stark gelaufenen Technologietiteln Asiens Börsen stark belastet. Am schlimmsten erwischte es den südkoreanischen Markt, wo der Handel kurzzeitig ausgesetzt worden war.

Die Schwäche in der Tech-Branche laste auf der Marktstimmung, sagte Analyst Fabien Yip vom Handelshaus IG International. In den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für eine Beilegung des Kriegs gebe es zwar Fortschritte. Doch Yip sieht immer noch fundamentale Differenzen über die Auslegung der Bestimmungen des Rahmenabkommens, das beide Seiten vorab geschlossen haben.

Jian Shi Cortesi, Fondsmanagerin bei Gam Investment Management, ergänzte: «Viele Anleger verzeichnen mit ihren KI-Aktien hohe Gewinne, und jede Unsicherheit könnte sie dazu veranlassen, ihre Positionen zu reduzieren, um die Erträge zu sichern.» Derzeit reagierten Tech-Aktien zudem besonders empfindlich auf die Zinsaussichten und mögliche Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed. Denn hohe Zinsen bedeuten, dass die erwarteten hohen Gewinne der Technologie-Unternehmen aus heutiger Sicht weniger wert sind.

Der neue Fed-Chef Kevin Warsh hatte letzte Woche deutlich gemacht, dass er zum Ziel der Preisstabilität steht. Zuletzt lag die Inflation in den USA bei 4,2 Prozent. Über das Jahr hinweg dürfte diese nach Überzeugung der Notenbank auf hohem Niveau bleiben.

Die Blicke der Anleger richten sich nun auf den Mittwoch. Nach Börsenschluss wird der Halbleiterhersteller Micron seinen Quartalsbericht vorlegen. Dessen Aktienkurs hatte sich seit Jahresbeginn in der Spitze mehr als vervierfacht. Jetzt büssten die Papiere knapp zehn Prozent ein.

Die Quartalszahlen seien der eigentliche Test, ob der rasante Aufschwung im Bereich Künstliche Intelligenz noch Potenzial habe, sagte Stratege Dilin Wu von Pepperstone Group. Unter den weiteren US-Halbleitertiteln sackten Intel , Marvell und Applied Materials um bis zu 8,5 Prozent ab.

Beim anfänglichen Börsen-Überflieger SpaceX stabilisierte sich der Kurs nach den jüngsten Gewinnmitnahmen. Die Aktien des Raumfahrt- und KI-Konzerns von Tesla-Chef Elon Musk gewannen fast drei Prozent.

An der Dow-Spitze zogen die Titel von IBM gut vier Prozent an. Ihnen half eine Hochstufung der US-Bank JPMorgan. Nach einer eingehenderen Betrachtung des wichtigen Softwaregeschäfts ist Analyst Brian Essex nun zuversichtlicher, dass sich dessen währungsbereinigtes Umsatzwachstum in der zweiten Jahreshälfte beschleunigen sollte.

Ausserhalb der Technologiebranche büssten die Aktien von Best Buy mehr als drei Prozent ein. Der Hersteller von Unterhaltungselektronik gab den Abschied seines langjährigen Finanzchefs Matt Bilunas per Ende Juli bekannt. Ein Nachfolger werde schon gesucht.

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16:35

Kräftige Kursabschläge bei asiatischen Technologiewerten haben am Dienstag die New Yorker Tech-Börse Nasdaq tief in die Verlustzone gezogen. Für den Auswahlindex Nasdaq 100 ging es zuletzt um 2,1 Prozent auf 29.708 Punkte nach unten. Dies ist das Niveau vom 12. Juni. Zwischenzeitlich hatte das Minus 3,4 Prozent betragen.

Der marktbreite S&P 500 erholte sich ebenfalls etwas und büsste zuletzt noch 0,7 Prozent auf 7.418 Punkte ein. Der Leitindex Dow Jones Industrial machte anfängliche Verluste sogar wett und lag zuletzt geringfügig im Plus bei 51.727 Punkten.

Zuvor hatten Gewinnmitnahmen bei den stark gelaufenen Technologietiteln Asiens Börsen stark belastet. Am schlimmsten erwischte es den südkoreanischen Markt, wo der Handel kurzzeitig ausgesetzt worden war.

Die Schwäche in der Tech-Branche laste auf der Marktstimmung, sagte Analyst Fabien Yip vom Handelshaus IG International. In den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für eine Beilegung des Kriegs gebe es zwar Fortschritte. Doch Yip sieht immer noch fundamentale Differenzen über die Auslegung der Bestimmungen des Rahmenabkommens, das beide Seiten vorab geschlossen haben.

Jian Shi Cortesi, Fondsmanagerin bei Gam Investment Management, ergänzte: «Viele Anleger verzeichnen mit ihren KI-Aktien hohe Gewinne, und jede Unsicherheit könnte sie dazu veranlassen, ihre Positionen zu reduzieren, um die Erträge zu sichern.» Derzeit reagierten Tech-Aktien zudem besonders empfindlich auf die Zinsaussichten und mögliche Zinserhöhungen der Fed.

Der neue Fed-Chef Kevin Warsh hatte letzte Woche deutlich gemacht, dass er zum Ziel der Preisstabilität steht. Zuletzt lag die Inflation in den USA bei 4,2 Prozent. Über das Jahr hinweg dürfte diese nach Überzeugung der US-Notenbank auf hohem Niveau bleiben.

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16:30

Ein enttäuschender Geschäftsausblick belastet die Aktien des Kreuzfahrt-Anbieters Carnival. Die Titel brechen um rund acht Prozent ein. Das Unternehmen rechnet für das dritte Quartal nur mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von etwa ‌1,35 Dollar, ⁠nachdem Analysten LSEG-Daten zufolge mit 1,42 Dollar gerechnet hatten.

Als Grund nannte Carnival den anhaltenden Einfluss höherer Treibstoffpreise. Im Sog der Nachrichten geben auch die Papiere ⁠der Konkurrenten Norwegian Cruise Line und Royal Caribbean um zwei beziehungsweise fünf Prozent nach.

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16:05

Ein erneuter Ausverkauf bei Technologiewerten hat die US-Börsen am Dienstag ins Minus gedrückt. Anleger zeigten sich zunehmend besorgt ‌über ⁠die hohen, schuldenfinanzierten Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) und eine restriktivere geldpolitische Haltung der ⁠US-Notenbank Fed.

Der technologielastige Nasdaq-Composite rutschte um zwei Prozent auf 25.667 Zähler ab und ‌setzte seine Kursverluste vom Montag damit fort. Der ‌breiter gefasste S&P 500 verlor 1,4 ​Prozent auf 7366 Punkte. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,4 Prozent auf 51.513 Punkte nach.

Im Tech-Sektor fielen die Aktien von Nvidia um 3,7 Prozent, während die Chiphersteller Intel, Marvell Technology und Advanced Micro Devices ‌zwischen neun Prozent und 11,5 Prozent verloren. Die KI-Börsenwette habe sich zu einer der meist genutzten Strategien an den globalen Märkten entwickelt, sagte Nigel Green, ​Geschäftsführer des Anlageberaters deVere Group. «Wenn jeder die gleichen Aktien besitzt, ​wird der Weg zum Ausgang sehr ​schnell sehr eng.»

Anleger stellten sich zunehmend auf eine straffere Geldpolitik der US-Notenbank Fed unter ‌ihrem neuen Chef Kevin Warsh ein. Dies setzt vor allem sogenannte Hyperscaler unter Druck, die den massiven Ausbau ihrer Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend ​über ​den Schuldenmarkt finanzieren. Höhere Zinsen würden ⁠diese Kredite verteuern.

Auch die Titel des Raumfahrt- ​und KI-Konzerns SpaceX steuerten ⁠mit einem Minus von rund drei Prozent auf den vierten Handelstag ‌in Folge mit Verlusten zu. Der Börsenneuling von Elon Musk hatte sich angesichts steigender Ausgaben kürzlich zum ersten Mal über ‌den Anleihemarkt frisches Geld besorgt und ist damit ebenfalls ​anfälliger für steigende Finanzierungskosten.

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15:50

Der Dow Jones fällt um 0,4 Prozent auf 51'494 Punkte, während der Nasdaq 100 um 3 Prozent auf 29'406 Zähler fällt.

Starke Verluste erleiden Micron und Sandisk. Beide Titel verlieren knapp 12 Prozent. Zu den Gewinnern zählen IBM (plus 3,4 Prozent) sowie Workday (plus 4,3 Prozent).

Unterdessen steht der Schweizer Aktienmarkt gemessen am SMI 0,16 Prozent höher.

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15:05

Die Ankündigung einer Aktienplatzierung schickt die Titel der US-Kinokette AMC auf Talfahrt. Die Titel brechen im vorbörslichen US-Handel mehr als 20 Prozent auf 2,18 Dollar ein. ‌

Das Unternehmen ⁠plant den Verkauf von 95,25 Millionen Aktien, um rund 200 Millionen Dollar einzunehmen. Mit dem Erlös sollen hauptsächlich 2027 fällige Anleihen mit einem Zinssatz ⁠von 6,125 Prozent im Volumen von 125,5 Millionen Dollar getilgt werden. Die restlichen Mittel könnten für die Rückzahlung weiterer Schulden, die Modernisierung von Kinos und andere Ausgaben ‌verwendet werden.

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15:00

Kurz vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Auswahlindex Nasdaq 100 mit 29.420 Punkten drei Prozent im Minus. Er hatte am Montag mit einem knappen Verlust geschlossen. Den vortags moderat freundlichen Leitindex Dow Jones Industrial sieht IG nur 0,5 Prozent schwächer bei 51.465 Punkten.

Der südkoreanische Kospi büsste am Dienstag zehn Prozent ein, unter anderem belastet von einem Kurseinbruch der stark gelaufenen Halbleitertitel SK Hynix und Samsung . Am Mittwoch nach US-Börsenschluss legt US-Branchenkollege Micron seinen Quartalsbericht vor. Dessen Aktienkurs hat sich seit Jahresbeginn mehr als vervierfacht.

Die Quartalszahlen seien der eigentliche Test, ob der rasante Aufschwung im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) noch Potenzial habe, sagte Stratege Dilin Wu von Pepperstone Group. Unter den US-Halbleitertiteln büssten Marvell, Applied Materials , Micron und Intel vorbörslich bis zu knapp neun Prozent ein.

«Der Kursrückgang sollte weniger als Urteil über die Fundamentaldaten Koreas gesehen werden, sondern vielmehr als Erinnerung daran, wie die jüngste Rally finanziert wurde», sagte indes Börsenhändler Chris Cha von der US-Investmentbabk Goldman Sachs. «Dadurch bleibt meine mittelfristige Einschätzung im Grossen und Ganzen unverändert, während ich hinsichtlich der kurzfristigen Entwicklung etwas vorsichtiger bin.»

Beim anfänglichen Börsen-Überflieger SpaceX zeichnete sich nach den jüngsten Gewinnmitnahmen zeitweise eine mögliche Stabilisierung ab. Vorbörslich sanken die Aktien des Raumfahrt- und KI-Konzerns von Tesla -Chef Elon Musk um 1,8 Prozent.

Die Titel von IBM verteuerten sich um 4,2 Prozent. Ihnen half eine Hochstufung der US-Bank JPMorgan, die sie mit «Overweight» empfiehlt. Nach einer eingehenderen Betrachtung des wichtigen Softwaregeschäfts ist Analyst Brian Essex nun zuversichtlicher, dass sich dessen währungsbereinigtes Umsatzwachstum in der zweiten Jahreshälfte beschleunigen sollte.

Ausserhalb der Technologiebranche büssten indes die Aktien von Best Buy 2,9 Prozent ein. Der Hersteller von Unterhaltungselektronik gab den Abschied seines langjährigen Finanzchefs Matt Bilunas per Ende Juli bekannt. Ein Nachfolger werde schon gesucht.

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14:30

Die ​Ölpreise setzten ihren Rückgang am Dienstag ebenfalls fort. Rohöl der Sorte Brent und US-Leichtöl WTI verbilligten sich jeweils in der ⁠Spitze um knapp zwei Prozent auf 76,43 Dollar und 72,48 Dollar je Barrel. Für Entspannung sorgte vor allem die Aussicht ​auf eine Normalisierung der Öllieferungen durch ⁠die Strasse von Hormus. Schifffahrtsdaten zufolge nahm der Tankerverkehr in der Meerenge langsam wieder Fahrt auf.

Dennoch gebe es weiter grosse Unsicherheiten, warnten Experten. «Reeder und Betreiber benötigen die Gewissheit, dass die von Minen ausgehenden Gefahren ‌vollständig beseitigt wurden», sagte Tamas Varga, Analyst bei PVM Oil Associates. «Beschädigte Häfen, Trümmer im Wasser und Verkehrsstaus stellen zusätzliche Hindernisse für eine bedingungslose Steigerung des Schiffsverkehrs dar.» 

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14:00

Auf der Handelsplattform Bitstamp wurde ein Bitcoin zeitweise bei 61'860 US-Dollar gehandelt und damit auf dem tiefsten Stand seit dem 11. Juni. Im Nachmittagshandel stand der Kurs wieder etwas höher bei 62'200 Dollar. Das sind immer noch fast drei Prozent weniger als am Vortag. Auch andere Kryptowährungen wie Ether gaben deutlich nach.

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13:30

Aktien der grossen US-Tech-Konzerne geben vorbörslich nach: Die Papiere der Google-Mutter Alphabetfallen vorbörslich um 2,6 Prozent, Meta gibt 0,5 Prozent nach. Besonders hart traf es die Halbleiterbranche. Die Aktien von Nvidia, dem wertvollsten ​Unternehmen der Welt, verlieren rund drei Prozent. ​Die Papiere der Konkurrenten AMD ​und Intel rutschen um knapp sechs beziehungsweise acht Prozent ab. Bei den Speicherchip-Herstellern ‌geben Micron und SanDisk jeweils rund neun Prozent nach. Der Fonds Roundhill Memory ETF bricht um 12,5 Prozent ein.

Die Furcht vor einer baldigen Zinserhöhung in den USA beschert amerikanischen Technologiewerten und Chip-Konzernen vor US-Börsenstart ‌kräftige Verluste. ⁠Anleger stellten sich zunehmend auf eine straffere Geldpolitik der US-Notenbank ⁠Fed unter ihrem neuen Chef Kevin Warsh ein. Dies setzt vor allem ‌sogenannte Hyperscaler unter Druck, die den massiven ‌Ausbau ihrer Infrastruktur für Künstliche ​Intelligenz (KI) zunehmend über den Schuldenmarkt finanzieren. Höhere Zinsen würden diese Kredite verteuern.

Auch die ​Titel ​des Raumfahrt- und KI-Konzerns ⁠SpaceX steuern mit einem Minus von rund ​fünf Prozent auf ⁠den vierten Handelstag in Folge mit Verlusten zu. Das ‌Unternehmen hatte sich angesichts steigender Ausgaben kürzlich zum ersten Mal über den Anleihemarkt frisches Geld besorgt und ‌ist damit ebenfalls anfälliger für steigende Finanzierungskosten. 

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13:00

Der Dow Jones notiert vorbörslich 0,5 Prozent im Minus, der S&P 500 verliert 1,4 Prozent. Der Nasdaq dürfte mehr als 2,5 Prozent einbüssen.

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12:15

Der Dollar tendierte  am Dienstagmorgen leicht fester, was Marktbeobachter auf die gestiegenen Zinserwartungen in den USA zurückführen. Zum Franken hat sich der Dollar im Tagesverlauf leicht verteuert und notierte zuletzt bei 0,8100 Franken. Die runde Marke von 0,81 war bereits gestern kurzzeitig überschritten worden. Auch der Euro zeigte sich gegenüber dem US-Dollar etwas leichter und wurde zuletzt zu 1,1410 Dollar gehandelt. Das Euro/Franken-Paar verharrte derweil mit 0,9242 Franken ebenfalls unverändert.

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11:45

Der Leitindex SMI notiert gegen Mittag mit 13'754,83 Punkten um 0,05 Prozent höher und damit knapp unter dem Tageshoch. Der Mid-Cap-Index SMIM verliert mit -0,97 Prozent auf 3081,33 Punkte jedoch deutlich an Terrain, während der breite SPI um 0,28 Prozent auf 19'515,65 Zähler nachgibt. Die anderen europäischen Börsen sind derweil unter Druck, wobei der DAX rund 1,5 Prozent verliert.

Auslöser der jüngsten Nervosität sind vor allem die zunehmenden Zweifel an den hohen Bewertungen im KI-Sektor, welche die Technologiewerte weltweit unter Druck setzten. Besonders stark traf es Südkorea, wo der technologiegetriebene Kospi zeitweise um mehr als 8 Prozent einbrach und der Handel vorübergehend ausgesetzt wurde. Auch in den USA deuten die Futures nach den deutlichen Verlusten von Amazon, Alphabet und Meta vom Vortag auf einen verhaltenen Handelsstart hin.

Für Entspannung sorgten dagegen Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und Iran. Die Aussicht auf ein Abkommen innerhalb von 60 Tagen und die vorübergehende Freigabe iranischer Ölexporte drückten die Ölpreise auf den tiefsten Stand seit Beginn des Konflikts. Im Fokus der Anleger stehen nun die US-Einkaufsmanagerindizes für Juni sowie die Quartalszahlen des Speicherchipherstellers Micron am Mittwochabend.

Von den 20 SMI-Titeln notieren 14 im Minus. Deutlich zulegen können derweil die defensiven Schwergewichte: Roche gewinnen 2,2 Prozent, Novartis 1,5 Prozent und Nestlé 0,5 Prozent. Daneben sind mit Lonza (+2,1 Prozent) und Alcon (+0,6 Prozent) weitere Werte aus dem Gesundheitssektor im Plus.

Auf der Verliererseite stehen dagegen konjunktursensitiven Titel ABB (-3,0 Prozent), Amrize (-2,9 Prozent) Sika (-2,2 Prozent) und Holcim (-2,0 Prozent). Diese geben einen Teil der Gewinne aus den Vorwochen wieder preis. Weiterhin nicht vom Fleck kommen auch Partners Group (-1,6 Prozent). Letztmals notierten die Papiere zu Beginn der Corona-Pandemie auf einem ähnlich tiefen Niveau.

Besonders deutlich fallen die Verluste bei den Schweizer Technologiewerten aus, die in den vergangenen Monaten stark von der KI-Euphorie profitiert hatten. VAT, Comet, Inficon und AMS-Osram zählen mit Abschlägen zwischen 4,5 und 7 Prozent zu den grössten Verlierern am Markt.

Im breiten Markt sorgen vor allem Unternehmens- und Analystennachrichten für Bewegung. Die Aktien des Reisedetailhändlers Avolta legen nach der angekündigten Übernahme eines japanischen Unternehmens um 0,9 Prozent zu. Die Akquisition sei ein weiterer Schritt beim Ausbau der Präsenz in Asien, auch wenn sie gemessen am Konzernumsatz eher von begrenzter Bedeutung sei, heisst es im Handel.

Zu den wenigen Gewinnern zählen zudem DKSH (+0,3 Prozent) und Sonova (+0,3 Prozent), die von positiven Analystenkommentaren profitieren. Auch SMG Swiss Marketplace Group gewinnen nach einer Kaufempfehlung von Berenberg 0,6 Prozent.

Deutlich unter Druck stehen dagegen Komax (-7,6 Prozent). Eine Kurszielsenkung durch Kepler Cheuvreux belastet die Titel. Der zuständige Analyst verweist auf zahlreiche Herausforderungen, darunter die anhaltende Schwäche im Automobilmarkt, zunehmenden Wettbewerb aus China sowie den laufenden Führungswechsel im Unternehmen.

Trotz der deutlichen Verluste in einzelnen Marktsegmenten sei derzeit keine breite Panik auszumachen, sagt ein Händler. Allerdings rücke die Gefahr höherer US-Zinsen zunehmend in den Vordergrund. Für die weitere Entwicklung an den Börsen dürften daher Inflations- und Arbeitsmarktdaten in den kommenden Wochen wichtiger werden als geopolitische Schlagzeilen.

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11:25

Nach dem Rekordhoch vom Montag ist es am südkoreanischen Aktienmarkt am Dienstag zu einem Ausverkauf gekommen. Der Börsenindex Kospi schloss 10 Prozent im Minus. Die Aktien von SK Hynix und Samsung Electronics brachen jeweils um mehr als 12 Prozent ein.

«Derzeit scheint der Weg frei für eine vertiefte Korrektur bei Technologiewerten», schreibt Analystin Ipek Ozkardeskaya von Swissquote. Nach der starken Rally der vergangenen Monate würden viele Anleger die hohen Bewertungen für Gewinnmitnahmen nutzen. Der restriktivere Kurs der US-Notenbank und steigende Anleiherenditen könnten die Umschichtung aus technologiegetriebenen Märkten in breiter diversifizierte Aktienindizes zusätzlich begünstigen.

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10:45

Die Aktien von DKSH steigen am Dienstagmorgen zu Beginn um 0,49 Prozent und pendeln sich dann bei 61,60 Franken ein. Sie beenden damit den Sinkflug, den sie Anfang vergangener Woche bei 63,20 Franken begonnen hatten.

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10:15

Anleger stossen bei Heineken auf die Ernennung eines neuen ‌Konzernchefs ⁠an. Die Aktien der weltweit zweitgrössten Brauerei steigen um zwei Prozent auf ein Drei-Monats-Hoch.

Rafael ⁠Oliveira soll im Oktober den Posten des Vorstandsvorsitzenden für eine Amtszeit von vier Jahren übernehmen. Er kommt ‌vom niederländischen Kaffeekonzern JDE Peet's, den er seit 2024 ‌leitet. Analysten von KBC Securities erwarten durch ​den Wechsel kurzfristig keine grösseren strategischen Veränderungen.

Heineken war seit Anfang Juni ohne Vorstandsvorsitzenden, nachdem der bisherige CEO Dolf van den Brink im Januar überraschend seinen Rücktritt angekündigt hatte.

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09:45

Der Leitindex SMI notiert eine Dreiviertelstunde nach Eröffnung mit 13'754,83 Punkten um 0,04 Prozent tiefer. Der Mid-Cap-Index SMIM verliert mit 0,68 Prozent auf 3090,44 Punkte deutlich stärker an Terrain, während der breite SPI um 0,22 Prozent auf 19'527,01 Zähler nachgibt. Die anderen europäischen Börsen stehen derweil etwas stärker unter Druck.

Von den 20 SMI-Titeln notieren 15 im Minus. Gegen den Trend legen die defensiven Schwergewichte deutlich zu. Roche gewinnen 1,5 Prozent, Novartis 1,1 Prozent und Nestlé 0,4 Prozent. Auf der Verliererseite stehen dagegen erneut Partners Group (-2,5 Prozent) sowie die konjunktursensitiven Titel Amrize (-2,0 Prozent), ABB (-2,2 Prozent) und Sika (-1,6 Prozent).

Besonders stark unter Druck stehen die Technologiewerte. Nachdem der südkoreanische Kospi zeitweise mehr als 8 Prozent eingebüsst hatte, büssen auch hierzulande die Branchentitel deutlich ein. VAT (-3,8 Prozent), Comet (-5,0 Prozent), Inficon (-3,0 Prozent) und AMS-Osram (-5,8 Prozent) zählen zu den grössten Verlierern.

«Derzeit scheint der Weg frei für eine vertiefte Korrektur bei Technologiewerten», schreibt Analystin Ipek Ozkardeskaya von Swissquote. Der restriktivere Kurs der US-Notenbank und steigende US-Renditen könnten die Umschichtung aus technologiegetriebenen Märkten in breiter diversifizierte Aktienindizes zusätzlich begünstigen.

Auf Unternehmensseite legen Avolta (+0,2 Prozent) nach der angekündigten Übernahme eines japanischen Unternehmens gegen den Trend leicht zu. Aryzta (-0,4 Prozent) zeigen sich dagegen nach der Akquisition des französischen Vertriebsspezialisten Société Européenne des Beurres (SEB) etwas schwächer.

Zu den grössten Gewinnern im breiten Markt zählen DKSH (+0,5 Prozent) und Sonova (+0,6 Prozent) nach Ratingerhöhungen durch Barclays bzw. Morgan Stanley. SMG Swiss Marketplace Group (+1,0 Prozent) gewinnen nach einer Kaufempfehlung von Berenberg hinzu. Bei Komax (-8,8 Prozent) belastet hingegen eine Kurszielsenkung durch Kepler Cheuvreux die Stimmung.

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09:00

Der SMI startet am Dienstag 0,4 Prozent tiefer.

Roche (+0,9 Prozent), Novartis (+0,6 Prozent) und Nestlé (+0,15 Prozent) halten den Verlust des Leitindexes dank ihrer Kursgewinne in Grenzen. Partners Group verliert derweil weitere 2 Prozent. ABB, Amrize, Logitech und Holcim büssen mehr als 2 Prozent ein.

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08:30

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

Holcim: Für die Bank Julius Bär die "Aktie der Woche" mit BUY bis 84 Fr.

AMS Osram: Bankhaus Metzler erhöht auf 18 (8.50) Fr. mit HOLD.

DKSH: Barclays startet mit OVERWEIGHT bis 77 Fr. 

Georg Fischer: Aktie für Oddo ein Kauf mit OUTPERFORM bis 60 (68) Fr.

Komax: Kepler Cheuvreux setzt den dicken Rotstift an mit HOLD bis 55 (80) Fr. 

SMG: Berenberg Bank startet mit BUY bis 35 Fr. 

Sonova: Morgan Stanley geht auf EQUAL-WEIGHT (Underweight) bis 205 (172) Fr.

Tecan: Morgan Stanley erhöht auf 142 (136) Fr. mit EQUAL-WEIGHT.

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08:00

Der SMI wird von Julius Bär 0,9 Prozent tiefer erwartet. Alle 20 Titel notieren tiefer.

Belastend wirken die negativen Vorgaben aus Asien sowie Gewinnmitnahmen im Technologiesektor. Gleichzeitig rücken die steigenden Zinserwartungen in den USA wieder stärker in den Fokus der Anleger.

Amrize, Richemont, Logitech, Sika und die UBS verlieren mehr als 1 Prozent. Swisscom hält den vorbörslichen Verlust mit 0,16 Prozent in Grenzen.

Ähnlich sieht es am breiten Markt aus, dort gewinnen einzig Sonova (+0,2 Prozent) und DKSH (+0,6 Prozent) vorbörslich dazu.

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07:00

An der Spitze der Blue Chips fanden sich am Montag VAT wieder, die erstmals über der Marke von 700 Franken schlossen, auf 706,80 Franken. Die Aktien haben das bisherige Allzeithoch von 515 Franken im Juli 2024 längst hinter sich gelassen und notieren auf einem Höchststand. Das Kursplus seit Januar beträgt 63 Prozent.

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06:10

Der SMI wird am Dienstag 0,44 Prozent tiefer erwartet.

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05:00

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Dienstag nach einer längeren Rally überwiegend schwächer tendiert. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,9 Prozent auf 71.711,67 Punkte nach und der breiter gefasste Topix notierte 0,8 Prozent niedriger bei 4.060,41 ‌Zählern. ⁠Die Börse Shanghai gewann hingegen 0,2 Prozent auf 4.171,43 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,8 ⁠Prozent auf 5.016,91 Punkte. Anleger zeigten sich besorgt über eine möglicherweise aggressivere Zinspolitik der US-Notenbank Fed im weiteren Jahresverlauf.

In Japan strichen Investoren nach acht Gewinntagen ‌in Folge Gewinne ein. «Nach einer Reihe von Kursgewinnen scheint der Markt einige leichte Gewinnmitnahmen zu ‌verzeichnen», sagte Masahiro Ichikawa, Chefstratege bei Sumitomo Mitsui DS Asset Management. Zuvor ​hatte der Nikkei getrieben von KI-Werten Rekordhochs markiert. Bei den Einzelwerten zeigten sich Technologietitel gemischt: Der Kabelhersteller Fujikura sprang als Spitzenreiter um 8,8 Prozent nach oben, während der Technologieinvestor SoftBank Group 8,1 Prozent einbüsste. Zu den Verlierern zählten auch der Kabelproduzent Furukawa Electric mit einem Minus von zehn Prozent und der Metallerzeuger Mitsui Kinzoku, der acht Prozent verlor.

Gestützt wurde die Wirtschaft in Japan zuletzt von ‌einer robusten Industriedynamik, die jedoch stark von geopolitischen Spannungen geprägt ist. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg im Juni auf 54,9 Punkte. Laut S&P Global resultiert das Wachstum der Neuaufträge teilweise aus Vorratskäufen von Kunden, die wegen des Iran-Krieges Lieferengpässe befürchten. «Es ist wichtig anzumerken, dass die aktuelle Wachstumsphase teilweise durch ​Lageraufbau infolge des Krieges im Nahen Osten angetrieben wird», erklärte S&P-Ökonomin Annabel Fiddes. Diese Effekte dürften ​in den kommenden Monaten jedoch nachlassen.

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04:00

Im asiatischen Devisenhandel stand der schwache ​Yen im Fokus, der sich mit 161,58 zum Dollar seinem tiefsten Stand seit 40 Jahren näherte. Japans Finanzministerin Satsuki Katayama beriet sich angesichts der starken Währungsschwankungen mit US-Finanzminister ‌Scott Bessent. Auch Südkoreas Finanzminister bezeichnete das aktuelle Niveau des Won als «exzessiv». Der Dollar legte leicht auf 6,7748 Yuan zu und rückte zur Schweizer Währung etwas auf 0,8084 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1428 Dollar.

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03:00

Am Rohstoffmarkt erholten sich die ​Preise ​leicht, nachdem sie zuvor wegen nachlassender Angebotssorgen deutlich gefallen waren. US-Vizepräsident JD ⁠Vance hatte von Fortschritten bei den Gesprächen mit dem Iran gesprochen und ​betont, dass die Strasse von Hormus ⁠offen sei. Zuvor hatten die USA Sanktionen gegen den Iran ausgesetzt. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 0,3 ‌Prozent auf 78,14 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,5 Prozent fester bei 74,20 Dollar.

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02:00

Der Dow stieg am Ende um 0,29 Prozent auf 51.712,71 Punkte. Der marktbreite S&P 500 fiel hingegen um 0,37 Prozent auf 7.472,79 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,19 Prozent auf 30.347,08 Punkte nach unten.

Gestützt wurde der Leitindex von den Ölpreisen, die im Zuge positiver Signale von den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein Abkommen zur Beilegung des Kriegs erneut sanken. Technologiewerte verzeichneten hingegen teils deutliche Verluste. Auf die Stimmung drückte eine nachlassende Begeisterung der Anleger für das Thema Künstliche Intelligenz.

Aus Branchensicht war gleichwohl der konjunktursensible Halbleitersektor weiter gefragt. So erreichten die Aktien von Intel erneut einen Höchststand. Am Ende zogen sie um gut 5 Prozent an und bauten damit das Plus alleine in diesem Jahr auf 282 Prozent aus. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich der Kurs in etwa versiebenfacht.

Für den Branchenkollegen Micron ging es um fast 7 Prozent nach oben. Das Unternehmen, dessen Börsenwert nach einer Rally von knapp 900 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten auf fast 1,4 Billionen Dollar geklettert ist, legt am Mittwoch nach Börsenschluss die Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. In Asien war der Chipsektor zu Wochenbeginn ebenfalls gefragt.

Derweil setzte sich der Sinkflug der Aktien von Börsenneuling SpaceX fort. Mit einem Minus von mehr als 16 Prozent verzeichneten sie ihren dritten Verlusttag in Folge. Die ersten drei Handelstage davor hatten sie noch fulminant zugelegt, was dem Raumfahrt- und KI-Konzern von Tesla-Chef Elon Musk mit einer Marktkapitalisierung von fast drei Billionen Euro zeitweise den Status des viertwertvollsten Unternehmens der Welt beschert hatte.

Börsianer begründeten die nachlassende Euphorie über den Börsengang von SpaceX nicht nur mit der hohen Bewertung der Aktien, sondern auch mit dem sehr hohen Kapitalbedarf des Unternehmens. Erst am Montag hatte SpaceX Anleihen begeben, um die Ambitionen im Bereich der Künstlichen Intelligenz stemmen zu können.

Auch andere grosse Tech-Unternehmen, die viel Geld in KI stecken - die sogenannten Hyperscaler - wurden abgestraft. So fielen die Papiere von Amazon am Dow-Ende um 4,8 Prozent. Microsoft büssten 3,2 Prozent ein.

Für die Anteilsscheine der Google-Mutter Alphabet ging es um fünf Prozent nach unten. Die Titel litten zudem unter einer Personalie: John Jumper, Vizepräsident von Google DeepMind, wechselt zum Wettbewerber Anthropic. Jumper hatte 2024 für seine Arbeit im KI-Bereich den Nobelpreis für Chemie 2024 erhalten.

«Das Problem, das am meisten ins Auge fällt, ist die Tatsache, dass die Hyperscaler trotz ihrer kolossalen Ausgaben für KI weiterhin eine extrem niedrige Kapitalrendite erzielen», sagte Matt Maley von der Investmentfirma Miller Tabak. Eine weitere grosse Sorge betreffe das Phänomen der «kreisförmigen Investitionen», bei denen Konzerne ineinander investieren und sich gleichzeitig verpflichten, die Produkte des jeweils anderen zu kaufen.

Für deutlichere Kursausschläge sorgten zu Wochenbeginn Übernahmen. Die Anteilseigner von Apogee Therapeutics etwa konnten sich über einen Kurssprung von rund 47 Prozent auf fast 133 US-Dollar freuen. Das Biotech-Unternehmen soll vom deutlich grösseren Konkurrenten Abbvie für 135,11 Dollar je Aktie oder insgesamt fast 11 Milliarden Dollar geschluckt werden, der damit sein Portfolio mit entzündungshemmenden Medikamenten stärkt. Die Abbvie-Titel gewannen gut 6 Prozent.

Aisha Gutknecht arbeitet seit Juli 2024 als Redaktorin für cash.ch.
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