11:00
Die Aktien von Temenos knüpfen am Freitag an die Vortagesgewinne an und setzen sich bei den mittelgrossen Unternehmen aus dem SMI Midcap Index kurzerhand an die Tabellenspitze. Händlern zufolge treten Leerverkäufer bei der Bankensoftware-Schmiede aus Genf den Rückzug an, nachdem Übernahmespekulationen den Valoren des Branchennachbarn Workday am Vorabend in New York ein Kursfeuerwerk beschert hatten.
Dies sei so etwas wie ein "Schuss vor den Bug" der Leerverkäufer, wie aus Börsenkreisen verlautet. Dementsprechend gross scheint nun die Nervosität bei dieser Anlegerspezies. Sollten sich die Übernahmespekulationen um Workday konkretisieren, könnten Leerverkäufer im Zuge der M&A-Fantasien auch in Europa gezwungen sein, ihre Wetten gegen Temenos und andere Softwarehersteller zu überdenken.
Wiederum die Aktien von Kuros sacken knapp 7 Prozent ab - ohne kursrelevante Nachrichten. Allerdings hat das Biotechunternehmen am Vortag die Halbjahreszahlen vorgelegt und die Jahresziele bestätigt.
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10:30
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Alcon: Julius Bär erhöht auf 72 (70) Fr. – Buy
Amrize: Research Partners senkt auf 49 (50) Fr. - Kaufen
Bell: Research Partners erhöht auf 280 (260) Fr. - Kaufen
Holcim: Res. Partn erhöht auf Kaufen (Halten) - Ziel 91,50 (88,50) Fr.
Komax: Kepler Cheuvreux erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 90 (55) Fr.
Polypeptide: Barclays senkt auf Equal Weight (OW) - Ziel 44,31 (40) Fr.
Sandoz: Intron erhöht auf 85 Fr - Buy
Swissquote: Kepler Cheuvreux erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 48 (51) Fr.
Swissquote: Jefferies senkt auf 36 (41) Fr. – Hold
Swissquote: Res. Partn senkt auf Halten (Kaufen) - Ziel 38,60 (58) Fr.
Swissquote: UBS senkt auf 39 (42,50) Fr. – Neutral
Swissquote: Vontobel senkt auf 40 (44) Fr. - Hold
Swiss Re: Julius Bär senkt auf 130 (135) Fr. – Hold
Zehnder: Octavian erhöht auf 105 (90) Fr. – Buy
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10:00
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag in einem eher ruhigen Geschäft einen etwas schwachen Start hingelegt. Der SMI notiert mit 0,3 Prozent auf 14'437 Punkte im Minus. Der Mid-Cap-Index SMIM liegt derweil mit 0,4 Prozent etwas deutlicher im Minus bei 3195 Zählern, während der breite SPI um 0,2 Prozent auf 20'364 Punkte nachgibt.
Angeführt wird der Leitindex von der zuletzt schwachen Partners Group (+2 Prozent). Erneut im Plus zeigen sich auch Amrize (+1 Prozent) und Swiss Re (+1 Prozent). Bei Alcon (+1,9 Prozent) helfen Kurszielerhöhungen.
Nach Zahlen gewinnen VZ Holding (+6,4 Prozent) und Mobilezone (+0,9 Prozent) in der zweiten Reihe hinzu. Komax (+10 Prozent) legen nach den massiven Vortagsgewinnen nochmals einen drauf.
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09:35
Der Dax ist zum Wochenschluss mit Schwung in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex rückte um 0,7 Prozent auf 26.488 Zähler vor und näherte sich damit seinem zuletzt erreichten Rekordhoch von 26.573,50 Punkten. «Die Anleger sehen sich durch die Ergebnisse der Berichtssaison und die Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft gegenüber hohen Energiepreisen in ihrer optimistischen Haltung bestärkt», sagte Jochen Stanzl von der Consorsbank. «Dennoch ist über 26.500 Punkten im DAX kurzfristig der Deckel drauf.» Der Markt warte auf neue Impulse.
Ihren Blick richten Investoren im Tagesverlauf auf einige Konjunkturdaten dies- und jenseits des Atlantiks. Unter anderem stehen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt und zum Arbeitsmarkt im Euroraum im zweiten Quartal an. In den USA schauen Börsianer auf die Einzelhandelsumsätze für Juli. Die US-Einzelhändler sind voraussichtlich mit einem kleinen Umsatzplus ins Jahr gestartet.
Im SDax rauschten Energiekontor um 15,8 Prozent in die Tiefe. Der Wind- und Solarparkentwickler hat seine Prognose für den Gewinn vor Steuern (EBT) auf fünf bis zehn Millionen Euro von zuvor 40 bis 60 Millionen Euro gesenkt. Die Titel von Norma gewannen nach der Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms 7,1 Prozent.
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09:08
Der Schweizer Aktienmarkt steht am Freitag vor einem freundlichen Wochenausklang. Positive Vorgaben der Wall Street und auch teils aus Asien - besonders erneut getrieben von den Tech-Werten - sorgen auch hierzulande für Gewinne zum Handelsstart. Der SMI notiert kurz nach Handelsstart rund 0,1 Prozent im Plus bei 14'484 Punkten. Den SMIM der mittelgrossen Werte avanciert auf 3213 Zähler (+0,1 Prozent).
Bei den Bluechips scheren Partners Group (+2,2 Prozent) oben aus, während Alcon und Logitech (je +1,1 Prozent) ebenfalls einen starken Start hinlegen. Die Schwergewichte Novartis (-0,2 Prozent) und Roche (-0,1 Prozent) geben den dritten Tag in Folge nach. Nestlé (+0,1 Prozent) notieren wenig verändert.
Komax (vorbörslich +2,7 Prozent) stehen nach ihrem fulminanten Kurssprung von über 20 Prozent in Reaktion auf die Zahlen weiter im Blick. Kepler Cheuvreux erhöht die Einstufung auf «Buy» und schraubt das Kursziel von 55 auf nun 90 Franken klar nach oben. Swissquote (+3,3 Prozent) erholen sich indes etwas von ihren Vortagesverlusten.
In der zweiten Reihe legten noch Mobilezone (-1,3 Prozent) und VZ Holding (+3,2 Prozent) Zahlen für das erste Halbjahr vor.
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08:04
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,2 Prozent höher auf 14'500 Punkten indiziert. Alle SMI-Titel werden im Plus erwartet. Besonders die Valoren von Logitech (+0,9 Prozent) und jene von Amrize (+0,9 Prozent) legen vorbörslich zu.
Auch der breite Markt dürfte fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,2 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei Clariant (+3 Prozent), Dormakaba (-1,2 Prozent), Flughafen Zürich (-0,7 Prozent), Huber+Suhner (+1,5 Prozent), Komax (+2,7 Prozent) und Swissquote (+1,9 Prozent) prognostiziert. Bei Komax und Clariant sorgen Hochstufungen für Rückenwind.
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07:30
Der Goldpreis rutschte am Freitag ab. Sie steuern auf einen wöchentlichen Verlust zu. Anleger sicherten Gewinne. Zuvor hatten milde US-Inflationsdaten das Edelmetall auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Monaten getrieben. Zudem hatten sie die Argumente für eine Zinserhöhung der Federal Reserve in naher Zukunft geschwächt.
Spotgold fiel um 0,9 Prozent auf 3512 Franken pro Unze. Die US-Goldterminkontrakte GCcv1 für die Dezember-Lieferung fielen um fast ein Prozent auf 4382,50 Dollar. Das Edelmetall stieg am Donnerstag auf den höchsten Stand seit dem 5. Juni. Danach fiel es um 1,3 Prozent - und steuert auf einen Wochenverlust zu.
«Es gibt episodisches und spekulativeres Kapital, das vielleicht etwas Gewinn bei Gold mitnimmt», sagt Ilya Spivak. Er ist Leiter Global Makro beim Finanzinformationsnetzwerk Tastylive. «Denn es gibt keinen so starken kurzfristigen Katalysator unmittelbar vor uns.»
Das nicht verzinsliche Metall erhielt einen Schub. Die US-Beschäftigungszahlen fielen im Juli unerwartet. Darauf folgten diese Woche schwächere Inflationsdaten. Das reduzierte die Erwartungen an eine Zinserhöhung im nächsten Monat deutlich.
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06:55
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,2 Prozent höher bei 14'511 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,2 Prozent höher bei 14'511 Punkten.
Der Schweizer Leitindex SMI verzeichnet von Montag bis Donnerstag ein leichtes Wochenminus von 0,5 Prozent. Die Frage ist nun, ob mit dem Freitagshandel noch ein Plus gelingt - oder ob sich die negative Bilanz ausweitet.
Die Vorgaben aus den USA sind dabei positiv. So hat sich der breite Dow Jones gestern nach europäischem Handelsschluss noch ins Plus manövriert, während die techlastige Nasdaq ihre Gewinne ausweitete. Der US-Technologiesektor knüpfte an den guten Vortag an, wobei insbesondere Aktien aus dem Chip- und KI-Bereich kräftig dazugewannen. Zudem gaben die Ölpreise angesichts einer relativen Ruhe im Irankrieg weiter nach.
Zum Wochenschluss legen hierzulande die Beteiligungsgesellschaft Nebag, der Handyanbieter Mobilezone und das Finanzunternehmen VZ Holding Halbjahreszahlen vor. Zudem veröffentlicht das Seco seine erste Schätzung für das BIP-Wachstum der Schweiz im zweiten Quartal. Von AWP befragte Ökonomen rechnen mit einem Wachstum zwischen 0,2 und 0,4 Prozent.
Aus den USA kommen am Nachmittag noch Zahlen zum Detailhandel und dem Konsumentenvertrauen. Unternehmensseitig bleibt es derweil relativ ruhig.
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05:10
Die Aussicht auf eine Zinspause in den USA und die anhaltende Begeisterung für Künstliche Intelligenz (KI) haben den asiatischen Aktienmärkten zum Wochenschluss am Freitag Auftrieb verliehen. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans stieg um 0,28 Prozent und steuerte auf den stärksten Wochengewinn seit Mitte Juni zu. In Tokio gewann der japanische Leitindex Nikkei 1,5 Prozent. Auch in Südkorea griffen Anleger zu: Der Leitindex Kospi legte um 0,82 Prozent auf 6868,89 Punkte zu und beendete damit eine siebenwöchige Verlustserie.
Trotz der stockenden Friedensgespräche im Nahen Osten und der US-Drohung, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran samt einer Seeblockade zu erhöhen, blendeten die Investoren die geopolitischen Risiken weitgehend aus. «Die Märkte scheinen vorerst bereit zu sein, ein erhebliches Mass an Unsicherheit zu tolerieren, ohne höhere Risikoprämien zu verlangen», sagte John Sidawi, Portfoliomanager bei Federated Hermes. In Südkorea profitierten Technologiewerte von der KI-Fantasie: Während die Papiere des Chipbauers SK Hynix um 3,01 Prozent zulegten, gaben die Aktien des Konkurrenten Samsung Electronics um 0,37 Prozent nach. Zu den Gewinnern zählten auch die Autobauer Hyundai Motor und Kia mit Aufschlägen von 5,73 und 1,97 Prozent.
In China rückte das Vorgehen der Notenbank in den Fokus. Die People's Bank of China (PBOC) pumpte 349 Milliarden Yuan in das Bankensystem und signalisierte damit eine stärkere Kontrolle der kurzfristigen Zinsen. Unterdessen warnte Charu Chanana, Anlagestratege bei Saxo, vor zu viel Optimismus an den asiatischen Märkten, da die Rally vor allem von Schlagzeilen getrieben sei. «Ohne Klarheit über den Nahen Osten könnte ein erneuter Ölpreisanstieg die Inflations- und Zinssorgen schnell wieder aufleben lassen», erklärte Chanana. Eine Eskalation des Konflikts könnte Investoren aus der Reserve locken und eine deutlich höhere Volatilität auslösen.
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04:30
Am Devisenmarkt rückte der japanische Yen wieder in den Fokus, da er sich der psychologisch wichtigen Marke von 160 nähert, was Spekulationen über eine erneute Intervention der Regierung in Tokio schürte. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 159,37 Yen und legte leicht auf 6,7435 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8135 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1536 Dollar und zog leicht auf 0,9387 Franken an.
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03:05
Trotz der Spannungen im Nahen Osten und der Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts mit dem Iran zeigten sich die Ölmärkte wenig bewegt. Am Rohstoffmarkt stagnierte die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee bei 87,02 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte kaum verändert bei 81,24 Dollar. Zuvor hatten die Preise nachgegeben, steuerten aber dennoch auf einen Wochengewinn von rund vier Prozent zu, da die Anleger die geopolitische Lage genau im Blick behielten.
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01:30
Der US-Technologiesektor hat am Donnerstag an seinen guten Vortag angeknüpft. Der Nasdaq 100 gewann 1,15 Prozent auf 30'084,50 Punkte. Ihm halfen etwas nachlassende Inflations- und Zinssorgen. Die Ölpreise gaben angesichts einer relativen Ruhe im Nahostkonflikt deutlich nach. Bei den US-Erzeugerpreisen für Juli verlangsamte sich zudem der Anstieg stärker als erwartet.
Die Cisco-Aktien litten unter Gewinnmitnahmen. Überraschend gute Geschäftszahlen und Unternehmensziele des Netzwerk-Ausrüsters reichten nicht aus, um den aus Anlegersicht eher enttäuschenden Ausblick für die Geschäfte mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu kompensieren. Die Papiere verloren 8,4 Prozent, sind aber in diesem Jahr mit einem Plus von immer noch mehr als 47 Prozent stark gelaufen.
Die Anteile von Workday schnellten an der Spitze im Nasdaq 100 um 17,8 Prozent in die Höhe. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge befindet sich der Finanzinvestor Silver Lake in Verhandlungen über eine Übernahme des auf Finanz- und Personalmanagement spezialisierten Softwareanbieters.
Sandisk gewannen 13,7 Prozent. Hier kam das auf dem Investorentag des Speicherprodukte-Herstellers vorgestellte Finanzmodell für 2028 bis 2030 gut an.
Salesforce zogen um 4,2 Prozent an. JPMorgan hatte die Beobachtung der Aktien des Softwarekonzerns mit «Overweight» wieder aufgenommen. Analyst Samik Chatterjee rechnet mit einer baldigen Beschleunigung im Kerngeschäft. Sorgen wegen einer Disruption im Unternehmenssoftware-Geschäft durch KI seien übertrieben.
Von den in Hongkong euphorisch aufgenommenen Geschäftszahlen des Computerherstellers Lenovo profitierten in New York die Aktien von HP Inc , HP Enterprise und Dell mit Aufschlägen zwischen 1,8 und 6,9 Prozent.
Birkenstock verzeichnete eine solide Nachfrage nach Sandalen. Die Anleger honorierten die Quartalszahlen und den erhöhten Ausblick des Unternehmens mit einem Zuwachs von 11,6 Prozent.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

