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17:48
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag fester geschlossen.
Der Anstieg täuscht jedoch über die nach wie vor angespannte Stimmung hinweg: Das Plus war in erster Linie den starken Kursgewinnen von Nestlé und Roche zu verdanken. Der Iran-Krieg und die anhaltende Blockade der Strasse von Hormus belasten das Sentiment weiterhin - der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent stieg um 1,43 Prozent auf 103,26 Dollar.
«Das Aufwärtsmomentum ist komplett verdampft, denn der Guerillakrieg auf See erstickt jede Rally-Fantasie», hiess es in einer Einschätzung von ActiveTrades. Die extreme Unsicherheit auf dem Parkett spiegle exakt das diplomatische Desaster wider. Die US-Regierung verschiebe ihre Ultimaten zunehmend nach hinten, während die Verhandlungen faktisch auf Eis lägen.
Nestlé war mit einem Kursplus von 5,89 Prozent auf 79,99 Franken klare Tagesgewinnerin im SMI. Der Nahrungsmittelmulti hatte am Morgen mit seinen Q1-Wachstumszahlen die Erwartungen klar geschlagen – überzeugt hat dabei vor allem das reale interne Wachstum. Die Kommentare der Analysten fielen entsprechend wohlwollend aus.
Auf Rang zwei folgte Roche mit einem Plus von 3,77 Prozent auf 324,90 franken. Der Pharmariese hatte mit seinem Erstquartals-Update die Markterwartungen mehr oder weniger erfüllt. «Alles in allem ein guter Start ins Jahr 2026», kommentierte etwa Bernstein. Dahinter reihte sich ABB mit einem Zuwachs von 1,80 Prozent auf dem dritten Platz ein.
Auf der Verliererseite stachen die Finanzwerte heraus. Die UBS und Logitech büssten mit je 2,74 Prozent am meisten ein – die UBS auf 32,62 Franken, Logitech auf 75,26 Franken. Bei der Grossbank lasten die Vorschläge des Bundesrats zur verschärften Kapitalregulierung auf dem Kurs, die von der Bank abgelehnt werden. Bei Logitech dürften nach der sehr starken Vorwoche Gewinnmitnahmen hinter den Abgaben stecken. Auch die übrigen Finanzwerte zeigten eine schwache Performance: Partners Group verlor 1,21 Prozent, Swiss Re 0,96 Prozent, Swiss Life 0,11 Prozent. Zurich Insurance verzeichnete eine Nullnummer.
Im breiten Markt schloss Galderma mit einem Aufschlag von 6,6 Prozent als klarer Gewinner. Der Hautpflegespezialist hatte im ersten Quartal in allen Geschäftsbereichen zweistellig zugelegt und die Analystenerwartungen übertroffen. Auch Schindler legte nach einer positiv überraschenden Marge im Quartalsbericht 3,49 Prozent zu. Montana Aerospace schoss gar 5,76 Prozent in die Höhe – eine deutliche Gegenbewegung nach dem Einbruch vom Vortag infolge des unerwarteten CEO-Abgangs.
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17:07
Lululemon kann mit seiner neuen Konzernchefin bei den Anlegern nicht punkten.
Die Aktien des Sportartikelherstellers sacken um rund zwölf Prozent ab, nachdem bekannt wurde, dass die ehemalige Nike-Managerin Heidi O' Neill die Führung übernehme soll. «Wir gehen nicht davon aus, dass der Markt diese Ernennung positiv aufnimmt, da sich O'Neills langjährige Tätigkeit bei Nike mit der Entwicklung der Marke überschneidet, die mit vielen Herausforderungen konfrontiert ist, die mit denen von Lululemon vergleichbar sind», sagte BTIG-Analystin Janine Stichter.
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16:28
US-Aktienanleger haben sich angesichts der Ungewissheiten über den Iran-Krieg und nach durchwachsenen Unternehmensbilanzen zurückgezogen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte sackte am Donnerstag um 0,4 Prozent ab auf 49'318 Zähler. Der breiter gefasste S&P 500 fiel um 0,1 Prozent auf 7129 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,3 Prozent auf 24'590 Punkte.
Noch ist ungewiss, ob und wann die Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran wieder aufgenommen werden. Der Iran beschlagnahmte zwei Schiffe in der Strasse von Hormus und forderte die USA auf, ihre Seeblockade iranischer Häfen aufzuheben. Diese bleibt in Kraft, obwohl US-Präsident Donald Trump den Waffenstillstand auf unbestimmte Zeit verlängert hat. Anleger, die die Risiken des Krieges zuletzt ausgeblendet hatten, warteten auf mehr Klarheit, wie und wann der Konflikt beigelegt werden könnte. Bei Ölpreisen von über 100 Dollar pro Barrel drückten zudem Inflationssorgen die Kurse.
Ein langsameres Wachstum im Softwaregeschäft und Sorgen vor der Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz (KI) schickten die Aktien von IBM auf Talfahrt. Die Papiere sackten um 8,7 Prozent ab. Für Texas Instruments ging es allerdings um 10,7 Prozent aufwärts. Der Halbleiter-Konzern zeigte sich für das laufende Quartal optimistischer als gedacht.
Hohe Ausgaben bei Tesla schreckten die Anleger ab, die Aktien verloren vier Prozent. Der US-Elektroautobauer schraubte seine Investitionspläne für Künstliche Intelligenz, Roboter und Halbleiter in 2026 um ein Viertel nach oben. «Bei all der Konzentration auf den Krieg gerät ein vergessenes Thema in Vergessenheit, das den Markt zu Beginn des Jahres belastete: die Überinvestition in künstliche Intelligenz und die sinkenden zukünftigen Renditen», sagte Kyle Rodda, leitender Finanzmarktanalyst bei Capital.com.
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16:10
Der Preis für Rohöl ist am Donnerstag mit der Sorge über ein Wiederaufflammen des Iran-Kriegs gestiegen.
Das Ringen um eine Wiederaufnahme von Verhandlungen für ein Ende des Iran-Kriegs geht weiter, während die Blockade der Strasse von Hormus die Rohstoffmärkte unter Druck setzt. US-Präsident Donald Trump ist laut Medienberichten bereit, die Waffenruhe um drei bis fünf Tage zu verlängern, damit der Iran einen Vorschlag zur Beendigung des Krieges macht.
Der US-Präsident hatte eine Öffnung der von Teheran weitgehend blockierten Strasse von Hormus zur Bedingung für die Waffenruhe gemacht. Zugleich hält er an der US-Seeblockade fest, die Schiffe betrifft, die aus iranischen Häfen kommen oder diese ansteuern.
Das Ausbleiben von Verhandlungen für ein Ende des Iran-Kriegs verunsichert die Anleger an den Rohstoffmärkten. Seit Beginn der Woche hat sich Rohöl aus der Nordsee um etwa sechs Dollar und US-Öl um fast vier Dollar je Barrel verteuert. Zudem bewegt sich Nordseeöl wieder in Richtung des Hochs seit Beginn des Krieges, das im März bei etwa 120 Dollar je Barrel erreicht worden war.
Experte Dennis Kissler vom Finanzdienstleister BOK Financial Securities geht davon aus, dass der Preisanstieg so lange weitergehen dürfte, bis eine der beiden Kriegsparteien nachgibt. Seiner Einschätzung nach sind die Verhandlungen über ein Abkommen festgefahren. «Je länger kein Öl durch die Strasse von Hormus fliesst, desto weiter werden die Preise steigen», sagte Kissler.
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15:48
Damit nimmt der Konzern seine Gewinnausschüttungen wieder auf, nachdem er aus dem Rennen um die Streaming- und Filmstudiosparte von Warner Bros. Discovery ausgestiegen war. Den Rückzug hatte der Rivale Paramount mit einer Abfindungszahlung an Netflix von 2,8 Milliarden Dollar belohnt. Der Aktienrückkauf liefere erste Antworten auf die Frage, was Netflix damit zu tun gedenke, sagte Ross Benes, Senior Analyst bei Emarketer. «Aber es zeigt immer noch nicht ganz, wo das Unternehmen die Gelder reinvestieren wird.»
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15:41
Die US-Aktienmärkte starten den Donnerstag mit Verlusten. Der S&P 500 gibt 0,26 Prozent nach, der Nasdaq 100 verliert 0,37 Prozent, der Dow Jones fällt um 0,47 Prozent.
Zu den grössten Verlierern kurz nach Börseneröffnung am Donnerstag zählen IBM und ServiceNow, deren Aktien nach Quartalszahlen um rund 7 bzw. 13 Prozent einbrechen.
Tesla legt nach besser als erwarteten Ergebnissen zunächst zu, dreht aber ins Minus, nachdem CEO Elon Musk vor «erheblich» steigenden Investitionsausgaben im Bereich KI-Fahrzeuge und humanoide Roboter gewarnt hat.
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15:13
Indonesien bleibt an den Finanzmärkten unter Druck. Die indonesische Landeswährung Rupiah rutschte am Donnerstag auf ein Rekordtief, der Dollar stieg im Gegenzug um 0,9 Prozent auf 17'320 Rupiah. Der Leitindex der Börse in Jakarta verlor mehr als zwei Prozent. Börsianer begründeten die Kursverluste mit den hohen Ölpreisen sowie anhaltenden Sorgen um die Staatsfinanzen und die Regierungsführung, die zu Kapitalabflüssen führten. «Die Bewegung der Rupiah scheint das Ergebnis einer Kombination von gleichzeitig wirkenden Druckfaktoren zu sein: ungelöste Kriegsrisiken, erneuter Ölpreisdruck, spezifische souveräne und fiskalische Bedenken Indonesiens sowie eine nach wie vor fragile Positionierung im Ausland», sagte Josua Pardede, Chefökonom der Permata Bank. Seit Ausbruch des Iran-Krieges hat die Devise um rund 3,5 Prozent abgewertet.
Asiatische Länder, insbesondere Nettoenergieimporteure wie Indonesien, Indien, die Philippinen und Thailand, sind von der Schliessung der Strasse von Hormus und den steigenden Energiepreisen besonders hart getroffen. Der Preis für das Nordseeöl Brent kletterte am Donnerstag in der Spitze um 4,2 Prozent auf 106,15 Dollar je Fass. Das US-Öl WTI lag knapp unter der 100-Dollar-Marke. «Wenn die Gespräche zwischen den USA und dem Iran tatsächlich wieder aufgenommen werden und der Ölpreis nachhaltig sinkt, kann sich die Rupiah erholen», sagte Pardede. Viele Analysten rechnen aber damit, dass Öl auch nach Beendigung des Iran-Krieges für Jahre teurer bleiben wird.
Hinzu kommt eine seit Monaten schwelende Vertrauenskrise an den Finanzmärkten. Hintergrund sind Sorgen über die Wirtschaftspolitik von Präsident Prabowo Subianto, der das Haushaltsdefizit ausweitet und den staatlichen Einfluss auf die Finanzmärkte verstärkt hat. Die abrupte Entlassung der angesehenen Finanzministerin Sri Mulyani Indrawati im vergangenen Jahr sowie die Ernennung seines Neffen Thomas Djiwandono in den Vorstand der Zentralbank in diesem Monat hatten die Sorgen über die finanzpolitische Stabilität verstärkt. Die Warnung des Index-Anbieters MSCI vor einer möglichen Herabstufung des Landes wegen mangelnder Transparenz hatte Ende Januar zu einem Ausverkauf an den indonesischen Börsen geführt.
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14:38
Die Aktien von FlatexDegiro stürzen trotz starker Wachstumszahlen ab. Die Aktien verlieren in der Spitze zehn Prozent auf 32,90 Euro. Damit steuern sie auf ihren grössten Tagesverlust seit knapp zweieinhalb Monaten zu und halten die rote Laterne im MDax. Zwar übertraf der Online-Broker im ersten Quartal wegen der Börsenturbulenzen und verstärkter Handelstätigkeiten die Erwartungen der Analysten. Der Ausblick fiel nach Einschätzung von Börsianern gemessen daran aber eher verhalten aus. «Obwohl das erste Quartal deutlich über den Zielvorgaben liegt, hat das Management lediglich die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt», hiess es etwa bei Jefferies.
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14:27
An den US-Aktienmärkten wird am Donnerstag angesichts der Lage in Nahost mit einem kleinen Rücksetzer gerechnet. Die Waffenruhe im Iran-Krieg steht zunehmend auf der Kippe. Die Ölpreise steigen wieder. Das Ausbleiben neuer Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran verunsichert. Der Blick der Anleger geht aber auch in Richtung der über das abgelaufene Quartal berichtenden Unternehmen, und da gab es vor allem im Tech-Bereich positive Überraschungen.
Der Broker IG taxierte den Dow Jones Industrial rund eine Stunde vor dem Börsenstart 0,3 Prozent tiefer auf 49'320 Punkte. Der überwiegend mit Technologiewerten bestückte Auswahlindex Nasdaq 100, der zur Wochenmitte seinen Rekordlauf fortgesetzt hatte, wird nur 0,1 Prozent schwächer bei 26'908 Zählern erwartet.
US-Präsident Donald Trump erhöhte den Druck auf den Iran und gibt dem Land Berichten zufolge nur noch wenige Tage Zeit für einen Vorschlag zur Beendigung des Krieges. Allerdings sieht sich Teheran mit seiner Blockade der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus in einer Position der Stärke.
Die Nervosität wachse, da Fortschritte bislang ausblieben, kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners die Stimmung an den Börsen. «Der Schaden, den dieser Konflikt der Weltwirtschaft zufügt, wird von Tag zu Tag grösser.»
Unter den Einzelwerten dürften zuvorderst die Papiere von Texas Instruments im Blick stehen, die vorbörslich um etwas mehr als 9 Prozent hochsprangen. Der Halbleiterhersteller profitierte vom KI-Boom und meldete nicht nur ein starkes Quartal, sondern erfreute auch mit einem starken Jahresausblick. Die Ausgaben für Rechenzentren und Industrieanlagen boomen.
Die im Nasdaq 100 notierten Papiere von Netflix gewannen vor dem Börsenstart 1,2 Prozent. Der Streaming-Anbieter genehmigte ein zusätzliches Aktienrückkaufprogramm über 25 Milliarden US-Dollar.
Im bekanntesten Wall-Street-Index Dow dürfte sich die Aufmerksamkeit auf IBM , Honeywell und American Express (Amex) richten. IBM büssten vorbörslich 7,5 Prozent ein, nachdem der IT-Konzern zwar starke Umsätze gemeldet hatte, seine Jahresziele aber nicht höher steckte.
Um 5,5 Prozent ging es zugleich für Honeywell abwärts, denn der Mischkonzern verfehlte mit seinen Quartalserlösen die Schätzungen von Analysten. Die eigene Aufspaltung kommt Honeywell teuer zu stehen. Der Gewinn je Aktie sank im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als ein Drittel. Grund dafür waren etwa Umschuldungen, der Konzernumbau und damit verbundene Wertminderungen bei zum Verkauf stehenden Geschäftsteilen. Ein weiterer Aspekt davon ist nun beschlossene Sache: Honeywell kündigte an, sein Logistikgeschäft etwa zur Automation von Warenlagern (WWS) an die US-Beteiligungsgesellschaft American Industrial Partners zu verkaufen.
Dagegen wird die Amex-Aktie 0,6 Prozent höher erwartet, denn der Kreditkartenanbieter überraschte mit seinem bereinigten Quartalsergebnis positiv.
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13:52
Der Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus ist am Donnerstag zum Erliegen gekommen. Zuvor hatte der Iran auf Handelsschiffe geschossen und erklärt, mindestens zwei Schiffe beschlagnahmt zu haben – ein Novum nach fast acht Wochen Krieg. Nur ein Schiff, der Massengutfrachter LB Energy, wurde am frühen Donnerstag in der Wasserstrasse gesichtet. Kein Schiff wurde bei der Einfahrt beobachtet. Der Produkttanker Ocean Jewel liegt derzeit untätig am Eingang des Korridors, nachdem er eine Durchfahrt kurz nach Beginn des Beschusses durch iranische Kräfte auf drei Schiffe abgebrochen hatte. Zwei der angegriffenen Schiffe, die MSC Francesca und die Epaminondas, wurden anschliessend von iranischen Kräften geentert – was eine neue Phase in Teherans Bemühungen markiert, die Kontrolle über den Verkehr durch Hormus auszuüben.
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13:07
Die US-Futures notieren vor dem Start tiefer:
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11:34
Der Schweizer Aktienmarkt steht am Donnerstag klar höher, zum ersten Mal in der laufenden Woche. Bis um 11.20 Uhr legt der SMI um 0,95 Prozent auf 13'191,25 Punkte zu. Unter den 20 Titeln befinden sich indes die Verlierer in der Überzahl. Der SMIM für die mittelgrossen Werte zieht um 0,74 Prozent auf 2990,31 Punkte an und der breite SPI um 0,85 Prozent auf 18'643,44 Punkte.
Doch das Bild trügt. Der Gesamtmarkt profitiert in erster Linie von den nach Zahlen sehr starken Nestlé und etwas moderater auch von den ebenfalls klar gesuchten Roche. Das Börsensentiment hat sich mit Blick auf den Iran-Krieg aber nicht grundsätzlich gewandelt. Die Sorgen wegen der sich weiter entwickelnden Energiekrise überwiegen klar. Nach vier Wochen mit steigenden Kursen zeichnet sich denn auch für den Leitindex SMI zum ersten Mal wieder ein Wochenminus ab. Die am Vormittag publizierten Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone lagen derweil unter den Erwartungen, bewegten den hiesigen Aktienmarkt aber nicht.
Nestlé sorgen mit einem Kursplus von stattlichen Prozent 6,7 praktisch im Alleingang für ein positives Vorzeichen des SMI. Der Nahrungsmittelmulti hat mit seinen Q1-Wachstumszahlen die Erwartungen klar geschlagen. Überzeugt hat dabei vor allem das reale interne Wachstum (RIG). Die Kommentare von Analysten sind entsprechend wohlwollend.
Gestützt wird der Gesamtmarkt zudem von Roche (+2,5 Prozent), wenn auch in geringerem Ausmass. Der Pharmariese hat mit seinem Erstquartals-Update die Erwartungen des Marktes mehr oder weniger getroffen. «Alles in allem ein guter Start ins Jahr 2026», kommentiert etwa Bernstein.
Die Schindler-Papiere (+2,8 Prozent) zählen am Donnerstag ebenfalls zu den klaren Gewinnern. Der Lift- und Rolltreppenhersteller hat mit der Marge im ersten Quartal positiv überrascht.
Zudem legen die Aktien von SGS (+0,5 Prozent) nach den Quartalszahlen leicht zu. Der Prüfkonzern hat mit seinen Resultaten die Erwartungen erfüllt.
Die Mehrheit der Blue Chips notiert dagegen wie erwähnt tiefer. Am meisten geben dabei UBS (-3,5 Prozent) nach. Das am Vortag vom Bundesrat vorgelegte Regulierungspaket sorgt erwartungsgemäss für kontroverse Reaktionen und wird von der Bank abgelehnt. Analysten streichen unter anderem die Nachteile für die UBS in internationalen Konkurrenzkampf hervor.
Bei Logitech (-2,7 Prozent) kommt es nach der sehr starken Vorwoche zu Gewinnmitnahmen.
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10:58
Ein Umsatzwachstum über den Erwartungen lässt die Aktien von L'Oreal durchstarten. Die Papiere des französischen Kosmetikkonzerns notieren in der Spitze fast zehn Prozent fester. L'Oreal verbuchte im ersten Quartal bei den Erlösen ein Plus von 6,7 Prozent auf 12,15 Milliarden Euro – das schnellste Quartalsumsatzwachstum seit zwei Jahren. Für den weiteren Verlauf 2026 zeigte sich das Unternehmen ebenfalls optimistisch. Laut der Grossbank JPMorgan haben die Zahlen die eigenen und die Konsensschätzungen der Analysten von 5,1 beziehungsweise 5,7 Prozent übertroffen. «L'Oreal ist wieder in Form,» kommentieren die Analysten von RBC.
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10:22
Nach positiv aufgenommenen Zahlen im Chipsektor geht es für die Aktien von Infineon bergauf. Die Titel legten am Donnerstag in der Spitze knapp sieben Prozent zu und waren damit stärkster Dax-Wert. Der Infineon-Rivale STMicroelectronics konnte aufgrund einer Erholung der Nachfrage ein Quartalsergebnis über Markterwartungen verbuchen. Die Aktie schossen an der Pariser Börse zeitweise um mehr als zehn Prozent in die Höhe.
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09:44
Die stockenden Friedensbemühungen zwischen den USA und dem Iran haben den Dax am Donnerstag belastet. Der deutsche Leitindex verlor zum Handelsstart 0,5 Prozent auf 24.071 Zähler. Die Nervosität der Anleger nehme zu, sagte Thomas Altmann von QC Partners. Denn der Schaden, den dieser Konflikt der Weltwirtschaft zufüge, werde von Tag zu Tag grösser. Seit Beginn des Krieges sind die Ölpreise deutlich in die Höhe geschnellt, da der Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus faktisch zum Erliegen gekommen ist. Etwa ein Fünftel des weltweiten Erdöls und Flüssiggases wurde vor Beginn des Krieges Ende Februar durch die Meerenge transportiert.
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09:37
Der Schweizer Aktienmarkt steht am Donnerstag im frühen Geschäft höher. Allerdings vor allem dank der sehr starken Nestlé und den gesuchten Roche, welche beide nach guten, bzw. soliden Berichten zum ersten Quartal den Gesamtmarkt stützen. Die weiterhin wenig Hoffnung verheissende Lage im Nahostkonflikt drückt allerdings weiterhin auf die Börsenstimmung. Nach vier Wochen mit steigenden Kursen zeichnet sich zum ersten Mal wieder ein Wochenminus ab.
«Das Aufwärts Momentum ist komplett verdampft, denn der Guerillakrieg auf See erstickt jede Rally-Fantasie», heisst es in einer Einschätzung von ActiveTrades mit Blick auf den Iran-Konflikt. Die extreme Unsicherheit auf dem Parkett spiegle exakt das diplomatische Desaster wider. So verschiebe die US-Regierung ihre Ultimaten zunehmend nach hinten, während die Verhandlungen faktisch auf Eis lägen. Es dämmere der Finanzwelt, dass sich Washington beim Zeitplan seiner militärischen Ziele massiv verkalkuliert habe. Die Strasse von Hormus bleibe derweil eisern verschlossen.
Im Blickpunkt stehen unter anderem Nestlé (+5,9 Prozent) nach Umsatzangaben zum ersten Quartal. Gelobt wird in Analystenkreisen insbesondere das starke reale interne Wachstum (RIG).
Weiter im Fokus stehen auch UBS (-1,8 Prozent), welche nach dem mehr oder weniger gehaltenen Vortag nun doch klarer nachgeben. Das am Vortag vom Bundesrat vorgelegte Regulierungspaket sorgt erwartungsgemäss für kontroverse Reaktionen und wird von der Bank abgelehnt.
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09:07
Der Swiss Market Index (SMI) eröffnet 0,48 Prozent höher. Nestlé legen um 5,0 Prozent zu, Roche warten dagegen nur mit einer Aufwärtsbewegung von 0,3 Prozent auf. Am anderen Ende der Tabelle verlieren UBS 1,3 Prozent und bauen die vorbörslichen Verluste aus.
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08:51
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
ABB: Bernstein SG erhöht das Kursziel auf 70 von 65 Fr. und belässt die Einstufung auf Market Perform.
Kardex: Kepler Cheuvreux erhöht das Kursziel auf 360 von 350 Fr., Rating weiterhin Buy.
Temenos: Julius Bär bleibt bei Rating Hold und einem Kursziel von 70 Fr. .
UBS: Goldman Sachs bleibt bei Kursziel 39 Fr. und einer neutralen Einstufung.
Zehnder: Kepler Cheuvreux senkt das Rating auf Hold von Buy und reduziert das Kursziel auf 81 von 99 Fr.
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08:25
Schwindende Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Iran-Krieges treiben den Ölpreis erneut in die Höhe. Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verteuerten sich am Donnerstag in der Spitze um mehr als vier Prozent auf 106,15 und 97,22 Dollar je Fass. Es gebe kaum Anzeichen für Fortschritte bei der Lösung des Konflikts, schrieben die Analysten von ING in einer Mitteilung. Die Friedensgespräche seien ins Stocken geraten.
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08:21
So signalisierte der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex eine Stunde vor dem Xetra-Start ein Minus von 0,8 Prozent auf 24'002 Punkte. Es wäre der vierte Handelstag in Folge mit Verlusten für den Dax. Zudem würde das Aktienbarometer wieder unter die viel beachtete 200-Tage-Linie für den längerfristigen Trend rutschen.
Gute Vorgaben aus den USA kann der deutsche Aktienmarkt somit nicht verwerten. Der technologielastige Nasdaq 100 hatte am Mittwoch ein Rekordhoch erreicht. Asiens Aktienmärkte zeigten am Donnerstag Schwäche.
«Der Ölpreis und die Zinsen steigen wieder. Aktienkurse fallen», konstatierte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Die Normalisierung der Energiemärkte verschiebe sich immer weiter nach hinten. Der Schaden, den der Konflikt im Nahen Osten der Weltwirtschaft zufüge, werde von Tag zu Tag grösser. «Die Geduld der Börsianer ist mehr und mehr aufgezehrt», so der Portfolio-Manager.
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08:05
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär vorbörslich 0,21 Prozent tiefer. Nestlé legen nach Zahlen 1,1 Prozent zu, Roche stehen 0,3 Prozent im Plus. Alle anderen 18 SMI-Titel stehen tiefer. Die höchsten Abgaben verzeichnen Logitech und UBS mit je 0,9 Prozent sowie Richemont mit 0,5 Prozent.
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07:51
Am frühen europäischen Devisenhandel herrscht am Donnerstag im frühen Geschäft wenig Bewegung. Der US-Dollar hat sowohl gegenüber dem Euro als auch zum Franken eine Spur angezogen. So hat sich das Währungspaar EUR/USD auf 1,1702 von 1,1709 am Vorabend zurückgebildet, während gleichzeitig für einen Dollar 0,7855 Franken bezahlt werden müssen, nach 0,7843 am Mittwochabend. Der Euro hat sich zum Franken auf 0,9192 von 0,9184 ebenfalls ganz leicht verteuert.
Thema Nummer eins bleibe der Nahostkrieg, heisst es in einer Einschätzung der Commerzbank. Es gebe derzeit aber zu viele offene Fragen, um einen guten Grund zu haben, den US-Dollar in die eine oder andere Richtung zu treiben. So sei zwar der Waffenstillstand verlängert worden, es herrsche aber Ungewissheit darüber, ob es zu weiteren Gesprächen kommen werde oder nicht. Und die Aussagen der Parteien dazu seien unterschiedlich. Sicher sei lediglich, dass die Strasse von Hormus dicht bleibt.
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07:26
Der Dax wird am Donnerstag Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge niedriger starten. Am Mittwoch hatte er 0,3 Prozent auf 24.194 Punkte verloren. Angesichts der unsicheren Aussichten über den Fortgang der Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran hatten die Anleger vorsichtig agiert. An der Wall Street ging es nach einer zweitägigen Verlustserie am Mittwoch nach oben. In Asien drückten Gewinnmitnahmen den Nikkei-Index am Donnerstag ins Minus. US-Präsident Donald Trump hatte die Feuerpause mit dem Iran zuletzt auf unbestimmte Zeit verlängert, um weitere Friedensgespräche zu ermöglichen. Ob es zu neuen Verhandlungen kommt, blieb zunächst unklar. In Washington sollen Vertreter Israels und des Libanon zu einer zweiten Gesprächsrunde zusammenkommen.
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06:23
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei IG Bank vorbörslich 0,34 Prozent tiefer. Im Fokus stehen die beiden SMI-Schwergewichte Nestlé und Roche, welche die Zahlen zum ersten Quartal vorlegen. Bei den Mid Caps publiziert Schindler das Quartalsergebnis, während SGS den Umsatz mitteilt. Galderma und Vontobel geben ein Trading-Update ab.
Generell scheinen die Anleger etwas zurückhaltender zu werden. Sowohl der Dow Jones als auch der S&P 500 Index konsolidieren auf hohem Niveau, die Kursgewinne seit Wochenbeginn im breiten Markt deutlich bescheidener als in der Vorwoche. Der positive Grundtenor ist aber weiterhin spürbar, da die Technologiewerte den Nasdaq weiter von Rekord zu Rekord treiben.
Das Delta-One-Desk von Goldman Sachs meinte am Mittwoch in einem Kommentar, zum Ölsektor herrsche weiterhin Uneinigkeit unter den Marktteilnehmern. Die einen argumentieren, die Förderkürzungen seien so gravierend, insbesondere bei Raffinerieprodukten, dass jede weitere Woche unverhältnismässig grössere Auswirkungen habe. Deshalb könne man die Situation nicht einfach innerhalb eines vernünftigen Zeitraums wieder normalisieren. Die anderen argumentieren, sobald ein Abkommen zustande komme, würden die Sanktionen gelockert und die Fördermengen schrittweise wieder ansteigen, was bedeute, dass die Auswirkungen zwar akut, aber im Grunde nur vorübergehend seien. «Die Aktienmärkte tendieren eindeutig zu dieser letzteren Ansicht und ignorieren das Risiko struktureller Schäden.» Das Delta-One-Desk ist eine Handelseinheit, welche Liquiditäts-, Market-Making- und Finanzierungslösungen sowie automatisierte Hedging- und Arbitragestrategien anbietet.
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06:13
Die asiatischen Börsen haben nach einer anfänglichen Rekordjagd im Handelsverlauf ins Minus gedreht. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index letztlich 1,1 Prozent auf 58'952,11 Punkte nach, nachdem er zuvor erstmals die Marke von 60'000 Zählern durchbrochen hatte. Der breiter gefasste Topix notierte 1,2 Prozent niedriger bei 3700,10 Zählern. Auch in China trübte sich die Stimmung ein: Die Börse Shanghai verlor 0,4 Prozent auf 4090,83 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,3 Prozent auf 4783,61 Punkte. Zuvor hatten starke US-Vorgaben und die Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten die Kurse in der Region noch angetrieben.
Zunächst hatte die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Waffenruhe mit dem Iran auf unbestimmte Zeit zu verlängern, für Erleichterung gesorgt. Doch die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die US-Marine und die Kaperung zweier Schiffe durch den Iran in der Strasse von Hormus liessen die Anleger rasch wieder vorsichtig werden. «Es gibt immer noch Unsicherheiten rund um den Krieg im Nahen Osten», sagte Hiroyuki Ueno, Chefstratege bei Sumitomo Mitsui Trust Asset Management. «Die Strasse von Hormus ist nicht vollständig offen und die Ölpreise bleiben hoch», fügte er hinzu.
Gegen den Trend profitierten Technologie- und KI-Werte von der anhaltenden Brancheneuphorie. In Japan sprangen die Aktien des Technologieinvestors SoftBank um 6,4 Prozent nach oben. Insidern zufolge sucht der Konzern einen Kredit über zehn Milliarden Dollar, der mit Anteilen am ChatGPT-Entwickler OpenAI abgesichert werden soll. Auch Chipwerte wie Advantest und Tokyo Electron legten um 2,65 beziehungsweise 1,76 Prozent zu. Zu den Gewinnern zählte zudem der Glasfaserkabel-Hersteller Fujikura mit einem Plus von 0,65 Prozent.
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06:10
Am Devisenmarkt hielten sich die Bewegungen in engen Grenzen, während Investoren die geopolitischen Risiken abwogen. Im asiatischen Handel gewann der Dollar geringfügig auf 159,50 Yen und legte leicht auf 6,8295 Yuan zu. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1704 Dollar und zog leicht auf 0,9185 Franken an.
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06:23
Die angespannte Lage in der Strasse von Hormus und die Sorge vor anhaltenden Lieferengpässen trieben die Ölpreise weiter in die Höhe. Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,1 Prozent auf 103,05 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,3 Prozent fester bei 94,13 Dollar. «Es ist fraglich, ob die Finanzmärkte die Realität richtig einpreisen, dass Angebotsengpässe noch einige Zeit ein Problem bleiben werden», erklärte Analystin Skye Masters von der National Australia Bank.
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00:05
Trotz der weiter unklaren Lage im Iran-Krieg sind die Kurse am Mittwoch an den US-Börsen wieder gestiegen. Auch wenn beide Seiten weiter mit gegenseitigen Vorwürfen auffielen, zeigten sich die Anleger ermutigt davon, dass US-Präsident Donald Trump die Feuerpause verlängerte. Sie mussten auch eine Reihe neuer Geschäftszahlen von Unternehmen auswerten.
Vor allem der Technologiesektor hat es den Anlegern derzeit wieder angetan, wie der Nasdaq 100 mit einem erneuten Rekord zeigte. Der stark auf die Tech-Branche konzentrierte Leitindex legte am Ende um 1,73 Prozent auf 26'937,28 Punkte zu. Laut Händlern setzten Anleger vor allem auf mögliche Gewinner der KI-Euphorie.
Der marktbreite S&P 500 stand seinem nächsten Rekord bis auf wenige Punkte nahe, indem er um 1,05 Prozent auf 7137,90 Zähler zulegte. Der Dow Jones Industrial wahrte hingegen noch eine gewisse Distanz zum Höchststand, der bei dem Leitindex der Wall Street noch aus dem Februar stammt. Er legte am Mittwoch um 0,69 Prozent auf 49'490,03 Punkte zu.
Trump will der iranischen Führung wenige Tage Zeit geben, um sich auf einen geeinten Vorschlag zur Beilegung des Krieges zu verständigen. Er sei bereit, die Waffenruhe um drei bis fünf Tage zu verlängern, hiess es in Medienberichten. Der New York Post sagte der US-Präsident, dass eine zweite Gesprächsrunde möglicherweise am Freitag stattfinden könnte.
«Die politische Lage ist also nicht bereinigt, wird aber an den Börsen derzeit eher als beherrschbar denn als eskalierend angesehen», schrieben am Mittwoch die Experten des Bernecker-Aktionärsbriefs. Nach ihrer Einschätzung bleiben die USA bei der Aktienrally weiterhin tonangebend, weil sich dort KI-Fantasie und Gewinnpotenziale im Technologiesektor mit hohen Indexgewichtungen grosser Wachstumswerte paarten.
Zahlenvorlagen waren am Mittwoch für viele Einzelwerte massgeblich. Im Dow waren die Boeing-Titel mit einem Anstieg um 5,5 Prozent eine wichtige Stütze. Der Flugzeugbauer meldete nach Jahren der Krise für das erste Quartal einen Umsatzanstieg und zugleich geringere Verluste im Vergleich zum Vorjahr. Er bremste zudem dank steigender Auslieferungen den Barmittelabfluss.
Noch euphorischer waren die Reaktionen bei GE Vernova: Nachdem der Energieanlagenbauer im ersten Quartal von einer starken Nachfrage profitiert hatte und geprägt vom Rechenzentren-Bedarf seine Jahresziele anhob, schnellte der Kurs um 14 Prozent auf ein Rekordniveau nach oben.
United Airlines hatte hingegen keine guten Nachrichten, der Kurs sank nach der gesenkten Jahresgewinnprognose um 5,6 Prozent. Neben anderen Fluggesellschaften wurde die ganze Reisebranche in Mitleidenschaft gezogen. Titel des Buchungsportals Booking fielen im Nasdaq 100 um sechs Prozent.
AT&T überraschte im ersten Quartal zwar positiv, woraufhin sich der Kurs nach schwächerem Start mit 0,4 Prozent ins Plus mühte. Bei T-Mobile US ging es im Nachgang der Berichte vom Vortag, dass der Mutterkonzern Deutsche Telekom über eine Kombination mit der US-Tochter nachdenke, nochmals um 3,3 Prozent bergab.
Die «Magnificent 7», die sieben bedeutendsten Tech-Werte, lagen alle im Plus. Bei Apple hatten die Anleger den ersten Schrecken des am Vortag vermeldeten Chefwechsels verdaut, hier legte der Kurs am Mittwoch mit 2,6 Prozent am deutlichsten zu. Die Vortagsverluste wurden damit wieder ausgeglichen.
Die Titel des Google-Mutterkonzerns Alphabet gewannen nach der Vorstellung eines neuen Tensor-Prozessors, der KI-Computing-Dienste effizienter machen soll, mehr als zwei Prozent. Tesla stiegen mit 0,3 Prozent am wenigsten. In einer ersten Reaktion zogen die Aktien nachbörslich um 4 Prozent an, ehe sie gegen 23 Uhr wieder Richtung Schlusskurs zurückkamen.
Der Tabakkonzern Philip Morris übertraf mit seinem Quartalsbericht die Erwartungen deutlich. Die Aktien gewannen sieben Prozent. Anteilscheine des Softwarekonzerns Adobe stiegen nach der Ankündigung von Aktienrückkäufen um 3,5 Prozent.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)
