10:00
Der Schweizer Aktienmarkt legt am Montag im frühen Handel leicht zu. Der SMI gewinnt 0,1 Prozent auf 14'562 Punkte, wobei die Ausschläge der einzelnen Aktien zumeist relativ gering sind. Der Mid-Cap-Index SMIM steigt um 0,02 Prozent auf 3229 Punkte und der breite SPI um 0,1 Prozent auf 20'527 Punkte.
Mit Blick auf die anhaltend konstruktive Stimmung an den Börsen verweist die Onlinebank Swissquote derweil auf die bislang gut verlaufene Berichtsaison zum Halbjahr, sowohl in Europa als auch in den USA. Von den S&P-500-Unternehmen hätten mittlerweile die meisten ihre Zahlen vorgelegt, insgesamt zeichne sich dabei ein durchschnittliches Gewinnwachstum von rund 50 Prozent ab.
Etwas deutlicher ziehen auch ABB und Amrize (je +1,1 Prozent) an. Amrize machen damit aber nur einen kleinen Teil des Verlusts von über 8 Prozent am Freitag als Reaktion auf durchzogene Halbjahreszahlen gut. Zum Start in die neue Woche hat die Royal Bank of Canada das Rating für den Titel auf «Underperform» von «Sector Perform» gesenkt.
Auch UBS geben um 0,1 Prozent nach. Am Dienstag wird die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) dann zum zweiten Mal die Revision des Bankengesetzes im Rahmen der «Too-Big-To-Fail»-Regulierung (TBTF) beraten.
Im breiten Markt fallen Aryzta um 8,5 Prozent markant zurück. Der Backwarenkonzern hat im ersten Halbjahr die Erwartungen der Analysten vor allem beim Wachstum nicht erreicht. Hauptproblem ist das bedeutende Deutschland-Geschäft, für das nun «alle Optionen» geprüft werden.
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09:30
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Adecco: Julius Bär erhöht auf 24,50 (19,00) Fr. – Hold
DSM-Firmenich: Deutsche Bank erhöht auf 106 (98) EUR - Buy
Galenica: Research Partners senkt auf 92 (94) Fr. – Halten
Swatch: Julius Bär erhöht auf 185 (180) Fr. – Hold
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09:08
Der Schweizer Aktienmarkt startet leicht positiv in die neue Börsenwoche. Die Vorgaben aus den USA vom Freitag und vor allem aus Japan am Montagmorgen sind freundlich. Der SMI steigt um 0,2 Prozent bei 14'572 Punkte. Der Leitindex liegt damit knapp 100 Punkte entfernt von seinem Allzeithoch von Ende Juli bei 14'656. Derweil steht der SMIM der mittelgrossen Werte 0,2 Prozent höher bei 3236 Punkten.
Amrize (+0,6 Prozent) versuchen nach dem Minus von über 8 Prozent am Freitag eine erste Stabilisierung - trotz einer Herunterstufung durch die Royal Bank of Canada auf «Underperform» von «Sector Perform».
Im breiteren Markt fallen Aryzta mit einem Minus in der Vorbörse von 4,5 Prozent auf. Der Backwarenkonzern hat im ersten Halbjahr die Erwartungen der Analysten vor allem beim Wachstum nicht erreicht. Hauptproblem ist das bedeutende Deutschland-Geschäft, für das nun «alle Optionen» geprüft werden. Ebenfalls unter Druck sind Centiel (-2,5 Prozent) oder OC Oerlikon (-1,7 Prozent). Arbonia (+3,5 Prozent), Huber+Suhner (+2,3 Prozent) und Comet (+1,7 Prozent) sind auf den vorderen Plätzen.
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08:04
Auch der breite Markt dürfte fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,2 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei Aryzta (-4,4 Prozent) nach der Ergebnispublikation prognostiziert. Die übrigen vorbörslichen Kurse reichen von +0,1 bis +0,3 Prozent.
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07:30
Die südkoreanischen Aktien legten am Montag zu, angeführt von Schwergewichten aus der Chipindustrie, nachdem der Rekordlauf an der Wall Street die Sorgen vor Zinserhöhungen gemildert hatte. Der Leitindex KOSPI stieg um 0,8 Prozent, auf 6308,74 Punkte nach sieben aufeinanderfolgenden Wochen mit Rückgängen.
«Diese Woche werden Quartalszahlen von Halbleiter- und KI-bezogenen Unternehmen im Ausland veröffentlicht, die die Sorgen vor einem Nachlassen der Nachfrage nach KI und Speicherchips mindern dürften», sagte Han Ji-young, Analystin bei Kiwoom Securities. «Das wird ein Faktor sein, der die ausländischen Zuflüsse nach dem heftigen Verkauf bei Chipaktien in der letzten Woche verbessert», sagte Han.
Unter den Index-Schwergewichten stieg der Chiphersteller Samsung Electronics um 0,4 Prozent, während der Branchenkollege SK Hynix um 1,6 Prozent zulegte. Der Batteriehersteller LG Energy Solution war unverändert. Hyundai Motor und die Schwesterautomarke Kia Corp legten um 1,8 Prozent beziehungsweise um 0,6 Prozent zu.
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06:55
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,01 Prozent höher bei 14'552 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank mit 0,00 Prozent unverändert bei 14'551 Punkten.
Für die neue Börsenwoche sind die Semesterergebnisse von weiteren rund 20 Schweizer Unternehmen angesagt, allerdings sind es mit einer Ausnahme allesamt Nebenwerte.
Die Analysten erwarten bei Alcon im zweiten Quartal ein stabiles bis leicht stärkeres organisches Wachstum als im ersten Quartal. Die Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche soll ähnlich wie im ersten Quartal verlaufen, wobei der Bereich Vision Care etwas stärker gewachsen sein könnte.
Der am vergangenen Freitag vorgelegte Arbeitsmarktbericht in den USA fiel derweil klar schwächer aus als erwartet. In der Folge haben sich die Erwartungen der Ökonomen für eine Zinserhöhung durch das Fed im September abgeschwächt, was das Börsensentiment wiederum stützen sollte. Während vor Veröffentlichung noch klar mehr als die Hälfte der Marktteilnehmer mit einer Zinserhöhung im September rechneten, sind es mittlerweile gemäss CME-FedWatch nur noch gut 40 Prozent.
In New York hatten sich die Gewinne des Dow Jones am Freitag allerdings in engen Grenzen bewegt. Etwas stärker ging es an der Tech-Börse Nasdaq hinauf. Die asiatischen Aktienmärkte legten am Montag im Sog der Wall Street überwiegend zu. Gleichzeitig stiegen die Ölpreise angesichts der anhaltenden Unsicherheit um die Strasse von Hormus wieder leicht.
Auf den Schweizer Aktienmarkt hatten sich die geänderten Zinserwartungen zumindest noch am Freitag nicht positiv ausgewirkt. Dies dürfte laut Händlern vor allem damit zu tun gehabt haben, dass zins- und konjunktursensitive Werte im hiesigen Leitindex im Vergleich zu den defensiven Werten untervertreten sind.
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05:15
Die nachlassende Sorge vor baldigen Zinserhöhungen in den USA hat die asiatischen Aktienmärkte am Montag angetrieben. Der japanische Leitindex Nikkei ist um 2,0 Prozent auf 66.927,61 Punkte gestiegen, während der breiter gefasste Topix um 0,44 Prozent auf 4092,93 Zähler zulegte. Auch der südkoreanische Leitindex ging mit einem Plus von 1,1 Prozent aus dem Handel. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verzeichnete einen Zuwachs von 0,8 Prozent. Schwache US-Arbeitsmarktdaten hatten zuvor die Erwartungen an eine baldige Straffung der Geldpolitik durch die US-Notenbank Fed gedämpft.
In Tokio profitierten Technologie- und KI-Werte von den positiven Vorgaben der US-Börsen. «Gewinne bei den Chip-Werten stützten den Nikkei», sagte Daisuke Hashizume, Chefstratege bei Daiwa Securities. «Treiber waren die nachlassenden Wetten auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank.» Zu den grössten Gewinnern zählten die Chip-Zulieferer Advantest mit einem Plus von 5,3 Prozent und Tokyo Electron, die 3,4 Prozent gewannen. Für Aufmerksamkeit sorgte zudem ein Bericht der Zeitung «Nikkei», wonach Sony und der taiwanische Chip-Auftragsfertiger TSMC rund eine Billion Yen (6,32 Milliarden Dollar) in die gemeinsame Produktion von Mikrochips für Bildsensoren investieren wollen. Zu den Verlierern gehörte der Batterie-Material-Hersteller Mitsui Kinzoku, dessen Aktien nach enttäuschenden Zahlen um 17 Prozent einbrachen.
Gegen den regionalen Trend gaben chinesische Standardwerte um 0,4 Prozent nach, nachdem schwächer als erwartet ausgefallene Inflationsdaten die anhaltende Flaute der Binnennachfrage unterstrichen hatten. Begrenzt wurden die Kursgewinne in Asien zudem durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten. Die Unsicherheit über eine mögliche Wiedereröffnung der Strasse von Hormus bremste die Risikobereitschaft, da der Iran für ein Abkommen weitere Zugeständnisse der USA forderte. In Japan sorgte zudem die Notenbank für Aufsehen: Warnungen der Währungshüter vor steigenden Inflationsrisiken schürten Spekulationen auf eine raschere Zinswende im September.
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04:40
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,3 Prozent auf 158,24 Yen und legte leicht auf 6,7462 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,8090 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1551 Dollar und zog leicht auf 0,9344 Franken an. Die US-Währung stand zuletzt unter Druck, da sinkende Anleiherenditen und die schwindende Erwartung einer US-Zinserhöhung den Dollar belasteten. Gleichzeitig blieben Anleger beim Yen vorsichtig, da die jüngsten falkenhaften Signale der japanischen Notenbank stützend wirkten.
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03:00
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,9 Prozent auf 84,26 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,6 Prozent fester bei 78,67 Dollar. Die festgefahrenen Friedensgespräche am Golf und die unklare Lage rund um die wichtige Schifffahrtsroute in der Strasse von Hormus trieben die Preise nach oben. Der jüngste Anstieg der Energiekosten rückt nun die am Mittwoch anstehenden US-Inflationsdaten in den Fokus der Anleger, da ein überraschender Preisanstieg die Zinsspekulationen in den USA neu entfachen könnte.
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01:20
Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 54.036,93 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,6 Prozent auf 7.757,64 Zähler, und der technologielastige Nasdaq zog um 1,3 Prozent auf 26.690,62 Stellen an. Ein schwächer als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht hatte am Freitag die Hoffnung auf ausbleibende Zinserhöhungen geschürt und der Wall Street zu Rekordständen verholfen. Zudem stützten starke Unternehmensgewinne, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz, die Kurse.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

