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17:40

Der Swiss Market Index (SMI) schliesst mit einem Plus von 1,5 Prozent bei 14’117,75 Punkten und erzielt damit ein neues Rekordhoch. Intraday erreichte der Leitindex gar 14’139 Zähler. Das Börsenbarometer eröffnete beim Tagestief von 13’912 Punkten und baute die Gewinne bis 16:00 Uhr sukzessiv aus. Bis zum Handelsschluss folgten anschliessend einige Gewinnmitnahmen. 

Die Kursgewinne wurden nicht von allen Aktien getragen. Im SMI avancierten 15 der 20 Titel. Richemont (+4 Prozent), Alcon (+3,9 Prozent) und Kühne+Nagel (+3,5 Prozent) legten dabei überdurchschnittlich zu. Bei Kühne+Nagel sorgten zwei Kurszielerhöhungen von der UBS und Goldman Sachs für Rückenwind, bei Richemont hat Jefferies die Schätzung kräftig erhöht.

Stützend für den Leitindex wirkten die Schwergewichte und defensive Titel - allen voran Nestlé (+3,3 Prozent), aber auch Roche (+2,1) oder Givaudan (+4,4 Prozent). Bis auf Holcim (-1,6 Prozent) waren auch die Baustoff- und baunahen Werte stark: Geberit und Amrize stiegen um 3,2 respektive 2,8 Prozent, Sika um 2,3 Prozent. Zu den Tagesverlierern zählten neben Holcim die UBS (-1,3 Prozent), Logitech (-1 Prozent), Partners Group (-0,7 Prozent) und Swiss Life (-0,6 Prozent) .

Im breiteren Markt stachen Skan (+11 Prozent), Polypeptide (+7,5 Prozent) und DSM Firmenich (+5,6 Prozent) hervor. Ebenfalls stark schnitten SIG (+5,1 Prozent) oder Galderma (+4,7 Prozent) ab. Zu den Verlierern zählten Xlife (-11 prozent), Addex Therapeutics (-7,9  Prozent), Schlatter (-5,3 Prozent), SMG (-4,6 Prozent) oder Implenia (-3,2 Prozent).

Für Klingelnberg (-6,5 Prozent) ging es nach den Jahreszahlen abwärts. Der Maschinenbauer hat weniger Umsatz und klar weniger Gewinn erzielt, auf eine Dividende wird verzichtet.

Von den etwas über 200 Aktien im Swiss Performance Index schloss rund die Hälfte höher. Konsumtitel, Gesundheitswerte und Grundstoffe gehörten zu den besten Sektoren am Markt. Versorger und Finanzwerte lagen als einzige Sektoren im Minus. 

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17:00

Die Aktien von Hertz verloren am Mittwochmorgen weiter stark an Wert und brachen um über 26 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Dienstag ein. Der massive Kursrückgang war eine Reaktion auf die angekündigte Verwässerung der Aktien sowie die Übernahme zusätzlicher Schulden, was zu einem massiven Anleger-Exodus führte.

Vor Handelsbeginn hatte das Autovermietungsunternehmen bekannt gegeben, dass es neue Aktien im Wert von 100 Millionen Dollar sowie besicherte PIK-Anleihen (Payment-in-Kind) im Wert von 300 Millionen Dollar emittieren werde. Obwohl letztere dem Unternehmen ermöglichen, Bargeld zu schonen, erhöht sich dadurch die Schuldenlast, da zusätzliche Anleihen anstelle von Zinsen oder Dividenden ausgegeben werden.

Zusätzlich belastet Hertz die Prognose für das zweite Quartal. In einer Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC gab das Unternehmen bekannt, dass es nun erwartet, dass das bereinigte EBITDA im zweiten Quartal am unteren Ende der Spanne von 50 bis 80 Millionen Dollar liegen werde. Dies ist auf Verluste aus dem Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen im Mai sowie auf eine Abschreibung pro Einheit (DPU) von 300 Dollar im zweiten Quartal zurückzuführen.

Noch während der letzten Ergebnis-Telefonkonferenz mit Analysten im Mai hatte Hertz ein EBITDA von 1 Milliarde Dollar bis 2027 sowie eine DPU von weniger als 300 Dollar prognostiziert.

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16:30

Das privat geführte Unternehmen Antares Therapeutics gab am Mittwoch eine Zusammenarbeit mit dem Schweizer Pharmakonzern Novartis bekannt, um Krebsmedikamente zu entwickeln und zu vermarkten. Der Deal hat ein Volumen von bis zu 1,9 Milliarden Dollar.

Im Rahmen der Vereinbarung werden beide Unternehmen gemeinsam kleine Molekültherapien gegen Onkologie-Ziele entwickeln, die bisher therapeutisch nur schwer behandelbar waren.

Gemäss den Bedingungen erhält das in Boston, Massachusetts, ansässige Antares von Novartis eine Vorabzahlung von 105 Millionen Dollar sowie Meilensteinzahlungen von bis zu 1,8 Milliarden Dollar. Sobald die entwickelten Behandlungen auf den Markt kommen, hat Antares Anspruch auf Lizenzgebühren im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich, basierend auf den weltweiten Nettoumsätzen.

«Diese Zusammenarbeit ermöglicht es uns, unsere Fähigkeiten gemeinsam mit Novartis’ erstklassigen Entwicklungsmöglichkeiten und globaler Reichweite zu skalieren, sodass wir unsere Wissenschaft schneller in transformative Therapien für Patienten umsetzen können, als jeder von uns allein könnte», sagte Antares-CEO Adam Friedman.

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16:00

Die US-Börsen haben sich nach zwei verlustreichen Tagen am Mittwoch etwas stabilisiert. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte lag kurz ‌nach Handelsstart ⁠knapp im Plus bei 51'723 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 avancierte run 0,3 Prozent während der Nasdaq 100 um 0,2 Prozent auf 29'454 Punkte fiel.

Im Mittelpunkt standen die Aktien der ‌Speicherchip-Branche, die vor den nach Börsenschluss ​erwarteten Geschäftszahlen von Micron fester tendierten. Papiere von Micron lagen 1,1 Prozent höher, die Titel von SanDisk stiegen um rund ein Prozent. Sorgen um schuldenfinanzierte Ausgaben der Hyperscaler und eine möglicherweise restriktivere Geldpolitik der US-Notenbank ‌hatten den Abwärtstrend in den vorangegangenen Handelstagen angeheizt und den Nasdaq 100 mehr als eine Billion Dollar an Marktwert gekostet. «Die aktuellen Gewinne von ​Micron sind entscheidend für die Marktstimmung. Investoren haben wichtige Fragen, ​insbesondere hinsichtlich der Kosten für die Umsetzung ​von KI – wie teuer diese geworden ist und welche Rendite Unternehmen damit erzielen», ‌sagte Brent Schutte, Chief Investment Officer bei der Northwestern Mutual Wealth Management Company.

Verschnupft reagierten Investoren auf einen enttäuschenden Ausblick des Chipentwicklers Cerebras. Die Papiere brachen ​um ​rund zehn Prozent ein. Abwärts ⁠ging es auch für Fed. Der Logistikkonzern hat ​im abgelaufenen Quartal die Erwartungen ⁠der Analysten übertroffen, Anleger jedoch mit einem Margenrückgang in seinem Kerngeschäft ‌enttäuscht. Die Aktien gaben 2,3 Prozent nach.

Im Fokus blieben auch die Zinserwartungen. Händler wetten verstärkt auf mittlerweile zwei Zinserhöhungen ‌durch die Fed bis Ende Dezember, nachdem der ​neue Vorsitzende Kevin Warsh die Notwendigkeit der Inflationsbekämpfung betont hatte. 

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15:30

Die US-Börsen starten uneinheitlich. Der Dow Jones Industrial gibt im frühen Handel um 0,02 Prozent auf 51'666 Punkte nach. Für den marktbreiten S&P 500 geht es um 0,1 Prozent auf 7'372 Zähler hoch. Der technologielastige Nasdaq 100 verbucht mit 29'418 Punkten ein Minus von 0,3 Prozent.

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14:30

Der Broker IG taxiert den Nasdaq vorbörslich 100 0,7 Prozent höher auf 29'538 Punkte. Er hatte am Vortag unter heftigen Gewinnmitnahmen bei den im Zuge des KI-Hypes stark gelaufenen Technologietiteln gelitten. Den am Dienstag kaum bewegten Leitindex Dow Jones Industrial sieht IG 0,2 Prozent höher bei 51'755 Punkten.

Die Anleger warten weiter gespannt auf die Quartalszahlen des Chipriesen Micron, die nach US-Börsenschluss veröffentlicht werden. Von ihnen erwarten sich Marktbeobachter Hinweise darauf, ob die Nachfrage für Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) noch hoch genug ist, um die Kursrally in diesem Bereich weiter anzutreiben.

Das Hauptproblem für Micron seien die hohen Erwartungen an das abgelaufene Quartal, sagte Joachim Klement, Leiter der Strategieabteilung bei Panmure Liberum. Selbst wenn Micron hervorragende Zahlen vorweisen und solide Prognosen abgeben sollte, reiche das möglicherweise nicht aus. Die Stimmung hellte sich zuletzt wieder auf: Nachdem die Titel am Dienstag gut 13 Prozent eingebüsst hatten, zeichnet sich eine Erholung um 4,8 Prozent ab. Im bisherigen Jahresverlauf steht immer noch mehr als eine Kursverdreifachung zu Buche.

Die Aktien von Wendy's sprangen zuletzt noch um knapp 21 Prozent hoch. Dem Finanzmagazin Barron's zufolge könnten die Titel der Schnellrestaurantkette, die zuletzt ein Tief seit dem Jahr 2013 markiert hatten, zur nächsten Meme-Aktie werden. Hierbei kaufen Kleinanleger in auf sozialen Medien abgestimmten Aktionen Titel, um deren Kurse nach oben zu treiben - wie etwa in der Vergangenheit beim Videospiele-Händler Gamestop .

Beim Börsenneuling SpaceX zeichnet sich vorbörslich ein Kursrückgang um ein Prozent ab. Damit würden sich die Aktien des Raumfahrt- und KI-Konzerns weiter stabil über dem Ausgabepreis von 135 Dollar sowie dem ersten Kurs von 150 Dollar behaupten. Sie waren in den ersten Handelstagen rasant gestiegen und anschliessend fast genauso schnell wieder zurückgekommen - am Dienstag hatten sie sich wieder stabilisiert.

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14:15

Anleger reagieren verschnupft auf einen enttäuschenden Ausblick des US-Chipentwicklers Cerebras. Die Papiere brechen im vorbörslichen US-Handel ‌um ⁠rund 14 Prozent ein und steuern auf den tiefsten ⁠Stand seit dem Börsengang vor mehr als einem Monat zu. Damit droht ‌ein Verlust an Marktwert von mehr ‌als sechs Milliarden Dollar. Das Unternehmen ​rechnet für 2026 mit einer bereinigten Bruttomarge von 38 bis 41 Prozent, nachdem im ersten Quartal noch 47 Prozent erreicht wurden. Dieser Wert liegt zwar über den Analystenschätzungen, ‌aber weit unter den Margen von Rivalen wie Nvidia im mittleren 70-Prozent-Bereich und AMD im mittleren 50-Prozent-Bereich.

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14:00

Der Schweizer Leitindex SMI markiert ein neues Allzeithoch. Mit 14'067,92 Punkten überspringt er die alte Marke von 14'063,53 Zählern aus dem Februar, bevor der Iran-Krieg begonnen hatte. Zuletzt liegt er bei 14'065,01 Punkten 1,11 Prozent im Plus.

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13:30

Die Futures auf dem Nasdaq steigen um 0,4 Prozent, diejenigen auf dem Dow Jones sind kaum verändert.

Der SMI legt weiter zu und steht 0,9 Prozent höher. Die Aktie von Nestlé steigt 2,3 Prozent auf 82 Franken. Das ist der höchste Stand seit Anfang März.

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12:30

Ein abgelehntes milliardenschweres Übernahmeangebot versetzt Anleger bei Segro in Feierlaune. Die ‌Titel des ⁠Lagerhausbetreibers schnellen in London um bis zu 20 Prozent nach oben, nachdem der ⁠Konzern ein 16,6 Milliarden Dollar schweres Übernahmeangebot des US-Logistikkonzerns Prologis in Form eines Aktientauschs abgelehnt hat.

Der US-Konzern rief ‌die Segro-Aktionäre auf, Druck auf den Vorstand auszuüben. Segro teilte ‌mit, der Vorstand habe den Vorschlag «einstimmig und ​unmissverständlich» abgelehnt, da er weit hinter den eigenen Wertvorstellungen zurückbleibe. 

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11:40

Der Leitindex SMI notiert mit 14'004,84 Punkten um 0,68 Prozent höher und übersprang damit wieder die psychologisch wichtige Marke von 14'000 Zählern. 

Dabei kommt es auch zu einer gewissen Erholung bei den Techwerten, die am Vortag im Zuge der seit Wochenbeginn laufenden Korrektur im KI-Sektor deutlich nach unten gezogen worden sind. Der hiesige Markt profitiere in diesem Umfeld insgesamt - wie bereits am Vortag - von seinem defensiven und etwas traditionelleren Charakter - gerade im Vergleich mit der Nasdaq, heisst es am Markt.

Die Frage für die internationalen Märkten sei nun, ob der jüngste Ausverkauf den Beginn einer platzenden Blase markiert oder nur eine weitere Korrektur auf dem Weg nach oben ist, kommentiert Händlerin Ipek Ozkardeskaya von Swissquote.

Die Agenda ist zur Wochenmitte indes dünn; wenige europäische Makro-Daten lieferten bislang wenige Impulse. Auch aus den USA sind im weiteren Tagesverlauf nur wenig bewegende Daten zu erwarten. Allerdings legt der Chiphersteller Micron seine Quartalszahlen nach Börsenschluss vor, die nach dem jüngsten Ausverkauf als Gradmesser für die Stimmung im Halbleitersektor angesehen werden. Am (morgigen) Donnerstag richtet sich dann der Blick auf den PCE-Preisindex aus den USA.

Stützend für den Leitindex wirken die Schwergewichte und defensive Titel - allen voran Nestlé (+2,0 Prozent), aber auch Roche (+1,0) oder Givaudan (+1,9 Prozent).

Im SMI liegen Kühne+Nagel (+3,2 Prozent) derweil an der Spitze. Sowohl die UBS als auch Goldman Sachs hoben ihre Kursziele für den Logistiker an, wobei Goldman mit «Buy» deutlich optimistischer ist und eine Erholung der Margen im Luft- und Seefrachtgeschäft erwartet.

Auch Richemont (+3,0 Prozent) sind klar gefragt. Jefferies hat das Kursziel kräftig erhöht und rechnet in drei Wochen mit einem starken Jahresstart für den Luxusgüterkonzern, besonders dank der Nachfrage nach Schmuck. der mehr auf das Uhrengeschäft fokussierte Konkurrent Swatch (+0,3 Prozent) halten sich zwar im Plus, machen aber keine grossen Sprünge.

Ebenfalls von einem positiven Goldman-Kommentar profitieren Lonza (+1,6 Prozent). Die Analysten senken zwar das Kursziel minimal, bleiben aber bei ihrer Kaufempfehlung. Die Sorgen des Marktes seien übertrieben.

Dagegen übernehmen Holcim (-1,9 Prozent) die rote Laterne. Jefferies sieht weiter eine schwache Volumenentwicklung in Europa und eine hohe Bewertung für die zuletzt stark gelaufene Aktie. Auch Amrize (-1,1 Prozent) zählen zu den Verlierern.

Bei den Tech-Werten zeigt sich nach den Vortagesverlusten teils eine gewisse Gegenbewegung: So gewinnen VAT (+0,6 Prozent) oder auch AMS Osram (+5,0 Prozent) hinzu. Hingegen liegen Inficon (-0,6 Prozent) und Comet (-1,7 Prozent) weiter im Angebot.

Für Klingelnberg (-4,8 Prozent) geht es nach Jahreszahlen abwärts. Der Maschinenbauer hat weniger Umsatz und klar weniger Gewinn erzielt, auf eine Dividende wird verzichtet. Auch beim Ausblick bleibt das Unternehmen vage.

Von einer Studie profitieren Oerlikon (+3,4 Prozent). Die UBS hebt Ziel und Gewinnschätzungen für den Industriekonzern an und erwartet eine robuste kurzfristige Geschäftsentwicklung.

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11:00

Die Aussicht auf steigende ‌Zinsen ⁠in den USA lässt den Dollar auf den höchsten Stand seit ⁠13 Monaten steigen. Auch die Suche nach sicheren Häfen angesichts des jüngsten Ausverkaufs bei Technologie-Aktien ‌treibt Börsianern zufolge die Nachfrage.

Der Dollar-Index klettert ‌in der Spitze um 0,3 Prozent ​auf 101,69 Punkte und damit auf das höchste Niveau seit Mai 2025. «Der US-Dollar ist nach wie vor der bevorzugte sichere Hafen», sagte Ray Attrill, Devisenstratege bei der National Australia Bank.

Gegen den Franken notiert der Dollar bei 0,8120, ein Zuwachs von 0,2 Prozent gegenüber Dienstag.

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10:30

Die Rheinmetall-Aktien brechen am Mittwochmorgen um bis zu 16 Prozent ein, weil ein Grossauftrag der Bundeswehr für neue Fregatten laut Medienberichten zugunsten des Schiffsbauers TKMS umgeleitet wird.

Analyst David Perry von JPMorgan sieht darin einen grösseren Rückschlag für den Rüstungskonzern, dessen Titel in den vergangenen Jahren ein gewisses Gewicht im Dax aufgebaut haben. Nach mehr als einem Jahr wurden sie wieder unter 1000 Euro gehandelt. Vom Rekordhoch im vergangenen Oktober hat sich der Kurs jetzt halbiert.

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10:00

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

Kühne+Nagel: UBS erhöht auf 179 (177) Fr. – Neutral

Kühne+Nagel: Goldman Sachs erhöht auf 230 (220) Fr. – Buy

Richemont: Jefferies erhöht auf 200 (165) Fr. – Buy

Holcim: Jefferies erhöht auf 78,40 (77) Fr. – Hold

Lonza: Goldman Sachs senkt auf 665 (670) Fr. – Buy

Givaudan: Van Lanschot Kempen erhöht auf Neutral (Verkaufen) - Kursziel 3100 Fr.

Oerlikon: UBS erhöht auf 3,80 (3,55) Fr. – Neutral

AMS Osram: JPMorgan erhöht auf 24,40 (23,60) Fr. – Overweight

Ems-Chemie: Kepler Cheuvreux erhöht auf 530 (505) Fr. – Reduce

Landis+Gyr: Research Partners senkt auf Halten (Kaufen) - Ziel 58 Fr.

Medmix: Stifel erhöht auf 15,40 (15,90) Fr. - Buy

Sandoz: William O'Neil stuft neu mit Kaufen ein

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09:45

Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre Talfahrt der vergangenen Handelstage fortgesetzt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im August rutschte im frühen Handel zeitweise unter 76 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang März. Zuletzt stand die Notierung bei 76,75 Dollar und damit etwa ein halbes Prozent tiefer als am Vortag. Am vergangenen Freitag war der Preis für Nordseeöl noch über 80 Dollar gehandelt worden.

Mittlerweile wird Rohöl der Sorte Brent nur noch knapp über dem Niveau gehandelt, das vor dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar herrschte. Zuletzt hatten Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran die Ölpreise belastet. Zudem passieren immer mehr Handelsschiffe die Strasse von Hormus und ermöglichen so den Transport von Rohöl aus den Fördergebieten am Persischen Golf.

Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) hat mitgeteilt, dass sie Sicherheitsgarantien erhalten habe, die es Hunderten von Schiffen ermöglichen, den Persischen Golf zu verlassen. Die Strasse von Hormus ist eine für die Weltwirtschaft bedeutende Route für die Lieferung von Rohöl. Die Blockade der Meerenge infolge des Iran-Kriegs hatte den Ölpreis im März zeitweise über 120 Dollar je Barrel getrieben.

Rohstoffexperten vom US-Handelshaus Enverus rechnen in den kommenden Tagen nicht mehr mit einem weiteren deutlichen Rückgang der Ölpreise. Sie erwarten vielmehr eine Bodenbildung bei der Notierung für Öl der Sorte Brent im Bereich von 75 Dollar./

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09:15

Der SMI steigt nach Markteröffnung um 0,36 Prozent. Die Aktie von Nestlé legt 0,8 Prozent auf 80,80 Franken zu. Das ist ein Vier-Wochen-Hoch.

Auch die anderen Index-Schwergewichte steigen: Novartis 0,16 Prozent und Roche 0,3 Prozent.

Im Fokus steht einmal nicht der Iran-Konflikt, sondern die jüngste Korrektur unter den Technologietiteln dies- und jenseits des Atlantiks. In den vergangenen Wochen und Monaten waren teils sehr hohe Bewertungen aufgebaut worden, nun kam es an der US-Techbörse Nasdaq zu weiteren Gewinnmitnahmen. In Asien zeichnete sich eine gewisse Stabilisierung ab.

«Die Frage ist nun, ob der jüngste Ausverkauf den Beginn einer platzenden Blase markiert oder nur eine weitere Korrektur auf dem Weg nach oben ist», sagt Händlerin Ipek Ozkardeskaya von Swissquote. Auf jeden Fall seien die Gründe für die jüngsten Turbulenzen noch nicht verschwunden, und einige Titel würden geradezu nach einer Korrektur zurück auf gesündere Niveaus «schreien», ergänzt sie.

Die Agenda ist zur Wochenmitte recht dünn gefüllt: Hierzulande steht der UBS-CFA-Index auf dem Programm, in Deutschland dürfte das Ifo-Geschäftsklima einen Blick wert sein. Aus den USA sind nur wenig bewegende Daten zu erwarten. Allerdings legt der Chiphersteller Micron seine Quartalszahlen nach Börsenschluss vor, die nach dem jüngsten Ausverkauf als Gradmesser für die Stimmung im Halbleitersektor angesehen werden.

Die stärksten Zuwächse im. SMI verzeichnet die Aktie von Richemont mit 2 Prozent. Jefferies erhöhte das Kursziel auf 200 von 165 Franken und hält an der Einstufung «Buy» fest. Holcim dagegen fallen um 2 Prozent.

Am breiten Markt steigen AMS Osram 2,9 Prozent. JPMorgan erhöhte das Kursziel auf 24,40 von 23,60 Franken und beliess die Einstufung auf «Overweight». 

Klingelnberg fallen nach Bekanntgabe der Jahreszahlen 3 Prozent.

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08:10

Der SMI notiert bei Julius Bär vorbörslich 0,03 Prozent höher. Elf von 20 SMI-Titeln werden tiefer gestellt. Am deutlichsten fällt Amrize mit 1 Prozent. 

Am breiten Markt steigen AMS Osram 2 Prozent. JPMorgan erhöhte das Kursziel auf 24,40 von 23,60 Franken und beliess die Einstufung auf «Overweight». 

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06:20

Der SMI wird bei der IG Bank vorbörslich kaum verändert gesehen. Am Dienstag hatte er 0,42 Prozent höher geschlossen.

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06:00

Ein Ausverkauf bei Technologiewerten an der Wall Street hat die asiatischen Börsen am Mittwoch belastet und die Volatilität erhöht. «Wenn sich die Märkte so ‌schnell bewegen, ⁠egal in welche Richtung, ist das ein Zeichen von Instabilität», sagte Michael McCarthy, ⁠Marktanalyst bei Moomoo Securities.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index in Tokio gab 0,4 Prozent auf 69'523,79 Punkte nach. ‌Die Börse in Shanghai verlor ebenfalls 0,4 Prozent. Der südkoreanische ‌Kospi-Index erholte sich hingegen und legte 2,2 ​Prozent zu, nachdem er am Vortag den stärksten Tagesverlust seit März erlitten hatte. Hintergrund waren Sorgen über steigende schuldenfinanzierte Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) und Spekulationen, dass die US-Notenbank Federal Reserve eine restriktivere Haltung einnehmen könnte.

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05:30

Am Devisenmarkt hielt die Schwäche des Yen an. Der ‌Dollar gewann geringfügig auf 161,56 Yen und notierte damit in der Nähe eines 40-Jahres-Tiefs, was die Sorge vor einer Intervention der japanischen Notenbank schürte. Zum chinesischen Yuan legte er leicht ​auf 6,7941 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte der Dollar ​etwas auf 0,8099 Franken vor. Das ist der höchste Stand seit Anfang November. Der Euro notierte fast ​unverändert bei 1,1372 Dollar und zog zum Franken leicht auf 0,9211 Franken an.

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05:00

Die Ölpreise setzten ihre ‌Talfahrt fort und notierten nahe ihrer Viermonatstiefs. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 0,9 Prozent auf 76,38 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 1,0 Prozent schwächer bei ​72,50 ​Dollar. Händler verwiesen auf Anzeichen, dass nach ⁠einer Einigung im Iran-Konflikt wieder mehr Öltanker die Strasse ​von Hormus passieren können.

Der ⁠Goldpreis gab ebenfalls nach und notierte bei 4.088,71 Dollar je Feinunze. Die Kryptowährung Bitcoinlegte hingegen um 0,84 Prozent auf 62'914 Dollar zu.

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01:00

Kräftige Kursabschläge bei asiatischen Technologiewerten haben am Dienstag auch die US-Tech-Börse Nasdaq tief in die Verlustzone gezogen. Beobachter verwiesen auf Gewinnmitnahmen bei den im Zuge des Hypes um Künstliche Intelligenz (KI) stark gelaufenen Technologietiteln und sprachen dementsprechend von einem Weckruf in Sachen KI.

Für den Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 3,29 Prozent auf 29'347,27 Punkte nach unten. Dies entspricht dem Niveau vom 12. Juni. Der marktbreite S&P 500 büsste 1,44 Prozent auf 7365,46 Punkte ein. Der Dow Jones Industrial hingegen gab nur geringfügig auf 51'666,84 Punkte nach. In dem Leitindex spielen Technologie-Unternehmen keine so dominante Rolle wie in den Nasdaq-Indizes.

Die Schwäche in der Tech-Branche laste auf der Marktstimmung, sagte Analyst Fabien Yip vom Handelshaus IG International. In den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für eine Beilegung des Kriegs gebe es zwar Fortschritte. Doch Yip sieht immer noch fundamentale Differenzen über die Auslegung der Bestimmungen des Rahmenabkommens, das beide Seiten vorab geschlossen haben.

Jian Shi Cortesi, Fondsmanagerin bei Gam Investment Management, ergänzte: «Viele Anleger verzeichnen mit ihren KI-Aktien hohe Gewinne, und jede Unsicherheit könnte sie dazu veranlassen, ihre Positionen zu reduzieren, um die Erträge zu sichern.» Derzeit reagierten Tech-Aktien zudem besonders empfindlich auf die Zinsaussichten und mögliche Zinserhöhungen der Notenbank Fed. Denn hohe Zinsen bedeuten, dass die erwarteten hohen Gewinne der Technologie-Unternehmen aus heutiger Sicht weniger wert sind.

Der neue Fed-Chef Kevin Warsh hatte letzte Woche deutlich gemacht, dass er zum Ziel der Preisstabilität steht. Zuletzt lag die Inflation in den USA bei 4,2 Prozent. Über das Jahr hinweg dürfte sie nach Überzeugung der Notenbank auf hohem Niveau bleiben.

Die Blicke der Anleger richteten sich derweil bereits auf den Mittwoch. Dann will der Halbleiterhersteller Micron nach Börsenschluss seinen Quartalsbericht vorlegen. Microns Aktienkurs hatte sich seit Jahresbeginn in der Spitze mehr als vervierfacht. Jetzt büssten die Papiere gut 13 Prozent ein.

Die Quartalszahlen seien der eigentliche Test, ob der rasante Aufschwung im Bereich Künstliche Intelligenz noch Potenzial habe, sagte Stratege Dilin Wu von der Pepperstone Group. Unter den weiteren Halbleitertiteln sackten Intel, Applied Materials und Marvell um bis zu 9,4 Prozent ab. Micron verloren über 13 Prozent.

Beim anfänglichen Börsen-Überflieger SpaceX stabilisierte sich der Kurs nach den jüngsten Gewinnmitnahmen. Die Aktien des Raumfahrt- und KI-Konzerns von Tesla-Chef Elon Musk gewannen ein Prozent. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtete, ist die Nachfrage nach Anleihen des Unternehmens sehr hoch.

An der Dow-Spitze zogen die Titel von IBM um fünf Prozent an. Ihnen half eine Hochstufung der Bank JPMorgan. Nach einer eingehenderen Betrachtung des wichtigen Softwaregeschäfts ist Analyst Brian Essex nun zuversichtlicher, dass sich dessen währungsbereinigtes Umsatzwachstum in der zweiten Jahreshälfte beschleunigen sollte.

Ausserhalb der Technologiebranche gaben die Aktien von Best Buy um mehr als ein Prozent nach. Der Hersteller von Unterhaltungselektronik hatte den Abschied seines langjährigen Finanzchefs Matt Bilunas per Ende Juli bekannt gegeben. Ein Nachfolger werde gesucht.

(cash/AWP/Reuters)

Daniel Hügli
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