17:40

Der SMI verbessert sich am Freitag zur Schlussglocke um 0,5 Prozent auf 14'424 Punkte, obschon die Impulse aus Übersee fehlten - die US-Börsen waren feiertagsbedingt geschlossen. 

SMI-Aktien des Tages sind ABB und Holcim, die je um 2,9 Prozent zulegen. Partners Group (minus 0,5 Prozent) sowie Swiss Re (minus 0,3 Prozent) wurden überwiegend verkauft.

Wenig Support für den Gesamtmarkt kam von den Schwergewichten: Nestlé verbesserte sich um 0,12 Prozent, wohingegen Roche (minus 0,26 Prozent) und Novartis (minus 0,08 Prozent) nachgaben.

Der breite Markt zog gemessen am SPI um 0,6 Prozent an. Das Barometer schliesst die Woche bei 20'327 Punkten ab. Dabei knüpften AMS Osram an den Kurssprung vom Donnerstag an und gingen um 8,4 Prozent weiter nach oben. Auch Kardex (plus 7 Prozent) waren gesucht. Unter Druck standen die Titel von Newron (minus 4,4 Prozent), Santhera (minus 2,6 Prozent) sowie Calida (minus 3,6 Prozent).

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17:05

Die Ölpreise haben sich am Freitag zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 71,82 US-Dollar. Der Preis der globalen Referenzsorte stieg damit um 0,35 Prozent. Angesichts des Feiertags in den USA fehlte es dem Markt an Impulsen.

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16:35

Während die US-Aktienmärkte am Freitag feiertagsbedingt geschlossen bleiben, zieht der Schweizer Aktienmarkt weiter an. 

Der SMI steigt, wie schon am Donnerstag, über 14'400 Punkte - ein 0,5-prozentiges Plus hievt den Leitindex auf 14'418 Punkte.

Satte Zuwächse verzeichnen Holcim und ABB (je plus 2,7 Prozent). Partners Group und Swiss Re geben je rund 0,5 Prozent ab.

Am breiten Markt knüpft AMS Osram an die Rally des Vortags an (plus 7 Prozent). Grund für die gute Stimmung: Das Unternehmen aus Premstätten holt einen (nun ehemaligen) Nvidia-Spezialisten an Bord.

Auf der anderen Seite geben Calida (minus 4,3 Prozent) sowie die Biotech-Werte Newron (minus 3 Prozent) und Santhera (minus 2,6 Prozent) nach.

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14:45

Der SMI holt die zwischenzeitlichen Verluste wieder auf und ist nun unverändert zum Vortagesschluss.

ABB und Holcim führen die Gewinnerliste mit Anstiegen von rund je 2 Prozent an, während die Indexschwergewichte Nestlé, Novartis und Roiche alle im Minus liegen.

Am breiten Markt legen die Aktien von AMS Osram und Kardex je 8 Prozent zu.

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14:30

Der deutsche Aktienmarkt hat seine Vortagesrally am Freitag gebremst fortgesetzt. Der Dax stieg auf ein weiteres Rekordhoch und gewann zuletzt 0,5 Prozent auf 25.706 Punkte. Tags zuvor hatte der Leitindex seinen bisherigen Höchststand von Mitte Januar übertroffen. Damit deutet sich für den Dax ein Wochengewinn von rund vier Prozent an. 

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14:00

Der Bitcoin setzt seine Erholung vom Vortag fort. Auf der Plattform Bitstamp kostet er 61'957 US-Dollar. Am Mittwoch war der Bitcoin noch bis auf 57 735 Dollar gefallen. Dies war der niedrigste Stand seit September 2024. Anfang Juni hatte die Kryptowährung noch deutlich mehr als 70'000 Dollar gekostet.

«Auslöser der jüngsten Kursgewinne sind vor allem schwächere US-Arbeitsmarktdaten, die die Sorgen vor weiteren Zinserhöhungen gedämpft und die Hoffnung auf eine weniger restriktive Geldpolitik gestärkt haben», kommentierte Timo Emden von Emden Research.

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13:00

Am Freitag bleibt die Wall Street wegen des morgigen Unabhängigkeitstages und der anstehenden Feierlichkeiten zum 250jährigen Bestehen der USA geschlossen.

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11:40

Der SMI fällt 0,25 Prozent. Belastend für den Gesamtmarkt sind derzeit die Verluste der am Vortag noch gut gelaufenen Schwergewichte Roche (-1,0 Prozent) am Tabellenende, Nestlé (-0,6 Prozent) und Novartis (-0,3 Prozent).

Nach dem neuen Rekordhoch vom Vortag bei knapp über 14'400 Punkten geht dem Markt vor dem Wochenende nach einer noch freundlichen Eröffnung der Schnauf etwas aus.

Die tags zuvor vorgelegten US-Arbeitsmarktdaten hätten die Sorgen vor einer Beschleunigung der Inflation auf der Lohnseite eingedämmt und zugleich einen robusten Arbeitsmarkt aufgezeigt, heisst es in Marktkreisen. Für die Onlinebank Swissquote haben die schwächer als erwartet ausgefallenen Daten den positiven Nebeneffekt, dass die Wahrscheinlichkeit für eine baldige Zinserhöhung gesunken ist, wie sie in einer Einschätzung schreibt. Derzeit werde aber dennoch mit einer gut 50 prozentigen Wahrscheinlichkeit bis zum Jahresende eine Zinserhöhung eingepreist.

Impulse aus den USA werden am Berichtstag ausbleiben, denn die Wall Street ist wegen des morgigen Unabhängigkeitstages und der anstehenden Feierlichkeiten zum 250jährigen Bestehen der USA geschlossen. Auch die Agenda ist stark ausgedünnt und von der Konjunktur stehen ebenfalls keine marktbewegenden Daten an.

Aus charttechnischer Sicht sei für den SMI auf der Oberseite viel Spielraum, heisst es von Experten. Allerdings befindet sich der Markt derzeit in einer überkauften Phase. Entsprechend sei Vorsicht geboten, ob der Kursanstieg nachhaltig verteidigt werden könne.

Der Ölpreis verbleibt auf tiefem Niveau, hat sich aber im Vergleich zum Vortag auf über 71 Dollar je Fass der Sorte Brent wieder leicht verteuert. Irans Streitkräfte haben kurz vor Beginn der Trauerfeiern für den getöteten obersten Führer am Samstag ihre Feinde vor Angriffen gewarnt.

Die Aktien von Holcim (+1,3 Prozent) befinden sich nach der schwachen Vorwoche und dem negativen Start in die laufende wieder auf Erholungskurs. Unterstützung findet das Papier in zwei positiven Kommentaren von Analysten im Vorfeld der Präsentation der Halbjahreszahlen von Ende Juli.

Ähnlich stark wie Holcim zeigen sich noch ABB (+1,2 Prozent). RBC hat das Kursziel für den Industriekonzern erhöht und sorgt damit für weiteren Rückenwind. Seit Jahresbeginn verbuchen die Titel mittlerweile ein Kursplus von fast 50 Prozent für sich. Sie befinden sich nur unwesentlich unter dem Allzeithoch bei 89,14 Franken

Gut gesucht sind weiter Kühne+Nagel (+0,9 Prozent) oder innerhalb des SLI VAT (+1,0 Prozent) oder Julius Bär (+1,2 Prozent). Letztere übertreffen damit das Rekordhoch vom Vortag noch einmal. Dass die Zürcher Bank mit Peter Burrill einen würdigen Nachfolger für die zurücktretende Finanzchefin Evie Kostakis präsentieren kann, kommt in hiesigen Börsenkreisen gut an.

In der zweiten Reihe knüpfen AMS Osram (+8,1 Prozent) dank KI-Fantasie an ihre massiven Vortagesgewinne (+13 Prozent) an.

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11:15

Abnehmende Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank ‌Fed ⁠haben dem Dollar den grössten wöchentlichen Verlust ⁠seit Anfang April beschert. In den vergangenen fünf ‌Handelstagen kam der Dollar-Index ‌auf ein Minus ​von 0,7 Prozent. Der Euro rückte am Freitag in der Spitze um 0,3 Prozent auf 1,1462 Dollar vor.

Der ‌schwache US-Arbeitsmarktbericht vom Donnerstag hat die Markterwartung an eine restriktivere Geldpolitik der Fed gedämpft. ​Laut Daten der LSEG preisen ​die Märkte nun eine ​Wahrscheinlichkeit von etwa 35 Prozent für eine ‌Zinserhöhung bei der September-Sitzung ein, gegenüber 55 Prozent vor der Veröffentlichung der Daten. ​Die Fed, ​die Vollbeschäftigung ⁠fördern und Preisstabilität sichern soll, ​hatte den Leitzins ⁠zuletzt in einer Spanne von ‌3,50 bis 3,75 Prozent konstant gehalten. 

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10:35

Der SMI dreht ins Minus und notiert 0,1 Prozent tiefer.

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10:30

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

Sika: Jefferies erhöht auf 201 (181) Fr. – Buy

ABB: Royal Bank of Canada erhöht auf 81 (72) Fr. - Sector Perform

Partners Group: Citigroup senkt auf 700 (940) Fr. – Neutral

Sandoz: Jefferies senkt auf 82 (84) Fr. – Buy

Kardex: UBS erhöht auf 348 (346) Fr. – Buy

Bucher: RBC senkt auf Sector Perform (Outperform) - Ziel 340 (400) Fr.

Oerlikon: RBC erhöht auf 4,00 (3,70) Fr. - Sector Perform

Schindler: RBC senkt auf 295 (310) Fr. - Sector Perform

VAT: Royal Bank of Canada erhöht auf 620 (500) Fr. - Sector Perform

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10:00

Nach den jüngsten Kurseinbrüchen ‌gehen die deutschen Chipwerte auf ‌Erholungskurs. Im ​Dax legen die Aktien von Infineon zeitweise 2,6 Prozent zu, bei den Nebenwerten kommen die Papiere von ‌Aixtron, Suss Microtec und Elmos Semiconductor auf ein Plus zwischen 5,7 und ​2,9 Prozent.

Sorgen wegen ​zu hoher ​Bewertungen und der massiven Investitionen von Technologieunternehmen ‌in KI hatten Anleger zum Anlass genommen, im Tech-Sektor Kasse zu machen. ​Der ​europäische Branchenindex ⁠verlor an den vergangenen ​beiden Handelstagen ⁠mehr als drei Prozent. Am Freitag ‌notiert er 0,8 Prozent fester.

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09:15

Der SMI steigt nach Handelseröffnung 0,22 Prozent auf 14'384 Punkte. Am meisten legt ABB mit 1,7 Prozent zu. Die drei Indexschwergewichte legen allerdings nach starken Kursanstiegen diese Woche eine Verschnaufpause ein: Nestlé (minus 0,4 Prozent), Novartis (minus 0,1 Prozent) und Roche (minus 0,4 Prozent) sinken.

Während gedämpfte Zinssorgen den US-Leitindex Dow Jones auf ein Rekordhoch schoben, legte die Tech-Börse Nasdaq den Rückwärtsgang ein. Das dürfte den eher defensiven heimischen Markt allerdings kaum tangieren. In Asien standen die Börsenampeln zudem durchwegs auf grün. «Die schwachen Arbeitsmarktdaten sorgen zumindest für ein Überdenken der Zinserwartungen, während der Tech-Sektor mit seinen eigenen Dämonen kämpft», sagte eine Händlerin am Morgen.

Am heutigen Handelstag bleibt die Wall Street wegen des morgigen Unabhängigkeitstages und der anstehenden Feierlichkeiten zum 250jährigen Bestehen der USA allerdings geschlossen, so dass deren Impulse fehlen. Auch die Agenda ist stark ausgedünnt und auch von der Konjunktur stehen keine marktbewegenden Daten an.

Sika (0,55 Prozent) und Holcim (1,6 Prozent) steigen nach Kurszielerhöhungen durch Citi und ZKB.

Julius Bär sind unverändert. Die Bank hat einen neuen Finanzchef gefunden. Peter Burrill übernimmt den Posten von Evie Kostakis per Mitte August.

AMS Osram steigen nach den Gewinnen vom Vortag mit 7 Prozent weiter.

Eine Abstufung von Bucher (-0,4 Prozent) durch RBC belastet die Titel.

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08:10

Der SMI wird sein Rekordhoch wohl ausbauen. Der Leitindex wird bei Julius Bär vor dem Start 0,33 Prozent höher geschätzt. 16 von 20 SMI-Titeln stehen vorbörslich im Plus. Am deutlichsten steigt Alcon mit 1,2 Prozent. Roche baut seine Vortagesgewinne aus und legt 0,35 Prozent zu. 

Am breiten Markt fallen DocMorris, Sandoz und Ypsomed mit Kursverlusten von je über 1 Prozent auf.

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07:35

Der Goldpreis steigt den dritten Tag in Folge. Am Freitagmorgen kostete die Unze Gold zeitweise rund 4195 Dollar und damit 1,8 Prozent mehr als am Vorabend. Am Donnerstag war die Notierung um 2,3 Prozent gestiegen und hatte damit den stärksten Anstieg seit drei Wochen gezeigt.

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06:15

Der SMI wird bei der IG Bank vor dem Start 0,08 Prozent höher gestellt. Am Donnerstag hatte der Index 1,7 Prozent zugelegt.

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06:00

Schwächere US-Arbeitsmarktdaten haben den asiatischen Aktienmärkten am Freitag zum Wochenausklang spürbaren Auftrieb verliehen. Die Aussicht auf vorerst ausbleibende Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed lockte Anleger aus der Reserve und sorgte für Kursgewinne.

Der breit gefasste ‌MSCI-Index für asiatisch-pazifische ⁠Aktien ausserhalb Japans stieg um 1,3 Prozent. In Südkorea kletterte der Leitindex Kospi um drei Prozent nach oben. Auch ⁠in Tokio drehte der Leitindex Nikkei anfängliche Verluste ins Plus und notierte zuletzt 0,74 Prozent höher bei 69'243,68 Punkten, während der breiter gefasste Topix ‌0,91 Prozent auf 4.051,48 Zähler gewann.

Die schwächer als erwartet ausgefallenen US-Jobdaten verschoben die Zinserwartungen ‌der Händler in Richtung Oktober. «Die Zahlen stellen das ​Narrativ infrage, dass die Fed in der zweiten Jahreshälfte auf Kurs für eine Zinserhöhung bleibt», erklärten die Analysten von Westpac. In Asien untermauerten derweil positive Konjunktursignale die Kauflaune: Der Einkaufsmanagerindex für den japanischen Dienstleistungssektor signalisierte im Juni wieder Wachstum. Gleichzeitig stieg in China die Auslandsnachfrage nach Dienstleistungen so stark wie seit 20 Monaten nicht mehr, auch wenn der Sektor ‌insgesamt etwas langsamer wuchs.

An der Börse in Tokio fand zudem eine Branchenrotation statt, bei der Anleger von hoch bewerteten Technologiewerten in zyklische Papiere umschichteten. «Bestimmte Sektoren im Zusammenhang mit Halbleitern und KI bleiben heute schwach», sagte Maki Sawada, Aktienstrategin bei Nomura Securities. «Wenn sich ​der Rückgang bei diesen hoch bewerteten Aktien zu verringern beginnt, ist es möglich, dass sich ​auch der Nikkei stabilisiert.»

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05:30

Am Devisenmarkt blieben die Blicke auf Japan gerichtet, ​wo Finanzministerin Satsuki Katayama angesichts des schwachen Yen vor Interventionen warnte: «Unsere Haltung hat sich nicht geändert. Wir werden jederzeit angemessen reagieren, wenn es nötig ist.» ‌

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 161,16 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,7807 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,8025 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1442 Dollar und ​zog leicht ​auf 0,9184 Franken an.

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05:00

Am Rohstoffmarkt verzeichneten die Erdölpreise leichte Gewinne, ⁠gestützt von den positiven asiatischen Konjunkturdaten und den nachlassenden Zinssorgen in den ​USA. So verteuerte sich die ⁠Rohölsorte Brent aus der Nordsee um 0,6 Prozent auf 72,26 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte ebenfalls 0,6 ‌Prozent fester bei 69,07 Dollar.

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01:00

Am letzten Tag der feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche kletterte der Dow Jones mit 1,14 Prozent auf 52'900,07 Punkte. Sein Rekordhoch vom Vortag hatte der bekannteste Wall-Street-Index bereits kurz nach dem Handelsstart getoppt. Im Wochenverlauf steht ein Plus von 2 Prozent zu Buche.

Kräftige Verluste in der stark gelaufenen Halbleiterbranche sorgten dagegen für ein Abschmelzen der Tagesgewinne im marktbreiten S&P 500 und belasteten besonders deutlich den technologielastigen Nasdaq 100. Der S&P beendete den Tag prozentual unverändert bei 7483,24 Punkte. Der Technologieauswahlindex Nasdaq gab nach frühen Gewinnen um 1,61 Prozent auf 29'329,21 Zähler nach, womit das Wochenplus auf 0,7 Prozent zusammenschrumpfte.

Die Erwartungen an eine Zinserhöhung in den USA hätten sich mit den Arbeitsmarktdaten für Juni etwas nach hinten verschoben, sagte ein Marktbeobachter. Das komme bei Anlegern an, da höhere Zinsen die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren wie Anleihen schmälerten.

In der US-Wirtschaft wurden im vergangenen Monat nur halb so viele neue Stellen geschaffen wie prognostiziert. Das dämpft laut Analyst Tobias Basse von der NordLB «eindeutig» den Handlungsdruck des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh. «Er kann damit einfacher auf Zeit spielen und auf freundlichere Inflationsdaten warten.»

Im Halbleiterbereich ging es erneut für zahlreiche Aktien spürbar abwärts. Die Korrektur unter KI-Werten setzte sich allerorten temporeich fort. Am Markt hiess es dazu, dass die Pläne des Social-Media-Konzerns Meta latent bestehende Sorgen vor einem Überangebot an Rechenkapazitäten verstärkten.

Am deutlichsten zeigte sich das im Chipbereich, der an der Nasdaq besonders hoch gewichtet ist. Die Papiere von Sandisk , die im bisherigen Jahr mit aktuell mehr als 630 Prozent Plus im Nasdaq 100 bislang am besten gelaufen sind, weiteten ihre kräftigen Vortagsverluste um weitere 14 Prozent aus. Micron, 2026 bislang um 240 Prozent gestiegen und tags zuvor ebenfalls schon klar abgesackt, sanken um weitere 5,5 Prozent. Auch CoreWeave mit minus 4,6 Prozent und Nebius mit knapp minus 6 Prozent weiteten ihre Verluste aus.

Von der sich fortsetzenden Stabilisierung des Bitcoin-Kurses nach einem 21-Monats-Tief profitierten Aktien von Unternehmen, die massgeblich an die Wertentwicklung der Digitalwährung gekoppelt sind. So berappelten sich etwa die Anteile von Strategy um weitere knapp 8 Prozent und die von Coinbase um weitere knapp 4 Prozent. Strategy ist ursprünglich ein Softwareentwickler, investiert aber schon seit Jahren massiv in den Bitcoin. Coinbase ist eine wichtige Handelsplattform für Kryptowährungen.

Tesla, die zunächst freundlich gestartet waren, gaben um 7,5 Prozent nach. Damit ist der Grossteil der Kursgewinne aus den vergangenen drei Handelstagen wieder Geschichte. Der Technologiekonzern hatte zuvor Zahlen für seine E-Auto-Auslieferungen im zweiten Quartal veröffentlicht. Dass sie besser als erwartet ausgefallen waren, half der Aktie nicht.

Apple legten an der Dow-Spitze um 4,8 Prozent zu. Wie die japanische Wirtschaftszeitung «Nikkei» unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtete, plant der Techkonzern die Produktion von rund 10 Millionen faltbaren iPhones in diesem Jahr, statt bislang prognostizierter 7 bis 8 Millionen.

(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)

Daniel Hügli
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