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17:40
Im Fokus standen am Montag die jüngste Entspannung im davor wieder etwas eskalierten Nahost-Konflikt sowie ein Notenbanker-Treffen in Portugal, wo der neue US-Notenbankchef Kevin Warsh seinen Einstand auf der internationalen Bühne gibt. Für etwas Beruhigung sorgte, dass die USA und der Iran ihre gegenseitigen Angriffe im Streit um die Strasse von Hormus US-Angaben zufolge vorerst einstellen und weiter verhandeln wollen. «Beide Seiten werden vorerst von weiteren Massnahmen absehen», erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus informierten Kreisen in Washington. Schiffe könnten frei verkehren, während die Gespräche zur Umsetzung des Rahmenabkommens fortgesetzt würden.
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16:45
Wieder aufgeflammte Spekulationen um eine Fusion mit der US-Tochter T-Mobile setzen der Deutschen Telekom zu. Die Aktien des Bonner Konzerns fielen am Montag um bis zu 5,7 Prozent und gehörten damit zu den grössten Verlierern im Dax. Die Papiere von T-Mobile gaben an der Wall Street um gut vier Prozent nach. Auslöser der Verkäufe war ein Bericht des «Handelsblatts», demzufolge Konzernchef Tim Höttges mit Hochdruck die Pläne für eine Verschmelzung ausarbeiten lässt.
Vor einigen Monaten hatten Insider erstmals von den Überlegungen berichtet, Telekom und T-Mobile in einer Holding zu bündeln. Auch damals gaben die Aktien der beiden Unternehmen nach. Experten bezweifelten, dass der Unternehmenswert durch eine derartige Transaktion gesteigert werden könne. Das Einsparpotenzial sei relativ gering. Es bestehe sogar die Möglichkeit, dass der neue Gesamtkonzern niedriger bewertet werde als die Summe seiner Teile. US-Investoren seien nicht daran interessiert, sich durch die Fusion ein europäisches Unternehmen mit vergleichsweise schwachem Wachstum ins Portfolio zu holen. Telekom und T-Mobile kommen auf eine zusammengerechnete Marktkapitalisierung von 326 Milliarden Dollar. Der Börsenwert von SpaceX liegt bei rund zwei Billionen Dollar.
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16:20
Der Dow Jones Industrial klettert mit plus 0,4 Prozent auf 52'086 Zähler wieder in Richtung seines jüngsten Rekordhochs. Das hatte der bekannteste Wall-Street-Index am vergangenen Donnerstag bei etwas über 52'655 Punkten erreicht. Der marktbreite S&P 500 gewann ebenfalls 0,4 Prozent und stieg damit auf 7380 Punkte. Die Erholungsgewinne im technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 bröckelten zugleich deutlich ab. Nach plus einem Prozent zum Handelsstart ging es nun nur noch um 0,2 Prozent auf 29'171 Punkte hoch.
Nach der erneuten militärischen Eskalation am Persischen Golf hat der Iran einen weiteren Verhandlungstermin mit den USA im Unklaren gelassen. Eine Gesprächsrunde werde stattfinden, «sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde», sagte Vizeaussenminister Kasem Gharibabadi laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna. Am Sonntag hatten Washington und Teheran US-Angaben zufolge beschlossen, ihre gegenseitigen Angriffe im Streit um die Strasse von Hormus vorerst einzustellen und weiterzuverhandeln.
In Portugal gibt der neue Fed-Präsident Kevin Warsh während eines Notenbanker-Treffens seinen Einstand auf der internationalen Bühne. Geopolitisch steht der wieder etwas hochgekochte Nahost-Konflikt im Blick und liess zuletzt die Ölpreise erneut steigen.
In Portugal dürften neben Hinweisen auf die US-Zinspolitik und Fragen zur Finanzstabilität auch solche im Zusammenhang mit dem Boom der Künstlichen Intelligenz (KI) zu den Diskussionsthemen gehören. Nach Warshs Signalen für eine möglicherweise restriktivere Geldpolitik zu Monatsbeginn «hätte man erwarten können, dass die Euphorie am Markt nachlässt, aber das scheint nicht der Fall zu sein», sagte Andrea Gabellone, Leiterin des Bereichs Global Equities bei KBC Securities. Der Markt gehe offenbar davon aus, dass die Sonderstellung der USA in diesem Bereich von Dauer sei und dass sich die Kursrally wohl auf andere Bereiche des Marktes ausweiten werde.
Bei den Einzelwerten schossen die Aktien von Comcast in der Spitze um 17 Prozent in die Höhe. Der Medien- und Kabelanbieter plant, sich durch eine steuerfreie Abspaltung von NBCUniversal und Sky in zwei unabhängige, börsennotierte Unternehmen aufzuteilen. Die Papiere von Apple entwickelten sich dagegen schwächer als die anderer grosser Technologiewerte. Der Konzern hatte vergangene Woche die Preise für iPads und MacBooks erhöht, da er die Kunden nicht länger vor den steigenden Kosten für Speicherchips abschirmen könne.
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15:40
Der SMI legt 0,18 Prozent zu.
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14:59
Die Anleger dürften den jüngsten Kursrückschlag an der New Yorker Tech-Börse Nasdaq direkt zum Wiedereinstieg nutzen. Im Fokus stehen am Montag die jüngste Entspannung im davor wieder etwas eskalierten Nahost-Konflikt sowie ein Notenbanker-Treffen in Portugal, wo der neue US-Notenbankchef Kevin Warsh seinen Einstand auf der internationalen Bühne gibt.
Vor Handelsbeginn notieren die Futures auf dem Auswahlindex Nasdaq 100 um 1 Prozent höher. Die Dow Jones-Industrial-Futures steigen um 0,4 Prozent.
Für etwas Beruhigung sorgte, dass die USA und der Iran ihre gegenseitigen Angriffe im Streit um die Strasse von Hormus US-Angaben zufolge vorerst einstellen und weiter verhandeln wollen. «Beide Seiten werden vorerst von weiteren Massnahmen absehen», erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus informierten Kreisen in Washington. Schiffe könnten frei verkehren, während die Gespräche zur Umsetzung des Rahmenabkommens fortgesetzt würden.
Neben Hinweisen auf die US-Zinspolitik dürften in Portugal Fragen zur Finanzstabilität auch im Zusammenhang mit dem Boom der Künstlichen Intelligenz (KI) zu den Diskussionsthemen gehören. Nach Warshs Signalen für eine möglicherweise restriktivere Geldpolitik zu Monatsbeginn «hätte man erwarten können, dass die Euphorie am Markt nachlässt, aber das scheint nicht der Fall zu sein», sagte Andrea Gabellone, Leiterin des Bereichs Global Equities bei KBC Securities. Der Markt gehe offenbar davon aus, dass die Sonderstellung der USA in diesem Bereich von Dauer sei und dass sich die Kursrally wohl auf andere Bereiche des Marktes ausweiten werde.
Vor dem Handelsbeginn ragte indes der Kurssprung von Comcast um rund 22 Prozent heraus. Der Medien- und Telekommunikationskonzern plant, sein Mediengeschäft von seinem Kabelfernseh- und Internetgeschäft zu trennen und NBC Universal sowie Sky in ein neues börsennotiertes Unternehmen auszugliedern, um den Unternehmenswert zu steigern. Die Comcast-Aktionäre werden Anteile an beiden Unternehmen halten, teilte das Unternehmen mit. Die Trennung soll voraussichtlich in einem Jahr erfolgen und bedarf der Zustimmung des Vorstands sowie der Aufsichtsbehörden.
Die Nachricht schürte direkt Fusions- und Übernahmefantasien für die gesamte Branche. Besonders deutlich profitierten davon die Aktien von Charter Communications , die sogar um 23,5 Prozent anzogen. Für die Anteile von Liberty Broadband ging es um rund 21 Prozent bergauf sowie die des Satellitenspezialisten ViaSat ging es um 9,9 Prozent hoch. Die Titel von Viasat-Konkurrent Iridium Communications gewannen 22 Prozent dank der anstehenden Übernahme durch SpaceX-Rivale Rocket Lab .
Dem Biotech-Unternehmen Viridian Therapeutics bescherte die US-Zulassung eines Medikaments gegen eine entzündliche Augenerkrankung einen vorbörslichen Kursschub von 9,6 Prozent.
Für Honeywell International ging es um 4,6 Prozent nach unten. Der Anbieter von Industrie- und Gebäudeautomation, der nach der Abspaltung der Luftfahrtsparte Honeywell Aerospace künftig Honeywell Technologies heissen wird, bleibt Indexmitglied. Honeywell Aerospace werden künftig im S&P 100 und im S&P 500 gelistet.
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14:20
Die Aktien von GameStop steigen in der US-Vorbörse um 2 Prozent, nachdem der Videospielhändler für das Geschäftsjahr 2027 ein bereinigtes EBITDA von über 600 Millionen Dollar prognostizierte – ein deutlicher Anstieg gegenüber 345,4 Millionen Dollar im Geschäftsjahr 2025. Das Unternehmen betonte zudem, dass die Führung weiterhin darauf fokussiert sei, die geplante Übernahme von eBay voranzutreiben und damit seine strategischen Expansionspläne zu unterstreichen.
Bereits im Mai hatte GameStop ein unverbindliches Angebot zur Übernahme von eBay zu einem Preis von 125 Dollar pro Aktie in bar und Aktien vorgelegt. Ryan Cohen hat über derivatgebundene Put-/Call-Optionen aggressiv eBay-Aktien angesammelt und so den Anteil von GameStop an den ausstehenden eBay-Aktien auf 7,8 Prozent erhöht.
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13:50
Die Aktien von British American Tobacco gaben um 2 Prozent nach, nachdem der Tabakkonzern Pläne bekannt gegeben hatte, 5500 Stellen abzubauen und weitere 3500 Arbeitsplätze an strategische Partner auszugliedern. Dies betrifft etwa 20 Prozent der globalen Belegschaft (ohne die USA), da das Unternehmen seine KI-gestützte Transformation beschleunigt.
Die Umstrukturierung, zusammen mit einer laufenden Überprüfung des Produktionsstandorts – einschliesslich der bereits angekündigten Schliessung des Werks in Heidelberg, Südafrika –, soll bis 2028 zusätzliche jährliche Kosteneinsparungen von 600 Millionen Pfund bringen. Dies kommt zu den bereits angestrebten 500 Millionen Pfund jährlicher Einsparungen bis 2027 hinzu.
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13:20
Die Aktien von Comcast schiessen vorbörslich um 23 Prozent in die Höhe, nachdem das Unternehmen Pläne bekannt gegeben hatte, sich in zwei unabhängige, börsennotierte Unternehmen aufzuspalten – und zwar durch eine steuerfreie Abspaltung. Die Transaktion wird NBCUniversal, zu dem die Film- und Fernsehstudios, der Streamingdienst Peacock, die Freizeitparks sowie Sky gehören, von den Breitband-, Mobilfunk- und Technologiegeschäften von Comcast trennen. Dadurch entstehen zwei fokussierte Unternehmen mit unterschiedlichen Wachstumsstrategien.
Brian Roberts bleibt in beiden Unternehmen aktiv tätig. Mike Cavanagh wird NBCUniversal leiten, während der ehemalige CFO Michael Angelakis nach der Trennung CEO von Comcast wird. Die Abspaltung soll voraussichtlich in etwa einem Jahr abgeschlossen werden, vorbehaltlich der üblichen Genehmigungen. Die bestehenden Comcast-Aktionäre erhalten Anteile an beiden Unternehmen.
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12:50
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start klar höher:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,2 Prozent im Minus.
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11:40
Eine Mischung aus schwelenden Nahostrisiken sowie zunehmend kritisch hinterfragten KI-Bewertungen hält die Finanzmärkte zum Wochenstart gefangen und lässt eine klare Orientierung vermissen. «Schaukelbörse» nennt es ein Händler.
Tatsächlich bewegt sich der SMI in einer engen Spanne um seinen Schlusskurs von Freitag. Der Leitindex weist gegen Mittag ein Minus von 0,2 Prozent auf 14'139 Punkte auf. Die Verlierer sind dabei mit 13 etwas in der Überzahl. Am Donnerstag hat der SMI bei 14'267 Punkten noch ein Rekordhoch markiert. Der Mid-Cap-Index SMIM ist zur Berichtszeit mit +0,1 Prozent ebenfalls kaum verändert bei 3146,68 Punkten, und der SPI verliert 0,2 Prozent auf 19'921 Zähler.
Im Verliererfeld ist auch das Schwergewicht Novartis (-0,9 Prozent) zu finden. Roche (+0,03 Prozent) und Nestlé (-0,1 Prozent) halten sich besser als der SMI. Der Pharmakonzern Roche hat am Morgen die Lancierung seiner neuen Sequenzierungs-Plattform Axelios 1 angekündigt. Beim Nahrungsmittelriesen mehren sich unterdessen im Vorfeld die Kommentare zu den bevorstehenden Quartalszahlen.
Gesucht sind zum Wochenstart im breiteren Markt auch die Aktien von Galderma (+1,6 Prozent) und Sandoz (+1,3 Prozent). Die Generikaspezialistin will im Markt der neuartigen GLP-1-Mittel mitmischen und hat einen entsprechenden Zulassungsantrag für eine generische Variante des Wirkstoffs von Eli Lilly bei der FDA eingereicht. Analysten sehen dies als ermutigenden Schritt.
Beim fusionierten Versicherer HelvetiaBaloise (-0,4 Prozent) sollen derweil zwischen 1400 und 1800 Stellen wegfallen - alleine 1000 bis 1200 Stellen in der Schweiz bis Ende 2028.
In den hinteren Reihen sorgten noch Stadler Rail (+0,8 Prozent) mit einem erfolgreichen Auftrag und PSP Swiss Property (-0,5 Prozent) mit dem Verkauf des Richtiparks in Wallisellen für Nachrichtenaufkommen.
Die grösseren Ausschläge etwa bei AMS Osram (+2,6 Prozent) oder auch Oerlikon (+2,2 Prozent) sowie beim Flughafen Zürich (-1,6 Prozent) sind hingegen auf Analystenkommentare zurückzuführen.
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10:55
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um -0,01 Prozent nahezu unverändert bei 19'952 Zählern. Die Sektoren nicht-zyklischer Konsum (+0,4 Prozent), Technologie (+0,4 Prozent) und zyklischer Konsum (+0,2 Prozent) liegen vorn. Grundstoffe (-0,8 Prozent) und Versorger (-0,3 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern.
Von den 200 Unternehmen, sind 100 im Gewinn, 77 im Verlust und 24 unverändert.
Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.
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10:30
Am Schweizer Aktienmarkt herrscht zum Wochenstart zunächst eine gewisse Vorsicht. Der Leitindex SMI tritt mit -0,1 Prozent auf der Stelle bei 14'156 Punkten. Die Verlierer sind dabei knapp in der Überzahl. Am Donnerstag hatte der SMI bei 14'267 Punkten noch ein Rekordhoch markiert. Der Mid-Cap-Index SMIM ist mit +0,3 Prozent bei 3154 Punkten dagegen leicht im Plus, und der SPI notiert ebenfalls fast unverändert 0,02 Prozent tiefer auf 19'949 Zählern.
Die durch den Feiertag in den USA verkürzte Handelswoche hält zwar viele spannende Konjunkturdaten bereit. «Dennoch dürfte sich mit dem Beginn der Ferienzeit das Handelsvolumen ausdünnen und es zu einer erkennbar nachlassenden Volatilität an den Finanzmärkten kommen», prognostiziert ein Händler.
Im SMI halten sich die Bewegungen im frühen Handel in Grenzen. Sika (-0,9 Prozent), Novartis (-0,7 Prozent) und Partners Group (-0,6 Prozent) verzeichnen dabei die stärksten Verluste.
Logitech (+1,1 Prozent), Lonza (+0,9 Prozent) und Richemont (+0,6 Prozent) führen unterdessen das Gewinnerfeld an. Nestlé (+0,2 Prozent) und Roche (+0,1 Prozent) stabilisieren dabei den Bluechip-Index. Der Pharmakonzern hat am Morgen die Lancierung seiner neuen Sequenzierungs-Plattform Axelios 1 angekündigt.
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10:00
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Flughafen Zürich: Morgan Stanley erhöht auf 222 (221) Fr. - Underweight
Kühne+Nagel: Barclays erhöht auf 170 (160) Fr. – Underweight
Kühne+Nagel: Kepler Cheuvreux erhöht auf 215 (190) Fr. – Buy
Oerlikon: Kepler Cheuvreux erhöht auf 4,20 (3,65) Fr. – Hold
UBS: Deutsche Bank erhöht auf 45 (40) Fr. - Buy
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09:30
Trotz der Aussicht auf neue US-Iran-Verhandlungen am Dienstag kommt der Dax zum Wochenstart nicht in Schwung. Der deutsche Leitindex notierte zur Eröffnung am Montag 0,2 Prozent höher bei 24'724,34 Punkten.
Für Gesprächsstoff bei den Einzelwerten sorgte Nagarro mit einem Plus von fast 90 Prozent auf 76 Euro. Der Münchner Softwareentwickler steht vor dem Verkauf nach Indien. Der Rivale Persistent Systems bietet 81 Euro je Aktie und hat sich bereits mehr als 20 Prozent der Nagarro-Anteile von dessen Grossaktionär, der Familie Dürschmidt, gesichert.
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09:10
Der Schweizer Aktienmarkt ist zum Wochenstart etwas freundlicher gestartet. Der SMI notiert kurz nach Handelsstart um 0,1 Prozent höher bei 14'188 Punkten. Dabei halten sich die Gewinner und Verlierer im Index die Waage. In der Vorwoche war das Barometer um kräftige 2,9 Prozent gestiegen und hat dabei im Handelsverlauf bei 14'267 Zählern ein Rekordhoch markiert.
Nachrichten lieferte am Morgen der Pharmakonzern Roche (+0,3 Prozent) mit der Lancierung seiner neuen Sequenzierungs-Plattform Axelios 1. Das System soll eine Kombination aus hoher Genauigkeit, Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz bieten.
Bei Richemont (+0,4 Prozent) und Kühne+Nagel (+0,3 Prozent) könnten Analystenkommentare für zusätzlichen Rückenwind sorgen.
Überraschung sind derweil Sandoz (-0,3 Prozent) erwartet. Der Generika-Konzern kommt mit seinen geplanten Nachahmer-Präparaten für Eli Lillys Blockbuster Mounjaro und Zepbound einen wichtigen Schritt weiter. Die US-FDA hat laut Sandoz zwei Zulassungsanträge für generische Versionen des Wirkstoffs Tirzepatid angenommen. Dennoch sinken die Aktien.
Einen Blick sollten Investoren zudem auf die Technologiewerte haben. Wie Händlerin Ipek Ozkardeskaya von Swissquote schreibt, zeigen neue Daten, dass Hedgefonds zuletzt ihre Technologieaktien so schnell wie nie zuvor abgestossen haben. «Die Rotation weg vom Technologiesektor hält an», so ihr Fazit. Sie rechne damit, dass der Druck auf Technologieaktien zwar anhalten dürfte, die starke Gewinnentwicklung aber eine Untergrenze für zeitweise auftretende Abverkäufe bilden könnte.
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08:05
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,3 Prozent höher auf 14’220 Punkten indiziert. Alle SMI-Titel im Plus erwartet. Besonders die Valoren von Amrize (+1,3 Prozent), Roche (+0,6 Prozent) und jene von Richemont (+0,6 Prozent) liegen vorn. Die übrigen Kursgewinne im SMI reichen von +0,1 Prozent bis +0,3 Prozent.
Auch der breite Markt dürfte fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,3 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei OC Oerlikon (+1,8 Prozent) und Stadler Rail (+3,5 Prozent) gesehen. Bei Oerlikon dürfte eine Kurszielerhöhung für Rückenwind sorgen, bei Stadler ist es die Meldung vom Freitagabend über den Rückzug von Alstom aus einem Auftrag aus Berlin.
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07:30
Südkoreanische Aktien gaben am Montag um über 1 Prozent nach, da Halbleiterwerte nach den deutlichen Verlusten ihrer US-Pendants in der vorherigen Sitzung unter Druck gerieten. Gleichzeitig richteten Anleger ihren Blick auf eine mit Spannung erwartete Ankündigung der Regierung und der Chiphersteller zu einem grossen Investitionsprojekt. Der Leitindex Kospi verlor 1,75 Prozent und stand bei 8264,14 Punkten. Der Halbleiterhersteller Samsung Electronics büsste 5,1 Prozent ein, während SK Hynix 3,2 Prozent verloren – beide Werte zogen den Benchmark-Index nach unten.
Der Philadelphia-Halbleiterindex war am Freitag um 5,3 Prozent eingebrochen und unterstrich damit die jüngste Volatilität bei KI-bezogenen Chipherstellern, die in den letzten Jahren einen grossen Teil der Kursgewinne an der Wall Street ausgemacht hatten.
Während einige Anleger weiterhin optimistisch sind, dass KI zu höheren Gewinnen führen könnte, befürchten andere, dass die massiven Investitionen in den Aufbau von KI-Rechenzentren zu lange brauchen könnten, um sich zu amortisieren. Südkorea wird am Montag drei «Mega-Projekte» vorstellen, um die nächste Wachstumsphase anzukurbeln, darunter ein neues Halbleiter-Zentrum im Südwesten des Landes. Lokale Medien berichten, dass dieses Projekt Investitionen von Samsung und SK in Höhe von mehreren hundert Milliarden Dollar über mehrere Jahre anziehen könnte.
Vor der mit Spannung erwarteten Investitionsankündigung des Präsidialamts und der führenden Chiphersteller des Landes stiegen die Aktien südkoreanischer Bau- und Ingenieurunternehmen stark an.
Unter den Schwergewichten des Index legten der Batteriehersteller LG Energy Solution 13,9 Prozent zu, während Hyundai Motor und der Schwesterkonzern Kia Corp um 0,94 Prozent respektive 1,1 Prozent stiegen.
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07:05
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,4 Prozent höher bei 14'180 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,4 Prozent höher bei 14'180 Punkten.
Die Blicke der Anleger werden sich zu Beginn der neuen Woche wieder auf die Entwicklungen im Nahen Osten richten. Am Wochenende haben die USA wieder Angriffe auf iranische Stellungen durchgeführt, nachdem der Iran ein Schiff angegriffen haben soll. Auch der Iran reagierte mit vereinzelten Angriffen auf Länder in der Region. Bisher blieben die Attacken aber eher begrenzt in ihrem Ausmass. Einen Hoffnungsschimmer gibt es derweil im Libanon. So haben sich Israel und die libanesische Regierung auf ein Rahmenabkommen für einen Frieden geeinigt. Jedoch wird dieses von der dem Iran nahe stehenden Hisbollah-Miliz entschieden abgelehnt. Zuletzt haben sich auch die USA und der Iran auf ein Ende der gegenseitigen Angriffe geeinigt.
Die erneuten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen die Europäische Union könnten dagegen für Sprengstoff sorgen. Er drohte mit Vergeltungszöllen von 100 Prozent, sollte die EU eine Digitalsteuer einführen. Die Drohungen wurden von der EU zunächst entschieden zurückgewiesen.
In der Schweiz ist die Agenda zum Wochenbeginn völlig leer. Auch im Wochenverlauf kommen nur ganz vereinzelt kleinere Firmen mit Quartalszahlen. Wichtige Makro-Ereignisse werden erst am Dienstag mit dem KOF Konjunkturbarometer und Mitte der Woche mit dem PMI und dem CPI für die Schweiz erwartet.
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05:35
Geopolitische Spannungen im Nahen Osten und Sorgen um die Bewertungen im Technologiesektor haben die asiatischen Börsen am Montag belastet. An der Börse Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,7 Prozent auf 68.869,43 Punkte nach und der breiter gefasste Topix blieb fast unverändert bei 3.960,38 Zählern. Die Börse Shanghai verlor 0,2 Prozent auf 4.017,21 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,2 Prozent auf 4.856,19 Punkte.
Für Verunsicherung sorgte der Handelsstreit zwischen Peking und Tokio. Das chinesische Handelsministerium setzte 20 japanische Einrichtungen, darunter Töchter von Mitsubishi und Fujitsu, auf eine Exportkontrollliste und warf Japan eine «Remilitarisierung» vor. Zudem drückten Sorgen über hohe Bewertungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) auf Technologiewerte, die zu den Verlierern zählten. Es gebe eine wachsende Unsicherheit darüber, «wann sich diese Investitionen in einem Gewinnwachstum niederschlagen, das die aktuellen Bewertungen rechtfertigt», erklärte Marktanalyst Tony Sycamore von IG. Anleger schichteten stattdessen in kleinere, zyklischere Segmente um, die zu den Gewinnern gehörten.
In Japan rückte zudem ein neuer Wirtschaftsplan von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi in den Fokus. Die Regierung strebt ein jährliches reales Wirtschaftswachstum von mehr als einem Prozent an. Der Entwurf fordert die japanische Notenbank auf, ihre Geldpolitik an dieser Wachstumsagenda auszurichten. «Eine angemessene geldpolitische Steuerung ist extrem wichtig», hiess es in dem Dokument. In China stützte die Zentralbank den Markt derweil mit einer neuen Massnahme: Sie bot Finanzinstituten erstmals Übernacht-Reverse-Repos im Volumen von 300 Milliarden Yuan an. Dennoch fehlten den asiatischen Märkten klare Impulse: «Wir haben das Gefühl, dass uns ein wenig die Richtung fehlt», sagte Nick Twidale, Chef-Marktstratege bei ATFX Global.
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04:14
Die Aussicht auf anhaltend hohe Zinsen in den USA hat den Dollar gestützt, während die Furcht vor Interventionen der Regierung in Tokio den Yen in der Nähe eines 40-Jahres-Tiefs hielt. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 161,77 Yen und legte leicht auf 6,7972 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8094 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1388 Dollar und zog leicht auf 0,9220 Franken an.
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03:00
Erneute militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran haben die Sorgen um die Ölversorgung über die Strasse von Hormus wieder angefacht, auch wenn beide Seiten eine Feuerpause vereinbarten. «Die Märkte gehen in den Juli mit einem Waffenstillstand, dem niemand so recht traut», erklärte Marc Chandler, Chef-Marktstratege bei Bannockburn Capital Markets. Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,5 Prozent auf 72,35 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,9 Prozent fester bei 69,87 Dollar.
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02:00
An der Wall Street hatten sich die Anleger vor dem Wochenende angesichts der geopolitischen Unsicherheiten und der anhaltenden Sorgen um die Bewertungen im Technologiesektor zurückgehalten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag kaum verändert bei 51'876,11 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 notierte kaum verändert bei 7354,02 Zählern, und der technologielastige Nasdaq gab 0,2 Prozent auf 25'297,62 Stellen nach.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

