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17:35

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag nach einem schwankungsreichen Handelsverlauf im Minus geschlossen. Der Leitindex SMI verlor 0,5 Prozent auf 13’809 Punkte, nachdem er am Vormittag zeitweise auf den tiefsten Stand seit Mitte Juni abgebröckelt war. Belastend wirkten die kletternden Ölpreise sowie steigende US-Anleiherenditen. Zudem sorgte die Furcht vor einer Zinserhöhung der US-Notenbank Fed am Mittwoch für deutliche Zurückhaltung bei den Anlegern.

Genau 10 der 20 SMI-Mitglieder schlossen im Minus. Die rote Laterne trugen die Aktien der Grossbank UBS (-3,4 Prozent), gefolgt von Partners Group (-2,6 Prozent), Richemont (-1,9 Prozent) und Nestlé (-1,7 Prozent). UBS litten unter Ausblicks-Dämpfern der Bank of America zu den Handelserträgen sowie Politsorgen vor einer Ständeratsabstimmung zur Eigenkapitalregulierung. Bei Richemont belasteten enttäuschende Einzelhandelsdaten aus China, während Partners Group unter den steigenden Zinsen litt. Auf der Gewinnerseite standen die defensiven Qualitäten von Swisscom (+2,1 Prozent) und ABB (+1,6 Prozent) an der Spitze.

Die drei Schwergewichte boten dem Markt diesmal keine Stütze und bremsten die Entwicklung ab. Neben Nestlé büssten auch die Pharmawerte Roche (-0,2 Prozent) und Novartis (-0,1 Prozent) an Terrain ein. Im Finanzsektor zeigten sich allerdings die Versicherer Zurich (+1,1 Prozent) und Swiss Re (+1,1 Prozent) erholt, getragen von Umschichtungen und positiven Branchensignalen.

Im breiteren Markt verloren SMG (-2,9 Prozent) nach einer Umplatzierung im Aktionariat, bei der die Mobiliar ihre Beteiligung senkte und die TX Group aufstockte. Medacta (-4,2 Prozent) wurden von einer Ersteinstufung der Deutschen Bank mit «Hold» gebremst, während Temenos (-5,2 Prozent) – ohne unternehmensspezifische Neuigkeiten – ebenfalls deutlich nachgab. Auf der Gewinnerseite kletterten Tecan (+6,8 Prozent) sowie Bioversys (+4,4 Prozent) kräftig nach oben. Bioversys profitierten von einer Kurszielerhöhung durch Citigroup. Centiel (-1,1 Prozent) informierte über den Kauf einer Produktionsanlage im Tessin und Dottikon ES (+1,2 Prozent) erholten sich von einem 15-Monate-Tief. Sunrise zogen im Kielwasser von Swisscom um 3,2 Prozent an.

Industrie (+0,8 Prozent) und Technologie (+0,7 Prozent) gehörten zu den besten Sektoren am Markt. Konsumgüter (-1,4 Prozent für die nicht-zyklischen Titel und -1,2 Prozent für die Zykliker) lagen im Minus.

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17:00

Am New Yorker Aktienmarkt ist es am Dienstag überwiegend weiter nach unten gegangen. Einen Tag vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed bleiben die Anleger vorsichtig. Der zuletzt nur noch mässige Anstieg der Ölpreise half den Kursen nicht.

Der Leitindex Dow Jones Industrial sinkt um 0,96 Prozent auf 51'916 Punkte. Der marktbreite S&P 500 verliert 0,47 Prozent auf 7584 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 gibt um 0,42 Prozent nach auf 29'006 Punkte. Er war zu Wochenbeginn wegen der Sicherheitsdebatte über Künstliche Intelligenz (KI), was besonders die Halbleitertitel belastet hatte, stärker als die anderen Indizes unter Druck geraten. Diese konnten sich nun teilweise etwas erholen.

Auf der dritten Zinssitzung der Fed unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh dürfte dieser am Mittwoch erstmals die Leitzinsen anheben. An den Finanzmärkten wird angesichts der hohen Inflation überwiegend eine Erhöhung der Zinsspanne um 0,25 Prozentpunkte erwartet. Sie würde dann bei 3,75 bis 4,00 Prozent liegen. Die Spannung bleibt aber gross, da Warsh auf klare Signale für die Finanzmärkte verzichtet.

Getrieben wird die Inflation vor allem durch höhere Energiepreise. Der Ausblick ist hier düster. Eine Trendwende ist angesichts der jüngsten Zuspitzung der Lage im Nahen Osten nicht in Sicht. Vor diesem Hintergrund stieg die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen wie schon am Montag über die viel beachtete Marke von fünf Prozent.

Im Nasdaq 100 belegten am Dienstag die Chiptitel Qualcomm, Arm Holdings, AMD und Marvell Technology mit Kursgewinnen von 2,8 bis 3,4 Prozent vordere Plätze. Beim Branchenriesen Nvidia reichte es für ein Plus von 0,8 Prozent. Gefragt waren in New York auch die Aktien des Computer- und Speichersysteme-Herstellers Dell sowie des Informationstechnik-Unternehmens HP Enterprise.

Aus dem Stahlbereich legten Steel Dynamics dank positiver Branchennachrichten um 2,1 Prozent zu. Aus einer Mitteilung des chinesischen Stahlverbands auf der Plattform WeChat geht laut der Nachrichtenagentur Bloomberg hervor, dass führende chinesische Stahlhersteller gemeinsam zu strengeren Produktionsbeschränkungen und einem Abbau der Lagerbestände aufgerufen haben. In einer Erklärung heisst es, nach Jahren des Wachstums trete die Branche in China in eine Phase der «Reduzierung und Optimierung» ein. Börsianer versprechen sich davon auch international etwas Entlastung beim Preisdruck aus China, was positiv sei für die Stahlpreise am Weltmarkt.

Aktien aus dem Kryptowährungssektor hingegen gerieten unter Druck. Aktuell schwindet der Optimismus, dass ein umfassendes US-Gesetz zu dessen Regulierung in dieser Woche vorankommen wird. Der Bitcoin-Kurs fiel zuletzt um 2,8 Prozent. Für die Aktien von Coinbase ging es im Sog dieser Entwicklung um 7,5 Prozent nach unten. Die Anteile des Softwareherstellers Strategy , der den Bitcoin als Hauptreserve für sein Kapital etabliert hat, büssten 5,4 Prozent ein.

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16:30

Hohe Fremdkapitalkosten und feste Aktienmärkte schliessen sich nicht aus. Davon ist BlackRock überzeugt. Die Anleger stellen sich derweil auf eine wahrscheinliche Zinserhöhung der US-Notenbank Fed am Mittwoch ein.

Die Argumentation des Vermögensverwalters stützt sich auf die Fundamentaldaten der Unternehmen. BlackRock wettet nicht darauf, dass sich die Geldpolitik oder die Energiepreise rasch entspannen. Die Renditen langlaufender US-Staatsanleihen sind auf Niveaus wie zuletzt im Jahr 2007 gestiegen. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent hält sich wegen neuer Lieferrisiken im Nahen Osten deutlich über 100 Dollar pro Barrel. Solche Faktoren drücken normalerweise auf die Aktienbewertungen.

Laut BlackRock ist das jedoch nicht passiert. Grund dafür sind die weiter steigenden Gewinnerwartungen der US-Unternehmen. Höhere Gewinnprognosen bieten den Aktien laut dem Institut einen Puffer gegen steigende Kapitalkosten und teurere Energie. Wegen dieses Gewinnpolsters hält der Vermögensverwalter an seiner Einstufung «Übergewichten» für US-Aktien fest.

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16:00

Berenberg stuft Eli Lilly von «Hold» auf «Buy» hoch. Das Analysehaus geht davon aus, dass der Pharmakonzern seine Ziele für 2026 übertreffen wird. Grund dafür ist die anhaltende Führungsposition im Markt für Abnehmmedikamente. Die Aktien des Pharmakonzerns steigen deshalb im frühen Handel rund 1,3 Prozent.

Die Bank hebt das Kursziel von 1220 auf 1400 Dollar an. Das entspricht einem Kurspotenzial von rund 23 Prozent basierend auf dem Schlusskurs vom 14. September.

Analystin Kerry Holford erklärt, dass Zepbound und Mounjaro (Tirzepatid) die jeweiligen Marktführer bei Adipositas und Diabetes sind. Die im April lancierte Abnehmpille Foundayo (Orforglipron) lief bisher zwar verhalten an. Die Expertin bleibt jedoch optimistisch: «Wir erwarten, dass die bevorstehende Diabetes-Zulassung für Foundayo (orales GLP-1) eine erhebliche Nachfrage auslösen wird.»

Zudem treibe das Programm «Medicare GLP-1 Bridge» das Wachstum an. Dieses gewährt berechtigten Versicherten Zugang zu bestimmten GLP-1-Medikamenten für 50 Dollar im Monat. Laut Holford kurbelt dies die Nachfrage nach Lillys Adipositas-Medikamenten kräftig an.

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15:30

Die US-Börsen starten im Minus. Der Dow Jones Industrial gibt im frühen Handel um 0,3 Prozent auf 52'270 Punkte nach. Für den marktbreiten S&P 500 geht es um 0,1 Prozent auf 7'612 Zähler bergab. Auch der technologielastige Nasdaq 100 verbucht mit 29'130 Punkten ein Minus von 0,3 Prozent.

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14:55

Der Broker IG sieht den mit Standardwerten bestückten Dow Jones Industrial 0,3 Prozent niedriger bei 52'277 Punkten. Die Indikation für den technologielastigen Nasdaq 100 lag 0,1 Prozent im Minus.

Auf der dritten Zinssitzung der Fed unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh könnte er erstmals die Leitzinsen anheben. An den Finanzmärkten wird angesichts der hohen Inflation an diesem Mittwoch überwiegend eine Erhöhung der Zinsspanne um 0,25 Prozentpunkte erwartet. Sie würde dann bei 3,75 bis 4,00 Prozent liegen. Die Spannung bleibt aber gross, da Warsh auf klare Signale für die Finanzmärkte verzichtet.

Getrieben wird die Inflation vor allem durch höhere Energiepreise. Der Ausblick ist hier düster. Eine Trendwende ist angesichts der jüngsten Zuspitzung der Lage im Nahen Osten nicht in Sicht. Vor diesem Hintergrund stieg die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen wie schon am Montag erneut über die viel beachtete Marke von fünf Prozent. Immerhin grenzten die Ölpreise zuletzt ihre Gewinne deutlich ein, was die Anleger an den US-Börsen etwas beruhigte.

Unter den Einzelwerten könnten Aktien von Stahlunternehmen zu den Gewinnern zählen. Aus einer Mitteilung des chinesischen Stahlverbands auf der Plattform WeChat geht laut der Nachrichtenagentur Bloomberg hervor, dass führende chinesische Stahlhersteller gemeinsam zu strengeren Produktionsbeschränkungen und einem Abbau der Lagerbestände aufgerufen haben. In einer Erklärung heisst es, nach Jahren des Wachstums trete die Branche in China in eine Phase der «Reduzierung und Optimierung» ein. Börsianer versprechen sich davon auch international etwas Entlastung beim Preisdruck aus China, was positiv sei für die Stahlpreise am Weltmarkt. Damit zogen die Aktien von Steel Dynamics im vorbörslichen US-Handel um 4,5 Prozent an.

Die Papiere von Eli Lilly stiegen um anderthalb Prozent, nachdem die Privatbank Berenberg die Anteilsscheine des Pharmakonzerns zum Kauf empfohlen hatte. Die Anlegererwartungen bezüglich einer weiteren Führungsrolle im schnell wachsenden Markt der Abnehmpräparate seien zweifellos hoch, schrieb Analystin Kerry Holford. Sie ist allerdings ebenfalls optimistisch und sieht für die Konzernziele 2026 noch Spielraum. Andere Forschungsprojekte, in die die Gewichtsreduktions-Erfolge flössen, würden unterschätzt.

Aktien aus dem Kryptowährungssektor hingegen gerieten unter Druck. Aktuell schwindet der Optimismus, dass ein umfassendes US-Gesetz zur Regulierung von Kryptowährungen in dieser Woche vorankommen wird. Der Bitcoin-Kurs fiel um 1,7 Prozent. Für die Aktien von Coinbase ging es um vier Prozent und für die von Bullish um mehr als zwei Prozent nach unten.

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13:30

Die Futures auf dem Dow Jones fallen 0,25 Prozent, diejenigen auf dem Nasdaq 0,1 Prozent.

Der SMI schränkt die Verluste ein und notiert noch 0,64 Prozent tiefer. UBS und Partners Group fallen je 2,5 Prozent. DocMorris steigen über 3 Prozent.

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13:00

Nach dem jüngsten Vier-Jahres-Hoch geben die Gaspreise in Europa leicht ‌nach. ⁠Der europäische Erdgas-Future verbilligt sich um 1,5 ⁠Prozent auf 80,80 Euro je Megawattstunde. Händler verwiesen ‌auf höhere Gaslieferungen aus Norwegen ‌sowie eine stärkere ​Stromerzeugung aus Wind und Sonne. Die Versorgungslage bleibe jedoch angespannt. «Sorgen wegen der Lage im Nahen Osten und die weltweit knappe Verfügbarkeit von ‌Flüssigerdgas zu Zeiten, in denen der Speicherausbau hinterherhinkt, stützen weiterhin die Preise», schrieben die ​Analysten von Mind Energy in ​einer Notiz.

Die Gasspeicher in ​der EU sind nach Daten von Gas Infrastructure ‌Europe zu 68,2 Prozent gefüllt. Das sind 16,2 Prozentpunkte weniger als im Fünf-Jahres-Schnitt. ​Der ​Effekt eines 24-stündigen Streiks ⁠an einem französischen LNG-Terminal dürfte ​teilweise von Terminals ⁠in den Niederlanden und Belgien aufgefangen ‌werden, sagte LSEG-Analyst Dzmitry Dauhalevich.

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12:00

Pessimistische Äusserungen vom Chef der Bank of America (BofA) schicken den Bankensektor auf Talfahrt. Die Aktien der Deutschen Bank brechen in der Spitze ‌gut ⁠vier Prozent ein. Auch ⁠die Titel der Deutsche-Bank-Tochter DWS geben bis zu rund fünf Prozent nach. Die Aktien der ‌UBS rutschen in der Spitze ​5,8 Prozent ab und sind damit Schlusslicht im Schweizer Blue-Chip-Index. Ein Händler sowie Analysten verwiesen auf Aussagen von BofA-Chef Brian Moynihan am Vortag.

«Die Aussagen des CEO der Bank of America, Moynihan, fegt derzeit wie ein Sturm durch die internationale Bankenszene ‌und zeigen die Grenzen des Wachstums in der Bankenbranche auf», kommentierte Andreas Lipkow, Analyst beim Broker CMC Markets. «Die Wachstumsaussichten scheinen für die Investmentbanken und Vermögensverwalter zunehmend abzunehmen.»

Die ​Bank of America rechnet nach den Worten ihres Chefs im ​dritten Quartal mit einem Rückgang ihrer Investmentbanking-Gebühren um ​mindestens zehn Prozent. Zugleich dürften die Umsätze im Bereich Sales und Trading unverändert bleiben. «Was wir beobachten, ist, ‌dass der Markt im Investmentbanking insgesamt um etwa zehn Prozent zurückgegangen ist», sagte Moynihan am Montag auf der globalen Finanzdienstleistungskonferenz von Barclays.

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11:45

Der SMI verliert 1,22 Prozent auf 13'708,71 Punkte. Das Tagestief liegt rund 30 Punkte darunter und entspricht dem tiefsten Stand seit Mitte Juni. Der breite SPI fällt um 1,17 Prozent auf 19'310,24 Zähler.

Belastend wirken die erneute Eskalation im Nahen Osten, weiter steigende Ölpreise sowie die anziehenden Anleiherenditen. Damit sind die Vortagesgewinne bereits wieder aufgezehrt. Zusätzlich sorgt der am Mittwoch erwartete Zinsentscheid der US-Notenbank für Zurückhaltung.

Neue Spannungen im Nahen Osten treiben den Ölpreis weiter nach oben. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent verteuert sich in Richtung 108 US-Dollar. «Der Ölpreis ist derzeit der unmittelbarste Belastungsfaktor für die Märkte», sagt ein Marktbeobachter. Damit rücke auch der Fed-Entscheid noch stärker in den Fokus. Am Markt wird überwiegend mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte gerechnet.

Auch von den Anleihemärkten kommt Gegenwind. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg bis auf 5,041 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 2007. Für die Aktienmärkte sei es derzeit schwer, sich zu behaupten, sagt ein Marktanalyst. «Steigende Energiepreise und steigende Zinsen bilden einen Teufelskreis, der die Perspektiven für Aktien gleich auf mehreren Ebenen belastet.»

Auch die übrigen europäischen Börsen stehen am Dienstag unter Druck. In den USA deuten die Futures ebenfalls auf eine schwächere Eröffnung hin.

Bei den Blue Chips führen UBS (-4,2 Prozent) die Verliererliste an. Marktbeobachter verweisen auf Regulierungssorgen im Vorfeld anstehender politischer Diskussionen sowie auf eine allgemeine Schwäche des Finanzsektors. Partners Group (-3,6 Prozent) sinken auf ein Mehrjahrestief, auch Julius Bär (-2,9 Prozent) und Swissquote (-2,5 Prozent) geben überdurchschnittlich nach.

Deutlich tiefer notieren auch die Schwergewichte Nestlé (-1,6 Prozent), Novartis (-0,5 Prozent) und Roche (-1,2 Prozent). Anders als noch am Vortag können sie dem Leitindex damit keine Stütze geben.

Knapp im Plus halten sich die defensiven Swisscom (+0,3 Prozent) sowie Zurich (+0,2 Prozent) und Swiss Re (+0,4 Prozent). Die beiden Versicherer dürften von Umschichtungen innerhalb des Finanzsektors profitieren. Zudem hatte der französische Versicherer AXA zuletzt weiteres nachhaltiges Gewinnwachstum für die Branche in Aussicht gestellt und damit signalisiert, dass der Gewinnhöhepunkt noch nicht erreicht sein dürfte.

Im breiten Markt geben Medacta (-4,0 Prozent) nach der Aufnahme der Abdeckung durch die Deutsche Bank mit der Einstufung «Hold» nach. In der Studie wird darauf verwiesen, dass die sehr hohen Wachstumsraten der vergangenen Jahre auf Dauer kaum zu halten seien.

Ebenfalls deutlich im Minus liegen SMG (-5,1 Prozent) nach Verschiebungen im Aktionariat. Die Mobiliar hat ihre Beteiligung deutlich reduziert, während die TX Group (+0,1 Prozent) ihren Anteil im Zuge der Transaktion erhöht hat.

Obenaus schwingen dagegen die Titel des Biopharma-Unternehmens Bioversys (+5,2 Prozent) nach einer Kurszielerhöhung durch Citigroup. Ebenfalls klar im Plus sind die Aktien des Börsenneulings Centiel (+3,2 Prozent). Das Unternehmen will mit dem Kauf einer Produktionsanlage in Muzzano seine Kapazitäten für das erwartete starke Wachstum ausweiten.

Bei den Technologie- und Halbleiterwerten bleibt eine Erholung vorerst aus. Die Titel waren bereits zum Wochenauftakt weltweit unter Druck geraten. Eine langsamere Entwicklung neuer KI-Spitzenmodelle könnte die Investitionen in Rechenzentren, Chips und Infrastruktur bremsen, schreibt Swissquote. Entsprechend geben auch die Halbleiterwerte nach. Huber+Suhner und Belimo, die vom Ausbau der Datenzentren profitieren, liegen ebenfalls leicht im Minus und können die deutlichen Verluste vom Montag vorerst nicht wettmachen.

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10:45

Der SMI steht mittlerweile 1,3 Prozent tiefer. Die beiden Finanzwerte UBS und Partners Group verlieren je 4 Prozent.

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09:15

Der SMI startet 0,55 Prozent tiefer. Vorbörslich stand der Index noch leicht im Plus.

Belastend wirken die erneute Eskalation im Nahen Osten, steigende Ölpreise sowie die jüngsten Sorgen rund um den KI-Sektor. Zugleich dürften sich viele Anleger vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch zurückhalten.

Für Nervosität sorgen neue Spannungen rund um die Strasse von Hormus. Die iranischen Revolutionsgarden meldeten, ein Öltanker sei auf eine Seemine gefahren und in Flammen aufgegangen. Das US-Militär widersprach dieser Darstellung. Zugleich verschärfen neue Angriffe auf Saudi-Arabien und die Schliessung der wichtigen Ost-West-Pipeline die Sorgen um die Energieversorgung. Der Preis für die Nordsee-Sorte Brent stieg auf mehr als 107 US-Dollar je Fass.

Auch von den Anleihemärkten kommt Gegenwind. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg bis auf 5,025 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 2007. Dies erhöhe insbesondere den Druck auf hoch bewertete Wachstumswerte und Unternehmen mit hohem Finanzierungsbedarf, heisst es in einem Marktkommentar.

Im Fokus bleibt zudem der Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch. Am Markt wird überwiegend mit einer Anhebung um 25 Basispunkte gerechnet. Der derzeitige Inflationsdruck werde allerdings vor allem von höheren Energie-, Fracht- und Raffineriekosten getrieben, merkt ein Marktbeobachter an. Diese liessen sich mit höheren Leitzinsen nur begrenzt dämpfen.

Die zwei Index-Schwergewichte Roche (-0,7 Prozent) und Nestlé (-0,8 Prozent) belasten den SMI am Dienstag. Novartis ist kaum verändert. Die drei Aktien verzeichneten am Montag noch deutliche Gewinne.

Deutliche Einbussen verzeichnen die Aktie von Partners Group (-1,9 Prozent) und vor allem die der UBS (-4 Prozent). Die Bank of America warnte am Montag vor stagnierenden Handelserträgen im laufenden Quartal. 

Bei SMG (-8 Prozent) kommt es zu Verschiebungen im Aktionariat. Die Mobiliar hat ihre Beteiligung deutlich reduziert, während die TX Group ihren Anteil im Zuge der Transaktion erhöht hat.

Centiel dagegen legen 7 Prozent zu. Der Stromversorger macht mit dem Ausbau vorwärts und übernimmt eine Produktionsanlage im Tessin.

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08:10

Der SMI löst sich von den negativen Vorgaben bei der IG Bank und wird bei Julius Bär vorbörslich nun 0,1 Prozent höher gestellt. Alle 20 Index-Aktie notieren leicht im Plus.

Am breiten Markt stehen die Halbleiter-Werte vor einer Erholung. So notiert die Aktie von AMS Osram, die am Montag 11 Prozent verlor, vorbörslich 2 Prozent höher. 

Im Fokus steht die Aktie von SMG. Die Mobiliar hat ihre Beteiligung an an der Online-Inserate-Plattform auf 11,8 Prozent von zuvor 11,8 Prozent gesenkt. Einen Teil der Aktien kaufte die TX Group. Sie erhöhte ihren Anteil an SMG auf 34,9 von zuvor 31,4 Prozent. Für SMG gibt es keine vorbörslichen Kurse.

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06:20

Der SMI wird bei der IG Bank vor dem Start 0,26 Prozent tiefer gestellt. Am Montag hatte er 0,75 Prozent gewonnen.

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06:00

Spannungen im Nahen Osten und ein steigender Ölpreis haben die asiatischen Börsen am Dienstag belastet. Ein neuer Angriff der ‌vom ⁠Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen auf Saudi-Arabien schürte Sorgen vor Lieferengpässen bei ⁠Rohöl.

Zudem hielten sich Anleger vor den mit Spannung erwarteten Zinsentscheidungen in den USA ‌und Japan zurück. Auch die Debatte über eine langsamere ‌Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) sorgte für ​Verunsicherung.

Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans gab leicht nach. Die Börse in Tokio legte hingegen 0,9 Prozent zu, während die Börse in Shanghai leicht gewann. «Die Märkte dürften sich weiterhin auf das Risiko konzentrieren, ‌dass höhere Rohölpreise den Inflationsdruck erhöhen und wiederum die Zinsen in die Höhe treiben könnten», sagte Analyst Yokoo Akihiko von der Mitsubishi UFJ Bank.

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05:30

Am asiatischen ​Devisenhandel gewann der Dollar 0,3 Prozent auf 154,87 Yen ​und legte leicht auf 6,7097 Yuan zu. Zur ​Schweizer Währung notierte er 0,15 Prozent höher bei 0,8190 Franken. Parallel dazu blieb ‌der Euro fast unverändert bei 1,1536 Dollar und zog leicht auf 0,9437 Franken an.

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05:00

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,6 Prozent ​auf ​107,40 Dollar je Barrel (159 Liter). Das ⁠US-Öl WTI notierte 1,7 Prozent fester bei ​103,15 Dollar. Der Goldpreis ⁠gab hingegen leicht auf 4.291,59 Dollar je Feinunze nach.

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01:00

Eine moderate Entspannung bei den Ölpreisen hat den US-Börsen am Montag etwas geholfen. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 verlor letztlich noch 0,82 Prozent auf 29'127,16 Punkte. Ihn belastete weiter die Sicherheitsdebatte über Künstliche Intelligenz (KI), welche vor allem die Halbleitertitel nach unten zog.

Der marktbreite S&P 500 dämmte mit 7'619,98 Punkten sein Minus auf 0,48 Prozent ein. Für den Leitindex Dow Jones Industrial ging es nach zeitweisen Gewinnen um 0,29 Prozent auf 52'421,20 Punkte nach unten.

Skeptisch zum Thema KI äusserten sich prominente Branchenvertreter. Nach dem Schock eigenständiger KI-Hacking-Attacken sei er besorgt, dass ein KI-Schwarm in sechs bis zwölf Monaten in der Lage sein könnte, das gesamte Internet zu übernehmen und potenziell Hunderte Milliarden US-Dollar Schaden zu verursachen, fürchtet etwa Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens Anthropic. Er rief die Branche dazu auf, die Entwicklung ihrer leistungsfähigsten Modelle zu verlangsamen.

Aufkommende Forderungen nach einer Regulierung der KI-Technologie hatten sich bereits in Asien negativ auf die Kurse ausgewirkt. Der technologielastige südkoreanische Kospi war abgesackt. Auch in Europa machten die Anleger eher einen Bogen um Technologietitel .

Am US-Aktienmarkt blieben die Halbleiterhersteller und -zulieferer am stärksten unter Druck. So verloren ARM Holdings, Marvell Technology und Applied Materials zwischen 7,1 und 9,7 Prozent. Beim KI-Chip-Riesen Nvidia betrug der Kursrückgang 3,4 Prozent.

Experte Timothy Arcuri von der Bank UBS sprach von einem «neuen, erheblichen Risikofaktor», der in der Chipbranche die Aussichten trübe. Er glaubt zwar nicht an das Argument, dass es zu einer massiven, fundamentalen Verlangsamung der Bewegung kommen wird. Führende KI-Labore hätten schliesslich erst kürzlich weitreichende neue Infrastruktur-Investitionen auf den Weg gebracht. Um die Erwartungen zu erfüllen, müsse man aber «von einem ausgesprochen positiven Szenario für den Infrastrukturausbau ausgehen».

Von den Sorgen wegen des Tempos der KI-Entwicklungen profitierten hingegen die Anteilsscheine von Unternehmen im Bereich der Cybersicherheit. Die Aktien von Crowdstrike , Palo Alto und Okta gewannen zwischen 12 und 14 Prozent.

(cash/Reuters/Bloomberg/AWP)

Daniel Hügli
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