07:40

Am Devisenmarkt haben sich die Kurse am Dienstagmorgen vor einigen Konjunkturdaten im Tagesverlauf nur wenig bewegt. Unter anderem stehen der deutsche ZEW-Index sowie einige US-Daten wie der Philly Fed-Index oder die Baubeginne im Blick.

Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9266 mehr oder weniger auf der Stelle. Der US-Dollar schwächte sich in der Nacht leicht ab und wird zurzeit bei 0,8248 Franken gehandelt. Zum US-Dollar notiert der Euro mit 1,1234 ein wenig höher als am Vorabend mit 1,1211.

Generell profitiere der Franken derzeit nicht nur von seiner Eigenschaft als sicherer Hafen, sondern angesichts wachsender Sorgen um eine mögliche neue Staatschuldenkrise in anderen Industriestaaten auch vom soliden Haushalt der Schweiz, heisst es bei der Commerzbank. Mittlerweile sei der Franken aber wieder in eine Region vorgerückt, die die SNB zumindest vor einigen Monaten in erhöhte Bereitschaft versetzt hätte. Noch weitere Aufwertungen dürften entsprechend schwieriger werden.

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06:24

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank vorbörslich 0,2 Prozent tiefer gestellt.

Heute wird ABB die Ergebnisse aus dem dritten Quartal präsentieren. Zudem werden Updates von Comet sowie Huber+Suhner erwartet.

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05:45

Geopolitische Risiken und die Unruhen in Frankreich haben die asiatischen Börsen am Dienstag belastet. Zudem ‌hielten ⁠sich die Anleger vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen von ⁠wichtigen US-Technologiekonzernen wie Meta und Tesla zurück. «Das Risiko für französische Staatsanleihen werde eindeutig ‌in die europäischen Aktien eingepreist», sagte Chris ‌Weston, Analysechef bei Pepperstone. In ​Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,6 Prozent auf 64'512,35 Punkte nach. Die Börse in Shanghai blieb fast unverändert.

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05:30

Am Devisenmarkt gewann der Dollar geringfügig auf 158,45 Yen und ‌legte leicht auf 6,6787 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,8253 Franken. Der Euro stieg um ​0,1 Prozent auf 1,1224 Dollar und zog ​leicht auf 0,9263 Franken an.

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04:15

Die ​Ölpreise zogen an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um ‌0,2 Prozent auf 109,80 Dollar. Das US-Öl WTI notierte kaum verändert bei 103,64 Dollar. Hintergrund war eine Anordnung von US-Präsident ​Donald ​Trump, die einige Sanktionen und ⁠Zölle auf russische Energieprodukte aufhob.

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00:45

Nach der jüngsten Talfahrt hat die technologielastige US-Börse Nasdaq am Montag einen Erholungsversuch gestartet. Der Nasdaq-Auswahlindex 100 legte um 1,17 Prozent auf 29'529,34 Zähler zu. Am Freitag hatte er gemessen an seinem vor knapp zwei Wochen erreichten Rekordhoch 7 Prozent eingebüsst.

Der Dow Jones Industrial, der in letzter Zeit leicht gestiegen war, gab zum Wochenstart um 0,07 Prozent auf 51'966,03 Punkte nach. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,41 Prozent auf 7690,73 Zähler.

«Anleger greifen nach dem Ausverkauf wieder zu», kommentierte Marktanalyst Maximilian Wienke vom Broker Etoro die Gewinne der Techbranche. «Die Erholung bleibt jedoch anfällig», da Anleger hinterfragten, ob die hohen Investitionen in KI-Infrastruktur ausreichend Rendite brächten.

Die Hoffnung liegt nun auf Schwergewichten wie Tesla, Meta und dem erst seit vier Monaten an der Börse gehandelten Weltraum- und KI-Konzern SpaceX. Überzeugten diese mit starken Margen und Ausblicken, könnten die Zweifel an der Rentabilität der KI-Investitionen abnehmen, glaubt Etoro-Analyst Wienke. «Enttäuschungen könnten dagegen die Sorgen über die Finanzierung der KI-Infrastruktur verstärken und den Druck auf den gesamten Technologiesektor erhöhen.»

Besonders deutlich zeigten sich zum Wochenstart die zuletzt von Gewinnmitnahmen besonders gebeutelten Halbleiteraktien erholt: Sandisk gewannen 5,5 Prozent und Western Digital 6,1 Prozent. Zu den wieder besonders gefragten Werten zählen zudem Marvell, Micron und Intel. Sie legten um 2,4 bis 4,1 Prozent zu.

Zu Intel schrieb JPMorgan-Analyst Harlan Sur in seiner Hochstufung vom Sonntag auf «Neutral»: Der Turnaround werde insgesamt zwar Jahre dauern, das Management habe ihn aber bisher solide eingeleitet. Das Thema KI sorge dabei weiter für Rückenwind.

Die Amazon-Aktie sprang an der Dow-Spitze um 5,0 Prozent hoch. Die Analysten von Morgan Stanley erklärten die Aktie des Online-Händlers und Cloud-Computing-Unternehmens zum «Top Pick» und sehen noch rund 40 Prozent Aufwärtspotenzial.

Der Erholungsversuch von CoreWeave war trotz einer frisch ausgesprochenen Kaufempfehlung der US-Investmentbank Goldman Sachs nur von kurzer Dauer. Nach anfänglichen Kursgewinnen schloss das Papier 0,4 Prozent schwächer. Der Anteilschein des Anbieters von KI-Cloud-Computing-Diensten war zuletzt wegen Sorgen über einen möglichen Finanzbedarf unter Druck geraten.

Um knapp 126 Prozent sprang der US-Aktienhinterlegungsschein (ADS) von Silence Therapeutics auf 19,58 Dollar hoch. Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA übernimmt den britischen Spezialpharmahersteller für 20 Dollar je ADS. Damit wird Silence Therapeutics insgesamt mit 1,1 Milliarden Dollar (980 Mio Euro) bewertet.

Beim Stahlkonzern Cleveland-Cliffs sorgte ein überraschend gutes bereinigtes operatives Quartalsergebnis (Ebitda) für einen Kurssprung von 16,3 Prozent.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Portrait von cash-Redaktor Loris Gregorio
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