06:20
Bei der IG Bank wird der Swiss Market Index (SMI) am Mittwoch vorbörslich 0,8 Prozent tiefer gestellt.
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05:30
Die Aussicht auf überraschende Erfolge der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen hat die Anleger verschreckt und die Märkte unter Druck gesetzt. Die US-Aktienfutures gaben nach, während Staatsanleihen zulegten und der Dollar nachgab. In North Carolina eroberte der Demokrat Roy Cooper einen bisher von den Republikanern gehaltenen Senatssitz und versetzte damit Präsident Donald Trump und seiner Partei einen schweren Schlag. Die Demokraten sind Medienberichten zufolge zudem auf Kurs, die Mehrheit im US-Repräsentantenhaus zu erlangen.
Anleger bereiten sich zudem auf eine strengere Regulierung in Bereichen wie Künstlicher Intelligenz (KI) sowie auf einen möglichen legislativen Stillstand vor. «Die Märkte scheinen die Möglichkeit eines stärker als erwarteten Abschneidens der Demokraten einzupreisen, was die Erwartungen an weitere Konjunkturimpulse dämpfen könnte», sagte Charu Chanana, Anlagestrategin bei Saxo in Singapur. Der stärkere Rückgang der Nasdaq-Futures spiegele die Sorge wider, dass ein politischer Machtwechsel zu einer schärferen Aufsicht über KI und grosse Technologiekonzerne führen könnte. «Niedrigere Anleiherenditen könnten jedoch schliesslich für eine gewisse Entlastung sorgen, sodass der anfängliche Ausverkauf nicht unbedingt von Dauer sein muss», fügte sie hinzu.
Besondere Sorgen gelten dem Ausbau von KI-Rechenzentren. Ein möglicher Sieg des Demokraten John Talarico in Texas könnte die Chip-Aktien belasten, sagte Kim Seok-hwan, Analyst bei Mirae Asset Securities. Dies schüre die Sorge vor strengeren Vorschriften für den Bau von KI-Rechenzentren in einem der am schnellsten wachsenden Märkte der USA. «Wenn Texas nach dem Vorbild New Yorks ein Moratorium für Rechenzentren verhängt, könnten sich Projekte weiter verzögern», sagte Kim. «Die heutige Marktreaktion spiegelt eindeutig die Sorgen und die Unsicherheit in diesen Fragen wider.»
In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 4,5 Prozent auf 60'269,56 Punkte nach und der breiter gefasste Topix notierte 3,2 Prozent niedriger bei 3804,53 Zählern. Die Börse Shanghai blieb fast unverändert bei 3604,37 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stagnierte bei 4010,35 Punkten.
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05:15
Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,7 Prozent auf 157,60 Yen und legte 0,2 Prozent auf 6,6843 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,8 Prozent niedriger bei 0,8138 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,5 Prozent auf 1,1252 Dollar und gab um 0,3 Prozent auf 0,9157 Franken nach.
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05:00
Am Ölmarkt zeigten sich die Preise unruhig, nachdem sie am Vortag auf ein Vier-Wochen-Tief gefallen waren. Händler wogen die Gespräche zur Beendigung der Kriege in der Ukraine und im Iran gegen die Sorge ab, dass jüngste Angriffe in beiden Konflikten die Lieferungen weiter stören könnten. Die faktische Blockade der Strasse von Hormus, über die zuvor 20 Prozent des weltweiten Ölangebots transportiert wurden, hat die Energieströme neu geordnet und die Inflationssorgen geschürt.
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01:30
Der Erholungsversuch der New Yorker Technologiebörse Nasdaq am Dienstag ist geglückt. Am Ende behauptete der Auswahlindex Nasdaq 100 allerdings nur ein Plus von 0,68 Prozent auf 28'180,26 Punkte. Damit endete eine dreitägige Serie herber Verluste. Die wieder gefragten Halbleitertitel - inklusive des Branchenriesen Nvidia - wogen insgesamt schwerer als die enttäuschenden Geschäftsaussagen von Apple und Palantir .
Der marktbreite S&P 500 konnte sich mit einem Plus von 0,36 Prozent auf 7568,92 Punkte ebenfalls ein wenig berappeln. Dagegen sank der Leitindex Dow Jones Industrial um 0,38 Prozent auf 51'786,72 Punkte. Er hatte zu Wochenbeginn als einziges der grossen US-Börsenbarometer einen Gewinn ins Ziel gerettet.
Am Tag der viel beachteten Zwischenwahlen (Midterms) in den Vereinigten Staaten hielt sich die Kaufbereitschaft damit in Grenzen. Millionen Amerikaner stimmen an diesem Dienstag über die künftige Zusammensetzung des Parlaments in Washington ab. Bei den Midterms stehen alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und gut ein Drittel der 100 Senatssitze zur Wahl. Bislang halten die Republikaner von US-Präsident Donald Trump eine hauchdünne Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses.
Meinungsforschern und Wahlanalysten zufolge spricht einiges dafür, dass die Demokraten unter dem Eindruck von Trumps schlechten Beliebtheitswerten gestärkt aus der Wahl hervorgehen könnten. Erste Ergebnisse werden nach mitteleuropäischer Zeit in der Nacht zu Mittwoch erwartet.
Die Zwischenwahlen können laut Experten zuvorderst einzelne Sektoren des Aktienmarktes bewegen. Die grosse Richtung dürften im Prinzip weiter die grundlegenden Kurstreiber wie das generelle Gewinnwachstum der Unternehmen oder die Aussicht auf eine nicht zu straffe Zinspolitik der Notenbank vorgeben.
Die schon am Montag im Vorfeld von Zahlen schwachen Apple-Aktien verloren hingegen weitere 2,2 Prozent. Der iPhone-Konzern befürchtet im üblicherweise lukrativen Weihnachtsgeschäft Gegenwind durch stark gestiegene Speicherchip-Preise und enttäuschte mit dem Ausblick auf das laufende Quartal.
Bei der cloudbasierten E-Commerce-Plattform Shopify blieb der Quartalsumsatz zum ersten Mal seit vier Jahren hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Dies schockte die Anleger offenbar: Die Aktien knickten um weitere 8,7 Prozent ein.
(cash/Reuters/Bloomberg/AWP)

