09:57

Überraschend starke Daten zur deutschen Wirtschaftsentwicklung und ein Rückgang beim Ölpreis geben dem Dax Rückenwind. Der deutsche Leitindex notierte ‌am Dienstag im frühen Handel knapp ein halbes Prozent höher bei 26'206,01 Punkten.

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09:41

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Dienstag wenig verändert in den Handel gestartet. Der SMI steht um 09.30 Uhr 0,11 Prozent höher bei 14'463,74 Punkten. Der Mid-Cap-Index SMIM steigt um 0,28 Prozent auf 3170,30 Punkte, der breite SPI um 0,12 Prozent auf 20'336,61 Punkte. Auch andere europäische Börsen wie der Dax und der CAC 40 notieren im Plus.

Belastend wirken vor allem Abgaben beim Schwergewicht Nestlé, während die Mehrzahl der Blue Chips im Plus notiert. Für Bewegung sorgen zudem zahlreiche Halbjahreszahlen von Unternehmen aus den hinteren Reihen.

Im SMI stehen derzeit 13 Gewinner sieben Verlierern gegenüber. An der Spitze liegen Logitech (+1,7 Prozent). Auch ABB (+1,0 Prozent) erholen sich deutlich von den Verlusten des Vortags. Grösster Verlierer unter den Blue Chips ist Amrize (-1,6 Prozent) nach dem überraschenden Abgang des Finanzchefs. Auch Nestlé (-0,4 Prozent) tendieren leichter.

In den hinteren Reihen rücken Swissquote (+2,3 Prozent) deutlich vor. Die Onlinebank profitiert von den weiter steigenden Preisen am Kryptomarkt. Auch Halbleiterwerte wie VAT, AMS Osram und Inficon legen im Vorfeld der Nvidia-Zahlen überdurchschnittlich zu.

Von Halbjahreszahlen beflügelt werden TX Group (+5,3 Prozent) und SMG (+7,0 Prozent). Auch die Titel der Genfer Kantonalbank (+5,0 Prozent) ziehen nach einem markanten Gewinnanstieg im ersten Semester an.

In die andere Richtung geht es für Arbonia (-7,2 Prozent). Das Unternehmen hat wegen Problemen bei einer Software-Einführung die EBITDA-Guidance gesenkt. DKSH (-4,7 Prozent) geben nach einer Rückstufung durch Berenberg ebenfalls deutlich nach.

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09:07

Der Swiss Market Index (SMI) eröffnet unverändert. Gefragt sind ABB (+1,1 Prozent), Logitech (+0,9 Prozent) und Alcon (+0,6 Prozent) auf. 14 Titel stehen höher. Auf der anderen Seite geben Amrize 1,5 Prozent nach sowie Richemont und Nestlé je 0,6 Prozent. 

Bei den Small und Mid Caps brechen Arbonia nach Zahlen um 9,8 Prozent ein und Cham SP geben um 3,3 Prozent nach. Freundlich zeigt sich BCGE (+3,4 Prozent) sowie Leonteq (+2,3 Prozent) nach Bekanntgabe zur Erneuerung im Verwaltungsrat. 

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08:22

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien: 

Allreal: Vontobel bestätigt das Rating Halten und hält am Kursziel von 213 Fr. nach kleineren Schätzungsanpassungen fest. 

Amrize: DA Davidson hat die Abdeckung mit Halten und einem Kursziel von 40,11 Fr. aufgenommen.

DocMorris: Deutsche Bank erhöht das Kursziel auf 12,50 von 11,50 Fr. und belässt die Einstufung auf Buy.

DKSH: Berenberg senkt das Rating auf Halten von Kaufen mit einem Kursziel von 68 Franken. 

Emmi: Berenberg erhöht das Kursziel auf 950 von 900 Franken und belässt die Einstufung auf Buy. 

EFG International: UBS senkt das Kursziel auf 17,20 von 20,70 Fr, die Einstufung lautet weiterhin Neutral.

Siegfried: Vontobel senkt das Kursziel auf 100 von 105 Franken. Die Einstufung lautet weiterhin Buy.

Siegfried: Deutsche Bank bestätigt das Kursziel von 109 Fr. mit Rating Buy. 

Siegfried: Octavian sieht ein Kursziel von 115 Fr. mit Einstufung Buy.

Siegfried: Stifel belässt das Rating auf Buy und hält am Kursziel von 105 Fr. fest. 

Sika: UBS erhöht das Kursziel auf 230 von 220 Franken und belässt die Einstufung auf Buy.

Swiss Life: Kepler Cheuvreux erhöht das Kursziel auf 940 von 870 Franken und belässt die Einstufung auf Hold.

Swiss Prime Site: Barclays senkt das Rating in einer Branchenstudie auf Equal Weight von Overweight und reduziert das Kursziel auf 125 von 160 Franken.

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08:03

Der Swiss Market Index (SMI) wird zum Start von der Bank Julius Bär 0,16 Prozent höher gesehen. Bis auf Amrize, welche 0,4 Prozent nachgeben, sind die anderen 19 SMI-Titel leicht höher gestellt. 

Im SMIM können sich Ems mit einem Kursplus von 1,1 Prozent abheben, während DKSH nach einer Herunterstufung 1,4 Prozent tiefer angezeigt werden. Alle anderen Valoren tendieren etwas fester. 

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07:42

Der Dax wird am Dienstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Handel starten. Am ‌Montag ⁠hatte der deutsche Leitindex knapp im Minus bei 26'106,60 Punkten geschlossen. ⁠Nach unten ging es auch für die technologielastigen US-Indizes.

Für schlechte Stimmung an den ‌Börsen sorgten zum Wochenstart der Handelsstreit zwischen den ‌USA und Kanada und die Aussicht ​auf neue US-Sanktionen gegen den Iran. Die US-Regierung kündigte am Montag eine mögliche Ausweitung ihrer Sanktionen gegen den Iran an, setzt diese aber noch nicht in vollem Umfang um. Zwar belegte das US-Finanzministerium fast 60 ‌Unternehmen, Einzelpersonen und Schiffe mit Strafmassnahmen und ging gegen fünf Sektoren vor. Die angedrohte Bestrafung von Ländern, die Geschäftsbeziehungen zum Iran unterhalten, wurde jedoch ​aufgeschoben. 

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07:07

Der ungewöhnliche Tiefststand des Volatilitätsindex (VIX) auf den S&P 500 Index am 14. August seit Jahresbeginn, nach einem kriegsbedingten Höchststand im März, spiegelt die inverse Beziehung zwischen der VIX-Entwicklung und den Aktienrenditen wider, wobei der S&P 500 aktuell nahe Rekordhochs notiert, schreiben die Experten der Researchboutique Datatrek in einer Kundennotiz am Dienstag.

Historisch gesehen erreiche der VIX seinen Tiefststand tendenziell im November oder Dezember, was saisonal bedingt einen positiven Trend zum Jahresende darstelle. Das grösste Risiko gehe vom Oktober aus, der historisch gesehen zu den unberechenbarsten Monaten des VIX zähle und nun auch der erste Monat mit einer Wahrscheinlichkeit von über 50 Prozent für eine Zinserhöhung der US-Notenbank sei.

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06:25

Der Swiss Market Index (SMI) wird von der IG Bank vorbörslich 0,16 Prozent höher indiziert. Derweil geht die Bilanzsaison weiter. Aus der zweiten Reihe präsentieren die LUKB die Quartalszahlen, während Arbonia, BCGE,Cham SP, Epic, Molecular Partners, Orior, SMG, TX Group, Valartis und VP Bank die Halbjahreszahlen vorlegen. 

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06:15

Der japanische Nikkei-Aktienindex gab am Dienstag nach, da Chip-Aktien den Kursverlusten ihrer US-Pendants folgten, da die Anleger angesichts der bevorstehenden Gewinnveröffentlichung von Nvidia zurückhaltend reagierten.

Der Nikkei stand im frühen Handel bei 65'197,7 Punkten, was einem Minus von 0,5 Prozent entspricht, während der breiter gefasste Topix leicht um 0,06 Prozent auf 4075,83 Punkte zulegte.

«Der Markt zeigt sich vor der für Mittwoch erwarteten Gewinnmitteilung von Nvidia zurückhaltend», sagte Shuutarou Yasuda, Marktanalyst beim Tokai Tokyo Intelligence Laboratory. «Aber Value-Aktien zeigen sich stark, beispielsweise Reedereien, die tendenziell gekauft werden, wenn die Spannungen im Nahen Osten zunehmen», fügte er hinzu.

Der Schifffahrtssektor stieg um 2,91 Prozent und war damit der beste Performer unter den 33 Branchen-Teilindizes der Tokioter Börse (TSE).

Der S&P 500 und der Nasdaq schlossen am Montag im Minus, belastet von Technologieaktien, da die Anleger die neuen US-Wirtschaftssanktionen gegen den Iran abwägten und sich auf eine Woche vorbereiteten, in der auch ein mit Spannung erwarteter Inflationsbericht ansteht. Die Quartalsergebnisse des Chipherstellers Nvidia dürften ein wichtiger Impulsgeber für die Märkte sein. Jegliche Anzeichen einer Wachstumsverlangsamung könnten die Sorgen über überzogene Bewertungen erneut schüren. Die Aktien von Nvidia fielen zum siebten Handelstag in Folge.

In Japan verlor der Hersteller von Chip-Testgeräten Advantest 3,33 Prozent und der Hersteller von Chip-Fertigungsanlagen Tokyo Electron 1,03 Prozent. Der Speicherchip-Hersteller Kioxia verlor 1,37 Prozent. Auch Kursverluste bei Samsung Electronics belasteten die japanischen Chip-Aktien, so Yasuda. Samsung Electronics notierte am Dienstag 3,5 Prozent niedriger, nachdem die Aktie am Vortag um 8,70 Prozent gefallen war, da der Rekordplan des Chipherstellers zur Ausschüttung von 79 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre die Anleger enttäuschte.

Von den mehr als 1500 Aktien, die am Prime Market der TSE gehandelt wurden, legten 53 Prozent zu, 43 Prozent gaben nach und 3 Prozent notierten unverändert.

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06:11

Im asiatischen Devisenhandel rückte der Dollar zum Franken um 0,15 Prozent auf 0,8037 vor, während der Euro 0,1 Prozent auf 0,9369 Franken avancierte. Der Schweizer Franken bleibt als Carry Trade ein bevorzugtes Instrument. 

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06:07

Der Ölpreis für die Sorte Brent notiert weirerhin über der Marke von 93 Dollar bei 93,67 Dollar pro Barrel. Das ist ein Plus von 0,53 Prozent.  In der Strasse von Hormus ist erneut ein Öltanker angegriffen worden. Er sei vor der Küste des Omans von einem «unbekannten Geschoss» getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Dabei sei der Maschinenraum beschädigt und das Schiff manövrierunfähig gemacht worden. Die Besatzung sei in Sicherheit, hiess es. Der Vorfall ereignete sich demnach neun Seemeilen (rund 17 Kilometer) nordöstlich des Ortes Asch Schischah. Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb unklar.

Der Iran blockiert mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr durch die Meerenge immer noch weitestgehend. Die Strasse von Hormus ist eine wichtige Passage für Öl-, Gas- und Düngerexporte aus den Staaten am Persischen Golf. Dies hat Folgen für die ganze Weltwirtschaft. Teheran verlangt, dass Schiffe ausschliesslich eine vom Iran festgelegte Route entlang der eigenen Küste nehmen und hatte wiederholt erklärt, nur die von Teheran vorgegebene Route durch die Strasse von Hormus sei sicher.

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00:05

US-Technologieaktien haben am Montag erneut geschwächelt. Standardwerte legten dagegen überwiegend moderat zu. Negative Vorgaben aus Asien, die am Mittwoch nachbörslich anstehenden Quartalszahlen von Nvidia sowie Spekulationen über Preiserhöhungen wegen steigender Kosten bei der KI-Chip-Koryphäe verunsicherten.

Im Blick stand zudem die Pressekonferenz der US-Regierung über Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, die die Anleger an den US-Börsen aber kaum bewegte. Finanzminister Scott Bessent sprach vom Start eines «wirtschaftlichen Grossangriffs auf die weltweiten Finanzverbindungen des Iran», bis das Regime dort «völlig isoliert» sei. Dafür kontaktiere Trump weltweit Staats- und Regierungschefs und fordere diese auf, die Zusammenarbeit mit dem Iran einzustellen.

Ziel der USA ist es, dass die für die Weltwirtschaft wichtige Strasse von Hormus vom Iran wieder freigegeben wird. Dieser dagegen warnte die Vereinigten Staaten vor schweren Konsequenzen eines Wirtschaftskriegs.

Der überwiegend mit Standardwerten bestückte Dow Jones Industrial ging mit plus 0,26 Prozent auf 53'417,16 Punkte aus dem Tag. Der marktbreite S&P 500 sank um 0,28 Prozent auf 7652,86 Zähler, während der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 0,97 Prozent auf 29'023,18 Punkte einbüsste.

Unter den sogenannten Magnificent Seven, den sieben grössten Techgiganten der USA, waren Nvidia mit minus 2,9 Prozent und Tesla mit minus 3,8 Prozent die Verlierer. Die restlichen fünf Mitglieder, Alphabet, Amazon, Apple, Meta und Microsoft verbuchten Gewinne.

Bei Nvidia frage man sich, ob der KI-Chiphersteller die hohen Erwartungen übertreffen könne, und auch wie deutlich, hiess es am Markt. Deutsche-Bank-Experte Jim Reid verwies zudem darauf, dass der Aktienkurs nach den letzten vier Veröffentlichungen stets nachgegeben habe, da die positiven Überraschungen nicht mehr so deutlich gewesen seien wie in der Vergangenheit.

Im Gefolge gaben die Aktien von Arm Holdings, Applied Materials, Intel, Micron und Sandisk um bis zu 6,5 Prozent nach.

Tesla litten unter einer umfangreichen Rückrufaktion. Knapp drei Millionen Elektroautos werden in China derzeit wegen Sicherheitsproblemen mit versenkbaren Türgriffen zurückbeordert. Medienberichten zufolge handelt es sich um die bisher grösste Rückrufaktion eines Autoherstellers in China. Betroffen sind sowohl dort produzierte als auch importierte Tesla-Fahrzeuge.

Die Aktie des Klebstoffherstellers und Henkel-Konkurrenten H.B. Fuller gab um 1,2 Prozent nach. Der Verwaltungsrat lehnte das Übernahmeangebot des Investors Ancora für die Sparte Building Adhesives als unzureichend ab.

Für Hims & Hers Health ging es um 8,0 Prozent abwärts. Die Telemedizin-Plattform wurde von Visa wegen übermässiger Kundenbeschwerden im Bereich ihrer Abonnements für Gewichtsabnahme-Produkte verwarnt.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Thomas Daniel Marti
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