11:35

Der Leitindex SMI sinkt gegen Mittag um 0,72 Prozent auf 14'204,78 Punkte, das Tagestief liegt bei 12'181 Stellen. Der SMIM notiert derweil 0,32 Prozent tiefer bei 3105,43 und der breite SPI 0,66 Prozent tiefer bei 19'977,19 Punkten. Der deutsche Dax gibt gleichzeitig 0,29 Prozent nach, der französische CAC 40 0,39 Prozent.

Ein Belastungsfaktor für den SMI ist, dass die beiden Firmen mit Zahlen und Neuigkeiten die Investoren enttäuscht haben. Partners Group (-4,4 Prozent) und ABB (-3,1 Prozent) führen die Verliererliste bei den Blue Chips an.

Bei ABB haben die am Morgen vorgelegten Zahlen zum zweiten Quartal zwar insbesondere beim Auftragseingang die Erwartungen klar übertroffen. Allerdings wird die gleichzeitig angekündigte Milliardenübernahme in Grossbritannien von einigen Analysten als teuer bewertet. Der Preis sei «stolz».

Bei der Partners Group wurden die ersten Angaben zum Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr zwar grundsätzlich als zufriedenstellend gewertet. Einige Analysten betonen aber, dass der Vertrauensverlust nach wie vor tief sitze. «Partners Group hätte viel bessere Zahlen präsentieren müssen, um aus dem Tal der Tränen zu kommen», so ein Börsianer.

Dahinter erleiden noch UBS (-1,3 Prozent) und Lonza (-1,2 Prozent) Verluste von mehr als 1 Prozent.

Die drei Schwergewichte haben sich mit Einbussen von 0,2 Prozent (Novartis) bis 0,8 Prozent (Nestlé) im Mittelfeld eingereiht.

Die wenigen Gewinner sind Amrize (+1,0 Prozent), Richemont (+0,7 Prozent), Alcon (+0,4 Prozent) und Geberit (+0,1 Prozent). Richemont setzen damit den Höhenflug vom Vortag fort, als das Unternehmen mit sehr guten Zahlen überrascht hatte. Nun folgen diverse positive Analystenkommentare.

Am breiten Markt fallen Autoneum mit Abgaben von 5,4 Prozent negativ auf. Der zuständige Analyst der UBS hat das Kursziel markant reduziert und begründet dies mit der schwachen Nachfrage im Automobilsektor. Auch Aryzta (-3,3 Prozent) bekommen einen negativen Kommentar aus dem Hause UBS zu spüren.

Auf der anderen Seite ziehen Mobilezone (+5,3 Prozent) markant an. Der Grund dürfte sein, dass der zuständige ZKB-Analyst den Scheinwerfer auf das wenig beachtete Papier gerichtet hat. Die Bewertung sei moderat und die Dividendenrendite mit gut 6 Prozent sehr hoch, meint er.

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11:00

Trotz starker Geschäftszahlen sowie der angehobenen Umsatz- und Investitionszielen können TSMC-Aussagen am Donnerstag weitere Verluste bei Halbleiteraktien nicht verhindern. Zur Wochenmitte war bereits der gute Quartalsbericht des niederländischen Chipindustrie-Ausrüsters ASML weitgehend verpufft.

Die offiziellen Quartalszahlen hätten die teils bereits bekannten Eckdaten lediglich bestätigt, und «die Skepsis der Investoren über die weitere Entwicklung im KI- und Rechenzentrumsgeschäft in der spätzyklischen Phase bleibt», sagt Analyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.

Infineon sanken am Dax-Ende um 2,5 Prozent, und für MDax-Schlusslicht Siltronic sowie die Indexnachbar Aixtron und Suss ging es um bis zu 4,3 Prozent bergab. In der Schweiz verlieren ams Osram über 3 Prozent, ebenso Inficon und Huber+Suhner. Bei Comet sind es sogar fast 4 Prozent. VAT hält den Verlust vergleichsweise in Grenzen mit 2,5 Prozent.

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10:30

Die Ölpreise haben am Donnerstag trotz erneuter Angriffe im Iran-Konflikt nicht weiter zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt unter 84,50 US-Dollar, das sind 1,3 Prozent weniger als am Vortag. Die Ölpreise haben sich damit nach einem dreitägigen kräftigen Anstieg stabilisiert.

Allein am Mittwoch hatte das US-Militär zwei weitere Angriffswellen gegen den Iran gestartet. Die jüngste begann um 15.00 US-Ostküstenzeit (21.00 Uhr deutscher Zeit) und endete sechs Stunden später, wie das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf der Plattform X mitteilte.

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10:00

Der Dax hat am Donnerstag seinen Abwärtskurs fortgesetzt. Der deutsche Leitindex notierte zur Eröffnung ‌kaum ⁠verändert bei 25.018,95 Punkten. Danach drehte er ins Minus ⁠und gab rund ein halbes Prozent auf 24.934 Zähler nach.

«Die Luft ‌im Dax ist raus, solange nicht ‌mehr Klarheit über den Nahostkonflikt ​besteht», sagte Jochen Stanzl, Chefanalyst bei der Consorsbank. Ausserdem sorgten sich die Anleger über die Berichtssaison. Zwar erwarteten sie, dass deutsche Unternehmen abermals ihre Widerstandskraft gegenüber höheren Energiepreisen unter ‌Beweis stellen werden. «Aber Resilienz allein genügt nicht, um die bisher einjährige Seitwärtsspanne im Dax wirklich nachhaltig nach oben aufzulösen.»

Im ​Rampenlicht bei den Unternehmen stand Delivery Hero. ​Uber hat wie erwartet den ​Aktionären des deutschen Essenslieferanten ein Angebot über 41,50 Euro je Anteilsschein vorgelegt. ‌Die Delivery-Hero-Aktien konnten ihre anfänglichen Gewinne von bis zu 1,5 Prozent jedoch nicht halten. Die Titel drehten ins Minus ​und ​lagen zuletzt knapp ⁠ein Prozent tiefer bei 37,89 Euro.

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09:30

Der Leitindex SMI notiert eine halbe Stunde nach Eröffnung 0,58 Prozent im Minus bei 14'224,43 Punkten. Der Mid-Cap-Index SMIM der mittelgrossen Werte verliert 0,34 Prozent auf 3104,68 Punkte und der SPI 0,46 Prozent auf 20'018,10 Zähler.

Laut einem Analysten gibt es derzeit eine «richtungslosen Grundtendenz» an den Märkten sowie eine «ausgeprägte Unentschlossenheit der Marktteilnehmer». Dies führe nach den moderaten Gewinnen vom Vortag nun wieder zu Abgaben.

Ein Belastungsfaktor ist ausserdem die weitere Eskalation im Iran-Krieg. Nach den neuen Angriffen und Drohungen der USA gegen den Iran scheint eine diplomatische Lösung erneut in weite Ferne gerückt zu sein. Das US-Militär startete zuletzt gleich zwei Angriffswellen und attackierte zudem ein Schiff, das gegen die Blockade iranischer Häfen verstossen haben soll. Beim Ölpreis sorgte dies allerdings für keinen weiteren Schub. Er verharrte bei etwa 85 US-Dollar.

Zudem ist das Zollthema zurück. Die US-Regierung will diverse Importgüter aus Brasilien mit einem Zollsatz in Höhe von 25 Prozent belegen. Vorangegangen sei eine Untersuchung, die eine Vielzahl von unfairen Handelspraktiken offenbart habe, hiess es zur Begründung. Fällig werden die Zölle bereits ab Mittwoch nächster Woche.

Die Abgaben halten sich beim Gros der Titel in Grenzen. Die grosse Ausnahme sind Partners Group, die um 8,1 Prozent einbrechen. Die Zahlen vom Vorabend und die Aussagen des Managements zu den Geldabflüssen überzeugen die Marktteilnehmer offensichtlich nicht.

Klar im Minus sind auch ABB (-2,1 Prozent). Das Unternehmen übertraf zwar mit den wichtigsten Zahlen zum Q2 die Erwartungen der Analysten. Die gleichzeitig angekündigte Milliardenübernahme in Grossbritannien wird aber zum Teil kritisch beäugt. Sie sei sehr teuer.

Abgesehen davon fallen noch Lonza (-1,1 Prozent), Zurich (-1,0 Prozent) und Logitech (-0,8 Prozent) mit überdurchschnittlichen Abgaben auf. Die beiden einzigen Gewinner sind derweil Amrize (+0,9 Prozent) und Roche (+0,1 Prozent).

Unverändert notieren Richemont, nachdem diverse Analysten mit Rating- und Kurszielerhöhungen auf die sehr guten Ergebnisse vom Vortag reagiert hatten.

Am breiten Markt fallen Autoneum (-4,9 Prozent) nach einer Kurszielsenkung durch die UBS auf.

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09:00

Der SMI verliert zu Handelsbeginn 0,4 Prozent.

Die einzigen Titel im Plus sind Amrize, Holcim, Kühne+Nagel, Sika und die UBS. Auch ABB gehört anfangs zu den Gewinnern und legt 0,2 Prozent zu, bevor die Aktie ins Minus fällt (-2,6 Prozent).

Die Partners-Group-Aktie gibt 6 Prozent nach. Trotz rekordhoher Neugeldzuflüsse von 16 Milliarden Dollar im ersten Halbjahr belastet die Aussicht auf ein geringeres Wachstumstempo als in der Vergangenheit. Vontobel sieht die Aktie jedoch bereits auf einem Niveau, das ein deutlich vorsichtigeres Szenario widerspiegelt.

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08:30

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien: 

Partners Group: Jefferies senkt auf 710 (760) Fr. mit HOLD. 

Aryzta: Aktie für die UBS ein Kauf bis 70 (81) Fr. 

Autoneum: UBS setzt den Rotstift an mit NEUTRAL bis 120 (175) Fr. 

Bachem: Jefferies erhöht auf 52 (46) Fr. mit UNDERPERFORM.

Richemont: Royal Bank of Canada geht auf OUTPERFORM (Sector Perform) bis 220 (200) Fr.

Richemont: UBS erhöht auf 221 (213) Fr. mit BUY.

Richemont: Kepler Cheuvreux erhöht auf 220 (180) Fr. mit BUY.

Richemont: Berenberg Bank erhöht auf 170 (155) Fr. mit HOLD

Richemont: Barclays erhöht auf 220 (200) Fr. mit OVERWEIGHT

Richemont: Jefferies erhöht auf 220 (200) Fr. mit BUY,

Richemont: Basler KB erhöht auf 230 (190) Fr. mit ÜBERGEWICHTEN

Richemont: J.P. Morgan erhöht auf 220 (200) Fr. mit OVERWEIGHT

Richemont: Bernstein Société Générale erhöht auf 240 (200) Fr. mit OUTPERFORM. 

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08:00

Der SMI dürfte am Donnerstag 0,47 Prozent höher starten. Alle Titel stehen höher.

ABB gewinnt nach Quartalszahlenpublikation 3,3 Prozent, Partners Group 1,6 Prozent. Richemont dürfte den gestrigen Aufschwung mitnehmen und legt vorbörslich weitere 0,9 Prozent zu. Am breiten Markt fallen Autoneum mit Kursverlusten von fast 2 Prozent auf. 

Die Kursreaktionen der Chipwerte VAT, Comet, Inficon, ams Osram dürften nach Börsenstart spannend sein. Dank einer ungebrochenen Nachfrage nach KI-Prozessoren hat TSMC seinen ‌Gewinn erneut ⁠überraschend stark gesteigert. Der wichtigste Wachstumstreiber für ​das taiwanische Unternehmen, das ​den weltgrössten Halbleiter-Konzern Nvidia und ​den iPhone-Anbieter Apple zu seinen Kunden zählt, ‌ist das Geschäft mit modernen Hochleistungschips. 

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06:55

Am Donnerstag richtet sich der Fokus der Schweizer Anleger auf die Aktien von Partners Group. Trotz negativer Schlagzeilen setzt der Finanzinvestor seinen Wachstumskurs fort, wie aus den gestern veröffentlichten Zahlen hervorgeht. 

Im ersten Halbjahr 2026 warb die ‌Schweizer Gesellschaft bei ⁠ihren Kunden rekordhohe 16 Milliarden Dollar an neuen Geldern ein. Damit übertraf ⁠das Unternehmen Analystenschätzungen leicht. Insgesamt verwaltete Partners Group zur Jahresmitte 186 Milliarden Dollar. «80 Prozent des Geschäfts stehen gut da», sagte Konzernchef David Layton in einer Investorenkonferenz. «Bei ‌20 Prozent gibt es meiner Ansicht nach jedoch noch Nachholbedarf.»

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06:10

Der SMI wird 0,03 Prozent höher erwartet.

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05:00

Eine Schwäche im Chip-Sektor hat die asiatischen Börsen am Donnerstag belastet. Anleger zeigten sich vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen des Branchenschwergewichts TSMC ‌zurückhaltend. Selbst ⁠gute Nachrichten konnten die Stimmung nicht heben: Die Aktien von ASML, dem wichtigsten Ausrüster ⁠der Chip-Industrie, schlossen trotz angehobener Umsatzprognosen leicht im Minus. «Ich glaube nicht, dass es eine einzelne negative ‌Schlagzeile gibt, die den Ausverkauf bei Halbleitern antreibt», schrieb JPMorgan-Händler Brian ‌Heavey in einer Notiz. «Ich denke, es zeigt ​nur, wie hoch die Messlatte für die Chip-Ergebnisse liegt.» Der breiteste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans rutschte um 1,7 Prozent ab. Der südkoreanische Kospi brach um 6,3 Prozent ein, belastet von Kursverlusten bei Samsung und SK Hynix. Der japanische Nikkei-Index fiel um drei ‌Prozent. Gleichzeitig trieben die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten den Ölpreis weiter in die Höhe.

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04:00

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 162,11 Yen und legte leicht auf ​6,7704 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher ​bei 0,8061 Franken. Parallel dazu blieb der Euro ​fast unverändert bei 1,1462 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 0,9240 Franken an. Das Pfund Sterling erreichte ‌ein Zwei-Monats-Hoch von 1,3538 Dollar. Händler verwiesen auf die Erwartung, dass der voraussichtlich neue Labour-Chef Andy Burnham einen finanzpolitisch konservativen Kurs einschlagen werde.

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03:00

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der ​Nordsee ​um 0,5 Prozent auf 85,36 Dollar ⁠je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,7 Prozent ​fester bei 80,17 Dollar. Der ⁠Goldpreis notierte stabil bei 4055 Dollar je Feinunze.

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02:00

Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,29 Prozent im Plus bei 52.658,64 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,38 Prozent auf 7.572,40 Zähler nach oben. Dagegen fiel der technologielastige Nasdaq 100 um 0,28 Prozent auf 29.502,60 Punkte.

In den USA hat sich der Anstieg der Erzeugerpreise merklich verlangsamt. Bereits am Dienstag hatten die Verbraucherpreise die gleiche Tendenz gezeigt und dem Markt damit etwas Schwung gegeben.

Geopolitisch bleiben die Spannungen in Nahost im Anlegerfokus, zumal die Ölpreise wieder stiegen, nachdem US-Präsident Donald Trump dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht hatte. Unterdessen startete das US-Militär nach eigenen Angaben die zweite Angriffswelle des Tages gegen den Iran. Die Angriffe richten sich demnach gegen militärische Fähigkeiten des Irans, die dafür genutzt worden seien, Handelsschiffe in der Strasse von Hormus zu bedrohen.

Die Aktie von Apple erklomm ein Rekordhoch und gewann als Dow-Spitzenreiter 4,0 Prozent. Rückenwind kam von guten Nachrichten zum iPhone-Absatz sowie von einem entscheidenden regulatorischen Durchbruch für die KI-Plattform des Technologiekonzerns in China. Apple verbuchte mit dem Mobiltelefon im zweiten Quartal einen Rekordanteil von 20 Prozent am globalen Smartphone-Markt, obwohl die gesamten Auslieferungen der Branche aufgrund einer gravierenden Speicherknappheit auf den niedrigsten Stand seit 2013 fielen.

Zudem erhielt Apple die lang erwartete staatliche Genehmigung zur Einführung von Apple Intelligence in China, was dem Unternehmen auf dem weltweit am härtesten umkämpften Smartphone-Markt möglicherweise einen Schub verleihen könnte. Dies schliesse eine der zentralen Lücken in der KI-Strategie von Apple, die von Analysten bemängelt worden sei, hiess es am Markt.

Im Fokus standen zudem die Papiere von Paypal , die um mehr als 17 Prozent auf 55,52 Dollar nach oben schnellten. Der Zahlungsdienst steht laut Kreisen vor einer möglichen Übernahme. Der Zahlungsabwickler Stripe und der Finanzinvestor Advent hätten über 50 Milliarden US-Dollar für den Fintech-Pionier geboten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Offerte soll einem Eingeweihten zufolge bei rund 60 Dollar je Aktie liegen.

Quartalszahlen legten unter anderem die US-Bank Morgan Stanley vor. Zudem berichtete der im Dow notierte Arzneimittelhersteller Johnson & Johnson (J&J) über sein abgelaufenes Jahresviertel. Morgan Stanley überzeugte ähnlich wie am Tag zuvor JPMorgan und Goldman Sachs mit sprudelnden Einnahmen in den wichtigsten Geschäftsbereichen. Die Aktie legte um 0,4 Prozent zu. Für J&J ging es um 2,7 Prozent nach unten. Zwar hob der Konzern seine Jahresziele an, doch am Markt wurde auf durchwachsene Umsätze bei Arzneien hingewiesen.

Die Aktien von SpaceX fielen im Handelsverlauf erstmals seit dem Börsengang Mitte Juni unter den Ausgabepreis von 135 US-Dollar. Am Ende schafften es die Papiere des Raumfahrt- und KI-Konzerns von Tesla-Chef Elon Musk mit minus 0,6 Prozent auf 135,27 Dollar aber knapp über die Marke. Nach der ersten Euphorie im Zuge des Rekord-Börsengangs und der Bestmarke am dritten Handelstag bei 225,64 Dollar war es für die Titel auf Talfahrt gegangen.

Einen Kursverlust von gut 15 Prozent musste Pentair verkraften. Das Unternehmen für Wasseraufbereitung kappte sein Jahresergebnisziel. Die kanadische Bank RBC strich daraufhin ihre «Outperform»-Erwartung für die Aktie. Dabei wurde auch auf den überraschenden Weggang des Finanzchefs nach nur vier Monaten im Amt verwiesen.

Die Aktien von Lucid erholten sich mit plus 29 Prozent deutlich von ihrem jüngsten Kursverfall. Am Dienstag hatten sie nach Bekanntwerden eines Berichts über die Prüfung strategischer Optionen durch den US-Elektroauto-Hersteller - darunter die Anmeldung eines Insolvenzverfahrens nach Chapter 11 oder den Rückzug von der Börse - zeitweise bis zu 55 Prozent eingebüsst. Das Unternehmen hatte den Bericht zurückgewiesen.

Aisha Gutknecht arbeitet seit Juli 2024 als Redaktorin für cash.ch.
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