13:05

Die US-Futures auf dem Dow Jones und dem breiteren S&P 500 notieren praktisch unverändert. Die Futures des Tech-Index Nasdaq sind 0,1 Prozent tiefer.

Der SMI gewinnt nach dem Mittag noch 0,1 Prozent.

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12:00

Am Devisenmarkt haben Inflationsdaten aus der Eurozone die Gemeinschaftswährung gestützt. So stieg die Teuerung in Italien deutlich stärker an als erwartet und liegt weiter klar über dem Ziel der EZB.

Zuvor war bereits die Inflation in Frankreich auf den höchsten Stand seit zwei Jahren gestiegen. Diese Entwicklung macht eine Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank wahrscheinlicher.

Zum US-Dollar notiert der Euro mit 1,1355 ein wenig höher als am frühen Morgen mit 1,1336. Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9466 mehr oder weniger auf der Stelle.

Derweil verharrte das Dollar/Franken-Paar in einer engen Spanne mit Kursen von zuletzt 0,8336.

Am Nachmittag rücken dann US-Daten in den Fokus. Mit dem ADP-Report gibt es einen ersten Hinweis auf den am Freitag anstehenden offiziellen US-Arbeitsmarktbericht. Zudem wird mit dem PCE-Preisindex das bevorzugte Inflationsmass des Fed veröffentlicht.

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11:44

Der SMI gewinnt gegen Mittag noch 0,2 Prozent auf 13'936,78 Punkte, im frühen Handel war er noch bis auf 14'037 Zähler gestiegen. Insgesamt dürfte es für den Leitindex auch kaum zu einem positiven dritten Quartal reichen – dazu fehlen noch rund 240 Punkte. Der Mid-Cap-Index SMIM notiert unverändert, während der breite SPI um 0,1 Prozent auf 19'746,72 Zähler steigt.

Am Schweizer Aktienmarkt versucht sich der SMI am Mittwoch an einem versöhnlichen Quartalsende. Allerdings sind einige der frühen Gewinne wieder abgeschmolzen. Insgesamt stützen sich die Märkte europaweit auf eine Erholung an der Wall Street und positive Notierungen in Japan. Allerdings ist die Lage mit den anhaltend hohen Energiepreisen, nachlassender Konsumlaune und steigenden Anleiherenditen durchaus fragil, heisst es von Händlern. «Die Gefahr einer Stagflation lässt sich nicht länger ausblenden. Zudem nähern sich die Anleiherenditen einem Niveau, das zu einer echten Konkurrenz für Aktien werden kann», sagte ein Börsianer.

Entsprechend gross sei das Interesse an den Preis- und Konjunkturdaten aus den USA am Nachmittag. Sie haben einen wichtigen Einfluss auf die weitere Geldpolitik des Fed. Mit dem ADP-Bericht wird zudem ein erster Hinweis auf den grossen US-Jobbericht am Freitag veröffentlicht. Und mit dem PCE-Preisindex steht das von der US-Notenbank Fed bevorzugte Inflationsmass auf der Agenda. «Für die Aktienmärkte ist dabei weniger entscheidend, ob die Daten gut oder schlecht ausfallen. Vielmehr ist wichtig, welche Reaktion sie am Anleihemarkt auslösen», so der Händler.

Weit vorne im Kurstableau sind Galderma (+0,7 Prozent) zu finden. Neue Dreijahres-Daten zu Nemluvio für die Behandlung von Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis stärken laut Analysten die Wettbewerbsposition des Dermatologiekonzerns bei atopischer Dermatitis.

Auch Roche (+0,4 Prozent) lieferte positive Daten. Für sein MS-Medikament Fenebrutinib hat die US-Gesundheitsbehörde den Zulassungsantrag akzeptiert und den «priority review»-Status erteilt.

Die Indexspitze präsentiert sich gemischt durch verschiedene Branchen: Partners Group (+1,9 Prozent) führen vor Amrize (+1,1 Prozent) und Galerma (+0,7 Prozent). Auch auf den hinteren Rängen geht es mit Schlusslicht Swiss Re (-0,6 Prozent), ABB (-0,6 Prozent) und Logitech (-0,5 Prozent) bunt zu.

Bei Julius Bär (-0,8 Prozent) setzen trotz einer Hochstufung durch Morgan Stanley leichte Gewinnmitnahmen ein. Am Vortag hatten die Titel mit dem Abschluss des Finma-Verfahrens über 7 Prozent gewonnen. Bei Kühne+Nagel (-1,6 Prozent) hilft eine Kurszielerhöhung durch Barclays wenig – die Analysten bleiben nämlich mit 200 Franken unter dem aktuellen Niveau von 221,90 Franken und entsprechend bei «Underweight».

Trotz eines überraschenden Abgangs von CEO und VRP Thomas Oetterli legen Rieter (+2,8 Prozent) kräftig zu. Nachfolger auf dem CEO-Posten wird Daniel Lippuner. Laut ZKB hat zwar die Pressemitteilung die Amtszeit von Oetterli positiv bewertet, «der Aktienkurs aber nicht.» Die Börse richtet nun den Blick offenbar nach vorn.

Gefragt sind weiterhin DocMorris (+5,3 Prozent). Nach der Prognoseerhöhung von Konkurrent Redcare zum Wochenstart nimmt laut Händlern nun auch das Analysehaus Cantor die Bewertung in einer Branchenstudie mit «Overweight» auf.

Bei Lindt&Sprüngli (-0,3 Prozent) hagelt es indes nach der gestrigen Umsatzwarnung negative Analystenkommentare. Unter anderem senkt Oddo BHF das Rating auf «Underweight», Goldman Sachs, Barclays und die UBS reduzieren die Kursziele.

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10:50

Der SMI hält sich am Mittwochmorgen in den Gewinnen mit einem Plus von 0,3 Prozent.

Partners Group (+1,7 Prozent), Amrize (+1,2 Prozent) und Sadoz (+1,0 Prozent) führen den Leitindex an. ABB (-0,7 Prozent) bilden das SMI-Schlusslicht. Die Schwergewichte Nestlé (+0,6 Prozent), Novartis (+0,6 Prozent) und Roche (+0,5 Prozent) stehen ebenfalls im Plus.

Am breiten Markt gewinnen Rieter (+3,8 Prozent). Der Textilmaschinenhersteller gab einen CEO-Wechsel bekannt. DocMorris (+3,6 Prozent) können die Gewinne halten.

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09:37

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien

Lindt&Sprüngli: UBS senkt auf 120'000 (125'000) Fr. - Buy

Lindt&Sprüngli: Goldman Sachs senkt auf 81'000 (90'000) Fr. - Sell

Lindt&Sprüngli: Barclays senkt auf 80'000 (89'000) Fr. - Underweight

Novartis: Goldman Sachs erhöht auf 113 (110) Fr. - Sell

Nestlé: Goldman Sachs senkt auf 91 (92) Fr.

Sandoz: Kepler Cheuvreux erhöht auf 90 (80) Fr. – Buy

VAT: Barclays erhöht auf 860 (780) Fr. - Overweight

Kühne+Nagel: Barclays erhöht auf 200 (175) Fr. - Underweight

Helvetia Baloise: Julius Bär erhöht auf 205 (200) Fr. - Hold

Skan: UBS erhöht auf 77 (65) Fr. - Buy

Glencore: Berenberg erhöht auf 7,80 (7,40) GBP - Buy

DSM-Firmenich: Barclays erhöht auf 98 (92) EUR - Equal Weight

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09:20

Der Swiss Market Index (SMI) startet am Mittwoch 0,8 Prozent höher in den Handel.

Seit einigen Tagen pendelt der Leitindex um die Marke von 14'000 Punkten. Auch der SMIM für die mittelgrossen Werte startet mit +0,5 Prozent freundlich.

Für Roche (+0,7 Prozent) gab es positive Nachrichten zu seinem MS-Mittel Fenebrutinib. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den Zulassungsantrag angenommen und den Status «priority review» erteilt.

Derweil präsentierte auch Galderma (+1,2 Prozent) neue unterstützende 3-Jahres-Daten zu seinem Medikament Nemluvio für die Behandlung von Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis.

Auch Julius Bär (0,7 Prozent) steigen nach einem positiven Analystenkommentar. Morgan Stanley stuft die Papiere nach dem Abschluss des Finma-Verfahrens nun mit «Equal Weight» nach zuvor «Underweight» ein.

Lindt&Sprüngli (-1,2 Prozent) fallen auch einen Tag nach der Umsatzwarnung. Zahlreiche Analysten wie Goldman Sachs, UBS oder Barclays haben ihre Kursziele gesenkt.

Bei Rieter (+1,6 Prozent) wiederum kommt es zu überraschenden Wechseln im obersten Management. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt seine Funktionen per Ende Oktober ab. Neuer CEO wird Daniel Lippuner, Carl Illi übernimmt bis zur nächsten Generalversammlung das Amt des Verwaltungsratspräsidenten.

Die Prognoseerhöhung von Konkurrent Redcare vom Wochenbeginn wirkt bei DocMorris (+3,4 Prozent) immer noch positiv nach.

Die Vorgaben der Wall Street und aus Asien sind positiv. Denn sowohl der Dow Jones als auch die Nasdaq hatten sich nach Börsenschluss in Europa noch erholt, in Japan steht der Nikkei klar im Plus. Sorgen bereiten indes die immer weiter steigenden Anleiherenditen. So kletterte die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen zeitweise auf den höchsten Stand seit 2002. Auch die Ölpreise kamen zwar zurück, bleiben aber klar über der Schwelle von 100 Dollar.

Derweil ist der Konjunkturkalender reich befrachtet. Hierzulande dürfte die KOF Konjunkturprognose und der UBS-CFA Index einen Blick wert sein. Am Nachmittag richtet sich der Fokus dann klar auf die USA. Denn mit dem ADP-Bericht wird der erste Hinweis auf den grossen US-Jobbericht am Freitag veröffentlicht. Und mit dem PCE-Preisindex steht das von der US-Notenbank Fed bevorzugte Inflationsmass auf der Agenda. «Insgesamt bleibt die Lage an den Märkten fragil, die Anspannung unter der Oberfläche nimmt zu», kommentierte ein Händler.

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08:15

Der SMI wird bei Julius Bär vor Handelsbeginn 0,5 Prozent höher gestellt. Alle Blue Chips werden mit Gewinnen erwartet, Amrize werden 0,8 Prozent höher erwartet. Auch die Midcaps sind vorbörslich höher gestellt. DocMorris werden mit einem Plus von 3,5 Prozent erwartet.

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06:15

Der SMI wird bei der IG Bank vorbörslich 0,6 Prozent höher gestellt.

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05:15

Steigende Anleiherenditen und Inflationssorgen haben die globalen Anleihemärkte am Mittwoch belastet, während sich die Aktienmärkte weitgehend widerstandsfähig ‌zeigten. ⁠Hintergrund sind Sorgen über die Staatsfinanzen, ein hohes Angebot an ⁠Neuemissionen und eine steigende Inflation, angeheizt durch hohe Energiekosten infolge des Kriegs zwischen ‌den USA, Israel und dem Iran. ‌Die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen hielten ​sich in der Nähe eines 17-Jahres-Hochs. Die Aktienmärkte profitierten hingegen von guten Unternehmensgewinnen und dem anhaltenden Optimismus rund um das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Die Börsen in Asien legten zu: Der japanische ‌Nikkei-Index stieg um 1,3 Prozent auf 66'318 Punkte, die Börse in Shanghai gewann 0,3 Prozent.

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04:55

Am Devisenmarkt verlor der Dollar 0,5 Prozent auf ​156,50 Yen. Zum chinesischen Yuan legte er leicht ​auf 6,7045 Yuan zu. Der Euro ​notierte fast unverändert bei 1,1337 Dollar und zog zum Franken leicht auf ‌0,9452 Franken an.

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04:45

Die Ölpreise zogen an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 103,10 Dollar. Das US-Öl ​WTI ​notierte kaum verändert bei ⁠89,43 Dollar. Der Goldpreis gab leicht auf ​4171 Dollar je ⁠Feinunze nach.

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00:30

Die Furcht vor anhaltend hohen Zinsen hat die Wall Street am Dienstag belastet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,3 Prozent tiefer bei 51'349 Punkten. Der ‌breiter gefasste ⁠S&P 500 gab 0,2 Prozent auf 7670 Zähler nach, und der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,1 Prozent auf 26'797 Punkte.

Zuvor hatten steigende Renditen am ⁠US-Anleihemarkt die Aktienkurse belastet. Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen kletterte zeitweise auf 5,293 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Juni 2007. Die 30-jährigen Papiere erreichten mit 5,6206 Prozent ein ‌Hoch seit Juni 2002. Im Handelsverlauf dämmten die Börsen ihre Verluste ein, da die Renditen wieder leicht ‌sanken und der Chef der US-Notenbank in New York, John Williams, erklärte, ​die Fed habe Zeit, die Daten vor dem nächsten Zinsschritt abzuwägen. Zudem gaben die Ölpreise nach.

Die Äusserungen von Williams liessen die Erwartungen an eine Zinserhöhung im Oktober laut dem FedWatch-Tool der CME von fast 70 auf gut 51 Prozent sinken. Andere Notenbanker schlugen jedoch schärfere Töne an: Fed-Gouverneur Michael Barr signalisierte weiteren Handlungsbedarf, während der Chef der Fed in Chicago, Austan Goolsbee, warnte, es sei ein «Spiel mit dem Feuer», die Inflation über Jahre hinweg über dem ‌Zielwert zu belassen.

Frische Konjunkturdaten zeichneten ein gemischtes Bild der US-Wirtschaft. Während die Zahl der offenen Stellen im August stärker als erwartet auf rund 7,08 Millionen sank, fiel das Verbrauchervertrauen im September auf den tiefsten Stand seit fast zwölfeinhalb Jahren. Anleger blicken nun gespannt auf den am Mittwoch anstehenden Preisindex für die ​persönlichen Konsumausgaben (PCE) sowie den Arbeitsmarktbericht am Freitag, um weitere Hinweise auf den Zinskurs zu erhalten.

Bei den Einzelwerten standen Aktien ​aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) im Fokus. Aus dem Börsenprospekt der KI-Firma Anthropic ging ​hervor, dass das Unternehmen eine Bewertung von mehr als zwei Billionen Dollar anstrebt. Papiere von Meta legten um 3,3 Prozent zu, obwohl der Rivale OpenAI neue KI-Agenten vorstellte, die als Konkurrenz ‌zu Metas neuem Produkt Muse gelten.

Der Gebrauchtwagenhändler CarMax verbuchte nach einem Umsatz- und Gewinnanstieg im zweiten Quartal ein Kursplus von 4,7 Prozent.

Die Aktien des Bonitätsprüfers FICO brachen dagegen um 26,5 Prozent ein. Zuvor hatte die Aufsichtsbehörde FHFA angekündigt, dass die staatlich gestützten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac auf ein einheitliches Preisraster umstellen ​werden. Der ​Schritt könnte FICOs langjährige Vorherrschaft bei der Bonitätsbewertung für Hypotheken gefährden. FHFA-Chef Bill Pulte ⁠hat FICO wiederholt vorgeworfen, die Kosten für Verbraucher unnötig hoch zu halten.

(cash/Bloomberg/AWP/Reuters)