14:30

Sandisk veranstaltete am Donnerstag seinen Investorentag. Die Botschaften fielen weitgehend optimistischer aus als erwartet. Die Aktien stiegen am Freitag im vorbörslichen Handel deshalb um knapp 7 Prozent.

Wedbush Securities ist jedoch nicht vollends überzeugt, dass der Speicherhersteller seine Versprechen einlösen kann. «Wir bleiben bei vielen zentralen Punkten des Analystentags skeptisch», schrieb Analyst Matt Bryson in einer Notiz an Kunden. «Speziell glauben wir, dass sich Speicher erneut als zyklisch erweisen wird. Das gilt insbesondere angesichts geplanter Kapazitätserweiterungen und der chinesischen Konkurrenz. Auch wenn eine Gefahr für die Fundamentaldaten erst ab 2028 oder später besteht. Wir sind uns zudem unsicher, wie sich die neuen Geschäftsmodelle entwickeln werden. Und wir müssen klare Belege sehen, dass HBF angenommen wird, bevor wir es in unsere Schätzungen einbauen.»

Für die Geschäftsjahre 2028 bis 2030 erwartet Sandisk eine Bruttomarge von rund 80 Prozent. Das Umsatzwachstum soll im mittleren bis hohen Zehnerbereich liegen. Dafür sorgen Verkäufe an Rechenzentren, auch an Hyperscaler, über die neuen Geschäftsmodelle. Der Gesamtwert der Verträge für die neuen Geschäftsmodelle beträgt 93,9 Milliarden Dollar. Die verbleibenden Leistungsverpflichtungen liegen bei 91,1 Milliarden Dollar.

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14:00

Die Aktien von Nu Holdings steigen in der US-Vorbörse um knapp 10 Prozent. Die brasilianische Digitalbank meldete im zweiten Quartal bessere Ergebnisse als erwartet. Dafür sorgten ein höheres Transaktionsvolumen, weiteres Kundenwachstum und steigende Einnahmen pro aktivem Kunden.

Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 56 Prozent auf 5,88 Milliarden Dollar. Damit übertraf er den Konsens von 5,48 Milliarden Dollar. Das GAAP-Ergebnis pro Aktie lag bei 0,22 Dollar. Das übertraf die Schätzung von 0,19 Dollar. Es stieg gegenüber 0,18 Dollar im ersten Quartal und 0,13 Dollar vor einem Jahr.

Nu gewann im Quartal vier Millionen Kunden hinzu. Die globale Kundenbasis stieg damit auf 139 Millionen. Die durchschnittlichen monatlichen Einnahmen pro aktivem Kunden stiegen auf 17,1 Dollar. Vor einem Jahr hatten sie bei 12,5 Dollar gelegen.

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13:30

Die Aktien von Reddit handeln in der Vorbörse in New York +12 Prozent. Grund ist die Ankündigung von S&P Dow Jones Indices, dass Reddit in den S&P 500 aufgenommen wird und AvalonBay Communities ersetzt. Die Änderung wird per 18. August 2026 umgesetzt.

Der Wechsel folgt auf die bevorstehende Übernahme von AvalonBay durch Equity Residential. Das fusionierte Unternehmen soll im S&P 500 bleiben. Es wird unter dem neuen Namen Vivmark Residential (VMRK) geführt.

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12:45

Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start unverändert: 

Dow Jones Futures: -0,1 Prozent
S&P 500 Futures: +0,1 Prozent
Nasdaq Futures: +0,1 Prozent

Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,3 Prozent im Minus.

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11:50

Der Schweizer Aktienmarkt notiert am Freitag vor Mittag im Minus. Der Leitindex SMI hat nach einem leicht festeren Start schnell an Schwung verloren und ist in den roten Bereich gerutscht. Aktuell notiert das Barometer 0,3 Prozent auf 14'438 Punkte, im Tageshoch kurz nach Handelsbeginn hatte er die Marke von 14'500 knapp überschritten. Von den 20 Titeln gibt es aktuell 13 Gewinner und sieben Verlierer. Auf Wochensicht ergibt sich auf diesem Niveau ein Minus von knapp einem Prozent.

Der Mid-Cap-Index SMIM liegt derweil mit 0,2 Prozent im Minus bei 3202 Zählern und der breite SPI verliert 0,3 Prozent auf 20'369 Punkte.

Kursbewegende Unternehmensnews im SMI gibt es praktisch keine. Dass der SMI trotz mehr Gewinnern klar im Minus notiert, hat vor allem mit seinen defensiven Schwergewichten zu tun. Sowohl Roche (-1,1 Prozent) als auch Novartis (-0,8 Prozent) und Nestlé (-0,3 Prozent) verlieren alle. Defensiv sei aktuell einfach kein Thema, heisst es im Markt dazu.

Vorn mitdabei sind die zuletzt schwachen Partners Group (+1,8 Prozent). Bei Alcon (+2,2 Prozent) helfen derweil Kurszielerhöhungen nach den diese Woche veröffentlichten Quartalszahlen für die Pole Position. Bei Amrize (+1,7 Prozent) gibt es zudem eine leichte Gegenbewegung auf die zuletzt äusserst schwache Performance.

Etwas spannender geht es im breiten Markt zu und her. Komax beispielsweise gewinnen weitere 9,5 Prozent, dies nach einem Plus von über 20 Prozent am Vortag nach Zahlen. Die Trendwende beim Auftragseingang werde vor allem gefeiert, heisst es im Handel. Swissquote (+1,6 Prozent) erholen sich derweil etwas vom Absturz am Vortag nach Zahlen. Kepler Cheuvreux hat das Rating auf 'Buy' erhöht.

Deutlich im Plus stehen auch Temenos (+3,3 Prozent). Händlern zufolge treten Leerverkäufer hier den Rückzug an, nachdem Übernahmespekulationen den Valoren des Branchennachbarn Workday am Vorabend in New York ein Kursfeuerwerk beschert hatten.

Ein Kursfeuerwerk zaubern derweil VZ (+7,5 Prozent) nach Zahlen hin. Diese seien auf allen Ebenen über den Erwartungen ausgefallen, ausserdem habe sich das Management auch für das zweite Halbjahr optimistisch gezeigt. Mobilezone (+0,8 Prozent) können nach Zahlen immerhin leicht zulegen.

Grössere Abgaben gibt es bei Kuros (-5,3 Prozent) und Gurit (-6,1 Prozent).

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11:25

Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,3 Prozent im Minus bei 20'351 Zählern. Gesundheitswerte (-0,9 Prozent), nicht-zyklischer Konsum (-0,6 Prozent) und zyklischer Konsum (-0,4 Prozent) sind die bisherigen Tagesverlierer. Finanzwerte (+0,7 Prozent), Grundstoffe (+0,4 Prozent) und Technologie (+0,4 Prozent) notieren wiederum höher.

Von den 200 Unternehmen, sind 95 im Gewinn, 78 im Verlust und 29 unverändert.

Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.

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11:00

Die Aktien von Temenos knüpfen am Freitag an die Vortagesgewinne an und setzen sich bei den mittelgrossen Unternehmen aus dem SMI Midcap Index kurzerhand an die Tabellenspitze. Händlern zufolge treten Leerverkäufer bei der Bankensoftware-Schmiede aus Genf den Rückzug an, nachdem Übernahmespekulationen den Valoren des Branchennachbarn Workday am Vorabend in New York ein Kursfeuerwerk beschert hatten. 

Dies sei so etwas wie ein "Schuss vor den Bug" der Leerverkäufer, wie aus Börsenkreisen verlautet. Dementsprechend gross scheint nun die Nervosität bei dieser Anlegerspezies. Sollten sich die Übernahmespekulationen um Workday konkretisieren, könnten Leerverkäufer im Zuge der M&A-Fantasien auch in Europa gezwungen sein, ihre Wetten gegen Temenos und andere Softwarehersteller zu überdenken.

Wiederum die Aktien von Kuros sacken knapp 7 Prozent ab - ohne kursrelevante Nachrichten. Allerdings hat das Biotechunternehmen am Vortag die Halbjahreszahlen vorgelegt und die Jahresziele bestätigt.

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10:30

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

Adecco: UBS erhöht auf 21 (20) Fr. – Sell

Alcon: Julius Bär erhöht auf 72 (70) Fr. – Buy

Alcon: UBS senkt auf 83 (86) Fr. – Buy

Alcon: Vontobel erhöht auf 74 (70) Fr. - Buy

Amrize: Research Partners senkt auf 49 (50) Fr. - Kaufen

Bell: Research Partners erhöht auf 280 (260) Fr. - Kaufen

Clariant: JPMorgan erhöht auf 13 (9,30) Fr. – Overweight

Holcim: Res. Partn erhöht auf Kaufen (Halten) - Ziel 91,50 (88,50) Fr.

Komax: Kepler Cheuvreux erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 90 (55) Fr.

Oerlikon: RBC erhöht auf 4,75 (4,00) Fr. - Sector Perform

Polypeptide: Barclays senkt auf Equal Weight (OW) - Ziel 44,31 (40) Fr.

Sandoz: Intron erhöht auf 85 Fr - Buy

Swissquote: Kepler Cheuvreux erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 48 (51) Fr.

Swissquote: Jefferies senkt auf 36 (41) Fr. – Hold

Swissquote: Res. Partn senkt auf Halten (Kaufen) - Ziel 38,60 (58) Fr.

Swissquote: UBS senkt auf 39 (42,50) Fr. – Neutral

Swissquote: Vontobel senkt auf 40 (44) Fr. - Hold

Swiss Re: Julius Bär senkt auf 130 (135) Fr. – Hold

Zehnder: Octavian erhöht auf 105 (90) Fr. – Buy

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10:00

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag in einem eher ruhigen Geschäft einen etwas schwachen Start hingelegt. Der SMI notiert mit 0,3 Prozent auf 14'437 Punkte im Minus. Der Mid-Cap-Index SMIM liegt derweil mit 0,4 Prozent etwas deutlicher im Minus bei 3195 Zählern, während der breite SPI um 0,2 Prozent auf 20'364 Punkte nachgibt.

Angeführt wird der Leitindex von der zuletzt schwachen Partners Group (+2 Prozent). Erneut im Plus zeigen sich auch Amrize (+1 Prozent) und Swiss Re (+1 Prozent). Bei Alcon (+1,9 Prozent) helfen Kurszielerhöhungen.

Von den wenigen Verlierern liegen die beiden Index-Schwergewichte Novartis (-1 Prozent) und Roche (-0,8 Prozent) am Tabellenende. Nestlé (-0,4 Prozent) gibt ebenfalls etwas nach.

Nach Zahlen gewinnen VZ Holding (+6,4 Prozent) und Mobilezone (+0,9 Prozent) in der zweiten Reihe hinzu. Komax (+10 Prozent) legen nach den massiven Vortagsgewinnen nochmals einen drauf.

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09:35

Der Dax ist zum Wochenschluss mit Schwung in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex rückte ‌um ⁠0,7 Prozent auf 26.488 Zähler vor und näherte sich damit ⁠seinem zuletzt erreichten Rekordhoch von 26.573,50 Punkten. «Die Anleger sehen sich durch die ‌Ergebnisse der Berichtssaison und die Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft ‌gegenüber hohen Energiepreisen in ​ihrer optimistischen Haltung bestärkt», sagte Jochen Stanzl von der Consorsbank. «Dennoch ist über 26.500 Punkten im DAX kurzfristig der Deckel drauf.» Der Markt warte auf neue Impulse.

Ihren Blick richten Investoren ‌im Tagesverlauf auf einige Konjunkturdaten dies- und jenseits des Atlantiks. Unter anderem stehen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt und zum Arbeitsmarkt im Euroraum im ​zweiten Quartal an. In den USA ​schauen Börsianer auf die Einzelhandelsumsätze für ​Juli. Die US-Einzelhändler sind voraussichtlich mit einem kleinen Umsatzplus ins Jahr gestartet.

Zu ‌den grössten Gewinnern im Dax zählten SAP mit einem Plus von fünf Prozent. Die Papiere hatten an den vergangenen zwei ​Handelstagen ​gut drei Prozent verloren.

Im ⁠SDax rauschten Energiekontor um 15,8 Prozent in ​die Tiefe. Der ⁠Wind- und Solarparkentwickler hat seine Prognose für den Gewinn ‌vor Steuern (EBT) auf fünf bis zehn Millionen Euro von zuvor 40 bis 60 Millionen Euro gesenkt. Die ‌Titel von Norma gewannen nach der Ankündigung ​eines Aktienrückkaufprogramms 7,1 Prozent. 

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09:08

Der Schweizer Aktienmarkt steht am Freitag vor einem freundlichen Wochenausklang. Positive Vorgaben der Wall Street und auch teils aus Asien - besonders erneut getrieben von den Tech-Werten - sorgen auch hierzulande für Gewinne zum Handelsstart. Der SMI notiert kurz nach Handelsstart rund 0,1 Prozent im Plus bei 14'484 Punkten. Den SMIM der mittelgrossen Werte avanciert auf 3213 Zähler (+0,1 Prozent).

Bei den Bluechips scheren Partners Group (+2,2 Prozent) oben aus, während Alcon und Logitech (je +1,1 Prozent) ebenfalls einen starken Start hinlegen. Die Schwergewichte Novartis (-0,2 Prozent) und Roche (-0,1 Prozent) geben den dritten Tag in Folge nach. Nestlé (+0,1 Prozent) notieren wenig verändert.

Für Clariant (+1,7 Prozent) hat JPMorgan das Kursziel erhöht und an der Einstufung «Overweight» festgehalten. Zuletzt hatten bereits viele Analysten Rechtsrisiken ausgepreist.

Komax (vorbörslich +2,7 Prozent) stehen nach ihrem fulminanten Kurssprung von über 20 Prozent in Reaktion auf die Zahlen weiter im Blick. Kepler Cheuvreux erhöht die Einstufung auf «Buy» und schraubt das Kursziel von 55 auf nun 90 Franken klar nach oben. Swissquote (+3,3 Prozent) erholen sich indes etwas von ihren Vortagesverlusten.

In der zweiten Reihe legten noch Mobilezone (-1,3 Prozent) und VZ Holding (+3,2 Prozent) Zahlen für das erste Halbjahr vor.

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08:04

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,2 Prozent höher auf 14'500 Punkten indiziert. Alle SMI-Titel werden im Plus erwartet. Besonders die Valoren von Logitech (+0,9 Prozent) und jene von Amrize (+0,9 Prozent) legen vorbörslich zu.

Auch der breite Markt dürfte fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,2 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei Clariant (+3 Prozent), Dormakaba (-1,2 Prozent), Flughafen Zürich (-0,7 Prozent), Huber+Suhner (+1,5 Prozent), Komax (+2,7 Prozent) und Swissquote (+1,9 Prozent) prognostiziert. Bei Komax und Clariant sorgen Hochstufungen für Rückenwind.

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07:30

Der Goldpreis rutschte am Freitag ab. Sie steuern auf einen wöchentlichen Verlust zu. Anleger sicherten Gewinne. Zuvor hatten milde US-Inflationsdaten das Edelmetall auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Monaten getrieben. Zudem hatten sie die Argumente für eine Zinserhöhung der Federal Reserve in naher Zukunft geschwächt.

Spotgold fiel um 0,9 Prozent auf 3512 Franken pro Unze. Die US-Goldterminkontrakte GCcv1 für die Dezember-Lieferung fielen um fast ein Prozent auf 4382,50 Dollar. Das Edelmetall stieg am Donnerstag auf den höchsten Stand seit dem 5. Juni. Danach fiel es um 1,3 Prozent - und steuert auf einen Wochenverlust zu.

«Es gibt episodisches und spekulativeres Kapital, das vielleicht etwas Gewinn bei Gold mitnimmt», sagt Ilya Spivak. Er ist Leiter Global Makro beim Finanzinformationsnetzwerk Tastylive. «Denn es gibt keinen so starken kurzfristigen Katalysator unmittelbar vor uns.»

«Gold könnte sich jetzt für einen bedeutenden Aufschwung aufstellen. Der Weg dorthin wird mit etwas unruhigem Handel gepflastert sein. Und wenn wir 4400 Dollar durchbrechen können, halte ich 5000 Dollar bis Jahresende nicht für aus der Luft gegriffen.»

Das nicht verzinsliche Metall erhielt einen Schub. Die US-Beschäftigungszahlen fielen im Juli unerwartet. Darauf folgten diese Woche schwächere Inflationsdaten. Das reduzierte die Erwartungen an eine Zinserhöhung im nächsten Monat deutlich.

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06:55

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich niedriger gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,3 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls steigen (+0,5 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,2 Prozent höher bei 14'511 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,2 Prozent höher bei 14'511 Punkten.

Der Schweizer Leitindex SMI verzeichnet von Montag bis Donnerstag ein leichtes Wochenminus von 0,5 Prozent. Die Frage ist nun, ob mit dem Freitagshandel noch ein Plus gelingt - oder ob sich die negative Bilanz ausweitet.

Die Vorgaben aus den USA sind dabei positiv. So hat sich der breite Dow Jones gestern nach europäischem Handelsschluss noch ins Plus manövriert, während die techlastige Nasdaq ihre Gewinne ausweitete. Der US-Technologiesektor knüpfte an den guten Vortag an, wobei insbesondere Aktien aus dem Chip- und KI-Bereich kräftig dazugewannen. Zudem gaben die Ölpreise angesichts einer relativen Ruhe im Irankrieg weiter nach.

Zum Wochenschluss legen hierzulande die Beteiligungsgesellschaft Nebag, der Handyanbieter Mobilezone und das Finanzunternehmen VZ Holding Halbjahreszahlen vor. Zudem veröffentlicht das Seco seine erste Schätzung für das BIP-Wachstum der Schweiz im zweiten Quartal. Von AWP befragte Ökonomen rechnen mit einem Wachstum zwischen 0,2 und 0,4 Prozent.

Aus den USA kommen am Nachmittag noch Zahlen zum Detailhandel und dem Konsumentenvertrauen. Unternehmensseitig bleibt es derweil relativ ruhig.

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05:10

Die Aussicht auf eine Zinspause in den USA und die anhaltende Begeisterung für Künstliche Intelligenz (KI) haben den asiatischen Aktienmärkten zum Wochenschluss am Freitag Auftrieb verliehen. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans stieg um 0,28 Prozent ‌und steuerte ⁠auf den stärksten Wochengewinn seit Mitte Juni zu. In Tokio gewann der japanische Leitindex Nikkei 1,5 Prozent. Auch in Südkorea griffen Anleger ⁠zu: Der Leitindex Kospi legte um 0,82 Prozent auf 6868,89 Punkte zu und beendete damit eine siebenwöchige Verlustserie.

Trotz der stockenden Friedensgespräche im Nahen Osten und der US-Drohung, ‌den wirtschaftlichen Druck auf den Iran samt einer Seeblockade zu erhöhen, blendeten die Investoren ‌die geopolitischen Risiken weitgehend aus. «Die Märkte scheinen vorerst bereit zu sein, ein ​erhebliches Mass an Unsicherheit zu tolerieren, ohne höhere Risikoprämien zu verlangen», sagte John Sidawi, Portfoliomanager bei Federated Hermes. In Südkorea profitierten Technologiewerte von der KI-Fantasie: Während die Papiere des Chipbauers SK Hynix um 3,01 Prozent zulegten, gaben die Aktien des Konkurrenten Samsung Electronics um 0,37 Prozent nach. Zu den Gewinnern zählten auch die Autobauer Hyundai Motor und Kia mit Aufschlägen von 5,73 und 1,97 Prozent.

In China ‌rückte das Vorgehen der Notenbank in den Fokus. Die People's Bank of China (PBOC) pumpte 349 Milliarden Yuan in das Bankensystem und signalisierte damit eine stärkere Kontrolle der kurzfristigen Zinsen. Unterdessen warnte Charu Chanana, Anlagestratege bei Saxo, vor zu viel Optimismus an den asiatischen Märkten, da die ​Rally vor allem von Schlagzeilen getrieben sei. «Ohne Klarheit über den Nahen Osten könnte ein erneuter Ölpreisanstieg ​die Inflations- und Zinssorgen schnell wieder aufleben lassen», erklärte Chanana. Eine Eskalation des Konflikts ​könnte Investoren aus der Reserve locken und eine deutlich höhere Volatilität auslösen.

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04:30

Am Devisenmarkt rückte der japanische Yen wieder in den Fokus, da er sich der psychologisch ‌wichtigen Marke von 160 nähert, was Spekulationen über eine erneute Intervention der Regierung in Tokio schürte. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 159,37 Yen und legte leicht auf 6,7435 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8135 Franken vor. Parallel dazu ​blieb der ​Euro fast unverändert bei 1,1536 Dollar und zog leicht auf 0,9387 Franken ⁠an.

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03:05

Trotz der Spannungen im Nahen Osten und der Sorge vor einer Ausweitung des ​Konflikts mit dem Iran zeigten ⁠sich die Ölmärkte wenig bewegt. Am Rohstoffmarkt stagnierte die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee bei 87,02 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-ÖlWTI notierte kaum verändert bei 81,24 Dollar. Zuvor hatten die Preise nachgegeben, steuerten aber dennoch auf einen Wochengewinn von rund vier Prozent zu, da die Anleger die geopolitische Lage genau im Blick behielten.

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01:30

Der US-Technologiesektor hat am Donnerstag an seinen guten Vortag angeknüpft. Der Nasdaq 100 gewann 1,15 Prozent auf 30'084,50 Punkte. Ihm halfen etwas nachlassende Inflations- und Zinssorgen. Die Ölpreise gaben angesichts einer relativen Ruhe im Nahostkonflikt deutlich nach. Bei den US-Erzeugerpreisen für Juli verlangsamte sich zudem der Anstieg stärker als erwartet.

Der marktbreite S&P 500 stieg im Verlauf auf ein Rekordhoch und beendete den Handel etwas darunter mit plus 0,65 Prozent auf 7.798,99 Punkten. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss mit plus 0,13 Prozent auf 53'839,99 Zählern.

Die Cisco-Aktien litten unter Gewinnmitnahmen. Überraschend gute Geschäftszahlen und Unternehmensziele des Netzwerk-Ausrüsters reichten nicht aus, um den aus Anlegersicht eher enttäuschenden Ausblick für die Geschäfte mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu kompensieren. Die Papiere verloren 8,4 Prozent, sind aber in diesem Jahr mit einem Plus von immer noch mehr als 47 Prozent stark gelaufen.

Die Anteile von Workday schnellten an der Spitze im Nasdaq 100 um 17,8 Prozent in die Höhe. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge befindet sich der Finanzinvestor Silver Lake in Verhandlungen über eine Übernahme des auf Finanz- und Personalmanagement spezialisierten Softwareanbieters.

Sandisk gewannen 13,7 Prozent. Hier kam das auf dem Investorentag des Speicherprodukte-Herstellers vorgestellte Finanzmodell für 2028 bis 2030 gut an.

Salesforce zogen um 4,2 Prozent an. JPMorgan hatte die Beobachtung der Aktien des Softwarekonzerns mit «Overweight» wieder aufgenommen. Analyst Samik Chatterjee rechnet mit einer baldigen Beschleunigung im Kerngeschäft. Sorgen wegen einer Disruption im Unternehmenssoftware-Geschäft durch KI seien übertrieben.

Nach ihrer steilen Rally der vergangenen Tage brachen die Aktien von Hertz um mehr als 16 Prozent ein, nachdem bekannt wurde, dass die Vermögensverwaltungsgesellschaft Pershing Square ihre Beteiligung an dem Autovermieter verkauft hat.

Von den in Hongkong euphorisch aufgenommenen Geschäftszahlen des Computerherstellers Lenovo profitierten in New York die Aktien von HP Inc , HP Enterprise und Dell mit Aufschlägen zwischen 1,8 und 6,9 Prozent.

Birkenstock verzeichnete eine solide Nachfrage nach Sandalen. Die Anleger honorierten die Quartalszahlen und den erhöhten Ausblick des Unternehmens mit einem Zuwachs von 11,6 Prozent.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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