10:57
Der Rekordgewinn von TSMC im vierten Quartal macht Anlegern Lust auf Tech-Aktien. Der weltgrösste Chip-Auftragsfertiger profitiert stark vom Boom bei Künstlicher Intelligenz. Der europäische Branchenindex rückt um bis zu drei Prozent vor. Die Titel der niederländischen Chip-Firma ASML steigen in der Spitze um 7,6 Prozent auf einen Rekordwert von 1167 Euro. ASM International springen um gut zehn Prozent in die Höhe, BE Semiconductor gewinnen 6,5 Prozent. Im MDax rücken Aixtron um 4,2 Prozent vor.
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10:41
Der Swiss Market Index (SMI) erreicht am Donnerstag um 10.37 Uhr bei 13'511 Punkten ein neues Allzeithoch.
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10:01
Nach dem kleinen Rücksetzer zur Wochenmitte ist der Dax am Donnerstag kaum verändert in den Tag gestartet. Es mangelt an richtungsweisenden Impulsen. Die könnten am Nachmittag mit US-Wirtschaftsdaten in den Markt gelangen. Der deutsche Leitindex gab am Vormittag um 0,1 Prozent auf 25'269 Zähler nach. Am Dienstag hatte der Dax in einer siebentägigen Rekordjagd erstmals in seiner Geschichte den Sprung über die Schwelle von 25'500 Punkten geschafft. Am Mittwoch dann gab er moderat nach. Der Euro Stoxx 50 Inde , der Leitindex der Euroregion, legte derweil um 0,4 Prozent auf 6'027 Punkte zu.
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09:37
Der Schweizer Aktienmarkt startet am Donnerstag fester und setzt damit den Aufwärtstrend vom Vortag fort. Unterstützung gibt es dabei von den Ergebnissen hiesiger Unternehmen. Konkret haben die Blue-Chip-Firmen Geberit, Richemont, VAT und Partners Group Angaben zu ihrem Geschäft veröffentlicht. Dabei gibt es mehrheitlich positive Nachrichten. Der Leitindex steigt erstmals über die Marke von 13'500 Punkte.
Der SMI notiert um 09.30 Uhr um 0,27 Prozent höher auf 13'4501,53 Punkten. Kurzzeitig ist der SMI bis auf das neue Hoch von 13'513,08 Punkte gestiegen. Der 30 Titel umfassende SLI gewinnt 0,46 Prozent auf 2183,93 und der breite SPI 0,438 Prozent auf 18'624,02 Zähler. Im SLI stehen 19 Gewinnern elf Verlierer gegenüber.
An der Spitze der SMI-Werte stehen VAT (+16,5 Prozent). Laut Vorabzahlen hat der Technologiekonzern im vergangenen Jahr bei Auftragseingang und Umsatz besser abgeschnitten als von Analysten erwartet. Im Sog von VAT werden auch Comet (+5,4 Prozent) und Inficon (+4,2 Prozent) höher gehandelt. Zusätzliche Unterstützung gibt es laut Händlern auch von TMSC. Der Chiphersteller aus Taiwan habe einmal mehr klar überzeugt, heisst es am Markt.
Dahinter folgen die Aktien von Partners Group (+5,7 Prozent). Der Asset Manager hat die verwalteten Vermögen und die Kapitalzusagen gesteigert. Erste Analysten haben bereits ihre Kursziele leicht nach oben angepasst.
Positives vermeldete zudem Temenos (+0,3 Prozent). Allerdings kann der Titel des Bankensoftwareherstellers die frühen Gewinne nicht halten. Dabei hat das Genfer Unternehmen im vierten Quartal Umsatz und Betriebsgewinn im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich erhöht. Auch für das Gesamtjahr 2025 resultierte ein klarer Anstieg.
Geberit (-2,2 Prozent) geben anfängliche Gewinne klar nach. Der Sanitärtechnikkonzern steigerte 2025 den Umsatz unter Ausklammerung der negativen Währungseinflüsse klar und hob die Prognose für die operative Marge 2025 an. Damit hatte Geberit die Markterwartungen übertroffen. Händler sprechen nun von Gewinnmitnahmen.
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09:20
Die asiatischen Börsen haben am Donnerstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Der japanische Nikkei-Index verlor 0,4 Prozent auf 54.110 Zähler, nachdem er am Mittwoch auf ein Rekordhoch gestiegen war. Angetrieben worden waren die Kurse zuletzt von der Aussicht, dass Japans Ministerpräsidentin Sanae Takaichi eine Neuwahl anstrebt und der damit verbundenen Hoffnung auf grössere Konjunkturhilfen. Anleger machten nun unter anderem bei Technologiewerten Kasse. «Die robuste US-Wirtschaft und die Erwartung weiterer Zinssenkungen der Fed stützten andere Sektoren als den Technologiesektor», sagte Wataru Akiyama, Aktienstratege bei Nomura Securities. Die Papiere des Technologie-Investors Softbank Group verloren knapp fünf Prozent, die des Chip-Testgeräte-Herstellers Advantest gaben 2,5 Prozent nach. Der breiter gefasste Topix setzte seinen Aufwärtstrend dagegen fort und rückte 0,7 Prozent vor. Aktien von Toyota Industries stiegen um 6,2 Prozent auf ein Rekordhoch, nachdem Toyota Motor zugestimmt hatte, sein Übernahmeangebot für den Gabelstaplerhersteller zu erhöhen.
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09:10
Der Swiss Market Index (SMI) startet 0,36 Prozent höher in den Handel. Je 10 SMI-Titel ziehen an respektive geben nach. Partners Group können Zahlen zu den verwalteten Vermögen die vorbörslichen Gewinne auf 5,2 Prozent ausbauen. Derweil rücken Richemont nur um 1,3 Prozent vor nach vorbörslichen 4,4 Prozent. Swisscom und Kühne+Nagel finden sich am Ende des Kurstableaus mit einem Abschlag von 0,7 respektive 0,5 Prozent.
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08:05
Der Swiss Market Index (SMI) steht nach überzeugenden Unternehmenszahlen vorbörslich bei der Bank Julius Bär 0,56 Prozent höher. Alle 20 SMI-Titel notieren im Plus. Nach Zahlen legen Richemont um 4,4 Prozent, Partners Group 4,5 Prozent und Geberit 1,2 Prozent zu.
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07:42
Der Dax wird am Donnerstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Handel starten. Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex ein halbes Prozent tiefer bei 25'286,24 Punkten geschlossen. Nach der Rally der vergangenen Tage setzten an den Börsen Gewinnmitnahmen ein. Auch an der Wall Street hielten sich die Anleger zurück. Im Blick behalten die Börsianer die Lage im Iran. Die Ölpreise gingen deutlich zurück, da die Sorgen vor einem unmittelbaren Militärschlag der USA etwas nachliessen.
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07:22
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
Accelleron: Goldman Sachs erhöht auf 67 von 59 Fr, Rating Neutral wird beibehalten.
Cembra: Deutsche Bank erhöht das Kursziel auf 95 von 85 Fr., Rating Hold bestätigt.
Cicor: Oddo BHF senkt Kursziel auf 175 von 200 Fr., hält an Rating Outperform fest.
Clariant: Oddo BHF senkt das Kursziel auf 11 von 13,50 Fr., Rating Outperform bestätigt.
DocMorris: Research Partners reduziert das Kursziel auf 10,20 von 11,80 Fr., bleibt bei Einstufung Kaufen.
Dormakaba: Oddo BHF senkt das Kursziel auf 67 von 72,30 Fr., die Einstufung lautet weiterhin Neutral.
Implenia: Oddo BHF erhöht das Kursziel auf 95 von 70 Fr., Einstufung Outperform unverändert.
Julius Bär: Citigroup hebt das Kursziel auf 66 von 60 Fr. an, Rating weiterhin Neutral.
Lindt&Sprüngli: Goldman Sachs erhöht Kursziel auf 11'120 von 11'070) Fr., Einstufung lautet weiterhin Sell.
Partners Group: UBS erhöht das Kursziel nach Zahlen auf 1297 von 1271 Fr., empfiehlt die Aktie weiter zum Kauf.
Schindler: Goldman Sachs hät an Rating Sell fest, erhöht Kursziel auf 265 von 264 Fr.
Sika: Morgan Stanley senkt das Kursziel auf 172 von 183 Fr., Rating weiterhin Equal Weight.
Sika: Kepler Cheuvreux senkt Kursziel auf 255 von 260 Fr., hält an Rating Buy fest.
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06:22
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,15 Prozent höher und setzt damit die positive Tendenz des Vortages fort. Insgesamt haben die US-Börsen am Dienstag zwar mit Verlusten den Handel beendet, aber die Kurse lagen zum Schluss über Tagestief.
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06:15
Entspannungssignale im Iran-Konflikt nach Äusserungen von US-Präsident Donald Trump haben die Öl- und Goldpreise am Donnerstag von ihren Höchstständen zurückkommen lassen. Gleichzeitig setzte sich der Ausverkauf bei Technologiewerten an den asiatischen Börsen fort. Anleger schichteten aus hoch bewerteten Chip- und KI-Aktien in andere Sektoren um. «An der Wall Street findet eine Rotation statt, die letztlich die Indizes belastet, aber anzeigt, dass die inneren Werte des Marktes sich recht gut halten», sagte der Analyst Kyle Rodda von Capital.com. In Tokio gab der Nikkei-Index nach, während der breiter gefasste Topix zulegte. Die Börse in Shanghai verlor ebenfalls.
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06:11
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 158,52 Yen und legte leicht auf 6,9698 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8001 Franken vor. Zuvor hatte der Yen nach Warnungen der japanischen Regierung vor übermässigen Kursschwankungen deutlich zugelegt. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1640 Dollar und zog leicht auf 0,9315 Franken an.
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06:04
Die Ölpreise gaben deutlich nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 3,2 Prozent auf 64,38 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 3,3 Prozent schwächer bei 59,99 Dollar. Der Goldpreis gab nach seinem Rekordhoch vom Vortag um 0,5 Prozent auf rund 4598 Dollar je Feinunze nach.
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00:05
Die US-Aktienmärkte haben zur Wochenmitte an ihre Abwärtstendenz vom Vortag angeknüpft. Dabei führten schwer gewichtete Technologiewerte die Liste der Verlierer an. Ebenfalls in schwacher Verfassung zeigten sich einige Bankenaktien nach der Bekanntgabe von Quartalszahlen. Leicht belastend auf die Börsen wirkten die US-Erzeugerpreise, die im November stärker als erwartet zulegten. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im November etwas mehr als prognostiziert.
Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,09 Prozent tiefer bei 49'149,63 Punkten, nachdem er tags zuvor bereits um 0,8 Prozent nachgegeben hatte. An der Technologiebörse Nasdaq verlor der Nasdaq 100 am Mittwoch 1,07 Prozent auf 25'465,94 Punkte.
Der marktbreite S&P 500 fiel um 0,53 Prozent auf 6'926,60 Zähler und setzte damit seinen Rückgang vom jüngsten Rekordhoch fort. Die Talfahrt wird dabei vor allem deutlichen Verlusten aus dem Kreis der «Magnificent 7», also der sieben bedeutendsten US-Technologiewerte zugeschrieben. Die ersten Wochen des Jahres 2026 seien von einer stetigen Rotation weg von den grossen Technologietiteln, hin zu kleineren Aktien geprägt gewesen, hiess es dazu aus dem Handel.
Die US-Grossbanken Citigroup, Bank of America und Wells Fargo haben die Anleger mit ihren Jahreszahlen nicht begeistert. Bei der Citigroup zehrte Ende 2025 die Trennung vom Russland-Geschäft am Gewinn, Wells Fargo enttäuschte beim Zinsüberschuss und beim Gewinn. Für die Aktien von Citigroup und Wells Fargo ging es am Ende um 3,3 beziehungsweise 4,5 Prozent abwärts. Die Bank of America konnte sich trotz überraschend guter Zahlen dem Abwärtssog an der Börse nicht entziehen und fiel um 3,8 Prozent.
Gegen den allgemeinen Markttrend legten die Titel des Mischkonzerns Honeywell um 1,3 Prozent zu. Das Quantencomputer-Unternehmen Quantinuum, das mehrheitlich im Besitz von Honeywell ist, plant in Kürze den Gang an die Börse. Im September hatte Honeywell bekanntgegeben, neues Kapital für Quantinuum beschafft zu haben, wodurch das Unternehmen eine sogenannte Post-Money-Bewertung von fast 11 Milliarden US-Dollar erhalten habe.
Die Aktien von Biogen verbilligten sich um 5,0 Prozent. Das Biotech-Unternehmen hatte für das vierte Quartal ein Vorsteuerergebnis angekündigt, das Kosten für übernommene laufende Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie Vorauszahlungen und Meilensteinzahlungen in Höhe von rund 222 Millionen US-Dollar beinhalte.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

