08:05
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär vorbörslich 0,35 Prozent höher. Gefragt sind Alcon (+1,3 Prozent) und Novartis (+0,7 Prozent) dank einer Kurszielerhöhung, während Swisscom nach Zahlen nahezu unverändert notiert.
+++
07:35
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
AMS Osram: Deutsche Bank senkt das Rating auf Hold von Buy, Kursziel unverändert bei 9,5 Fr.
Novartis: Deutsche Bank hebt das Kursziel auf 135 von 125 Fr. an, bestätigt Rating Buy.
Sandoz: Jefferies erhöht das Rating auf Buy von Hold, das Kursziel neu 75 nach 51,40 Fr.
+++
06:22
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank vorbörslich 0,17 Prozent höher dank guter Vorgaben vor allem aus Fernost. Dort ziehen neben den dortigen Börsen auch die US-Futures an.
Am hiesigen Markt sind erneut Unternehmensergebnisse im Fokus: Zahlen von BCV, Bell, Dätwyler, Leonteq, GLKB, Lastminute, Montana Aerospace und Swisscom stehen auf dem Programm.
+++
06:15
Die asiatischen Börsen sind am Donnerstag auf ein Rekordhoch gestiegen. Angetrieben wurden die Märkte von unerwartet starken US-Arbeitsmarktdaten, die die Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung in den USA dämpften und den Dollar stützten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans erreichte einen neuen Höchststand. Besonders die japanische Börse profitierte zudem von der Wahl von Sanae Takaichi zur neuen Premierministerin, die im Wahlkampf mehr Konjunkturhilfen versprochen hatte.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index legte 0,2 Prozent auf 57'738,91 Punkte zu, während der breiter gefasste Topix 0,5 Prozent gewann. Die Börse in Shanghai notierte ebenfalls fester. «Das Gesamtbild ist, dass sich die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt zu diesem Zeitpunkt verschärfen könnten», sagte Thomas Mathews, Leiter der Abteilung für Märkte im asiatisch-pazifischen Raum bei Capital Economics. «Wenn dem so ist, könnten die Anleger die Argumente für eine weitere Lockerung überschätzen.» Die Erwartungen an eine Zinssenkung der US-Notenbank Fed im März sind nach den Daten deutlich gesunken.
+++
06:08
Am asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,5 Prozent auf 152,41 Yen und gab 0,2 Prozent auf 6,9013 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,7704 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1873 Dollar und gab um 0,1 Prozent auf 0,9147 Franken nach.
+++
06:06
+++
00:05
Auf den ersten Blick starke Zahlen vom US-Arbeitsmarkt haben am Mittwoch an den New Yorker Börsen keine Orientierung geboten. Die Beschäftigtenzahl war in den Vereinigten Staaten im Januar deutlich stärker als erwartet gestiegen. Allerdings wurde der Beschäftigungsaufbau in den beiden Vormonaten deutlich nach unten revidiert.
Der Dow Jones Industrial rutschte zeitweise wieder unter die runde Marke von 50'000 Punkten. Zum Börsenende gab der US-Leitindex um 0,13 Prozent auf 50'121,40 Punkte nach. Am Vortag hatte er noch seinen Rekord auf über 50'500 Zähler weiter nach oben geschraubt, die Gewinne aber nicht halten können. Old Economy hatte im Dow am Mittwoch die Nase vorn: Caterpillar, Verizon und Coca-Cola verbuchten hohe Kursgewinne. Techwerte wie IBM und Salesforce landeten mit deutlichen Abschlägen hinten.
Gleichwohl gewann der von Tech-Schwergewichten dominierte Nasdaq 100 0,29 Prozent auf 25'201,26 Punkte - angeführt von Micron mit einem Plus von rund 10 Prozent. Finanzchef Mark Murphy sprach von einer hohen Nachfrage über 2026 hinaus und gab neue Informationen zur Produktion von HBM4-Speicherchips. Der marktbreite S&P 500 schloss zur Wochenmitte prozentual unverändert bei 6941,47 Punkten.
Ob die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen in den USA nach den Jobdaten nun sinkt, darüber waren sich Marktbeobachter nicht ganz einig. Für einige Ökonomen gibt der starke Jobbericht keinen Anlass für schnelle geldpolitische Lockerungen. Die Ökonomen der niederländischen ING Bank halten indes weitere Zinssenkungen für möglich. Die deutlich nach unten revidierte Zahl der beiden Vormonate zeige, dass - ausserhalb des Freizeit- und privaten Gesundheits- sowie des öffentlichen Sektors - die Wirtschaft eigentlich beständig Jobs verloren habe, so die Experten.
T-Mobile US zogen um 5,1 Prozent an. Die US-Tochter der Deutschen Telekom verzeichnete im vierten Quartal einen geringeren Zuwachs bei den Mobilfunkkunden als erwartet, beschleunigt aber die Aktienrückkäufe.
Die Aktien von Shopify verloren 6,5 Prozent. Der Dienstleister für den Online-Handel hatte im vierten Quartal mehr umgesetzt als erwartet. Der bereinigte Gewinn verfehlte aber die Prognosen der Analysten.
Anleger von Unity Software mussten einen Kursrutsch von mehr als 26 Prozent verkraften. Schwache Prognosen des Software-Entwicklers für das erste Quartal schürten Ängste vor einer zunehmenden Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz.
Die Anteile des Spielzeugriesen Mattel sackten nach einem schlechter als erwartet ausgefallenen US-Weihnachtsgeschäft um ein Viertel ab.
Gilead Sciences gewannen über 5,8 Prozent. Das Biotech-Unternehmen übertraf mit Umsatz und Gewinn für das vierte Quartal die Erwartungen.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)
