17:40

Der Swiss Market Index schliesst 0,2 Prozent höher bei 14'266 Punkten. Die Aktien von Nestlé (+1,2 Prozent) und Novartis (+0,2 Prozent) verhalfen dabei dem Leitindex ins Plus. Das dritte Indexschwergewicht Roche gab dagegen 1,8 Prozent nach. Die deutlichsten Gewinner waren Alcon, Kühne+Nagel sowie Swisscom mit Gewinnen je um 2 Prozent.

Auch Partners Group legten zu (+1,9 Prozent). Der Vermögensverwalter wird am Mittwoch Angaben zu den verwalteten Vermögen per Mitte Jahr vorlegen.

Das Wiederaufflammen des Iran-Konflikts bietet am Markt weiter Gesprächsstoff. Die Unsicherheit in der Strasse von Hormus könnte über weiter steigende Ölpreise das Inflationsgespenst wieder zurückbringen. Bereits zum vierten Mal binnen einer Woche griff das US-Militär den Iran an. Die Ölpreise haben am Montag denn auch deutlich zugelegt.

Von den Konjunktursorgen und den wieder steigenden Ölpreisen aufgrund der neuen Eskalationen am Golf werden zum Wochenstart insbesondere Bauwerte belastet. So gaben Sika (-2 Prozent), Amrize (-1,7 Prozent), Geberit (-0,4 Prozent) nach. Die baunahen Titel hatten allesamt schon über die gesamte Vorwoche eine schwache Performance gezeigt. Während Amrize und Geberit ein Wochenminus von je gut 4 Prozent verzeichneten, ging es für Sika um beinahe 7 Prozent runter.

Im breiten Markt erhielten DocMorris (+17 Prozent) von einer Hochstufung durch die Deutsche Bank auf «Buy» kräftige Unterstützung, allerdings blicken die Titel auch auf eine schwache Vorwoche zurück.

Zweitbeste Aktie war Centiel (+ 11 Prozent). Der Stromsystemanbieter Centiel hat in den USA einen Auftrag über mehrere Millionen Dollar erhalten. Adecco legten 6 Prozent zu, dies im Fahrwasser von Page. Ein überraschend starker Quartalsgewinn trieb die Aktien des britischen Personalvermittlers an.

Die Aktien von Vontobel setzten den Aufwärtstrend mit einem Plus von 2,6 Prozent fort. Die Aktie notiert nun auf dem höchsten Stand seit über vier Jahren. Auch EFG International (+1,7 Prozent) waren gesucht. Rückenwind verlieh hier eine Kaufempfehlung der Citigroup, welche die Titel in einer aktuellen Studie zu ihrem Favoriten unter den Schweizer Vermögensverwaltern kürte. Das Umfeld sei für die Branche mit hohen Börsenumsätzen, anhaltender Volatilität und robusten Aktienmärkten insgesamt günstig, heisst es dazu.

EMS-Chemie (+4,8 Prozent) knüpfen an die starke Vorstellung vom Freitag im Anschluss an die Halbjahreszahlen an, zusätzlich getrieben durch eine Hochstufung durch Kepler Cheuvreux auf «Hold».

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16:45

Der Leitindex Dow Jones Industrial sank am Montag zuletzt um 0,1 Prozent auf 52'574 Punkte. Der marktbreite S&P 500 büsste 0,4 Prozent auf 7548 Zähler ein. Für den Nasdaq 100 ging es um 1,2 Prozent auf 29.471 Punkte abwärts.

Die Tech-Titel stehen angesichts enormer Kursgewinne infolge der KI-Euphorie weiter unter Druck. Hinzu kommt eine gewisse Verunsicherung durch wieder steigende Ölpreise, nachdem der Konflikt zwischen den USA und dem Iran um die Strasse von Hormus weiter eskaliert.

Insgesamt dürfte es zum Wochenauftakt relativ ruhig zugehen. Erst am Dienstag könnte es spannender werden, wenn die ersten US-Banken die Berichtssaison für das zweite Quartal eröffnen und Inflationsdaten zur Veröffentlichung anstehen. Zudem findet eine Anhörung des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh vor dem US-Repräsentantenhaus statt.

Aus Branchensicht waren Ölwerte wegen der gestiegenen Ölpreise überdurchschnittlich stark gefragt. So legten die Titel von Chevron und ExxonMobil um 1,9 beziehungsweise 2,7 Prozent zu. Die Aktien des Chemiekonzerns Dow, der bei steigenden Ölpreisen durch massive Wettbewerbsvorteile bei den Produktionskosten profitiert, legten um 3,6 Prozent zu.

Nach einem starken US-Börsendebüt von SK Hynix am Freitag sackten die Anteilscheine des südkoreanischen Halbleiterkonzerns am Montag um 5,5 Prozent ab. Bereits an der Börse in Seoul war es am Morgen mit der Aktie steil nach unten gegangen, die ein Symbol für die KI-Begeisterung unter Privatanlegern geworden ist. Sie erlebte mit minus 15 Prozent den kräftigsten Kurssturz ihrer Geschichte.

Die Aktien von American Express stiegen um 1,6 Prozent, nachdem die US-Bank JPMorgan sie auf «Overweight» hochgestuft hatte. Angesichts des defensiven Charakters der Erträge des Kreditkartenanbieters sei ein leichter Bewertungsaufschlag im Vergleich zu den Wettbewerbern gerechtfertigt, schrieb Analyst Richard Shane.

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15:50

Ein überraschend starker Quartalsgewinn treibt die Aktien des britischen Personalvermittlers Page an. Die Titel springen mehr als 17 Prozent nach oben und sind damit auf Kurs zum ‌höchsten Tagesgewinn ⁠seit knapp 18 Jahren. Anziehende Neueinstellungen in Amerika und Asien glichen den Angaben zufolge eine anhaltende Verlangsamung in Europa und Grossbritannien aus. Die Aussichten ⁠für den Rest des Jahres bleiben laut Page-Chef Nicholas Kirk unsicher. Auch die Aktien der Rivalen Robert Walters und Hays steigen um 17 und gut zwölf Prozent.

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15:40

Die US-Börsen eröffnen den Handel uneinheitlich. Der Dow Jones legt 0,2 Prozent zu, der S&P 500 dagegen gibt 0,3 Prozent nach, der Nasdaq fällt 0,9 Prozent.

Die in den USA gelisteten Aktien von SK Hynix brechen um 9 Prozent ein. Am Freitag, beim Börsendebut an der Wall Street, waren sie noch 13 Prozent gestiegen. Die Aktien von Micron fallen 5 Prozent, diejenigen von Sandisk 6 Prozent.

Der SMI notiert 0,2 Prozent höher, getragen von Nestlé (plus 0,9 Prozent). Die Aktie von DocMorris legt 14 Prozent zu. 

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15:20

Der Abschluss einer Übernahme und ein neuer millionenschwerer Auftrag der NASA geben der Aktie des Raumfahrtunternehmens Voyager leichten Auftrieb. Die Papiere legten im vorbörslichen US-Handel um rund ein Prozent zu. Voyager teilte mit, die Übernahme von Astrobotic Technology sei abgeschlossen. Das Hauptgeschäft des Unternehmens aus Pittsburgh ist der Transport von Nutzlasten zur Mondoberfläche. ‌Zugleich verwies Voyager auf einen neuen Auftrag der US-Raumfahrtbehörde NASA an Astrobotic für eine Mondmission im Wert von 298 Millionen Dollar.

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15:15

Die Ölpreise haben am Montag nach einer weiteren Angriffswelle des US-Militärs deutlich zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt 79,15 US-Dollar. Damit stieg der Preis der globalen Referenzsorte um 4,13 Prozent.

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14:45

Vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Nasdaq 100 1,1 Prozent im Minus auf 29'485 Punkte. Seit dem vergangenen Mittwoch hatte der Nasdaq-Auswahlindex zur Erholung angesetzt und seine Verluste aus der vergangenen Woche wettgemacht. Der Dow Jones Industrial wird am Montag von IG um 0,2 Prozent tiefer bei 52'560 Punkten erwartet.

Insgesamt aber dürfte es zum Wochenstart noch relativ ruhig zugehen. Erst am Dienstag wird es wohl spannender. Da eröffnen die ersten US-Banken die Berichtssaison für das zweite Quartal, und mit den Verbraucherpreisen werden wichtige Konjunkturdaten erwartet. Ausserdem findet eine Anhörung des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh vor dem US-Kongress statt.

Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners rechnet entsprechend mit einer gewissen Vorsicht der Anleger. Nicht zuletzt unmittelbar vor der Berichtssaison wolle sich wohl keiner falsch positionieren, schrieb er.

Nach einem starken Börsendebüt von SK Hynix am Freitag an der Nasdaq, ging es vorbörslich nun um knapp 10 Prozent abwärts, was im Vergleich zum Ausgabepreis aber immer noch ein Plus von 1,6 Prozent wäre. In Korea war es an diesem Morgen bereits steil abwärts gegangen mit der Aktie des Chipriesen, die ein Symbol für die KI-Begeisterung unter Privatanlegern geworden ist. Sie erlebte mit minus 15 Prozent den kräftigsten Kurssturz in ihrer Geschichte.

In Taiwan meldete TSMC unterdessen nachbörslich einen kräftigen und über den Erwartungen liegenden Umsatzanstieg, was erleichtern dürfte. Das signalisiere, dass die Nachfrage nach KI-Hardware weiter ungebrochen sei, hiess es dazu.

Unter den Aktien der «Magnificent Seven» könnten Meta und Tesla einen Blick wert sein. Die Kosten für Metas Rechenzentrum in Louisiana sollen weiter steigen, und zwar auf 50 Milliarden US-Dollar. Die Aktie gab vorbörslich um 0,8 Prozent nach. Tesla verloren als Schlusslicht unter den sieben Techgiganten vorbörslich 1,0 Prozent. Neuigkeiten gab es indes keine.

Ansonsten könnten Umstufungen bewegen. So stufte JPMorgan die Aktie von American Express auf «Overweight» hoch und hob das Kursziel auf 400 Dollar an. Angesichts des defensiven Charakters der Erträge des Kreditkartenanbieters sei ein leichter Bewertungsaufschlag im Vergleich zu Wettbewerbern gerechtfertigt, schrieb Analyst Richard Shane. Der wohlhabende Kundenstamm von Amex sei weitgehend vor den Auswirkungen der Nahostkrise und der damit verbundenen Energieverknappung geschützt, da diese Verbraucher einen deutlich geringeren Anteil ihres verfügbaren Einkommens für Kraftstoffe aufwenden müssten. Die im Dow notierte Amex-Aktie stieg vorbörslich um 1,3 Prozent.

Shopify gewannen vor dem Börsenstart 3,2 Prozent. Hier äusserte sich Analyst Samad Samana von Jefferies optimistischer und bewertet die Aktie des E-Commerce-Unternehmens nun mit «Buy». Das Kursziel hob er von 140 auf 160 Dollar an. Shopify sei im Bereich «Agentic Commerce» ein Gewinner und profitiere von neuem Rückenwind, schrieb er. Zudem erwarte er angesichts von Drittanbieter-Daten, dass Shopify mit seinem zweiten Quartal die Markterwartungen übertreffen werde.

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14:15

Ein positiver Analystenkommentar treibt die Aktien von Fraport ‌trotz ⁠schwächerer Passagierzahlen nach oben. Die Titel des Flughafenbetreibers verteuern sich um rund 2,5 Prozent.

Fraport senkte zwar seinen Jahresausblick für das Passagieraufkommen, nachdem das Unternehmen im Juni am Frankfurter Flughafen 5,7 ‌Millionen Passagiere und damit 1,7 Prozent weniger als ein Jahr ‌zuvor gezählt hatte. Die Prognosesenkung könnte sich ​jedoch als «Befreiungsschlag» für die Aktie erweisen, da sie angesichts des Iran-Kriegs und der jüngsten Streiks bereits erwartet worden sei, schreiben die Analysten von JP Morgan.

Zugleich hielt Fraport an seiner Finanzprognose für 2026 fest. Ein Händler verweist zudem auf eine Hochstufung durch ‌die Bank BNP Paribas. Die Experten der französischen Grossbank haben die Fraport-Titel auf «Outperform» nach zuvor «Neutral» gesetzt. 

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13:30

Die Futures auf den US-Aktienmärkten stehen vor der Börseneröffnung am Montag tiefer:

- Dow-Jones-Futures: -0,03 Prozent.
- S&P-500-Futures: -0,26 Prozent.
- Nasdaq-Futures: -0,84 Prozent.

Unterdessen hält sich der Schweizer Aktienmarkt in der Gewinnzone. Der SMI steigt um 0,15 Prozent auf 14'257 Punkte. Swisscom führt das Kurstableau nach wie vor an (plus 1,5 Prozent), während Sika das Schlusslicht bildet (minus 1,2 Prozent).

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11:40

Der Schweizer Aktienmarkt ist praktisch unverändert. Der SMI verzeichnet ein Plus von 0,07 Prozent, während der SPI um 0,03 Prozent steigt.

Das Wiederaufflammen des Iran-Konflikts hält das Parkett in Atem. Und die Unsicherheit in der Strasse von Hormus könnte über weiter steigende Ölpreise das Inflationsgespenst wieder mit voller Wucht zurückbringen. Bereits zum vierten Mal binnen einer Woche griff das US-Militär den Iran an. Die Revolutionsgarden im Iran reagierten erneut mit Vergeltungsangriffen auf die Golfstaaten Kuwait und Bahrain sowie auf das entferntere Jordanien. Ob es einen diplomatischen Ausweg gibt oder wie eine Rückkehr zur Waffenruhe gelingen soll, ist derzeit völlig unklar.

Entsprechend hat denn auch der Ölpreis nach seinem Rückgang von vergangener Woche von über 80 auf unter 76 US-Dollar zum Start in die neue Woche wieder angezogen. Aktuell liegt der Preis für ein Fass der Sorte Brent bei gut 78 Dollar, im frühen Geschäft kam er zeitweise der Marke bei 80 Dollar nahe. Die ZKB sieht aufgrund der angespannten Situation und der geringen Ölreserven weiterhin Aufwärtsrisiken für den Ölpreis.

Von den Konjunktursorgen und den wieder steigenden Ölpreisen aufgrund der neuen Eskalationen am Golf werden zum Wochenstart insbesondere Bauwerte belastet. So geben Sika (-1,3 Prozent), Amrize (-0,8 Prozent), Geberit (-0,7 Prozent) und Holcim (-0,4 Prozent) zusammen mit Logitech (-1,1 Prozent) am meisten nach. Die baunahen Titel haben allesamt schon über die gesamte Vorwoche eine schwache Performance gezeigt. Während Amrize und Geberit ein Wochenminus von je gut 4 Prozent verzeichneten, ging es für Sika um beinahe 7 Prozent runter.

Aus dem SLI geben derzeit noch die Gesundheitswerte Sandoz (-1,7 Prozent) und Straumann (-1,1 Prozent) mehr als 1 Prozent nach. ABB (-0,1 Prozent) stehen im Vorfeld der Halbjahreszahlen vom Donnerstag knapp im Minus.

Demgegenüber sorgen die defensiven Schwergewichte für einen gewissen Ausgleich. Dabei sind derzeit Nestlé (+0,4 Prozent) etwas stärker gesucht als Novartis (+0,2 Prozent) und Roche (+0,1 Prozent).

An der Tabellenspitze liegen die ebenfalls defensiven Swisscom (+1,6 Prozent) und Swiss Re (+0,8 Prozent). Das Spitzentrio wird von Partners Group (+0,8 Prozent) vervollständigt. Der Vermögensverwalter wird am Mittwoch Angaben zu den verwalteten Vermögen per Mitte Jahr vorlegen.

Auch Richemont (+0,7 Prozent) ziehen an, dies im Vorfeld der Erstquartalszahlen ebenfalls am Mittwoch.

Im breiten Markt erhalten DocMorris (+11 Prozent) von einer Hochstufung durch die Deutsche Bank auf «Buy» kräftige Unterstützung, allerdings blicken die Titel auch auf eine schwache Vorwoche zurück.

Auch EFG International (+2,4 Prozent) sind gesucht. Rückenwind verleiht hier eine Kaufempfehlung der Citigroup, welche die Titel in einer aktuellen Studie zu ihrem Favoriten unter den Schweizer Vermögensverwaltern kürt. Das Umfeld sei für die Branche mit hohen Börsenumsätzen, anhaltender Volatilität und robusten Aktienmärkte insgesamt günstig, heisst es dazu.

Und EMS-Chemie (+2,8 Prozent) knüpfen an die starke Vorstellung vom Freitag im Anschluss an die Halbjahreszahlen an, zusätzlich getrieben durch eine Hochstufung durch Kepler Cheuvreux auf «Hold».

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11:10

⁠Die erneuten militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten treiben ⁠die Preise am Ölmarkt nach oben. Die Nordsee-Rohölsorte Brent und US-Leichtöl ‌WTI verteuern sich um jeweils rund ‌drei Prozent auf 78,25 ​und 74,42 Dollar je Fass (159 Liter).

Die USA und der Iran griffen sich am Wochenende mit Raketen und Drohnen an. Zuvor hatte der Iran die erneute Schliessung ‌der für Energietransporte wichtigen Strasse von Hormus angekündigt. US-Präsident Donald Trump betonte am Sonntag in einem NBC-Interview, dass die ​Strasse von Hormus für den kommerziellen Schiffsverkehr ​geöffnet sei. Der Verkehr ​durch die Meerenge fiel dennoch am Sonntag auf den tiefsten Stand ‌seit fünf Wochen.

«Die Durchfahrten haben sich aufgrund der erhöhten Sicherheitsbedenken verlangsamt», erklären die Analysten der ANZ Bank. Der relativ ​geringe ​Anstieg der Ölpreise deute ⁠jedoch darauf hin, dass die Anleger ​die aktuellen Spannungen ⁠nicht als einen vollständigen Zusammenbruch des US-Iran-Waffenstillstands ansehen, sagt ‌IG-Marktanalyst Tony Sycamore. «Es bleibt abzuwarten, wie zutreffend diese Einschätzung ist.»

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10:50

Swisscom setzt sich an die Spitze des SMI-Tableaus. Die Aktie steigt um 1,6 Prozent auf 628,50 Franken.

Am anderen Ende der Kursliste befinden sich die Bauwerte Amrize, Geberit, Holcim und Sika. Sie verlieren zwischen 0,5 und 1,2 Prozent.

Derweil steht der SMI 0,2 Prozent höher bei 14'263 Punkten.

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09:40

Der SMI bewegt sich um die Nulllinie herum (minus 0,05 Prozent) und verbucht 14'222 Punkte. Der SPI sinkt im Gleichschritt zum Leitindex auf 20'013 Zähler.

Gestützt wird der Gesamtmarkt von den defensiven Schwergewichten Nestlé, Novartis und Roche. Insgesamt wird die Stimmung zum Start in die neue Woche aber von weiteren Angriffswellen der USA auf den Iran und gleichzeitig deutlich gestiegenen Ölpreisen gedämpft. Die fragile Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran sei damit dramatisch zerbrochen, heisst es in einem Kommentar der ZKB. In der neuen Woche dürfte nun aber auch die Berichtssaison wieder zu einem wichtigen Treiber der Märkte werden.

Im Nahen Osten hat das US-Militär in der Nacht auf Montag den Iran erneut für mehrere Stunden attackiert, nachdem die USA das Land bereits am Wochenende angegriffen hatten. Der Iran erklärte in der Folge die Strasse von Hormus für geschlossen, laut den USA ist sie hingegen offen. Die globalen Aktienmärkte seien über das Wochenende einmal mehr zum wehrlosen Spielball der Geopolitik mutiert, lautet dazu eine Händler-Einschätzung. Das aggressive Wiederaufflammen des Iran-Konflikts halte das Parkett in Atem. Und die Unsicherheit in der Strasse von Hormus könnte über weiter steigende Ölpreise das Inflationsgespenst wieder mit voller Wucht zurückbringen.

Der Ölpreis hat denn auch nach seinem Rückgang von vergangener Woche von über 80 auf unter 76 US-Dollar zum Start in die neue Woche wieder sprunghaft angezogen. Aktuell liegt der Preis für ein Fass der Sorte Brent knapp unter 79 Dollar. Die ZKB sieht aufgrund der angespannten Situation und der geringen Ölreserven weiterhin Aufwärtsrisiken für den Ölpreis.

Innerhalb des SMI legen die Versicherer Swiss Re (+0,8 Prozent) und Zurich (+0,7 Prozent) am meisten zu. Getragen wird der Gesamtmarkt indes vor allem von den Avancen der Schwergewichte Nestlé (+0,5 Prozent), Novartis (+0,2 Prozent) und Roche (+0,1 Prozent).

Am Tabellenende finden sich geschlossen die Bauwerte Sika (-1,5 Prozent), Holcim (-1,3 Prozent), Amrize (-1,0 Prozent) und Geberit (-0,9 Prozent).

Im breiten Markt fallen EMS-Chemie mit einem Plus von 2,6 Prozent auf 732 Franken auf. Nach starken Halbjahreszahlen vom vergangenen Freitag hilft dem Titel zum Wochenstart eine Hochstufung durch Kepler Cheuvreux auf «Hold» von «Reduce». DocMorris klettern nach einer Hochstufung durch die Deutsche Bank auf «Buy» um 10 Prozent markant in die Höhe.

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09:20

Die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten und fallende Technologieaktien haben die asiatischen Börsen am Montag belastet.

In Tokio ‌verlor der ⁠225 Werte umfassende Nikkei-Index rund zwei Prozent, während der breiter gefasste ⁠Topix um gut ein halbes Prozent nachgab. In Südkorea brach der technologielastige Leitindex Kospi ‌um 7,5 Prozent ein. Am chinesischen Aktienmarkt büssten ‌der Shanghai-Composite und der CSI 300 ​jeweils rund 1,5 Prozent ein.

Der Krieg zwischen den USA und dem Iran ist erneut eskaliert. Beide Seiten griffen sich am Wochenende mit Raketen und Drohnen an. Zuvor hatte der Iran die erneute Schliessung ‌der strategisch wichtigen Strasse von Hormus angekündigt. Die Ölpreise legten daraufhin um rund vier Prozent zu.

«Die Marktteilnehmer zeigen sich zu Beginn der Berichtssaison japanischer ​Unternehmen besorgt über steigende Kosten wegen des Ölpreisanstiegs», sagte ​Daisuke Hashizume, Chefanalyst beim Finanzdienstleister Daiwa. ​Da der Markt die Preise für Speicherchips im Auge behalte, werde der Nikkei zusätzlich ‌vom südkoreanischen Leitindex beeinflusst, in dem Speicherhersteller wie SK Hynix stark gewichtet seien.

Die SK-Hynix-Aktien brachen um 15,4 Prozent ein. Die Titel des japanischen Konkurrenten ​Kioxia ​rutschten um fast 13 Prozent ab. ⁠Die Aktien des Chip-Testanlagenbauers Advantest und des ​Ausrüsters Tokyo Electron verloren rund ⁠3,5 und 2,5 Prozent.

Die Analysten des Finanzdienstleisters Citigroup zeigten ‌sich jedoch gelassen. «Auch wenn die KI-Volatilität im kommenden Quartal hoch bleiben könnte, halten wir an unserer Übergewichtung von globalen IT-Werten ‌und US-Aktien fest.» Als Grund nannten sie ​unter anderem das herausragende Gewinnwachstum. 

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09:05

Der Schweizer Aktienmarkt schüttelt die Trägheit des vorbörslichen Handels ab. Der SMI steigt um 0,1 Prozent auf 14'249 Punkte. 

Gefragt sind Kühne+Nagel (plus 1,2 Prozent) sowie Swiss Re und Zurich Insurance (je plus 0,9 Prozent). Verkauft werden dagegen Logitech (minus 1,1 Prozent). Auch die Bauwerte Sika, Holcim, Geberit und Amrize bewegen sich in der Verlustzone.

Am breiten Markt steigen Centiel (plus 5,5 Prozent), nachdem das Unternehmen einen Auftrag in den USA an Land gezogen hat. Auch für Adecco (plus 2,8 Prozent) und Ems-Chemie (plus 2,2 Prozent) geht es aufwärts. Unter Druck stehen die Aktien von Cicor (minus 2,8 Prozent).

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08:05

Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,32 Prozent tiefer. Keine der 20 SMI-Aktien befindet sich in der Gewinnzone. Am stärksten unter Druck stehen die Aktien von Richemont. Sie geben 0,5 Prozent ab.

Am breiten Markt, der 0,28 Prozent zurückgeht, befinden sich nur Ems-Chemie (plus 0,8 Prozent) und DocMorris (plus 1,7 Prozent) im Aufwind. Verkauft werden hingegen AMS Osram und Comet (je minus 1,1 Prozent).

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07:45

Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten in den Handel starten. ‌Am ⁠Freitag hatte der deutsche Leitindex 0,2 Prozent tiefer bei 25'067 ⁠Punkten geschlossen.

Für gedämpfte Stimmung an den europäischen Börsen sorgten zum Wochenausklang die Spannungen ‌im Nahen Osten. Die US-Börsen schlossen hingegen ‌dank starker Technologiewerte leicht im ​Plus, während sich das Interesse der Investoren bereits auf die nahende Berichtssaison richtete.

Am Montag blicken Anleger weiter auf die Entwicklungen in der Geopolitik. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran ist erneut ‌eskaliert. Beide Seiten griffen sich am Wochenende mit Raketen und Drohnen an. Zuvor hatte der Iran die erneute Schliessung der strategisch wichtigen ​Strasse von Hormus angekündigt. Zudem wurde eine Reihe ​von Handelsschiffen angegriffen. US-Präsident Donald Trump ​betonte am Sonntag in einem NBC-Interview dennoch, dass die Strasse von Hormus für ‌den kommerziellen Schiffsverkehr geöffnet sei.

Im Fokus auf der Unternehmensseite steht der Luftfahrtsektor. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Daten zu den Preisen für Flugtickets und ​Pauschalreisen ​im ersten Halbjahr. Zudem hält ⁠Volkswagen am Abend (18.00 Uhr MESZ) einen sogenannten ​Pre-Close-Call mit Analysten. Dabei handelt ⁠es sich um eine Telefonkonferenz, bei der das Unternehmen kurz ‌vor Ende des Berichtsquartals einen allgemeinen Überblick über die Geschäftsentwicklung gibt, ohne konkrete Zahlen zu nennen. 

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07:10

Der Bitcoin fällt um 1,9 Prozent und kostet 62'725 Dollar. Er wird von den neuerlichen Unruhen im Nahen Osten und der Erwartung, die US-Notenbank werde den Leitzins erhöhen, belastet.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörsliche bei der IG Bank 0,6 Prozent tiefer bei 14'156 Punkten.

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06:05

Ein Euro kostet 92,31 Rappen (plus 0,06 Prozent). Der Dollar ist 81,00 Rappen wert (plus 0,14 Prozent)

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05:15

Der japanische Nikkei fiel um 1,6 ​Prozent, während der MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans um 0,9 Prozent sank.

Nach einer neuen Welle von US-Militärschlägen gegen den Iran sind die Anleger verunsichert. Die Eskalation des Konflikts ‌im ⁠Persischen Golf schürte Sorgen vor Lieferengpässen und drückte auf die Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten. Der Preis für ⁠die Nordseesorte Brent stieg auf 79,11 Dollar, US-Leichtöl verteuerte sich auf 74,37 Dollar. Zuvor hatte der Iran bereits behauptet, die ‌für den Ölhandel wichtige Strasse von Hormus geschlossen zu haben, was die globalen ‌Inflationsrisiken erneut befeuerte.

«Technologiewerte schneiden in unseren Modellen weiterhin sehr gut ab, unterstützt durch herausragendes Gewinnwachstum, eine hohe Dynamik und attraktive Bewertungen», ‌erklärten die Analysten der Citi. Sie ergänzten: «Auch wenn die KI-Volatilität im kommenden Quartal hoch bleiben könnte, halten wir an unserer Übergewichtung von globalen IT-Werten und den USA fest.» Zudem betonten sie: «Wir kombinieren diese Wachstumspositionen mit einer Übergewichtung in ​zyklischen Regionen/Sektoren, einschliesslich Japan, Finanzwerten und Rohstoffen.»

Die Analysten der Bank of America (BofA) ​warnen jedoch: «Der KI-Investitionsboom untergräbt den Cashflow, da die hyperskaligen Investitionen in KI ​in diesem Jahr bereits 234 Milliarden Dollar erreicht haben, und der erwartete Free Cash Flow wird im laufenden Jahr erstmals seit ‌2007 negativ.»

Der südkoreanische Markt, der zuletzt stark war, fiel um 5,4 Prozent und gilt als bedeutendes Barometer für die Stimmung im Chip-Sektor. «Der Markt hat sich zuletzt enorm aufgeheizt, und weitere Verluste könnten weite Kreise ziehen», erklärten ​Marktbeobachter.

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04:10

Im ​Devisenhandel stieg der Dollar gegenüber dem Yen um ⁠0,2 Prozent auf 162,03 Yen. Die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama hatte ​ins Spiel gebracht, den staatlichen Pensionsfonds ⁠GPIF zu ermutigen, einen Teil seiner Anlagen ins Inland zu verlagern, um den Yen-Kurs zu stützen.

«Der ‌GPIF verteilt seine Anlagen derzeit zu gleichen Teilen auf In- und Ausland. Eine Rückkehr zur vorpandemischen Norm von annähernd 60/40 würde mit umfangreichen Yen-Käufen einhergehen», sagte Taylor Nugent von NAB.

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01:00

Eine verhalten freundliche Stimmung und ein gelungener US-Börsenstart des Speicherchip-Giganten SK Hynix haben das Geschehen am letzten Handelstag der Woche geprägt. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss am Freitag mit 0,29 Prozent im Plus bei 52.637,01 Punkten. Für die Börsenwoche steht allerdings ein moderates Minus zu Buche. Damit bleibt der Dow aber in Schlagdistanz zum Rekordhoch vom Dienstag bei 53.289 Zählern.

Der marktbreite S&P 500 legte am Freitag um 0,42 Prozent auf 7.575,39 Zähler zu. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,33 Prozent auf 29.825,11 Punkte. Das starke Börsendebüt von SK Hynix trieb auch Aktien aus der Halbleiterbranche wie Nvidia , Sandisk , Applied Materials und AMD an.

Der mit Spannung erwartete Börsenstart von SK Hynix konnte sich sehen lassen. Die Papiere des Branchenschwergewichts aus Südkorea gingen mit einem ersten Kurs von 170 US-Dollar in den Handel und stiegen bis auf 177 Dollar. Das waren fast 20 Prozent mehr als der Ausgabepreis von 149 Dollar je Aktie. Zum Schluss betrug der Aufschlag auf den Emissionspreis 13 Prozent auf 168,33 Dollar.

Der Schritt gilt als Lackmustest für die Bereitschaft von Investoren, weiterhin auf die Wachstumschancen rund um Künstliche Intelligenz zu setzen. «Der Börsengang des Chip-Herstellers SK Hynix bestärkt die Zuversicht, dass der Investmentzyklus im Segment Künstliche Intelligenz intakt ist», hatte Stratege Jim Reid von der Deutschen Bank im Vorfeld des Ereignisses geschrieben.

Weniger gut erging es den Aktien von SpaceX . Kurz vor Handelsschluss rutschten die Papiere mit gut 145 Dollar auf den niedrigsten Stand seit dem Börsengang am 12. Juni.

Entscheidender Schrittmacher für die Aktienmärkte war zuletzt der Ölpreis in Abhängigkeit vom Konfliktgeschehen im Nahen Osten. Auch am Energiemarkt tat sich am Freitag aber wenig. Die Internationale Energieagentur warnte, ein erneuter Ausbruch der Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran könne die Bemühungen zum Wiederaufbau der erschöpften weltweiten Ölvorräte im weiteren Verlauf dieses Jahres gefährden. Dass beide Konfliktparteien trotz der jüngsten militärischen Eskalation Verhandlungsbereitschaft signalisierten, beruhigte die Anleger ein wenig.

Bei den Einzelwerten fielen Meta mit einem Kursplus von sechs Prozent auf. Als Antreiber für die Titel des Social-Media-Riesen erwies sich ein positiver Bericht der Tech-Analysefirma SemiAnalysis über das KI-Computing-Geschäft von Meta. Vorläufige Ergebnisse einer EU-Untersuchung, denen zufolge die Meta-Plattformen Instagram und Facebook zu grosse Suchtgefahren für Kinder und Jugendliche bergen, liessen die Anleger kalt.

Die Aktien von Delta Air Lines verloren knapp zwei Prozent. Sie hatten allerdings in den vergangenen Wochen kräftig zugelegt. Die Fluggesellschaft trotzte mit einem besser als erwartet ausgefallenen Quartalsgewinn den in diesem Zeitraum deutlich gestiegenen Kerosinpreisen. Zudem griff sie ihre vorübergehend ausgesetzte Jahresprognose für diese wichtige Ergebniskennziffer wieder auf.

(AWP/Bloomberg/Reuters/cash)