09:35
Die Aktien von R&S fallen um 3,2 Prozent auf 18,20 Franken. Auslöser ist der Abgang von CEO Eduardo Terzi.
Laut der Zürcher Kantonalbank (ZKB) bewirkt der Wechsel an der R&S-Konzernspitze zwar kurzfristige Unsicherheit, bietet aber langfristig Chancen für einen Neuanfang.
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09:05
Der SMI fällt um 1,2 Prozent auf 14'217 Punkte.
Der Abwärtssog wird vor allem von den Pharma-Schwergewichten ausgeübt. Roche gibt 1,5 Prozent nach, Novartis sinkt um 3,4 Prozent. Enttäuschende Studiendaten setzen den Titel unter Druck.
Derweil legt nur eine SMI-Aktie deutlich zu: ABB verbessert sich um 0,8 Prozent. Kühne+Nagel sowie Amrize halten die Nulllinie.
Am breiten Markt schiessen Arbonia nach einer Heraufstufung durch die UBS um 12,5 Prozent nach oben. Auch Comet (plus 2,8 Prozent), Huber+Suhner (plus 2,3 Prozent) sowie Inficon (plus 1,8 Prozent) sind gefragt.
Schindler leidet unter einer Herabstufung von Goldman Sachs (minus 3,3 Prozent). Für Kuros (minus 3 Prozent) geht die Talfahrt der vergangenen Wochen weiter. Zudem werden Bachem (minus 2 Prozent), Ypsomed (minus 1,7 Prozent) und Basilea (minus 1,7 Prozent) zurückgebunden.
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08:05
Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,9 Prozent tiefer.
Auch am breiten Markt ist das Kurstableau weitgehend rot gefärbt. Schindler verliert 2,7 Prozent und steht damit am stärksten unter Druck.
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Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
- Arbonia: UBS erhöht auf Buy (Neutral) - Ziel 6,20 (4,10) Fr.
- SoftwareOne: JPMorgan erhöht auf 9,00 (7,50) Fr. - Neutral
- Schindler: Goldman Sachs senkt auf Verkaufen von Neutral - Ziel 233 Fr.
- Accelleron: Deutsche Bank geht auf 76 (74) Fr. - Hold
- Cosmo: Van Lanschot Kempen startet mit Buy-Rating und Kursziel 80 Fr.
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07:40
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07:30
Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge niedriger in den Handel starten. Ein Kursfeuerwerk bei VW-Aktien hatte den deutschen Leitindex den zum Wochenausklang gestützt. Die Aussicht auf steigende US-Zinsen trübte die Stimmung der Anleger allerdings. Der Dax legte 0,2 Prozent auf 26.046 Punkte zu.
Die Wall Street ging schwächer aus dem Handel. Die US-Börse bleibt am Montag feiertagsbedingt geschlossen.
Zum Wochenstart dürften die Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für Gesprächsstoff sorgen. Die AfD hat die Wahl mit grossem Vorsprung gewonnen, die absolute Mehrheit dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge aber verfehlt. Das Wahlergebnis dürfte auch Auswirkungen auf die Bundespolitik und damit die schwarz-rote Koalition unter Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz haben.
Im Fokus stehen auch die anhaltend hohen Ölpreise. Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verteuerten sich um jeweils 1,2 Prozent auf 97,42 beziehungsweise 92,58 Dollar je Fass zu. Gegenseitige Angriffe der USA und des Irans auf Schiffe in der Strasse von Hormus verstärkten die Sorgen über eine längerfristige Unterbrechung der Ölversorgung aus dem Nahen Osten. Der Preis für Brent stieg in der vergangenen Woche um fast acht Prozent, der für WTI um fast zehn Prozent.
Bei den Wirtschaftsdaten stehen die deutsche Industrieproduktion für Juli sowie das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone im zweiten Quartal auf der Agenda
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07:00
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,1 Prozent tiefer bei 14'394 Punkten.
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06:15
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05:15
Die asiatischen Aktienmärkte haben am Montag dank starker Vorgaben aus dem US-Technologiesektor und robuster US-Arbeitsmarktdaten mehrheitlich zugelegt. Die japanische Börse tendierte fester: In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 2,2 Prozent auf 66.460,11 Punkte zu, und der breiter gefasste Topix notierte 0,6 Prozent höher bei 4.128,53 Zählern. Die Börse Shanghai blieb dagegen fast unverändert bei 3.928,30 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,3 Prozent auf 4.562,33 Punkte.
Angetrieben wurden die Kurse in Asien vor allem von Halbleiterwerten, die der starken Entwicklung an der Wall Street folgten. Zu den Gewinnern in Japan zählten die Chipausrüster Advantest und Tokyo Electron, die um jeweils mehr als vier Prozent nach oben sprangen. Der Speicherhersteller Kioxia gewann 6,8 Prozent. «Da US-Finanzminister Scott Bessent anscheinend die Anleiherenditen dämpft und den Fall des Yen stoppt, ist die Volatilität am Markt gesunken», sagte Mamoru Shimode, Chefstratege bei Resona Asset Management. «Das hat es Aktienanlegern erleichtert, in den Risk-on-Modus zu wechseln.» Zu den Verlierern gehörten hingegen japanische Banken wie die Mitsubishi UFJ Financial Group, die mehr als ein Prozent abgaben, sowie Sony mit einem Minus von zwei Prozent.
Für Erleichterung sorgte zudem der jüngste US-Arbeitsmarktbericht, der die Sorgen vor einer globalen Rezession linderte. In Südkorea profitierten Schwergewichte wie Samsung Electronics und SK Hynix mit Aufschlägen von 3,7 und 6,0 Prozent von der weltweiten Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz (KI). Unterdessen zeigten offizielle Daten, dass Japans Währungsreserven im August nach massiven Interventionen zur Stützung des Yen einen Rekordrückgang verzeichneten. Tokio hatte fast 100 Milliarden Dollar ausgegeben, um die heimische Währung von ihrem 40-Jahres-Tief zu holen. Dies stabilisierte den Markt zusätzlich und gab exportorientierten Unternehmen Planungssicherheit.
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03:00
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 156,21 Yen und legte leicht auf 6,7123 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,8108 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1608 Dollar und zog leicht auf 0,9411 Franken an. Der südkoreanische Won erreichte derweil den höchsten Stand seit fast zwei Jahren, angetrieben von Dollar-Verkäufen grosser Exporteure. Der Yen blieb nach den massiven Stützungskäufen der japanischen Regierung im August, die zu dem historischen Rückgang der Währungsreserven führten, vergleichsweise stabil.
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02:30
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,7 Prozent auf 96,93 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,7 Prozent fester bei 92,14 Dollar. Die Preise wurden von geopolitischen Spannungen im Nahen Osten angetrieben, nachdem sich die USA und der Iran gegenseitige Angriffe auf Schiffe im Golf geliefert hatten. Teheran kündigte zudem an, in den kommenden Tagen eine Sperrzone ausserhalb der Strasse von Hormus einzurichten. Diese inflationären Impulse schüren am Markt die Erwartung, dass die Zentralbanken die Zinsen weiter anheben könnten.
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01:00
Der Dow Jones Industrial fiel um 0,51 Prozent auf 53.414,25 Punkte. Am Donnerstag hatten noch Aussagen des Notenbankmitglieds Christopher Waller die Hoffnung auf eine ausbleibende Leitzinserhöhung in diesem Monat geweckt und die Börsen entsprechend angetrieben. Auf Wochensicht ergibt sich nunmehr für den US-Leitindex ein Minus in Höhe von 0,27 Prozent.
Der marktbreite S&P 500 verlor am Freitag 0,38 Prozent auf 7.718,60 Zähler. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 hingegen legte um 0,21 Prozent auf 29.544,15 Punkte zu.
Marktexperte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) bescheinigt den USA einen «soliden Arbeitsmarkt». Im August sei es zu einem ansehnlichen Stellenaufbau gekommen, und die mittlere Markterwartung wurde klar übertroffen, so der Analyst. Die Erwartungen an eine Zinserhöhung durch die Fed dürften wieder angeheizt werden. Höhere Zinsen aber verringern die Attraktivität von Aktien gegenüber festverzinslichen Wertpapieren.
Für Zurückhaltung bei den Anlegern sorgte vor dem feiertagsbedingt langen Wochenende in den USA auch der Iran-Krieg. «In den vergangenen Handelswochen kamen die negativen Impulse aus der geopolitischen Gemengelage oft über die Wochenenden und stellten die Investoren montags vor vollendete Tatsachen», schrieb Marktstratege Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets.
Als Schlusslicht im S&P 500 knickten die Aktien von Lululemon um mehr als 17 Prozent ein. Der Sportartikelhersteller hatte schwache Quartalszahlen vorgelegt und seine Jahresprognose gesenkt. Analyst Paul Lejuez von der Bank Citigroup hält die Entwicklung in China für die zentrale Enttäuschung bei dem Unternehmen.
Die Papiere von Adobe verloren 6,7 Prozent. Das Software-Unternehmen bekommt mit Anil Chakravarthy einen neuen Chef. Die Berufung von Chakravarthy habe viele überrascht, hiess es von Jefferies. Das Analysehaus selbst war davon ausgegangen, dass David Wadhwani, der Leiter des Kreativbereichs, die vernünftigere Wahl gewesen wäre. Dieser sei für drei Viertel des Umsatzes verantwortlich und geniesse sowohl innerhalb als auch ausserhalb von Adobe hohes Ansehen.
Nach ihrem Kurssprung am Vortag büssten die Aktien von Tesla nun knapp sechs Prozent ein. Die mit Spannung erwartete Präsentation des autonom fahrenden Robotaxis Cybercap hatte die Anleger nicht überzeugt. Das Event habe im Vergleich zu vorab bekannten Informationen wenig Neues geboten, schrieb Tom Narayan von der kanadischen Bank RBC. Kernfragen rund um den Preis, die Produktion und regulatorische Themen seien unbeantwortet geblieben.
Ebenfalls nicht gut gelitten waren bei den Anlegern die Anteilsscheine der Kreditauskunfteien Equifax und Transunion , deren Kurse um jeweils rund sechs Prozent absackten. Der Direktor der US-Bundesbehörde für Wohnungsbaufinanzierung, Bill Pulte, hatte erneut Kritik an den Unternehmen geäussert. Diese würden den Amerikanern überhöhte Gebühren berechnen.

