08:05

Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,22 Prozent tiefer.

Unter den Titeln des Leitindex verzeichnen einzig ABB (plus 0,8 Prozent) und UBS (plus 0,2 Prozent). Unter starkem Druck stehen hingegen die Aktien von Sandoz (minus 4,3 Prozent) und Logitech (minus 3,3 Prozent).

Am breiten Markt sind AMS Osram (plus 4,6 Prozent), Temenos (plus 2,8 Prozent) und Straumann (plus 2,7 Prozent) im Aufwind. Auf der Verliererseite stehen Rieter (minus 2,2 Prozent) und EMS-Chemie (minus 2,2 Prozent).

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07:40

Der Dax wird am Mittwoch der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Handel starten. Am ‌Dienstag ⁠hatte der deutsche Leitindex 0,7 Prozent höher bei 25'590,77 Punkten ⁠geschlossen.

Auch die technologielastigen Indizes an der Wall Street stiegen den zweiten Tag in Folge. ‌Für gute Stimmung an den Börsen sorgten ‌ein leichter Rückgang beim Ölpreis und ​eine Erholung im Technologiesektor. Die Anleger versuchten zugleich, eine Reihe uneinheitlicher Konzernbilanzen zu interpretieren. Zur Wochenmitte geht die Bilanzflut weiter.

Die Anleger warten mit Spannung auf die Zahlen der US-Technologieriesen Alphabet und Microsoft. Apple lädt zudem ‌zu einer weiteren Produktpräsentation ein. Experten zufolge wird der Konzern eine neue Generation von Laptops vorstellen.

In Deutschland blicken Börsianer unter anderem auf die Bilanzen ​von BASF, Airbus, Mercedes und der Deutschen Bank. Der von ​Thyssenkrupp abgespaltene Werkstoffhändler TK Accelis feiert ​sein Börsendebüt als eigenständiges Unternehmen.

Die US-Notenbank Fed gibt zudem am Abend ihre Zinsentscheidung bekannt. Nach ‌der ersten Zinserhöhung seit rund drei Jahren im September dürften die Währungshüter laut Experten nun die Füsse stillhalten.

Bei den Konjunkturdaten veröffentlicht das Marktforschungsinstitut ​GfK ​sein Barometer zur Konsumstimmung in Deutschland ⁠im November.

Die Anleger blicken auch auf ​Gespräche von Kanzler Friedrich Merz ⁠in Japan während seiner Asien-Reise. Dabei soll es unter anderem ‌um mögliche Kooperationen im Rüstungssektor gehen.

In Grossbritannien stellt die britische Regierung unter Premierminister Andy Burnham ihren ersten Haushalt vor.

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07:30

Die Ölpreise sind klar im Aufwind. Im frühen Handel wurde ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zu 115,72 Dollar gehandelt und damit 1,62 Prozent höher als am Vortag.

Unterstützung für die Notierungen lieferte die Wahl in Israel und ein Medienbericht über mögliche Angriffe auf den Iran nach den Zwischenwahlen in den USA Anfang November.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,02 Prozent höher bei 14'596 Punkten.

Am Mittwoch erscheinen die Quartalszahlen der UBS und von Sandoz. Amrize wird nachbörslich berichten. Bereits am Dienstagabend veröffentlichte Logitech nach Handelsschluss das Ergebnis zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27.

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06:00

Der Euro kostet 0,9230 Franken (plus 0,04 Prozent). Je Dollar werden 0,8299 Franken bezahlt (plus 0,11 Prozent)

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04:30

Wieder neu entfachter KI-Optimismus hat die asiatischen Aktienmärkte am Mittwoch angetrieben. Dazu trugen starke Zahlen des südkoreanischen Chipherstellers SK Hynix bei, dem der anhaltende Boom bei Künstlicher Intelligenz einen Rekordgewinn im abgelaufenen Quartal bescherte. Der Konzern ‌konnte seinen operativen ⁠Gewinn mehr als versiebenfachen.

An der japanischen Börse in Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,5 Prozent auf 64'223 ⁠Punkte zu. Der breiter gefasste Topix notierte 0,3 Prozent höher bei 4009 Zählern. In China gewann die Börse Shanghai 0,7 Prozent auf 3674 Stellen. Der ‌Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,7 Prozent auf ‌4077 Punkte. Der südkoreanische Leitindex Kospi legte um mehr als drei ​Prozent zu.

SK Hynix sorgte für Zuversicht am Markt in Asien. Der Konzern geht davon aus, dass die Nachfrage das Angebot noch bis ins Jahr 2030 übersteigen wird. Die Aktie von SK Hynix legte rund 1,8 Prozent zu. Bei KI-Unternehmen zeichne sich derzeit ein Muster ab, erklärte Maki Sawada, Aktienstrategin beim Broker Nomura Securities. Während Berichte über massive Ausgaben die Kurse oft ‌belasteten, sorgten Anzeichen für eine steigende Profitabilität für Kursgewinne.

Der KI-Boom steht am Abend vor seinem nächsten Härtetest, wenn die US-Technologiekonzerne Alphabet und Microsoft nach Börsenschluss an der Wall Street ihre Quartalsberichte vorlegen. Anleger suchen nach Belegen dafür, dass sich die enormen Investitionen ​in die KI-Infrastruktur auszahlen. Es gehe weniger um die tatsächlichen Gewinne als um die Frage, ob ​die hohen Ausgaben für das KI-Wachstum zu nachhaltigem Umsatzwachstum führten, erklärte Chris ​Brigati, Investmentchef beim Finanzdienstleister SWBC. Zuletzt hatte eine Reihe von Finanzierungsankündigungen wie etwa vom Facebook-Konzern Meta Platforms sowie der geplante Börsengang des KI-Entwicklers Anthropic der Branche ‌neuen Schwung verliehen.

Neben den Unternehmenszahlen blickten die Investoren am Mittwoch auch auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve am Abend. Es wird erwartet, dass die Fed den Leitzins nach der ersten Erhöhung seit rund drei Jahren im September diesmal unverändert in der Spanne ​von ​3,75 bis 4,00 Prozent lässt. Wegen der gestiegenen Inflation wird ⁠an den Märkten allerdings für Dezember mit einer weiteren Anhebung gerechnet.

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03:15

Im asiatischen ​Devisenhandel zeigte sich vor der Fed-Zinsentscheidung ⁠wenig Bewegung. Der Dollar legte geringfügig auf 157,97 Yen und ebenfalls leicht auf 6,6671 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte ‌er etwas auf 0,8297 Franken vor. Der Euro notierte nahezu unverändert bei 1,1129 Dollar.

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02:30

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,4 Prozent auf 115,42 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte ‌1,4 Prozent fester bei 101,25 Dollar.

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01:00

Der Nasdaq-100-Index verabschiedete sich 1,29 Prozent höher bei 29'651,44 Punkten aus dem Handel. Laut einem Händler gewinnt die «KI-Dynamik» derzeit mit einer anziehenden Risikobereitschaft wieder an Fahrt. Die Überzeugung für diese Bewegung bleibe vor den Zahlen von Alphabet und Microsoft , die am Mittwoch nach Börsenschluss anstehen, aber noch verhalten.

Der marktbreite S&P 500 folgte der Nasdaq-Börse um 0,60 Prozent nach oben auf 7722,60 Zähler. Bei Standardwerten blieben die Anleger aber vor dem Zinsentscheid zögerlicher. Der Dow Jones Industrial stieg nur um 0,03 Prozent auf 52'377,57 Punkte. Er wurde vor allem von einem Kursrutsch bei Boeing gebremst.

Der Flugzeughersteller hat in seiner Dauerkrise ein weiteres Verlustquartal verbucht. Dies war aber nicht massgeblich dafür, dass der Kurs nach einer anfangs noch verhaltenen Reaktion um 10,7 Prozent abrutschte. Dafür verantwortlich gemacht wurden enttäuschende Begleitaussagen zu den Auslieferungen und dem längerfristigen Cashflow. Das Hochfahren der Produktion bereitet Boeing weiterhin Probleme.

Als ein weiterer grosser Dow-Verlierer litten die Aktien von Sherwin-Williams mit 2,7 Prozent darunter, dass der Farbenproduzent im dritten Quartal beim Gewinn die Erwartungen der Analysten verfehlte. Die Titel von Coca-Cola büssten ausserdem 1,6 Prozent ein, obwohl der Getränkekonzern starke Resultate vorgelegt und erneut seine Jahresprognose erhöht hatte. Diese Neuigkeiten reichten den Anlegern aber nicht, um das jüngste Rekordhoch wieder anzugreifen.

Im Tech-Sektor ging die Erholung bei Aktien aus dem Chipsektor weiter, die am Vortag eingeleitet wurde. Broadcom gehörte mit vier Prozent Plus nach einer Kaufempfehlung des Analysehauses D.A. Davidson zu den grösseren Gewinnern. Gut für die Stimmung war auch eine erweiterte Partnerschaft zwischen dem Softwareanbieter Oracle und dem KI-Plattformanbieter OpenAI, die die Oracle-Titel mit 3,6 Prozent ins Plus hievte.

Unter den Grössten der Tech-Branche überwogen die Gewinne, allen voran bei Tesla, denn die Titel des Elektroautobauers setzten ihre schwungvolle Erholung in Erwartung einer möglichen Fusion mit SpaceX mit einem Anstieg um 4 Prozent fort. Mit 1,6 Prozent unter Druck blieben die zuletzt von Kapitalmassnahmen belasteten Meta-Papiere - trotz der Erkenntnis, dass die Ausgabe neuer Aktien fünffach überzeichnet war.

Gespannt wird jetzt in der Tech-Branche darauf gewartet, was am Mittwoch Alphabet und Microsoft berichten, gefolgt von Amazon am Donnerstag - drei der weltgrössten Konzerne, die zusammen mehr als zehn Billionen Dollar Marktwert auf die Waage bringen. Am Markt hiess es, es bleibe entscheidend, wie viel Geld sie für KI-Technologie ausgeben und wann sich dies auszahlen werde.

Der Paketdienst UPS überzeugte seine Anleger mit dem Quartalsbericht. Für die Aktien ging es um fast sechs Prozent nach oben und im Schlepptau schaffte es auch Fedex ins Plus. Kurz vor Beginn des lukrativen Feiertagsgeschäft hatte UPS seine Jahresprognosen auf ein überraschend hohes Niveau nach oben geschraubt.

Mit einem Kurssprung um 19 Prozent sorgte ausserdem noch Jetblue Airways für Aufsehen. Die hoch verschuldete Fluggesellschaft hofft, im kommenden Jahr operativ wieder profitabel werden zu können. Für 2028 wurde der Wille bekräftigt, je Aktie einen Gewinn von mindestens 1 US-Dollar und einen positiven Free Cashflow zu erwirtschaften.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Reto Zanettin
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