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17:40

Der Swiss Market Index (SMI) schliesst am Mittwoch 0,1 Prozent tiefer bei 14’581 Zählern, der SPI sank um 0,2 Prozent und steht bei 20'567 Punkten.

Anleger mussten sich am Mittwoch mit einer wahren Zahlenflut und internationalen Impulsen befassen. Die Reaktionen fielen teils sehr unterschiedlich aus und führten zum Teil zu entsprechend starken Kursbewegungen. «Die Nachrichtenfülle ist sehr dicht und viele scheuen in diesem Umfeld eine grössere Positionierung», kommentierte ein Händler. Der Tag barg insgesamt erhebliches Überraschungspotenzial.

Zahlreiche Bluechips gaben einen Zwischenbericht ab. Die Zahlen von Logitech (-10,8 Prozent) schickten die Aktie ans SMI-Ende. Zwar fielen die Ergebnisse besser aus, der Ausblick auf das wichtige Weihnachtsquartal schmeckt allerdings nicht allen. Das sorgte laut Händlern für Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Erholungsbewegung.

Auch die Grossbank UBS (-0,6 Prozent) konnte mit den Quartalsergebnissen nicht punkten - erstmals seit Längerem wurden die Schätzungen nicht übertroffen. Zudem bleibt die Regulierungsdiskussion eine Belastung für die Aktie.

Abwärts ging es auch für den SMI-Neuling Sandoz (-2,7 Prozent), die noch höheren Verluste im frühen Handel wurden immerhin eingedämmt. Der Generika- und Biosimilarhersteller hat die Umsatzerwartungen leicht verfehlt und das Jahresziel wurde auf das untere Ende der Spanne eingegrenzt.

Givaudan (-0,8 Prozent) wurden für einen verhaltenen Ausblick des deutschen Konkurrenten Symrise in Sippenhaft genommen. Auch DSM-Firmenich (-2,7 Prozent) gaben daher nach.

Derweil hielten sich die Titel von Novartis (+0,3 Prozent) in den Gewinnen. Für den Pharmakonzern erhöhten zahlreiche Häuser nach den Zahlen vom Vortag ihre Kursziele. Die beiden weiteren Schwergewichte Roche (-0,1 Prozent) und Nestlé (-0,5 Prozent) schlossen mit Verlusten.

Mit den höchsten Gewinnen im SMI schliessen am Mittwoch ABB (+1,9 Prozent), Partners Group (+1,4 Prozent) und Swiss Life (+1,1 Prozent).

Auch von mittleren Unternehmen kamen einige Zwischenberichte. Straumann (+0,3 Prozent) hatten etwas besser als erwartet abgeschnitten, mit einem lediglich bestätigten Ausblick aber auch nicht positiv überrascht.

Auf Rieter (-3,0 Prozent) lastete der gesenkte Jahresausblick, Temenos (-0,1 Prozent) gaben ebenfalls leicht ab, während Dormakaba (+2,6 Prozent) nach Zahlen zulegten.

Einmal mehr standen zudem Tech-Werte im Blick. Einerseits legte SK Hynix ein Rekordquartal hin, andererseits stehen am Abend US-Vertreter der Branche im Fokus. Vor diesem Hintergrund gewannen AMS Osram (+0,5 Prozent), aber auch Comet (+2,4 Prozent) hinzu. Inficon (+0,5 Prozent) legten nach massiven Vortagsgewinne in Reaktion auf die starken Zahlen erneut zu.

Zusätzlich zu den vielen Ergebnissen sorgten Analystenkommentare für Bewegung in Einzeltiteln. Allen voran profitierten die Aktien der Jungfraubahn (+8,6 Prozent) von einer Ersteinstufung mit «Buy» durch Berenberg. Ems-Chemie (-0,7 Prozent) mussten nach der Abstufung durch Oddo am Vortag nun eine weitere durch die UBS auf «Neutral» verdauen.

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17:21

Die Kurse von US-Anleihen haben am Mittwoch nachgegeben. Der Terminkontrakt für zehnjährige Staatsanleihen (T-Note-Future) sank um 0,24 Prozent auf 105,80 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Anleihe stieg auf 5,03 Prozent.

Im Fokus der Anleger steht am Abend die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed und die Pressekonferenz des Vorsitzenden Kevin Warsh. Es wird keine Zinserhöhung erwartet. Ökonomen gehen jedoch überwiegend von einer entsprechenden Massnahme im Dezember aus. Warsh dürfte jedoch seiner Linie treu bleiben und wenig Hinweise für das weitere Vorgehen geben.

Belastet wurden die Kurse durch die im Tagesverlauf merklich gestiegenen Ölpreise. Inflationserwartungen wurden so erneut geschürt. In Israel zeichnet sich nach der Parlamentswahl eine schwierige Regierungsbildung ab. Weder der bisherige Ministerpräsident Benjamin Netanjahu noch die oppositionellen Kräfte erreichten eine absolute Mehrheit im Parlament.

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16:20

Der Dow-Jones-Index ‌der ⁠Standardwerte stand am Morgen (Ortszeit) 0,2 Prozent höher bei 52'476 Punkten. ⁠Der breiter gefasste S&P 500 legte 0,1 Prozent auf 7731 Zähler zu. Der Index der ‌Technologiebörse Nasdaq trat bei 26'462 Punkten auf der ‌Stelle.

Nach der ersten Zinserhöhung seit ​rund drei Jahren dürfte die US-Notenbank Federal Reserve nun die Füsse stillhalten. Sie wird den Leitzins nach Ansicht vieler Experten in der Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent belassen. Die hohe Inflation aufgrund steigender Energiekosten ‌im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt spricht aber grundsätzlich für eine straffere Geldpolitik. Anleger blicken daher gespannt auf die Äusserungen des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh und ​den geldpolitischen Ausblick.

Aktien von Speicherchip-Herstellern legten zu, nachdem ​der südkoreanische Konkurrent SK Hynix gemeldet hatte, dass ​sich der Quartalsgewinn mehr als versiebenfacht hat. Die in den USA notierten Papiere ‌von SK Hynix stiegen um mehr als zehn Prozent. Aktien von Micron Technology verteuerten sich um 4,4 Prozent.

Im Fokus der Anleger stehen die Quartalsergebnisse ​der Grosskonzerne ​Microsoft und Alphabet, die nach Börsenschluss ⁠veröffentlicht werden sollen. Beide Unternehmen dürften ein ​beschleunigtes Cloud-Wachstum ausweisen. «Die Nachfrage bleibt ⁠stark, aber da die Investitionsausgaben weiterhin steigen, richtet der Markt sein ‌Augenmerk darauf, was all diese Ausgaben letztendlich bewirken», sagte Jake Behan, Leiter des Bereichs Kapitalmärkte bei Direxion. «Je skeptischer der Markt ‌hinsichtlich der Renditen von KI-Investitionen wird, desto schwieriger wird ​es, das derzeitige Ausgabentempo zu rechtfertigen.»

Der Swiss Market Index zeigt sich derweil ein wenig freundlicher und schafft es knapp aus den Verlusten. Derzeit notiert der Leitindex 0,1 Prozent höher.

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15:36

Der europäische Gaspreis ist am Mittwoch erstmals seit Dezember 2022 über die Marke von 100 Euro je Megawattstunde (MWh) gestiegen. Der niederländische Terminkontrakt (TTF) mit Lieferung im kommenden Monat verteuerte sich um rund vier Prozent und notierte zeitweise bei 100 Euro. Grund sind Sorgen vor Lieferengpässen bei Flüssiggas (LNG) wegen Störungen der Schifffahrt im Nahen Osten.

Der Preis hat sich damit ‌seit Beginn des ⁠Krieges der USA gegen den Iran verdreifacht. Die hohen Grosshandelspreise schlagen sich bereits in den Gas- und Stromrechnungen der Verbraucher nieder. Einige Industriezweige wie die Düngemittel-, Chemie- und Stahlindustrie, die Gas als Rohstoff verwenden, haben ihre Produktion bereits gedrosselt. Analysten erwarten, ⁠dass die Gaspreise mindestens ein weiteres Jahr hoch bleiben, selbst wenn der Krieg beigelegt und der Winter mild ausfallen sollte. Grund dafür seien die auf Rekordtiefstände gesunkenen Gasspeicher, die wieder aufgefüllt werden müssten.

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14:55

Der Dow-Jones-Index verzeichnet ein leichtes Plus und verbessert sich so auf 52'419 Punkte (+0,07 Prozent). Der Nasdaq-100-Index zieht um 0,26 Prozent auf 29'730 Punkte an.

Unter den Einzelwerten fallen GE Healthcare (+5,6 Prozent) und Sandisk (+5,3 Prozent) positiv auf. SpaceX taucht hingegen um 2,5 Prozent. Für Walmart geht es 0,9 Prozent südwärts.

Nach US-Börsenschluss steht der Mittwoch im Zeichen der Quartalszahlen von Microsoft und Alphabet, die zu einer neuen Belastungsprobe werden dürften - vor allem für den zuletzt erholten Nasdaq 100. Starke Zahlen der südkoreanischen Chipkonzerns SK Hynix konnten die New Yorker Tech-Werte deshalb nicht nochmals eindeutig bewegen.

Gespannt blicken die Anleger davor aber noch auf die Fed, von der sie sich trotz der zuletzt hohen Inflation überwiegend keine Zinsänderung versprechen. «Die heutige Entscheidung wird mit Spannung erwartet, denn die fundamentalen Rahmenbedingungen liefern Argumente sowohl für eine Straffung der Zinszügel als auch für ein Stillhalten und Abwarten», schrieben Experten der Landesbank Helaba in ihrem Marktkommentar.

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14:30

Die Aktien der spanischen Grossbank Santander geben trotz eines besser als erwartet ausgefallenen Quartalsgewinns um 4,5 Prozent nach. Anleger konzentrierten sich bei den Zahlen auf ‌schwächere Ergebnisse ⁠des Instituts in Brasilien, sagten Börsianer. Der Gewinn in dem für Santander zweitgrössten Markt sank aufgrund höherer Wertberichtigungen um 15 Prozent. Die Geschäfte ⁠in Lateinamerika hätten enttäuscht, während sie in den Industrieländern positiv überraschten, fassten die Analysten von UBS zusammen. Der Kursrutsch der Aktien belastet den spanischen Leitindex Ibex: Er büsst 0,8 ‌Prozent ein.

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13:50

Vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed und Geschäftszahlen mehrerer Tech-Riesen zeichnet sich an den New Yorker Börsen keine klare Richtung ab. Der Broker IG taxierte den technologielastigen Nasdaq-100-Index am Mittwoch vor Handelsbeginn 0,4 Prozent höher auf 29'775 Punkte. Damit würde er seine jüngste Erholung fortsetzen. Dagegen erwartet IG den Leitindex Dow Jones Industrial nur minimal höher bei 52'402 Punkten, womit er in seiner Konsolidierungsspanne nach dem Rückschlag am Freitag bliebe.

Trotz der zuletzt hohen Inflation dürften die US-Währungshüter ihre Leitzinsen an diesem Mittwoch nicht verändern. Die überwiegende Mehrheit der von Bloomberg befragten Volkswirte erwartet, dass der Leitzins weiter in der Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent liegt. Experten spekulieren jedoch auf eine Erhöhung im Dezember, nachdem der neue Notenbankchef Kevin Warsh im September erstmals in seiner Amtszeit den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte angehoben hatte.

Im Halbleitersektor zeichnen sich dank starker Zahlen der südkoreanischen SK Hynix und vor den Quartalsberichten von Alphabet und Microsoft erneut Kursgewinne ab. Für gute Stimmung sorgten zudem weitere Einzelheiten zum angekündigten Börsengang des KI-Konzerns Anthropic. Als möglicher Termin für den Sprung aufs Parkett, der für frischen Schwung im Tech-Sektor sorge, gelte nun die Woche ab dem 16. November, schrieb Marktbeobachter Jürgen Molnar von Robomarkets.

Die Aktien der Chiphersteller Micron und Intel legten vorbörslich um 3,4 und 1,5 Prozent zu. Für die Anteile des Cloud- und KI-Infrastruktur-Spezialisten CoreWeave ging es um 3,2 Prozent hoch. Derweil brockte ein enttäuschender Ausblick NXP gegen den Branchentrend einen Kursrutsch von 7,9 Prozent ein.

Beim Spezialisten für Solarenergietechnik Enphase Energy mussten die Anleger wegen eines schwachen Ausblicks auf das Schlussquartal einen 21-prozentigen Kurseinbruch verkraften. Die Titel des Onlinebrokers Robinhood wurden mit minus 6,4 Prozent für einen schwachen Quartalsbericht abgestraft.

Für die gut gelaufenen Visa-Titel ging es vorbörslich um weitere 1,2 Prozent bergab. Der Zahlungsdienstleister erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr zwar einen Rekordumsatz. Doch Umsatz und Ergebnis fielen im Grossen und Ganzen wie von Experten erwartet aus.

Derweil bescherten angehobene Jahresziele dem Medizintechnikkonzern GE Healthcare ein Kursplus von 8,8 Prozent. Der Energietechnikkonzern GE Vernova punktete am Markt vorbörslich nur zeitweise mit guten Quartalszahlen und einer angehobenen operativen Ergebnisprognose: Die Anteilsscheine verloren zuletzt ein Prozent. Eine angekündigte milliardenschwere Übernahme zum Ausbau des Geschäfts mit Hochspannungsausrüstung für Stromnetze schreckte die Anleger offenbar doch etwas ab.

Dass der Farben- und Beschichtungshersteller PPG Industries die Zielspanne für das bereinigte Ergebnis je Aktie nach oben hin einengte, sorgte für ein Kursplus von 6,2 Prozent.

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12:20

Die Futures der US-Aktienmärkte finden vor der Eröffnung keine einheitliche Richtung. Der Handel in New York startet aufgrund der Zeitumstellung bereits 14.30 Uhr Schweizer Zeit.

- Dow-Jones-Futures: minus 0,25 Prozent.
- S&P-500-Futures: plus 0,12 Prozent.
- Nasdaq-Futures: plus 0,38 Prozent.

Unterdessen befindet sich der SMI nach wie vor im Hintertreffen (minus 0,64 Prozent). ABB (plus 1,9 Prozent) führt das Tableau an. Logitech (minus 11,6 Prozent) wird für den am Dienstag nachbörslich veröffentlichten Quartalsbericht abgestraft.

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11:30

Der SMI steht 0,43 Prozent tiefer bei 14'534 Zählern, derweil der SPI um 0,37 Prozent auf 20'524 Punkte absinkt.

Anleger müssen sich mit einer wahren Zahlenflut und internationalen Impulsen befassen. Die Reaktionen fallen teils sehr unterschiedlich aus und führen zum Teil zu entsprechend starken Kursbewegungen. «Die Nachrichtenfülle ist sehr dicht und viele scheuen in diesem Umfeld eine grössere Positionierung», kommentierte ein Händler. Der Tag berge insgesamt erhebliches Überraschungspotenzial.

Zahlreiche Bluechips gaben einen Zwischenbericht ab. Die Zahlen von Logitech (-10,7 Prozent) schickten die Aktie ans SMI-Ende. Zwar fielen die Ergebnisse besser aus, der Ausblick auf das wichtige Weihnachtsquartal schmeckt allerdings nicht allen. Das sorgte laut Händlern für Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Erholungsbewegung.

Auch die Grossbank UBS (-2,0 Prozent) konnte mit den Quartalsergebnissen nicht punkten - erstmals seit längerem wurden die Schätzungen nicht übertroffen. Zudem bleibt die Regulierungsdiskussion eine Belastung für die Aktie.

Abwärts ging es auch für den SMI-Neuling Sandoz (-1,3 Prozent), die frühen Verluste wurden aber immerhin eingedämmt. Der Generika- und Biosimilarhersteller hat die Umsatzerwartungen leicht verfehlt und das Jahresziel wurde auf das untere Ende der Spanne eingegrenzt.

Givaudan (-0,9 Prozent) wurden für einen verhaltenen Ausblick des deutschen Konkurrenten Symrise in Sippenhaft genommen. Auch DSM-Firmenich (-2,3 Prozent) geben daher nach.

Derweil halten sich die Titel von Novartis (+1,0 Prozent) am oberen Ende des Kurszettels. Für den Pharmakonzern erhöhen zahlreiche Häuser nach den Zahlen vom Vortag ihre Kursziele. Unter den wenigen Gewinnern sind noch ABB (+1,0 Prozent), Partners Group (+1,1 Prozent) oder Galderma (+0,8 Prozent) zu finden.

Auch von mittleren Unternehmen kamen einige Zwischenberichte. Straumann (-2,5 Prozent) hatten zwar etwas besser als erwartet abgeschnitten, mit einem lediglich bestätigten Ausblick aber auch nicht positiv überrascht.

Auf Rieter (-0,9 Prozent) lastet der gesenkte Jahresausblick, während Temenos (+1,2 Prozent) und Dormakaba (+3,2 Prozent) nach Zahlen zulegen.

Derweil stehen Tech-Werte einmal mehr im Blick. Einerseits legte SK Hynix ein Rekordquartal hin, andererseits stehen am Abend US-Vertreter der Branche im Fokus. Vor diesem Hintergrund gewinnen AMS Osram (+2,4 Prozent), aber auch Comet (+2,2 Prozent) hinzu. Inficon (-0,1 Prozent) konsolidieren derweil einen Teil ihrer massiven Vortagsgewinne in Reaktion auf die starken Zahlen.

Zusätzlich zu den vielen Ergebnissen sorgen Analystenkommentare für Bewegung in Einzeltiteln. Allen voran profitieren Jungfraubahn (+7,9 Prozent) von einer Ersteinstufung mit «Buy» durch Berenberg. Ems-Chemie (-1,4 Prozent) müssen nach der Abstufung durch Oddo am Vortag nun eine weitere durch die UBS auf «Neutral» verdauen.

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10:00

Die Aktien der Jungfraubahn steigen um 7,9 Prozent auf 258,50 Franken. Das ist der höchste Stand seit Mitte September.

Grund für die Avancen ist die Neuabdeckung des Titels durch die Bank Berenberg. Die zuständigen Analysten starten mit einer Kaufempfehlung und legen das Kursziel bei 310 Franken fest.

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09:30

Der SMI notiert 0,35 Prozent tiefer bei 14'544 Punkten. Zugleich gibt der SPI um 0,32 Prozent auf 20'533 Zähler nach.

Angesichts der Zahlenflut und noch anstehenden wichtigen Daten halten sich Anleger zurück. «Die Nachrichtenfülle ist sehr dicht und viele scheuen in diesem Umfeld eine grössere Positionierung», kommentierte ein Händler. Der Tag berge insgesamt erhebliches Überraschungspotenzial.

Neben den vielen Zwischenberichten, die es zu verdauen gilt, liegt der Fokus am Abend zunächst auf der Geldpolitik. Denn die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed steht an. Die EZB folgt am morgigen Donnerstag. Zinsänderungen dürfte es nicht geben, umso wichtiger werden die begleitenden Kommentare. Nach US-Börsenschluss rücken dann mit Zahlen von Microsoft und Alphabet zwei weitere Tech-Grössen in den Mittelpunkt. «Enttäuschen die Ausblicke, kann die KI-Rallye ganz schnell wieder in Frage gestellt werden», so ein Börsianer.

Die Titel der UBS (-2,0 Prozent) fallen nach Quartalszahlen zurück. Die Grossbank hat mit ihrem Ergebnis für das dritte Quartal erstmals seit längerem die Schätzungen von Analysten nicht übertroffen.

Deutlich schwächer zeigen sich derweil die Aktien des SMI-Neulings Sandoz (-5,6 Prozent). Der Generikahersteller hat die Analystenerwartungen grösstenteils verfehlt.

Die Zahlen von Logitech (-9,8 Prozent) wurden gemischt aufgenommen, was Anleger offenbar zu Gewinnmitnahmen animiert und die Titel ans SMI-Ende schickt. Zwar fielen die Ergebnisse besser aus, der Ausblick auf das wichtige Weihnachtsquartal schmeckt allerdings nicht allen.

An der Indexspitze im SMI halten sich ABB (+0,9 Prozent), auch Novartis (+0,8 Prozent) sind nach den gestrigen Zahlen weiter gefragt.

Leicht unter Druck stehen Straumann (-1,2 Prozent) obwohl der Zahnimplantatehersteller teils etwas besser abgeschnitten hat als erwartet. Temenos (+3,9 Prozent) ziehen indes nach Zahlen kräftig an.

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09:25

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien: 

- Temenos: CFRA erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 95 (79) Fr.
- Novartis: UBS erhöht auf 130 (116) Fr. – Neutral
- Novartis: RBC erhöht auf 130 (120) Fr. - Sector Perform
- Bucher: UBS senkt auf 327 (329) Fr. – Neutral
- Zehnder: UBS senkt auf 87 (89) Fr. – Buy
- Siegfried: UBS senkt auf 76 (80) Fr. – Neutral
- Jungfraubahnen: Berenberg startet mit Buy - Ziel 310 Fr.
- Swiss Life: Berenberg erhöht auf 1125 (1073) Fr. – Buy
- SPS: Kepler Cheuvreux startet mit Buy - Ziel 149 Fr.PSP
- Swiss Property: Kepler Cheuvreux startet mit Hold - Ziel 159 Fr.

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09:05

Der SMI fällt um 0,44 Prozent auf 14'533 Zähler, während der SPI um 0,42 Prozent auf 20'514 Punkte nachgibt.

Grosse Verlierer sind jene Unternehmen, die Zahlen vorgelegt haben: Logitech (-7,8 Prozent), Sandoz (-6,7 Prozent) und UBS (-1,5 Prozent). 

An der Spitze des Leitindex befindet sich ABB (+1,2 Prozent). Im Aufwind sind auch Novartis (+0,8 Prozent) und Galderma (+0,4 Prozent).

Am breiten Markt stehen Rieter (-1,7 Prozent) sowie Molecular Partners (-1,9 Prozent) unter Druck, während Temenos (+3,3 Prozent) und Ascom (+1,8 Prozent) zulegen.

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08:05

Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,22 Prozent tiefer.

Unter den Titeln des Leitindex verzeichnen einzig ABB (plus 0,8 Prozent) und UBS (plus 0,2 Prozent). Unter starkem Druck stehen hingegen die Aktien von Sandoz (minus 4,3 Prozent) und Logitech (minus 3,3 Prozent).

Am breiten Markt sind AMS Osram (plus 4,6 Prozent), Temenos (plus 2,8 Prozent) und Straumann (plus 2,7 Prozent) im Aufwind. Auf der Verliererseite stehen Rieter (minus 2,2 Prozent) und EMS-Chemie (minus 2,2 Prozent).

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07:40

Der Dax wird am Mittwoch der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Handel starten. Am ‌Dienstag ⁠hatte der deutsche Leitindex 0,7 Prozent höher bei 25'590,77 Punkten ⁠geschlossen.

Auch die technologielastigen Indizes an der Wall Street stiegen den zweiten Tag in Folge. ‌Für gute Stimmung an den Börsen sorgten ‌ein leichter Rückgang beim Ölpreis und ​eine Erholung im Technologiesektor. Die Anleger versuchten zugleich, eine Reihe uneinheitlicher Konzernbilanzen zu interpretieren. Zur Wochenmitte geht die Bilanzflut weiter.

Die Anleger warten mit Spannung auf die Zahlen der US-Technologieriesen Alphabet und Microsoft. Apple lädt zudem ‌zu einer weiteren Produktpräsentation ein. Experten zufolge wird der Konzern eine neue Generation von Laptops vorstellen.

In Deutschland blicken Börsianer unter anderem auf die Bilanzen ​von BASF, Airbus, Mercedes und der Deutschen Bank. Der von ​Thyssenkrupp abgespaltene Werkstoffhändler TK Accelis feiert ​sein Börsendebüt als eigenständiges Unternehmen.

Die US-Notenbank Fed gibt zudem am Abend ihre Zinsentscheidung bekannt. Nach ‌der ersten Zinserhöhung seit rund drei Jahren im September dürften die Währungshüter laut Experten nun die Füsse stillhalten.

Bei den Konjunkturdaten veröffentlicht das Marktforschungsinstitut ​GfK ​sein Barometer zur Konsumstimmung in Deutschland ⁠im November.

Die Anleger blicken auch auf ​Gespräche von Kanzler Friedrich Merz ⁠in Japan während seiner Asien-Reise. Dabei soll es unter anderem ‌um mögliche Kooperationen im Rüstungssektor gehen.

In Grossbritannien stellt die britische Regierung unter Premierminister Andy Burnham ihren ersten Haushalt vor.

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07:30

Die Ölpreise sind klar im Aufwind. Im frühen Handel wurde ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zu 115,72 Dollar gehandelt und damit 1,62 Prozent höher als am Vortag.

Unterstützung für die Notierungen lieferten die Wahl in Israel und ein Medienbericht über mögliche Angriffe auf den Iran nach den Zwischenwahlen in den USA Anfang November.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,02 Prozent höher bei 14'596 Punkten.

Am Mittwoch erscheinen die Quartalszahlen der UBS und von Sandoz. Amrize wird nachbörslich berichten. Bereits am Dienstagabend veröffentlichte Logitech nach Handelsschluss das Ergebnis zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27.

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06:00

Der Euro kostet 0,9230 Franken (plus 0,04 Prozent). Je Dollar werden 0,8299 Franken bezahlt (plus 0,11 Prozent)

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04:30

Wieder neu entfachter KI-Optimismus hat die asiatischen Aktienmärkte am Mittwoch angetrieben. Dazu trugen starke Zahlen des südkoreanischen Chipherstellers SK Hynix bei, dem der anhaltende Boom bei Künstlicher Intelligenz einen Rekordgewinn im abgelaufenen Quartal bescherte. Der Konzern ‌konnte seinen operativen ⁠Gewinn mehr als versiebenfachen.

An der japanischen Börse in Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,5 Prozent auf 64'223 ⁠Punkte zu. Der breiter gefasste Topix notierte 0,3 Prozent höher bei 4009 Zählern. In China gewann die Börse Shanghai 0,7 Prozent auf 3674 Stellen. Der ‌Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,7 Prozent auf ‌4077 Punkte. Der südkoreanische Leitindex Kospi legte um mehr als drei ​Prozent zu.

SK Hynix sorgte für Zuversicht am Markt in Asien. Der Konzern geht davon aus, dass die Nachfrage das Angebot noch bis ins Jahr 2030 übersteigen wird. Die Aktie von SK Hynix legte rund 1,8 Prozent zu. Bei KI-Unternehmen zeichne sich derzeit ein Muster ab, erklärte Maki Sawada, Aktienstrategin beim Broker Nomura Securities. Während Berichte über massive Ausgaben die Kurse oft ‌belasteten, sorgten Anzeichen für eine steigende Profitabilität für Kursgewinne.

Der KI-Boom steht am Abend vor seinem nächsten Härtetest, wenn die US-Technologiekonzerne Alphabet und Microsoft nach Börsenschluss an der Wall Street ihre Quartalsberichte vorlegen. Anleger suchen nach Belegen dafür, dass sich die enormen Investitionen ​in die KI-Infrastruktur auszahlen. Es gehe weniger um die tatsächlichen Gewinne als um die Frage, ob ​die hohen Ausgaben für das KI-Wachstum zu nachhaltigem Umsatzwachstum führten, erklärte Chris ​Brigati, Investmentchef beim Finanzdienstleister SWBC. Zuletzt hatte eine Reihe von Finanzierungsankündigungen wie etwa vom Facebook-Konzern Meta Platforms sowie der geplante Börsengang des KI-Entwicklers Anthropic der Branche ‌neuen Schwung verliehen.

Neben den Unternehmenszahlen blickten die Investoren am Mittwoch auch auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve am Abend. Es wird erwartet, dass die Fed den Leitzins nach der ersten Erhöhung seit rund drei Jahren im September diesmal unverändert in der Spanne ​von ​3,75 bis 4,00 Prozent lässt. Wegen der gestiegenen Inflation wird ⁠an den Märkten allerdings für Dezember mit einer weiteren Anhebung gerechnet.

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03:15

Im asiatischen ​Devisenhandel zeigte sich vor der Fed-Zinsentscheidung ⁠wenig Bewegung. Der Dollar legte geringfügig auf 157,97 Yen und ebenfalls leicht auf 6,6671 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte ‌er etwas auf 0,8297 Franken vor. Der Euro notierte nahezu unverändert bei 1,1129 Dollar.

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02:30

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,4 Prozent auf 115,42 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte ‌1,4 Prozent fester bei 101,25 Dollar.

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01:00

Der Nasdaq-100-Index verabschiedete sich 1,29 Prozent höher bei 29'651,44 Punkten aus dem Handel. Laut einem Händler gewinnt die «KI-Dynamik» derzeit mit einer anziehenden Risikobereitschaft wieder an Fahrt. Die Überzeugung für diese Bewegung bleibe vor den Zahlen von Alphabet und Microsoft , die am Mittwoch nach Börsenschluss anstehen, aber noch verhalten.

Der marktbreite S&P 500 folgte der Nasdaq-Börse um 0,60 Prozent nach oben auf 7722,60 Zähler. Bei Standardwerten blieben die Anleger aber vor dem Zinsentscheid zögerlicher. Der Dow Jones Industrial stieg nur um 0,03 Prozent auf 52'377,57 Punkte. Er wurde vor allem von einem Kursrutsch bei Boeing gebremst.

Der Flugzeughersteller hat in seiner Dauerkrise ein weiteres Verlustquartal verbucht. Dies war aber nicht massgeblich dafür, dass der Kurs nach einer anfangs noch verhaltenen Reaktion um 10,7 Prozent abrutschte. Dafür verantwortlich gemacht wurden enttäuschende Begleitaussagen zu den Auslieferungen und dem längerfristigen Cashflow. Das Hochfahren der Produktion bereitet Boeing weiterhin Probleme.

Als ein weiterer grosser Dow-Verlierer litten die Aktien von Sherwin-Williams mit 2,7 Prozent darunter, dass der Farbenproduzent im dritten Quartal beim Gewinn die Erwartungen der Analysten verfehlte. Die Titel von Coca-Cola büssten ausserdem 1,6 Prozent ein, obwohl der Getränkekonzern starke Resultate vorgelegt und erneut seine Jahresprognose erhöht hatte. Diese Neuigkeiten reichten den Anlegern aber nicht, um das jüngste Rekordhoch wieder anzugreifen.

Im Tech-Sektor ging die Erholung bei Aktien aus dem Chipsektor weiter, die am Vortag eingeleitet wurde. Broadcom gehörte mit vier Prozent Plus nach einer Kaufempfehlung des Analysehauses D.A. Davidson zu den grösseren Gewinnern. Gut für die Stimmung war auch eine erweiterte Partnerschaft zwischen dem Softwareanbieter Oracle und dem KI-Plattformanbieter OpenAI, die die Oracle-Titel mit 3,6 Prozent ins Plus hievte.

Unter den Grössten der Tech-Branche überwogen die Gewinne, allen voran bei Tesla, denn die Titel des Elektroautobauers setzten ihre schwungvolle Erholung in Erwartung einer möglichen Fusion mit SpaceX mit einem Anstieg um 4 Prozent fort. Mit 1,6 Prozent unter Druck blieben die zuletzt von Kapitalmassnahmen belasteten Meta-Papiere - trotz der Erkenntnis, dass die Ausgabe neuer Aktien fünffach überzeichnet war.

Gespannt wird jetzt in der Tech-Branche darauf gewartet, was am Mittwoch Alphabet und Microsoft berichten, gefolgt von Amazon am Donnerstag - drei der weltgrössten Konzerne, die zusammen mehr als zehn Billionen Dollar Marktwert auf die Waage bringen. Am Markt hiess es, es bleibe entscheidend, wie viel Geld sie für KI-Technologie ausgeben und wann sich dies auszahlen werde.

Der Paketdienst UPS überzeugte seine Anleger mit dem Quartalsbericht. Für die Aktien ging es um fast sechs Prozent nach oben und im Schlepptau schaffte es auch Fedex ins Plus. Kurz vor Beginn des lukrativen Feiertagsgeschäft hatte UPS seine Jahresprognosen auf ein überraschend hohes Niveau nach oben geschraubt.

Mit einem Kurssprung um 19 Prozent sorgte ausserdem noch Jetblue Airways für Aufsehen. Die hoch verschuldete Fluggesellschaft hofft, im kommenden Jahr operativ wieder profitabel werden zu können. Für 2028 wurde der Wille bekräftigt, je Aktie einen Gewinn von mindestens 1 US-Dollar und einen positiven Free Cashflow zu erwirtschaften.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Reto Zanettin
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