16:56
Die US-Aktienmärkte geben auf breiter Front nach. Der Nasdaq 100 Index verliert 5,3 Prozent, der S&P 500 index 3,6 und der Dow Jones 2,4 Prozent. Derweil verliert der SMI 0,4 Prozent. Deutliche Abgaben von etwas mehr 4,5 Prozent verzeichnen UBS und Logitechh.
16:00
Die US-Börsen tendieren mit grösseren Abschlägen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte 3,3 Prozent tiefer. Der breit gefasste S&P 500 verliert 1,8 Prozent und der Dow-Jones-Index gibt um 0,7 Prozent nach.
Am Mittwoch hatte der S&P 500 noch den grössten Tagesgewinn seit drei Monaten verzeichnet. Die nachlassende politische Unsicherheit nach den Wahlen hatte die Risikobereitschaft der Anleger gestärkt. Einige Analysten führten an, eine geteilte Regierung in Washington könnte zu weniger tiefgreifenden Gesetzesänderungen führen.
Der Wahlsieg der Demokraten weckte zugleich Sorgen über verstärkten politischen Widerstand gegen den schnellen Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI). «Unterbrechungen beim Bau von Rechenzentren werden das Tempo des Ausbaus bis ins Jahr 2028 verlangsamen, wobei etwa 30 Prozent der für 2028 erwarteten Projekte nun Gefahr laufen, beeinträchtigt zu werden», schrieben die Strategen von UBS. Zugleich verwiesen sie darauf, dass die negative Entwicklung in die Aktienkurse im Halbleitersektor bereits teilweise eingepreist sei. Dennoch gaben die Aktien wichtiger Chiphersteller wie Nvidia und Intel sowie von Betreibern und Ausrüstern von Rechenzentren wie IREN, GE Vernova und Dell zwischen rund zwei und acht Prozent nach.
Besonders unter Druck gerieten die Titel von Qualcomm, die nach negativ aufgenommenen Geschäftszahlen um 13 Prozent einbrachen. Der weltweit schwächelnde Absatz von Smartphones macht dem Chiphersteller zusätzlich zu schaffen.
Auch der Geschäftsbericht von Ralph Lauren hat die Anleger nicht überzeugt. Die Papiere des US-Modekonzerns fielen nach einer negativ aufgenommenen Quartalsprognose um gut drei Prozent.
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15:46
Nach einer Erholung am Mittwoch geben die amerikanischen Technologiewerte am Donnerstag wieder deutlich nach. Der Nasdaq 100 Index sinkt um 2,4 Prozent. Der S&P 500 Index verliert 1,2 Prozent, während der Dow Jones Industrial seine Gewinne aus der Eröffnung nicht halten kann und 0,3 Prozent tiefer notiert.
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15:43
Der Geschäftsbericht von Ralph Lauren hat die Anleger nicht überzeugt. Die Papiere des US-Modekonzerns fielen im vorbörslichen Handel um rund 6,5 Prozent. Ralph Lauren hat seine Jahresprognose zwar angesichts einer starken Nachfrage in Nordamerika und Asien angehoben. Im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal übertraf das Unternehmen zudem die Markterwartungen. Für das dritte Quartal stellte es jedoch ein Umsatzwachstum in Aussicht, das unter den Prognosen der Analysten lag. Experten zufolge hatte die jüngste Erfolgsserie des Unternehmens die Erwartungshaltung in die Höhe getrieben. In den vergangenen Quartalen hatte sich Ralph Lauren besser entwickelt als die Luxusbranche insgesamt. Insbesondere China erwies sich mit einem Umsatzplus von 35 Prozent im zweiten Quartal als Wachstumsmotor.
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15:32
Die drei US-Indizes starten uneinheitlich. Der Dow Jones Industrial zieht um 0,4 Prozent an, der breitere S&P 500 notiert mit einem Minus von 0,4 Prozent tiefer. Derweil verliert der technologielastige Nasdaq 100 1,1 Prozent.
Der SMI kann die Kursgewinne aus der Eröffnung nicht ausbauen und steht 0,15 Prozent höher.
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15:18
Negativ aufgenommene Quartalszahlen haben die Aktien des US-Social-Media-Unternehmens Snap einbrechen lassen. Die Papiere des Snapchat-Betreibers rutschten im vorbörslichen Handel an der Wall Street um elf Prozent auf 5,27 Dollar ab. Snaps Umsatz im dritten Quartal stieg zwar um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, verfehlte jedoch die Erwartungen der Analysten. Konzernchef Evan Spiegel führte dies auf geringere Werbeausgaben angesichts des makroökonomischen Drucks in den USA und im Nahen Osten zurück. Zudem kündigte er an, künftig monatlich statt täglich aktive Nutzer als wichtigste Kennzahl für sein Publikum zu verwenden. Die Analysten von B. Riley stuften diesen Schritt als Verlust von Daten über die regionale Nutzeraktivität ein. Sie senkten ihr Kursziel von zehn auf acht Dollar, behielten jedoch ihre Kaufempfehlung bei.
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14:40
Vor dem Börsenstart taxiert der Broker IG den Dow Jones Industrial 0,6 Prozent höher auf 53'695 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 wird hingegen 0,8 Prozent im Minus erwartet.
Investoren verarbeiten weiterhin den deutlichen Sieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen. Unter Verkaufsdruck stehen vor allem Halbleiteraktien mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI), da Anleger hier eine stärkere Regulierung der KI befürchten.
Für die Papiere von Arm Holdings ging es vorbörslich um 6,7 Prozent bergab. Der Chipdesigner konnte mit dem Umsatzziel für das laufende Quartal nicht wirklich überzeugen. Der Konzern scheine die hohen Erwartungen an seinen Einstieg in den Markt für KI-Rechenzentren noch nicht erfüllen zu können, sagte ein Händler.
Die Anteilsscheine von Micron büssten vorbörslich 4,8 Prozent ein. Der Halbleiterkonzern habe seine Pläne für ein Speicherchip-Werk in Taiwan aufgrund eines drohenden langwierigen Tarifkonflikts vorerst auf Eis gelegt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Dies werfe Fragen hinsichtlich der Zukunft eines wichtigen Produktionsstandorts für entscheidende KI-Komponenten auf.
Die Titel von AppLovin schossen vorbörslich um 23 Prozent nach oben. Die Zahlen des Mobile-App-Marketing-Unternehmens für das dritte Quartal sowie der Ausblick übertrafen die durchschnittlichen Markterwartungen.
Die Aktien von Dutch Bros sackten vorbörslich um 11 Prozent ab, nachdem die Kaffeekette ihr Ergebnisziel für das Gesamtjahr gesenkt hatte.
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14:05
Die Anteilsscheine von Qualcomm fallen vorbörslich um 11 Prozent. Investoren reagieren enttäuscht auf die Umsatz- und Gewinnentwicklung des US-Technologiekonzerns. Schon am Mittwoch, als der Quartalsbericht erschien, fielen die Titel deutlich zurück.
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13:55
Die Aktien des US-Technologieunternehmens Applovin steigen im vorbörslichen Handel um 21 Prozent. Das Management hat einen überzeugenden Bericht zum dritten Quartal vorgestellt und dabei auch höhere Aktienrückkäufe angekündigt.
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13:25
Die Futures der US-Aktienmärkte tendieren uneinheitlich:
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11:40
Mit Holcim (+2,5 Prozent), Sika (+1,7 Prozent), Geberit (+1,0 Prozent) und Amrize (+1,2 Prozent) ist die Baubranche überdurchschnittlich stark an der Indexspitze vertreten. Auch Richemont (+1,7 Prozent) legen zu. Hoffnungen auf mögliche Zoll-Lockerungen durch den grösseren Einfluss der Demokraten und eine generelle Entspannung in der Handelspolitik werden von Börsianern angeführt.
Nach Zahlen sind Swiss Re (+0,6 Prozent) im Mittelfeld zu finden. Der Rückversicherer hatte überraschend einen höheren Gewinn vorgelegt und sieht sich zudem auf Kurs mit den Jahreszielen. Der Preisdruck in der Schaden-Rückversicherung sei aber nicht mehr zu verleugnen, so Analysten.
Gebremst wird der SMI auch etwas von den beiden Pharma-Schwergewichten Novartis (-0,3 Prozent) und Roche (-0,2 Prozent). Diese konsolidieren ihre teils fulminanten Kursgewinne der vergangenen Wochen. Auch Nestlé (-0,5 Prozent) verhindern grössere Gewinne des Leitindex. Am Indexende stehen Alcon (-0,9 Prozent) und die am Vortag fulminanten Logitech (-0,7 Prozent).
Von insgesamt «soliden» Zahlen sprechen Analysten bei der Swisscom (+1,6 Prozent). Der Gewinn blieb etwas hinter den Erwartungen zurück, dafür hob der Telekomriese den Ausblick teils an und stellte eine Dividendenerhöhung in Aussicht.
Unter Druck kommen derweil die Titel von Kühne+Nagel (-1,0 Prozent) nach Zahlen von Möller-Maersk und DHL. Zudem hatte der Logistiker zuletzt von den hohen Frachtraten durch den Iran-Krieg profitiert, was nun durch die Hoffnung auf Diplomatie gebremst werden könnte.
Dank positiver Analystenkommentare klettern Clariant (+4,0 Prozent) und auch DSM-Firmenich (+3,9 Prozent) nach oben. Arbonia (-1,5 Prozent) wurden indes von Kepler Cheuvreux auf «Hold» von «Buy» abgestuft.
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11:00
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10:55
Grund für die Avancen ist das Update zum dritten Quartal. Es fiel besser aus, als Analysten erwartet hatten. Zudem erhöhte das Management den Ausblick.
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09:40
Anleger haben bei Rheinmetall nach einer erneuten Prognosesenkung Reissaus genommen. Die Aktien fielen in der Spitze um 18,4 Prozent auf 818,70 Euro und waren mit Abstand grösster Verlierer im Dax.
Der Rüstungskonzern hat zum zweiten Mal binnen drei Monaten seine Ziele heruntergeschraubt. Als Grund nannte Rheinmetall unter anderem eine wahrscheinliche Verzögerung bei der Auftragsvergabe für das Boxer-Radpanzer-Projekt «Arminius».
«Der Boxer-Auftrag scheint nicht die ganze Wahrheit zu sein», sagte ein Händler mit Verweis auf den schwachen Auftragseingang und den negativen Cashflow. Die Analysten von Jefferies zeigten sich überrascht von dem Ausmass der Prognosesenkung so spät im Jahr.
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09:35
«Die Tür zu einer möglichen Jahresend-Rallye wurde gestern deutlich aufgestossen», sagte ein Händler. Anleger seien offenbar wieder bereit, trotz der anhaltenden geopolitischen Unsicherheit höhere Risiken einzugehen. Zudem könnte die Rotation weg vom Tech-Sektor hin zu klassischen Branchen noch etwas anhalten.
Der Fokus der Märkte dürfte sich nun weg von den Midterms und wieder hin zur laufenden Berichtssaison sowie zu Konjunkturdaten verschieben. Während hierzulande der Blick auf Swiss Re und Swisscom liegt, dürften international eher Daten für Bewegung sorgen. So werden neben der Zinsentscheidung der Bank of England insbesondere die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe beachtet. Denn am morgigen Freitag steht mit dem US-Jobbericht der konjunkturelle Höhepunkt der Woche an.
Die Aktien der Swiss Re (+0,6 Prozent) halten sich nach Zahlen im Mittelfeld. Der Rückversicherer hatte überraschend einen höheren Gewinn vorgelegt und sieht sich zudem auf Kurs mit den Jahreszielen. Der Preisdruck in der Schaden-Rückversicherung sei aber nicht mehr zu verleugnen, so Analysten.
Am SMI-Ende rangieren derweil ABB (-1,7 Prozent). Die chinesischen Behörden haben den geplanten Verkauf der Robotiksparte an den japanischen Technologiekonzern Softbank blockiert. Damit ist die milliardenschwere Transaktion gefährdet. Die beiden anderen Verlierer im SMI sind Roche (-0,9 Prozent) und Novartis (-0,1 Prozent).
Deutlich unter Druck stehen Kühne+Nagel (-2,9 Prozent) nach Zahlen des deutschen Konkurrenten DHL. Dafür springen Tecan (+5,5 Prozent) nach einer erhöhten Prognose an.
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09:15
Am breiten Markt überzeugen Clariant (+4,0 Prozent), DSM Firmenich (+3,1 Prozent) und Barry Callebaut (+3,0 Prozent). Den Rückwärtsgang legen Kühne+Nagel (-2,8 Prozent), Inficon (-2,6 Prozent), AMS Osram (-2,0 Prozent) sowie Medartis (-2,4 Prozent) ein.
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08:05
Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,28 Prozent höher.
Am breiten Markt verbessern sich Burckhardt Compression (+1,0 Prozent) und Tecan (+1,9 Prozent), während Swisscom (-1,4 Prozent) zurückfällt.
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08:00
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
- Sandoz: Julius Bär erhöht auf 100 (88) Fr. - Buy
- DSM-Firmenich: JPMorgan erhöht auf 75 (68) EUR - Underweight
- Arbonia: UBS senkt auf 5,40 (6,20) Fr. - Buy
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07:30
Der Dax wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Donnerstag höher starten. Der Erdrutschsieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen hatte den Aktienmärkten am Mittwoch Flügel verliehen. Vor allem Banken- und Ökostrom-Werte profitierten von der Hoffnung auf eine branchenfreundlichere Politik in Washington. Der Dax ging mit einem Plus von 2,2 Prozent bei 26.437 Punkten aus dem Handel und näherte sich damit seinem Ende August erreichten Allzeithoch von 26'618,74 Punkten.
Eine Flut von Firmenbilanzen sowie Konjunkturdaten dürften die weitere Richtung an den Börsen vorgeben. Die deutsche Industrie hat im September wahrscheinlich wieder mehr Aufträge eingesammelt. Von Reuters befragte Experten erwarten, dass die Bestellungen um 4,8 Prozent gegenüber dem Vormonat zugelegt haben.
Anleger blicken auf den Zinsentscheid der Bank of England. Die britische Notenbank steuert wegen der hartnäckigen Inflation auf eine Zinserhöhung zu
Die wahrscheinlich vor einer Übernahme durch die UniCredit stehende Commerzbank legt Zahlen für das dritte Quartal vor. Zudem öffnen Siemens Healthineers, DHL und Hochtief die Bücher.
Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat seine Erwartungen für das laufende Jahr wegen Verzögerungen bei Grossaufträgen gesenkt.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank vorbörslich 0,31 Prozent höher bei 15'088 Punkten.
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06:15
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04:30
Sinkende Ölpreise nach dem Sieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen beflügeln den Gesamtmarkt in Japan. Technologiewerte brachen jedoch wegen Sorgen um die KI-Branche ein.
Der breiter gefasste Topix notierte 1,5 Prozent höher bei 3954,70 Zählern. Der technologielastige Nikkei-Index gab hingegen 0,8 Prozent auf 61'686,61 Punkte nach. Belastet wurde er von Aktien wie den Chip-Ausrüstern Advantest und Tokyo Electron, die um 10,3 Prozent beziehungsweise 8,6 Prozent einbrachen.
«Kapital, das zuvor in KI und Halbleiter geflossen ist, wird nun in andere Sektoren umgeschichtet», sagt Wataru Akiyama, Aktienstratege bei Nomura Securities. «Es setzt sich zunehmend die Ansicht durch, dass die Wahlerfolge der Demokraten Projekte für Rechenzentren verzögern werden, wodurch das derzeitige Tempo des Gewinnwachstums möglicherweise nicht zu halten ist.»
Anleger in Japan verlagerten ihre Positionen in andere Branchen. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Börse legten 25 zu. Angeführt wurde die Gewinnerliste vom Immobiliensektor mit einem Plus von 6,5 Prozent und dem Einzelhandel mit einem Anstieg von 5,4 Prozent. Die Aktien des Uniqlo-Betreibers Fast Retailing stiegen um 7,9 Prozent. Toyota kletterten vor der für den Nachmittag erwarteten Bilanzvorlage um 5,3 Prozent. Sony und Nintendo, die ihre Ergebnisse nach Börsenschluss bekannt geben, legten um 6,6 Prozent beziehungsweise 4,6 Prozent zu.
Vor allem in Südkorea belasten Sorgen vor einem nachlassenden KI-Boom nach den US-Zwischenwahlen die Börse. Der Leitindex Kospi verlor 4,01 Prozent auf 5459,70 Punkte. Zeitweise war der Handel nach einem Kursrutsch von mehr als fünf Prozent ausgesetzt worden. Die Aktien des Chip-Herstellers Samsung Electronics gaben um 5,73 Prozent nach, die des Konkurrenten SK Hynix verloren 7,52 Prozent. Gegen den Trend legten die Papiere der Autobauer Hyundai und Kia um 3,70 Prozent beziehungsweise 4,38 Prozent zu.
Die Börse Shanghai blieb fast unverändert bei 3689,79 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,4 Prozent auf 4115,93 Punkte.
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03:15
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02:30
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01:00
Die Anleger an den US-Börsen haben am Mittwoch euphorisch auf den klaren Wahlsieg der Demokraten bei den Kongress-Zwischenwahlen reagiert. Der vortags schwächelnde Leitindex Dow Jones Industrial zog letztlich um 3,03 Prozent auf 53'356,12 Punkte an. Für den marktbreiten S&P 500, der sich bereits am Dienstag ein wenig berappelt hatte, ging es um 1,58 Prozent auf 7688,62 Zähler hoch.
Der Tech-Index Nasdaq 100 gewann am Ende weitere 0,91 Prozent auf 28'437,17 Punkte, womit er hinter den anderen Indizes zurückblieb. Er hatte sich schon tags zuvor etwas von einer dreitägigen Talfahrt erholt. Die deutlichen Kursverluste bei Halbleiteraktien wegen der Angst vor einer stärkeren Regulierung im KI-Sektor wurden von der allgemeinen Marktstärke nur teilweise in den Hintergrund gedrängt.
Bei den Wahlen zur Mitte der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump verlor dessen republikanische Partei die Mehrheit in beiden Kongresskammern. Zudem knöpften die Demokraten ihr Gouverneursposten in mehreren Bundesstaaten ab, unter anderem in Texas, wo die Republikaner traditionell stark sind.
«Die Kombination aus einer grossen demokratischen Mehrheit im Kongress und der Erklärung von Präsident Trump, er sei bereit, mit der Opposition zusammenzuarbeiten, dürfte extreme politische Entwicklungen abbremsen», sagte George Saravelos, globaler Leiter der Devisenstrategie bei der Deutschen Bank.
Joachim Schallmayer, Leiter Kapitalmärkte und Strategie bei der Dekabank, schrieb: «Die Machtverhältnisse verändern sich deutlich, jedoch geordnet.» Einzelne Branchen - vor allem Künstliche Intelligenz, Energie und Finanzen - könnten neue Rahmenbedingungen bekommen. So gelten die Demokraten als aufgeschlossen gegenüber Erneuerbaren Energien, während Trump die Anbieter fossiler Rohstoffe bevorzugt. Entsprechend zogen Titel aus der Solarindustrie wie First Solar und Enphase Energy um 4,6 beziehungsweise 3,7 Prozent hoch.
Der iPhone-Konzern schob sich damit im Tauziehen um den Status als weltweit wertvollstes Börsenunternehmen wieder am Chipgiganten Nvidia vorbei. Dessen Anteilscheine verloren mit der schwachen Branche 3,2 Prozent. Bei AMD stand dank starker Quartalszahlen und eines insgesamt optimistischen Ausblicks letztlich ein Plus von 1 Prozent zu Buche.
Die Anleger schauten auch nach Texas, wo erstmals seit mehr als 30 Jahren die Demokraten die Gouverneurswahl gewonnen haben. Das birgt nun erhebliche Regulationsrisiken für das Firmenimperium von Elon Musk. Dementsprechend büssten die Aktien des Elektroautobauers Tesla und des Weltraum- und KI-Konzerns SpaceX 3,3 und 3,8 Prozent ein.
Für die Titel der Rüstungskonzerne Lockheed Martin und Northrop Grumman ging es um 6,9 beziehungsweise 4,5 Prozent bergab. Der US-Bank Jefferies zufolge könnten dem US-Verteidigungshaushalt nach dem demokratischen Wahlsieg drastische Kürzungen drohen.
Bei Amgen freuten sich die Anleger über ein Kursplus von 3,7 Prozent und ein Rekordhoch. Das Biotech-Unternehmen erhöhte nach einem starken dritten Quartal mit hohen Wachstumsraten bei wichtigen Kassenschlagern abermals seine Umsatzprognose.
Auch Aktien aus traditionellen Wirtschaftsbranchen zählten zu den Gewinnern. So legten die Titel der Schnellrestaurantkette McDonald's nach der Zahlenvorlage um 6,5 Prozent zu. Sie profitierten davon, dass der Umsatz auf dem heimischen US-Markt weniger stark als erwartet zurückgegangen war.
Bei Kraft Heinz konnten sich die Anleger über ein Kursplus von 3,8 Prozent freuen. Der Lebensmittelkonzern kündigte mit seinem Zwischenbericht den Verkauf des nordamerikanischen Kaffeegeschäfts an einen Finanzinvestor an.
Die schon zuletzt etwas erholten Anteile des Fahrdienstleisters Uber legten nach der Veröffentlichung von Quartalszahlen um 4,9 Prozent zu.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)
