11:21

Gewinnmitnahmen machen dem Kupferpreis zu schaffen. Das Industriemetall verbilligt sich ‌um ‌knapp vier Prozent auf 13.083 Dollar je Tonne. Am Donnerstag hatte Kupfer mit 14.527,50 Dollar noch auf einem Rekordhoch notiert. Zusätzlich befeuert wird der Verkauf durch die wieder etwas festere US-Währung, die in ​Dollar gehandelte Rohstoffe für Inhaber anderer Währungen teurer macht. Der ‌Dollar-Index klettert am Freitag um bis zu ‌0,5 Prozent auf 96,74 Punkte - am Dienstag war er noch auf ein Vier-Jahres-Tief von 95,551 Zähler gefallen.

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11:05

Der Bitcoin steht weiter unter Druck, obowhl Binance am Freitagmorgen bekannt gab, dass die Firma eine Milliarde US-Dollar an Reserven, die den Secure Asset Fund for Users (SAFU) stützen, von Stablecoins in Bitcoin umwandeln werde. Dies stellt eine der grössten Bilanzumschichtungen dar, die jemals von einer grossen Kryptobörse zugunsten dieser Anlageklasse vorgenommen wurde. Die Cyberdevise verliert 2,8 Prozent auf 82'100 Dollar.

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10:31

Der Swiss Market Index (SMI) rückt in einem ruhigen Geschäft um 0,2 Prozent vor. Schwach präsentieren sich Gold und Silber. Das gelbe Edelmetall verliert 6,3 Prozent auf 5'030 Dollar, während Silber um 13 Prozent auf 100,10 Dollar nachgibt. Der Dollar zieht zum Franken um 0,7 Prozent an. 

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09:44

In der Nacht auf Freitag ist der Euro zum Franken mit 0,9133 Franken zwischenzeitlich auf ein neues Rekordtief gefallen. Am Freitagmorgen hat sich der Euro zum Franken im europäischen Devisenhandel leicht auf 0,9363 Franken erholt. 

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09:35

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag nur wenig bewegt gestartet. Tendenziell stützend wirken die US-Vorgaben, auch wenn Zahlen und Ausblicke einiger grosser Tech-Konzerne Fragezeichen hinterlassen haben. Unterdessen sackten Gold und Silber nach ihrem jüngsten Höhenflug deutlich und abrupt ab. «Hier wurde in rund 30 Minuten eine Marktkapitalisierung im Gegenwert von rund 2,5 Milliarden Dollar vernichtet», kommentierte eine Händlerin. Im Hintergrund bleiben die geopolitischen Themen durchaus präsent und Sorgen um einen US-Schlag im Iran könnten für Zurückhaltung vor dem Wochenende sorgen.

Im Tagesverlauf richtet sich dann der Blick klar auf die USA, denn US-Präsident Donald Trump will seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge des bei ihm in Ungnade gefallenen US-Notenbankchefs Jerome Powell nun doch schon heute bekanntgeben. Es werden noch mehrere Namen gehandelt, zahlreiche US-Medien wetten aber auf den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh. Daneben stehen auch noch einige Konjunkturdaten an, wie der Chicago Einkaufsmanagerindex.

Der SMI notiert gegen 09.30 Uhr um 0,21 Prozent höher auf 13'175,63. Der 30 Titel umfassende SLI gewinnt 0,23 Prozent hinzu auf 2120,44 Punkte und der breite SPI um 0,26 Prozent auf 18'207,48 Zähler. Im SLI geben sieben Werte nach und 22 legen zu. Novartis sind unverändert.

Im Fokus stehen die Aktien von Swatch (+6,9 Prozent), auch wenn sie nicht mehr im SLI geführt werden. Der Uhrenhersteller hat zwar einen massiven Gewinneinbruch erlitten. Der Markt konzentriert sich aber offenbar auf die Erholungszeichen zum Jahresende hin und den dazu passenden Ausblick.

An der SLI-Spitze erholen sich Givaudan (+2,0 Prozent) von ihren Vortagesverlusten. Auch Swatch-Konkurrent Richemont (+1,4 Prozent) sind gefragt. Mit Logitch (+1,5 Prozent) und VAT (+0,8 Prozent) legen auch einige Tech-Werte zu, während Lonza (-0,9 Prozent) ohne Nachrichten als schwächster Wert nachgeben.

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09:25

Der Ausverkauf bei den US-Technologiewerten hat die japanische Börse am Freitag ausgebremst. Der Nikkei-Index verlor 0,1 Prozent ‌auf 53'322 ‌Zähler, der breiter gefasste Topix fiel zeitweise um 0,3 Prozent, arbeitete sich dann aber noch ins Plus vor. An der Wall Street hatten Sorgen ​um die Rentabilität der hohen Ausgaben für ‌Künstliche Intelligenz (KI) vor allem den techlastigen ‌Nasdaq-Index belastet. Für Verdruss sorgten die Titel des Softwareriesen Microsoft, die nach negativ aufgenommenen Geschäftszahlen zehn Prozent einbüssten. 

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09:10

Der Swiss Market Index (SMI) startet 0,25 Prozent höher bei 13'180 Punkten. 15 von 20 Titel zeigen Avancen. 

Givaudan legen um 1,5 Prozent zu als Gegenbewegung zu den Kursverlusten vom Donnerstag. Logitech und Richemont ziehen ebenfalls um mehr als ein Prozent an, während Amrize die vorbörslichen Gewinne nicht ganz halten kann und lediglich 0,6 Prozent vorrückt. Lonza verlieren auf der anderen Seite nach einer Kurszielsenkung 0,9 Prozent. Kühne+Nagel, Sika, Partners Group und Nestlé verlieren bis zu 0,4 Prozent. 

Bei den Small und Mid Caps verlieren Züblin und SIG Group mehr als 2 Prozent an Wert, während Swatch Group um 6,9 Prozent zulegen. Implenia steigen ebenfalls überdurchschnittlich mit 3,7 Prozent Kurszuwachs. 

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08:07

Der Swiss Market Index (SMI) steuert auf einen freundlichen Wochenausklang zu. Bei der Bank Julius Bär steht der Leitindex 0,24 Prozent höher. Alle 20 SMI-Titel legen zu, angeführt von Amrize mit einem Plus 1,2 Prozent. Gefragt sind auch die Finanzwerte.

Bei den Mid Caps ziehen Swatch nach Zahlen um 3,2 Prozent zu, während Also 0,5 Prozent abgibt. Ansonsten stehen alle Mid Caps mit leichten Gewinnen da. 

07:33

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien: 

ABBCitigroup erhöht das Kursziel auf 76 von 68 Fr., belässt die Einstufung auf Buy.

ABB: LBBW erhöht das Kursziel auf 75 von 68 Fr., weiter mit Rating Kaufen.

Flughafen Zürich: Jefferies nimmt das Kursziel auf 239 von 246 Fr. zurück, weiter mit Rating Hold.

Givaudan: Jefferies senkt das Kursziel auf 3500 von 3800 Fr. mit Rating Buy,

Givaudan: Kepler Cheuvreux reduziert das Kursziel auf 4000 von 4200 Fr., hält an Rating Buy fest.

Logitech: CFRA senkt das Kursziel auf 94 von 120 Dollar, Rating Hold bestätigt.

Lonza: Goldman Sachs senkt Kursziel auf 670 von 680 Fr., belässt Rating auf Buy. 

Orior: Research Partners senkt das Kursziel auf 16 von 20 Fr., Rating weiterhin Halten.

Roche: LBBW senkt das Rating auf Halten von Kaufen, erhöht Kursziel auf 360 von 320 Fr.

SikaDeutsche Bank senkt Kursziel auf 155 von 168 Fr., weiter mit Hold.

Schindler: Oddo BHF SA erhöht das Rating in einer Branchenstudie auf Neutral von Underperform.

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06:22

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank vorbörslich mit einem Plus von 0,11 Prozent indiziert. Der hiesige Markt dürfte damit an die Kursgewinne vom Donnerstag anschliessen. Die positiv aufgefassten Quartalszahlen von Apple dürften den Schweizer Technologiewerten eine Stütze sein. 

Kaum gefragt am Markt ist die Cyber-Devise Bitcoin. Am Freitag im frühen Handel verliert die digitale Währung 2 Prozent auf 82'800 Dollar. Das ist der tiefste Stand seit zwei Monaten. 

Der Kalender ist im Vergleich zum Donnerstag ziemlich leer. Einzig StarragTornos legen die Umsatzzahlen für 2025 vor und das Bundesamt für Statistik (BFS) publiziert den Wohnimmobilienpreisindex für das Jahr 2025. 

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06:15

Der Ausverkauf bei US-Technologiewerten hat den Börsen in Asien am Freitag den Schwung genommen. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,3 Prozent auf 53'208,33 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix legte dagegen ‌um 0,2 ‌Prozent auf 3'552,62 Zähler zu. Die Börse in Shanghai verlor 1,2 Prozent auf 4.108,46 Stellen, und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um ein Prozent auf 4'705,81 Punkte. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans tendierte uneinheitlich, steuerte aber auf ​den besten Monat seit mehr als drei Jahren zu.

In Japan drückten vor allem ‌Gewinnmitnahmen bei Technologiewerten auf die Stimmung. «Anleger verkauften Technologiewerte, um Gewinne ‌mitzunehmen», sagte Takamasa Ikeda, Portfoliomanager bei GCI Asset Management. Zu den grössten Verlierern zählte der Chip-Ausrüster Advantest mit einem Minus von 5,62 Prozent. Die Papiere des Taschenrechner-Herstellers Casio Computer schossen dagegen um 14,8 Prozent in die Höhe, nachdem das Unternehmen eine Verdopplung seines Jahresgewinns in Aussicht gestellt hatte. Auch die Aktien von Fujitsu legten nach einer angehobenen Prognose um 3,56 Prozent zu.

Für ⁠eine gewisse Zurückhaltung sorgten zudem Inflationsdaten. Die Kerninflation in Tokio verlangsamte sich im Januar zwar auf zwei Prozent und entsprach damit dem Ziel der Bank of Japan (BOJ). «Die heutigen Daten werden die Bemühungen der BOJ, die Zinssätze zu erhöhen, nicht zunichte ​machen, da die Verlangsamung der Kerninflation hauptsächlich auf einmalige Faktoren zurückzuführen ist», sagte jedoch Yoshiki Shinke, Ökonom ‌beim Dai-ichi Life Research Institute. Im Hintergrund wirkten zudem politische Nachrichten ‍aus den USA, wo Präsident Donald Trump eine Einigung zur Abwendung eines Regierungsstillstands unterstützte und für Freitag die Bekanntgabe seiner Nominierung für den Vorsitz der ​US-Notenbank Fed ankündigte.

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06:10

Der Dollar legte im asiatischen Devisenhandel zu, gestützt von der Hoffnung auf eine Abwendung eines erneuten Regierungsstillstands in den USA. Er gewann 0,5 Prozent auf 153,92 Yen und stieg leicht auf 6,9492 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er 0,6 Prozent höher bei 0,7687 ‌Franken. Im Gegenzug fiel der Euro um 0,5 Prozent auf 1,1914 ⁠Dollar, zog jedoch zum Franken um 0,1 Prozent auf 0,9159 an.

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06:03

Die Ölpreisegaben nach. Händler verwiesen auf geopolitische Risiken, nachdem US-Präsident Donald Trump per Dekret einen nationalen Notstand ausgerufen hatte. Dies schaffe die Grundlage für Zölle auf ‍Waren aus Ländern, die Öl nach Kuba verkaufen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 1,4 Prozent auf 69,70 Dollar. Die US-Sorte WTI notierte 1,8 Prozent schwächer bei 64,21 Dollar.

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00:05

Inmitten einer Flut von Geschäftszahlen hat der Softwarekonzern Microsoft am Donnerstag das Geschehen an den US-Börsen negativ beeinflusst. Die Standardwerte im Dow Jones Industrial entwickelten sich zwar robust, doch an der Nasdaq-Börse war der Handel geprägt von neuen Bedenken rund um das Thema KI-Investitionen. Zeitweise sorgte es auch für Unsicherheit, dass die USA dem Iran mit einem Präventivschlag drohten.

Neben den Zahlen der Tech-Riesen Meta und Tesla fiel Microsoft mit einem Kursrutsch von letztlich zehn Prozent auf. Die Unruhe war zeitweise immens, der Nasdaq 100 hatte in der Spitze mehr als zwei Prozent eingebüsst. Bei einem Schlussstand von 25.884,30 Punkten verringerte sich Abschlag aber noch auf 0,53 Prozent. Seine Annäherung an das Rekordhoch bekam damit einen Dämpfer.

Der Wall-Street-Leitindex Dow Jones Industrial konnte sich dem schwachen Umfeld mit seinem Schlusskurs von 49'071,56 Punkten entziehen. Erst im späten Handel hatte er es noch mit 0,11 Prozent ins Plus geschafft. Der marktbreite S&P 500 orientierte sich mit einem Abschlag von 0,13 Prozent auf 6'969,01 Zähler noch etwas mehr an der Nasdaq.

Microsoft konnte zwar dank einer weiter hohen Nachfrage rund um Künstliche Intelligenz (KI) und Cloud-Dienste im zweiten Geschäftsquartal erneut kräftig wachsen, allerdings nicht mehr so deutlich wie im Vorquartal. Sorgen um die Wachstumstreiber mischten sich mit Bedenken wegen stark gestiegener Kosten. Die Aktien konterten ihre jüngste Erholung mit dem tiefsten Stand seit Ende April. In der Breite wurden auch andere Softwarewerte wie etwa Salesforce belastet.

Die Meta-Anteile konnten dies an der Nasdaq mit einem Kursanstieg um mehr als zehn Prozent nicht aufwiegen. Der Facebook-Mutterkonzern überzeugte mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnwachstum, das die Aktien auf den höchsten Stand seit Ende Oktober trieb. Das Werbegeschäft des Internetkonzerns nehme weiter Fahrt auf und zeige den positiven KI-Einfluss, urteilte Goldman-Sachs-Experte Eric Sheridan.

Beim dritten Tech-Riesen aus dem Kreis der «Magnificent 7», dem Elektroautobauer Tesla, kamen die neuesten Nachrichten mit einem Abschlag von 3,5 Prozent nicht gut an. Die Gewinnschätzungen waren zwar übertroffen worden, doch es wurden Milliarden-Investitionen zur Umstrukturierung der Produktion angekündigt. Konzernchef Elon Musk setzt auf eine Zukunft mit Robotern und Robotaxis.

Im Dow gab es einige Gegengewichte zu Microsoft. Die Titel von IBM zogen dort nach Zahlenvorlage um gut fünf Prozent an. Das IT-Urgestein überzeugte mit starkem Wachstum, das die Aktien in Richtung des Rekordes vom November trieb. Bestmarken setzen konnte der Baumaschinenhersteller Caterpillar - neben dem Kurs auch mit dem höchsten Jahreserlös der Geschichte.

Zweiter im Dow wurden nach Zahlenveröffentlichung die Anteile von Honeywell . Sie profitierten mit einem fast fünf Prozent grossen Anstieg davon, dass der Ausblick des Mischkonzerns die Erwartungen übertraf. Ausserdem soll eine geplante Abspaltung der Luft- und Raumfahrtsparte schneller über die Bühne gehen als erwartet.

Die Titel von Visa profitierten kurz vor dem eigenen Quartalsbericht mit einem Anstieg um 1,5 Prozent von guten Zahlen des Konkurrenten Mastercard, die im marktbreiten S&P 500 um 4,3 Prozent anzogen. Der Kreditkartenanbieter meldete ein Quartalsergebnis über den Erwartungen.

Einen Rekord aufstellen konnten die Titel des Rüstungskonzerns Lockheed Martin, indem sie nach der Zahlenvorlage um 4,2 Prozent anzogen. Eine noch deutlichere Rally gab es bei Southwest Airlines mit einem Kurssprung um fast 19 Prozent. Die Fluggesellschaft machte mit ihren Quartalszahlen Hoffnung auf eine Trendwende.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Thomas Daniel Marti
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