Zum aktuellen Kurs des Dow Jones geht es hier.

Zum aktuellen Kurs des Nasdaq geht es hier.

17:47

Der Swiss Market Index (SMI) schliesst nahezu unverändert bei 13'312 Punkten, während der Swiss Performance Index (SPI) 0,17 Prozent zulegt. Gegen Mittag hat der SMI ein neues Allzeithoch von 13'393 Punkten erreicht, ehe Gewinnmitnahmen einsetzten. Die am Nachmittag veröffentlichten US-Konjunkturdaten hatten nur einen geringen Einfluss auf den hiesigen Aktienmarkt. 

Im SMI vermochten sich Geberit (+2,6 Prozent), Logitech (+2,5 Prozent), Roche (+2,5 Prozent), Lonza (+2,2 Prozent) und Novartis (1,9 Prozent) positiv ins Szene zu setzen. Novartis erreichte damit ein neues Allzeithoch, Roche erklimmen ein 52-Wochen-Hoch. Am Markt wurde von einer breiten Rotation in Pharmawerte gesprochen. Dazu kommen Übernahmefantasien im Pharmasektor im Vorfeld eines bedeutenden Branchentreffens in den USA sowie eine Branchenstudie von Barclays.

Auf der Verliererseite sind die Versicherungstitel zu finden. Swiss Life verlieren 3,4 Prozent, Zürich 3,3 Prozent und Swiss Re 0,8 Prozent, wobei letztere neu auf dem tiefsten Stand seit 52 Wochen notiert. Helvetia Baloise geben 3,9 Prozent nach. Das entspricht dem grössten Tagesverlust seit neun Monaten. Ebenfalls im Angebot waren Nestlé, die 2,1 Prozent tiefer aus dem Handel gehen. 

Neben Richemont (-2,8 Prozent) stehen Amrize ebenfalls tiefer mit einem Verlust von 1,2 Prozent. Zwischenzeitlich hat der Titel noch mehr als zwei Prozent zugelegt, ehe dieser mit der Börseneröffnung in New York die Kursgewinne wieder hergab. 

Bei den Mid Caps sind SMG nach den gestrigen Kursgewinnen um 6,9 Prozent im Rückwärtsgang, ebenso Cembra (-4,5 Prozent). Polypeptide gewannen auf der anderen Seite 5,1 Prozent hinzu. Montana Aerospace, welche Dividendenzahlung in Aussicht stellen, avancieren um 3,4 Prozent. 

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16:46

Während der Nasdaq 0,41 Prozent zulegt, verliert der Dow Jones 0,42 Prozent. Mehr als 2 Prozent verlieren im Dow die Titel von Nike, JPMorgan, UnitedHealth, 3M und Caterpillar. Der S&P 500 Index notiert unverändert. 

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15:50

Nach einem starken Jahresstart sind die Investoren an den US-Börsen zur Wochenmitte etwas vorsichtiger geworden. Zwar erreichten der Leitindex Dow Jones Industrial und der marktbreite S&P 500 am Mittwoch zum Handelsbeginn weitere Rekordmarken, die Kursgewinne hielten sich aber in engen Grenzen. Die Zeichen könnten zumindest vorerst eher auf Konsolidierung stehen nach dem starken Jahresauftakt.

Der Dow gewann zuletzt 0,2 Prozent auf 49'533 Punkte. In den vergangenen beiden Handelstagen war der Leitindex jeweils auf Höchstmarken gestiegen. Der S&P 500 lag mit 0,1 Prozent im Plus bei 6'949 Zählern. Auch der Nasdaq 100 lag moderate 0,1 Prozent im Plus bei 25'657 Punkten.

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15:40

Das neue Vergütungspaket für Konzernchef Ryan Cohen beflügelt die Aktien des US-Videospielehändlers GameStop. Die Titel des Anbieters von Spielen ‌auf CDs ‌und DVDs steigen an der Wall Street um gut vier Prozent. Cohen bekommt im Rahmen seines Gehaltspakets keine garantierte Vergütung, teilte GameStop mit. Hingegen soll der Manager Aktienoptionen im Wert von rund 35 Milliarden Dollar erhalten, wenn es ihm gelingt, den Börsenwert des ​Unternehmens auf 100 Milliarden Dollar zu steigern. Derzeit liegt er bei 9,26 Milliarden ‌Dollar. Das Paket ähnelt dem Vergütungsplan von Tesla-Chef Elon Musk. ‌Die schwache Nachfrage nach Spielen auf Datenträgern im Vergleich zu Downloads und Streaming-Angeboten macht GameStop seit längerer Zeit zu schaffen. Das Unternehmen bietet in seinem Online-Shop mittlerweile auch Downloads und digitale Produkte an, hat bisher jedoch nur eingeschränkt von dieser Umstellung profitiert. Die GameStop-Aktie verlor 2025 fast 35 Prozent.

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15:33

Am Mittwoch startet der Dow Jones mit einem Plus von 0,23 Prozent. Der Nasdaq gibt leicht nach mit minus 0,1 Prozent, während der S&P 500 unverändert notiert. 

Am hiesigen Markt verliert der SMI 0,2 Prozent, nachdem der Leitindex am Morgen noch um knapp ein halbes Prozent vorgerückt ist. Haare lassen Zurich Insurance (-3,8 Prozent), Swiss Life (-3,5 Prozent) und Richemont (-2,5 Prozent). Derweil führt die Geberit im SMI die Gewinnerliste an. 

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15:15

Nach einem starken Jahresstart werden die Investoren an den US-Börsen etwas vorsichtiger. Die Zeichen stehen zumindest vorerst eher auf Konsolidierung. Im Fokus stehen niedrigere Ölpreise, geopolitische Spannungen sowie wichtige Konjunkturdaten.

Der Broker IG taxierte den Dow Jones Industrial am Mittwoch 25 Minuten vor dem Börsenstart auf 49'515 Punkte und damit 0,1 Prozent höher. Das wäre auch knapp ein neuer Rekord gewesen, nachdem der US-Leitindex bereits tags zuvor den erstmaligen Sprung über die Marke von 50'000 Punkten angepeilt, es am Ende aber nicht ganz geschafft hatte. Den Nasdaq 100 sah IG zuletzt 0,2 Prozent im Minus bei 25'588 Punkten.

Der Staub nach dem Angriff der USA auf Venezuela und die Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro am Wochenende lege sich, auch da der erwartete Rückenwind nun zunehmend klarer werde, erklärt Investmentstrategin Emma Wall vom Vermögensverwalter Hargreaves Lansdown.

So hatten das Geschehen Erwartungen an weiter sinkende Ölpreise geweckt, die die Inflation dämpfen und Notenbanken wie der US-amerikanischen Fed Spielraum für weitere Leitzinssenkungen geben würden. Diese wären tendenziell positiv für die Wirtschaft.

Mittlerweile rücken aber andere potenzielle geopolitische Krisenherde in den Blick. Allen voran aktuell das aggressive Gebaren der USA im Streit um das zum Königreich Dänemark gehörende, rohstoffreiche Grönland. So schloss das Weisse Haus einen Militäreinsatz ausdrücklich nicht aus, während US-Aussenminister Marco Rubio Berichten zufolge von einem Kauf der autonomen Arktisinsel spricht. Die US-Regierung hatte ihre Drohungen in der Sache zuletzt massiv verstärkt - sehr zum Ärger der europäischen Nato-Partner.

Vor diesem Hintergrund sowie wegen der Streitigkeiten rund um Chinas Interesse an Taiwan könnten Rüstungs- und Weltraumaktien weiter im Fokus stehen. Die Venezuela-Story derweil hatte unlängst bereits bei Ölfeldausrüstern wir SLB (ehemals Schlumberger) und Halliburton für Fantasie gesorgt.

Neben der Geopolitik schauen Anleger auf US-Wirtschaftsdaten. Vorbörslich legte der Arbeitsmarktdienstleister ADP aktuelle Beschäftigungszahlen vor. Die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft der USA stieg Ende des vergangenen Jahres zwar etwas weniger als erwartet, im November war die Beschäftigtenzahl indes weniger gesunken als zunächst ermittelt.

Im Handelsverlauf stehen dann noch der ISM-Einkaufsmanagerindex der Dienstleister sowie Auftragseingänge der Industrie und die für langlebige Güter im Fokus.

Unter den Einzelwerten zogen die Aktien von Mobileye vorbörslich um 14 Prozent an. Der Entwickler autonomer Fahrtechnologien und fortschrittlicher Fahrerassistenzsysteme stärkt mit der Übernahme des israelischen Start-up Mentee Robotics seine Kompetenzen im Bereich Robotik.

Der Kurs von Ventyx Biosciences schoss sogar um rund 60 Prozent nach oben, nachdem das «Wall Street Journal» über eine womöglich baldige Übernahme durch den Pharmakonzern Eli Lilly berichtet hatte. Dessen Aktien notierten vorbörslich ein halbes Prozent im Plus.

Bei den Aktionären von First Solar drückte eine Abstufung auf «Hold» durch das Investmenthaus Jefferies auf die Stimmung. Vor allem kurzfristig orientierte Anleger könnten hier zunächst weiter Kasse machen, nachdem sich der Wert der Papiere des Photovoltaik-Konzerns seit Mitte Juni jüngst verdoppelt hatte. Vorbörslich ging es um 4 Prozent abwärts.

Im Blick bleiben auch Aktien von KI-Unternehmen wie Nvidia und Speicherchipherstellern wie Micron Technologies.

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13:15

Die US-Futures notieren vor dem Start uneinheitlich:

Dow Jones: +0,10 Prozent
S&P 500: -0,02 Prozent
Nasdaq: -0,17 Prozent

Derweil legt der Swiss Market Index (SMI) um 0,21 Prozent zu. 

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11:33

Am Schweizer Aktienmarkt zeigt sich der SMI am späten Vormittag weiterhin fester. Nachdem der Leitindex gleich zum Handelsauftakt ein erneutes Rekordhoch markiert hat, steht nun die Marke von 13'400 Punkten im Blick. Insgesamt bleibe die Stimmung an den Märkten auch am dritten Handelstag des Jahres optimistisch, heisst es im Handel.

Nur wenig Einfluss hatten die am späten Vormittag publizierten neuen Inflationsdaten aus der Eurozone. Dass die Jahresteuerung von 2,0 Prozent punktgenau im Zielkorridor der EZB lag, dürfte kaum neue Zinssenkungsfantasien geweckt haben, meinte ein Kommentator. Gespannt sind die Marktteilnehmer nun auf die am Nachmittag anstehenden ADP-Arbeitsmarktdaten. Diese dürften erste Hinweise auf den am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht für den Dezember geben.

Der SMI steht gegen 11.25 Uhr 0,36 Prozent im Plus bei 13'369,64 Punkten, nachdem er nach Handelsauftakt ein neues Rekordhoch bei 13'389 Punkten erreicht hat. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, legt 0,48 Prozent auf 2172,75 Punkte zu und der breite SPI gewinnt 0,40 Prozent auf 18'425,07 Zähler. Im SLI stehen 22 Gewinner acht Verlieren gegenüber.

Nach oben gezogen werden die Indizes erneut von den schwergewichtigen Pharmawerten Novartis (+1,4 Prozent) und Roche (+1,1 Prozent). Am Markt wird von einer breiten Rotation aus den Titel von Tech-Aktien in Pharmawerte gesprochen. Dazu kommen Übernahmefantasien im Pharmasektor im Vorfeld einer bedeutenden Branchentreffens in den USA sowie eine Branchenstudie von Barclays.

Die deutlichsten Gewinne im SMI/SLI entfallen mit Sandoz (+2,5 Prozent) ebenfalls auf einen Vertreter des Gesundheitssektor. Die Titel des Generikaherstellers werden zusätzlich von einem «Overweight»-Rating und einem neu gesetzten Kursziel von 70 Franken durch die Analysten der britischen Barclays gestützt.

Klare Kursgewinne gibt es auch für den US-Baustoffkonzern Amrize (+2,0 Prozent), der am Morgen eine erste Ergänzungsakquisition in den USA bekanntgegeben hat. Von Analystenseite wurde die Übernahme in Texas gelobt. Auch die Aktien des früheren Mutterkonzerns Holcim (+1,1 Prozent) notieren klar im Plus.

Die Titel des Telekomkonzerns Swisscom (+1,4 Prozent) legen nach Berichten über eine Kooperation mit dem italienischen Telekomgesellschaft TIM zu. Die Unternehmen wollen laut eigenen Angaben den 5G-Ausbau in Italien schneller voranbringen.

Aufwärts geht es am Mittwoch zudem wieder mit den Titeln der UBS (+0,5 Prozent), die am Vortag noch einen Rücksetzer in ihrem seit über einem Monat anhaltenden Anstieg hinnehmen mussten. Im Plus notieren auch die Aktien des Privatmarktspezialisten Partners Group (+0,8 Prozent) sowie die Titel des Vermögensverwalters Julius Bär (+0,4 Prozent)

Dagegen setzen die Aktien des SMI-Schwergewichts Nestlé (-0,1 Prozent) ihren Abwärtstrend seit dem Rückruf von Babynahrung fort. Die Analysten von Bernstein haben ihr Kursziel für die Titel des Nahrungsmittelriesen mit Verweis auf den anhaltenden Margendruck zurückgenommen und ihr Rating «Marketperform» bestätigt.

Etwas deutlicher unter Druck stehen derweil die Versicherungswerte Swiss Life (-0,4 Prozent), HelvetiaBaloise (-0,7 Prozent), sowie Zurich (-1,0 Prozent). Die Experten der Deutschen Bank haben im Rahmen einer breiten Neubewertung des europäischen Versicherungssektors ihre «Hold»-Ratings für Swiss Life sowie für Zurich bestätigt.

Abgaben gibt es auch für die Titel des Luxusgüterkonzerns Richemont (-2,9 Prozent). Auch hier bleiben am Mittwoch die Analysten von Berenberg und RBC mit bekräftigten «Hold» respektive «Sector Perform»-Ratings zurückhaltend.

Deutlich abwärts geht es auch für die mittlerweile am breiten Markt kotierten Swatch-Titel ( -3,3 Prozent). Die Aktien des Bieler Uhrenkonzerns stehen weiterhin auf den Verkaufslisten mehrere Analystenhäuser.

Keine Unterstützung erhalten die Basilea-Aktien (-2,4 Prozent) von der Ankündigung einer Forschungsvereinbarung mit einem US-Biopharmaunternehmen zur Entwicklung eines neuartigen Breitband-Antimykotikums. Basilea leistet dabei eine Vorauszahlung sowie kurzfristige Meilensteinzahlungen.

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11:28

Eine Ankündigung von US-Präsident Donald Trump zu Ölimporten ‌aus Venezuela ‌setzt europäische Öl- und Gaskonzerne unter Druck. In London geben die Titel von BP und Shell in der Spitze rund drei Prozent nach. Der französische Energiekonzern TotalEnergies, das italienische Unternehmen ​Eni und der spanische Konzern Repsol verbilligen sich jeweils ‌mehr als zwei Prozent. US-Präsident Donald Trump ‌hatte ein Abkommen mit Venezuela über den Import von Rohöl im Wert von bis zu zwei Milliarden Dollar geschlossen. Der Schritt drückt die Ölpreise. Die Nordseesorte Brent verbilligt sich in der Spitze um 1,4 Prozent auf 59,88 Dollar je Barrel. ⁠Der Preis für US-Leichtöl WTI rutscht um bis zu 2,4 Prozent auf 55,76 Dollar je Barrel ab.

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11:05

Europäische Pharma-Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung haben das Potenzial, ihre Aktien in diesem Jahr um etwa 10 Prozent zu steigern, da Investierende angesichts nachlassender Bedenken hinsichtlich der US-Arzneimittelpreispolitik wieder in den Sektor zurückkehren, so die Analysten von Barclays. 2026 sei ein Jahr mit vielen Ergebnissen aus klinischen Studien der späten Phase, die «langfristig zu einer Anhebung der Konsensgewinnschätzungen führen dürften», schreiben die Experten in einer Studie. AstraZeneca und Roche gelten aufgrund der zahlreichen Ergebnisse aus der Pipeline mit Blockbuster-Potenzial als Top-Empfehlungen. Roche wird auf «Übergewichten» hochgestuft, AstraZeneca bleibt auf «Übergewichten».

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10:55

Der Swiss Market Index (SMI) baut seine Kursgewinne am Mittwochmorgen nach einem kurzzeitigen Durchhänger aus. Das hiesige Leitbarometer legt bis um 10.52 Uhr 0,48 Prozent auf 13'385 Punkte zu. An der Spitze stehen Amrize und Geberit. Nestlé dreht nach einer schwachen Eröffnung ins Plus und einzig Swiss Life, Zurich Insurance und Richemont notieren tiefer. 

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10:00

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

ABB: Bernstein Société Générale erhöht auf Market Perform - Kursziel 60 (zuvor 50) Fr.

Comet: Bank of America erhöht auf 172 (156) Fr. - Underperform.

Flughafen Zürich: Morgan Stanley senkt auf 230 (229) Fr. - Underweight.

Lindt&Sprüngli: Bernstein Société Générale erhöht auf 116'000 (115'000) Fr. - Market Perform.

Logitech: Bank of America senkt auf 87 (97) Fr. - Neutral.

Mobilezone: Vontobel erhöht auf 13 (12) Fr. - Hold.

Novartis: Barclays startet mit Equal Weight - Kursziel 120 Fr. 

Orior: UBS senkt auf 12 (13) Fr. - Sell.

Roche: Barclays startet mit Overweight - Kursziel 390 (275) Fr.

Sandoz: Barclays startet mit Overweight - Kursziel 70 (55) Fr. 

Swiss Life: Deutsche Bank erhöht auf 815 (800) Fr.- Hold.

Temenos: Barclays erhöht auf 77 (67) Fr. - Equal Weight.

VAT Group: Bank of America erhöht auf 506 (385) Fr. - Buy

Zurich Insurance: Deutsche Bank startet mit Hold - Kurszie 575 (570) Fr. 

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09:40

Der SMI hat sich am Mittwoch gleich zum Start in neue Höhen geschwungen. Damit lässt sich der Schweizer Leitindex von der guten Stimmung an der Wall Street anstecken. Dort hatten sowohl der Dow Jones als auch die Tech-Börse Nasdaq zugelegt. «Zwar hat das Jahr mit vielen Unsicherheiten begonnen, aber nichts von allem hat die Bullen davon abgehalten, die Märkte weiter nach oben zu treiben», kommentierte eine Händlerin den bisherigen Jahresstart.

Der SMI gewinnt um 09.30 Uhr 0,22 Prozent auf 13'349,58 Punkte, das neue Rekordhoch aus der Eröffnung steht nun bei 13'389,65 Punkten. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, steigt um 0,47 Prozent auf 2172,55 und der breite SPI um 0,41 Prozent auf 18'427,79 Punkte. Im SLI liegen 21 Werte im Plus, 7 geben nach. Givaudan und Partners Group sind unverändert.

An der Indexspitze zeigen sich Amrize (+2,8 Prozent) nach der ersten Ergänzungsakquisition in den USA. Der Baustoffhersteller übernimmt PB Materials in Texas.

Die Pharma-Schwergewichte Novartis (+1,1 Prozent) und Roche (+0,9 Prozent) profitieren von einer Branchenstudie. Barclays nimmt die Bewertung für Roche mit «Overweight» und für Novartis mit «Equal Weight» wieder auf. Für Sandoz (+1,4 Prozent) starten sie ihre Einschätzung mit «Overweight».

Am Indexende rangieren erneut Nestlé (-1,2 Prozent). Seit Anfang der Woche sind die Titel mit dem Rückruf von Säuglingsnahrung in zahlreichen Ländern unter Druck, auch wenn die finanziellen Auswirkungen laut Aussagen des Nahrungsmittelkonzerns geringfügig sind.

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09:27

Der ‌Dax hat ‌erstmals die 25'000-Punkte-Marke übersprungen. Der ​deutsche Leitindex ‌stieg am ‌Mittwoch in der Spitze kurz nach der Eröffnung um ⁠0,5 Prozent auf einen Rekordstand von ​25'015 ‌Zählern. «Der Rekord-Rausch am deutschen Aktienmarkt findet kein Ende», kommentierte Frank Sohlleder, Analyst bei ActivTrades.

Ein Run auf Aktien von Rüstungsfirmen ​nach dem US-Militärschlag gegen Venezuela hatte den Dax ‌bereits am Montag über die ‌im Oktober aufgestellte Bestmarke getrieben. «Massgeblich verantwortlich für diesen fulminanten Ritt war die Aktie von Rheinmetall», sagte Sohlleder. «Nach dem sogenannten 'Venezuela-Schock' schoss das Papier um fast zehn Prozent nach oben und riss den Gesamtmarkt ⁠mit.»

Bei Rüstungsaktien sehen Analysten weiter Luft nach oben. «Auch im Falle der Beendigung des Ukraine-Kriegs sehen wir die Notwendigkeit zur Aufrüstung der ​europäischen Verteidigungsfähigkeiten ungebrochen, ja sogar noch dringlicher», konstatierten die Analysten ‌der DZ Bank. «Denn dies würde die ‍derzeit in der Ukraine gebundenen Kräfte Russlands für weitere Aggressionen gegen Europa freimachen.»

Trotz ​zunehmender geopolitischer Spannungen infolge des US-Angriffs auf Venezuela setzten Börsianer zudem auf eine anziehende Wirtschaft. Am Dienstag veröffentlichte Daten zeigten, dass die Inflation in ‌Deutschland im Dezember überraschend auf den ⁠tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr fiel. ‌Experten der US-Bank Goldman Sachs erwarten zudem, dass die fiskalischen Anreize Deutschlands in ‍diesem Jahr eine wichtige Stütze für das Wachstum in der Euro-Zone sein werden. Der KI-Boom und der Zinssenkungskurs der ​US-Notenbank Fed hatten vergangenes Jahr für Rückenwind an ‍den Aktienmärkten gesorgt. Der Dax hatte 2025 rund 23 Prozent zugelegt. 

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09:10

Der SMI steigt 0,43 Prozent und baut damit sein Allzeithoch aus. Getragen wird das Plus vor allem von den Index-Schwergewichten Roche und Novartis, die 1,5 und 1,2 Prozent zulegen. Nestlé fallen dagegen über 1 Prozent. Die Aktie steht mit 75,31 Franken auf dem tiefsten Stand seit fast drei Monaten.

An der Wall Street hatten sowohl der Dow Jones als auch die Tech-Börse Nasdaq ihre Gewinne nach dem Börsenschluss in Europa noch ausgebaut und sich teils zu neuen Rekorden aufgeschwungen. «Zwar hat das Jahr mit vielen Unsicherheiten begonnen, aber nichts von allem hat die Bullen davon abgehalten, die Märkte weiter nach oben zu treiben», kommentierte eine Händlerin den bisherigen Jahresstart.

Während die Unternehmensagenda noch keine fixen Termine bereithält, stehen eine Reihe von Konjunkturdaten im Kalender. So rücken am Vormittag unter anderem die europäischen Inflationsdaten in den Blick. Aus den USA folgen am Nachmittag von ADP die Beschäftigungsdaten, der Jolts-Bericht zu den offenen Stellen sowie der ISM-Dienstleistungsindex und der Auftragseingang in der Industrie.

Das Nachrichtenaufkommen wird unter anderem vom Telekomriesen Swisscom (+0,9 Prozent) bedient. Dieser will über die Töchter Fastweb/Vodafone zusammen mit TIM (Telecom Italia) den 5G-Ausbau zusammen schneller voranbringen.

Alcon (+0,6 Prozent) wiederum will nach der gescheiterten Übernahme von Staar Surgical die Strategie im Bereich Refraktionschirurgie beibehalten. Letztendlich wollte der Genfer Augenheilkunde-Konzern beim Preis keine weiteren Zugeständnisse machen. Am gestrigen Nachmittag war die Übernahme geplatzt, die Alcon-Aktie legte zu, während die Staar-Titel einbrachen.

Derweil will Amrize (+3 Prozent) die texanische PB Materials mit einem Umsatz von über 180 Millionen US-Dollar übernehmen. Bereits im ersten Jahr soll der Zukauf einen positiven Beitrag zu EPS und Cashflow leisten.

Das Pharma-Schwergewicht Roche steigt 1,5 Prozent. Barclays nimmt die Bewertung in einer Branchenstudie für Roche mit «Overweight» und für Novartis mit «Equal Weight» wieder auf. Novartis steigt 1,2 Prozent. Für Sandoz (+1,6 Prozent) starten sie ihre Einschätzung mit «Overweight».

Auch ABB (+1 Prozent) profitieren von einer positiven Studie. Bernstein hat die Aktien noch am Vorabend auf «Marketperform» von «Underperform» hochgestuft.

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08:10

Der SMI wird bei Julius Bär vorbörslich 0,47 Prozent höher gestellt. 18 von 20 SMI-Titel sind vorbörslich höher. Am meisten legt die Aktie von ABB zu (1,2 Prozent). Abgaben verzeichnen Kühne+Nagel sowie Logitech.

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06:20

Der SMI wird bei der IG Bank 0,14 Prozent höher indiziert. Am Dienstag hatte der Schweizer Leitindex 0,56 Prozent höher auf einem Allzeithoch von 13'322,15 Punkten geschlossen.

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06:00

In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,5 Prozent auf 52.244,21 Punkte nach. Die Börse in Shanghai gewann hingegen 0,3 Prozent.

Die politischen Unruhen in Venezuela und die Aussicht auf zusätzliche Öllieferungen haben dabei die asiatischen Börsen bewegt. ‌Die ‌Ölpreise gaben nach, nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, bis zu 50 Millionen Barrel Öl aus Venezuela zu verkaufen. Dies belastete die Aktienmärkte in der Region. ​

Zudem drückte in Tokio die Ankündigung Chinas, den ‌Export von militärisch nutzbaren Gütern nach ‌Japan zu verbieten, auf die Stimmung. «Das wahrscheinlichste Ergebnis ist ein Schub für die Weltwirtschaft aufgrund des zusätzlichen Öls», sagte Michael McCarthy, Chef der Investmentplattform Moomoo. «Die Kehrseite ist, dass die zunehmende geopolitische Unsicherheit die positiven wirtschaftlichen Effekte ⁠zunichtemachen könnte.»

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05:30

Der Euro handelt kaum verändert bei 0,9297 FRanken. Der Dollar ist unverändert bei 0,7953 Franken.

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05:00

Die Ölpreise gaben weiter nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte ‌sich um ein Prozent auf 60,06 Dollar. ⁠Das US-Öl WTI notierte 1,5 Prozent ‌schwächer bei 56,29 Dollar. Der Goldpreis fiel um 0,6 Prozent auf 4469,04 Dollar je Feinunze.

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01:00

Die Jahresauftakt-Rally an den US-Börsen ist am Dienstag weitergegangen. Der Leitindex Dow Jones Industrial stieg den zweiten Handelstag in Folge auf ein Rekordhoch. Das lag knapp über 49.500 Punkten, womit der Dow zielstrebig auf die runde Marke von 50.000 Punkten zusteuert. Zur Schlussglocke betrug der Aufschlag 0,99 Prozent auf 49.462,08 Zähler.

Investoren setzten im Dow auch auf solche Aktien, die zuletzt eher hinterhergehinkt waren. Dazu zählten die Papiere des Krankenversicherers UnitedHealth , des Farben- und Lackherstellers Sherwin Williams , des Software-Entwicklers Salesforce und der Baumarktkette Home Depot . Nicht selten wechseln Anleger im neuen Börsenjahr die Favoriten.

Auch der marktbreite S&P 500 schwang sich im späten Handel zu einem Höchststand auf. Er schloss 0,62 Prozent höher bei 6.944,82 Punkten. Der Nasdaq 100 profitierte wie schon am Vortag von den Kursgewinnen in der Halbleiterbranche, angefacht von erfreulichen Prognosen von Microchip Technology. Für den Technologieindex ging es um 0,94 Prozent aufwärts auf 25.639,71 Zähler. Eine Rekordmarke blieb dem Index aber versagt.

Im Technologiesektor sorgte Microchip Technology mit einem höheren Umsatzziel für das dritte Geschäftsquartal für eine positive Überraschung. Die Aktien des Halbleiterherstellers zogen um fast 12 Prozent an. Experte Mark Lipacis vom Investmenthaus Evercore ISI wies darauf hin, dass Microchip erst vor vier Wochen die Ziele schon einmal erhöht hat.

Im Fahrwasser von Microchip gewannen auch Micron Technology, NXP Semiconductor , Texas Instruments und Analog Devices zwischen 5,6 und 10 Prozent.

Im Chipsektor wurde ausserdem auf eine Rede des Nvidia-Chefs Jensen Huang zur Eröffnung der Fachmesse CES in Las Vegas hingewiesen. Dieser gab den Produktionsstart des nächsten Chipsystems bekannt und sprach von einer grossen Nachfrage. Die Nvidia-Aktien stiegen zunächst um gut 2 Prozent, drehte dann aber leicht ins Minus.

Anteilsscheine des Augenheilspezialisten Staar Surgical litten stark unter einer geplatzten Übernahme. Die schweizerische Alcon will Staar Surgical nun doch nicht übernehmen, weil die Gegenwehr aus Aktionärskreisen von Staar letztendlich zu gross war. Staar Surgical sackten um fast 7 Prozent ab.

Nach Hochstufungen durch Analysten begehrt waren zwei Nebenwerte: Papiere des klinischen Beratungsunternehmens Fortrea stiegen um 5,5 Prozent nach einer Empfehlung von Evercore ISI. Mit Blick auf das Jahr 2026 wird derweil die Bank JPMorgan optimistisch für den Schiffbauer und Sportausrüster Brunswick , dessen Papiere um 10,6 Prozent zulegten.

(cash/Reuters/AWP)

Daniel Hügli
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