09:55

Der SMI ist kaum zu stoppen dieser Tage: Am Mittwoch eilt das Börsenbarometer im frühen Handel von einer Rekordmarke zur nächsten. Die neue Bestmarke lautet jetzt 14'656 Punkte. Der Leitindex SMI liegt aktuell um 0,25 Prozent auf 14'608 Punkte vorne, wobei neun der 20 Titel zulegen. Der Mid-Cap-Index SMIM der mittelgrossen Werte avanciert im frühen Handel um 0,1 Prozent auf 3130,2 und der SPI um 0,2 Prozent auf 20'443 Zähler.

Dabei gilt es am Morgen, eine Vielzahl an Nachrichten und Daten zu verarbeiten - allen voran die Quartalszahlen der beiden Bluechips UBS und Logitech. Mit einem Plus von 2,5 Prozent führen UBS-Aktien die Gewinnerliste nach Zahlen an. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit im Zuge der Diskussion über schärfere Kapitalanforderungen ist die Grossbank mit ihrem Zeitplan für weitere Aktienrückkäufe allerdings zurückhaltend.

Das deutliche Minus beim Computerzubehörhersteller Logitech (-7,3 Prozent) führen Marktteilnehmer auf Probleme bei einem seiner Halbleiter-Zulieferer zurück. Denn an sich hat der Konzern einen starken Jahresstart hingelegt.

In den hinteren Reihen springen Autoneum (+8,6 Prozent) nach Zahlen an. Auch Landis+Gyr (+5 Prozent) sind nach Zahlen gesucht. Bei Kuros (+12 Prozent) und Swissquote (+5,6 Prozent) sorgen Analystenkommentare ebenso für Aufwind wie bei Swatch (+5,9 Prozent).

+++

09:30

Die Restrukturierungsmassnahmen von Porsche haben es dem Luxusautohersteller ermöglicht, die Prognose für 2026 trotz zahlreicher Herausforderungen zu bestätigen, wie das Unternehmen am Mittwoch nach der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse mitteilte. Die Aktien notieren rund 1,3 Prozent höher bei 29,75 Euro.

CEO Michael Leiters betonte, das Unternehmen – mehrheitlich im Besitz von Volkswagen – habe seit seinem Amtsantritt zu Jahresbeginn intensiv an der Strategie gearbeitet. Gleichzeitig warnte er, dass noch viel Arbeit zu leisten sei.

Ein neues Paket an Stellenabbau soll die Gesamtzahl auf etwa 9000 Stellen oder 20 Prozent der Belegschaft erhöhen. Dies wird die Ergebnisse im zweiten Halbjahr voraussichtlich mit zwischen 300 Millionen Euro und 400 Millionen Euro belasten, wie Finanzchef Jochen Breckner erklärte. Auch im nächsten Jahr sei mit einer ähnlichen Belastung zu rechnen.

+++

09:09

Am Schweizer Aktienmarkt setzt sich die jüngste Rekordjagd auch zur Wochenmitte weiter fort. Dabei gilt es, eine Vielzahl an Nachrichten und Daten zu verarbeiten - allen voran die Quartalszahlen der beiden Blue Chips UBS und Logitech.

Für den SMI geht es kurz nach Börsenstart um 0,3 Prozent auf 14'618 Punkten hoch. Damit setzt der Leitindex schon zu Handelsbeginn eine neue Bestmarke. 16 der 20 SMI-Titel legen zu. Der Mid-Cap-Index SMIM steigt derweil um 0,1 Prozent auf 3130 Zähler.

Hierzulande hat am Morgen die UBS (+3,4 Prozent) mit den Zahlen zum zweiten Quartal die Markterwartungen übertroffen. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit im Zuge der Diskussion über schärfere Kapitalanforderungen ist die Grossbank mit ihrem Zeitplan für weitere Aktienrückkäufe allerdings zurückhaltend.

Ebenfalls stark sind die Aktien von Sika (+1 Prozent) nach diversen Kursziel- und Ratingerhöhungen. In den hinteren Reihen haben Kepler Cheuvreux bei Swatch (+5 Prozent) in einem Doppelschritt auf «Buy» von «Reduce» erhöht haben.

Das deutliche Minus beim Computerzubehörhersteller Logitech (-7,9 Prozent) führen Marktteilnehmer auf Probleme bei einem seiner Halbleiter-Zulieferer zurück. Denn an sich hat der Konzern einen starken Jahresstart hingelegt.

In den hinteren Reihen sind Autoneum (vorbörslich +3,6 Prozent) und Landis+Gyr (vorbörslich +1,1 Prozent) nach Zahlen gesucht. Bei Swissquote (+7,5 Prozent) stützt eine neu ausgesprochene Kaufempfehlung durch Goldman Sachs.

+++

08:25

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

Adecco: CFRA erhöht auf 25 (17) Fr. – Hold

Forbo: Vontobel senkt auf 1030 (1100) Fr. - Buy

Galderma: Julius Bär erhöht auf 180 (160) Fr. – Hold

Kuros: UBS startet mit Buy - Ziel 33 Fr.

Landis+Gyr: JPMorgan erhöht auf 57,50 (55) Fr. – Neutral

Lem: UBS erhöht auf 450 (405) Fr. – Neutral

Roche: Julius Bär erhöht auf 350 (340) Fr. – Hold

SFS: Vontobel erhöht auf 140 (115) Fr. - Hold

SIG: Goldman Sachs erhöht auf 18 (16) Fr. – Buy

SIG: Octavian erhöht auf 17,80 (15) Fr. – Buy

SIG: Vontobel erhöht auf 15,50 (13,50) Fr. - Hold

Sika: Barclays erhöht auf 200 (185) Fr. - Equal Weight

Sika: Berenberg erhöht auf 233 (226) Fr. – Buy

Sika: Goldman Sachs erhöht auf 220 (210) Fr. – Buy

Sika: Jefferies erhöht auf 213 (201) Fr. – Buy

Sika: JPMorgan erhöht auf Overweight (Neutral) - Ziel 215 (165) Fr.

Sika: Royal Bank of Canada erhöht auf 178 (167) Fr. - Sector Perform

Swatch: Kepler Cheuvreux erhöht auf Buy (Reduce) - Ziel 225 (180) Fr

Swissquote: Goldman Sachs erhöht auf Buy (Neutral) - Ziel 50 (48) Fr.

VAT: Royal Bank of Canada erhöht auf 650 (620) Fr. - Sector Perform

+++

08:05

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,01 Prozent tiefer auf 14'570 Punkten indiziert. Bis auf Logitech (-5,9 Prozent) werden alle SMI-Titel im Plus erwartet. Besonders die Valoren von Sika (+1,6 Prozent), Richemont (+1,1 Prozent) und der UBS (+1,1 Prozent) werden höher gestellt.

Der breite Markt dürfte dagegen fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,2 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei Autoneum (+3,6 Prozent), Swissquote (+4,1 Prozent), Swatch (+2,6 Prozent) und SFS (+1,1 Prozent) prognostiziert. Die Ergebnisse von Autoneum überzeugten, bei Swissquote und Swatch sorgen Hochstufungen für Rückenwind.

+++

07:30

Der Chemiekonzern BASF legt ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen ‌von ⁠bis zu einer Milliarde Euro ⁠auf. Der Erwerb der Papiere solle im August ‌beginnen und bis Ende ‌April 2027 abgeschlossen werden, ​teilte das Ludwigshafener Unternehmen am Mittwoch mit. Zudem will der Konzern seine Nettoverschuldung deutlich reduzieren und dafür im dritten ‌Quartal Anleihen und Darlehen im Volumen von 1,6 Milliarden Euro vorzeitig zurückzahlen.

Das neue Rückkaufprogramm ist ​Teil eines im September ​2024 angekündigten Plans, bis Ende ​2028 eigene Aktien für insgesamt vier Milliarden ‌Euro zu erwerben. BASF hatte zwischen November 2025 und Juni 2026 Papiere im ​Wert ​von rund 1,5 ⁠Milliarden Euro zurückgekauft. Insgesamt will ​der Konzern ⁠in den Jahren 2025 bis 2028 durch ‌Dividenden und Aktienrückkäufe mindestens zwölf Milliarden Euro an seine Aktionäre ‌ausschütten.

+++

07:02

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich niedriger gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,4 Prozent im Minus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls fallen (-0,6 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,1 Prozent tiefer bei 14'556 Punkten.

+++

06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,1 Prozent tiefer bei 14'556 Punkten.

Der Mittwoch steht ganz im Zeichen der US-Notenbank Fed und der Geldpolitik in der grössten Volkswirtschaft der Welt. Experten gehen zwar zumeist davon aus, dass das Fed die Zinsen nicht antasten wird, hoffen aber Signale vom neuen Notenbankchef Kevin Warsh, wie er den erhöhten Energiepreisen und dem anhaltenden Inflationsdruck begegnen will. Allerdings lehnt Warsh grundsätzlich eine vorbestimmte Geldpolitik ab.

Derweil nimmt die Berichtssaison der Firmen im In- wie im Ausland ihren Lauf. Hierzulande rückt die Grossbank UBS mit Zahlen zum zweiten Quartal in den Fokus, während der Computerzubehörhersteller Logitech bereits am Vorabend nach US-Börsenschluss mit klar über den Erwartungen liegenden Angaben zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 überzeugt hat. Das auf Spitalkommunikation spezialisierte Technologieunternehmen Ascom und der Autozulieferer Autoneum runden den Tag ab.

Auf der internationalen Bühne werden nach Handelsende in den USA mit Spannung die Geschäftsdaten von den Techgiganten Meta und Microsoft erwartet. Sie sollen Aufschluss darüber geben, ob die Anleger in der Vergangenheit die Latte für die Branche zu hoch gelegt haben. Am Donnerstagabend folgen auch noch Amazon und Apple mit Zahlen. Am Dienstagabend hat die US-Techbörse Nasdaq nachgegeben, während der Leitindex Dow Jones mit anhaltenden Hoffnungen zum Nahost-Konflikt zulegte.

+++

05:30

Eine Mischung aus Sorgen über hohe Bewertungen im Technologiesektor und steigenden Ölpreisen hat die Talfahrt an den ‌asiatischen ⁠Börsen am Mittwoch beschleunigt. Die Ölpreise zogen nach neuen Angriffen im ⁠Nahen Osten im Konflikt zwischen den USA und dem Iran deutlich an. Dies schürte ‌bei Anlegern die Furcht vor Lieferengpässen ‌und neuerlichen Inflationsdruck. Im Zentrum der ​Verkäufe an den Aktienmärkten standen erneut Technologiewerte. Anleger zeigten sich vor den im Tagesverlauf erwarteten Quartalszahlen der US-Konzerne Microsoft und Meta sowie der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed zurückhaltend. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische ‌Aktien ausserhalb Japans verlor ein Prozent. In Tokio gab der Nikkei-Index ebenfalls ein Prozent nach. Besonders stark unter Druck geriet die Börse in Südkorea, ​wo der Kospi-Index um fünf Prozent einbrach.

+++

04:14

Am ​Devisenmarkt gewann der Dollar leicht und ​notierte bei 163,68 Yen sowie 6,7721 Yuan. Zur Schweizer Währung rückte er auf 0,8181 ‌Franken vor. Der Euro lag nahezu unverändert bei 1,1393 Dollar und zog zum Franken leicht auf 0,9321 Franken an.

+++

03:42

Die Ölpreise zogen deutlich ​an. ​Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent ⁠verteuerte sich um 3,8 Prozent auf ​87,30 Dollar. Das US-ÖlWTI notierte 3,8 Prozent fester bei 82,30 Dollar.

+++

01:15

Der Dow kam letztlich mit 52'747,32 Punkten auf ein Plus von 1,03 Prozent. Der breit aufgestellte S&P 500 gewann 0,21 Prozent auf 7428,78 Zähler. Der Nasdaq 100 sackte allerdings nochmals ab, auch wenn er sein zwei Prozent hohes Spitzenminus auf 0,98 Prozent mehr als halbieren konnte. Mit dem Schlussstand von 27'763,14 Punkten vollendete der technologielastige Leitindex seinen fünften Handelstag im Minus.

Der Rückfall des Nasdaq 100 seit dem Rekordhoch ist mittlerweile auf gut zehn Prozent angewachsen. Börsianer sprechen bei diesem Umfang für gewöhnlich von einer Korrektur. Bedenken, dass sich immense Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) letztlich nicht rechnen und die Bewertungen zwischenzeitlich ausgeufert waren, paaren sich neuerdings auch noch mit Sorgen um Konkurrenz aus China.

Unter den Speicherherstellern ging es vor allem bei Sandisk nochmals um mehr als 14 Prozent bergab. Der Kurs des Unternehmens, dessen Kurs sich 2026 in der Spitze fast verzehnfacht hatte, hat sich jetzt binnen eines Monats wieder fast halbiert. Bei den Chipkonzernen Marvell Technology und Micron war das Minus am Dienstag zeitweise auch prozentual zweistellig.

Positiv von sich reden machen im Technologiesektor neuerdings eher Software-Aktien mit einer breiten Erholung, die sich am Dienstag bei Werten wie Microsoft und Salesforce fortsetzte. Unter den «Magnificent 7» waren aber die Aktien des Google-Mutterkonzerns Alphabet der Tagessieger.

Für Aufmerksamkeit sorgte noch Apple mit einem Börsenwert, der erstmals die Schwelle von fünf Billionen US-Dollar erreichte. Zuvor war dies nur Nvidia gelungen, doch der Wert des Chipriesen ist schon einige Zeit wieder darunter gefallen und hat den Status als wertvollstes Unternehmen wieder an den iPhone-Hersteller abgegeben.

Unter den Dow-Werten profitierten Aktien von Sherwin Williams , Coca-Cola und Boeing mit Anstiegen zwischen 4,8 und 8,3 Prozent sehr deutlich von ihren Zahlenvorlagen. In den kommenden Tagen rückt der Fokus der Berichtssaison dann wieder stärker auf den Technologiesektor mit den Schwergewichten Microsoft , Meta , Amazon und Apple .

Mit 1,2 Prozent waren im Dow die Aktien von Chevron einer der sehr wenigen Verlierer. Sie litten gemeinsam mit ExxonMobil unter dem weiter sinkenden Ölpreis. Am Markt herrscht weiter Hoffnung, dass die USA und der Iran wieder über eine Lösung des Kriegs sprechen könnten. «Wir sind in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit dem Iran», sagte US-Präsident Donald Trump der Website «Axios».

Bei UPS führte es nicht zu einem Kursgewinn, dass der Logistiker seine Prognosen erhöhte. Die Aktien sackten um 6,6 Prozent ab. Die Fokussierung auf margenstärkere Sendungen hat eine Kehrseite, denn das Unternehmen warnte nach dem Rückfahren der Geschäftsbeziehung mit Amazon vor einem geringeren Liefervolumen. Anleger zeigten sich mit Blick auf die zweite Jahreshälfte verunsichert.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
Luca NiederkoflerMehr erfahren