12:18

Der Schweizer Franken hat in der Nacht auf Donnerstag zum US-Dollar wie auch zum Euro an Wert gewonnen und bis Donnerstagmittag weiter zugelegt. Dabei fiel der «Greenback» erstmals seit rund einem Monat zwischenzeitlich gar auf unter 0,82 Franken zurück.

Aktuell geht der Dollar zu 0,8202 Franken um nach 0,8225 am Morgen. Derweil kostet der Euro 0,9212 Franken nach zuvor 0,9247. Der Euro bleibt weiterhin auch zum Dollar unter Druck. Derzeit geht die europäische Gemeinschaftswährung zu 1,1231 Dollar um nach 1,1243 im frühen Geschäft.

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11:50

Bis am Mittwoch resultierte beim SMI seit Anfang Oktober ein Plus von über 900 Punkten. Somit kommen eine gewisse Übersättigung und entsprechende Gewinnmitnahmen kaum überraschend. Prägend für den hiesigen Handel sind die gegenläufigen Kursentwicklungen der beiden Schwergewichte Nestlé und Roche nach Zahlen.

Der SMI steht vor dem Mittag 0,3 Prozent tiefer bei 14'504 Punkten. Auf 12 Verlierer kommen 8 Gewinner. Der Mid-Cap-Index SMIM verliert 0,3 Prozent auf 3153 Punkte und der SPI 0,4 Prozent auf 20'434 Punkte.

Grösster Verlierer im SMI sind ABB (-3,3 Prozent). ABB haben am vergangenen Dienstag zwar viel gelobte Quartalszahlen vorgelegt. Der seit dem Allzeithoch vom Juni andauernde und im Oktober noch beschleunigte Abwärtstrend bleibt aber ungebrochen. In Marktkreisen wird auf die generell vorsichtigere Bewertung von KI-Titeln verwiesen.

Im Zentrum stehen indes jeweils nach Zahlen die Schwergewichte Roche (-0,6 Prozent) und Nestlé (+1,5 Prozent). Der Pharmariese hat mit seinen Neunmonatsumsatzzahlen zwar die Erwartungen erfüllt, insgesamt bot der Abschluss aber kaum Überraschungen. Der Nahrungsmittel-Hersteller hingegen hat die Erwartungen klar geschlagen und dabei insbesondere mit dem internen Realwachstum überzeugt. Das dritte Schwergewicht Novartis gewinnt 0,7 Prozent.

Galderma (+5,9 Prozent) wiederum profitieren als dritter SMI-Wert mit einem Quartalabschluss ebenfalls von den Zahlen und liegen derzeit klar an der Spitze aller Blue Chips. Das Dermatologie-Unternehmen hat dank der guten Entwicklung der Verkäufe die Umsatzprognosen für das Gesamtjahr angehoben.

Innerhalb der Top-50-Aktien fallen - ebenfalls jeweils nach Zahlen - Schindler PS mit einem markanten Plus von 6,5 Prozent auf. Sie liegen damit einige Etagen höher als Galenica (+0,8 Prozent) und Ems-Chemie (-2,1 Prozent), welche gar in den Keller verbannt werden.

Auffallend ist zudem die allgemeine Tech-Schwäche: Sie bringt Logitech (-1,7 Prozent), VAT (-3,3 Prozent) sowie im breiteren Markt AMS Osram (-4,8 Prozent), Comet (-4,8 Prozent), Huber+Suhner (-3,4 Prozent) oder Inficon (-3,6 Prozent) durchwegs klare Verluste.

Im breiten Markt verlieren Forbo (-4,6 Prozent) heute bereits den zweiten Tag in Folge deutlich an Wert. Hintergrund dürfte der Investorentag sein, der am gestrigen Mittwoch in Zürich stattfand und die Analysten nicht restlos zu überzeugen vermochte.

Valiant (-1,7 Prozent) erhalten von der Ernennung einer neuen Chefin kaum nennenswerte Impulse.

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11:30

Der Ölpreis hat sich derweil vom Niveau bei rund 110 US-Dollar - um diese Marke pendelt er seit einigen Tagen - nach oben verabschiedet. Mittlerweile wird für ein Fass der Sorte Brent mehr als 112 Dollar verlangt. Notierungen unter 100 Dollar liegen mittlerweile mehr als zwei Wochen zurück. Am Berichtstag wird die Stimmung von neuen Meldungen über Angriffe auf verschiedene Öltanker durch die iranischen Revolutionsgarden sowie einen Angriff auf ein Ölfeld in Saudi-Arabien geprägt.

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09:45

Nach dem Anstieg um über 900 Punkte seit Monatsbeginn scheint dem Leitindex SMI zumindest für den Moment der Schnauf auszugehen. Eine Mehrheit der Titel gibt im frühen Geschäft nach, inklusive Roche nach Zahlen. Die nach einem starken Quartalsabschluss gesuchten Nestlé sichern den Gesamtmarkt indes nach unten etwas ab.

Der SMI verliert 0,3 Prozent auf 14'508 Punkte. Dabei stehen 12 Verlierer 8 Gewinnern gegenüber. Der breite SPI büsst 0,3 Prozent auf 20'452 Punkte ein, wogegen der Mid-Cap-Index SMIM dank der starken Schindler praktisch unverändert auf 3164 Punkten steht.

Nestlé (+1,8 Prozent) verhindern ein grösseres Minus des Gesamtmarktes. Der weltgrösste Nahrungsmittelhersteller hat mit seinen Q3-Wachstumszahlen die Erwartungen von Analysten klar geschlagen.

Roche (-1,0 Prozent) hingegen stehen tiefer. Der Pharmariese hat mit seinen Neunmonatsumsatzzahlen zwar die Erwartungen erfüllt, insgesamt bot der Abschluss aber kaum Überraschungen.

Der dritte SMI-Titel mit Zahlen, Galderma (+4,6 Prozent), steht mit Abstand an der Tabellenspitze. Das Dermatologie-Unternehmen hat dank eines starken Absatzwachstums im dritten Quartal die Umsatzprognosen für das Gesamtjahr erhöht.

Innerhalb der Top-50-Werte fallen zudem Schindler PS (+7,5 Prozent) ebenfalls nach guten Zahlen positiv auf. Jeweils nach Quartalsabschlüssen gehören zudem Ems-Chemie (-2,5 Prozent) zu den deutlichen Verlierern, während Kühne+Nagel (+1,4 Prozent) und Galenica (-1,7 Prozent) moderatere Ausschläge verzeichnen.

Im breiten Markt werden Dormakaba (-1,5 Prozent oder -1,00 Fr.) Ex-Dividende von 0,95 Franken gehandelt. Valiant (-1,1 Prozent) erhalten nach der Ernennung von Kathrin Wehrli zur neuen CEO ab Mai 2027 kleine Impulse.

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09:27

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien

ABB: Kepler Cheuvreux senkt auf 74 (80) Fr. - Hold

Lem: UBS erhöht auf 640 (450) Fr. - Neutral

Kühne+Nagel: Vontobel erhöht auf 280 (240) Fr. - Buy

DKSH: Berenberg erhöht auf 70 (68) Fr. - Hold

Also: Berenberg erhöht auf 195 (185) Fr. - Hold

Forbo: Kepler Cheuvreux senkt auf 910 (920) Fr. - Hold

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09:15

Der Schweizer Leitindex SMI startet am Donnerstag 0,2 Prozent tiefer in den Handel. Dabei weisen 13 der 20 Blue Chips Verluste aus. Die Gewinne der Schwergewichte begrenzen indes die Abgaben des Gesamtmarkts.

Nestlé (+2,3 Prozent) stellen sich dem allgemeinen Abwärtstrend entgegen. Der Umsatz von Nestlé hat über den Erwartungen der Analysten gelegen, wobei der Nahrungsmittelkonzern sowohl mit dem organischen Wachstum wie auch mit dem Wachstum der verkauften Mengen besser abgeschnitten hat als gedacht.

Roche verlieren nach Quartalszahlen 1,3 Prozent. Der Pharmakonzern hat im dritten Quartal ebenfalls mehr verkauft als prognostiziert, wobei die Pharma-Sparte noch etwas besser performte als der Bereich Diagnostics.

Galderma (+4,1 Prozent) führen den SMI an – mit besser als erwarteten Quartalszahlen. Dasselbe gilt innerhalb der Top-50-Aktien für Schindler (+7,0 Prozent) und Kühne+Nagel (+0,2 Prozent).

Unter den Blue Chips notieren neben Roche ABB (-2,5 Prozent) und UBS (-1,6 Prozent) mit den grössten Verlusten.

Am breiten Markt gewinnen zudem Bystronic (+9,5 Prozent), die ebenfalls ihre Quartalszahlen vorlegten. 

Der Ölpreis hält sich derweil deutlich über dem Niveau von 110 US-Dollar. Um diese Marke pendelt er seit einigen Tagen, wobei ein Fass der Sorte Brent aktuell nur knapp unter 111 Dollar kostet. Notierungen unter 100 Dollar liegen mittlerweile mehr als zwei Wochen zurück. Am Berichtstag wird die Stimmung von neuen Meldungen über Angriffe auf verschiedene Öltanker durch die iranischen Revolutionsgarden geprägt.

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08:10

Der SMI wird bei der Bank Julius Bär 0,3 Prozent tiefer gestellt. Mit Gewinnen werden unter den Blue Chips Galderma (+2,8 Prozent) sowie die Schwergewichte Nestlé (+1,3 Prozent) und Roche (+0,3 Prozent) erwartet. Die drei Unternehmen präsentierten heute Morgen Quartalszahlen. Mit den höchsten Verlusten sind vorbörslich Alcon, Sika und Amrize gesehen.

Am breiten Markt gewinnen vorbörslich Schindler und Kühne+Nagel, die heute ebenfalls Zahlen aus dem dritten Quartal präsentierten. Zudem sind DKSH und Softwareone höhergestellt, alle anderen Titel werden unverändert oder tiefer erwartet. Galenica verlieren vorbörslich nach Präsentation der Quartalszahlen. Mit den grössten Verlusten werden die Halbleiter-Titel von AMS Osram, Inficon, Vat und Comet erwartet.

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06:17

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank 0,5 tiefer gestellt.

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05:15

Gute Vorgaben der Wall Street haben den asiatischen Börsen am Donnerstag nur kurz Auftrieb gegeben. Die Sorge ‌vor ⁠einer Eskalation am Persischen Golf und Zweifel an der Profitabilität von ⁠Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) drückten auf die Stimmung. Zwar hatten gute Quartalszahlen von US-Technologiefirmen ‌wie Meta und SpaceX die Anleger zunächst optimistisch gestimmt. ‌Jedoch überwogen im Handelsverlauf ​die Bedenken, nachdem die USA wegen der Huthi-Angriffe Diplomaten aus Saudi-Arabien abzogen. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans gab 0,2 Prozent nach. Die Börse in Tokio verlor 1,1 Prozent, die in Shanghai ‌1,2 Prozent.

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04:30

Am Devisenmarkt verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 157,92 Yen und legte zum chinesischen Yuan leicht auf 6,6745 zu. Zur Schweizer ​Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,8233 Franken. ​Der Euro blieb fast unverändert bei ​1,1237 Dollar und zog zum Franken leicht auf 0,9252 Franken an.

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03:30

Am Rohstoffmarkt verteuerte ‌sich die Rohöl-Sorte Brent um 1,6 Prozent auf 110,54 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,3 Prozent fester bei 98,38 Dollar. ​Der Goldpreis ​gab leicht auf 4115,50 ⁠Dollar je Feinunze nach.

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03:15

In einem allgemein positiven Marktumfeld ist der Bitcoin am Mittwoch auf ein Zweiwochenhoch gestiegen. Der Kurs der ältesten und bekanntesten Digitalwährung kletterte auf der Plattform Bitstamp bis auf gut 84'700 US-Dollar. Auch andere Kryptowährungen wie Ethereum, BNB und XRP legten zu.

Zur Wochenmitte herrschte im Technologiesektor eine gute Stimmung, denn der Raumfahrt- und KI-Konzern SpaceX hatte mit seinen Quartalszahlen die Laune der US-Aktienanleger wieder aufgehellt. Vor diesem Hintergrund suchten auch Investoren am Kryptomarkt wieder das Risiko und beendeten damit offensichtlich fürs Erste ihre Serie der Gewinnmitnahmen, schrieb Timo Emden, Chefmarktanalyst des Handelshauses CapTrader. Zugleich könnten verstärkt kurzfristig agierende Spekulanten nun vor die Seitenlinie treten.

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23:30

Starke Quartalszahlen von SpaceX und Super Micro Computer haben die Kauflaune der Anleger an der Wall Street am Mittwoch beflügelt. Besonders der technologielastige Nasdaq-Index verzeichnete deutliche ‌Gewinne, während Kursverluste ⁠im Telekom-Sektor den Anstieg des breiteren Marktes bremsten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,7 Prozent höher auf 52'856 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um ⁠0,6 Prozent auf 7757 Zähler vor und der Index der Technologiebörse Nasdaq 1,1 Prozent auf 26'702 Stellen.

Aktien von SpaceX schlossen 7,8 Prozent höher bei rund 159 Dollar, nachdem sie im ‌Verlauf bis auf über 166 Dollar geklettert waren. Das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk hatte seinen ersten Gewinn ‌als börsennotierter Konzern ausgewiesen. Musk erklärte im Anschluss, eine Fusion von SpaceX ​und Tesla sei eine gute Idee. Dies gab auch Tesla-Papieren Auftrieb, die 3,4 Prozent zulegten.

Zudem legten die Aktien von Tesla nachbörslich zu. Der US-Elektroautobauer hat im dritten Quartal dank geringerer Ausgaben für Künstliche ‌Intelligenz (KI) und ⁠Robotik überraschend einen positiven Cashflow erwirtschaftet. Zugleich übertraf das von Elon Musk dominierte Unternehmen die Umsatz-Erwartungen der Wall Street. Tesla-Aktien ⁠legten am Mittwoch nachbörslich knapp zwei Prozent zu.

Papiere von Super Micro sprangen um 9,6 Prozent nach oben. Der Hersteller von Servern für Künstliche Intelligenz (KI) stellte für das laufende Quartal einen Umsatz und eine Gewinnmarge über den Erwartungen in Aussicht. Dies signalisierte Anlegern eine weiterhin robuste Nachfrage nach KI-Technologie. Die Zahlen zogen auch die Konkurrenten HPE und Dell mit nach oben, deren Aktien um 3,7 beziehungsweise 5,3 Prozent stiegen.

Die Bilanzen ‌beruhigten Investoren, die sich zuletzt um die Nachhaltigkeit und Rentabilität der massiven Investitionen in den KI-Ausbau gesorgt hatten. In der vergangenen Woche hatte ein Ausverkauf bei KI-Werten den Tech-Sektor stark belastet. Dabei stand der Rechenzentrumsbetreiber CoreWeave im Mittelpunkt.

Die Nachrichten von SpaceX und Super Micro drängten einige dieser Sorgen nun zurück, sagte Angelo ​Kourkafas, Stratege bei Edward Jones. Die Bilanzen beantworteten zwar nicht alle Fragen der Anleger zur Rendite von KI-Investitionen, seien ​aber ein guter Anfang. Marc Dizard, Chefinvestor bei der Huntington Bank, sprach von einer Bestätigung, ​dass der KI-Bereich weiter intakt sei. Die Stimmung könne jedoch schnell umschlagen.

Aktien von AT&T sackten um 6,5 Prozent ab, obwohl der Telekom-Konzern die Erwartungen für Umsatz und Gewinn im dritten ‌Quartal übertroffen hatte. Dizard zufolge schürten die Ergebnisse von SpaceX in Kombination mit einem kürzlichen Kauf von Mobilfunkfrequenzen die Befürchtung, das Raumfahrt-Unternehmen könne zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten auf dem Telekommunikationsmarkt werden. T-Mobile US fielen um 2,5 und Verizon um 2,2 Prozent.

Netflix verloren 5,3 Prozent. Der Streaming-Anbieter hatte mit seiner Prognose für den ​Gewinn im ​vierten Quartal enttäuscht. Die Papiere der Google-Mutter Alphabet verloren 1,6 Prozent.

Abseits der Tech-Werte ⁠gaben Abbott Laboratories um 1,9 Prozent nach. Der Medizintechnik-Hersteller hatte seine Umsatzprognose für 2026 gesenkt.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)