11:25
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,4 Prozent im Plus bei 20'384 Zählern. Die Sektoren nicht-zyklischer Konsum (+2 Prozent), Grundstoffe (+1,6 Prozent) und Immobilien (+1 Prozent) liegen vorn. Technologie (-0,9 Prozent) und Gesundheitswerte (-0,4 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern.
Von den 200 Unternehmen, sind 106 im Gewinn, 55 im Verlust und 41 unverändert.
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10:55
Der Handel mit den Aktien der Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval sind nach einer Kursverdoppelung gestoppt worden. Aktuell stehen die Aktien rund 115 Prozent im Plus bei 99 Franken.
Die am Vorabend publizierten Resulate haben überzeugt: Zwar ist die auf Prozessautomatisierung und kosmetische Chemie spezialisierte Beteiligungsgesellschaft im Geschäftsjahr 2025/26 gewachsen. Doch rutschte das Unternehmen noch weiter in die Verlustzone ab.
Der Umsatz stieg laut Mitteilung vom Mittwochabend um 10 Prozent auf 15,3 Millionen Franken. Der operative Verlust nach Steuern belief sich noch auf 0,4 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte die Firma noch ein Defizit von 1,9 Millionen ausgewiesen. Unter dem Strich belief sich das Minus auf 3,9 Millionen nach zuvor ebenfalls 1,9 Millionen.
Der grössere Reinverlust hänge auch mit der zuletzt mit den Aktionären der Infomaniak Group abgeschlossenen Reverse-Takeover-Transaktion zusammen, hiess es weiter. Details dazu würden in einer separaten Meldung später am Mittwochabend kommuniziert.
Angaben zu einer allfälligen Dividendenzahlung machte die Gruppe im Communiqué keine. Derweil erwartet Perrot Duval mit Blick nach vorne eine Fortsetzung des Wachstums im neu angelaufenen Geschäftsjahr 2026/27.
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10:30
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
BB Biotech: Julius Bär erhöht auf 48 (45) Fr. – Hold
Belimo: Octavian erhöht auf 925 (905) Fr. – Buy
Calida: Research Partners senkt auf 17,60 (21,50) Fr. – Halten
Forbo: Kepler Cheuvreux erhöht auf 920 (760) Fr. – Hold
Forbo: Research Partners erhöht auf 935 (870) Fr. – Halten
Galderma: MS erhöht auf Overweight (Equal Weight) - Ziel 210 (160) Fr.
Glencore: Berenberg senkt auf 7,50 (7,80) GBP – Buy
Glencore: Royal Bank of Canada erhöht auf 6,10 (6,00) GBP – Outperform
Lem: Berenberg erhöht auf 475 (395) Fr. – Hold
Logitech: Deutsche Bank senkt auf 75 (80) Fr. - Hold
Logitech: Research Partners senkt auf Halten (Kaufen) - Ziel 97 (100) Fr.
Sika: Kepler Cheuvreux erhöht auf 210 (180) Fr. – Buy
Sika: Octavian erhöht auf 230 (220) Fr. - Buy
UBS: Kepler Cheuvreux erhöht auf 47 (45) Fr. – Buy
UBS: LBBW senkt auf Halten (Kaufen) - Ziel 43,50 Fr.
Zurich: Octavian erhöht auf 686 (640) Fr. – Buy
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10:00
Grösster Verlierer sind derzeit Logitech (-4,8 Prozent). Nach den Zahlen vom Dienstagabend hatte der Titel am Vortag im frühen Geschäft rund 10 Prozent eingebüsst, diese Verluste bis zum Handelsschluss aber wieder gänzlich aufgeholt. Die Volatilität bleibt damit also hoch.
Auch UBS (-0,4 Prozent) büssen im frühen Geschäft an Terrain ein und geben damit einen Teil der Gewinne vom Vortag im Anschluss an die Halbjahreszahlen wieder ab.
Für den negativen Saldo des Gesamtmarktes sind insbesondere die Verluste von Roche (-0,4 Prozent) und Novartis (-0,3 Prozent) verantwortlich. Denn eine knappe Mehrheit der Bluechips liegt im Plus, angeführt von den starken Givaudan (+2,4 Prozent) und Holcim (+1,8 Prozent). Holcim legt am morgigen Freitag die Halbjahreszahlen vor.
Jeweils nach Zahlen ziehen Inficon zeitweise 8,6 Prozent an, können die Gewinne aber nicht halten, und Zehnder (+5 Prozent) kräftig an, wogegen Bucher Industries (-5,5 Prozent), Bachem (-0,1 Prozent) und Avolta (-1,1 Prozent) unter Druck stehen.
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09:35
Aktien von Adidas rutschen nach Vorlage der Quartalszahlen und einem aktualisierten Ausblick ab. Die Papiere verlieren im Frankfurter frühen Handel rund 18 Prozent.
Börsianer hätten im Vorfeld der Bilanz mit einer Anhebung der Jahresziele gerechnet, sagte ein Händler. «Nun wurde die Umsatzprognose nur leicht angehoben, das wird nicht ausreichen», ergänzte er. Auch der angekündigte Abgang von Finanzvorstand Harm Ohlmeyer komme nicht gut an.
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09:09
Der Schweizer Aktienmarkt startet am Donnerstag klar tiefer. Der SMI notiert 0,4 Prozent tiefer bei 14'430 Punkten. Der Mid-Cap-Index SMIM steht dagegen mit 0,1 Prozent knapp im Plus. Seit dem Rekordhoch über 14'650 im frühen Handel des Vortages geht es damit weiter bergab. Weniger der Entscheid der US-Notenbank, die Zinsen unverändert zu lassen, sorgt für eine gewisse Verunsicherung, als vielmehr die unklare Kommunikation des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh. Nach der erneuten Verlängerung der Zinspause durch das Fed gehen die Experten weiterhin davon aus, dass die US-Notenbank Federal Reserve den Leitzins bei der kommenden Sitzung erhöhen wird, die Mehrheit bröckelt aber. Denn ob eine Zinserhöhung derzeit Sinn ergeben würde, ist zunehmend umstritten.
Bei den Einzeltiteln geben Logitech (-5 Prozent) am deutlichsten nach. Allerdings hatten die Aktien am Vortag nach Quartalszahlen massiv tiefer eröffnet, diese Verluste im Tagesverlauf aber wieder komplett aufgeholt. UBS (-1,3 Prozent) büssen derzeit eine Spur mehr ein, als sie am Vortag nach dem Semesterergebnis zugelegt hatten.
Nach Zahlen stehen verschiedene Werte aus dem breiten Markt etwas im Fokus. Inficon (vorbörslich +7,7 Prozent) legen kräftig zu, wogegen Bucher Industries (vorbörslich -4,3 Prozent) klar nach unten tendieren. Clariant (+18 Prozent) sind gesucht, weil das Amsterdamer Landgericht eine Schadensersatzklage von Shell zurückgewiesen hat.
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08:05
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,3 Prozent tiefer auf 14'440 Punkten indiziert. 17 der 20 SMI-Titel geben nach. Die grössten vorbörslichen Verluste erzielen die Titel von Logitech (-2,8 Prozent), UBS (-1,2 Prozent) und Holcim (-1 Prozent). Nestlé (+0,1 Prozent), Richemont (+0,3 Prozent), Sika (+0,6 Prozent) und Zurich (+0,01 Prozent) handeln höher.
Der breite Markt steigt dagegen vorbörslich – rund 0,1 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von Bucher (-4,3 Prozent), Clariant (+5,2 Prozent), Inficon (+7,7 Prozent) und Forbo (+1,7 Prozent) prognostiziert. Bucher hat vor Börsenstart Ergebnisse publiziert, bei Forbo sorgt eine kräftige Kurszielerhöhung für Rückenwind.
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07:30
Der Goldpreis fiel am Donnerstag, belastet von höheren Renditen amerikanischer Staatsanleihen. Spotgold notiert 0,4 Prozent tiefer bei 4048,39 Dollar pro Unze nachdem es in der vorherigen Sitzung um bis zu zwei Prozent gestiegen war. Amerikanische Goldterminkontrakte für die Lieferung im August stiegen um 0,3 Prozent auf 4045,70 Dollar. Die Renditen der Referenz-Staatsanleihe der USA mit einer Laufzeit von zehn Jahren stiegen nach der Sitzung der US-Notenbank am Mittwochabend und erhöhten damit die Opportunitätskosten des Goldbesitzes.
«Renditen sind ein Nebenprodukt der Zinserwartungen, und wenn der Markt erwartet, dass Inflationsängste in höhere Zinssätze umgesetzt werden, werden die Renditen höher», sagte die ANZ-Analystin Soni Kumari. Das belaste Gold.
Eine gespaltene amerikanische Notenbank liess die Zinssätze am Mittwoch unverändert, während Warsh das Bekenntnis der Zentralbank zur Eindämmung der Inflation bekräftigte, was die Märkte über ihren nächsten politischen Schritt im Ungewissen liess.
Auch wenn Gold als Inflationsschutz gilt, verliert es als nicht verzinslicher Vermögenswert in einem Umfeld mit hohen Zinssätzen an Attraktivität.
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07:00
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,4 Prozent im Verlust bei 14'430 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,3 Prozent niedriger bei 14'442 Punkten.
Am Mittwochabend hat der zweite Zinsentscheid der US-Notenbank unter der Leitung des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh die Märkte ziemlich durchgeschüttelt. Zwar hat das Fed, wie von den meisten Ökonomen erwartet, den Leitzins nicht angetastet. Die Entscheidung fiel aber keineswegs einstimmig aus und Warsh machte überdies klar, dass er unter allen Umständen Preisstabilität garantieren will. Allerdings liegt die Inflationsrate in den USA seit mehr als fünf Jahren über dem vom Fed angestrebten Ziel von 2 Prozent.
Die Reaktion auf den Zinsentscheid fiel an der Wall Street deutlich aus. Der von den weiter aufflammenden Spannungen im Nahen Osten bereits belastete Leitindex Dow Jones fiel noch deutlicher ins Minus. Zugleich stiegen die Renditen von US-Staatsanleihen in die Höhe und der US-Dollar verlor an Wert. Vor diesem Hintergrund dürfte am Donnerstag auch an den europäischen Aktienbörsen von den hohen Niveaus aus mit sinkenden Notierungen zu rechnen sein.
Der Donnerstag steht auch ganz im Zeichen der Tech-Branche. Nach US-Börsenschluss am Mittwochabend enttäuschte der Facebook-Konzern Meta mit schwächer als erwartet ausgefallenen Gewinnzahlen und einem schwachen Ausblick. Die Aktien verloren knapp 7,5 Prozent. Demgegenüber schlug Microsoft die Vorgaben. Deren Titel sprangen knapp 9 Prozent hoch. Am späten Donnerstagabend werden noch von Apple und Amazon Zahlen erwartet.
Am Morgen werden in der Schweiz Firmen wie der Duty-Free-Konzern Avolta, der Pharmazulieferer Bachem, die Biotechfirma Idorsia oder die Industriegruppe Bucher Geschäftszahlen publizieren. Spannend wird auch zu sehen sein, wie der Duft- und Aromakonzern und Börsenneuling DSM-Firmenich in der ersten Jahreshälfte 2026 abgeschnitten hat. Konjunkturseitig stehen das KOF-Konjunkturbarometer und der Wohnimmobilienindex auf dem Programm.
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05:35
Die Sorge vor einer Blase bei Aktien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) hat die asiatischen Börsen am Donnerstag verunsichert. Im Mittelpunkt stand ein Ausverkauf in Südkorea, der den Leitindex Kospi auf einen Wochenverlust von zwölf Prozent drückte. Am Donnerstag erholte sich der Index zwar um vier Prozent, der Finanzminister entschuldigte sich jedoch für die Einführung von gehebelten Einzelaktien-ETFs, die die Verluste verschärft hatten. «Angesichts der Tatsache, dass die grundlegende These intakt bleibt, scheint das aktuelle Verkaufsgeschehen ein irrationales, panikartiges Element zu haben», sagte Gina Kim, Portfoliomanagerin bei Nordea Asset Management. Der breiter gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans legte um mehr als ein Prozent zu. Der japanische Nikkei-Index stieg um zwei Prozent. Zusätzliche Unsicherheit ging von der US-Notenbank Fed aus, die nach einer uneinheitlichen Zinsentscheidung die Anleger über den künftigen Kurs im Unklaren liess.
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04:40
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01:50
US-Anleger haben am Mittwoch die Aussagen der US-Notenbank zum Zinsentscheid am Aktienmarkt mit deutlichen Verlusten quittiert. Zuerst belasteten wieder anziehende Ölpreise wegen neuer iranischer Attacken. Die Notenbank Fed beliess dann ihren Leitzins erwartungsgemäss unverändert, sorgte aber im Nachgang für Schwankungen. Letztlich rutschten die Indizes allesamt deutlich in die Verlustzone ab. Mit Respekt begegneten die Anleger auch den nach Börsenschluss veröffentlichten Resultaten der Tech-Schwergewichte Microsoft und Meta .
Belastend wirkten die Begleitaussagen der Fed. Marktbeobachter hoben vor allem hervor, dass die Zinsentscheidung nicht einstimmig fiel. «3 Gegenstimmen zeigen, dass eine Zinserhöhung innerhalb der Fed offensichtlich kontrovers diskutiert wurde», schrieb Thomas Altmann von QC Partners. Damit bleibe eine Zinserhöhung im September im Bereich des Möglichen.
Im Technologiebereich ging die jüngste Talfahrt weiter. Ein kurzer Versuch des Aufbäumens scheiterte im Handelsverlauf. Der Nasdaq 100 sackte am Ende um 2,06 Prozent auf 27.192,31 Punkte ab auf das niedrigste Niveau seit Ende April. Er dehnte seine Verlustserie auf den sechsten Tag aus.
Die Nervosität der Anleger trieb die Aktien von KI-Profiteuren am Ende wieder klar in die Verlustzone. Allen voran galt dies für die seit einiger Zeit schon abgestraften Chipwerte, wie der Kurs von Micron mit einem letztlich zehnprozentigen Abschlag zeigt. Auch der Kurs von Nvidia büsste 3,6 Prozent ein. Zur Sektorschwäche trugen mit NXP Semiconductor und dem Chipausrüster KLA auch die Zahlen zweier Branchenunternehmen bei.
Die Abneigung für Aktien mit KI-Bezug hatte auch ihre Auswirkungen auf Caterpillar . Die jüngste Talfahrt bei dem Baumaschinenhersteller ging wegen Sorgen um das Geschäft mit Stromaggregaten für Rechenzentren um fast sieben Prozent weiter. Gestreut wurden dies von einem Kommentar des Analysehauses Baird. Der Analyst verwies auf grösser werdende Einschränkungen bei deren Bau auf Landes- und Kommunalebene.
Die Ölpreise zogen wieder stark an, weil neue iranische Attacken die jüngste Hoffnung auf eine Rückkehr an den Verhandlungstisch zunichtemachen. US-Präsident Donald Trump kündigte Vergeltung an. Dies hievte zwar die Kurse der grossen US-Ölkonzerne wie Chevron und ExxonMobil mit mehr als zwei Prozent ins Plus. Fluggesellschaften hingegen litten darunter.
Im Standardwerte-Bereich brachten einige Zahlenvorlagen dem Gesamtmarkt keine Entlastung. Papiere des Kreditkartenanbieters Visa entwickelten sich mit einem Anstieg um 0,6 Prozent immerhin besser als der Gesamtmarkt. Die Titel von Procter & Gamble verloren nach enttäuschenden Zahlen und einem verhaltenen Ausblick zwei Prozent.
Ford setzte seinen Höhenflug mit einem Anstieg um 2,1 Prozent fort. Der Autobauer hob zur Zahlenvorlage seine Jahresgewinnprognose an.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

