10:30

Der SMI baut die Gewinne im Handelsverlauf aus und notiert aktuell +0,6 Prozent höher bei 13'750 Zählern. Die Führung haben derweil Holcim (+1,4 Prozent) und UBS (+1,2 Prozent) übernommen. Weiterhin stark sind Givaudan nach dem Analystenkommentar von Barclays. Die Holcim-Aktien versuchen damit den ersten Stabilisierungsversuch seit den herben Kursverlusten von vergangener Woche: Am Mittwoch und Donnerstag gaben die Titel rund 5,6 Prozent nach.

Von den 20 Bluechips-Werten liege mit Logitech, Geberit und Swiss Re nur noch drei im Verlust. Die Verluste halten sich mit bis zu -0,4 Prozent allerdings noch in Grenzen.

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10:00

Der Schweizer Aktienmarkt legt zum Wochenstart im frühen Handel zwar zunächst zu, kann die Auftaktgewinne aber nicht lange halten und bewegt sich mittlerweile in einer engen Spanne um den Schlusskurs vom Freitag. Als grundsätzlich stützend werten Händler die Vorgaben der Wall Street und aus Asien. Allerdings sorgen die Nachrichten aus Europa für eine anhaltende Spannung.

Der SMI steht mit +0,1 Prozent leicht im Plus bei 13'679 Punkten. Die Gewinner (8) und Verlierer (11) halten sich die Waage. Der Mid-Cap-Index SMIM legt um 0,2 Prozent auf 3057 Punkte zu und der breite SPI gewinnt ebenfalls 0,2 Prozent auf 19'426 Zähler.

Vor allem Analystenkommentare sorgen am Morgen für Bewegung. So ziehen Givaudan an der SMI-Spitze um 1,1 Prozent an, nachdem Barclays sie hochgestuft hat. Auch bei Richemont (+0,6 Prozent) greifen Investoren nach positiven Analystenkommentaren zu. Ebenfalls stark sind Lonza (+1 Prozent) und Novartis (+0,8 Prozent) - allerdings ohne Analystenkommentare.

Das Verliererfeld ist mit Titeln wie Geberit, Swiss Re und Alcon bunt durchmischt. Die Abgaben sind mit -0,8 bis -0,6 Prozent aber recht moderat. Nestlé geben mit 0,2 Prozent ebenfalls etwas nach.

Angesichts eines vergleichsweise leeren Kalenders für diese Woche dürften verschiedene Auktionen diese Woche in den Fokus rücken. Sie dürften nach Ansicht einer Händlerin einige Hinweise darauf geben, wie es um die Nachfrage der Anleger steht. So verkauft Frankreich heute kurzfristige Schatzwechsel, Österreich tritt morgen an den Markt, und Deutschland verkauft am Mittwoch siebenjährige Anleihen. «Es wird interessant sein zu sehen, ob die Nachfrage ausserhalb Frankreichs weiterhin robust bleibt oder ob sich die Nervosität ausbreitet.»

Jenseits des Atlantiks könnten die Auktionen von 10- und 30-jährigen US-Anleihen zusätzlichen Druck ausüben: Wenn die Anleger dort noch höhere Renditen verlangen, könnten europäische Anleihen Schwierigkeiten haben, Entlastung zu finden.

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09:30

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

Julius Bär: Vontobel erhöht auf 72 (65) - Hold

Givaudan: Barclays erhöht auf Overweight (EW) - Ziel 3850 (3450) Fr.

Richemont: Goldman Sachs nimmt mit Buy - Ziel 225 Fr. wieder auf

Richemont: UBS senkt auf 210 (221) Fr. - Buy

Swatch: Goldman Sachs nimmt mit Sell - Ziel 174 Fr. wieder auf

Tecan: Berenberg erhöht auf 300 (240) - Buy

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09:07

Der Schweizer Aktienmarkt startet am Montag positiv in die neue Handelswoche. Der SMI notiert um 0,3 Prozent stärker. Trotz eines versöhnlichen Wochenschluss hat das Barometer in der vergangenen Woche 2,0 Prozent eingebüsst. Der SMIM mit den mittelgrossen Werten liegt um 0,3 Prozent höher.

Von den 20 SMI-Einzelwerten steigen zwölf - Givaudan (+2,7 Prozent) und Sandoz (+1 Prozent) führen das Tableau an. Mit einem Minus von 0,6 Prozent übernimmt Galderma die rote Laterne. Ebenfalls unter Druck sind Alcon (-0,6 Prozent) und Geberit (-0,5 Prozent). Novartis (+0,8 Prozent), Roche (+0,2 Prozent) und Nestlé (-0,1 Prozent) notieren indes uneinheitlich.

Bei Richemont (+0,4 Prozent) und Givaudan sorgen positive Analystenkommentare zunächst für eine gewisse Unterstützung.

Dagegen sacken im SMIM Swatch um 1,2 Prozent ab - auch hier ist ein Analystenkommentar der massgebliche Einflussfaktor. Konkret nimmt Goldman Sachs die Coverage der Titel mit einem «Sell»-Rating wieder auf.

Generell sollten Investoren auch die Anleihemärkte weiter im Blick behalten. Die Turbulenzen dort waren in der vergangenen Woche einer der grössten Belastungsfaktoren. Berichte über vorgezogene Neuwahlen in Spanien dürften die Nervosität in Euroland hoch halten. Den Euro haben sie am Morgen bereits klar belastet, so dass das Euro/Franken-Paar auch wieder klar unter 93 Rappen notiert.

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08:25

Der US-Dollar legte am Montag zu. Die Stärke des US-Dollars ging auf Kosten des Euro. Die Gemeinschaftswährung fiel auf ein 17-Monats-Tief und handelte 0,7 Prozent tiefer. Fiskalische Sorgen in Frankreich belasteten den Euro zusätzlich.

Die französischen Märkte geraten wegen hoher Schulden und eines politischen Stillstands vor den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr unter Druck. Zudem vergrösserte sich der Abstand zwischen den Renditen französischer und deutscher Staatsanleihen. Dies schürt Sorgen vor einer Ausweitung der Turbulenzen auf ganz Europa.

In Brasilien stellten sich Anleger auf eine deutliche Marktreaktion ein. Der rechte Senator Flavio Bolsonaro schnitt in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl am Sonntag besser ab als erwartet. Er sicherte sich damit die Stichwahl gegen den linken Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva Ende des Monats.

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08:04

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,01 Prozent tiefer auf 13'660 Punkten indiziert. 18 der 20 SMI-Titel geben nach. Vorbörslich steigen die Titel von Givaudan (+0,4 Prozent) und Richemont (+0,6 Prozent). ABB (-0,5 Prozent) und Novartis und Roche (je -0,12 Prozent) verzeichnen die grössten Verluste im Index.

Der breite Markt fällt ebenfalls vorbörslich rund 0,1 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von AMS Osram (-1,2 Prozent), Inficon (-1,1 Prozent), Swatch (-1,1 Prozent) und SoftwareOne (+0,9 Prozent) prognostiziert.

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07:25

Der Goldpreis hat am Montag leicht nachgegeben. Grund dafür ist der stärkere US-Dollar. Die Verluste hielten sich jedoch in Grenzen. Jüngste schwache Konjunkturdaten dämpften nämlich die Erwartungen an eine Zinserhöhung der US-Notenbank Federal Reserve im Oktober deutlich.

Der Spotpreis für Gold sank um 0,3 Prozent auf 4131,61 Dollar pro Unze. Für den US-Gold-Future zur Auslieferung im Dezember ging es um 0,1 Prozent auf 4159,30 Dollar nach unten.

Der US-Dollar-Index stieg um 0,6 Prozent. Ein stärkerer Dollar verteuert in US-Dollar gehandelte Metalle für Anleger aus anderen Währungsräumen.

Das US-Stellenwachstum verlangsamte sich im September stärker als erwartet. Zudem wurden die Zahlen zum Stellenaufbau ausserhalb der Landwirtschaft für die zwei vorangegangenen Monate deutlich nach unten korrigiert. Das zeigten die am Freitag veröffentlichten Daten.

«Die schwächeren Arbeitsmarktdaten haben dazu beigetragen, die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed im Oktober zurückzuschrauben. Das gibt Gold etwas Halt. Aber der Markt geht davon aus, dass der übergeordnete Zinserhöhungszyklus der Fed intakt bleibt – selbst wenn im Oktober eine Pause eingelegt wird», sagte Tim Waterer, Chef-Marktanalyst bei KCM Trade.

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07:00

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich höher gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,2 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern fallen (-0,2 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,03 Prozent niedriger bei 13'649 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,2 Prozent höher bei 13'676 Punkten.

Halt gibt dabei die Hoffnung, dass die US-Notenbank nach dem schwachen Arbeitsmarktbericht vom Freitag von weiteren Zinserhöhungen absehen könnte - die Zinserwartungen hatten sich zum Wochenschluss spürbar gedämpft. Auch der zuletzt wieder unter die Marke von 100 US-Dollar gefallene Ölpreis entlastet. Fehlende Impulse aus Asien dürften das Handelsvolumen allerdings dünn halten: Die Börsen in China und Südkorea bleiben feiertagsbedingt geschlossen.

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05:30

Die Aussicht auf eine Zinspause in den USA hat die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenstart angetrieben. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index am Montag um 2,5 Prozent auf 70.037,61 Punkte ‌zu. ⁠Der breiter gefasste Topix notierte 1,2 Prozent höher bei 4.138,57 Zählern. Das Handelsvolumen fiel jedoch gering aus, da ⁠die Börse Shanghai feiertagsbedingt geschlossen blieb. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen wurde ebenfalls nicht gehandelt. Auch in Südkorea ‌und Teilen Australiens ruhte der Handel.

Schwächer als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten dämpften die ‌Sorge der Anleger vor einer weiteren aggressiven Zinserhöhung durch ​die US-Notenbank Fed. «Die Arbeitsmarktbedingungen sind insgesamt stabil, aber die Abwärtskorrekturen vom Freitag signalisieren, dass die US-Wirtschaft in zwei der neun Monate dieses Jahres Arbeitsplätze verloren hat», sagte Jose Torres, leitender Volkswirt bei Interactive Brokers. Das Risiko weiterer Arbeitsplatzverluste bedeute, dass die Fed die Zinsen nicht um weitere 100 Basispunkte anheben könne.

Diese Entwicklung machte die japanischen ‌Indizes zu den klaren Gewinnern des asiatischen Handelstages. Die Anleger preisen nun nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 22 Prozent für eine Zinserhöhung in diesem Monat ein, verglichen mit 64 Prozent in der Vorwoche. Da unternehmensspezifische Nachrichten sowie Gewinner ​und Verlierer bei Einzelwerten aufgrund der Feiertage in China fehlten, folgten die asiatischen ​Märkte vor allem den positiven Vorgaben der US-Börsen.

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04:15

Am Devisenmarkt zeigte sich ​der Dollar aufgrund der gesunkenen Zinserwartungen uneinheitlich. Die US-Währung legte leicht auf 6,7045 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte der Dollar 0,2 ‌Prozent höher bei 0,8299 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,4 Prozent auf 1,1204 Dollar und gab um 0,3 Prozent auf 0,9299 Franken nach.

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03:35

Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,6 ​Prozent auf ​101,68 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte ⁠1,0 Prozent schwächer bei 90,18 Dollar. Steigende Rohölexporte aus dem ​Nahen Osten und die Freigabe von ⁠100 Millionen Barrel aus den Notreserven der G7-Staaten drückten die Preise. Dies glich die Sorgen über Angriffe der ‌Huthi-Rebellen auf Anlagen von Saudi Aramco sowie zunehmende Attacken auf Öltanker in der Strasse von Hormus aus.

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02:00

Die US-Börsen hatten den asiatischen Märkten am Freitag eine positive Richtung vorgegeben. ‌Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 51.176,96 ​Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,7 Prozent auf 7.722,72 Zähler, und der technologielastige Nasdaq zog um 1,2 Prozent auf 27.190,86 Stellen an.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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