Zum aktuellen Geschehen im Nasdaq-100 geht es hier.
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17:45
Novartis schliessen leicht unter der Nulllinie. Das zweite Pharma-Schwergewicht Roche verlor deutlich mit einem Minus 1,6 Prozent. Nestlé gaben 0,3 Prozent ab. Die defensiven Versicherungswerte Zurich (+0,3 Prozent) und Swiss Life (+0,6 Prozent) hielten sich im Plus. Mit dem höchsten Gewinnen gingen ABB (+1,6 Prozent) und Lonza (+0,6 Prozent) aus dem Handel. Letztere reagierten auf den angekündigten Ausbau des US-Geschäfts.
Am deutlichsten unter Druck standen derweil Logitech (-2,8 Prozent) sowie Geberit (-2,2 Prozent). Der Sanitärtechnikkonzern präsentierte am Dienstagmorgen Quartalszahlen. Analysten werteten diese zwar als solide, nach dem starken Lauf der vergangenen Wochen kommt es jedoch zu Gewinnmitnahmen. Mit Sika (-0,9 Prozent) und Amrize (-0,7 Prozent) notierten zwei weitere Bauwerte tiefer.
Galderma (-1,3 Prozent) wiederum wurden vom überraschenden Abgang des Finanzchefs belastet, der am Montagabend bekannt geworden war.
Auch in der zweiten Reihe waren defensive Werte gefragt. Galenica (+0,7 Prozent) gewannen dazu. Im Halbleiterbereich zogen einige Werte nach frühbörslichen Verlusten an, etwa VAT (+0,6 Prozent), Inficon (+1,1 Prozent) und Comet (+1,1 Prozent). Unter den Verlieren finden sich AMS Osram (-4,7 Prozent). In der Vorwoche hatte die nachlassende KI-Euphorie Gewinnmitnahmen ausgelöst.
Nach Zahlen stiegen am Dienstag Clariant (+1,4 Prozent), nachdem sie im frühen Handel noch unter Druck gestanden hatten. Das Unternehmen schnitt beim Umsatz zwar etwas besser als erwartet ab, die Margenentwicklung blieb jedoch hinter den Prognosen zurück. Bajaj Mobility (-13,8 Prozent) sackten ab. Seit Jahresbeginn steht bei den Titeln allerdings weiterhin ein Kursplus von rund 148 Prozent zu Buche.
Einen Kurssprung vollführten dagegen Burckhardt Compression (+12,2 Prozent). Der Industriekonzern verzeichnete im ersten Halbjahr 2026/27 einen stärker als erwarteten Auftragseingang und bestätigte die Ziele für das Gesamtjahr.
Basilea (+4,1 Prozent) profitierten von einer Meilensteinzahlung für das Antimykotikum Cresemba. Derweil gaben Sonova (-1,3 Prozent) nach einer Abstufung durch UBS auf «Neutral» klar nach. Auch DSM-Firmenich (-2,2 Prozent) gehörten im Vorfeld der Quartalszahlen zu den Verlierern.
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15:52
Die Indizes an der Wall Street haben am Tag der US-Zwischenwahlen keine gemeinsame Richtung gefunden. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zur Eröffnung am Dienstag 0,7 Prozent tiefer bei 51'620 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 0,3 Prozent auf 7562 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,8 Prozent auf 25'369 Stellen.
Im Fokus der Anleger standen die Zwischenwahlen in den USA. Die Wähler entscheiden am Dienstag über die Zusammensetzung des Kongresses und urteilen damit auch über die ersten beiden Jahre der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump. Umfragen deuten darauf hin, dass die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus von den Republikanern übernehmen könnten, während die Mehrheit im Senat ungewiss bleibt. «Eine gespaltene Regierung ist für die Märkte sehr gut, weil keine neuen Gesetze verabschiedet werden können», kommentierte Kim Forrest, Chefanlegerin bei Bokeh Capital Partners.
Auf die Stimmung drückte ein Kursrutsch bei Apple. Die Aktie fiel um drei Prozent, nachdem der Konzern vor steigenden Kosten für Speicherchips gewarnt hatte. Für einen Ausgleich sorgte jedoch eine Erholung bei den meisten Chipwerten. Der technologielastige Nasdaq-Index hatte am Montag mehr als zehn Prozent unter seinem Rekordhoch geschlossen und war damit in eine Korrektur eingetreten. Unter Anlegern wächst die Sorge über die hohen Ausgaben der grossen Technologiekonzerne für Künstliche Intelligenz (KI), ohne dass sich entsprechende Gewinne abzeichnen.
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15:37
Die US-Börsen eröffnen am Tag der Zwischenwahlen (Midterms) uneinheitlich. Der Dow Jones Industrial notiert 0,4 Prozent tiefer bei 51'799 Punkten, während der breitere S&P 500 0,2 Prozent im Plus steht bei 7556 Zählern. Der technologielastige Nasdaq erholt sich und steht 0,5 Prozent höher bei 25'293 Punkten. Apple verlieren zu Handelsbeginn knapp 3,0 Prozent.
Derweil dreht der Swiss Market Index (SMI) in die Gewinne und notiert 0,1 Prozent höher. Gewinner sind ABB (+1,2 Prozent) sowie Novartis, Swiss Life und Holcim mit Gewinnen von je 0,7 Prozent. Logitech (-2,0 Prozent), Geberit (-1,8 Prozent) und Amrzie (-1,4 Prozent) verlieren am meisten.
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15:29
Die Ölpreise sind am Dienstag nach einem Medienbericht über mögliche Fortschritte auf dem Weg zu einer Lösung des US-iranischen Krieges deutlich gefallen. Nachdem die Notierungen im frühen Handel noch kräftig gestiegen waren, angetrieben von Meldungen über erneute Angriffe des US-Militärs auf Ziele im Iran, drehten sie am Nachmittag nach unten.
Am Markt wurde auf einen Bericht des Mediennetzwerks Al Araby aus Katar zu möglichen Fortschritten bei den Friedensbemühungen verwiesen. Demnach habe eine dem Vermittlungsteam nahestehende Quelle gesagt, dass die US-Regierung den Entwurf einer Absichtserklärung gebilligt habe. Diesen Entwurf habe die katarische Delegation zuvor dem Iran vorgelegt.
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15:05
Am Tag der viel beachteten Zwischenwahlen (Midterms) in den Vereinigten Staaten dürften sich die Anleger an den US-Börsen eher zurückhalten. Der Broker IG taxierte den Leitindex Dow Jones Industrial rund 30 Minuten vor Börsenstart am Dienstag 0,2 Prozent tiefer auf 51'861 Punkte.
Der technologielastige Nasdaq-100-Index wird von IG 0,8 Prozent höher taxiert, nachdem er zu Wochenbeginn 1,4 Prozent verloren hatte. Der Google-Mutterkonzern Alphabet hatte die Sorgen vor exzessiven Ausgaben rund um Künstliche Intelligenz (KI) wieder angeheizt. Am Dienstag nun könnten sich die Technologiewerte erst einmal stabilisieren.
Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner stimmen heute über die künftige Zusammensetzung des Parlaments in Washington ab. Bei den Midterms stehen alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und gut ein Drittel der 100 Senatssitze zur Wahl. Bislang halten die Republikaner von US-Präsident Donald Trump eine hauchdünne Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses.
Meinungsforschern und Wahlanalysten zufolge spricht einiges dafür, dass die Demokraten unter dem Eindruck von Trumps schlechten Beliebtheitswerten gestärkt aus der Wahl hervorgehen könnten. Erste Ergebnisse werden nach mitteleuropäischer Zeit in der Nacht zu Mittwoch erwartet.
Die Zwischenwahlen können laut Experten zuvorderst einzelne Sektoren des Aktienmarktes bewegen. Die grosse Richtung dürften im Prinzip weiter die grundlegenden Kurstreiber wie das generelle Gewinnwachstum der Unternehmen oder die Aussicht auf eine nicht zu straffe Zinspolitik der Notenbank vorgeben.
Unter den Einzelwerten steht unter anderem Apple im Blick. Der iPhone-Konzern bekommt im üblicherweise lukrativen Weihnachtsgeschäft Gegenwind durch stark gestiegene Speicherchip-Preise. Apple enttäuschte die Börse mit seinem Ausblick auf das laufende Vierteljahr, die Aktien fielen im vorbörslichen US-Handel um knapp vier Prozent.
Die KI-gestützte Daten- und Analyseplattform Palantir, zu deren Hauptkunden das US-Militär zählt, veröffentlichte einen Quartalsausblick. Nach Einschätzung von Brent Thil vom Investmenthaus Jefferies hat Palantir starke Quartalszahlen vorgelegt. Der einzige Wermutstropfen sei das etwas geringere Wachstum im US-Geschäftskundenbereich. Zudem deute die Prognose für das vierte Quartal an, dass es zukünftig zu einer weiteren Verlangsamung kommen könnte. Damit sackten die Anteilsscheine um mehr als sechs Prozent ab.
Bei der cloudbasierten E-Commerce-Plattform Shopify war der Quartalsumsatz zum ersten Mal seit vier Jahren hinter den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben. Dies schockte die Anleger offenbar, der Aktienkurs knickte um 16 Prozent ein.
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14:38
Nach dem robusten Wochenstart lässt der Dax am Dienstag unter dem Eindruck der Tech-Schwäche in den USA und einer erneuten militärischen Eskalation im Iran wieder Federn. Nachdem er zunächst unter sein Vortagestief gerutscht war, konnte der deutsche Leitindex anschliessend die Verluste etwas eingrenzen auf zuletzt noch 0,5 Prozent auf 25'852 Punkte.
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13:49
Die Kursausschläge an der Wall Street sind weiterhin hoch. Das lässt sich am Volatilitätsbarometer VIX ablesen, welches bei 21,28 Punkten und somit über dem langjährigen Mittel von 19,68 Punkten liegt. Gegen oben schlagen vorbörslich Lattice Semiconductor (+10 Prozent) aus, nachdem das Unternehmen ein starkes Q3-Ergebnis mit 118 Prozent Umsatzwachstum (getrieben durch AI-Nachfrage in Datenzentren) und eine angehobene Guidance präsentierte.
Mit Shopify geht es kräftig nach unten (-19 Prozent), da die hohen Erwartungen an den vorgelegten Quartalsbericht nicht vollständig erfüllt wurden. Kursverluste verzeichnet auch Palantir, welche 7 Prozent nachgeben. Trotz eines starken dritten Quartals und angehobener Guidance fiel die Aktie, da das Wachstum der US-Commercial-Total-Contract-Value-Bookings deutlich verlangsamte. Apple verlieren rund 4 Prozent. Die Aktie gibt nach, obwohl bei den am Montag nach Börsenschluss veröffentlichten Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen wurden. Allerdings enttäuschte die Margenprognose für das laufende Quartal aufgrund stark steigender Memory-Chip-Kosten.
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13:33
Der unsichere Ausgang der US-Zwischenwahlen hat die Anleger am Devisenmarkt am Dienstag gelähmt. Der Dollar-Index notierte wenig verändert bei 101,81 Punkten, der Euro trat bei 1,1185 Dollar auf der Stelle. Für die Republikaner von Präsident Donald Trump geht es darum, ihre knappen Mehrheiten in beiden Kongresskammern zu verteidigen. Umfragen deuten darauf hin, dass die Demokraten das Repräsentantenhaus zurückerobern könnten, im Senat ist die Lage ungewiss. Erste Ergebnisse gibt es in der Nacht zu Mittwoch (MEZ). «Das Risiko besteht darin, dass die innenpolitische Entscheidungsfindung schwieriger wird», sagte Kit Juckes von der Société Générale. Wenn man sich bei einem beträchtlichen Haushaltsdefizit und hohen Ausgaben auf nichts einigen könne, dann bestehe die Gefahr, dass dies die Wirtschaft bremse und die Währung schwäche, prognostizierte er.
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13:20
Die Futures auf den Dow Jones geben um 0,93 Prozent nach, diejenigen auf den Nasdaq steigen um 0,09 Prozent. Die US-Börsen hatten am Montag nach einer erneut schwachen Sitzung im Nasdaq und S&P 500 tiefer geschlossen. Der breit gefasste S&P 500 verliert vorbörslich 0,3 Prozent. Apple werden nach enttäuschendem Ausblick rund 3 Prozent tiefer erwartet.
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11:45
Der Schweizer Aktienmarkt notiert am Dienstag gegen Mittag knapp im Minus. Halt geben dem Leitindex vor allem defensive Schwergewichte. Für Gegenwind sorgen dagegen die anhaltende Schwäche im Technologiesektor sowie wieder steigende Ölpreise.
Auch in der zweiten Reihe sind defensive Werte gefragt. Swisscom und Galenica (je +1,2 Prozent) zählen zu den stärkeren Titeln. Technologiewerte tun sich dagegen weiterhin schwer. Im Halbleiterbereich stehen etwa VAT (-0,7 Prozent) und AMS Osram (-3,2 Prozent) unter Druck. Bereits in der Vorwoche hatte die nachlassende KI-Euphorie Gewinnmitnahmen ausgelöst.
Nach Zahlen geraten Clariant (-1,3 Prozent) ebenfalls unter Druck. Das Unternehmen schnitt beim Umsatz zwar etwas besser als erwartet ab, die Margenentwicklung blieb jedoch hinter den Prognosen zurück. Auch Bajaj Mobility (-6,4 Prozent) werden verkauft. Seit Jahresbeginn steht bei den Titeln allerdings weiterhin ein Kursplus von rund 150 Prozent zu Buche.
Einen Kurssprung vollführen dagegen Burckhardt Compression (+14,5 Prozent). Der Industriekonzern verzeichnete im ersten Halbjahr 2026/27 einen stärker als erwarteten Auftragseingang und bestätigte die Ziele für das Gesamtjahr.
Basilea (+3,6 Prozent) profitieren von einer Meilensteinzahlung für das Antimykotikum Cresemba. Derweil geben Sonova (-2,3 Prozent) nach einer Abstufung durch UBS auf «Neutral» klar nach. Auch DSM-Firmenich (-1,7 Prozent) gehören im Vorfeld der Quartalszahlen zu den Verlierern.
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10:34
Der Swiss Market Index (SMI) kann die anfänglichen Kursverluste aufholen und notiert unverändert. Novartis führen das Tableau mit einem Kursgewinn von 1,0 Prozent an. Roche stehen 0,2 Prozent höher nach anfänglichen Abgaben von 0,3 Prozent.
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09:47
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Dienstag schwächer in den Handel gestartet. Belastend wirkt vor allem die angespannte Lage im Nahen Osten sowie die anhaltende Schwäche im Technologiesektor. Etwas Halt geben dem SMI dagegen defensive Schwergewichte.
Gestützt wird der Leitindex von den Schwergewichten Novartis und Nestlé. Daneben halten sich auch die defensiven Versicherungswerte Swiss Re, Zurich und Swiss Life knapp im Plus.
Galderma (-1,7 Prozent) werden derweil vom überraschenden Abgang des Finanzchefs belastet, der am Montagabend bekannt geworden war. Schwach präsentieren sich auch Technologiewerte wie ABB (-0,9 Prozent) und Logitech (-1,5 Prozent). Noch stärker trifft es die Halbleiterwerte: VAT, Inficon und Comet büssen zwischen 3 und 5 Prozent ein.
In den hinteren Reihen stehen Clariant (-4,8 Prozent) nach Zahlen deutlich unter Druck. Das Unternehmen schnitt beim Umsatz zwar etwas besser als erwartet ab, die Margenentwicklung blieb jedoch hinter den Prognosen zurück.
Deutlich positiv überraschten dagegen Burckhardt Compression (+9,5 Prozent). Der Industriekonzern verzeichnete im ersten Halbjahr 2026/27 einen stärker als erwarteten Auftragseingang und bestätigte die Ziele für das Gesamtjahr.
Basilea (+1,9 Prozent) profitieren von einer Meilensteinzahlung für das Antimykotikum Cresemba. Sonova (-3,2 Prozent) geben derweil nach einer Abstufung durch UBS auf «Neutral» klar nach. Swissquote (-1,2 Prozent) dürften laut Marktbeobachtern unter der Schwäche am Kryptomarkt im Nachgang des Binance-Hacks leiden.
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09:35
Vor den Kongresswahlen in den USA ist der Dax am Dienstag im Minus gestartet. Der deutsche Leitindex verlor 1,1 Prozent auf 25.704 Punkte. Für den Dax zeichne sich ein schwankungsanfälliger Handel ab, prognostizierte Andreas Lipkow von CMC Markets. Der Ausgang der Wahlen könnte die politischen Kräfteverhältnisse im Kongress verändern und damit auch die wirtschaftspolitischen Handlungsspielräume der US-Regierung beeinflussen, erklärte der Experte.
Für deutliche Kursausschläge sorgte aber auch die Veröffentlichung zahlreicher Bilanzen. Die Aktien von Bayer setzten sich mit einem Plus von bis zu 6,4 Prozent an die Dax-Spitze. Ein starkes Pharmageschäft hat dem Konzern im dritten Quartal überraschend viel Rückenwind verliehen. Der Vorstand hob die Jahresziele für den operativen Gewinn und den Barmittelzufluss an. Auf der Verliererseite rückte Zalando in den Fokus. Trotz einer Steigerung von Umsatz und Gewinn gaben die Aktien knapp vier Prozent nach.
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09:05
Der Swiss Market Index (SMI) eröffnet mit einem Verlust von 0,3 Prozent. Geberit führt die Verliererliste mit einem Abschlag von 2,4 Prozent an, gefolgt von Logitech (-2,0 Prozent) und ABB (-1,9 Prozent). Auf der anderen Seite legen die zwei Schwergewichte Novartis (+0,8 Prozent) und Nestlé (+0,3 Prozent) zu. Die ebenfalls defensiven Werte Swiss Re und Zurich Insurance legen je 0,2 Prozent zu.
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08:55
Neue Kursziele und Rating für Schweizer Aktien:
Adecco: BNP Paribas hält an Rating Outperform fest, senkt aber das Kursziel auf 28,00 von 29,00 Fr.
AMS Osram: Research Partners stuft das Rating auf Halten von Verkaufen hoch und hebt das Kursziel auf 18,60 von 12,35 Fr. an.
Avolta: Research Partners erhöht das Kursziel auf 53 von 51 Fr. und hält an Rating Halten fest.
Kühne + Nagel: Research Partners erhöht das Kursziel auf 260 von 227 Fr. und hält an Einstufung Halten fest.
Montana Aerospace: UBS senkt das Kursziel auf 29 von 30 Fr., bestätigt Rating Buy.
Novartis: Julius Bär erhöht das Kursziel auf 135 von 130 Fr., belässt Einstufung auf Hold.
Oerlikon: Julius Bär erhöht das Kursziel auf 5,40 von 5,00 Fr. mit Rating Hold.
Richemont: Oddo BHF bestätigt Einstufung Outperform, senkt aber das Kursziel auf 197 von 216 Fr.
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08:08
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der Bank Julius Bär 0,56 Prozent tiefer gehandelt und baut damit die vorbörslichen Verluste aus. 18 von 20 SMI-Titeln stehen tiefer, einzig Novartis und Roche liegen leicht im Plus.
Bei den Mid Caps ziehen Burckhardt Compression um 3,9 Prozent nach überzeugenden Quartalszahlen an. Basilea sind nach Meilensteinzahlung ebenfalls gefragt mit einem Plus von 1,6 Prozent. Am Ende der Tabelle finden sich am Schluss Clariant (-4,1 Prozent) nach enttäuschenden Zahlen wieder. Die Halbleiter-nahen Werte werden von der ausbleibenden Kurserholung an der Nasdaq runtergezogen. AMS Osram verlieren 3,4 Prozent, Comet 2,9 Prozent, VAT 2,9 Prozent sowie Huber+Suhner und Inficon 2,8 Prozent.
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07:24
Der Dax wird am Dienstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge niedriger in den Handel starten. Am Montag hatte der deutsche Leitindex 0,6 Prozent höher bei 25'981,09 Punkten geschlossen. Für steigende Kurse an den Börsen in Europa sorgte ein starker Rückgang beim Ölpreis. Die Aussicht auf die US-Zwischenwahlen am Dienstag stimmte die Anleger jedoch vorsichtig. Die wichtigsten US-Indizes schlossen uneinheitlich. Im Tagesverlauf wird in den USA ein neuer Kongress gewählt. Erste Ergebnisse der «Midterms» gibt es in der Nacht zu Mittwoch (MEZ).
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06:25
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank 0,2 Prozent tiefer indiziert. Am Dienstag stehen die Quartalsergebnisse von Burckhardt, Clariant, Bajaj Mobility und Geberit an. Ferner stehen die mit Spannung erwarteten Teuerungszahlen in der Schweiz an.
An den US-Börsen vermochten Apple nachbörslich trotz Rekordumsätzen und einem Gewinn pro Aktie über den Erwartungen keine Impulse zu setzen. Der Titel verlor rund 4,0 Prozent. Analysten hatten sich gerade beim Chinageschäft mehr erhofft.
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06:13
Die Anleger in Asien halten sich vor den US-Zwischenwahlen am Dienstag zurück. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor 0,9 Prozent, angeführt von einem Rückgang von bis zu 3,8 Prozent an der Börse in Südkorea. Die japanischen Märkte waren wegen eines Feiertags geschlossen. «Der Dienstag ist nicht mehr als der Tag vor einem viel wichtigeren Tag», schrieben die Analysten der ING in einer Notiz. Bis Mittwoch werde der Markt eine Orientierungshilfe für die Auswirkungen der Zwischenwahlen haben.
In Seoul drückt ein Ausverkauf von Technologiewerten an der Wall Street die Kurse. Der Leitindex Kospi verlor 2,72 Prozent auf 5699,97 Punkte. Die Aktien des Chip-Herstellers Samsung Electronics fielen um 3,17 Prozent, die des Konkurrenten SK Hynix um 4,14 Prozent. Unter den weiteren Schwergewichten gaben die Papiere des Batterieherstellers LG Energy Solution um 3,51 Prozent nach, während Hyundai Motor und die Schwesterfirma Kia 3,57 Prozent beziehungsweise 1,25 Prozent verloren.
Vorsicht herrscht auch an den chinesischen Börsen. Der Leitindex verlor 0,7 Prozent auf 3612,09 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen blieb fast unverändert bei 4013,89 Punkten. Die chinesischen Aufsichtsbehörden hatten am Montag eine Reihe von Massnahmen zur Stabilisierung der Kapitalmärkte angekündigt, darunter Swap-Geschäfte und eine verbesserte Kreditfazilität für Aktienrückkäufe durch börsennotierte Unternehmen. «Diese Massnahmen blieben hinter den Erwartungen zurück», sagte Chen Jiande, Fondsmanager bei Fujian Tianlang Asset Management Co. «Viele Anleger in den gebeutelten Tech-Aktien nutzen jede Erholung, um auszusteigen.»
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06:09
Chinas Zentralbank (PBOC) hebt den Mindestreservesatz für Fremdwährungseinlagen an. Der Satz für Finanzinstitute werde zum 15. November von vier auf sechs Prozent erhöht, teilte die People's Bank of China am Dienstag mit. Die Ankündigung schickte den Yuan auf Talfahrt. Der Onshore-Yuan schwächte sich um bis zu 0,37 Prozent auf 6,6728 zum Dollar ab und steuerte damit auf den grössten Tagesverlust seit sechs Monaten zu. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 157,88 Yen. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8185 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1187 Dollar und zog leicht auf 0,9157 Franken an.
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06:02
Am Montag waren die Rohölpreise um mehr als sieben Prozent gefallen, nachdem Gespräche zwischen iranischen und katarischen Regierungsvertretern Hoffnungen auf ein Ende des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran geweckt hatten. Das «Wall Street Journal» berichtete dann jedoch am Montagabend unter Berufung auf US-Insider, das US-Militär habe die iranische Insel Keschm angegriffen.
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00:05
Der Erholungsversuch der US-Technologiebörse Nasdaq am Montag ist gescheitert. Vor den nach Handelsende anstehenden Apple-Zahlen und den Zwischenwahlen für das US-Parlament am Dienstag schloss der Auswahlindex Nasdaq 100 1,39 Prozent tiefer bei 27'989,82 Punkten. Damit erlebte er den dritten Verlusttag in Folge sowie erneut den tiefsten Stand seit Ende Juli.
Bei Apple zeigten sich die Investoren skeptisch: Mit einem Minus von 1,5 Prozent gab es bei dem Technologieriesen weitere Gewinnmitnahmen. Am vergangenen Donnerstag hatten die Aktien noch ihr am 23. Oktober erreichtes Rekordhoch getestet. Vor dem Wochenende hatte Apple zudem wieder seinen ärgsten Rivalen, den Chipkonzern Nvidia, im Rennen um das wertvollste Börsenunternehmen überholt. Aktuell hat Nvidia aber wieder knapp die Nase vorn - obwohl die Aktien im Zuge der Branchenschwäche ebenfalls nachgaben.
Dem Nvidia-Branchenkollegen Marvell Technology brockte der nun bestätigte Ausbau des KI-Infrastrukturgeschäfts mit der Übernahme von Lumentum einen weiteren Kursrutsch von 12,7 Prozent ein. Dabei wird für den Laserspezialisten ein Unternehmenswert inklusive Schulden von rund 115 Milliarden US-Dollar angesetzt. Der Kauf soll komplett mit Marvell-Aktien bezahlt werden. Die Lumentum-Aktien büssten am Nasdaq-100-Ende weitere knapp 19 Prozent ein. Bereits in der Vorwoche waren entsprechende Spekulationen aufgekommen.
Dass Oracle laut einer Mitteilung an die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC für rund 10 Milliarden US-Dollar neue Aktien ausgeben will, liess die Titel um 8,8 Prozent sinken. Zudem begab Oracle Anleihen für 10 Milliarden Dollar. Der Softwarekonzern hatte vergangene Woche angekündigt, sich bis Mitte 2030 nur noch 20 Milliarden Dollar am Finanzmarkt zur Wachstumsfinanzierung beschaffen zu wollen.
Die A-Aktien von Alphabet verloren mit der allgemeinen Tech-Schwäche letztlich 0,3 Prozent. Der Google-Mutterkonzern startet Kreisen zufolge eine zweite Euro-Anleiheemission im laufenden Jahr und will damit die Investorennachfrage testen. Die Emission folgt auf die Quartalszahlen von Alphabet, die die Besorgnis über das Ausmass der KI-Investitionen verstärkt und allein vergangenen Donnerstag fast 500 Milliarden Dollar an Börsenwert vernichtet hatten.
Dagegen konnten die Anteilscheine von Inovio Pharmaceuticals ihren Wert auf einen Schlag mehr als verdreifachen. Das Biotech-Unternehmen erhielt von der US-Gesundheitsbehörde FDA eine beschleunigte Zulassung für Voceryq, eine Immuntherapie zur Behandlung von Erwachsenen mit der Atemwegserkrankung rezidivierende respiratorische Papillomatose.
Die Papiere von Estée Lauder verloren 4,1 Prozent, obwohl der Kosmetikkonzern unerwartet gute Quartalszahlen vorgelegt und die Jahresziele erhöht hatte. Die Aktien waren zuletzt allerdings gut gelaufen. Die Geschäftsaussagen seien ein weiteres Zeichen dafür, dass die Sanierungsbemühungen des Unternehmens bei den Verbrauchern Anklang fänden, hiess es am Markt.
Die Titel von Check Point Software fielen um 7 Prozent. Das Unternehmen hatte für das dritte Quartal einen Umsatz unter der durchschnittlichen Analystenschätzung gemeldet.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

