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17:40
Vor allem neu entflammte Inflationsängste wegen gestiegener Ölpreise und die damit steigenden Renditen für US-Staatsanleihen sorgten für Gesprächsstoff unter Anlegern. Die USA haben die neunte Nacht in Folge Ziele im Iran bombardiert und Teheran reagierte wieder mit Vergeltungsangriffen auf Bahrain und Kuwait.
SMI-Gewinner waren Richemont (+1,3 Prozent), ABB, Alcon (je +0,1 Prozent) und Nestlé (+0,2 Prozent). Richemont hatte letzte Woche über sehr starke Verkäufe im vergangenen Quartal berichtet, während ABB nach Zahlen und dem Vermelden einer teuren Akquisition gut 5 Prozent eingebüsst hatten. Letztere sind aber weiterhin mit Abstand die Nummer eins im SMI im bisherigen Jahresverlauf.
Im breiten Markt hat Belimo (-2,2 Prozent) seine Halbjahreszahlen veröffentlicht. Der Konzern profitiert vom starken KI-bedingten Ausbau von grossen Rechenzentren weltweit. Im Einklang mit der aktuell etwas abgeflachten diesbezüglichen Euphorie hat die Belimo-Aktie zuletzt allerdings deutlich gelitten und gegenüber dem Höchststand von Mitte Juni bereits rund ein Fünftel eingebüsst.
Deutlich zulegen konnten hingegen Polypeptide (+4,8 Prozent). Der Pharmazulieferer soll von Samsung Biologics übernommen werden. Der südkoreanische Auftragsfertiger bietet 44,31 Franken je Aktie in bar und bewertet den hiesigen Peptidhersteller damit mit rund 1,5 Milliarden Franken.
Clariant (-6,4 Prozent) leidet derweil laut Händlern unter einer Abstufung durch Morgan Stanley.
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16:40
Die Erholung an der Nasdaq-Börse verliert schnell wieder an Schwung: Der Leitindex Nasdaq 100 zog dort erst um bis zu 1,5 Prozent an, relativierte sein Plus dann aber mit 28'789 Punkten auf 0,7 Prozent. Anleger warten im Tech-Sektor gespannt auf die im Wochenverlauf anstehenden Quartalsberichte einiger Branchengrössen.
Ausserhalb das Technologiesektors war die Tendenz durchwachsen. Im Fokus blieb die unsichere Lage im Nahen Osten mit ihren Auswirkungen auf die Ölpreise. Der zunächst auch freundlich gestartete Standardwerte-Leitindex Dow Jones Industrial lag zuletzt mit 0,2 Prozent im Minus bei 52'026 Zählern. Der marktbreite S&P 500 hielt sich mit 0,2 Prozent im Plus bei 7475 Punkten.
Die USA haben die neunte Nacht in Folge Ziele im Iran bombardiert und Teheran reagierte wieder mit Vergeltungsangriffen auf Bahrain und Kuwait. Inmitten der Attacken gab es erstmals seit Tagen aber auch wieder Anzeichen für eine mögliche diplomatische Annäherung. Derweil haben die Huthi-Rebellen im Jemen dem benachbarten Saudi-Arabien mit Angriffen auf den Ölhandel über den Seeweg gedroht.
Der Nasdaq-Anstieg war am Montag unter anderem gestützt auf die Alphabet-Aktien, die von einem Medienbericht über einen neuen Google-Chip zur Steigerung der Effizienz von KI-Modellen profitierten. Die Anteile der C-Gattung hatten mit einem Anstieg um 3,6 Prozent unter den sieben Tech-Riesen unangefochten die Nase vorn.
Um 1,5 Prozent nach oben folgten dem die Nvidia-Anteile, denn im Chipsektor waren Erholungen generell verbreitet. Die Titel von Micron etwa erholten sich um 3,6 Prozent von ihrem jüngsten Tief seit Mitte Mai. Einen Bogen machten Anleger erneut um Softwarewerte wie Microsoft , Adobe oder Salesforce . Auch bei Meta , Apple und Tesla mussten die Anleger Verluste hinnehmen.
Getrübt bleibt die Börsenlage bei SpaceX , die sich nach ihrem fulminanten Börsendebut längst unter dem Ausgabepreis bewegen. Ein bis zu dreiprozentiges Minus bedeutete ein Rekordtief für den Raumfahrt- und KI-Konzern von Elon Musk. Ein Thema war am Montag, dass ein Teil einer SpaceX-Rakete Wissenschaftlern zufolge im August ungeplant auf dem Mond aufschlagen soll.
Den Boeing-Aktien verhalfen vermeldete Grossaufträge von Fluggesellschaften und einem Flugzeugfinanzierer zwar zu einem erfreulichen Auftakt, doch der Kurs des Flugzeugbauers drehte mit 1,5 Prozent ins Minus. Als mögliche Belastung galt, dass British Airways noch fünf Jahre lang von Lieferketten-Problemen der beiden Flugzeugbauer Boeing und Airbus ausgeht.
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16:30
Neu entflammte Inflationsängste wegen gestiegener Ölpreise treiben am Montag die Renditen für US-Staatsanleihen nach oben. Die Rendite der zehnjährigen Bonds kletterte auf 4,570 Prozent von 4,541 Prozent am Freitag. Die der 30-jährigen Papiere überschritt die psychologisch wichtige Marke von fünf Prozent.
Ein solches Renditeniveau bei langlaufenden Anleihen gilt als Schwelle, bei der Anleger tendenziell Gelder aus Aktien in festverzinsliche Wertpapiere umschichten. Angefacht wurden die Sorgen von den Ölpreisen, die vergangene Woche angesichts der Eskalation im Konflikt mit dem Iran um mehr als 15 Prozent zugelegt hatten
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15:40
Zum Wochenstart zog er wieder mehr als drei Prozent an. Die Speicherchiphersteller Western Digital, Seagate und Micron verteuerten sich jeweils um rund fünf Prozent. Ein unerwartet hoher Umsatz liess zudem die Aktien von Domino's Pizza zum Handelsstart um mehr als acht Prozent nach oben schnellen.
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14:58
Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen im Jemen verhängen nach eigenen Angaben eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien. Diese gelte ab sofort, teilte der Militärsprecher der Huthi am Montag im Fernsehen mit. Die Blockade «gegen den kriminellen saudiarabischen Feind» basiere auf dem Prinzip «Auge um Auge» und trete mit sofortiger Wirkung in Kraft. Sie sei eine Reaktion auf die seit fast zwölf Jahren andauernde «ungerechte und unterdrückende Belagerung unseres geliebten Volkes durch Saudi-Arabien». Dabei würden die Ressourcen im Jemen geplündert sowie die Häfen und Flughäfen blockiert.
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14:47
Nach dem schwachen Freitag zeichnet sich für die US-Börsen am Montag ein freundlicher Auftakt ab. Den Nasdaq 100, der vor dem Wochenende wegen KI-Sorgen noch deutlich verloren hatte, taxierte der Broker IG knapp fünfzig Minuten vor Handelsbeginn 0,8 Prozent höher auf 28'823 Punkte. Der Leitindex Dow Jones Industrial wird von IG 0,2 Prozent fester erwartet bei 52'271 Zählern.
Im Iran-Krieg haben die USA die neunte Nacht in Folge Ziele in der Islamischen Republik bombardiert. Teheran meldete Explosionen in mehreren Landesteilen und reagierte wieder mit Vergeltungsangriffen auf Bahrain und Kuwait. Inmitten der Attacken gibt es erstmals seit Tagen aber auch wieder Zeichen für eine mögliche diplomatische Annäherung.
Aktien aus der Gruppe der Magnificent 7 stabilisierten sich im vorbörslichen Handel, nachdem sie vor dem Wochenende bis auf Apple deutliche Einbussen verzeichnet hatten. Die Anteile des KI-Chipherstellers Nvidia notierten 1,4 Prozent höher. Ausserhalb der Magnificent 7 werden im Techsektor die Titel von Micron und Western Digital deutlich höher erwartet. Western Digital hatten am Freitag bereits der Nasdaq-Schwäche getrotzt.
Auch die Papiere des Raketen- und KI-Konzerns SpaceX dürften ihre Talfahrt vom Freitag nicht weiter forsetzen, das vorbörsliche Plus belief sich auf 0,9 Prozent.
Boeing zogen vorbörslich um 1,3 Prozent an, womit die Anteile des Flugzeugherstellers von Grossaufträgen von Airlines und eines Flugzeugfinanzierers profitierten.
Urban Outfitters kletterten um 3,5 Prozent hoch, nachdem Goldman Sachs die Einstufung für die Modekette von «Neutral» auf «Kaufen» angehoben hatte.
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14:27
Ein überraschender Gewinn und ein Rekordumsatz haben den Aktien der US-Kinokette AMC Entertainment einen Kurssprung beschert. Die Papiere schnellen vorbörslich um 16 Prozent nach oben. AMC erzielte im zweiten Quartal einen bereinigten Gewinn von 14 Cent je Aktie. Analysten hatten nach LSEG-Daten mit einem Verlust von sechs Cent gerechnet. Der Umsatz kletterte auf den Rekordwert von 1,60 Milliarden Dollar und übertraf damit ebenfalls die durchschnittliche Expertenprognose von 1,47 Milliarden Dollar. Als Grund nannte AMC den Erfolg von Kassenschlagern wie «The Super Mario Galaxy Movie» und «Obsession». Im abgelaufenen Quartal hätten sechs Filme allein in den USA an ihrem Eröffnungswochenende jeweils mehr als 75 Millionen Dollar eingespielt. Die Kinobranche profitiert 2026 von einem breiteren Filmangebot, nachdem die Corona-Pandemie und Streiks in Hollywood die Branche jahrelang belastet hatten.
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14:18
Ein unerwartet hoher Umsatz gibt den Aktien von Domino's Pizza Auftrieb. Die Papiere der US-Pizzakette legten im vorbörslichen Handel an der Wall Street um mehr als sieben Prozent zu. Der Gewinn von Domino's im zweiten Quartal blieb zwar hinter den Markterwartungen zurück. Der Umsatz stieg jedoch trotz der Zurückhaltung der US-Verbraucher wegen der gestiegenen Lebenshaltungskosten um 4,3 Prozent auf 1,19 Milliarden Dollar und lag damit leicht über den Analystenschätzungen. «Dass die Zahl der Transaktionen sowohl bei Abholungen als auch bei Lieferungen gestiegen ist, ist ein Lichtblick», sagt Ari Felhandler, Analyst bei Morningstar. «Domino's kommt bei den Kunden also nach wie vor gut an, auch wenn sie pro Bestellung weniger ausgeben.»
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13:44
Tesla erhöht die Produktion in seinem Werk in Grünheide bei Berlin und plant die Expansion in neue Märkte. Damit bestätigt der Elektroauto-Hersteller auch seine Erwartungen einer stärkeren Nachfrage in diesem Jahr. «Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert das Unternehmen ein im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheres Produktionsvolumen und erwartet eine entsprechende Steigerung der Kapazitätsauslastung», erklärte die lokale Tesla-Einheit in ihrem Geschäftsbericht für 2025.
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13:06
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start fester:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert 0,34 Prozent tiefer.
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11:53
Der Preis für europäisches Erdgas hat den Höhenflug nach der jüngsten Eskalation im Nahen Osten und Angriffen auf Handelsschiffe in der Strasse von Hormus vorerst gestoppt. Nachdem die Notierung für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat an der Börse in Amsterdam im frühen Handel zunächst deutlich bis auf 60,66 Euro je Megawattstunde (MWh) gestiegen war und damit auf den höchsten Stand seit März, geriet sie im Vormittagshandel unter Verkaufsdruck.
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11:37
Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Montag zwar mit klaren Verlusten eröffnet, sich aber schnell recht gut erholt. Der Leitindex SMI notiert gegen 11.30 Uhr noch 0,12 Prozent tiefer auf 14'326,98 Punkten, das bisherige Tagestief liegt bei knapp 14'241 Zählern. Bei seinen 20 Titeln gibt es aktuell 15 Verlierer und nur fünf Gewinner. Der Mid-Cap-Index SMIM der mittelgrossen Werte büsst 0,53 Prozent auf 3113,26 Punkte ein und der SPI 0,28 Prozent auf 20'100,77 Zähler.
Hauptgrund für den schwachen Handelsbeginn sind laut Händlern vor allem die gestiegenen Sorgen über eine erneute Ausweitung des Iran-Kriegs. So verlegen die USA laut US-Medienberichten weitere Kampf- und Tankflugzeuge in die Konfliktregion. Zudem bombardierten sie die neunte Nacht in Folge Ziele in der Islamischen Republik.
Entsprechend legte auch der Ölpreis zuletzt wieder deutlich zu. Die Nordseesorte Brent stieg am Morgen erstmals seit gut einem Monat wieder über die Marke von 90 US-Dollar, aktuell notiert sie mit rund 88 US-Dollar wieder etwas darunter. Offenbar haben Vermittler dem Iran Vorschläge für Verhandlungen mit den USA überbracht, was für eine gewisse Beruhigung gesorgt hat.
Grundsätzlich sei die Stimmung an den Märkten aber gar nicht so schlecht, heisst es im Handel, wobei auch auf die laufende Berichtssaison verwiesen wird. Die Experten der UBS etwa gehen davon aus, dass ein starkes Gewinnwachstum die globalen Märkte weiterhin stützen dürfte. Anleger sollten entsprechend auf ein diversifiziertes Engagement setzen, um vom Aufwärtstrend der Märkte zu profitieren, empfehlen sie.
Die grössten Verluste sind am Morgen bei eher defensiven Titeln zu finden. Allerdings sind die Ausschläge im SMI eher gering und haben daher auch etwas Zufälliges. Am Schluss der Tabelle liegen aktuell Givaudan (-1,2 Prozent) und Novartis (-0,9 Prozent). Beide werden diese Woche über ihre Halbjahreszahlen berichten - Novartis bereits am Dienstag, Givaudan dann am Donnerstag. Am Donnerstag stehen dann auch die anderen defensiven Schwergewichte Roche (PS -0,1 Prozent) und Nestlé (-0,8 Prozent) auf der Agenda.
Daneben werden diverse weitere mehr oder minder wichtige Schweizer Firmen über das letzte Quartal berichten. Dazu gehören etwa Lonza (-0,4 Prozent), Kühne+Nagel (0,3 Prozent), Lindt (PS -0,7 Prozent), Julius Bär (+0,6 Prozent), VAT (+0,4 Prozent), Galderma (-1,1 Prozent) oder SGS (-0,5 Prozent).
Grösste SMI-Gewinner sind derweil eher zyklische Titel wie Richemont (+1,0 Prozent) und ABB (+0,8 Prozent). Der Luxusgüterkonzern hatte letzte Woche über sehr starke Verkäufe im vergangenen Quartal berichtet, während ABB nach Zahlen und dem Vermelden einer teuren Akquisition gut 5 Prozent eingebüsst hatten. Letztere sind aber weiterhin mit Abstand die Nummer eins im SMI im bisherigen Jahresverlauf.
Im breiten Markt hat Belimo (-3,3 Prozent) seine Halbjahreszahlen veröffentlicht. Der Konzern profitiert vom starken KI-bedingten Ausbau von grossen Rechenzentren weltweit. Im Einklang mit der aktuell etwas abgeflachten diesbezüglichen Euphorie hat die Belimo-Aktie zuletzt allerdings deutlich gelitten und gegenüber dem Höchststand von Mitte Juni bereits rund ein Fünftel eingebüsst.
Deutlich zulegen können hingegen Polypeptide (+4,8 auf 43,75 Fr.). Der Pharmazulieferer soll von Samsung Biologics übernommen werden. Der südkoreanische Auftragsfertiger bietet 44,31 Franken je Aktie in bar und bewertet den hiesigen Peptidhersteller damit mit rund 1,5 Milliarden Franken.
Clariant (-4,6 Prozent) leidet derweil laut Händlern unter einer Abstufung durch Morgan Stanley, DocMorris (+3,1 Prozent) profitiert von einer Hochstufung auf 'Neutral' von 'Sell' durch die UBS.
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11:11
Die Ölpreise haben am Montag deutliche Gewinne aus dem frühen Handel nach Hinweisen auf eine mögliche Entspannung im Nahen Osten wieder abgegeben. Nachdem die Notierung für die weltweite Referenzsorte Brent mit Lieferung im September in der Nacht zeitweise bis auf 91,42 US-Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen war, wurde ein Fass am Vormittag bei 88,18 Dollar gehandelt und damit nahezu auf dem Niveau vom Freitag.
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10:59
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10:46
Wegen der wieder aufgeflammten Kämpfe im Nahen Osten steigen die Benzinpreise in den USA erneut über die Marke von vier Dollar je Gallone, die für viele US-Haushalte eine finanzielle Belastung darstellt. Wie aus Daten des Automobilclubs AAA weiter hervorgeht, liegt der landesweite Durchschnittspreis an der Zapfsäule demnach bei 4,0030 Dollar - dies entspricht rund 1,06 Dollar (etwa 0,93 Euro) pro Liter. Die Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran stören den Energiefluss durch die für die weltweite Ölversorgung wichtige Strasse von Hormus. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar sind die Preise an den US-Tankstellen um mehr als 30 Prozent gestiegen.
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10:39
Sorgen vor einer Ausweitung des Iran-Kriegs und damit zusammenhängend steigende Ölpreise haben zum Wochenauftakt die europäischen Börsen zunächst gebremst. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 startete am Montag etwas schwächer, konnte sich dann aber ins Plus vorarbeiten mit zuletzt 0,27 Prozent auf 6248 Punkte. Er bleibt damit unter der 21-Tage-Linie für den kurzfristigen Trend.
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10:06
Gemäss Mark Haefele, Chief Investment Officer bei UBS Global Wealth Management, sollten Anleger die jüngste Schwäche europäischer Aktien ignorieren. Steigende Gewinne, angemessene Bewertungen und ein günstigerer Mix aus zyklischen und strukturellen Investitionen stützten unsere attraktive Einschätzung Europas und der Eurozone. Der UBS-Experte geht nicht davon aus, dass eine weitere Zinserhöhung der EZB diese positiven Faktoren aufheben wird, und bevorzugt insbesondere europäische Banken, Konsumgüter, Industrieunternehmen, den Gesundheitssektor und Deutschland.
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09:43
Die anhaltenden Spannungen in Nahost und die Erwartung wichtiger Termine im weiteren Wochenverlauf haben die Dax-Anleger am Montag vorsichtig gestimmt. Der deutsche Leitindex notierte zur Eröffnung 0,3 Prozent tiefer bei 24'769,15 Punkten. Derweil erholt sich der SMI leicht und steht noch 0,34 Prozent tiefer.
Zugleich warteten Anleger am Aktienmarkt auf die Zahlen wichtiger US-Technologiekonzerne ab Mittwoch und den Auftakt der deutschen Bilanzsaison mit dem Finanzbericht von SAP am Donnerstag. «Die Anleger haben auf eine Art Reaktionsmodus umgeschaltet: Aktien werden nicht präventiv verkauft, aber die Bereitschaft zur Abgabe von Stücken ist gesetzt, wenn die Quartalszahlen oder Nachrichten aus Nahost nicht passen», sagte Jochen Stanzl, Chefanalyst bei der Consorsbank. Im Fokus steht auch der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag.
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09:35
Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Montag mit klaren Verlusten eröffnet. Der Leitindex SMI verliert um 09.25 Uhr 0,64 Prozent auf 14'252,44 Punkte. Der Mid-Cap-Index SMIM der mittelgrossen Werte büsst im frühen Handel 0,54 Prozent auf 3112,88 Punkte ein und der SPI 0,62 Prozent auf 20'031,31 Zähler.
Vor allem die Sorgen über eine erneute Ausweitung des Iran-Kriegs belasten laut Händlern das Sentiment an den Finanzmärkten. Die USA verlegen laut US-Medienberichten weitere Kampf- und Tankflugzeuge in die Konfliktregion. Derweil bombardierten die US-Streitkräfte in der nunmehr neunten Nacht in Folge Ziele in der Islamischen Republik. Parallel dazu legte der Ölpreis zuletzt wieder deutlich zu. Die Nordseesorte Brent ist am Morgen erstmals seit gut einem Monat wieder über die Marke von 90 US-Dollar gestiegen, aktuell notiert er bei 90,68 USD (+2,9 Prozent). Seit Anfang Juli beträgt das Plus rund 30 Prozent.
Gewinner unter den 20 SMI-Titel ist ABB (+0,8 Prozent). Die Aktie des Technologiekonzerns hatte vergangene Woche nach Zahlen und der Bekanntgabe einer teuren Akquisition unter Gewinnmitnahmen gelitten und gut 5 Prozent eingebüsst, ist aber weiterhin mit Abstand bester SMI-Wert im bisherigen Jahresverlauf.
Relativ gut halten sich auch noch Richemont (-0,2 Prozent) und Kühne+Nagel (-0,2 Prozent). Der Logistikkonzern wird am Donnerstag Halbjahreszahlen präsentieren. Die grössten Verluste gehen derweil aktuell an Amrize (-1,7 Prozent) sowie Givaudan und Geberit (je -1,1 Prozent).
Im breiten Markt hat am Montag Belimo (-2,9 Prozent) seine Halbjahreszahlen veröffentlicht. Der Zürcher Oberländer Konzern profitiert vom starken KI-bedingten Ausbau von grossen Rechenzentren weltweit. Im Einklang mit der aktuell etwas abgeflachten diesbezüglichen Euphorie hat die Belimo-Aktie zuletzt allerdings deutlich gelitten und gegenüber dem Höchststand von Mitte Juni bereits rund ein Fünftel eingebüsst.
Deutlich zulegen können hingegen Polypeptide (+5,4 auf 44,00 Fr.). Der Pharmazulieferer soll von Samsung Biologics übernommen werden. Der südkoreanische Auftragsfertiger bietet 44,31 Franken je Aktie in bar und bewertet den hiesigen Peptidhersteller damit mit rund 1,5 Milliarden Franken.
Clariant (-4,7 Prozent) leidet derweil laut Händlern unter einer Abstufung durch Morgan Stanley, DocMorris (+2,1 Prozent) profitiert von einer Hochstufung auf Neutral von Sell durch die UBS.
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09:10
Der Swiss Market Index (SMI) eröffnet 0,62 Prozent im Minus und baut somit die vorbörslichen Verluste aus. Vor allem die Sorgen um eine erneute Ausweitung des Iran-Kriegs belasten laut Händlern das Sentiment an den Finanzmärkten. Die USA verlegen laut US-Medienberichten weitere Kampf- und Tankflugzeuge in die Konfliktregion. Derweil bombardierten die US-Streitkräfte in der nunmehr neunten Nacht in Folge Ziele in der Islamischen Republik.
Im breiten Markt verlieren Belimo 3,1 Prozent, nachdem die Aktie vorbörslich noch 5,9 Prozent zulegen konnte nach Halbjahreszahlen. Der Zürcher Oberländer Konzern profitiert vom starken KI-bedingten Ausbau von grossen Rechenzentren weltweit. Im Einklang mit der aktuell etwas abgeflachten diesbezüglichen Euphorie hatte die Belimo-Aktie zuletzt allerdings deutlich gelitten und gegenüber dem Höchststand von Mitte Juni fast einen Fünftel eingebüsst.
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08:29
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
ABB: ODDO BHF SCA erhöht das Kursziel auf 86 von 85 Fr. und belässt die Einstufung auf Neutral.
ABB: Octavian bestätigt Rating Buy und erhöht das Kursziel auf 94 von 93 Fr.
ABB: ZKB bestätigt Einstufung Übergewichten, sieht fairen Wert bei 92 Fr.
AMS Osram: Research Partners bestätigt Rating Verkaufen mit einem neuen Kursziel von 7,90 nach 8,50 Fr.
Ascom: Research Partners hält an Einstufung Kaufen fest, senkt aber das Kursziel auf 9,30 von 10,20 Fr.
Bachem: CFRA nimmt die Abdeckung mit der Einstufung Buy und einem Kursziel von 74 Fr. auf.
Clariant: Morgan Stanley reduziert auf Underweight von Equalweight und senkt das Kursziel auf 7,00 von 8,10 Fr.
BKW: Kepler Cheuvreux reduziert das Kursziel auf 145 von 160 Fr. mit Rating Hold.
Georg Fischer: Kepler Cheuvreux erhöht das Kursziel auf 66 von 62 Fr. mit Rating Hold unverändert.
Mobilezone: Research Partners senkt das Kursziel auf 15,50 von 16,10 Fr. mit Einstufund Halten.
Richemont: Julius Bär erhöht das Kursziel auf 198 von 195 Fr., belässt die Einstufung auf Hold.
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08:05
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der Bank Julius Bär vorbörslich 0,1 Prozent tiefer indiziert, nachdem die IG Bank am frühen Morgen noch höhere Kurse in Aussicht stellte. ABB stehen 0,4 Prozent höher, alle anderen 19 Titel notieren leicht tiefer.
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07:36
Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Handel starten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex 0,3 Prozent niedriger bei 24'830 Punkten geschlossen. Für fallende Kurse an den Börsen in Europa und in den USA sorgte ein erneuter Ausverkauf im Technologiesektor. Im Mittelpunkt am Montag steht erneut die Inflation. Von Reuters befragte Experten erwarten, dass die deutschen Erzeugerpreise im Juni um 0,2 Prozent zum Vormonat gesunken sind. Im Mai hatten sie noch um 0,3 Prozent angezogen. In der Statistik werden die Preise für Produkte von Herstellern geführt, bevor sie etwa in den Gross- und Einzelhandel kommen. Sie gelten als frühe Signalgeber für die allgemeine Inflation.
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07:33
Die Ölpreise sind am Montag im frühen Handel wegen des sich weiter verschärfenden Iran-Kriegs erneut gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kletterte in der Nacht von Sonntag auf Montag um bis zu fast vier Prozent auf 91,42 US-Dollar und damit zum ersten Mal seit Anfang Juni über die Marke von 90 Dollar. Das Niveau konnte der Brent-Preis nicht ganz halten. Zuletzt zog er um 2,4 Prozent auf 90,20 Dollar an. Seit Anfang Juli verteuerte sich die globale Öl-Referenzsorte um fast 30 Prozent.
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07:10
Aktienanleger erleben erneut eine durch KI ausgelöste Verunsicherung, doch die asiatischen Tech-Schwergewichte Südkorea und Taiwan könnten sich als widerstandsfähig erweisen. Das Auftauchen von Moonshot AI weckt Erinnerungen an die Turbulenzen, die DeepSeek Anfang 2025 auslöste. Die Marktentwicklung seither ist jedoch bemerkenswert. Trotz der jüngsten Volatilität haben der Kospi und der Taiex den Hang Seng Tech Index deutlich übertroffen. Anleger müssen weiterhin hinterfragen, wie weit verbreitet die Produkte tatsächlich sein werden, insbesondere da die Behörden in den USA und China in der Vergangenheit den Zugang zu strategisch wichtigen Technologien eingeschränkt haben. Dies könnte die mittelfristigen Auswirkungen auf börsennotierte Unternehmen weniger gravierend ausfallen lassen, als die aktuelle überstürzte Reaktion vermuten lässt.
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06:26
Der Swiss Market Index (SMI) legt bei der IG Bank 0,15 Prozent zu, trotz höherer Ölpreise. Die anziehenden US-Futures sorgen für etwas Unterstützung am Schweizer Markt.
Bevor im Wochenverlauf die Berichtssaison einem ersten Höhepunkt entgegensteuert, legt am Montag vor Börsenbeginn einzig Belimo die Halbjahreszahlen vor.
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06:17
Die asiatischen Aktienmärkte haben am Montag nachgegeben. Der eskalierende Konflikt am Golf trieb die Ölpreise in die Höhe und schürte Inflationsängste. Das US-Militär flog den neunten Tag in Folge Luftangriffe auf Ziele im Iran, der seinerseits Ziele in der Region angriff. Der sprunghafte Anstieg der Energiepreise hat die Inflationssorgen neu entfacht, obwohl die US-Verbraucherpreise in der vergangenen Woche überraschend niedrig ausgefallen waren. «Unsere Prognose geht davon aus, dass die Fed erst 2027 allmählich auf Zinserhöhungen umschwenkt; die Risiken verschieben sich jedoch in Richtung eines früher als erwarteten Zinsschritts», sagte Bruce Kasman, Chefvolkswirt bei JPMorgan. Er verwies auf eine zuletzt restriktivere Rhetorik der US-Notenbank. Zudem dürfte der jüngste Ölpreissprung der Europäischen Zentralbank (EZB) Sorgen bereiten. Die EZB kommt am Donnerstag zusammen und wird den Leitzins nach der Erhöhung im Juni voraussichtlich bei 2,25 Prozent belassen.
Die Börse in Tokio blieb feiertagsbedingt geschlossen. In der vergangenen Woche hatte der japanische Leitindex Nikkei wegen eines Ausverkaufs bei Technologiewerten 6,4 Prozent eingebüsst. Der breit gefasste MSCI-Index für Aktien aus dem asiatisch-pazifischen Raum ausserhalb Japans gab um 0,3 Prozent nach, während chinesische Standardwerte um 1,4 Prozent zulegten. Die von Halbleiterwerten dominierte südkoreanische Börse verlor 0,6 Prozent. In der Vorwoche war der Markt bei stark schwankenden Kursen um fast neun Prozent eingebrochen.
Mit Spannung wird in dieser Woche die Flut der Quartalszahlen erwartet: Unter anderem legen Alphabet, Intel und Tesla ihre Zahlen vor. Die Analystin Savita Subramanian von der Bank of America bleibt für die Gewinnaussichten zuversichtlich. Sie rechnet damit, dass die Ergebnisse die Markterwartungen um fünf Prozent übertreffen werden. Dies entspräche einem Gewinnwachstum von 28 Prozent. Der Technologiesektor dürfte mehr als die Hälfte des Wachstums beisteuern. Für die Halbleiterbranche wird im Jahresvergleich ein Anstieg von rund 130 Prozent erwartet.
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06:13
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06:09
Am Sonntag durchfuhren wenige Schiffe die Strasse von Hormus. «Je länger die Meerenge geschlossen bleibt und der Krieg eskaliert, desto grösser ist das Risiko, dass die Ölpreise auf etwa 150 Dollar je Barrel steigen müssten, damit sich die Nachfrage an das geringere Angebot anpasst», sagte Shane Oliver, Chef-Anlagestratege beim Vermögensverwalter AMP. «Das ist nicht unser Basisszenario, bleibt jedoch ein erhebliches Risiko.» Der Preis für Nordseeöl der Sorte Brent stieg erstmals seit mehr als einem Monat auf über 90 Dollar je Barrel, er verteuerte sich um 2,4 Prozent auf 90,17 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 2,2 Prozent fester bei 84,27 Dollar.
06:05
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)
