08:08
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der Bank Julius Bär 0,56 Prozent tiefer gehandelt und baut damit die vorbörslichen Verluste aus. 18 von 20 SMI-Titeln stehen tiefer, einzig Novartis und Roche liegen leicht im Plus.
Bei den Mid Caps ziehen Burckhardt Compression um 3,9 Prozent nach überzeugenden Quartalszahlen an. Basilea sind nach Meilensteinzahlung ebenfalls gefragt mit einem Plus von 1,6 Prozent. Am Ende der Tabelle finden sich am Schluss Clariant (-4,1 Prozent) nach enttäuschenden Zahlen wieder. Die Halbleiter-nahen Werte werden von der ausbleibenden Kurserholung an der Nasdaq runtergezogen. AMS Osram verlieren 3,4 Prozent, Comet 2,9 Prozent, VAT 2,9 Prozent sowie Huber+Suhner und Inficon 2,8 Prozent.
+++
07:24
Der Dax wird am Dienstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge niedriger in den Handel starten. Am Montag hatte der deutsche Leitindex 0,6 Prozent höher bei 25'981,09 Punkten geschlossen. Für steigende Kurse an den Börsen in Europa sorgte ein starker Rückgang beim Ölpreis. Die Aussicht auf die US-Zwischenwahlen am Dienstag stimmte die Anleger jedoch vorsichtig. Die wichtigsten US-Indizes schlossen uneinheitlich. Im Tagesverlauf wird in den USA ein neuer Kongress gewählt. Erste Ergebnisse der «Midterms» gibt es in der Nacht zu Mittwoch (MEZ).
+++
06:25
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank 0,2 Prozent tiefer indiziert. Am Dienstag stehen die Quartalsergebnisse von Burckhardt, Clariant, Bajaj Mobility und Geberit an. Ferner stehen die mit Spannung erwarteten Teuerungszahlen in der Schweiz an.
An den US-Börsen vermochten Apple nachbörslich trotz Rekordumsätzen und einem Gewinn pro Aktie über den Erwartungen keine Impulse zu setzen. Der Titel verlor rund 4,0 Prozent. Analysten hatten sich gerade beim Chinageschäft mehr erhofft.
+++
06:13
Die Anleger in Asien halten sich vor den US-Zwischenwahlen am Dienstag zurück. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor 0,9 Prozent, angeführt von einem Rückgang von bis zu 3,8 Prozent an der Börse in Südkorea. Die japanischen Märkte waren wegen eines Feiertags geschlossen. «Der Dienstag ist nicht mehr als der Tag vor einem viel wichtigeren Tag», schrieben die Analysten der ING in einer Notiz. Bis Mittwoch werde der Markt eine Orientierungshilfe für die Auswirkungen der Zwischenwahlen haben.
In Seoul drückt ein Ausverkauf von Technologiewerten an der Wall Street die Kurse. Der Leitindex Kospi verlor 2,72 Prozent auf 5699,97 Punkte. Die Aktien des Chip-Herstellers Samsung Electronics fielen um 3,17 Prozent, die des Konkurrenten SK Hynix um 4,14 Prozent. Unter den weiteren Schwergewichten gaben die Papiere des Batterieherstellers LG Energy Solution um 3,51 Prozent nach, während Hyundai Motor und die Schwesterfirma Kia 3,57 Prozent beziehungsweise 1,25 Prozent verloren.
Vorsicht herrscht auch an den chinesischen Börsen. Der Leitindex verlor 0,7 Prozent auf 3612,09 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen blieb fast unverändert bei 4013,89 Punkten. Die chinesischen Aufsichtsbehörden hatten am Montag eine Reihe von Massnahmen zur Stabilisierung der Kapitalmärkte angekündigt, darunter Swap-Geschäfte und eine verbesserte Kreditfazilität für Aktienrückkäufe durch börsennotierte Unternehmen. «Diese Massnahmen blieben hinter den Erwartungen zurück», sagte Chen Jiande, Fondsmanager bei Fujian Tianlang Asset Management Co. «Viele Anleger in den gebeutelten Tech-Aktien nutzen jede Erholung, um auszusteigen.»
+++
06:09
Chinas Zentralbank (PBOC) hebt den Mindestreservesatz für Fremdwährungseinlagen an. Der Satz für Finanzinstitute werde zum 15. November von vier auf sechs Prozent erhöht, teilte die People's Bank of China am Dienstag mit. Die Ankündigung schickte den Yuan auf Talfahrt. Der Onshore-Yuan schwächte sich um bis zu 0,37 Prozent auf 6,6728 zum Dollar ab und steuerte damit auf den grössten Tagesverlust seit sechs Monaten zu. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 157,88 Yen. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8185 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1187 Dollar und zog leicht auf 0,9157 Franken an.
+++
06:02
Am Montag waren die Rohölpreise um mehr als sieben Prozent gefallen, nachdem Gespräche zwischen iranischen und katarischen Regierungsvertretern Hoffnungen auf ein Ende des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran geweckt hatten. Das «Wall Street Journal» berichtete dann jedoch am Montagabend unter Berufung auf US-Insider, das US-Militär habe die iranische Insel Keschm angegriffen.
+++
00:05
Der Erholungsversuch der US-Technologiebörse Nasdaq am Montag ist gescheitert. Vor den nach Handelsende anstehenden Apple-Zahlen und den Zwischenwahlen für das US-Parlament am Dienstag schloss der Auswahlindex Nasdaq 100 1,39 Prozent tiefer bei 27'989,82 Punkten. Damit erlebte er den dritten Verlusttag in Folge sowie erneut den tiefsten Stand seit Ende Juli.
Bei Apple zeigten sich die Investoren skeptisch: Mit einem Minus von 1,5 Prozent gab es bei dem Technologieriesen weitere Gewinnmitnahmen. Am vergangenen Donnerstag hatten die Aktien noch ihr am 23. Oktober erreichtes Rekordhoch getestet. Vor dem Wochenende hatte Apple zudem wieder seinen ärgsten Rivalen, den Chipkonzern Nvidia, im Rennen um das wertvollste Börsenunternehmen überholt. Aktuell hat Nvidia aber wieder knapp die Nase vorn - obwohl die Aktien im Zuge der Branchenschwäche ebenfalls nachgaben.
Dem Nvidia-Branchenkollegen Marvell Technology brockte der nun bestätigte Ausbau des KI-Infrastrukturgeschäfts mit der Übernahme von Lumentum einen weiteren Kursrutsch von 12,7 Prozent ein. Dabei wird für den Laserspezialisten ein Unternehmenswert inklusive Schulden von rund 115 Milliarden US-Dollar angesetzt. Der Kauf soll komplett mit Marvell-Aktien bezahlt werden. Die Lumentum-Aktien büssten am Nasdaq-100-Ende weitere knapp 19 Prozent ein. Bereits in der Vorwoche waren entsprechende Spekulationen aufgekommen.
Dass Oracle laut einer Mitteilung an die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC für rund 10 Milliarden US-Dollar neue Aktien ausgeben will, liess die Titel um 8,8 Prozent sinken. Zudem begab Oracle Anleihen für 10 Milliarden Dollar. Der Softwarekonzern hatte vergangene Woche angekündigt, sich bis Mitte 2030 nur noch 20 Milliarden Dollar am Finanzmarkt zur Wachstumsfinanzierung beschaffen zu wollen.
Die A-Aktien von Alphabet verloren mit der allgemeinen Tech-Schwäche letztlich 0,3 Prozent. Der Google-Mutterkonzern startet Kreisen zufolge eine zweite Euro-Anleiheemission im laufenden Jahr und will damit die Investorennachfrage testen. Die Emission folgt auf die Quartalszahlen von Alphabet, die die Besorgnis über das Ausmass der KI-Investitionen verstärkt und allein vergangenen Donnerstag fast 500 Milliarden Dollar an Börsenwert vernichtet hatten.
Dagegen konnten die Anteilscheine von Inovio Pharmaceuticals ihren Wert auf einen Schlag mehr als verdreifachen. Das Biotech-Unternehmen erhielt von der US-Gesundheitsbehörde FDA eine beschleunigte Zulassung für Voceryq, eine Immuntherapie zur Behandlung von Erwachsenen mit der Atemwegserkrankung rezidivierende respiratorische Papillomatose.
Die Papiere von Estée Lauder verloren 4,1 Prozent, obwohl der Kosmetikkonzern unerwartet gute Quartalszahlen vorgelegt und die Jahresziele erhöht hatte. Die Aktien waren zuletzt allerdings gut gelaufen. Die Geschäftsaussagen seien ein weiteres Zeichen dafür, dass die Sanierungsbemühungen des Unternehmens bei den Verbrauchern Anklang fänden, hiess es am Markt.
Die Titel von Check Point Software fielen um 7 Prozent. Das Unternehmen hatte für das dritte Quartal einen Umsatz unter der durchschnittlichen Analystenschätzung gemeldet.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

