14:51
Eine milliardenschwere Übernahme setzt die Aktien des Versicherungsmaklers Aon unter Druck. Die Anteilsscheine geben im vorbörslichen US-Handel um knapp zwei Prozent nach, nachdem Aon Berichte bestätigt hat, wonach der Konzern den Rivalen USI Insurance Services für 17 Milliarden Dollar von der Private-Equity-Gesellschaft KKR übernehmen wolle. Mit dem Zukauf will Aon seine Präsenz im zügig wachsenden US-Versicherungsgeschäft für mittelständische Unternehmen ausbauen. Aon rechnet damit, dass der Zukauf den bereinigten Gewinn im Jahr 2028 steigern wird. Der Deal gehört zu den grössten Übernahmen in der Versicherungsbranche der letzten Jahre und unterstreicht den Konsolidierungstrend in der stark fragmentierten Branche der Versicherungsmakler.
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14:41
Nach den Verlusten am Freitag zeichnet sich an den US-Aktienmärkten ein von Zurückhaltung geprägter Start in die Woche ab. Getrübt wird die Stimmung von einer erneuten Zuspitzung im Iran-Krieg, was den Ölpreis wieder anziehen liess und Inflationssorgen schürte.
Zudem wirken die Inflationsaussagen von US-Notenbankchef Kevin Warsh vom Freitag noch nach. Warsh hatte auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole gewarnt, dass sich die Inflation nicht ausreichend abschwäche und die Notenbanker noch «Arbeit zu erledigen» hätten. Die «falkenhafte» Botschaft von Warsh habe eine weitere Zinserhöhung der Fed wieder fest auf die Tagesordnung gesetzt, so Marktanalyst Hebe Chen von Vantage Global Prime.
Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn sieht der Broker IG den mit Standardwerten bestückten Dow Jones Industrial 0,3 Prozent niedriger bei 53'396 Punkten. Die Indikation für den technologielastigen Nasdaq 100 lag 0,2 Prozent im Minus bei 29'362 Zählern.
«Gleich zu Wochenbeginn haben es Anleger mit genau den Themen zu tun, die sie seit Wochen umtreiben: den Sorgen vor steigender Inflation und ungelösten geopolitischen Fragen sowie der Angst, dass die amerikanische Notenbank bald die Zinsen anheben könnte», so Jochen Stanzl von der Consorsbank.
Die US-Streitkräfte haben erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen. Die USA nahmen zwei Raketenabschussrampen in der Nähe der für die Weltwirtschaft wichtigen Strasse von Hormus ins Visier, wie verschiedene Medien unter Berufung auf einen US-Beamten berichteten. Der Iran reagierte daraufhin mit Vergeltungsangriffen auf zwei US-Stützpunkte in Jordanien. Die jüngsten gegenseitigen Angriffe dürften eine Verhandlungslösung für ein Ende des Iran-Kriegs erschweren, hiess es hierzu vom Handelshaus Pepperstone.
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13:49
An den US-Börsen legen diverse Energietitel und erdölnahen Werte vorbörslich zu. Halliburton (+2,6 Prozent), Chevron und Valero (+2,3 Prozent) sowie Exxon Mobil und Occidental Petroleum (+2,0 Prozent) stehen höher.
Aufgrund einer neuen Regulierung in Kalifornien zur Waldbrandgefahr fallen die Utilities - sprich Versorger - PG&E, Edison International sowie Sempra zwischen 7 und 14 Prozent. Zu Gewinnmitnahmen kommt es ferner bei Moderna und ServiceNow.
Die beiden Aromen- und Riechstoffkonzerne Givaudan (-0,4 Prozent) und International Flavors & Fragrances (vorbörslich -7 Prozent) verzeichnen am Montag ebenfalls Kursverluste, da die gesamte Spezialchemie- und Duftstoffbranche durch ein neues Kartellverfahren in Indien sowie anhaltenden Druck auf die Gewinnmargen belastet wird.
Zudem verschreckt der Videospielhändler GameStop die Anleger mit einer Umsatzwarnung und schickt damit die Aktie auf Talfahrt. Die Titel geben vor US-Börsenstart um gut fünf Prozent nach, nachdem der Konzern für das zweite Quartal einen Nettoumsatz zwischen 780 und 800 Millionen Dollar in Aussicht gestellt hat, nach gut 972 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. GameStop begründete den deutlichen Rückgang mit geplanten Ladenschliessungen und dem Verkauf des Frankreich-Geschäfts.
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13:00
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start leicht schwächer:
Die Schweizer Börse, gemessen am Swiss Market Index (SMI), steht 0,36 Prozent tiefer. Holcim führt die Verliererliste mit einem Minus von 1,5 Prozent an, während Logitech 0,5 Prozent zulegen. Kühne+Nagel, welche nach dem Start mit Kursgewinnen auffielen, notieren mittlerweile unverändert.
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11:39
Der Schweizer Aktienmarkt macht zum Wochenstart keine grossen Sprünge. Der SMI notiert seit Handelsstart in etwa auf dem Niveau von Ende letzter Woche. Damit stehen die Chancen gut, dass der Leitindex den August mit einem Kursplus abschliessen kann. Aktuell notiert er gut 40 Punkte über dem Stand von Ende Juli. Seit Anfang Jahr summieren sich die Gewinne auf gut 8,5 Prozent.
Von den Unternehmen gibt es zum Wochenstart kaum News. Das wird sich am morgigen Dienstag ändern, wenn Swiss Life und Partners Group ihre Halbjahreszahlen vorlegen. Eher bedächtig geht es an der hiesigen Börse zum Wochenbeginn aber auch deshalb zu und her, weil das Finanzzentrum London als wichtiger Taktgeber wegen eines Feiertages ausfällt.
Dem SMI kommen am heutigen Montag immerhin seine defensiven Qualitäten zugute. Er schneidet deutlich besser ab als zum Beispiel der deutsche Dax, der klar nachgibt.Das Umfeld spricht denn auch nicht gerade für Investitionen in Aktien. So haben sich in den USA die Zinserwartungen nach der Rede des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh in Richtung baldige Zinserhöhung geändert, und im Nahen Osten ist wieder Kanonendonner zu hören. Erstmals seit Ende Juli griffen zudem die US-Streitkräfte Ziele im Iran an, und dieser reagierte mit Gegenschlägen. In der Folge stieg der Ölpreis an. Ein Fass der Sorte Brent kostet wieder etwas mehr als 91 US-Dollar.
Die Ausschläge bei den SMI-Titeln sind sehr gering. Keiner der 20 Blue Chips weist aktuell eine Veränderung von mehr als 1 Prozent auf.
Von der Spitze bei den Blue Chips grüssen allerdings Kühne+Nagel (+0,7 Prozent), mit denen es seit einiger Zeit nach oben geht. Aktuell dürfte die Eskalation im Nahen Osten leichten Rückenwind geben. Auf der anderen Seite geht es mit Holcim (-0,9 Prozent), Lonza (-0,9 Prozent) und ABB (-0,6 Prozent) am stärksten abwärts.
Unter Beobachtung sind die UBS-Papiere (-0,2 Prozent), da die zuständige Kommission des Ständerats über die künftige Regulierung entscheiden wird. Laut der Sonntagspresse zeichnet sich eine Verwässerung der bundesrätlichen Vorschläge ab. Am Freitag hatte die UBS-Aktie im Vorfeld ein neues Jahreshoch markiert. «Womöglich sickerten erste Verhandlungsergebnisse in den Handel», meinen Börsianer.
Deutlich abwärts geht es mit Accelleron (-4,0 Prozent), die zuletzt schon mit einem sehr volatilen Kursverlauf aufgefallen waren. Analystenkommentare, etwa zu Gurit (+4,2 Prozent), sorgen ausserdem für etwas Bewegung.
Die Papiere vom Flughafen Zürich können sich derweil etwas vom freitäglichen Kurssturz (-7,7 Prozent) nach der Vorlage der Zahlen erholen und ziehen nun um 0,7 Prozent an. Analysten sehen die Kursreaktion als übertrieben an. So findet etwa die Bank Vontobel verteidigende Worte und bestätigt trotz leicht reduziertem Kursziel die Kaufempfehlung
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11:13
Die UBS hat am Montag das Kursziel für Gurit auf 39 von 43 Franken bei einer Kaufempfehung mit der Begründung gesenkt, dass ein langsameres Wachstum in Wind Materials wegen des Wegfalls von einmaligen Effekten im Jahr 2027 anstehe. Dieses Geschäft macht rund 50 bis 60 Prozent des Umsatzes aus. Insgesamt profitiere das Unternehmen aber von langfristigen Verträgen und damit von hoher Planungssicherheit, so der zuständige UBS-Analyst weiter. Insgesamt habe Gurit in den kommenden Jahren solide Gewinnaussichten, gestützt durch die Wind- und Verteidigungsmärkte.
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11:04
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10:44
Die Aussicht auf eine längerfristig robuste Auftragslage ermuntert Anleger zum Einstieg bei Chipzulieferer Soitec. Die Aktien des Chipindustrie-Zulieferers steigen in Paris um vier Prozent auf 112,30 Euro. Firmenchef Laurent Remont sagte der Nachrichtenagentur Reuters, Kunden schlössen wegen der hohen Nachfrage verstärkt langfristige Lieferverträge für Siliziumwafer ab, die Festpreise und Anzahlungen beinhalteten.
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10:22
Der Swiss Market Index (SMI) tendiert am Montag leicht schwächer und gibt um 0,1 Prozent nach in einem richtungslosen Handel. Von den drei Schwergewichten lasten vor allem Roche auf dem SMI mit einem Kursverlust von 0,6 Prozent, vor ABB mit einem Minus von 0,5 Prozent. An der Spitze im SMI legen Kühne+Nagel 1,4 Prozent zu, gefolgt von Amrize und Swisscom mit je plus 0,6 Prozent.
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10:12
Die neuen US-Militärschläge auf Ziele im Iran verteuern Rohöl erneut. Der Preis für die Sorte Brent aus der Nordsee steigt um 3,3 Prozent auf 90,98 Dollar je Barrel. Die neuen Kämpfe würden voraussichtlich eng begrenzt bleiben, prognostiziert Suvro Sarkar, Chef-Rohstoffanalyst der Bank DBS. Entscheidender sei, dass sich die Verhandlungen über eine Öffnung der wichtigen Handelsroute durch die Strasse von Hormus nun voraussichtlich verzögern. Daher werde der Ölpreis wohl auf absehbare Zeit zwischen 85 und 95 Dollar pendeln.
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10:06
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Accelleron: Bank of America erhöht das Kursziel auf 93 von 85 Fr., belässt die Einstufung auf Buy.
Accelleron: Jefferies erhöht das Kursziel auf 83 von 75 Fr., Einstufung Hold unverändert.
Barry Callebaut: UBS erhöht das Kursziel auf 1180 von 1100 Fr. mit unveränderter Einstufung Neutral.
Flughafen Zürich: Vontobel senkt das Kursziel auf 260 von 270 Fr., hält am Rating Buy fest.
Kudelski: Research Partners senkt das Kursziel auf 1,05 von 1,37 Fr., die Einstufung bleibt auf Halten.
SoftwareOne: ZKB sieht den fairen Wert bei 14,00 Fr., hält an Rating Neutral fest.
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09:39
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag mehr oder weniger unverändert in den letzten August-Handelstag gestartet. Die gestiegenen US-Zins-Erwartungen und der höhere Ölpreis seien zwar Belastungsfaktoren, meinen Börsianer. Die vielen defensiven Titel an der Schweizer Börse stützen aber den Markt.
Das Notenbanker-Treffen von Jackson Hole vom Freitag wirke noch nach, meinen Händler. Der neue Fed-Chef Kevin Warsh habe die Märkte auf eine steigende Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung im September vorbereitet.
Von den 20 Blue Chips notiert gut die Hälfte im Plus, die Ausschläge halten sich allerdings mit -0,7 bis +1,1 Prozent in Grenzen. Eine Stütze für den Markt sind Novartis und Nestlé, die um 0,2 respektive 0,3 Prozent anziehen. Auch andere defensive Titel sind im Plus. Ausnahme sind Roche (-0,7 Prozent).
Von der Spitze grüssen derweil Kühne+Nagel (+1,1 Prozent), die von den neuerlichen Nahosteskalation profitieren dürften. Gefragt sind auch Richemont (+0,5 Prozent) nach guten Konjunkturdaten aus dem wichtigen Markt China.
Auf der anderen Seite geben UBS (-0,3 Prozent) im Vorfeld der Sitzung der zuständigen Ständeratskommission zur künftigen Regulierung nach.
Auch am breiten Markt gibt es kaum News. Zahlen vorgelegt hat einzig die Immobilienfirma Varia US (-1,1 Prozent). Analystenkommentare, etwa zum Flughafen Zürich (+1,2 Prozent) und Barry Callebaut (+1,5 Prozent), sorgen ausserdem für etwas Bewegung.
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09:06
Der Swiss Market Index (SMI) beginnt unverändert. Am schwächsten starten im SMI Logitech mit einem Abschlag von 1,0 Prozent und Lonza (-0,7 Prozent). Kühne+Nagel (+0,8 Prozent) und Amrize (+0,7 Prozent) legen zu. Insgesamt stehen sieben SMI-Titel höher, zwei notieren unverändert und elf geben nach.
Im breiten Markt fallen Idorsia um 3,2 Prozent. Vaudoise, Barry Callebaut und Mobilezone legen um mehr als 1,5 Prozent zu.
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08:08
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär eine gute Stunde vor Handelsbeginn weiterhin im roten Bereich mit einem Minus von 0,2 Prozent. Einzig Amrize und Alcon können unter den 20 SMI-Titeln leicht zulegen. Mit einem etwas höheren Abschlag fallen Logitech auf, welche 0,5 Prozent nachgeben.
Bei den Mid Caps ziehen SoftwareOne nach einer Kurszielerhöhung um 1,5 Prozent an. Höher stehen ebenfalls Barry Callebaut (+0,8 Prozent), Flughafen Zürich (+0,9 Prozent) und Galenica (+0,6 Prozent). Einen etwas grösseren Verlust verzeichnen BB Biotech mit minus 0,9 Prozent. Ansonsten bewegen sich die Kurse in engen Bandbreiten.
07:51
Der US-Dollar hat die am vergangenen Freitag erzielten Gewinne über das Wochenende gehalten. In der neuen Woche stehen wichtige Konjunkturtermine an, welche die neue Erwartungshaltung zu den US-Zinsen testen werden. Der Dollar zum Franken notiert am Montagmorgen mit 0,8093 praktisch unverändert zum Freitagabend. Das Gleiche gilt für den Euro zum Dollar, der bei 1,1590 nach 1,1580 steht. Wenig verändert zeigt sich auch das Währungspaar Euro gegen Franken (0,9381).
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07:39
Der deutsche Leitindex (DAX) wird bei der IG Bank vorbörslich unverändert angezeigt, während die US-Futures allesamt rund 0,2 bis 0,3 Prozent tiefer stehen.
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06:26
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei IG Bank 0,25 Prozent tiefer indiziert. Die Liquidität an den Märkten ist kurz vor dem Auslaufen der Sommerferien in Übersee sehr dünn. So war das Handelsvolumen an den US-Börsen letztmals vor 3 Jahren so tief wie vergangene Woche. Mit diesen tiefen Volumen kann es entsprechend zu grösseren Kursausschlägen an den Börsen kommen, sollten Neuigkeiten die Finanzmärkte bewegen.
Während keine Publikationen von Unternehmensergebnissen anstehen, diskutiert die Wirtschaftskommission des Ständerats das neue Bankengesetz mit den Eigenkapitalvorschriften zur UBS.
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06:20
Die Furcht vor steigenden Zinsen und eine militärische Eskalation im Nahen Osten haben den asiatischen Aktienmärkten zum Wochenstart am Montag zugesetzt. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,6 Prozent auf 65'361,60 Punkte nach und der breiter gefasste Topix notierte 0,4 Prozent niedriger bei 4128,76 Zählern. Auch in China hielten sich die Anleger zurück. Die Börse Shanghai verlor 0,4 Prozent auf 3.937,66 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 1,0 Prozent auf 4.564,76 Punkte.
In Japan drückten Aussagen von US-Notenbankchef Kevin Warsh auf die Stimmung, der die Bekämpfung der Inflation in den Vordergrund rückte und damit Erwartungen an eine baldige Zinserhöhung schürte. Zudem preisen die Märkte eine fast sichere Zinsanhebung der Bank of Japan (BOJ) im kommenden Monat ein. «Die wachsenden Erwartungen an US-Zinserhöhungen dürften die Stimmung der Anleger belasten», erklärte Takayuki Miyajima, Chefökonom bei der Sony Financial Group. Zu den grössten Verlierern im Nikkei zählten Advantest mit einem Minus von sieben Prozent sowie Mitsubishi Materials und Japan Steel Works.
In China rückten gemischte Konjunkturdaten in den Fokus. Die Fabrikaktivität verbesserte sich im August zwar leicht auf 49,8 Punkte, blieb aber den zweiten Monat in Folge im Schrumpfungsbereich. «Es ist zu früh, um auf eine Erholung der Wirtschaft zu schliessen», sagte Zhiwei Zhang, Chefökonom bei Pinpoint Asset Management. Gleichzeitig sorgte der eskalierende Konflikt zwischen den USA und dem Iran für Verunsicherung. Nach US-Angriffen auf iranische Abschussanlagen auf der Insel Larak griff der Iran laut Medienberichten US-Luftwaffenstützpunkte in Jordanien an. Dies trieb die Sorge vor neuen globalen Inflationsrisiken durch steigende Energiekosten an.
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06:14
Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf 159,78 Yen. US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die jüngste Schwäche der japanischen Währung als «ziemlich gut eingedämmt», was Spekulationen über eine erneute gemeinsame Intervention dämpfte. Zur chinesischen Währung legte der Dollar leicht auf 6,7225 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8086 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1589 Dollar und zog leicht auf 0,9371 Franken an.
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06:05
Am Rohstoffmarkt sorgte der militärische Schlagabtausch zwischen Washington und Teheran für einen Preissprung. «Es sieht so aus, als befänden wir uns in einer weiteren Eskalationsphase», sagte IG-Marktanalyst Tony Sycamore. In der Folge verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 2,8 Prozent auf 90,60 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 2,5 Prozent fester bei 85,52 Dollar. US-Präsident Donald Trump kündigte an, Öl aus einem neuen Abkommen mit Venezuela zur Auffüllung der strategischen Reserven der USA nutzen zu wollen.
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06:00
An der Wall Street hatten die Zinssorgen bereits vor dem Wochenende ihre Spuren hinterlassen. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag kaum verändert bei 53'559,99 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,2 Prozent auf 7711,76 Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 0,5 Prozent auf 26'402,42 Stellen nach. Anleger blicken nun gespannt auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, der entscheidend für den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank im September sein dürfte.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

