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Der SMI gewinnt vor dem Mittag noch 0,2 Prozent auf 13'967,27 Punkte. Das bisherige Tageshoch lag mit 14'031 Zählern leicht über der vielbeachteten Marke. Mittlerweile sind die Verlierer in der Überzahl. Der Mid-Cap-Index SMIM fällt derweil um 0,4 Prozent auf 3125,75 Punkte zurück, während der breite SPI 0,1 Prozent zulegt auf 19'815,33 Punkte.
Im Blick bleibt die UBS (+0,6 Prozent). Der Ständerat hat für systemrelevante Grossbanken strengere Eigenmittel-Regeln beschlossen. Die Banken müssen Auslandstöchter künftig mit 90 Prozent hartem Kernkapital (CET1) unterlegen. Die UBS und mehrere grosse Wirtschaftsverbände hätten den von der Mehrheit entworfenen, unterlegenen Kompromiss bevorzugt. Nun ist der Nationalrat am Zug.
Roche (-0,2 Prozent) kommen derweil nicht vom Fleck. Der Pharmakonzern hat positive Studiendaten zum Wirkstoffkandidaten Sefaxersen vorgelegt. Bereits am Vortag vermochten positive Forschungsdaten den Kurs nicht anzuschieben.
Das Verliererfeld im SMI ist bunt gemischt. So geben Swiss Life (-0,9 Prozent) nach. Mit Sika (-0,9 Prozent) und Geberit (-0,6 Prozent) sind Vertreter des Bausektors schwach. Dazwischen rangieren Partners Group (-0,1 Prozent) sowie die SMI-Neulinge Sandoz (-0,8 Prozent) und Galderma (-0,1 Prozent).
Kräftige Gewinne verbuchen auch EFG International (+4,9 Prozent). Rückenwind gibt die Beilegung eines langjährigen Rechtsstreits mit der kuwaitischen Public Institution for Social Security (PIFSS). Der Rechtsstreit habe auf der Aktie gelastet, während die zusätzlichen Kosten von 5 Millionen als vernachlässigbar eingestuft werden, fasst es die ZKB zusammen.
Peach Property (+2,2 Prozent) steigen nach endgültigen Halbjahreszahlen. Das Immobilienunternehmen weist zwar nach wie vor einen Verlust aus, dieser wurde aber deutlich eingedämmt und auch der Ausblick wurde bestätigt.
Klar abwärts geht es für DocMorris (-4,4 Prozent). Eine Gerichtsverhandlung in Deutschland ist hier aktuell von Interesse. Das Landgericht Karlsruhe beschäftigt sich mit der Versandapotheke dm-med der Drogeriemarktkette dm.
Gestützt auf zarte Hoffnungen im Nahostkonflikt hat der Schweizer Aktienmarkt am Mittwoch zunächst zugelegt, diese Gewinne aber im Verlauf fast vollständig eingebüsst. Am Rande der UN-Generaldebatte in New York kam am Vortag etwas Bewegung in die diplomatischen Bemühungen um den Nahostkonflikt. Erstmals seit Monaten sind Vertreter der Kriegsparteien USA und Iran wieder zu Verhandlungen zusammengekommen. Das sorgte auch von Seiten der Ölpreise für etwas Entspannung. Die gleichzeitig ausgesprochenen Drohungen von US-Präsident Trump zeigen laut Händlern aber, wie fragil die Lage bleibt.
Auch das Treffen zwischen Trump und Chinas Staatschef Xi rücke in diesem Zusammenhang verstärkt in den Fokus, da es neben den Handelsbeziehungen zunehmend auch um die Geopolitik gehen dürfte. «Insgesamt sind die Vorschusslorbeeren der Investoren auf einen Sieg der Diplomatie gross - nun müssen konkrete Fortschritte geliefert werden», sagte ein Börsianer. Im Tagesverlauf rücken noch Einkaufsmanagerindizes aus den USA in den Blick, bevor dann am morgigen Donnerstag der SNB-Zinsentscheid hierzulande den Höhepunkt der Woche markiert.
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10:40
Der SMI kann sich am Mittwochmorgen in den Gewinnen halten mit einem Plus von 0,1 Prozent. Die UBS (+1,0 Prozent) führt den Leitindex an. Die Grossbank konnte ihre Gewinne nach der Abstimmung im Ständerat ausbauen. Dahinter folgen Logitech (+0,7 Prozent) und Holcim (+0,6 Prozent). Schlusslicht der Blue Chips bilden Sika (-0,8 Prozent) und Swiss Life (-0,7 Prozent).
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09:54
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Partners Group: AlphaValue senkt auf 935 (1015) Fr. – Buy
Kühne+Nagel: Goldman Sachs erhöht auf 250 (235) Fr. - Buy
VAT: Goldman Sachs erhöht auf 782 (766) Fr. - Buy
ABB: ODDO BHF SCA erhöht auf 89 (86) Fr. - Neutral
Sonova: Bernstein SG erhöht auf 275 (255) Fr. - Outperform
Straumann: Bernstein SG erhöht auf 124 (122) Fr. - Outperform
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09:35
Die UBS hat im Kapitalstreit eine Niederlage erlitten. Die Aktien der Bank drehten kurzzeitig ins Minus, gewinnen aber wieder +0,2 Prozent.
Der Ständerat des Schweizer Parlaments sprach sich am Donnerstag für einen Vorschlag aus, demzufolge die UBS ihre ausländischen Tochtergesellschaften mit 90 Prozent hartem Kernkapital (CET1) unterlegen muss. Die für die UBS vorteilhaftere Alternative hätte vorgesehen, dass das Institut die Auslandstöchter mit 50 Prozent hartem Kernkapital (CET1) und 50 Prozent sogenannten AT1-Anleihen unterlegen muss. AT1-Anleihen sind für Banken wesentlich günstiger als hartes Eigenkapital.
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09:16
Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt nach Börseneröffnung am Mittwoch 0,4 Prozent und steht bei 14'028,96 Punkten. Bereits am Vortag kämpfte der Leitindex mit der psychologischen Marke von 14'000 Zählern, schloss aber knapp darunter.
Im Fokus steht nach wie vor die UBS (+0,4 Prozent). Im Ständerat wird die kleine Kammer ihren Entscheid über die künftige Regulierung der Grossbank fällen. Derweil hat sich UBS-Chef Sergio Ermotti einmal mehr vehement gegen die vom Bundesrat angestrebte Verschärfung der Kapitalvorschriften für die Grossbank gewehrt.
Mit anstehenden Zahlen des grössten deutschen Autozulieferers Bosch sollten auch die hiesigen Branchenvertreter wie Autoneum (-0,5 Prozent) oder Feintool im Auge behalten werden. Und für DocMorris (-0,5 Prozent) dürfte eine Gerichtsverhandlung in Deutschland zur Versandapotheke dm-med von Interesse sein.
Derweil hat die Privatbank EFG International im Rechtsstreit mit dem kuwaitischen Pensionsfonds Public Institution for Social Security (PIFSS) einen Vergleich erzielt.
Zudem blieb der Ölpreis klar unter der Marke von 100 Dollar und sorgt somit für eine gewisse Erleichterung. Derweil zeichnen die Vorgaben ein gemischtes Bild. An der Wall Street blieb der Dow Jones auch nach Börsenschluss in Europa in der Verlustzone, die Nasdaq zog indes noch klar an. In Asien zeigen sich die Märkte ebenfalls gemischt.
Am Rande der UN-Generaldebatte in New York kam am Dienstag etwas Bewegung in die diplomatischen Bemühungen um den Nahostkonflikt. Erstmals seit Monaten sind Vertreter der Kriegsparteien USA und Iran wieder zu Verhandlungen zusammengekommen. Derweil präsentiert sich die heutige Agenda eher dünn gefüllt. Auch grosse Konjunkturdaten stehen nicht an. In den Blick der Anleger rückt nun das anstehende Treffen zwischen US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi - hier seien die Erwartungen niedrig, die Chance auf Überraschungen daher hoch, so Börsianer.
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08:14
Bei Julius Bär wird der Swiss Market Index vor Handelsbeginn 0,4 Prozent höhergestellt, alle Titel werden mit Gewinnen erwartet. Roche gewinnen vorbörslich 1,1 Prozent. Das Unternehmen präsentierte positive Daten aus einer Phase-II-Studie. UBS stehen vor der Abstimmung im Ständerat zur Eigenkapitalregelung vorbörslich 0,2 Prozent im Plus.
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06:45
Im Ständerat steht heute möglicherweise eine Entscheidung zur Verschärfung der Kapitalvorschriften für die Grossbank UBS an. Die kleine Kammer stimmt über einen Vorschlag der Regierung ab, der das Institut zwingen würde, die Bilanz mit Milliarden aufzupolstern. Die UBS lehnt den Vorschlag strikt ab. Bessere Chancen dürften zwei Varianten haben, die die UBS weniger kosten. Nach dem Ständerat geht das Thema weiter in den Nationalrat.
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06:20
Bei der IG Bank wird der Swiss Market Index (SMI) vorbörslich mit einem Plus von 0,1 Prozent leicht höher gesehen.
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05:30
Die anhaltende Begeisterung für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) hat den asiatischen Aktienmärkten am Mittwoch überwiegend Auftrieb verliehen. Während der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans um 0,7 Prozent zulegte und damit den sechsten Tag in Folge stieg, gaben die chinesischen Börsen nach. Die Shanghaier Börse verlor 0,3 Prozent auf 3941,44 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,4 Prozent auf 4526,53 Punkte. An der japanischen Börse wurde feiertagsbedingt nicht gehandelt.
In China hielten sich die Anleger vor der Ankunft von Präsident Xi Jinping in Washington zurück. Spekulationen zufolge könnte bei dem Treffen eine Deeskalation im Handelsstreit mit den USA verlängert und eine Zusammenarbeit bei KI vereinbart werden. In Japan ruhte zwar der Handel, doch die Nikkei-Futures notierten bei 66'745 Punkten und damit fast 2000 Zähler über dem Schlusskurs vom Freitag. «Wir erwarten morgen eine starke Wiedereröffnung in Japan», sagte Chris Weston, Analysechef beim Broker Pepperstone. Er rechne zudem mit ruhigen Bedingungen bei den Anleihen und neuen Rekordhochs an der US-Technologiebörse Nasdaq.
Zu den grossen Gewinnern in Asien zählten Technologiewerte, die von der starken Nachfrage nach neuen KI-Apps von Meta und Google profitierten. In Südkorea kletterten die Kurse um 1,2 Prozent nach oben, wobei die Aktien der Chiphersteller Samsung und SK Hynix jeweils mehr als zwei Prozent gewannen. Auch in Taiwan ging es um 0,9 Prozent aufwärts bis nahe an ein Rekordhoch. «Speicherchipwerte haben die Führung übernommen, unterstützt von einer weiteren starken Sitzung für Halbleiterwerte», erklärte Experte Weston.
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05:00
Im asiatischen Devisenhandel profitierte die US-Währung von der Aussicht auf weiter steigende Zinsen, nachdem sich Vertreter der US-Notenbank Fed für eine straffere Geldpolitik ausgesprochen hatten. Der Dollar gewann 0,2 Prozent auf 157,62 Yen und legte leicht auf 6,7044 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8210 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1435 Dollar.
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04:30
Am Rohstoffmarkt gaben die Preise nach, da Insidern zufolge Saudi-Arabien den Betrieb seiner Ost-West-Pipeline wieder aufgenommen hat und das Angebot aus dem Nahen Osten steigen könnte. Zudem sorgten Aussagen von US-Präsident Donald Trump über Fortschritte bei Gesprächen mit dem Iran für Entspannung, auch wenn er dem Land bei einem Scheitern mit Vernichtung drohte. Die Rohölsorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 98,97 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,7 Prozent schwächer bei 89,90 Dollar.
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00:30
Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag trotz verhalten positiver Meldungen zum Nahostkonflikt keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Während die Standardwerte an der Wall Street mehrheitlich nachgaben, ging es für die Technologietitel an der Nasdaq weiter nach oben.
Der Dow Jones Industrial verlor letztlich 0,36 Prozent auf 51'863,69 Punkte. Der marktbreite S&P 500 notierte praktisch unverändert bei 7764,64 Zählern. Für den Nasdaq 100 ging es im späten Handel auf ein Rekordhoch von 30'770 Punkten. Am Ende stand ein Kursgewinn von 0,82 Prozent bei 30'732,40 Punkten zu Buche.
Unterdessen kommt wieder Bewegung in die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs. Vertreter der USA und des Irans haben sich nach Angaben von Präsident Donald Trump am Rande der UN-Generaldebatte in New York getroffen. Das Gespräch am Dienstag sei «sehr gut» gelaufen und habe drei Stunden gedauert, sagte Trump dort vor Reportern, ohne konkrete Angaben zu allen Teilnehmern des Treffens zu machen. Direkte Gespräche zwischen US-amerikanischen und iranischen Vertretern fanden zuletzt im Juni in der Schweiz statt.
Aus Branchensicht standen vor allem Aktien grosser Banken, Versicherer und Online-Reiseveranstalter unter Verkaufsdruck. Anleger befürchteten, dass Tools wie der neue KI-Assistent von Meta, Muse, Geschäftsmodelle von Unternehmen beeinträchtigen könnten, die von der sogenannten «Verbraucherträgheit» profitieren - der Tendenz, aus Gewohnheit weiterhin etwas zu kaufen, selbst wenn es eine bessere Alternative gibt.
So verloren die Papiere von JPMorgan, Morgan Stanley und Wells Fargo um bis zu 4 Prozent. Der Versicherer Allstate und das Wertpapierhaus Charles Schwab Corp. büssten 5,5 respektive 6,1 Prozent ein.
Die Aktien von Amgen verteuerten sich an der Dow-Spitze um 4,3 Prozent. Der Pharmakonzern hatte positive vorläufige Ergebnisse einer Phase-3-Studie zum Präparat Dazodalibep gegen die Autoimmunerkrankung Sjögren-Syndrom vorgelegt. Schlusslicht im Dow waren die Titel des Telekomindustrie-Ausrüsters Cisco, die ohne fundamentale Nachrichten um 4,5 Prozent auf den tiefsten Stand seit Mai abrutschten.
Die Papiere des asiatischen Fahrdienstleisters und Tech-Unternehmens Grab verbuchten ein Kursplus von 8,6 Prozent. Ihnen half die Meldung, dass Konzernchef Anthony Tan der US-Börsenaufsicht SEC umfangreiche Aktienkäufe gemeldet hatte.
Auch beim Videospiele-Händler Gamestop sorgten sogenannte Insider-Aktienkäufe für einen Kursanstieg von 5,6 Prozent.
Die in New York gelisteten Anteilsscheine von Alibaba stiegen um 0,5 Prozent. Der chinesische Online-Händler bringt den nach eigenen Angaben leistungsstärksten KI-Chip Chinas auf den Markt. Dieser soll dem Branchenführer Nvidia Konkurrenz machen und den massiven Ausbau der eigenen Rechenzentrumskapazitäten in den kommenden Jahren unterstützen.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)
