03:00
Nach der Erholung am Vortag sind US-Technologiewerte zum Wochenschluss wieder unter Druck geraten. Marktbeobachter verwiesen am Freitag auf zunehmende Zweifel der Anleger, ob die Konsumenten die anstehenden Preisanhebungsrunden bei den Technologiekonzernen noch in der Masse mittragen werden. Börsianer sprachen zudem von einer gewissen Rotation weg von Chipherstellern hin zu einer breiteren Kategorie von Unternehmen, deren Wachstumsaussichten sich derzeit verbesserten. Standardwerte gaben denn auch nur geringfügig nach.
Der Nasdaq 100 fiel um 1,09 Prozent auf 29'118,24 Punkte. Anleger machten bei solchen Aktien Kasse, deren Kurse zuvor im Zuge der Hoffnung auf hohe Gewinne mit Künstlicher Intelligenz (KI) in die Höhe geschnellt waren. Für den technologielastigen Index ergibt sich auf Wochensicht ein Verlust von 4,24 Prozent.
«Die Anlegerstimmung hat sich angesichts des Technologie-Ausverkaufs zunehmend eingetrübt, doch der breitere Markt zeichnet ein anderes Bild», sagte Marktstratege Mark Hackett von der Nationwide Investment Management Group. Statt des Beginns eines grösseren Abschwungs sehe es eher nach einer Konsolidierungsphase im Verborgenen aus.
Aus Hacketts Sicht sind die fundamentalen Rahmenbedingungen weiterhin günstig: Die Verbraucher konsumierten nach wie vor, Unternehmen investierten, und die Gewinnerwartungen stiegen weiter.
Halbleiteraktien gaben auf breiter Front nach, da die Anleger angesichts angekündigter Preiserhöhungen bei Apple-Produkten und jenen anderer Elektronikunternehmen zunehmend die Nachhaltigkeit der Chip-Nachfrage anzweifeln. Eine mögliche Verzögerung des Börsengangs des KI-Highflyers und ChatGPT-Erfinders OpenAI, über die die «New York Times» berichtete, dämpfe zudem die Risikobereitschaft, hiess es.
Die Bedenken angesichts hoher Bewertungen rund um Künstliche Intelligenz seien zurück, schrieb Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Hinzu komme die Sorge wegen einer möglichen Knappheit an Speicherchips. «Die Stimmung ist gerade dabei, sich zu drehen. Anlegerinnen und Anleger werden generell vorsichtiger. Die Risikoaversion nimmt zu.»
So fielen die Papiere von Micron um 6,7 Prozent, nachdem sie am Donnerstag um gut 16 Prozent auf ein Rekordhoch geklettert waren. Für die Anteilsscheine der KI-Chipwerte AMD und Marvell Technology ging es um 2,1 und 5,2 Prozent nach unten.
Die Aktien von On Semiconductor sackten um fast ein Viertel ab, nachdem der Chiphersteller die Übernahme von Synaptics im Zuge eines reinen Aktientauschs avisiert hatte. Analysten befürchten, dass die Übernahme eines Unternehmens, das im Bereich Smart Devices tätig ist, das Kerngeschäft mit Halbleitern für KI-Rechenzentren beeinträchtigen könnte. Die Anteilsscheine von Synaptics verloren nach deutlichen Schwankungen am Ende 3,7 Prozent.
Für die Papiere des Raumfahrtunternehmens Rocket Lab ging es um fast fünf Prozent nach oben. Der Anbieter von Trägerraketen hatte bekanntgegeben, dass die US-Weltraumbehörde Nasa ihn ausgewählt hat, ab Anfang 2027 drei Starts für die beiden Missionen PolSIR und TSIS-2 durchzuführen.
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17:35
Der Schweizer Aktienmarkt kann die Höchststände dieser Woche nicht halten und geht am Freitag mit Verlusten aus dem Handel.
Der SMI fällt um 0,42 Prozent auf 14'173 Punkte zurück. Ins Hintertreffen sind vor allem Logitech (minus 3,8 Prozent) und ABB (minus 2,5 Prozent geraten). Gesucht waren hingegen Titel aus dem Finanzsektor, so namentlich Swiss Re (plus 0,8 Prozent), Partners Group (plus 0,7 Prozent) und Swiss Life (plus 0,6 Prozent).
Der breite Markt gab gemessen am SPI um 0,71 Prozent nach. Der Swiss Performance Index rutschte damit wieder unter die 20'000-Punkte-Marke und schloss bei 19'909 Punkten.
Durchgereicht wurden Centiel (minus 9,5 Prozent), und auch für AMS Osram (minus 5,7 Prozent) und R&S Group (minus 5,1 Prozent) ging es deutlich bergab. Schwungvoll gehen hingegen Idorisa (plus 14 Prozent), Gurit (plus 7,3 Prozent), Luzerner Kantonalbank (plus 5,5 Prozent) und Polypeptide (plus 4,4 Prozent) aus dem Handel.
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Nach der Erholung am Vortag sind US-Technologiewerte zum Wochenschluss wieder unter Druck geraten. Marktbeobachter verwiesen am Freitag auf zunehmende Zweifel der Anleger, ob die Konsumenten die anstehenden Preisanhebungsrunden bei den Technologiekonzernen noch in der Masse mittragen werden.
Der Nasdaq 100 fiel um 0,9 Prozent auf 29.181 Punkte. Anleger machten bei solchen Aktien Kasse, deren Kurse zuvor im Zuge der Hoffnung auf hohe Gewinne mit Künstlicher Intelligenz (KI) in die Höhe geschnellt waren. Für den technologielastigen Index deutet sich auf Wochensicht ein Verlust von 4 Prozent an.
Halbleiteraktien gaben auf breiter Front nach, da die Anleger angesichts angekündigter Preiserhöhungen bei Apple-Produkten und jenen anderer Elektronikunternehmen zunehmend die Nachhaltigkeit der Chip-Nachfrage anzweifeln. Eine mögliche Verzögerung des Börsengangs des KI-Highflyers und ChatGPT-Erfinders OpenAI, über die die «New York Times» berichtete, dämpfe zudem die Risikobereitschaft, hiess es.
Die Bedenken angesichts hoher Bewertungen rund um Künstliche Intelligenz seien zurück, schrieb Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Hinzu komme die Sorge vor einer Knappheit von Speicherchips. «Die Stimmung ist gerade dabei, sich zu drehen. Anlegerinnen und Anleger werden generell vorsichtiger. Die Risikoaversion nimmt zu.»
So fielen die Papiere von Micron um mehr als 4 Prozent, nachdem sie am Donnerstag um gut 16 Prozent auf ein Rekordhoch geklettert waren. Für die Anteilsscheine der KI-Chipwerte AMD und Marvell Technology ging es am um knapp 3 und mehr als 5 Prozent nach unten.
Die Aktien von On Semiconductor sackten um 21 Prozent ab, nachdem der Chiphersteller die Übernahme von Synaptics im Zuge eines reinen Aktientauschs avisiert hatte. Analysten befürchten, dass die Übernahme eines Unternehmens, das im Bereich Smart Devices tätig ist, das Kerngeschäft mit Halbleitern für KI-Rechenzentren beeinträchtigen könnte. Die Anteilsscheine von Synaptics legten moderat zu.
Für die Papiere des Raumfahrtunternehmens Rocket Lab ging es um mehr als vier Prozent nach oben. Der Anbieter von Trägerraketen hatte bekanntgegeben, dass die US-Weltraumbehörde NASA ihn ausgewählt hat, ab Anfang 2027 drei Starts für die beiden Missionen PolSIR und TSIS-2 durchzuführen.
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16:40
Der technologielastige Nasdaq 100 fällt um 0,5 Prozent auf 29'297 Punkte. Für ihn deutet sich auf Wochensicht ein Verlust von 3,6 Prozent an.
Nach der Erholung am Vortag sind US-Technologiewerte zum Wochenschluss wieder unter Druck geraten. Marktbeobachter verwiesen am Freitag auf zunehmende Zweifel der Anleger, ob die Konsumenten die anstehenden Preisanhebungsrunden bei den Technologiekonzernen noch in der Masse mittragen werden.
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15:50
Kursverluste bei den Chipwerten haben die US-Börsen zum Wochenschluss den fünften Tag in Folge belastet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zur Eröffnung am Freitag knapp ein halbes Prozent tiefer bei 51.716 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verlor knapp ein Prozent auf 7295 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büsste fast 1,5 Prozent auf 25.041 Stellen ein.
Die Anleger wägen die durch KI getriebenen hohen Bewertungen gegen die wachsende Unsicherheit ab, wie schnell sich die umfangreichen Investitionen in Rechenzentren auszahlen werden. «Angesichts der hohen Bewertungen und der vorsichtigen Haltung der US-Notenbank Fed werden die Anleger immer wählerischer, wo sie ihr Kapital einsetzen», sagte Daniela Hathorn, Analystin beim Online-Broker Capital.com.
Zusätzlich belastete ein Bericht, wonach das KI-Unternehmen OpenAI einen Börsengang auf das nächste Jahr verschieben könnte. «Ein solcher Schritt hätte eine hohe Symbolkraft, schliesslich hat das Unternehmen mit der Einführung von ChatGPT 2022 den ganzen KI-Hype erst losgetreten», sagte Danni Hewson, Chefanalystin bei AJ Bell.
Unter den anderen Einzelwerten stachen Synaptics mit einem Plus von gut zwei Prozent hervor. Der Halbleiterkonzern ON Semiconductor will den Touchpad-Hersteller für umgerechnet rund sieben Milliarden Dollar in eigenen Aktien übernehmen. Die ON-Aktie brach um fast 20 Prozent ein.
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15:00
Eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Nasdaq 100 1,21 Prozent tiefer bei 29.081 Punkten. Damit deutet sich für den technologielastigen Index ein Wochenverlust von mehr als 4 Prozent an. Den zuletzt robusten Leitindex Dow Jones Industrial sieht IG 0,03 Prozent im Minus bei 51.981 Punkten. Für den Leitindex der 30 Standardwerte bahnt sich ein Wochengewinn von rund 0,8 Prozent an.
Halbleiteraktien gaben im vorbörslichen Handel auf breiter Front nach, da die Anleger angesichts angekündigter Preiserhöhungen bei Apple-Produkten und jenen anderer Elektronikunternehmen zunehmend die Nachhaltigkeit der Chip-Nachfrage anzweifeln. Eine mögliche Verzögerung des Börsengangs des KI-Highflyers und ChatGPT-Erfinders OpenAI, über die die «New York Times» berichtete, dämpfe zudem die Risikobereitschaft, hiess es.
Die Bedenken angesichts hoher Bewertungen rund um Künstliche Intelligenz seien zurück, schrieb Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Hinzu komme die Sorge vor einer Knappheit von Speicherchips. «Die Stimmung ist gerade dabei, sich zu drehen. Anlegerinnen und Anleger werden generell vorsichtiger. Die Risikoaversion nimmt zu.»
So fielen die Papiere von Micron vorbörslich um 5,7 Prozent, nachdem sie am Donnerstag um mehr als 16 Prozent auf ein Rekordhoch geklettert waren. Für die Anteilsscheine der KI-Chipwerte AMD und Marvell Technology ging es am Freitag vorbörslich um 3,8 beziehungsweise 4,7 Prozent nach unten.
Die Aktien von On Semiconductor sackten vorbörslich um 12,6 Prozent ab, nachdem der Chiphersteller die Übernahme von Synaptics im Rahmen eines reinen Aktientauschs avisiert hatte. Analysten befürchten, dass die Übernahme eines Unternehmens, das im Bereich Smart Devices tätig ist, das Kerngeschäft mit Halbleitern für KI-Rechenzentren beeinträchtigen könnte. Die Anteilsscheine von Synaptics legten vorbörslich um 5,7 Prozent zu.
Für die Papiere von Rocket Lab ging es vorbörslich um 1,2 Prozent nach oben. Das Raumfahrtunternehmen hatte bekanntgegeben, dass die US-Weltraumbehörde NASA den Anbieter von Trägerraketen ausgewählt hat, ab Anfang 2027 drei Starts für die beiden Missionen PolSIR und TSIS-2 durchzuführen.
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14:30
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14:00
Der Bitcoin-Kurs fällt um fast 3 Prozent auf 59'215 US-Dollar. Bitcoin hat seit dem Börsencrash vom 10. Oktober Schwierigkeiten, sich zu stabilisieren und liegt über 50 Prozent unter seinem Rekordhoch. Die grösste Kryptowährung notiert unter ihrem 200-Wochen-Durchschnitt, einem technischen Niveau, das auf einen längerfristigen Bärenmarkt hindeuten kann.
Investoren ziehen massiv Kapital aus den US-Spot-ETFs ab, was die aktuelle Talfahrt antreibt. Im gesamten letzten Monat summierten sich die Abflüsse auf schätzungsweise 6,4 Milliarden US-Dollar. Analysten werten dies als klare Umschichtung der Institutionellen.
Zudem verfallen heute Bitcoin-Optionen im Nominalwert von rund 10 Milliarden US-Dollar auf Deribit, dem grössten Handelsplatz für Krypto-Optionen.
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13:30
Vor zwei Wochen legte SpaceX den grössten Börsengang jemals hin – und machte den ohnehin schon reichsten Menschen der Welt zum Billionär.
Der Kult um Musk und das Vertrauen in zukünftiges Unternehmenswachstum hatten die SpaceX-Aktie auf bis zu 225 Dollar getrieben. Später reagierten frühe Investoren aber mit Gewinnmitnahmen, woraufhin der Preis zurück auf 153 Dollar fiel.
Heute könnte es allerdings zu einer positiven Trendwende kommen. Dann soll es zur Aufnahme der SpaceX-Aktie in wichtige US-Börsenindizes kommen. Grosse Fonds und ETFs sind dadurch gezwungen, den Titel zu kaufen.
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13:00
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12:00
Der Leitindex SMI notiert gegen Mittag um 0,70 Prozent im Minus bei 14'131,86 Punkten. Am Vortag hatte der SMI bei 14'267 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht. Auch auf Wochensicht zeichnet sich ein deutliches Plus ab. Der Mid-Cap-Index SMIM verliert 0,80 Prozent auf 3147,21 und der SPI 0,70 Prozent auf 19'909,62 Zähler.
An der Schweizer Börse sei es sehr, sehr ruhig, sagte ein Händler: «Kleine Volumen bei grosser Hitze.» Die Agenda bleibt weitgehend leer. Am Nachmittag könnte lediglich das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan einen gewissen Einfluss vor dem Wochenende haben. In der kommenden Woche erwartet die Anleger dann eine Reihe von wichtigen Konjunkturdaten, allen voran der US-Arbeitsmarktbericht. Der Bitcoin rutschte auf die Marke von 60'000 Dollar ab.
Von der Talfahrt der Tech-Werte in den USA werden hierzulande ABB (-2,2 Prozent), Logitech (-1,7 Prozent) und VAT (-0,8 Prozent) erfasst. Auch Titel aus der zweiten Reihe wie AMS Osram (-5,0 Prozent), Inficon (-1,4 Prozent), Sensirion (-3,0 Prozent) oder SoftwareOne (-2,7 Prozent) stehen auf den Verkaufslisten.
Ebenfalls unter Druck sind die Banken UBS (-1,5 Prozent) und Julius Bär (-0,5 Prozent).
Auf der Gewinnerseite stehen der Luxusgütertitel Richemont (+1,1 Prozent) nach einer positiven Studie von Oddo BHF, der Logistiker Kühne+Nagel (+0,7 Prozent) oder der Bauzulieferer Geberit (+0,7 Prozent).
Bei den kleineren Werten setzen Gurit (+5,8 Prozent) ihren Steigflug nach der Hochstufung der UBS am Vortag fort. Dagegen verlieren Medacta 1,5 Prozent. Es gab innerhalb von gerade einmal 48 Stunden gleich zwei grössere Titelverkäufe aus dem Top-Management des Orthopädieunternehmens, was für Gesprächsstoff sorgte.
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11:30
Gewinnmitnahmen machen dem Dollar am Freitag zu schaffen. Der Dollar-Index verliert 0,2 Prozent auf 101,19 Punkte. Auf Monatssicht haben Spekulationen auf steigende US-Zinsen den Greenback um mehr als zwei Prozent nach oben getrieben.
Belastet wird der Dollar laut Börsianern auch durch etwas nachlassende Zinsfantasien. Die am Donnerstag veröffentlichten Daten zu einem wichtigen Indikator für die US-Inflation entsprachen den Erwartungen.
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11:00
Mit einem Abschlag von 0,8 Prozent auf 24.796 Punkte büsst der Dax einen Grossteil seiner Erholungsgewinne vom Vortag wieder ein. Die zeitweise wieder erreichte Marke von 25.000 Punkten blieb für ihn erneut eine zu hohe Hürde. Auf Wochensicht drücken die Verluste den Leitindex wieder ins Minus. Für den MDax ging es am letzten Handelstag der Woche um 0,9 Prozent auf 31.687 Zähler bergab.
Die erneute Abwärtsbewegung erfasste aber auch andere Aktien, die wegen des Rechenzentren-Booms schon länger zu den KI-Profiteuren zählen. Neben dem Energietechnik-Konzern Siemens Energy zählt dazu auch der Baukonzern Hochtief . Die Anteile gehörten jeweils mit bis zu 2,7 Prozent Minus zu den grössten Dax-Verlierern.
Etwas deutlicher erwischte es die Zalando -Aktien wegen regulatorischer Ermittlungen. Die Finanzaufsichtsbehörde Bafin hat bei dem Modehändler eine Prüfung des Konzernabschlusses eingeleitet wegen Anhaltspunkten, dass gegen Rechnungslegungsvorschriften verstossen wurde. Eine Stellungnahme, dass es sich «um einen rein formellen, aber materiell unwesentlichen Aspekt in den Anhangsangaben» handele, sorgte zwar zeitweise für etwas Entlastung. Doch zuletzt war das Minus wieder mehr als zehn Prozent gross.
Im Rüstungssegment erholte sich Renk vom jüngsten Kursrutsch, der im Zuge eines verlorenen Rheinmetall-Grossauftrags die ganze Branche erfasst hatte. Das US-Kriegsministerium gab am späten Vorabend den Vertragsabschluss für einen Auftrag im Wert von 691 Millionen US-Dollar bekannt. Es sei zwar unklar, wieviel davon zeitnah verbucht wird, doch für die Auftragsbücher sei dies sehr förderlich, kommentierte Analystin Chloe Lemarie von Jefferies.
Mit einem Plus von 2,7 Prozent hob sich Renk positiv ab in einem Umfeld weiterhin nicht begehrter Rüstungswerte. Ein Erholungsversuch bei Rheinmetall blieb nach einem Einbruch um mehr als ein Fünftel binnen zwei Tagen weiter aus. Aktien von TKMS fielen am Freitag um fast vier Prozent. Sie haben damit ihren jüngsten Kurssprung fast wieder egalisiert.
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10:30
Zuletzt haben sich die Spannungen im Nahen Osten wieder verstärkt. Ein mutmasslich iranischer Drohnenangriff auf ein Frachtschiff in der Strasse von Hormus stellt das Rahmenabkommen zwischen Washington und Teheran zur Beendigung des Kriegs und Wiederöffnung der Meerenge auf die Probe. Der Vorfall vor der Küste des Omans ereignete sich wenige Stunden, nachdem Irans Revolutionsgarden gewarnt hatten, dass Durchfahrten nur auf von Teheran festgelegten Routen sicher seien.
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10:00
Die Bayer-Aktien verteidigten ihren Vortagskurssprung wegen eines wichtigen Erfolgs in den Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten mit einem weiteren Anstieg (+0,4 Prozent).
Analyst James Quigley von Goldman Sachs sieht mit der Entscheidung des Obersten Gerichts in den USA einen grossen Schritt, um eine Dekade der Rechtsrisiken im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichter zu beenden
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09:30
Der Leitindex SMI notiert 0,26 Prozent im Minus bei 14'195,54 Punkten. Am Vortag hatte der SMI bei 14'267 Punkten ein neues Rekordhoch markiert. Und auch auf Wochensicht zeichnet sich ein komfortables Plus ab. Der Mid-Cap-Index SMIM verliert unterdessen kurz nach Handelsstart 0,39 Prozent auf 3160,49 Punkte und der SPI 0,28 Prozent auf 19'994,76 Zähler.
In einem Umfeld erhöhter Unsicherheit spielt der Schweizer Markt seine defensiven Qualitäten aus. So sind Givaudan (+0,7 Prozent) gefragt, und auch Swisscom (+0,4 Prozent) halten sich im Plus. Die Schwergewichte sind uneinheitlich - während Nestlé (+0,5 Prozent) stützen verlieren Novartis (-0,8 Prozent) und Roche (-0,5 Prozent).
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09:00
Der SMI verliert zum Handelsauftakt am Freitag 0,3 Prozent.
Nach einem Angriff auf ein Schiff im Golf von Oman wurden Durchfahrten in der Strasse von Hormus gestoppt. Damit flammt die Unsicherheit wieder auf. Bereits an der Wall Street hinterliess diese Entwicklung ihre Spuren - frühe Gewinne dank frischer KI-Euphorie wurden vom Dow Jones nur knapp ins Ziel gerettet, an der Nasdaq gab es Verluste. Die Märkte in Asien färbten sich am Morgen tiefrot. «Ausgelöst wurden die Verluste im Tech-Sektor von Apples Ankündigungen für Preiserhöhungen, hinzu kamen Berichte über eine Verschiebung des OpenAI-Börsengangs. Die Welle schwappte dann auf Asien über und sorgte für entsprechend starke Verkäufe», so ein Händler.
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08:30
Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
Comet: BNP Paribas erhöht auf 470 (338) Fr. mit OUTPERFORM.
Bell: Research Partners geht auf KAUFEN (Halten) bis 260 Fr.
LUKB: Kepler Cheuvreux startet mit BUY bis 121 Fr.
Schindler: J.P. Morgan ist für OVERWEIGHT bis 350 (340) Fr.
SGS: Goldman Sachs erhöht auf 100 (99) Fr. mit NEUTRAL.
Swatch Group: Kepler Cheuvreux erhöht auf 180 (165) Fr. mit REDUCE.
VAT Group: Aktie für BNP Paribas ein Kauf mit OUTPERFORM bis 755 (639) Fr.
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08:00
Der SMI büsst vorbörslich 0,3 Prozent ein.
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07:20
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06:10
Der SMI wird am Freitag 0,65 Prozent tiefer erwartet.
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05:00
Preiserhöhungen beim US-Konzern Apple und Sorgen um den Tech-Sektor haben den asiatischen Börsen zum Wochenschluss deutliche Verluste eingebrockt. Die japanische Börse in Tokio tendierte am Freitag schwächer, wobei der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 3,8 Prozent auf 69.602,72 Punkte nachgab. Der breiter gefasste Topix notierte 1,3 Prozent niedriger bei 3.965,72 Zählern. Auch in China zogen sich die Anleger zurück: Die Börse Shanghai verlor 1,8 Prozent auf 4.045,48 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 2,5 Prozent auf 4.895,68 Punkte.
In Tokio sorgte ein Medienbericht über eine mögliche Verschiebung des Börsengangs von OpenAI für schlechte Stimmung. Die Aktien des Technologieinvestors SoftBank, der stark auf das KI-Unternehmen setzt, brachen um mehr als zwölf Prozent ein. Auch andere KI-Schwergewichte wie Advantest und Tokyo Electron gehörten zu den Verlierern. «Die Nachricht war negativ für die SoftBank-Gruppe und die Anleger insgesamt, da KI im Zentrum des Marktes steht», sagte Analyst Shuutarou Yasuda von Tokai Tokyo Intelligence Laboratory. Gegen den Trend legten der Chipentwickler Renesas Electronics und der Autobauer Toyota zu.
Zudem rückte die Geldpolitik wieder in den Fokus, nachdem die Kerninflation in Tokio im Juni auf 1,6 Prozent gestiegen war. Ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran linderte zwar die globalen Inflationssorgen, doch die Nachwehen des Nahostkonflikts treiben die Energiepreise in Japan weiter an. «Die Auswirkungen der Lage im Nahen Osten breiten sich vor allem über den Energiesektor aus», erklärte Ökonomin Kanako Nakamura vom Daiwa Institute of Research. Dies heizt Spekulationen an, dass die japanische Zentralbank Bank of Japan (BOJ) nach ihrer jüngsten Zinserhöhung auf ein 31-Jahres-Hoch die Zügel weiter anziehen könnte, was die Aktienmärkte zusätzlich belastet.
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04:00
Am Devisenmarkt blieb der japanische Yen nahe seines 40-Jahres-Tiefs, da Händler trotz US-Inflationsdaten im Rahmen der Erwartungen vorsichtig agierten. Der Dollar legte im asiatischen Handel leicht auf 6,8027 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte die US-Devise etwas auf 0,8105 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1358 Dollar und zog leicht auf 0,9206 Franken an.
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03:00
Trotz eines Angriffs auf ein Frachtschiff vor der Küste Omans gaben die Ölpreise nach, da nach einem Waffenstillstandsabkommen wieder mehr Tanker die Strasse von Hormus passieren. Auch Erdbeben in Venezuela, die Sorgen um die dortige Ölproduktion auslösten, stützten die Preise nicht nachhaltig. Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,2 Prozent auf 74,33 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,1 Prozent schwächer bei 71,13 Dollar.
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02:00
Nach anfänglichen Gewinnen von mehr als 2 Prozent ging es für den technologielastigen Nasdaq 100 letztlich um 0,75 Prozent auf 29.440,32 Punkte nach oben. Der marktbreite S&P 500 gab minimal auf 7.357,49 Punkte nach, und der Dow rettete ein Plus von 0,14 Prozent auf 51.920,62 Punkte ins Ziel. Deutliche Kursverluste der Aktien von Apple trübten insgesamt die Euphorie rund um Micron.
Apple hatte die Anleger mit der Ankündigung überraschend deutlicher Preiserhöhungen verschreckt. Die Papiere des Technologiekonzerns sackten am Dow-Ende um 6,1 Prozent ab. Analysten wie Dan Ives von Wedbush Securities äusserten sich skeptisch: «Der Schritt ist ein Signal dafür, dass die Preissteigerungen bei Speicherbausteinen selbst für Apple stärker und schneller ausfallen als erwartet.» Zwar dürften die Preiserhöhungen dazu beitragen, die Bruttomargen zu sichern, doch seien Preiserhöhungen innerhalb eines Produktzyklus für Apple sehr ungewöhnlich und erhöhten das Risiko von Nachfragerückgängen bei Macs und iPads.
Unter den besten Werten im Nasdaq 100 schnellten Micron um 15,7 Prozent in die Höhe, nachdem sie im Handelsverlauf einen weiteren Höchststand erreicht hatten. Die Resultate seien ein weiterer Beleg dafür, dass sich das Thema KI-Einführung wie erwartet entwickelt, schrieb Richard Flax, oberster Anlagestratege bei Moneyfarm.
Die überwiegend begeisterten Analysten hoben nun reihenweise ihre Kursziele für die Micron-Aktien an. Noch beeindruckender als die Zahlen für das vergangene und die Ziele des Unternehmens für das laufende Quartal sei die deutliche Ausweitung der langfristigen Verträge mit Schlüsselkunden, kommentierte Experte Harlan Sur von der Bank JPMorgan. Diese dürften laut Atif Malik von der Citigroup rund 40 Prozent des Umsatzes in den kommenden fünf Jahren abdecken.
Im Kielwasser von Micron legten auch andere Halbleitertitel zu. Für Qualcomm ging es um knapp 4 Prozent bergauf. Der bisher im Mobilfunkchip-Bereich starke Hersteller will mit Komponenten für KI-Rechenzentren bis zum Geschäftsjahr 2029 Umsätze von mehr als 15 Milliarden US-Dollar per annum erzielen. Zudem gab das Unternehmen bekannt, dass der Social-Media- und Technologieriese Meta den neuen Qualcomm-Chip für Rechenzentren in seiner KI-Infrastruktur einsetzen will.
Mit dem Halbleiterhersteller Sandisk sowie dem Chipindustrie-Ausrüster Applied Materials waren weitere Branchenwerte stark gefragt - sie zogen um 22 sowie mehr als 13 Prozent an.
Die Titel des Börsenneulings SpaceX , um den es inzwischen etwas ruhiger geworden ist, schwankten um ihren Schlusskurs und fielen am Ende um ein Prozent. Nach dem immensen Höhenflug in den ersten Handelstagen war es für die Anteile des Raumfahrt- und KI-Unternehmens ebenso steil bergab gegangen - zuletzt hatte sich der Kurs etwas stabilisiert.
(cash/AWP/Reuters)

