06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank vorbörslich 0,31 Prozent höher bei 15'088 Punkten.

Am Donnerstag veröffentlicht Swiss Re das Geschäftsergebnis nach neun Monaten (mehr dazu hier). Ausserdem erscheinen die Berichte von Swisscom, Valiant, Züblin, PEH, CFT, Aevis und Tecan. 

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06:15

Ein Euro kostet 0,9169 Franken (minus 0,09 Prozent). Je Dollar werden 0,8141 Franken bezahlt (minus 0,37 Prozent)

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04:30

Sinkende Ölpreise nach dem Sieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen beflügeln den Gesamtmarkt in Japan. Technologiewerte brachen jedoch wegen Sorgen um die KI-Branche ein.

Der breiter gefasste Topix notierte 1,5 Prozent höher bei 3954,70 Zählern. Der technologielastige Nikkei-Index gab ‌hingegen 0,8 Prozent ⁠auf 61'686,61 Punkte nach. Belastet wurde er von Aktien wie den Chip-Ausrüstern Advantest und Tokyo Electron, die um 10,3 Prozent beziehungsweise 8,6 Prozent ⁠einbrachen.

«Kapital, das zuvor in KI und Halbleiter geflossen ist, wird nun in andere Sektoren umgeschichtet», sagt Wataru Akiyama, Aktienstratege bei Nomura Securities. «Es setzt sich zunehmend die Ansicht ‌durch, dass die Wahlerfolge der Demokraten Projekte für Rechenzentren verzögern werden, wodurch das derzeitige Tempo des ‌Gewinnwachstums möglicherweise nicht zu halten ist.»

Anleger in Japan verlagerten ​ihre Positionen in andere Branchen. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Börse legten 25 zu. Angeführt wurde die Gewinnerliste vom Immobiliensektor mit einem Plus von 6,5 Prozent und dem Einzelhandel mit einem Anstieg von 5,4 Prozent. Die Aktien des Uniqlo-Betreibers Fast Retailing stiegen um 7,9 Prozent. Toyota kletterten vor der für den Nachmittag erwarteten Bilanzvorlage um 5,3 Prozent. Sony und Nintendo, die ihre Ergebnisse nach Börsenschluss bekannt geben, legten um ‌6,6 Prozent beziehungsweise 4,6 Prozent zu.

Vor allem in Südkorea belasten Sorgen vor einem nachlassenden KI-Boom nach den US-Zwischenwahlen die Börse. Der Leitindex Kospi verlor 4,01 Prozent auf 5459,70 Punkte. Zeitweise war der Handel nach einem Kursrutsch von mehr als fünf Prozent ausgesetzt worden. Die Aktien des ​Chip-Herstellers Samsung Electronics gaben um 5,73 Prozent nach, die des Konkurrenten SK Hynix verloren 7,52 Prozent. Gegen den ​Trend legten die Papiere der Autobauer Hyundai und Kia um 3,70 Prozent beziehungsweise 4,38 ​Prozent zu.

Die Börse Shanghai blieb fast unverändert bei 3689,79 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,4 Prozent auf 4115,93 Punkte.

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03:15

Im asiatischen Devisenhandel ‌verlor der Dollar 0,3 Prozent auf 157,92 Yen und legte leicht auf 6,6698 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,3 Prozent niedriger bei 0,8141 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,3 Prozent auf 1,1259 Dollar und zog leicht auf 0,9165 Franken an.

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02:30

Die Hoffnung auf ​ein Ende ​des Kriegs zwischen den USA und dem Iran nach dem Sieg ⁠der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen führt zu sinkenden Ölpreisen. Der Preis für ein ​Barrel Öl fiel zeitweise bis auf ⁠93,50 Dollar und testete damit die Tiefststände der Nacht.

Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,0 Prozent auf ‌93,63 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,5 Prozent schwächer bei 86,81 Dollar.

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01:00

Die Anleger an den US-Börsen haben am Mittwoch euphorisch auf den klaren Wahlsieg der Demokraten bei den Kongress-Zwischenwahlen reagiert. Der vortags schwächelnde Leitindex Dow Jones Industrial zog letztlich um 3,03 Prozent auf 53'356,12 Punkte an. Für den marktbreiten S&P 500, der sich bereits am Dienstag ein wenig berappelt hatte, ging es um 1,58 Prozent auf 7688,62 Zähler hoch.

Der Tech-Index Nasdaq 100 gewann am Ende weitere 0,91 Prozent auf 28'437,17 Punkte, womit er hinter den anderen Indizes zurückblieb. Er hatte sich schon tags zuvor etwas von einer dreitägigen Talfahrt erholt. Die deutlichen Kursverluste bei Halbleiteraktien wegen der Angst vor einer stärkeren Regulierung im KI-Sektor wurden von der allgemeinen Marktstärke nur teilweise in den Hintergrund gedrängt.

Bei den Wahlen zur Mitte der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump verlor dessen republikanische Partei die Mehrheit in beiden Kongresskammern. Zudem knöpften die Demokraten ihr Gouverneursposten in mehreren Bundesstaaten ab, unter anderem in Texas, wo die Republikaner traditionell stark sind.

«Die Kombination aus einer grossen demokratischen Mehrheit im Kongress und der Erklärung von Präsident Trump, er sei bereit, mit der Opposition zusammenzuarbeiten, dürfte extreme politische Entwicklungen abbremsen», sagte George Saravelos, globaler Leiter der Devisenstrategie bei der Deutschen Bank.

Joachim Schallmayer, Leiter Kapitalmärkte und Strategie bei der Dekabank, schrieb: «Die Machtverhältnisse verändern sich deutlich, jedoch geordnet.» Einzelne Branchen - vor allem Künstliche Intelligenz, Energie und Finanzen - könnten neue Rahmenbedingungen bekommen. So gelten die Demokraten als aufgeschlossen gegenüber Erneuerbaren Energien, während Trump die Anbieter fossiler Rohstoffe bevorzugt. Entsprechend zogen Titel aus der Solarindustrie wie First Solar und Enphase Energy um 4,6 beziehungsweise 3,7 Prozent hoch.

Gefragt waren auch Aktien von Technologiegiganten wie Microsoft, Amazon und Apple mit Kursgewinnen von bis zu 6,7 Prozent. Apple und Microsoft reichte die Erholung vom jüngsten Kursrückschlag für Rekordhochs.

Der iPhone-Konzern schob sich damit im Tauziehen um den Status als weltweit wertvollstes Börsenunternehmen wieder am Chipgiganten Nvidia vorbei. Dessen Anteilscheine verloren mit der schwachen Branche 3,2 Prozent. Bei AMD stand dank starker Quartalszahlen und eines insgesamt optimistischen Ausblicks letztlich ein Plus von 1 Prozent zu Buche.

Die Anleger schauten auch nach Texas, wo erstmals seit mehr als 30 Jahren die Demokraten die Gouverneurswahl gewonnen haben. Das birgt nun erhebliche Regulationsrisiken für das Firmenimperium von Elon Musk. Dementsprechend büssten die Aktien des Elektroautobauers Tesla und des Weltraum- und KI-Konzerns SpaceX 3,3 und 3,8 Prozent ein.

Für die Titel der Rüstungskonzerne Lockheed Martin und Northrop Grumman ging es um 6,9 beziehungsweise 4,5 Prozent bergab. Der US-Bank Jefferies zufolge könnten dem US-Verteidigungshaushalt nach dem demokratischen Wahlsieg drastische Kürzungen drohen.

Bei Amgen freuten sich die Anleger über ein Kursplus von 3,7 Prozent und ein Rekordhoch. Das Biotech-Unternehmen erhöhte nach einem starken dritten Quartal mit hohen Wachstumsraten bei wichtigen Kassenschlagern abermals seine Umsatzprognose.

Auch Aktien aus traditionellen Wirtschaftsbranchen zählten zu den Gewinnern. So legten die Titel der Schnellrestaurantkette McDonald's nach der Zahlenvorlage um 6,5 Prozent zu. Sie profitierten davon, dass der Umsatz auf dem heimischen US-Markt weniger stark als erwartet zurückgegangen war.

Bei Kraft Heinz konnten sich die Anleger über ein Kursplus von 3,8 Prozent freuen. Der Lebensmittelkonzern kündigte mit seinem Zwischenbericht den Verkauf des nordamerikanischen Kaffeegeschäfts an einen Finanzinvestor an.

Die schon zuletzt etwas erholten Anteile des Fahrdienstleisters Uber legten nach der Veröffentlichung von Quartalszahlen um 4,9 Prozent zu.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Reto Zanettin
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