10:58
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,9 Prozent im Minus bei 18’140 Zählern. Lediglich Immobilientitel (+0,4 Prozent) befinden sich in der Gewinnzone. Versorger (-2,4 Prozent), Pharma (-2,1 Prozent) und der Industriesektor (-0,5 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern.
Von den 200 Unternehmen, sind 66 im Gewinn, 99 im Verlust und 35 unverändert.
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10:25
Die Aktien von LVMH fielen am Mittwoch nach der Veröffentlichung der Zahlen zum vierten Quartal um zeitweise über 7 Prozent. Der Markt zeigte sich enttäuscht über die schwächeren Margen des Luxuskonzerns sowie über den vorsichtigen Ton mit Blick auf erste Anzeichen einer Erholung der Nachfrage.
LVMH, der weltweit grösste Luxusgüterkonzern mit Marken von Louis Vuitton über Tiffany bis hin zu Moët-&-Chandon-Champagner, gilt als Gradmesser für die Branche. Die Kursbewegung belastete auch die Aktien von Richemont, des Gucci-Eigentümers Kering, von Moncler sowie von Hermès, die zwischen 1,3 und 5 Prozent nachgaben.
Analysten verwiesen zudem auf den deutlichen Umsatzrückgang im Wein- und Spirituosengeschäft von LVMH, der Anlass zur Sorge gebe, auch wenn dieser Bereich nur einen kleinen Teil des Gesamtumsatzes ausmache.
CEO Bernard Arnault sagte am Dienstag auf einer Pressekonferenz nach der Zahlenvorlage, LVMH werde auch in diesem Jahr die Kosten weiter begrenzen. Er betonte, dass geopolitische Krisen und wirtschaftliche Unsicherheit Gründe für Vorsicht seien.
Eine Kombination aus US-Zöllen, einem schwachen Dollar und einer nachlassenden Nachfrage habe die Gewinnmargen des Konzerns belastet. Finanzchefin Cécile Cabanis erklärte, für eine Erholung der Margen sei weiteres Umsatzwachstum erforderlich.
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10:00
Der Schweizer Aktienmarkt startet am Mittwoch mit Abgaben in einen datenreichen Handelstag. Im Vorfeld der Zinsentscheidung der Federal Reserve am Abend nach Börsenschluss in Europa sowie der Zahlen mehrerer US-Technologiekonzerne zeigen sich die Anleger zurückhaltend.
Zwar wird von der Fed keine Änderung des aktuellen Zinsniveaus erwartet, doch hoffen Investoren auf Hinweise zum weiteren geldpolitischen Kurs. Derzeit preisen die Märkte mögliche Zinsschritte frühestens ab März ein. Unterdessen setzt sich an den Devisenmärkten die Schwäche des US-Dollars fort, während der Franken weiter aufwertet. Auch der Goldpreis setzt seinen Rekordlauf fort.
Die deutlichsten Abgaben unter den Bluechips verzeichnet Logitech mit einem Minus von 4,5 Prozent. Der Hersteller von Computer- und Gamingzubehör hatte zwar starke Zahlen zum wichtigen Weihnachtsquartal vorgelegt. Die ZKB verweist in einem Kommentar aber auf die Unsicherheiten im Ausblick für die Bereiche Videokollaboration und im gesamten PC-Markt.
Ein anhaltender Fokus liegt auf den Technologiewerten. Titel wie VAT Group (+1,6 Prozent), Comet (+1,8 Prozent) und AMS Osram (+3,7 Prozent) knüpfen an die jüngsten Gewinne an, gestützt durch starke Zahlen des Chipherstellers ASML. Eine Ausnahme ist Inficon (-0,8 Prozent), wo Händler von Gewinnmitnahmen sprechen.
Ebenfalls höher notieren die Immobilienwerte PSP Swiss Property (+4,0 Prozent) und Swiss Prime Site (+2,0 Prozent), die beide von der UBS hochgestuft wurden. Deutlich nach unten geht es mit den Aktien des Stromkonzerns BKW (-2,6 Prozent), nach einer doppelten Rückstufung durch die ZKB
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09:35
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Autoneum: Kepler Cheuvreux senkt auf 150 (160) Fr. – Hold
Belimo: Jefferies erhöht auf 1038 (989) Fr. – Buy
BKW: ZKB senkt auf Untergewichten (Übergewichten)
Kühne+Nagel: Barclays erhöht auf 150 (145) Fr. – Underweight
Partners Group: Kepler erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 1260 (1140) Fr.
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09:09
Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Mittwoch zurückhaltend in einen datenreichen Tag starten. Die Vorgaben geben keine eindeutige Richtung vor. Und vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Abend nach dem europäischen Börsenschluss und den Zahlen wichtiger US-Techkonzerne werde sich aber niemand zu weit aus dem Fenster lehnen wollen, heisst es am Markt.
Vom Fed wird zwar keine Veränderung des aktuellen Zinsniveaus erwartet, allerdings erhoffe sich Investoren Anzeichen für den weiteren Kurs. Aktuell erwarten Marktteilnehmer eher ab März mögliche Zinsschritte der US-Währungshüter. Unterdessen setzt sich an den Devisenmärkten die Talfahrt des US-Dollars fort, während der Franken immer weiter aufwertet. Dies dürfte hierzulande Fragen mit Blick auf die SNB aufwerfen. Auch der Goldpreis setzt seinen Rekordlauf fort.
Die deutlichsten Verluste unter den Bluechips verzeichnet Logitech mit einem Minus von 4,5 Prozent. Der Hersteller von Computer- und Gamingzubehör scheint trotz starker Zahlen zum wichtigen Weihnachtsquartal Anlegerinnen und Anleger nicht überzeugt zu haben.
Dagegen präsentiert sich Lonza (+3,8 Prozent) deutlich fester. Der Pharmazulieferer ist 2025 nicht zuletzt dank des Kaufs einer grossen Produktionsanlage von Roche in Kalifornien deutlich gewachsen. Rückenwind erhalten zudem die Aktien der Partners Group (+0,3 Prozent) durch eine Kaufempfehlung von Kepler Cheuvreux.
Ebenfalls höher notieren die Immobilienwerte PSP Swiss Property (+2,4 Prozent) und Swiss Prime Site (+1,2 Prozent), die beide von der UBS hochgestuft wurden.
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08:08
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,1 Prozent tiefer auf 13'205 Punkten indiziert. Logitech (+2,6 Prozent), Lonza (+1,4 Prozent), Partners Group (+1,1 Prozent) und Zurich (+0,5 Prozent) legen zu. Die Kursverluste der übrigen SMI-Titel fallen zwischen 0,1 und 2,1 Prozent (Richemont).
Der breite Markt dürfte dagegen stärker in den Tag starten – mit einem Plus von 0,4 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von ams-Osram (+1,8 Prozent), Belimo (+2,4 Prozent), Comet (+2,4 Prozent), Inficon (+1,9 Prozent), PSP Swiss Property (+4 Prozent), SPS (+2 Prozent), Siegfried (+0,9 Prozent), VAT (+4,6 Prozent) und BKW (-1,5 Prozent) prognostiziert.
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07:30
Elon Musks SpaceX erwägt laut einem Bericht der Financial Times vom Mittwoch einen Börsengang zur Jahresmitte im Juni und strebt dabei eine Kapitalaufnahme von bis zu 50 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von rund 1,5 Billionen US-Dollar an. Die Zeitung beruft sich dabei auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Reuters konnte den Bericht zunächst nicht unabhängig verifizieren. SpaceX reagierte nicht auf eine Anfrage von Reuters zur Stellungnahme.
Das kolportierte Emissionsvolumen würde frühere Berichte verdoppeln und den Börsengang des Raketen- und Satellitenunternehmens zum grössten IPO der Geschichte machen – nach dem 29 Milliarden US-Dollar schweren Börsengang von Saudi Aramco im Jahr 2019.
SpaceX-Finanzchef Bret Johnsen führt der Zeitung zufolge seit Mitte Dezember zudem Gespräche und Zoom-Calls mit bestehenden privaten Investoren, um einen Börsengang zur Jahresmitte 2026 auszuloten.
Reuters hatte vergangene Woche berichtet, dass SpaceX vier Wall-Street-Banken für führende Rollen bei seinem Börsendebüt in Stellung bringt.
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07:00
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank um 0,28 Prozent niedriger bei 13'181 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,31 Prozent tiefer bei 13'174 Punkten.
Die Schweizer Börse geht mit gemischten Vorgaben in den neuen Handelstag. In den USA haben sich die Indizes am Vorabend uneinheitlich entwickelt. So hat der Leitindex Dow Jones mit deutlichen Abgaben geschlossen, während die technologielastige Nasdaq vor den Quartalsbilanzen wichtiger Tech-Firmen wie Microsoft, Meta oder Tesla klar zulegen konnte. Der breite S&P 500 erreichte ein weiteres Rekordhoch, während sich der Ausverkauf des Dollars am Dienstagabend beschleunigt hat.
Im Fokus steht für die Finanzmärkte am Mittwoch aber der am Abend Schweizer Zeit anstehende Zinsentscheid der US-Notenbank Fed. Zwar wird allgemein erwartet, dass das Fed die Zinsen unverändert lässt - dies trotz der anhaltenden Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach weiteren Zinssenkungen.
Das Treffen könnte aber erste Hinweise über die künftige Besetzung des Fed-Vorsitzes liefern, heisst es. Die reguläre Amtszeit von Fed-Chef Jerome Powell läuft im Mai aus und es ist klar, dass Präsident Trump nicht beabsichtigt, ihn erneut als Vorsitzenden zu ernennen. Zuletzt eskalierte der Konflikt mit dem US-Präsidenten mit der Einleitung rechtlicher Massnahmen gegen Powell.
Hierzulande setzt sich am Mittwoch die Berichtssaison mit den Jahreszahlen des Pharma-Zulieferers Lonza fort, nachdem der PC-Zubehörhersteller Logitech in der Nacht seine Quartalszahlen publiziert hat. Am Abend erfolgt dann ein Trading-Update des Stromzähler-Spezialisten Landis&Gyr. Von volkswirtschaftlicher Seite steht der UBS-CFA Index für den Januar auf dem Programm.
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05:12
Äusserungen von US-Präsident Donald Trump haben den Dollar am Mittwoch auf Talfahrt geschickt. Anleger werteten seine gleichgültige Haltung zum jüngsten Kursverfall als grünes Licht für weitere Verkäufe. «Dem Dollar geht es grossartig», sagte Trump auf die Frage eines Journalisten, ob der Dollar zu stark gefallen sei. «Devisenmarkt-Teilnehmer sind immer auf der Suche nach einem Trend, auf den sie aufspringen können», sagte Steve Englander, Währungsexperte bei Standard Chartered. «Wenn der Präsident Gleichgültigkeit äussert oder die Bewegung sogar gutheisst, ermutigt das Dollar-Verkäufer, weiter Druck zu machen.» An den asiatischen Börsen sorgte die Entwicklung für gemischte Kurse. Während der südkoreanische Kospi auf ein Rekordhoch kletterte, gab der japanische Nikkei-Index nach.
Der Dollar-Verfall hievte den Euro erstmals seit 2021 über die Marke von 1,20 Dollar. Der australische Dollar stieg auf ein Drei-Jahres-Hoch von über 70 US-Cent. Auch der japanische Yen legte deutlich zu.
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04:20
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02:30
Hohe Kursverluste der Aktien von Krankenversicherern und steigende Tech-Schwergewichte haben am Dienstag das Bild an den US-Börsen geprägt. Im Leitindex Dow Jones Industrial brachen die Papiere des Versicherers UnitedHealth um fast 20 Prozent ein. Als ein Schwergewicht im Index drückten die Verluste den Dow um 0,83 Prozent nach unten auf 49.003,41 Zähler.
Der S&P 500 erreichte dagegen ein weiteres Rekordhoch. Der marktbreite Index schloss mit 0,41 Prozent im Plus bei 6978,60 Punkten. Hier ist nun die runde Marke von 7.000 Zählern in unmittelbarer Reichweite.
Auch an der technologielastigen Nasdaq-Börse ging es mit den Kursen überwiegend nach oben. Anleger könnten sich damit kurz vor den Quartalsbilanzen von Branchengrössen wie Microsoft , Apple und Tesla für erfreuliche Geschäftszahlen positioniert haben. Der Nasdaq 100 legte um 0,88 Prozent auf 25.939,74 Punkte zu, angetrieben vor allem von Aktien aus der Chip-Industrie.
Die Papiere von Krankenversicherern litten stark unter regulatorischen Vorgaben. So knickten die Papiere von CVS Health um mehr als 14 Prozent ein. Humana rutschten um gut 21 Prozent ab. Die US-Regierung hatte angekündigt, die Zahlungen an private Medicare-Versicherungen für die von den Konzernen betreuten, sogenannten Advantage-Pläne im nächsten Jahr quasi unverändert lassen zu lassen. Analysten hatten hingegen einen Anstieg von bis zu 6 Prozent erwartet. Entsprechend gross war die Enttäuschung der Anleger. Diese waren bislang davon ausgegangen, dass Präsident Donald Trump privaten Medicare-Plänen gegenüber wohlwollender eingestellt ist als sein Vorgänger.
Daneben sorgten die Quartalsbilanzen der Unternehmen für Bewegung und überwiegend für Kursgewinne. Der Autokonzern General Motors (GM) will nach einem milliardenschweren Quartalsverlust seine Anleger mit einem Aktienrückkauf bei Laune halten. Die Anleger überzeugte zudem die Gewinnprognose des Unternehmens. Dessen Anteilsscheine zogen um 8,8 Prozent an auf ein Hoch seit etlichen Jahren. Ford -Aktien gewannen im Fahrwasser von GM 3,7 Prozent.
Bei dem Luftfahrt- und Rüstungskonzern RTX sind die Geschäfte Ende 2025 deutlich besser gelaufen als gedacht. So erzielte der konzerneigene Triebwerkshersteller Pratt & Whitney im vierten Quartal deutlich mehr Umsatz als von Analysten erwartet. Am Finanzmarkt kamen die Neuigkeiten gut an: Die RTX-Aktien stiegen um 3,7 Prozent.
Der US-Rüstungskonzern Northrop Grumman profitiert ähnlich wie die gesamte Branche von den global steigenden Rüstungsbudgets. Nach anfänglichen Kursverlusten drehten die Aktien ins Plus, das am Schluss 2,7 Prozent betrug.
Aktien von UPS gewannen 0,2 Prozent. Nach einem Umsatzrückgang im Vorjahr will der DHL-Konkurrent im laufenden Jahr wieder zulegen.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

