08:05
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär vorbörslich 1,01 Prozent tiefer und baut damit die Kursverluste seit 06.20 Uhr aus. Mit Amrize und Sika stehen zwei SMI-Titel leicht im Plus, alle anderen Titel geben nach. Den grössten Kursverlust verzeichnet Zurich Insurance mit 3,2 Prozent nach der erfolgreich abgeschlossenen Kapitalerhöhung. Kühne+Nagel geben nach Zahlen 2,1 Prozent nach. Grössere Abschläge über einem Prozent gibt es zudem bei Geberit, Holcim, Roche, Swiss Life und UBS.
Bei den Mid Caps legen Barry Callebaut und Emmi nach einer Ratingerhöhung zu. Bucher steht nach Zahlen 1,1 Prozent höher, während VAT auf der anderen Seite nach enttäuschenden Zahlen um 7,6 Prozent einknickt.
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07:50
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
Barry Callebaut: Morgan Stanley erhöht das Rating auf Overweight von Equal-weight, das Kursziel lautet 1600 Fr.
BKW: Oddo BHF nimmt die Abdeckung mit Neutral auf, setzt ein Kursziel von 160 Fr.
Lindt&Sprüngli: Morgan Stanley erhöht das Rating von Underweight auf Equal-weight mit einem neuen Kursziel von 108'500 Fr.
SIG: Jefferies senkt das Rating auf Halten von Kaufen, legt das Kursziel bei 13,20 Fr. fest.
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07:22
Der Dax wird am Dienstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge erneut mit Verlusten in den Handel starten. Am Montag hatte der deutsche Leitindex 2,4 Prozent tiefer bei 24.672,40 Punkten geschlossen. Die Kursverluste nach der Eskalation im Nahen Osten hielten sich damit in Grenzen, während die wichtigsten Indizes an der Wall Street sich sogar stabilisierten. Experten verwiesen auf die Tatsache, dass Anleger mit einem Konflikt gerechnet hätten und von einer kurzen militärischen Auseinandersetzung ausgingen.
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07:11
Zurich Insurance will die neuen Aktien im Umfang von fünf Milliarden Dollar zu einem Preis von 550 Franken platzieren.
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06:23
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank vorbörslich 0,57 Prozent tiefer. Der hiesige Leizindex kann damit nicht von den einigermassen guten Vorgaben aus New York profitieren.
Es zeichnete sich in der Nacht auf Dienstag ab, dass der Iran-Krieg nicht innerhalb von ein paar Tagen gelöst sein dürfte. So hat die iranische Regierung angekündigt, kein Schiff oder Tanker mehr durch die Strasse von Hormus passieren zu lassen. Dies hat zu einer neuerlichen Verteuerung beim Erdöl und Erdgas geführt und asiatische Anleger haben deshalb verstärkt Gewinne mitgenommen. Die US-Futures stehen im dortigen Handel 0,6 Prozent tiefer.
Ferner geht die Bilanzsaison am hiesigen Markt weiter. So legen Arbonia, Forbo, Hiag, IVF Hartmann, Kühne+Nagel, On Holding, SIG,VAT, VP Bank am Dienstag die Zahlen vor.
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06:15
Die Furcht vor steigenden Energiepreisen nach US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf den Iran hat die asiatischen Börsen am Dienstag auf Talfahrt geschickt. Der breite MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans fiel um 1,5 Prozent und setzte damit seine Verluste den zweiten Tag in Folge fort. Die japanische Börse tendierte schwächer: In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 2 Prozent auf 56'910,69 Punkte nach, und der breiter gefasste Topix notierte 2 Prozent niedriger bei 3819,91 Zählern. Koreanische Aktien brachen um bis zu 4,1 Prozent ein. «Die wirtschaftspolitische Unsicherheit war bereits erhöht, und jetzt dürfte mit dem Iran-Konflikt auch das geopolitische Risiko steigen», sagte Rupal Agarwal, Asien-Quantstrategin bei Bernstein in Singapur. Das letzte Mal, als beide Faktoren gleichzeitig anstiegen, sei 2022 während des Russland-Ukraine-Konflikts gewesen, was für die asiatischen Märkte nicht gut ausgegangen sei, erklärte sie.
US-Präsident Donald Trump versuchte am Montag, einen breit angelegten, zeitlich unbegrenzten Krieg gegen den Iran zu rechtfertigen, und sagte, die Kampagne liege vor den Erwartungen. Ein Vertreter der iranischen Revolutionsgarden erklärte am Montag, die Strasse von Hormus sei für den Schiffsverkehr gesperrt und das Land werde auf jedes Schiff feuern, das versuche zu passieren. Diese Drohung trieb die Kosten für die Anmietung eines Supertankers für Öltransporte vom Nahen Osten nach China auf ein Rekordhoch von mehr als 400'000 Dollar pro Tag, wie LSEG-Daten zeigten. Die Börse Shanghai blieb fast unverändert bei 4179,46 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,1 Prozent auf 4722,54 Punkte.
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06:12
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 157,23 Yen und legte leicht auf 6,8825 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,7799 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1693 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 0,9119 Franken an. Der Dollar-Index hielt sich nahe einem Sechswochenhoch bei 98,499 Punkten, da die US-Währung als sicherer Hafen wieder an Attraktivität gewann.
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06:07
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 2,1 Prozent auf 79,37 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,6 Prozent fester bei 72,34 Dollar. Die Erdgaspreise in Europa und die asiatischen Flüssigerdgas-Preise waren am Montag um rund 40 Prozent in die Höhe geschnellt. Gold legte 0,6 Prozent auf 5358,44 Dollar zu. Bitcoin rutschte 1,5 Prozent auf 68'399,26 Dollar ab.
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00:05
Der Dow Jones Industrial schloss 0,15 Prozent tiefer auf 48'904,78 Punkten. Mitte Februar war der wohl bekannteste Index der Wall Street erstmals über 50'500 Punkte geklettert.
Der marktbreite S&P 500 zeigte sich zum Wochenstart mit plus 0,04 Prozent auf 6881,62 Zähler nahezu unverändert. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,13 Prozent auf 24'992,60 Punkte nach oben.
Am Wochenende hatten die USA und Israel den Iran angegriffen und unter anderem das iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet. Aktuell werden weiter Ziele angegriffen, die Teheran mit Gegenschlägen auf Israel und andere Länder beantwortet.
Der Ölpreis schoss in die Höhe. Zeitweise erreichte Brent-Öl den höchsten Stand seit Juli 2024 und US-Öl stieg mit etwas über 75 US-Dollar auf den höchsten Stand seit Juni 2025. Im Sommer vor einem Jahr hatte das US-Militär Anlagen des Iran angegriffen. Laut Morgan Stanley müsste der WTI-Ölpreis allerdings auf 100 Dollar je Barrel steigen, um den bullischen Ausblick für US-Aktien in den nächsten sechs bis zwölf Monaten negativ zu beeinflussen.
Mit Blick auf den viel beachteten ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie im Februar ging dieser zwar im Vergleich zum Vormonat zurück, aber weitaus moderater als erwartet. Er liegt zudem weiter klar über der Schwelle, die auf Wachstum hindeutet. Zugleich war jedoch auch die Preisentwicklung stark, was wiederum Inflationssorgen Vorschub leistet und die Hoffnung auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank dämpft.
Aktien aus der Tourismusbranche, etwa von Hotelketten oder Fluggesellschaften, gaben nach. Wynn Resorts oder Hilton verloren jeweils etwas mehr als 4 Prozent. Fluggesellschaften wie United Airlines oder American Airlines büssten 2,9 und 4,2 Prozent ein.
Unter den Öl- und Rüstungspapieren, die gefragt waren, legten ConocoPhillips um 4,2 Prozent zu. ExxonMobil und Chevron stiegen um jeweils etwas mehr als 1 Prozent. Die Rüstungsaktien RTX gewannen 4,7 Prozent und die von Lockheed Martin 2,8 Prozent. Lockheed beliefert die US-Armee mit dem Thaad-Raketenabwehrsystem.
Unter den sogenannten Glorreichen Sieben gab es mehr Gewinner als Verlierer: Amazon und Alphabet gaben nach. Apple, Tesla, Meta, Microsoft und Nvidia legten zu. Unter ihnen ragte der KI-Chiphersteller mit einem Plus von 2,9 Prozent am deutlichsten heraus. Damit war die Aktie auch Spitzenwert in Dow Jones.
AES sackten um fast 18 Prozent ab. Global Infrastructure Partners von BlackRock und die schwedische Beteiligungsgesellschaft EQT einigten sich darauf, den US-Energiekonzern für 15 Dollar je Aktie in bar oder rund 10,7 Milliarden Dollar zu übernehmen. Das entspricht einem Abschlag von etwas mehr als 13 Prozent auf den Schlusskurs am Freitag.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

