17:14
Der «Greenback» profitiert von seiner Rolle als Krisenwährung und dem Anstieg der Ölpreise.
Auch zur Schweizer Währung hat der Euro an Boden verloren. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 0,9090 Franken, nachdem sie gegen Mittag noch 0,9124 Franken gekostet hatte. Damit nimmt der Euro wieder Kurs auf sein Allzeittief von 0,9027 Franken vom (vorgestrigen) Sonntag, wenn man die Turbulenzen um die Aufhebung des Euro-Mindestkurses von 2015 beiseitelässt.
Der Anstieg des Ölpreises sorge für Spekulationen, dass die US-Notenbank Fed eine weniger lockere Geldpolitik als bisher angenommen betreiben könnte, kommentierte die LBBW die Dollarstärke. Bereits jetzt rechnet die überwältigende Mehrheit der Marktteilnehmer nicht mehr mit einem für Juni erwarteten Zinsschritt nach unten, hiess es beim Broker IG. Zudem profitiert der Dollar davon, dass die USA im Gegensatz zum Euro- und Franken-Raum ein Nettoexporteur von Öl und Gas ist.
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17:08
Die noch zu Wochenbeginn robusten US-Börsen haben mit einem Tag Verzögerung die Auswirkungen des Iran-Kriegs deutlich zu spüren bekommen. Der Anstieg der Öl- und Gaspreise nährte am Dienstag Wirtschaftssorgen und die Furcht vor insgesamt deutlich steigenden Preisen.
Der Dow Jones Industrial büsste im frühen Handel seine bislang in diesem Jahr erzielten Gewinne ein und sackte um 2,3 Prozent auf 47'758 Punkte ab. Damit erreichte der Leitindex das Niveau von Anfang Dezember.
Der marktbreite S&P 500 verlor 2,3 Prozent auf 6725 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 2,4 Prozent auf 24'385 Punkte abwärts.
Israel hat bei neuen Angriffen auf Teheran wieder den iranischen Machtapparat ins Visier genommen. Äusserungen von US-Regierungsmitgliedern warfen derweil neue Fragen zur Begründung der Angriffe auf - insbesondere, ob sich die USA von Israel in den Krieg hineinziehen lassen haben, der schon jetzt Folgen für einen grossen Teil des Nahen Ostens hat. Bei iranischen Gegenangriffen auf Israel gab es Verletzte durch Raketentrümmer. Auch in den Golfstaaten sorgen die Attacken weiter für Verwerfungen.
«Die Märkte reagieren auf jede Schlagzeile», schrieb Analyst Fawad Razaqzada vom Handelshaus Forx.com. Vieles werde nun davon abhängen, ob die Spannungen zurückgehen - oder ob sich die aktuelle Entwicklung als Beginn einer länger anhaltenden Störung der globalen Versorgung mit Rohöl erweist.
Im Dow gab es fast nur Verlierer. Am stärksten unter Druck standen die als besonders konjunktursensibel geltenden Aktien des Baumaschinenherstellers Caterpillar ; sie knickten am Index-Ende um 5,3 Prozent ein.
Aus Branchensicht litten vor allem Fluggesellschaften unter den Auswirkungen des Iran-Krieges. United Airlines , American Airlines und Jetblue Airways sackten um bis zu 5,5 Prozent ab.
Die Titel des Datenbankmanagementsystem-Spezialisten MongoDB wurden nach einem schwachen Ausblick belastet: Sie brachen um 22 Prozent ein.
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16:15
Nach dem vergleichsweise ruhigen Handel am Montag geht es an der Wall Street am Dienstag steil nach unten. Im Fokus der Anleger standen schwere Explosionen in Teheran und Beirut sowie Angriffe auf US-Botschaften im Nahen Osten am vierten Tag des Krieges gegen den Iran. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500 notierten zur Eröffnung jeweils rund zwei Prozent tiefer bei 47'924 und 6759 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor in etwa genauso viel auf 22'306 Zähler.
«Es sind unangenehme Tage für risikofreudige Anleger, und vorerst geben Energiepreise den Ton an», sagte Kathleen Brooks, Chefanalystin beim Broker XTB. Rohöl verteuerte sich um rund sieben Prozent und knüpfte damit an ähnliche Gewinne vom Montag an. Die Titel der Ölkonzerne ConocoPhillips und Occidental Petroleum rückten ebenfalls leicht vor, nachdem sie zum Wochenstart deutlich zugelegt hatten. «Wenn die Energiepreise aber sprunghaft steigen, belastet das die Weltwirtschaft erheblich und verursacht auch anderswo Verwerfungen. Genau das erleben wir heute», fügte Brooks hinzu.
Steil nach unten ging es etwa für die Aktien des Datenbank-Spezialisten MongoDB, die nach einer pessimistischen Prognose um fast 30 Prozent einbrachen. Unter Druck gerieten auch die Titel des Datenanalyse-Unternehmens Palantir, die knapp zwei Prozent einbüssten. Der US-Milliardär Peter Thiel, der zu den grössten Aktionären des Unternehmens gehört, will Palantir-Aktien im Wert von 280 Millionen Dollar verkaufen.
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15:57
Die Börsen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) nehmen am Mittwoch den Handel wieder auf. Dies teilt die Aufsichtsbehörde CMA mit. Der Handel an den Plätzen in Abu Dhabi und Dubai war nach iranischen Raketen- und Drohnenangriffen für zwei Tage ausgesetzt worden.
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15:55
Angesichts der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten flüchten Anleger erneut in den «sicheren Hafen» US-Dollar.
Der Dollar-Index, der den Wert des Greenback zu anderen wichtigen Währungen misst, steigt um knapp ein Prozent auf 99,321 Punkte und erreicht damit den höchsten Stand seit mehr als einem Monat. «Als grosser Ölproduzent und Emittent der Weltreservewährung dürften die USA als sicherer Hafen für Anlegergelder wahrgenommen werden», sagt Kathy Jones, Chefstrategin beim Schwab Center for Financial Research.
Händler verwiesen darauf, dass Europa und Japan als grosse Energieimporteure stärker von den gestiegenen Ölpreisen betroffen seien als die USA. Die Verteuerung bei Rohöl schürt zugleich neue Inflationsängste.
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15:44
Die Wall Street gerät am Dienstag kurz nach Börseneröffnung deutlich unter Druck und gibt damit die Kursgewinne vom Vortag wieder ab. Auslöser war ein erneuter Anstieg der Ölpreise, während Marktteilnehmer zunehmend befürchten, dass der Konflikt zwischen den USA und dem Iran länger andauern könnte als zunächst erwartet.
Der Dow Jones Industrial Average büsste1,8 Prozent ein, der S&P 500 gab um 1,5 Prozent nach, der Nasdaq Composite verlor 1,8 Prozent. Besonders Technologietitel, die am Montag noch die Erholung angeführt hatten, standen im frühen Handel unter Verkaufsdruck. Nvidia und Broadcom verbilligten sich zwischenzeitlich um je 2 Prozent. Auch US-Speicherwerte gerieten ins Minus - offenbar im Sog der deutlichen Kursverluste südkoreanischer Speicherchip-Titel.
Unter den Einzelwerten fiel Blackstone um 5 Prozent, nachdem die «Financial Times» berichtet hatte, dass der private Kreditfonds des Unternehmens im ersten Quartal Nettoabflüsse von 1,7 Milliarden US-Dollar verbucht hatte.
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15:26
Die Ölpreise sind am Dienstag erneut kräftig gestiegen. Der Iran-Krieg treibt weiter die Notierungen. Der Brentpreis erreichte kurzzeitig mit 85,54 US-Dollar je Barrel (159 Liter) den höchsten Stand seit Juli 2024. Zuletzt lag der Preis für die Nordseesorte Brent bei 83,11 Dollar. Das sind aber immer noch 5,80 Dollar mehr als am Vortag und über 10 Dollar mehr als zu Beginn des Iran-Kriegs. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg am Dienstag um 4,99 Dollar auf 76,22 Dollar.
Der Irak hat seine Ölexporte aus seiner halbautonomen Region Kurdistan zum Hafen von Ceyhan in der Türkei eingestellt, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Etwa 200.000 Barrel Öl pro Tag wurden gestrichen. Es handle sich um Vorsichtsmassnahmen, angesichts des sich verschärfenden Konfliktes, bei dem der Iran auch immer wieder Nachbarländer angreift. Die Nachricht gab den Ölpreisen weiter Auftrieb.
Am Wochenende hatten Israel und die USA den Iran angegriffen und dabei unter anderem das Staatsoberhaupt und den Religionsführer des Landes Ajatollah Ali Chamenei getötet. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen und schränkte ausserdem den Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus ein, eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Öl- und Gashandels.
Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge in der ölreichen Region am Persischen Golf. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern. In der Nacht auf Dienstag setzten sich die gegenseitigen Angriffe fort. Der Iran drohte zudem mit einer vollständigen Sperre der Strasse von Hormus.
«Je nachdem, wie stark das Ölangebot zurückgeht, dürfte der Ölpreis unterschiedlich stark ansteigen», schreiben Experten der Commerzbank. «Nimmt man an, dass das Ölangebot längerfristig um knapp 5 Prozent zurückgeht, dürfte dies zu einem Ölpreis von knapp 78 Dollar führen.» Derzeit scheinen die Märkte von einem solchen Szenario auszugehen. «Bei einer vollständigen Blockade von der Strasse von Hormus, durch die das Angebot um 20 Prozent zurückgehen würde, dürfte der Ölpreis auf über 100 Dollar ansteigen», erwarten die Commerzbank-Experten.
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15:20
Der Iran-Krieg hat den Preis für europäisches Erdgas den zweiten Tag in Folge stark nach oben getrieben. Am Dienstag stieg er auf den höchsten Stand seit gut drei Jahren wegen eines fortgesetzten Lieferstopps von Flüssiggas aus dem wichtigen Förderland Katar.
An der Börse in Amsterdam stieg der Preis für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat zeitweise bis auf 65,79 Euro je Megawattstunde (MWh). Damit hat sich der Preis für den Rohstoff innerhalb von nur zwei Tagen in etwa verdoppelt.
Noch stärker war der Gaspreis zuletzt zum Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor vier Jahren gestiegen. Damals waren die Notierungen an der Börse in Amsterdam zeitweise über 300 Euro je MWh geklettert. Am Nachmittag hat der Gaspreis aber wieder einen Teil der frühen Gewinne abgegeben und wurde bei 57,42 Euro je MWh gehandelt.
Analyst Ross Wyeno beim Finanzdienstleister S&P Global Energy erwartet in den kommenden Tagen weiter erhebliche Preisschwankungen am Gasmarkt. Seit Beginn der Woche sind Exporte von LNG-Flüssiggas aus Katar gestoppt. Am Montag wurde eine wichtige Anlage zum Export von LNG-Flüssiggas nach einem iranischen Drohnenangriff stillgelegt.
Nach Einschätzung von Marktbeobachtern suchen Kunden aus Asien fieberhaft nach Alternativen für ausfallende Gaslieferungen, was auch die Preise auf dem europäischen Markt nach oben treibt.
Der Iran hatte auf die Angriffe durch die USA und Israel mit Gegenangriffen reagiert und den Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus eingeschränkt, ein Nadelöhr des weltweiten Energiehandels. Dies hatte zu Beginn der Woche einen ersten Preissprung am Gasmarkt ausgelöst.
Für die weitere Entwicklung des Gaspreises und mögliche Folgen des starken Anstiegs auf die konjunkturelle Entwicklung ist nach Einschätzung von Experten die Dauer des Kriegs im Nahen Osten entscheidend. Erst bei einer längeren Dauer wird mit spürbaren Folgen gerechnet. Zuletzt haben die USA widersprüchliche Signale zur möglichen Dauer des Krieges gesendet.
Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs haben ihre Prognose für den europäischen Gaspreis im April mittlerweile angehoben. Sie verwiesen auf die Sorgen der Investoren vor Lieferengpässen.
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15:09
Die noch zu Wochenbeginn robusten US-Börsen dürften mit einem Tag Verzögerung die Auswirkungen des Iran-Kriegs doch noch deutlicher zu spüren bekommen. Der Anstieg der Energiepreise nährt Wirtschaftssorgen.
Der Broker IG taxierte den Leitindex Dow Jones Industrial am Dienstag eine halbe Stunde vor Handelsbeginn 1,8 Prozent tiefer auf 48.027 Punkte. Den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 sieht IG 2,2 Prozent im Minus bei 24.445 Punkten.
Für die bereits am Montag schwachen Aktien von Hotelbetreibern wie Marriott, Hilton und Wynn Resorts zeichnen sich weitere klare Kursverluste ab. Ähnlich sieht es bei den Fluggesellschaften American Airlines, Delta, Southwest Airlines und United Airlines aus.
Die Titel des Datenbankmanagementsystem-Spezialisten MongoDB wurden nach einem schwachen Ausblick von wieder aufkommenden Sorgen belastet: Sie brachen um gut 27 Prozent ein.
Beim Medizintechnikunternehmen Medline sorgten Aktienverkäufe von Anteilseignern für ein vorbörsliches Minus von 5,1 Prozent.
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14:23
Die Pläne des US-Milliardärs Peter Thiel, einen Teil seiner Beteiligung an Palantir zu verkaufen, belasten die Aktien. Die Titel des Datenanalyse-Spezialisten aus Florida geben im vorbörslichen US-Handel rund 2,5 Prozent nach. Thiel will zwei Millionen Palantir-Aktien im Wert von 280 Millionen Dollar verkaufen, wie aus einer Mitteilung an die Börsenaufsicht vom Montagabend hervorgeht. Thiel gehört LSEG-Daten zufolge mit einem Anteil von 3,09 Prozent zu den fünf grössten Aktionären des Unternehmens.
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13:55
Nach dem pessimistischen Ausblick von Schaeffler äussern sich die Experten von JP Morgan (JPM) vorsichtig. Die Aktien des fränkischen Auto- und Industriezulieferers brechen nach Bekanntgabe der Jahresprognose um fast 20 Prozent ein. Der Umsatz soll sich mit 22,5 bis 24,5 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres bewegen, für das bereinigte Ebit gilt eine Spanne von 3,5 bis 5,5 Prozent. «Produktionskürzungen, Lageranpassungen und ein Beitrag des E-Mobilitätsgeschäfts, der geringer ausfällt als erwartet, könnten zu weiteren Korrekturen der Gewinnerwartungen nach unten führen», schreiben die JPM-Experten. Zugleich verweisen sie auf Handelskonflikte, eine konjunkturelle Schwäche in Europa sowie die Unklarheit über die weitere Entwicklung beim Geschäft mit E-Fahrzeugen.
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13:35
Der sich ausweitende Nahost-Konflikt und die Furcht vor einer neuen Inflationswelle angesichts rapide steigender Energiepreise lassen die europäischen Aktienmärkte einbrechen. Der Dax rutschte am Dienstag mehr als vier Prozent auf bis zu 23'604 Zähler ab, der EuroStoxx50 büsste ebenfalls vier Prozent auf 5748 Punkte ein. «Die Angst vor einer Ölknappheit infolge der Sperrung der Strasse von Hormus löst heute eine Verkaufswelle aus», kommentierte IG-Analyst Christian Henke. Je länger die strategisch wichtige Meerenge abgeschnitten ist, desto teurer könnte Öl werden. «Und infolgedessen befürchten die Anleger einen Inflationsschock.»
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13:07
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start tiefer:
Die Schweizer Börse, gemessen am Swiss Market Index (SMI), notiert mit 2,9 Prozent im Minus. Die Aktien von Zurich Insurance stehen mit 7 Prozent im Angebot. Eher überraschend finden sich auch der Goldpreis (-2,8 Prozent) und Silber (-8,2 Prozent) auf der Verliererseite.
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12:45
Der US-Dollar hat am Dienstagm bis am Mittag zu allen wichtigen Währungen Boden gut gemacht. Auch gegenüber den als «sicherer Hafen» geltenden Franken stieg der Dollar auf 0,7863 von 0,7814 am frühen Morgen. Auch der Euro kostet mit 1,1604 US-Dollar weniger als noch am Morgen. Das Euro/Franken-Paar steht leicht höher 0,9124 Franken. Der Anstieg des Ölpreises sorge für Spekulationen, dass die Federal Reserve eine weniger lockere Geldpolitik als bisher angenommen betreiben könnte, kommentierte die LBBW die Dollarstärke. Zudem profitiert der Dollar davon, dass die USA im Gegensatz zum Euro- und Frankenraum ein Nettoexporteur von Öl und Gas ist.
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12:05
Der stabile und üblicherweise konservative Ausblick für 2026 entspricht dem Konsens und unseren bisherigen Schätzungen, schreibt die Zürcher Kantonalbank in einem Kommentar zu Bucher. Nach dem weiteren Übergangsjahr 2026 schätzt der zuständige Analyst Walter Bamert für 2027 eine deutliche Beschleunigung beim Wachstum auf 4 Prozent. Die bisherigen Schätzungen führen basierend auf dem Modell diskontierter Cashflow zu einem indikativen fairen Wert pro Aktie von 365 Franken. Die ZKB stuft den Titel mit «Marktgewichten» ein.
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11:45
An den Finanzmärkten bleibt die Anspannung auch am zweiten Handelstag nach dem Beginn der US-israelischen Operation gegen das iranische Regime gross. Der hiesige Leitindex SMI und die anderen grossen europäischen Börsen büssen deutlich ein. Der Nahostkonflikt sei nun auch beim letzten Anleger angekommen, kommentiert ein Marktteilnehmer.
Was lange als geopolitisches Hintergrundrauschen wahrgenommen worden sei, werde jetzt als reales Marktrisiko eingepreist. Der Faktor Energie und die Entwicklung des Ölpreises seien dabei die neuralgischen Punkte. Je länger der Krieg andauert, desto grösser werden zudem die Auswirkungen auf den Öltransport, heisst es am Markt.
Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent steht aktuell bei 81,79 Dollar. Bereits werden am Markt Prognosen von über 100 Dollar herumgereicht. Optimistische Stimmen halten dagegen auch ein baldiges Ende der militärischen Auseinandersetzung und Normalisierung des Ölpreises für möglich.
Die Marktreaktionen würden bislang weitgehend dem typischen Muster bei geopolitischen Krisen mit Risiko eines Rohstoff-Angebotsschocks entsprechen, heisst es am Markt. Diese seien üblicherweise von fallenden Aktienkursen, einem moderaten Anstieg des US-Dollars und höheren Öl-Preisen begleitet. Nicht ganz in dieses Playbook passen am Dienstag die nachgebenden Preise für Gold und Silber sowie der tendenziell schwächere Schweizer Franken.
Der SMI verliert gegen 11.30 Uhr 3,2 Prozent auf 13'370,61 Punkte. Damit hat sich der Kursrutsch im Vergleich zum Montag (-1,2 Prozent) deutlich beschleunigt. Der SMIM-Index für die mittelgrossen Werte fällt um 2,47 Prozent auf 3042,62 und der breite SPI um 2,66 Prozent auf 18'521,80 Zähler. Gleichzeitig schnellt der Volatilitätsindex VSMI um 18 Prozent in die Höhe. Er gilt als Gradmesser der Nervosität.
Am Dienstag sind sämtliche Einzeltitel im Leitindex SMI im Minus. Die grössten Abgaben verbuchen unter den Blue Chips Zurich (-6,3 Prozent auf 538,80 Fr.). Der Versicherer hat ein verbindliches Angebot für Beazley vorgelegt und zur Finanzierung der Milliardenübernahme eine Kapitalerhöhung durchgeführt. Rund 7 Millionen Aktien wurden zu 550 Franken bei Investoren platziert.
Auch die Finanzwerte UBS, Julius Bär und Partners Group sowie die weiteren Versicherer Swiss Life und Swiss Re geben jeweils mit Verlusten von über 4 Prozent überdurchschnittlich nach.
Vergleichsweise gut halten sich dagegen das Schwergewicht Nestlé (-1,1 Prozent) und Swisscom (-1,1 Prozent). Ebenfalls etwas besser als der Markt halten sich Kühne+Nagel (-1,4 Prozent). Allerdings haben die Aktien des Logistikkonzerns die Gewinne zum Börsenstart nach Zahlen im Handelsverlauf wieder eingebüsst.
Auch in den hinteren Reihen dominiert ganz klar die Farbe Rot. So gibt der Vakuumventil-Hersteller VAT (-4,2 Prozent) nach Zahlen für 2025 deutlich nach. Ebenfalls klar im Minus sind nach Jahreszahlen Arbonia (-11,9 Prozent) und Forbo (-5,9 Prozent). Gut aufgenommen werden dagegen die Resultate von Bucher (+0,9 Prozent) und der Aktienrückkauf von Also (+3,0 Prozent).
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10:32
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
Barry Callebaut: Morgan Stanley erhöht das Rating auf Overweight von Equal-weight, das Kursziel lautet 1600 Fr.
BKW: Oddo BHF nimmt die Abdeckung mit Neutral auf, setzt ein Kursziel von 160 Fr.
Lindt&Sprüngli: Morgan Stanley senkt das Rating auf Underweight von Equal-weight mit einem neuen Kursziel von 108'500 Fr.
Oerlikon: Kepler Cheuvreux erhöht das Kursziel auf 4,50 von 3,80 Fr., Rating Hold unverändert.
SIG: Jefferies senkt das Rating auf Halten von Kaufen, legt das Kursziel bei 13,20 Fr. fest.
Zehnder: Berenberg erhöht auf das Kursziel auf 105 von 100 Fr., Rating Buy bestätigt.
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10:16
Die Angst vor einem Energiepreisschock setzt den deutschen Aktienmarkt weiter unter Druck. Der deutsche Leitindex Dax gab am Dienstag um 2,9 Prozent nach. Am Vortag hatte er bereits 2,4 Prozent eingebüsst. «Die wachsende geopolitische Unsicherheit und die damit einhergehenden Sorgen über die Auswirkungen hoher Benzin- und Gaspreise auf Wachstum und Konsum lassen den Dax abrutschen», konstatierte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank.
Die Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran lässt die Gaspreise sprunghaft steigen. Der europäische Future verteuert sich um gut 30 Prozent auf 56,50 Euro je Megawattstunde, nachdem er am Vortag bereits um ein Drittel zugelegt hatte. «Die nach Katars Lieferstopp verbleibende und noch verfügbare Menge an LNG wird knapper und damit steigt der Preis.»
Bei den Einzelwerten rauschten nach einem enttäuschenden Ausblick die Aktien von Beiersdorf um gut 14 Prozent nach unten. Der Markt habe zwar bereits mit einem vorsichtigen Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 gerechnet, sagte ein Händler. «Aber im ungünstigsten Fall kein Wachstum und sinkende Margen sind eine negative Überraschung.»
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10:05
Der Swiss Market Index setzt die Talfahrt ungehindert fort und steht 2,4 Prozent tiefer bei 13'498 Punkten. Besonders unter Druck sind die Finanzvaloren. Im Falle der UBS, welche 5 Prozent nachgeben, belastet ein Artikel in der Financial Times. Die Schweizer Grossbank wurde in Bern aufgefordert, ihre Lobbyarbeit im Streit mit der Schweizer Regierung einzuschränken. Die Financial Times ergänzt, dass ein Grossteil des Parlaments der Bank bei den Eigenkapitalforderungen zustimme, aber es wurde der Bank mitgeteilt, dass ihre Lobbyarbeit und insbesondere die Äusserungen von UBS-CEO Sergio Ermotti derzeit nicht hilfreich seien.
Derweil notieren die Valoren von Kühne+Nagel noch 0,1 Prozent im Plus, nachdem diese zum Start noch um 2,5 Prozent angezogen haben.
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09:45
Die anhaltenden Kampfhandlungen im Nahen Osten belasten die weltweiten Börsen auch am Dienstag. Wie schon die asiatischen Aktienmärkte büssen auch der hiesige Leitindex SMI und die anderen grossen europäischen Börsen ein. Auch für die Wall Street und die Nasdaq-Börse werden fallende Kurse prognostiziert, nachdem sich diese am Montag ziemlich stabil gezeigt hatten.
Je länger der Krieg andauert, desto grösser werden die Auswirkungen auf den Öltransport, heisst es am Markt. So dürfte die Angebotsverknappung im Zuge der Behinderung des Schiffsverkehrs auf der Strasse von Hormus die Preise weiter steigen lassen. Auch die möglichen Folgen für die Weltwirtschaft sowie die Inflation dürften die Finanzmarktteilnehmer weiter beschäftigen.
Die Nervosität an den Finanzmärkten ist am Dienstag markant weiter gestiegen. So legt der VSMI aktuell um 17 Prozent auf 20 Punkte zu. Der Volatilitätsindex quantifiziert die erwarteten Schwankungen am Schweizer Aktienmarkt.
Die grössten Abgaben verbuchen unter den Blue Chips Zürich (-5,3 Prozent auf 544,80). Der Versicherer hat ein verbindliches Angebot für Beazley vorgelegt und führt zur Finanzierung der Milliardenübernahme eine Kapitalerhöhung durch. Rund 7 Millionen Aktien wurden zu 550 Franken bei Investoren platziert.
Auch die Finanzwerte UBS, Julius Bär und Partners Group sowie die weiteren Versicherer Swiss Life und Swiss Re geben mit mehr als 2 Prozent überdurchschnittlich nach.
Einziger Gewinner im SMI sind die Aktien von Kühne+Nagel (+1,9 Prozent). Dem Logistiker gelang laut Analysten eine positive Überraschung beim operativen Gewinn.
Neben Kühne+Nagel legte bei den Bluechips auch der Vakuumventil-Hersteller VAT (-2,7 Prozent) Zahlen für 2025 vor. Das Unternehmen hatte die Erwartungen verfehlt und auch die deutlich höhere Dividende kann die Stimmung nicht drehen. Zudem sprechen Markteilnehmer von Gewinnmitnahmen nach der zuletzt starken Kursentwicklung.
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09:11
Die Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran treibt die Gaspreise weiter an. Der europäische Future verteuert sich um gut 20 Prozent auf 52,00 Euro je Megawattstunde. Zum Wochenauftakt hatte der Preis um rund ein Drittel zugelegt. «Dieser Anstieg, ausgelöst durch knappe Lager und den LNG-Stopp Katars, weckt böse Erinnerungen an die Preissteigerungen des Jahres 2022», sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Die nach Katars Lieferstopp noch verfügbare Menge an LNG werde knapper und damit steige der Preis. «Niemand will eine zweite Welle an Inflation, nachdem die Auswirkungen der ersten noch nicht ganz überwunden waren.»
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09:09
Der Swiss Market Index (SMI) startet mit Kursverlusten von 1,5 Prozent tiefer. Zurich Insurance verlieren 4,4 Prozent, Swiss Life 2,5 Prozent und UBS 2,4 Prozent. 19 von 20 Titel im SMI geben nach. Kühne+Nagel starten 3,1 Prozent höher trotz zurückhaltendem Ausblick. Bei den Mid Caps grenzen VAT die vorbörslichen Kursverluste ein und notieren 3,3 Prozent tiefer.
Auch am zweiten Handelstag nach dem Beginn der US-israelischen Operation gegen das iranische Regime bleibt die Anspannung an den Finanzmärkten gross. Die asiatischen Börsen gaben deutlich nach. Neben der wachsenden geopolitischen Instabilität im Nahen Osten bereitet vor allem das Thema Öl den Investoren Sorgen.
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08:05
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär vorbörslich 1,01 Prozent tiefer und baut damit die Kursverluste seit 06.20 Uhr aus. Mit Amrize und Sika stehen zwei SMI-Titel leicht im Plus, alle anderen Titel geben nach. Den grössten Kursverlust verzeichnet Zurich Insurance mit 3,2 Prozent nach der erfolgreich abgeschlossenen Kapitalerhöhung. Kühne+Nagel geben nach Zahlen 2,1 Prozent nach. Grössere Abschläge über einem Prozent gibt es zudem bei Geberit, Holcim, Roche, Swiss Life und UBS.
Bei den Mid Caps legen Barry Callebaut und Emmi nach einer Ratingerhöhung zu. Bucher steht nach Zahlen 1,1 Prozent höher, während VAT auf der anderen Seite nach enttäuschenden Zahlen um 7,6 Prozent einknickt.
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07:22
Der Dax wird am Dienstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge erneut mit Verlusten in den Handel starten. Am Montag hatte der deutsche Leitindex 2,4 Prozent tiefer bei 24.672,40 Punkten geschlossen. Die Kursverluste nach der Eskalation im Nahen Osten hielten sich damit in Grenzen, während die wichtigsten Indizes an der Wall Street sich sogar stabilisierten. Experten verwiesen auf die Tatsache, dass Anleger mit einem Konflikt gerechnet hätten und von einer kurzen militärischen Auseinandersetzung ausgingen.
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07:11
Zurich Insurance will die neuen Aktien im Umfang von fünf Milliarden Dollar zu einem Preis von 550 Franken platzieren.
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06:23
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank vorbörslich 0,57 Prozent tiefer. Der hiesige Leizindex kann damit nicht von den einigermassen guten Vorgaben aus New York profitieren.
Es zeichnete sich in der Nacht auf Dienstag ab, dass der Iran-Krieg nicht innerhalb von ein paar Tagen gelöst sein dürfte. So hat die iranische Regierung angekündigt, kein Schiff oder Tanker mehr durch die Strasse von Hormus passieren zu lassen. Dies hat zu einer neuerlichen Verteuerung beim Erdöl und Erdgas geführt und asiatische Anleger haben deshalb verstärkt Gewinne mitgenommen. Die US-Futures stehen im dortigen Handel 0,6 Prozent tiefer.
Ferner geht die Bilanzsaison am hiesigen Markt weiter. So legen Arbonia, Forbo, Hiag, IVF Hartmann, Kühne+Nagel, On Holding, SIG,VAT, VP Bank am Dienstag die Zahlen vor.
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06:15
Die Furcht vor steigenden Energiepreisen nach US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf den Iran hat die asiatischen Börsen am Dienstag auf Talfahrt geschickt. Der breite MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans fiel um 1,5 Prozent und setzte damit seine Verluste den zweiten Tag in Folge fort. Die japanische Börse tendierte schwächer: In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 2 Prozent auf 56'910,69 Punkte nach, und der breiter gefasste Topix notierte 2 Prozent niedriger bei 3819,91 Zählern. Koreanische Aktien brachen um bis zu 4,1 Prozent ein. «Die wirtschaftspolitische Unsicherheit war bereits erhöht, und jetzt dürfte mit dem Iran-Konflikt auch das geopolitische Risiko steigen», sagte Rupal Agarwal, Asien-Quantstrategin bei Bernstein in Singapur. Das letzte Mal, als beide Faktoren gleichzeitig anstiegen, sei 2022 während des Russland-Ukraine-Konflikts gewesen, was für die asiatischen Märkte nicht gut ausgegangen sei, erklärte sie.
US-Präsident Donald Trump versuchte am Montag, einen breit angelegten, zeitlich unbegrenzten Krieg gegen den Iran zu rechtfertigen, und sagte, die Kampagne liege vor den Erwartungen. Ein Vertreter der iranischen Revolutionsgarden erklärte am Montag, die Strasse von Hormus sei für den Schiffsverkehr gesperrt und das Land werde auf jedes Schiff feuern, das versuche zu passieren. Diese Drohung trieb die Kosten für die Anmietung eines Supertankers für Öltransporte vom Nahen Osten nach China auf ein Rekordhoch von mehr als 400'000 Dollar pro Tag, wie LSEG-Daten zeigten. Die Börse Shanghai blieb fast unverändert bei 4179,46 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,1 Prozent auf 4722,54 Punkte.
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06:12
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 157,23 Yen und legte leicht auf 6,8825 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,7799 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1693 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 0,9119 Franken an. Der Dollar-Index hielt sich nahe einem Sechswochenhoch bei 98,499 Punkten, da die US-Währung als sicherer Hafen wieder an Attraktivität gewann.
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06:07
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 2,1 Prozent auf 79,37 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,6 Prozent fester bei 72,34 Dollar. Die Erdgaspreise in Europa und die asiatischen Flüssigerdgas-Preise waren am Montag um rund 40 Prozent in die Höhe geschnellt. Gold legte 0,6 Prozent auf 5358,44 Dollar zu. Bitcoin rutschte 1,5 Prozent auf 68'399,26 Dollar ab.
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00:05
Der Dow Jones Industrial schloss 0,15 Prozent tiefer auf 48'904,78 Punkten. Mitte Februar war der wohl bekannteste Index der Wall Street erstmals über 50'500 Punkte geklettert.
Der marktbreite S&P 500 zeigte sich zum Wochenstart mit plus 0,04 Prozent auf 6881,62 Zähler nahezu unverändert. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,13 Prozent auf 24'992,60 Punkte nach oben.
Am Wochenende hatten die USA und Israel den Iran angegriffen und unter anderem das iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet. Aktuell werden weiter Ziele angegriffen, die Teheran mit Gegenschlägen auf Israel und andere Länder beantwortet.
Der Ölpreis schoss in die Höhe. Zeitweise erreichte Brent-Öl den höchsten Stand seit Juli 2024 und US-Öl stieg mit etwas über 75 US-Dollar auf den höchsten Stand seit Juni 2025. Im Sommer vor einem Jahr hatte das US-Militär Anlagen des Iran angegriffen. Laut Morgan Stanley müsste der WTI-Ölpreis allerdings auf 100 Dollar je Barrel steigen, um den bullischen Ausblick für US-Aktien in den nächsten sechs bis zwölf Monaten negativ zu beeinflussen.
Mit Blick auf den viel beachteten ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie im Februar ging dieser zwar im Vergleich zum Vormonat zurück, aber weitaus moderater als erwartet. Er liegt zudem weiter klar über der Schwelle, die auf Wachstum hindeutet. Zugleich war jedoch auch die Preisentwicklung stark, was wiederum Inflationssorgen Vorschub leistet und die Hoffnung auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank dämpft.
Aktien aus der Tourismusbranche, etwa von Hotelketten oder Fluggesellschaften, gaben nach. Wynn Resorts oder Hilton verloren jeweils etwas mehr als 4 Prozent. Fluggesellschaften wie United Airlines oder American Airlines büssten 2,9 und 4,2 Prozent ein.
Unter den Öl- und Rüstungspapieren, die gefragt waren, legten ConocoPhillips um 4,2 Prozent zu. ExxonMobil und Chevron stiegen um jeweils etwas mehr als 1 Prozent. Die Rüstungsaktien RTX gewannen 4,7 Prozent und die von Lockheed Martin 2,8 Prozent. Lockheed beliefert die US-Armee mit dem Thaad-Raketenabwehrsystem.
Unter den sogenannten Glorreichen Sieben gab es mehr Gewinner als Verlierer: Amazon und Alphabet gaben nach. Apple, Tesla, Meta, Microsoft und Nvidia legten zu. Unter ihnen ragte der KI-Chiphersteller mit einem Plus von 2,9 Prozent am deutlichsten heraus. Damit war die Aktie auch Spitzenwert in Dow Jones.
AES sackten um fast 18 Prozent ab. Global Infrastructure Partners von BlackRock und die schwedische Beteiligungsgesellschaft EQT einigten sich darauf, den US-Energiekonzern für 15 Dollar je Aktie in bar oder rund 10,7 Milliarden Dollar zu übernehmen. Das entspricht einem Abschlag von etwas mehr als 13 Prozent auf den Schlusskurs am Freitag.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)
