11:40
Am Schweizer Aktienmarkt hat sich die Stimmung im Verlauf des Vormittags damit aufgehellt - trotz einem weiter ansteigenden Ölpreis. Die positive Stimmung an den US-Börsen vom Vorabend überdecke das, meinen Marktteilnehmer. Die am Abend anstehenden Zahlen der Google-Mutter Alphabet und von Tesla werden nun zum nächsten Gradmesser.
Die Lage im Nahen Osten hat sich derweil in den vergangenen Stunden wieder verschlechtert. «Nach der Strasse von Hormus könnten nun auch andere Seewege in der Region zu einer Gefahr für Schiffe und ihre Besatzung werden», meinte ein Händler. Zwei Öltanker aus Saudi-Arabien hätten auf ihrer Route durch das Rote Meer bereits umkehren müssen. In der Folge stieg der Ölpreis auf über 94 US-Dollar für ein Fass der Sorte Brent.
Daneben ist das Zoll-Thema definitiv zurück. US-Präsident Donald Trump kündigte in der Nacht Zölle in der Höhe von 100 Prozent auf die Einfuhr von Generika in die USA ab August 2028 an. Die Massnahme zielt seiner Aussage nach darauf ab, die Produktion von Arzneimitteln wieder in die USA zu verlagern. In den nächsten Tagen wird mit weiteren Zollankündigungen gerechnet, die erneut auch die Schweiz treffen könnten.
Zahlen gibt es aktuell bei den Blue Chips von Lonza (-4,9 Prozent). Der Pharmazulieferer hat zwar die Gewinnerwartungen der Analysten übertroffen, die Umsatzentwicklung sorgt allerdings für leicht enttäuschte Gesichter. Die Erhöhung der diesjährigen Margenvorgaben scheinen nicht darüber hinwegtrösten zu können. Am breiten Markt haben Bachem und Siegfried in der Folge ebenfalls einen schweren Stand, wie Kurseinbussen von gut 3 Prozent zeigen.
Abgesehen davon fallen bei den Blue Chips nur noch Logitech (-1,7 Prozent), Kühne+Nagel (-1,1 Prozent) und Alcon (-1,0 Prozent) mit Verlusten von 1 Prozent oder mehr auf.
Die grössten Gewinner im SMI sind die schwergewichtigen Nestlé. Der Grund für die Avancen ist eine neue Kaufempfehlung der Jefferies-Experten, die gleichzeitig das Kursziel auf 99 Franken hochgeschraubt haben. Mutiger sind derzeit bei den von AWP erfassten Analysten nur jene von Berenberg, die bei exakt 100 Franken liegen. «Die 100 Franken sind offenbar wieder denkbar», meinte ein Marktteilnehmer.
Dahinter sind die Versicherer Swiss Re, Zurich und Swiss Life die grössten Gewinner, mit Avancen zwischen 1,3 und 1,4 Prozent. Gesucht sind ausserdem UBS und Sika mit Avancen von gut 1 Prozent.
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11:20
Anleger greifen angesichts sprudelnder Gewinne bei Aktien von Equinor zu. Die Papiere des norwegischen Energiekonzerns klettern um 2,2 Prozent und sind seit Jahresbeginn um 54 Prozent gestiegen. Der kriegsbedingte Anstieg der Öl- und Gaspreise füllte den Norwegern die Kassen. Der bereinigte Gewinn vor Steuern legte im Zeitraum April bis Juni auf rund 11,5 Milliarden US-Dollar zu, nach 6,5 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.
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11:10
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11:00
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10:55
In der Folge steigen die Aktien des Schweizer Personalvermittlers Adecco um 5 Prozent.
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10:45
Die Aktien von EFG International fallen nach den Halbjahreszahlen 3 Prozent. Das Zinsergebnis und die Kostenentwicklung seien hinter den Erwartungen zurückgeblieben, erklärte ZKB-Analyst Daniel Regli.
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10:30
Die Aktien von Cicor befinden sich am Mittwoch im Anschluss an die Halbjahreszahlen im Höhenflug. Sie steigen um 10 Prozent auf 131 Franken. Vom Jahreshoch bei gut 170 Franken vom Februar und auch vom Zwischenhoch von Ende Mai bei 158 Franken befinden sich die Aktien aber noch immer ein gutes Stück entfernt. Der Gesamtmarkt (SPI) steht aktuell 0,2 Prozent tiefer.
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10:15
Der weltgrösste Flugzeugbauer Airbus nimmt sich dank der starken Nachfrage nach Passagierjets bis 2029 deutlich mehr Gewinn vor. Zudem peilt das Management um Konzernchef Guillaume Faury einen milliardenschweren Aktienrückkauf an und denkt ernsthaft über eine extralange Version des Grossraumjets A350 nach. An der Börse kamen die Neuigkeiten vom Dienstagabend hervorragend an. Die Airbus-Aktie gewinnt fast sieben Prozent auf 207,85 Euro. Damit überschritt sie wieder die Marke von 200 Euro und war zugleich Spitzenreiter im Dax.
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10:00
Die spanische Grossbank Santander hat im zweiten Quartal dank höherer Zinsen und anderer Erträge Kurs auf mehr Gewinn im Gesamtjahr gehalten. Für die Santander-Aktie ging es an der Börse jedoch abwärts. Das Papier verlor kurz nach Handelsbeginn rund ein halbes Prozent auf 11,85 Euro und lag damit im Mittelfeld des Eurozonen-Index Eurostoxx 50. Branchenexpertin Miruna Chirea vom Analysehaus Jefferies sah in den Geschäftszahlen keinen Grund für Begeisterungsstürme. Zwar hätten sich die Zinseinnahmen gut entwickelt, doch die Abschreibungen und die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle seien höher ausgefallen als gedacht. Im bisherigen Jahresverlauf hat die Santander-Aktie allerdings rund 18 Prozent gewonnen.
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09:45
Die asiatischen Börsen haben zur Wochenmitte keine gemeinsame Richtung gefunden. Der Nikkei-Index in Tokio gab anfängliche Gewinne wieder ab und lag 0,2 Prozent tiefer bei 66'115 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index lag 0,5 Prozent im Plus. An den Börsen in China trat die Börse Shanghai auf der Stelle. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen lag 0,5 Prozent im Minus.
In Japan ging es vor allem für Aktien von Technologiezulieferern und Chipherstellern nach oben. An der Wall Street hatten sich Halbleiteraktien am Dienstag erholt präsentiert. «Die Aktienmärkte ignorierten die geopolitischen Risiken und konzentrierten sich stattdessen auf die Renditen im Technologiesektor», schrieben die Analysten von Westpac.
Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf die Quartalszahlen von Alphabet und Tesla. Investoren warteten auf die Ergebnisse der Tech-Riesen, um zu sehen, wie diese mit steigenden Kosten umgehen, sagte Maki Sawada, Strategin bei Nomura Securities. «Sollten sich diese Gewinnentwicklungen als günstig erweisen, könnten sie die Bedenken zerstreuen und als Katalysator für steigende Aktienkurse wirken», sagte Sawada.
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09:10
Der SMI eröffnet den Handel 0,18 Prozent tiefer. Vor allem Kühne+Nagel, Logitech (je -2 Prozent) und Lonza (-3 Prozent) fallen bei den Anlegern durch.
Der Krieg im Nahen Osten bleibt derweil ein Belastungsfaktor, doch die Investoren scheinen das aktuell auszublenden. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht auf Mittwoch erneut militärische Ziele im Iran angegriffen. Damit sollten die Möglichkeiten des Landes geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus anzugreifen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando mit. Es ist die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen. Der Ölpreis stieg in der Folge weiter und notiert aktuell bei rund 92 US-Dollar pro Fass.
Daneben ist das Zoll-Thema definitiv zurück. US-Präsident Donald Trump kündigte in der Nacht Zölle in der Höhe von 100 Prozent auf die Einfuhr von Generika in die USA ab August 2028 an. Die Massnahme zielt seiner Aussage nach darauf ab, die Produktion von Arzneimitteln wieder in die USA zu verlagern. In den nächsten Tagen wird mit weiteren Zollankündigungen gerechnet, die erneut auch die Schweiz treffen könnten.
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08:45
Sorgen vor weiteren Versorgungsunterbrechungen treiben die Ölpreise nach oben. Ein Fass der Nordseesorte Brent-Rohöl verteuert sich um rund zwei Prozent auf 92,85 Dollar. Der Preis für US-Rohöl WTI klettert um 1,9 Prozent auf 85,95 Dollar je Fass. Die Ölpreise nähern sich damit ihrem höchsten Stand seit sechs Wochen. US-Streitkräfte hatten in der elften Nacht in Folge iranische Militärziele angegriffen, während Öltanker im Roten Meer nach Warnungen vor Angriffen der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz umkehrten.
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08:10
Der SMI wird bei Julius Bär 0,19 Prozent höhergestellt. Nestlé verzeichnet mit 0,9 Prozent die grössten Avancen. Lonza fallen 1,9 Prozent nach Geschäftszahlen. 17 von 20 SMI-Aktien steigen vorbörslich.
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07:42
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut militärische Ziele im Iran angegriffen. Damit sollten die Möglichkeiten des Landes geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus anzugreifen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Es ist die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen. Nach gut einer Stunde gab Centcom dann bekannt, dass die Angriffswelle beendet sei. Zu den Zielen zählten demnach unter anderem militärische Einsatzzentralen, Drohnenlager und Flugzeughangars.
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07:14
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank 0,08 Prozent höher respektive nahezu unverändert.
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06:06
Positive Vorgaben der Wall Street haben den asiatischen Börsen am Mittwoch Auftrieb gegeben. Anleger schüttelten Sorgen über steigende Ölpreise wegen der Spannungen im Nahen Osten ab und konzentrierten sich auf die Erholung im Technologiesektor. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans legte um 1,2 Prozent zu. In Südkorea sprang der Kospi um mehr als sechs Prozent nach oben, während der japanische Nikkei-Index 1,9 Prozent gewann. «Die Aktienmärkte ignorierten die geopolitischen Risiken und konzentrierten sich stattdessen auf die Renditen im Technologiesektor», schrieben die Analysten von Westpac. Nach den hohen Verlusten der vergangenen Tage hätten sich die Halbleiteraktien erholt. Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf die Quartalszahlen von Alphabet und Tesla.
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05:55
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05:52
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,0 Prozent auf 91,89 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,8 Prozent fester bei 85,01 Dollar. Der Goldpreis stieg um 0,5 Prozent auf 4097,67 Dollar je Feinunze. Die Kryptowährung Bitcoin legte um 0,3 Prozent auf 66.611,73 Dollar zu.
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00:05
Kräftig angetrieben von Aktien aus der Halbleiterbranche haben die US-Börsen am Dienstag zugelegt. Vor allem die Nasdaq-Indizes stiegen. Ausschlag gab ein Medienbericht, dem zufolge der taiwanesische Chip-Riese TSMC die Preise erhöhen will. Zudem gebe es nach den jüngsten Verlusten wieder verstärkt Käufer, die darauf setzten, dass der KI-Boom noch eine Weile laufen werde, hiess es.
Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100, in dem Chipwerte schwer gewichtet sind, ging mit einem Aufschlag von 1,93 Prozent auf 29'155,18 Zähler aus dem Tag. Der stärker mit Standardwerten bestückte Wall-Street-Index Dow Jones Industrial kletterte um 0,74 Prozent auf 52'224,64 Zähler nach oben. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,89 Prozent auf 7.509,20 Punkte.
Wie beeindruckend Chipaktien wieder stiegen, zeigte der Philadelphia-Semiconductor-Index (SOX). Er setzte nach den jüngst kräftigen Verlusten wieder zur Erholung an und stieg um 5,2 Prozent.
Chip-Aktien wie Marvell , Arm und Intel stiegen um bis zu 8,6 Prozent. Im prozentual zweistelligen Bereich erholten sich Micron, Sandisk, Western Digital und Nebius, die an der Spitze im Nasdaq 100 um knapp 19 Prozent zulegten.
Der japanischen Finanzzeitung «Nikkei» zufolge hat TSMC mit Kunden darüber verhandelt, die Preise für Halbleiter im kommenden Jahr um bis zu zehn Prozent zu erhöhen. Grund hierfür sollen steigende Kosten für Fertigungsmaterialien sein. Die anstelle von Aktien an der Nasdaq-Börse gelisteten American Depositary Receipts (ADR) des taiwanesischen Chipgiganten legten an der NYSE um 5,6 Prozent zu.
Quartalsbilanzen bewegten ebenfalls kräftig. So brach die Aktie von Danaher um 11 Prozent ein, nachdem die Diagnostiksparte des Biotech-Unternehmens im zweiten Quartal gewinnseitig deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben war.
Für den Anteilschein des Rüstungsriesen Northrop Grumman ging es trotz angehobener Jahresziele um 2,2 Prozent abwärts und Halliburton büssten 5,5 Prozent ein. Analysten verwiesen darauf, dass beide beim operativen Gewinn die Markterwartung verfehlt hätten.
Das Zahlenwerk von General Motors kam bei Anlegern gut an: Die Aktie des Autobauers stieg um 4,9 Prozent, nachdem der Zielkorridor für den erwarteten Jahresgewinn angehoben worden war. Noch überzeugender war die Quartalsbilanz des Mischkonzerns 3M, dessen Papier an der Dow-Spitze um 7,3 Prozent hochsprang.
Unter Abstufungen durch die Investmentbank Morgan Stanley litten die Aktien der Software-Entwickler Intuit, Workday und Salesforce, wobei letztgenannte mit minus 2,2 Prozent zu den schlechtesten Werte im Dow zählte.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)


