11:00

Die Anhebung der Jahresziele nach überraschend starken Zahlen und ein Ausbau der Kapazitäten lassen Anleger beim Chip-Ausrüster ASML zugreifen. Die Titel legen ‌in ⁠Amsterdam in der Spitze um 7,9 Prozent zu, bevor sie ihre Gewinne ⁠auf 4,5 Prozent eingrenzen. Der niederländische Konzern rechnet für 2026 nun mit einem Umsatz zwischen ‌43 und 45 Milliarden Euro und damit im ‌Schnitt um 16 Prozent mehr als gegenüber ​der früheren Prognosespanne von 36 bis 40 Milliarden Euro. «Durchweg hervorragende Ergebnisse – ich frage mich, woher sie so viel neue Kapazität genommen haben», sagte Michael Roeg, Analyst bei Degroof Petercam.

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10:40

Der Swiss Market Index (SMI) notiert unverändert und holt damit die Kursabschläge aus der Eröffnung auf. Richemont legen unter Tageshoch 5,6 Prozent zu, gefolgt von Partners Group (+1,4 Prozent) und Alcon (+0,1 Prozent). Nestlé geben auf der anderen Seite 1,0 Prozent nach. 

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10:22

Ermutigende Inflationsdaten aus den USA haben ‌an ⁠den asiatischen Aktienmärkten positive Impulse gesetzt. In Tokio stieg der Nikkei um 1,5 Prozent auf 68'751 Punkte. Nach überraschend starken Zahlen und einer ​angehobenen Prognose ​des niederländischen Chipausrüsters ASML griffen Anleger auch bei ⁠Konkurrent Tokyo Electron zu, dessen Titel um rund ​vier Prozent anzogen. Der ⁠Hersteller von Chip-Testgeräten, Advantest, verteuerte sich mehr als fünf Prozent. In Südkorea sprang der Leitindex ‌Kospi um gut sechs Prozent nach oben. Angeführt wurden die Gewinne vom KI-Speicherchip-Hersteller SK Hynix mit einem Anstieg von mehr als acht Prozent und einem ‌Kursplus von gut sechs Prozent bei Samsung Electronics. 

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09:45

Kurz nach Handelsbeginn schnellte der ASML-Aktienkurs in Amsterdam bis auf 1678 Euro nach oben. Zuletzt waren die Aktien mit einem Plus von noch 5,7 Prozent auf 1644,40 Spitzenreiter im Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50. Das Rekordhoch von 1741 Euro von Ende Juni ist jedoch noch ein Stück entfernt.

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09:35

Der Leitindex SMI notiert um 09.30 Uhr 0,22 Prozent im Minus bei 14'209,99 Punkten. Der Mid-Cap-Index SMIM der mittelgrossen Werte verliert 0,41 Prozent auf 3102,52 Punkte und der SPI 0,25 Prozent auf 19'986,30 Zähler. 17 der 20 SMI-Titel notieren im Minus, wobei sich die Abgaben mit -0,2 Prozent (Amrize) bis -1,3 Prozent (Nestlé) einigermassen in Grenzen halten.

Die grosse Ausnahme sind Richemont, die um 5,4 hochschnellen. Der Schmuck- und Uhrenkonzern blieb im ersten Quartal auf Wachstumskurs und übertraf die Erwartungen der Analysten deutlich. Im Windschatten ziehen am breiten Markt auch Swatch I um 2,4 Prozent an.Im SMI sind ausserdem noch Alcon und Kühne+Nagel minimal im Plus.

Am breiten Markt fallen DocMorris (+8,3 Prozent) nach Zahlen und Oerlikon (+6,6 Prozent) nach einem Analystenkommentar positiv auf. Leicht aufwärts geht es ausserdem mit Technologietiteln wie VAT, Comet, Sensirion oder Inficon nach guten Zahlen des holländischen Halbleiterspezialisten ASML.

Derweil geht der Krieg im Nahen Osten weiter und belastet die Stimmung. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht. Die Attacken würden weitergehen, «bis ich sage, dass es genug ist», sagte er in einem TV-Interview. Der Iran reagierte mit Gegenschlägen auf Kuwait und Bahrain. Beim zuletzt stark gestiegenen Ölpreis ging es in der Folge erneut leicht aufwärts.

Im Tagesverlauf gibt es Ergebnisse von US-Finanzinstituten sowie einige zweitrangige Konjunkturdaten, etwa Angaben zu den Produzentenpreisen. Am Abend wird ausserdem der Konjunkturbericht der US-Notenbank veröffentlicht. «Insgesamt findet der Handel weiter im Spannungsfeld zwischen geopolitischer Gemengelage und Berichtssaison statt», meint ein Händler.

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09:17

Der Swiss Market Index (SMI) eröffnet 0,2 Prozent tiefer. Richemont gewinnen 5,3 Prozent hinzu und können damit die vorbörslichen Gewinne nicht halten..Nestlé verlieren 1,2 Prozent, Geberit 1,1 Prozent und Swisscom 1,0 Prozent. 19 SMI-TItel stehen insgesamt tiefer. 

Am breiten Markt fallen DocMorris (+8,2 Prozent) nach Zahlen und Oerlikon (+8,5 Prozent) nach einem Analystenkommentar positiv auf.

Aufwärts geht es ausserdem mit Technologietiteln wie VAT (+1,8 Prozent) oder Comet (+2,3 Prozent) nach guten Zahlen des holländischen Halbleiterspezialisten ASML.

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08:54

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

Avolta: UBS erhöht das Kursziel auf 52 von 48 Fr. und bestätigt Rating Neutral. 

Burkhalter: Berenberg nimmt die Abdeckung mit Halten und einem Kursziel von 145 Fr. auf.

Ems: Vontobel erhöht das Kursziel für Ems-Chemie auf 750 von 680 Franken und belässt die Einstufung auf Hold.

Lem: UBS bleibt bei Rating Neutral und erhöht das Kursziel auf 405 von 400 Fr. 

SIG: Citigroup bestätigt Rating Kaufen mit einem Kursziel von 15,20 nach 14,70 Fr. 

Swiss Re: JPMorgan erhöht das Kursziel für Swiss Re auf 140 von 135 Franken und belässt die Einstufung auf Neutral.

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08:24

Der Dax steuert am Mittwoch auf moderate Verluste zu. Eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax ein Minus von 0,3 Prozent auf 25.066 Punkte. Sein Eurozonen-Pendant EuroStoxx 50 wird indes 0,2 Prozent fester erwartet.

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08:05

Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär 0,34 Prozent höher dank der positiven Zahlen von Richemont. Der Titel des Luxusgüterherstellers springt um 8,2 Prozent an. Alle anderen 19 SMI-Aktien stehen 0,1 bis 0,25 Prozent tiefer. 

Bei den Mid Caps im SMIM legen Swatch nach Richemont-Zahlen 3,3 Prozent zu, Oerlikon nach einer UBS-Hochstufung 4,2 Prozent sowie DocMorris nach Quartalszahlen 2,8 Prozent. AMS stehen leicht höher mit einem Plus von 0,6 Prozent. Alle anderen Mid Caps werden leicht tiefer indiziert ohne grosse Kursausschläge. 

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07:56

Der US-Dollar hat über Nacht die am Vortag erlittenen Verluste nicht aufholen können. Entsprechend verharrt er am Mittwochmorgen in etwa auf dem Niveau des Vorabends. Konkret notiert der Dollar/Franken-Kurs am Mittwochmorgen praktisch unverändert bei 0,8092, nachdem er am Dienstagvormittag noch klar über der Marke von 0,81 gestanden hatte. Der Euro/Dollar-Kurs ist sogar noch etwas weiter gestiegen auf 1,1438 von 1,1424. Das Duo Euro/Franken steht leicht höher bei 0,9255 nach 0,9243.

Der Grund für den Schwächeanfall des Dollars sind die US-Inflationszahlen vom Vortag, die tiefer ausgefallen sind als erwartet. Dies habe die Zinserwartungen verändert, heisst es bei der Commerzbank. «Hatte der Markt vor den Zahlen noch mit rund 1,7 Zinsanhebungen bis Jahresende gerechnet, waren es am Ende des Tages nur noch 1,2. Ein halber Zinsschritt wurde also ausgepreist», heisst es in einem Kommentar des Instituts. Tiefere Zinsen schwächen naturgemäss eine Währung.

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07:48

Der Dax wird am Mittwoch der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten in den Handel ‌starten. ⁠Am Dienstag hatte der deutsche Leitindex leicht im Plus bei ⁠25.147,03 Punkten geschlossen. Der überraschend deutliche Rückgang der US-Inflation hellte die Stimmung an ‌den Börsen auf. Angesichts der rasant ‌steigenden Ölpreise im Zuge der Eskalation ​des Konflikts zwischen den USA und dem Iran hatte der Dax zuvor um bis zu ein Prozent nachgegeben. Zur Wochenmitte blicken Börsianer auf den US-Index für die Erzeugerpreise (PPI) im Juni.

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07:13

Die US-Futures auf den Nasdaq legen im asiatischen Börsenhandel weiter zu und gewinnen 0,7 Prozent hinzu.

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06:22

Der Swiss Market Index (SMI) wird von der IG Bank vorbörslich 0,3 Prozent tiefer indiziert. Aufgrund der unsicheren Lage um die Strasse von Hormus dürften sich die Anleger an der Seitenlinie zurückhalten.

Nachdem EMS Chemie vergangene Woche die Berichtssaison positiv einläutete, stehen am Mittwoch die Quartalszahlen von Richemont, ein Trading-Update von DocMorris sowie nach Börsenschluss die Zahlen der Partners Group zu den verwalteten Vermögen (AUM) an. 

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06:17

Ein überraschender Rückgang der US-Inflation hat den Börsen in Asien am Mittwoch Auftrieb gegeben. Die Daten schürten die Hoffnung der ‌Anleger ⁠auf ein baldiges Ende der Zinserhöhungen in den USA. Ein Kurssturz von 25 ⁠Prozent bei der Aktie von IBM nach einer enttäuschenden Umsatzprognose dämpfte jedoch die Stimmung im ‌Technologiesektor. Der Vorfall zeigte, wie nervös die Anleger nach ‌der jüngsten Rally bei KI-Aktien geworden ​sind. Der südkoreanische Kospi-Index, in dem viele Chip-Hersteller notiert sind, sprang um sechs Prozent in die Höhe. Der japanische Nikkei-Index legte um 0,4 Prozent zu. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans stieg um 1,7 Prozent. Die US-Verbraucherpreise waren ‌im Juni um 0,4 Prozent gefallen, der erste Rückgang seit der Corona-Pandemie.

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06:13

Am asiatischen Devisenmarkt verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 162,05 Yen. Zum chinesischen Yuan legte ​er leicht auf 6,7668 zu. Zur Schweizer Währung rückte er ​auf 0,8084 Franken vor. Der Euro stieg um ​0,2 Prozent auf 1,1439 Dollar und gab zum Franken leicht auf 0,9247 nach.

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06:08

Die Ölpreiselegten weiter zu. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,4 Prozent auf 85,93 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 1,1 Prozent fester bei 80,23 Dollar. ​Die ​Preise wurden in dieser Woche ⁠durch eine Eskalation der Kämpfe im Nahen Osten ​um mehr als zwölf ⁠Prozent in die Höhe getrieben. Zudem hatte US-Präsident Donald Trump eine Seeblockade iranischer ‌Häfen wieder in Kraft gesetzt.

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00:05

Der Dow Jones Industrial ist am Dienstag vor allem aufgrund eines Kurseinbruchs von IBM kaum vom Fleck gekommen. Dagegen erholten sich die Technologiewerte an der Nasdaq von ihren klaren Vortagesverlusten. Positiv auf die Börsenstimmung wirkten die Verbraucherpreise, die weniger deutlich als erwartet gestiegen waren.

Der Dow schloss mit einem Plus von 0,02 Prozent bei 52'508,27 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,38 Prozent auf 7543,59 Zähler nach oben. Der Nasdaq 100 gewann 1,10 Prozent auf 29'586,29 Punkte.

Der Nahost-Konflikt samt weiter steigenden Ölpreisen bleibt im Anlegerfokus. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle auf den Iran gestartet. Ziel sei es, die Möglichkeiten des Irans weiter zu schwächen, Attacken auf die Handelsschifffahrt in der Strasse von Hormus auszuüben, teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) mit.

Enttäuschende Geschäftszahlen von IBM und zurückhaltende Aussagen des Chefs Arvind Krishna belasteten nicht nur massiv den Aktienkurs des IT-Urgesteins, sondern auch die gesamte Branche. Die IBM-Papiere brachen um mehr als 25 Prozent ein, was dem höchsten Tagesverlust aller Zeiten für die Aktien entsprach. Das Kursminus seit Jahresbeginn beträgt knapp 27 Prozent.

Verluste verbuchten zudem Salesforce (2,1 Prozent), Adobe (4,3 Prozent), Accenture (2,9 Prozent) und Microsoft (1,6 Prozent).

Der Bankensektor profitierte von überwiegend positiv aufgenommenen Zahlen. Überraschend hohe Einnahmen aus Zinsen und Wertpapierhandel brachten den grossen Geldhäusern der USA im zweiten Quartal unerwartet viel Gewinn. Das grösste Institut JPMorgan erzielte dank seiner Beteiligung am Kreditkartenanbieter Visa sogar den höchsten Quartalsgewinn der Geschichte. Auch bei Goldman Sachs, Wells Fargo und Bank of America ging es überraschend stark aufwärts.

Die JPMorgan-Aktie gewann 2,5 Prozent. Für das Papier von Goldman Sachs ging es an der Spitze des Dow sogar um 9,0 Prozent nach oben. Die Papiere von Bank of America gewannen 1,9 Prozent. Die Anteilscheine von Wells Fargo drehten dagegen ins Minus und verloren 2,7 Prozent. Auch die Kennziffern von Citigroup fielen deutlich stärker aus als von Experten gedacht. Allerdings sackte die Aktie im Zuge der folgenden Analystenkonferenz deutlich ab und notierte 5,3 Prozent im Minus. Experten zufolge hatte die Unternehmensführung Stellenstreichungen und zusätzliche Investitionen angekündigt. Dies könnte im Jahresverlauf die Kosten steigen lassen.

Der US-Fahrdienstvermittler und Lieferdienst Uber befindet sich mittlerweile in fortgeschrittenen Übernahmegesprächen mit dem deutschen Essenslieferanten Delivery Hero, wie das Unternehmen am Dienstagabend nach Börsenschluss mitteilte. Die Amerikaner wollten das Unternehmen dabei spürbar höher bewerten als es zuletzt an der Börse wert war, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Uber wolle noch diese Woche eine Einigung mit Delivery Hero erzielen. Die Uber-Aktien verloren 2,9 Prozent.

Die Aktien von Lucid verloren nach Bekanntwerden eines Berichts über die Prüfung strategischer Optionen durch den US-Elektroauto-Hersteller 16 Prozent. Zuvor waren die Titel mehrfach vom Handel ausgesetzt und hatten in der Spitze 55 Prozent eingebüsst. Einem Medienbericht zufolge arbeitet der Hersteller von Elektrofahrzeugen mit einem Berater für Unternehmensumstrukturierungen zusammen und prüft verschiedene Optionen - darunter die Anmeldung eines Insolvenzverfahrens nach Chapter 11 oder den Rückzug von der Börse. Das Unternehmen wies den Bericht allerdings zurück.

(cash/SWP/Bloomberg/Reuters)

Thomas Daniel Marti
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