17:35
Während die US-Börsen am Freitag geschlossen sind, gibt der Schweizer Aktienmarkt seine Vormittagsgewinne praktisch vollständig wieder ab.
Der Swiss Market Index (SMI) schliesst kaum verändert bei 13'774 Punkten (plus 0,06 Prozent). Gefragt waren Alcon und Givaudan (je plus 1,8 Prozent). Auch Lonza (plus 1,4 Prozent) sowie die Finanzwerte Swiss Re (plus 1,1 Prozent) und Swiss Life (plus 0,8 Prozent) wurden gekauft.
Unter Druck standen derweil Amrize (minus 3,1 Prozent) und Partners Group (minus 2,7 Prozent).
Am breiten Markt, der gemessen am Swiss Performance Index (SPI) den letzten Handelstag der Woche praktisch unverändert beendet, waren Polypeptide und Centiel stark (je plus 5,5 Prozent). Für DocMorris (minus 3,9 Prozent) und Idorsia (minus 2,9 Prozent) ging es hingegen talwärts.
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16:00
Der Reisedetailhändler Avolta ist an der Börse im Aufwind. Trotz des Kursrückgangs um 1 Prozent am Freitag steht die Aktie wieder auf dem Niveau, das sie vor dem Ausbruch des Kriegs im Iran hatte.
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15:50
Gründe für die tieferen Notierungen sind einerseits höhere Zinserwartungen, andererseits die Entspannung im Nahen Osten.
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15:10
Anleger ziehen bei PPHE nach einer geplatzten Übernahme der Hotelgruppe die Reissleine. Die Titel stürzen in London um bis zu 20 Prozent auf 1600 Pence ab und sind zeitweise der grösste Verlierer im Index der mittelgrossen Werte. Gleichzeitig steuern sie auf den grössten Tagesverlust seit März 2020 zu.
Wie die Firma mitteilte, kommt die knapp 921 Millionen Pfund schwere Übernahme durch die israelische Fattal Hotel Group nicht zustande. Der grösste PPHE-Aktionär, Euro Plaza Holdings, der 33 Prozent der Anteile hält, lehnt die Offerte ab. Zum Portfolio des Hotelbetreibers und Franchisegebers PPHE gehören unter anderem die Marken art'otel und Park Plaza.
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15:00
Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitagnachmittag abgebröckelt und leicht ins Minus gerutscht. Der Dax sank unter die runde Marke von 25.000 Punkten auf sein Tagestief und notierte zuletzt 0,2 Prozent im Minus bei 24.984 Punkten. Tags zuvor hatte der Leitindex erstmals seit Anfang Juni wieder über der Tausendermarke geschlossen. Damit deutet sich für den Dax ein Wochengewinn von rund anderthalb Prozent an. Der MDax der mittelgrossen deutschen Werte verlor am Freitag 0,2 Prozent auf 32.587 Zähler.
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14:30
Highlight Ev&En gewinnt 14 Prozent, Perrot Duval und Centiel je 7 Prozent. Die Jurassische Kantonalbank (BC Jura) büsst 5 Prozent ein.
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14:00
In dieser Handelswoche hat die Aktie von Straumann um 12,8 Prozent auf 105,50 Franken angezogen und damit die meisten anderen Titel des Schweizer Aktienmarktes sowie den Swiss Performance Index (SPI) selbst übertroffen. Dieser hat sich um 0,75 Prozent vorgearbeitet (Stand: Freitagvormittag).
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13:30
Am Freitag vor einer Woche wurde das fulminante IPO von SpaceX gefeiert. Mit dem heute ausfallenden Börsenhandel in den USA, kommt die erste Handelswoche des Raumfahrtskonzerns zu einem Ende. Die Bilanz:
Nachdem SpaceX die vergangenen beiden Tage allerdings teilweise zweistellige Kursverluste einfuhr, reduzierte sich der Börsenwert um 620 Milliarden Dollar. Damit ist die Bewertung von fast 3 Billionen Dollar auf 2,37 Billionen Dollar gefallen. Das Unternehmen war kurzzeitig weltweit auf Platz vier, noch vor Amazon und Microsoft. Nun steht SpaceX auf Platz sieben.
Der Auslöser für die Rückgänge war die Ankündigung von SpaceX, Anysphere für 60 Milliarden Dollar zu übernehmen. Morningstar betont, dass der Deal für weiteres Verwässerungspotenzial sorgt und die Aktie schon bisher als deutlich überbewertet galt.
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13:00
Am Freitag, dem 19. Juni, blieben die US-Börsen wegen des Juneteenth-Feiertags geschlossen. Juneteenth erinnert an das Ende der Sklaverei in den Vereinigten Staaten und wurde erst im Jahr 2021 als offizieller Bundesfeiertag anerkannt. Seitdem pausiert auch der Handel an der Wall Street an diesem Tag.
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12:30
Im Autosektor zeigten sich die Papiere von BMW und Mercedes-Benz mit bis zu 2,1 Prozent Plus erholt davon, dass zwei Tage lang eine Gewinnwarnung von BMW den Sektor belastet hatte. Ein Bericht im «Handelsblatt», wonach die EU Zölle auf chinesische Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge vorbereitet, wirkt laut dem UBS-Experten Patrick Hummel positiv. Die Titel von Volkswagen müssen wegen gesondert betrachtet werden, weil sie am Freitag mit einem Dividendenabschlag gehandelt werden.
Infineon nähert sich mit einem Anstieg von 1,1 Prozent wieder dem Anfang Juni erreichten Hoch seit dem Jahr 2000. Die Titel folgten damit der Stärke der New Yorker Nasdaq-Börse. Auch Aktien aus dem Chip-Ausrüsterbereich wie Aixtron legten weiter zu, obwohl eine Warnung der US-Regierung an den Anlagenbauer ASML ausgesprochen wurde, wonach eines seiner Lithografie-Systeme entgegen den US-Sanktionen in China im Einsatz sein könnte.
Positiv fielen im Chip-Ausrüsterbereich Suss Microtec auf, die um 10 Prozent auf ein erneutes Rekordhoch sprangen. Die Privatbank Berenberg suggeriert noch Potenzial mit einem Kursziel, das auf 125 Euro erhöht wurde. Der Markt habe die weiter anziehende Dynamik des Anlagenbauers in der Chipbranche noch nicht gänzlich honoriert, schrieb die Expertin Amelie Dueckelmann-Dublany.
Die Aktien von Lanxess erholten sich um 8 Prozent auf das höchste Niveau seit rund vier Wochen. Auch andere Chemiewerte wie Evonik , Wacker Chemie oder auch BASF stiegen wieder. Seit Mitte März hatte die Branche von einer Sonderkonjunktur durch den Iran-Krieg profitiert. Zuletzt geriet die Erholung aber durch die Entspannung ins Wanken
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12:00
Der Leitindex SMI weist gegen Mittag noch ein knappes Plus von 0,04 Prozent auf 13'770,70 Punkte aus. Dabei halten sich Gewinner und Verlierer in etwa die Waage. Derweil gibt der SMIM der mittelgrossen Werte um 0,38 Prozent auf 3090,39 Punkte nach, während der breite SPI bei auf 19'460,58 Zähler (-0,01 Prozent) auf der Stelle tritt.
«Der heutige Handelstag dürfte vom dreifachen Verfallstermin an den europäischen Terminbörsen geprägt sein, der sich durch ein höheres Handelsvolumen und eventuell eine höhere Volatilität bei Einzelwerten auszeichnen könnte», ergänzt ein Marktteilnehmer. Die Anleger in den USA haben den «Hexensabbat» bereits hinter sich und bleiben dem heutigen Handel feiertagsbedingt fern. Dadurch dürfte sich auch das Geschehen an den europäischen Finanzplätzen spätestens am Nachmittag dann wieder beruhigen.
An der Wall Street wiederum stehe die KI-Rally erneut auf dem Prüfstand, sagt ein Händler. Eine Woche nach dem viel beachteten SpaceX-Börsengang sei die anfängliche Euphorie zunächst einer nüchterneren Betrachtung gewichen. Erste Gewinnmitnahmen und kritischere Bewertungen der ambitionierten Wachstumsfantasien deuteten womöglich darauf hin, dass die Risikofreude nicht mehr grenzenlos ist.
Von den hiesigen Techwerten verlieren Logitech 0,2 Prozent. Comet und Inficon in den hinteren Reihen verteuern sich um 0,5 bzw. 0,2 Prozent und VAT fallen gar um 0,6 Prozent zurück. Mit Blick auf die Branche gebe es viele offene Fragen hinsichtlich der Investitionsausgaben, so ein Händler. Zudem seien die Bewertungen überzogen, und die Phase des «leichten Geldes» scheine vorerst vorüber zu sein.
Bei Amrize (-2,9 Prozent) und der UBS (-1,5 Prozent) lasten Analystenkommentare auf den Kursen. Zu Amrize äussern sich die Experten von Jefferies vorsichtig mit Blick auf die anstehenden Halbjahreszahlen. Die UBS wiederum leidet zusammen mit Julius Bär (-2,4 Prozent) unter einer Herunterstufung durch KBW.
In den hinteren Reihen geben derweil Idorsia (-6,2 Prozent) einen Teil von dem Vortages-Kurssprung (+26 Prozent) wieder ab. Am Markt war auf einen Blog-Beitrag verwiesen worden, in dem ein Hoffnungsträger des Biotech-Unternehmens Thema ist.
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11:30
Laut dem CME Fed Watch Tool sehen Händler die Wahrscheinlichkeit einer US-Zinserhöhung im Dezember bei 87 Prozent, verglichen mit 61 Prozent vor der Fed-Sitzung am Mittwoch. Gold verliert tendenziell an Attraktivität, wenn die Zinsen hoch sind, da das Edelmetall selbst keine Zinsen abwirft. Der höhere Dollar belastet zusätzlich, weil Rohstoffe dadurch für Investoren anderer Währungsräume teurer werden.
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Börsenwoche im Schnelldurchlauf: Der Schweizer Aktienmarkt konnte diese Woche nahtlos an die Rekorde vom vergangenen Freitag anknüpfen. Zeitweise stiess der breit gefasste Swiss Performance Index (SPI) auf über 19'550 Punkte vor. Die schlechte Nachricht jedoch...
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10:30
Die Rüstungswerte stehen zum Wochenschluss bei den Anlegern hoch im Kurs. Im Dax setze sich Rheinmetall mit einem Plus von 2,6 Prozent an die Spitze. Im MDax legen Renk und Hensoldt 3,4 beziehungsweise zwei Prozent zu.
Die abgesagten Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran in der Schweiz dürften die Aktien stützen, sagt ein Händler. Bei Rheinmetall könnte dem Börsianer zufolge auch ein Bericht, wonach der Rüstungskonzern eine eigene Produktion in Japan aufbauen will, den Kurs stützen.
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10:00
Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank Fed haben dem Dollar zum Wochenschluss erneut Rückenwind verliehen. Der Dollar-Index kletterte um bis zu 0,3 Prozent auf 101,13 Punkte und markierte damit ein frisches Ein-Jahres-Hoch. Auf Wochensicht hat er mehr als ein Prozent zugelegt. Der Euro fiel am Freitag in der Spitze um 0,3 Prozent auf 1,1416 Dollar, den tiefsten Stand seit Mitte März.
Eine restriktive Geldpolitik der Fed könnte einen Aufwärtstrend beim US-Dollar auslösen, sagte Lee Hardman, leitender Währungsanalyst bei MUFG. Laut Daten des Finanzdienstleisters LSEG preist der Markt eine Wahrscheinlichkeit von 68 Prozent für eine Zinserhöhung bis September ein. Die positiveren Aussichten für das US-Wirtschaftswachstum verstärkten die Erwartungen an eine straffere Geldpolitik - die letzten drei Arbeitsmarktberichte hatten deutlich höhere monatliche Beschäftigungszuwächse gezeigt als von Ökonomen prognostiziert.
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09:30
Der Leitindex SMI tritt im frühen Handel mehr oder weniger auf der Stelle. Nach einer halben Stunde steht er bei 13'775,39 Punkten (+0,07 Prozent). Dabei sind die Gewinner (14) in der Überzahl. Der SMIM bewegt sich mit -0,04 Prozent Prozent auf 3101,26 Punkte ebenfalls kaum, während der breite SPI 0,08 Prozent hinzugewinnt auf 19'478,68 Zähler.
Im weiteren Handelsverlauf kann es hier und da zu Ausschlägen kommen, da heute grosser Verfallstag ist - «Hexensabbat». Dann laufen an der Terminbörse Futures und Optionen auf Aktienindizes und Einzelaktien aus. Dabei kann es bei grossen Umsätzen zu heftigen Kursschwankungen kommen. Derweil bleibt die Wall Street wegen des Feiertages «Juneteenth» geschlossen.
Bei Amrize (-1,8 Prozent) und der UBS (-1,4 Prozent) sind es ebenfalls Analystenkommentare, die die Kurse bewegen, allerdings nach unten. Zu Amrize äussern sich die Experten von Jefferies unterdessen vorsichtig mit Blick auf die anstehenden Halbjahreszahlen. Die UBS wiederum leidet zusammen mit Julius Bär (-3,2 Prozent) unter einer Herunterstufung durch KBW.
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09:00
Der SMI startet 0,03 Prozent tiefer am Freitag.
Die UBS markiert das Schlusslicht mit 1,8 Prozent Verlust. Keefe, Bruyette & Woods hat zwar das Kursziel auf 38 Franken erhöht, gleichzeitig jedoch das Rating auf Underperform gesenkt. Erst am Vortag hatten die Papiere noch angesichts eines Rekordkursziels zu den grössten Gewinnern unter den Blue Chips gehört.
Nach wie vor treibt die Lage im Iran die Märkte vor sich her. So trat das Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran offiziell in Kraft, und der kommerzielle Schiffsverkehr kehrte allmählich in die Strasse von Hormus zurück. Das sorgt für eine Erholung der Risikostimmung.
Gleichzeitig dürften Berichte wie etwa, dass US-Vizepräsident JD Vance vorerst nicht zu Verhandlungen in die Schweiz reist, Fragen aufwerfen. Zudem gibt es Berichte, wonach der Iran zunächst Zeichen einer Umsetzung des Abkommens fordert. Dazu ist heute noch grosser Verfallstag - «Hexensabbat». Dann laufen an der Terminbörse Futures und Optionen auf Aktienindizes und Einzelaktien aus. Dabei kann es bei grossen Umsätzen zu heftigen Kursschwankungen kommen. Derweil bleibt die Wall Street wegen des Feiertages «Juneteenth» geschlossen.
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08:30
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
UBS: Keefe, Bruyette & Woods geht für Beobachter auf UNDERPERFORM (Market Perform) bis 38 (36) Fr.
Comet: Berenberg Bank ist für BUY bis 480 (375) Fr.
Holcim: BNP Paribas geht auf OUTPERFORM (Neutral) bis 92 (77) Fr.
Idorsia: Octavian ist für HOLD bis 5 (4.30) Fr.
Inficon: Berenberg Bank erhöht auf 200 (160) Fr. mit BUY.
Julius Bär: Keefe, Bruyette & Woods geht auf UNDERPERFORM (Market Perform) bis 70 (74) Fr.
Lindt&Sprüngli: Julius Bär setzt den dicken Rotstift an mit BUY bis 12'500 (14'500) Fr.
PolyPeptide: Aktie für die UBS ein Kauf bis 45 (40) Fr.
Siegfried: Stifel senkt auf 75 (87) Fr. mit HOLD.
Sika: J.P. Morgan geht auf NEUTRAL (Underweight) bis 165 (140) Fr.
VAT Group: Berenberg Bank erhöht auf 600 (480) Fr. mit HOLD.
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08:00
Julius Bär erwartet den SMI am Freitag 0,3 Prozent tiefer.
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07:30
Zum Wochenschluss macht sich etwas Unruhe breit. Die für diesen Freitag geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran wurden dem Schweizer Aussenministerium zufolge abgesagt.
US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Massud Peseschkian haben bereits ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das die im April verkündete Waffenruhe verlängert und unter anderem eine Öffnung der Strasse von Hormus vorsieht. Die Unterhändler beider Seiten wollen in den kommenden 60 Tagen an einem dauerhaften Waffenstillstand arbeiten.
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07:00
Die Aktien von Idorsia gewannen gestern über 20 Prozent dazu. Die Chancen stehen gut, dass der Aufwärtsdrang am Freitag weitergeht.
Mehr dazu hier:
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06:10
Der SMI verliert vorbörslich 0,22 Prozent.
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05:00
Die Hoffnung auf ein Ende des Kriegs zwischen den USA und dem Iran und sinkende Ölpreise treiben die Börsen in Japan und Südkorea auf Rekordhochs. Der japanische Nikkei-Index legte um 0,8 Prozent zu und markierte damit den fünften Höchststand in Folge. Auf Wochensicht ergibt sich ein Plus von 8,5 Prozent. In Südkorea stieg der Leitindex um 3,1 Prozent. Sein Wochengewinn summierte sich auf 15,3 Prozent.
Analysten warnten jedoch, der Iran werde die Kontrolle über die Strasse von Hormus wahrscheinlich nicht aufgeben. Die zollfreie Durchfahrt sei nur für 60 Tage garantiert. «Die zukünftige Verwaltung der Meerenge wird vom Iran und Oman geleitet werden, was dem Iran die Möglichkeit gibt, eine 'maritime Dienstleistungsgebühr' zu erheben», sagte Madison Cartwright, eine leitende Geoökonomie-Analystin bei der Commonwealth Bank of Australia. «Das untergräbt die internationalen Normen der freien Schifffahrt und schafft einen Präzedenzfall, dem andere folgen könnten.»
Die Aktien des Intel-Zulieferers Ibiden stiegen im Handelsverlauf in Tokio um bis zu fünf Prozent und notierten zuletzt 1,11 Prozent im Plus. Die Papiere des Branchenkollegen Furukawa Electric legten um 15 Prozent zu. Die Titel des Technologie-Investors SoftBank Group und des Herstellers von Chip-Testgeräten Advantest stiegen um 3,25 beziehungsweise 4,19 Prozent. Die Börsen in Festlandchina, Hongkong und Taiwan bleiben wegen eines Feiertags geschlossen.
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04:00
Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 161,15 Yen und legte 0,2 Prozent auf 6,7686 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8052 Franken vor.
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03:00
Die Aussicht auf ein grösseres Angebot nach der Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran drückt die Ölpreise.
Bereits am Donnerstag hatten beide Sorten den niedrigsten Stand seit Anfang März erreicht. Zuvor hatten mehrere Tanker die Strasse von Hormus passiert «Händler warten noch auf handfeste Beweise, dass sich der Tankerverkehr durch die Strasse von Hormus tatsächlich normalisiert, bevor sie auf einen weiteren Preisrückgang setzen», sagte KCM-Marktanalyst Tim Waterer. Vor dem Krieg wurde etwa ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggasaufkommens durch die Meerenge transportiert.
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02:00
Der Dow Jones Industrial legte um 0,14 Prozent auf 51.564,70 Punkte zu. Am Mittwoch hatte der US-Leitindex zunächst ein weiteres Rekordhoch erreicht, bevor er nach der US-Zinsentscheidung unter Druck geriet. Für die feiertagsbedingt verkürzte Handelswoche ergibt sich nun ein Plus von 0,71 Prozent. An diesem Freitag bleiben die US-Börsen geschlossen, da des Endes der Sklaverei gedacht wird.
Der marktbreite S&P 500 gewann am Donnerstag 1,08 Prozent auf 7.500,58 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 2,48 Prozent auf 30.406,19 Punkte nach oben.
Die Notenbank Fed hatte ein weiteres Mal den Leitzins nicht angerührt. Damit erfüllten die Währungshüter auch unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh den Wunsch von US-Präsident Donald Trump nach Zinssenkungen nicht. Und da die Fed für 2026 mit einer deutlich höheren Inflation als bisher rechnet, werden am Markt statt Zinssenkungen jetzt zunehmend Anhebungen ab September erwartet. Allerdings mildere die anhaltende Talfahrt der Ölpreise inzwischen die Zinsängste etwas ab, kommentierte Marktanalyst Hebe Chen von Vantage Global Prime.
Besitzer von Halbleiteraktien freuten sich dank der anhaltenden Euphorie rund um Künstliche Intelligenz über weitere Kursgewinne. Für Intel ging es um 10,6 Prozent hoch, nachdem Trump erklärt hatte, das Unternehmen habe mit Apple einen Vertrag über die Herstellung von Chips abgeschlossen. Die Titel der Branchenkollegen AMD , Marvell Technology und Micron zogen um bis zu 8,7 Prozent an.
Für den Börsenneuling und Überflieger SpaceX ging es nach dem fünfprozentigen Kursrücksetzer vom Vortag um 3,6 Prozent auf 185 US-Dollar nach unten. In der Spitze hatte der Kurs mit 225,64 Dollar gut zwei Drittel über dem Ausgabepreis am Freitag gelegen. Der Börsenwert des Raumfahrt- und KI-Unternehmens von Tesla-Chef Elon Musk war damit bis auf knapp drei Billionen Dollar gestiegen, was SpaceX zeitweise Platz vier unter den weltweit wertvollsten Unternehmen beschert hatte. Aktuell belegt SpaceX den sechsten Platz - hinter Nvidia , Alphabet , Apple, Microsoft und Amazon .
Die Anteilsscheine von Take Two Interactive stiegen um fast fünf Prozent. Die Tochtergesellschaft Rockstar Games hatte mitgeteilt, dass die Vorbestellungen für das mit Spannung erwartete Videospiel «Grand Theft Auto VI» am 25. Juni beginnen werden. Das grosse Interesse potenzieller Käufer signalisiert schon jetzt, dass es eines der erfolgreichsten Spiele der Branchengeschichte werden könnte.
Für die Anteilsscheine von Kroger ging es um mehr als acht Prozent nach unten. Der Lebensmittelhändler hatte angedeutet, dass der wirtschaftliche Druck auf die Verbraucher sowie die Investitionen zur Gewinnung von Marktanteilen die kurzfristige Geschäftsentwicklung belasten könnten.
(cash/AWP/Reuters)

