Zum aktuellen Geschehen im Nasdaq 100 geht es hier.
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17:35
Entsprechend rot gefärbt ist das Kurstableau: 13 von 20 SMI-Titeln gehen mit Verlusten aus dem Handel. Deutlich waren die Abgaben bei Alcon (-2,5 Prozent) und Amrize (-2,3 Prozent). Auch Partners Group stand erneut unter Druck (-1,7 Prozent). Die Aktie des Privatmarktspezialisten stemmte sich zunächst erfolgreich gegen einen kritischen Kommentar des zuständigen Vontobel-Analysten, konnte sich daraufhin aber nicht halten.
Grösste Gewinner im SMI sind Kühne+Nagel (plus 1,6 Prozent) sowie Swisscom (+1,1 Prozent). Auch Novartis machte nach den massiven Abgaben des vergangenen Tage wieder etwas Boden gut (+0,4 Prozent). Nestlé hielt die Nulllinie knapp, während Roche klar darunter fiel (-0,6 Prozent).
Am breiten Markt waren Barry Callebaut (+2,6 Prozent), Bachem (+2,4 Prozent) und Burkhalter (+2,2 Prozent) gefragt. Für den Gebäudetechnikspezialisten bedeuten der Zuwachs vom Donnerstag eine wenigstens vorübergehende Trendwende. Auf Talfahrt begaben sich hingegen Interroll (-7,7 Prozent) und DocMorris (-4,9 Prozent).
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16:35
Nach den Verlusten im bisherigen Wochenverlauf bleiben die US-Börsen am Donnerstag unter Druck. Weiterhin wird die Stimmung von den Entwicklungen im Nahost-Konflikt und den gestiegenen Ölpreisen belastet. Unter den Anlegern hält sich die Sorge vor einer steigenden Inflation und damit verbunden möglichen Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed.
Dieses Mal erfasste die Verkaufswelle vor allem die Technologiewerte, unter denen sich zuletzt solche mit KI-Fantasie noch positiv abgehoben hatten. Der technologielastige Nasdaq 100 gibt um 0,9 Prozent auf 29.161 Punkte nach. Der Dow Jones Industrial steuert derweil mit einem Abschlag von 0,4 Prozent und 52.153 Zählern auf seinen vierten schwachen Handelstag in Folge zu. Der marktbreite S&P 500 gibt ausserdem um ein halbes Prozent auf 7.598 Punkte nach.
Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte angehoben hat, richtet sich der Fokus der Anleger jetzt auf den Entscheid der Fed in der kommenden Woche. Davor werden am Freitag aber noch die US-Inflationsdaten von grosser Relevanz erwartet. Eine Indikation dafür gaben die am Donnerstag veröffentlichten Erzeugerpreise, die im August etwas stärker gestiegen sind als erwartet.
Allgemein unter Druck gerieten die Aktien aus den Chip- und Speichersektoren, die sich in den vergangenen Tagen noch gegen die allgemeine Börsenschwäche gestemmt hatten. Bis zu fünf Prozent gross waren die Kursverluste bei Aktien wie Western Digital , ARM, Intel, Sandisk und Micron. Als Belastung galt, dass der chinesische Anbieter Deepseek mit einem neuen KI-Modell den Druck auf die US-Konkurrenz erhöht.
Nach Börsenschluss werden am Donnerstag wohl die Resultate von Oracle und Adobe für den Tech-Sektor nochmals von Bedeutung sein. Beide Aktien lagen im Vorfeld im Minus, Oracle aber relativ stark mit drei Prozent. Die Frage nach der Schuldenlast, die für den Ausbau der KI-Infrastrukturen erforderlich ist, bleibt bei Anlegern ein wichtiges Thema. Sie hatte die Oracle-Aktien im Juni und Juli schwer belastet.
Minenwerte haben am Donnerstag unter deutlich zurückkommenden Metallpreisen gelitten. Die Titel von Freeport-McMoran und Southern Copper knickten jeweils um mehr als sieben Prozent ein, nachdem an den Kupfer- und Silbermärkten eine deutliche Korrektur einsetzte. Begründet wurde dies mit einer vertagten Entscheidung über US-Zölle und ölbedingten Konjunktursorgen.
Unter den nachrichtlich bewegten Einzelwerten gab die Aktie von Macy's nach Vorlage von Zahlen um 2,4 Prozent nach. Der Warenhausbetreiber blieb mit seinem Ausblick auf das dritte Quartal hinter den Erwartungen zurück. Noch schlimmer erwischte es im Einzelhandelssektor aber American Eagle Outfitters mit einem Rückschlag um 13 Prozent. Der Bekleidungshändler hatte enttäuschende Umsatzzahlen vermeldet.
Unter den sonstigen Nebenwerten litten die Titel des Kontaktlinsenherstellers Cooper Companies mit einem Einbruch um 15 Prozent unter einem gesenkten Wachstumsausblick. Als Belastung hinzu kam ein abgesagter Verkauf der Sparte CooperSurgical, der die Bank of America dazu veranlasste, ihre bisherige Kaufempfehlung für die Aktien aufzugeben.
Bessere Nachrichten führten bei AeroVironment zu einem Anstieg um fast sechs Prozent. Der Drohnen-Hersteller hatte Quartalszahlen vorgelegt, die hinsichtlich des Umsatzes die Markterwartungen übertrafen.
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16:00
Unerwartet hohe US-Erzeugerpreise und ein steigender Ölpreis haben am Donnerstag die Sorgen der Anleger über eine hartnäckige Inflation geschürt und die Wall Street belastet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,3 Prozent auf 52.216 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,5 Prozent auf 7595 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um 0,7 Prozent auf 26.060 Punkte.
Die US-Hersteller haben ihre Preise im August im Jahresvergleich um 5,4 Prozent erhöht. Experten hatten mit einem Plus von 5,3 Prozent gerechnet. Händler sehen nun eine Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent nach zuvor 65 Prozent, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen in der kommenden Woche um mindestens 25 Basispunkte anhebt. Am Freitag werden die Daten zu den Verbraucherpreisen erwartet, denen die Fed grössere Bedeutung beimisst.
Auch die steigenden Ölpreise schürten die Inflationssorgen der Anleger. Erstmals seit Mai kostete US-Leichtöl WTI wieder mehr als 100 Dollar je Barrel (159 Liter). Der Preis für die Nordseesorte Brent hatte diese Marke bereits am Mittwoch überschritten und notierte bei 105,30 Dollar je Barrel. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat nach Reuters-Informationen im Jemen die Hafenstadt Mokka nahe der wichtigen Meerenge Bab al-Mandab erobert. Hintergrund ist der seit sechs Monaten andauernde Krieg im Nahen Osten, der den Schiffsverkehr auf den wichtigen Routen durch die Strasse von Hormus und das Rote Meer beeinträchtigt.
Bei den Einzelwerten fielen die Aktien von Navan auf, die um 22 Prozent abstürzten. Der Spezialist für Geschäftsreisen und Spesenabrechnungen hat mit hohen Kosten zu kämpfen. Dadurch verdoppelte sich der operative Verlust im abgelaufenen Quartal.
Papiere von Macy's gaben rund fünf Prozent nach. Der Warenhauskonzern hat dank eines starken Geschäfts seiner gehobenen Ketten Bloomingdale's und Bluemercury zwar seine Umsatz- und Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben. Für das laufende Quartal müssen sich Anleger wegen gestiegener Sanierungskosten für Filialen aber auf höhere Verluste einstellen.
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Der SMI steht 0,36 Prozent tiefer bei 13'754 Punkten.
Kühne+Nagel verbessern sich um 2,2 Prozent und sind damit top. Demgegenüber verlieren Alcon und Amrize je 2,5 Prozent.
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15:25
Beide Kontrakte liegen je rund vier Prozent im Plus. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat nach Reuters-Informationen im Jemen die Hafenstadt Mokka nahe der wichtigen Meerenge Bab al-Mandab erobert.
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15:00
Nach den Verlusten im bisherigen Wochenverlauf zeichnen sich am Donnerstag weitere Kursrückgänge an der Wall Street ab. Belastet wird die Stimmung weiter von den Entwicklungen im Nahost-Konflikt und den gestiegenen Ölpreisen. Bei den Anlegern hält sich weiter die Sorge vor einer steigenden Inflation und damit verbunden möglichen Zinserhöhungen der US-Notenbank.
Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent angehoben hat, richtet sich der Fokus der Anleger nun auf die US-Notenbank. Die Fed wird in der kommenden Woche über die Höhe der Leitzinsen entscheiden. Im Vorfeld stehen aber noch die US-Inflationsdaten am Freitag auf der Agenda. Am Markt wird erwartet, dass diese die Entscheidung der Fed beeinflussen dürften. Eine Indikation gaben die am Donnerstag vorbörslich veröffentlichten US-Erzeugerpreise. Diese sind im August etwas stärker gestiegen als erwartet.
Unter den Einzelwerten gab die Aktie von Macy's nach Vorlage von Zweitquartalszahlen vorbörslich um 3,0 Prozent nach. Der Warenhausbetreiber hat zwar starke Quartalszahlen vorgelegt, der Ausblick blieb aber hinter den Erwartungen zurück.
Oracle notierten vor der Startglocke 1,0 Prozent niedriger. Der Software- und Datacenter-Konzern legt am späten Abend nach US-Börsenschluss Quartalszahlen vor.
Nach Handelsschluss in New York werden auch Quartalszahlen von Adobe erwartet. Die Aktie liegt vorbörslich 1,7 Prozent im Minus.
AeroVironment stiegen vorbörslich um 5,2 Prozent. Der Drohnen-Hersteller hatte ebenfalls Quartalszahlen vorgelegt, wobei der Umsatz die Markterwartungen übertraf.
American Eagle knickten indessen um rund 15 Prozent ein. Der Bekleidungshersteller hatte Umsatzzahlen vermeldet, die schlechter ausfielen als erwartet.
Der SMI konnte seine Gewinne vom Morgen nicht halten und liegt wieder 0,2 Prozent tiefer.
An den Finanzmärkten bleiben unmittelbar nach der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank grössere Kursbewegungen aus. Der für die Steuerung der Geldpolitik massgebliche Einlagensatz wird um einen Viertelpunkt auf 2,50 Prozent angehoben, genau wie von Börsianern erwartet.
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13:28
Gewinnmitnahmen bereiten dem Höhenflug des Kupferpreises ein vorläufiges Ende. Das Industriemetall verbilligt sich am Donnerstagmittag an der Londoner Börse um 2,2 Prozent auf 14'440 Dollar je Tonne, nachdem es zuvor mit 14'875 Dollar den dritten Tag in Folge ein Rekordhoch markiert hatte. Wegen Spekulationen auf Einfuhrzölle fliesst Kupfer derzeit verstärkt in die USA, wodurch sich das Angebot in anderen Regionen verknappt.
Es sei aber unklar, ob die dort aufgebauten Lagerbestände dem Weltmarkt dauerhaft entzogen würden oder bei einem US-Verzicht auf Zölle dorthin zurückflössen, sagt Ole Hansen, Chef-Anlagestratege für Rohstoffe bei der Saxo Bank. Aufgrund dieser Unsicherheit müsse mit grösseren Kursschwankungen gerechnet werden.
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13:14
Die Futures des US-Börse Dow Jones gewinnen vor Börseneröffnung 0,2 Prozent bei 52'529,00 Punkten. Die Futures des S&P 500 liegen ebenfalls im positiven Bereich mit einem Plus von 0,1 Prozent. Anders sieht es bei den Nasdaq-100-Futures aus: diese verlieren vor Börseneröffnung 0,2 Prozent.
Der SMI gewinnt nach Verlusten vor dem Mittag wieder. Der Schweizer Leitindex liegt bei +0,2 Prozent bei 13'832,90 Punkten.
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11:45
Vor dem Mittag liegt der Schweizer Leitindex im Minus bei 0,2 Prozent auf 13'772,20 Punkten. Nach einem Tageshoch bei knapp 13'850 Zählern kurz nach Handelseröffnung gab der Leitindex fast stetig nach.
Der hiesige Leitindex SMI hat bislang in der laufenden Woche mehr als 600 Punkte verloren und notiert in etwa auf dem Niveau von Mitte Juni; die Gewinne der letzten drei Monate wurden ausradiert.
Das Verliererfeld bei den Blue Chips wird am Berichtstag mit grossem Abstand von Alcon angeführt, die um 2,2 Prozent nachgeben. «Dass die Papiere gemieden werden, liegt am Konkurrenten Cooper», berichten Händler. Der US-Konzern hatte am Vorabend mit seinem Zwischenbericht und einer tieferen Guidance enttäuscht.
«Die offene Frage ist, ob es sich dabei um ein hausgemachtes Problem von Cooper handelt – oder aber um ein grösseres Nachfrageproblem, das auch Alcon betrifft», meint ein Börsianer. Der Markt gehe aktuell eher von zweiterem aus.
Auf der anderen Seite grüsst die Novartis-Aktie (+1,4 Prozent) von der SMI-Spitze und macht damit immerhin einen kleinen Teil des Absturzes von Anfang Woche wett. Rückenwind geben dabei diverse Analysteneinschätzungen, die auf dem aktuellen Niveau zum Halten oder sogar zum Kauf der Aktie raten. «Der Kursrückgang war übertrieben», heisst es beispielhaft in einem aktuellen Kommentar.
Die Medikamenten-Pipeline sei noch immer gut. Doch es gibt auch warnende Stimmen. Die Entwicklung der Produkte-Pipeline müsse von nun an «nahezu fehlerfrei» über die Bühne gehen, meint ein anderer Experte.
Dahinter legen Swiss Re (+1,0 Prozent), Lonza (+0,8 Prozent) und Kühne+Nagel (+0,6 Prozent) noch relativ deutlich zu.
Bei DocMorris kommt es nach den satten Gewinnen vom Vortag hingegen zu Gewinnmitnahmen. Ausserdem tauchen die BZV-Papiere (-4,5 Prozent) nach der Vorlage der Halbjahreszahlen.
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag im Plus eröffnet, im Verlauf des Vormittags aber klar ins Minus gedreht. Damit setzt sich der Einbruch der letzten Tage fort. Händler nennen als Gründe den hohen Ölpreis und die am frühen Nachmittag anstehende Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank.
«Vor dem EZB-Leitzinsentscheid lassen die Investoren nichts anbrennen», so ein Börsianer. Angesichts der hartnäckigen Inflation wird am Markt überwiegend mit einer Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte gerechnet. «Der Schritt ist zu fast 100 Prozent eingepreist», heisst es von Experten. Von grösserem Interesse als der eigentliche Zinsentscheid seien aber die Anmerkungen zum künftigen Zinspfad. Und dabei seien böse Überraschungen möglich. Deshalb baue der eine oder andere Marktteilnehmer nun seine Positionen ab.
Dies gelte umso mehr, weil der Krieg im Nahen Osten den Ölpreis wieder über die 100-Dollar-Marke getrieben hat. Aktuell notiert der Preis für ein Fass der Sorte Brent bei über 102 Dollar. Und die Signale aus dem Iran deuten nicht auf einen baldigen Frieden hin. Im Gegenteil demonstrierten die iranischen Streitkräfte zuletzt Stärke und betonten, sie seien im Krieg gegen die USA bereit für «Blitzoffensiven» zur Landesverteidigung.
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10:40
Nachdem der SMI noch mit einem Plus in den Donnerstag gestartet ist, drehte die Richtung am Vormittag. Der Schweizer Leitindex rutscht ins Minus von 0,2 Prozent auf 13'849,33 Punkte. Novartis (+1,2 Prozent) bleiben vorn, Alcon bildet mit Verlusten von 2,4 Prozent nach wie vor das Schlusslicht, gefolgt von UBS (-1,3 Prozent) und Roche (-1,1 Prozent).
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10:28
Enttäuschende Zahlen der Modehandelstochter Primark lösen einen Ausverkauf bei ABFoods aus. Die Aktien des britischen Konzerns brachen am Donnerstag in London um bis zu 10,5 Prozent ein, der grösste Kurssturz seit acht Monaten.
Der Primark-Umsatz ist ersten Berechnungen zufolge im am Wochenende auslaufenden Quartal um drei Prozent geschrumpft. Grund sei das schwächelnde Geschäft in Kontinentaleuropa, das um 4,3 Prozent zurückgegangen sei. Die Erlöse aus dem Lebensmittel-Geschäft hätten dagegen im «mittleren einstelligen Prozentbereich» zugelegt. Die Zuckersparte leide erneut unter sinkenden Verkaufspreisen.
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09:30
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Burkhalter: Berenberg senkt auf 135 (145) Fr. - Hold
Partners Group: Vontobel senkt auf 860 (940) Fr. – Buy
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09:20
An der Schweizer Börse könnte es am Donnerstag im frühen Handel leicht aufwärtsgehen. Der Swiss Market Index startet am morgen mit einem Gewinn von 0,2 Prozent bei 13'833,76 Zählern. 17 der 20 Titel liegen im Plus. Auch der breite SMIM zieht vorbörslich um 0,4 Prozent auf 3058,02 Punkte an.
News von den Unternehmen liegen nur wenige vor. Roche (-0,5 Prozent) hat von der US-Arzneimittelbehörde FDA eine beschleunigte Prüfung für das Medikament Enspryng zur Behandlung der seltenen Autoimmunerkrankung Mogad erhalten.
Novartis (+1,0 Prozent) bestätigen derweil die Bodenbildung vom Vortag, als es nach dem Kurssturz vom Montag und Dienstag nach Studienmisserfolgen nur noch um 0,1 Prozent abwärts ging.
Auffällige Kursveränderungen gibt es bei den Blue Chips bei Alcon (-2,7 Prozent).
Eine klare Gegenbewegung auf die Kurseinbrüche des SMI der letzten Tage zeichnet sich aber nicht ab. Der Leitindex hat in der laufenden Woche bislang fast 600 Punkte verloren. Er notiert aktuell in etwa auf dem Niveau von Mitte Juni; die Gewinne der letzten drei Monate wurden ausradiert.
Grund dafür war neben den Negativnachrichten des Indexschwergewichts Novartis die neuerliche Eskalation im Nahen Osten, welche den Ölpreis wieder über die 100-US-Dollar-Marke hochschnellen liess. Auch aktuell notiert der Preis für ein Fass der Sorte Brent über dieser Marke, hat aber in der Nacht immerhin nicht noch mehr zugelegt. Zuletzt ist es örtlichen Medienberichten zufolge im Iran im Bereich der Strasse von Hormus allerdings erneut zu Explosionen gekommen.
Nicht für eine klare Gegenbewegung spricht am Donnerstagvormittag aber auch die Leitzinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), die am frühen Nachmittag ansteht - und in deren Vorfeld sich die Investoren zurückhalten dürften. Angesichts der hartnäckigen Inflation wird am Markt überwiegend mit einer Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte gerechnet. Besonders interessieren nun Aussagen zum künftigen Zinspfad.
Die US-Vorgaben sprechen ebenfalls gegen eine deutliche Gegenbewegung. Immerhin haben jedoch der breite Dow Jones und die techlastige Nasdaq am Vorabend nach dem europäischen Handelsschluss ihre Verluste etwas eingegrenzt - womit die Vorgaben leicht positiv sind. Das neue faltbare iPhone, das Apple am Abend vorstellte, löste am Markt keine grossen Sprünge aus.
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08:10
Bei Julius Bär wird der Schweizer Aktienmarkt (SMI) im vorbörslichen Handel 0,2 Prozent höher auf 13'830,00 Punkten indiziert. Die Aktien von Alcon verlieren an der Vorbörse am stärketen mit einem Minus von 1,3. Auch Amrize (-0,4 Prozent) verliert vor Börseneröffnung. ABB steht mit einem Plus von 0,7 Prozent vorn.
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06:25
Der Schweizer Leitindex wird bei der IG Bank vorbörslich 0,1 Prozent tiefer erwartet. Bereits am Mittwoch schloss der SMI mit einem deutlichen Minus von 1,8 Prozent.
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05:40
Die Furcht vor einer Ausweitung des Nahost-Konflikts und ein damit verbundener Anstieg der Ölpreise haben die asiatischen Aktienmärkte am Donnerstag belastet. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,8 Prozent auf 64'597,46 Punkte nach, und der breiter gefasste Topix notierte 0,3 Prozent niedriger bei 4032,89 Zählern. Auch in China hielten sich die Anleger zurück: Die Börse Shanghai verlor 0,1 Prozent auf 3946,28 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,2 Prozent auf 4564,87 Punkte.
Auslöser für die Zurückhaltung waren geopolitische Spannungen, nachdem der Iran zehn Schiffe nahe der Strasse von Hormus angegriffen und die USA fünf iranische Öltanker versenkt hatten. Zudem schürten Äusserungen aus der japanischen Notenbank (BOJ) die Erwartung rascher Zinserhöhungen. «Für den japanischen Aktienmarkt insgesamt wirken der Anstieg der Rohölpreise und der Zinsen als Bremsklotz», sagte Wataru Akiyama, Stratege bei Nomura Securities. Zu den Verlierern in Tokio zählte Nintendo mit einem Minus von 5,8 Prozent. Auch die Kabelhersteller Fujikura und Furukawa Electric gaben deutlich nach. Gefragt waren hingegen Banken und Wertpapierfirmen, die von höheren Zinsen profitieren, sowie der Öl- und Kohlesektor.
In China sorgte der Rückzug der Schweizer Grossbank UBS aus einem Teil ihres Geschäfts für Aufsehen. Das Institut teilte mit, seine 2022 gegründete Fondsvertriebseinheit in Shenzhen Ende September zu schliessen, da sie sich in einem hart umkämpften Markt nicht behaupten konnte. Übergeordnet blickten Investoren nervös auf die anstehenden US-Inflationsdaten, die den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed mitbestimmen dürften. «Der Anleihemarkt steht unter Druck, da die Ölpreise die Inflationsängste neu entfachen», erklärte Prashant Newnaha, Stratege bei TD Securities. Agrarrohstoffe brächen ebenfalls aus und dürften die Verbraucherpreise in den kommenden Monaten weiter in die Höhe treiben.
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04:10
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 153,51 Yen und legte leicht auf 6,7080 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,8090 Franken. Parallel dazu blieb der Euro im Vorfeld der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) fast unverändert bei 1,1636 Dollar und zog leicht auf 0,9414 Franken an. Der Yen profitierte zuletzt von der Erwartung, dass die Bank of Japan in der kommenden Woche die Zinsen anheben wird, um der Inflation entgegenzuwirken.
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03:50
Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee am Donnerstag zwar um 0,2 Prozent auf 101,03 Dollar je Barrel (159 Liter), hielt sich damit aber weiter über der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 0,2 Prozent fester bei 96,22 Dollar. Die Sorge vor globalen Versorgungsengpässen durch die Ausweitung des Nahost-Konflikts, der nun auch Kämpfe zwischen Saudi-Arabien und den Huthi-Rebellen im Jemen umfasst, stützt die Preise auf hohem Niveau.
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02:00
Die US-Aktienmärkte haben am Mittwoch weiter Federn gelassen. Vor allem die Standardwerte litten unter weiter gestiegenen Ölpreisen, die bei den Anlegern die Inflations- und Zinssorgen hochhalten. Der Leitindex Dow Jones Industrial gab um 0,77 Prozent auf 52'380,66 Punkte nach, wodurch er sein niedrigstes Niveau seit Ende Juli erreichte. Für den breiter aufgestellten S&P 500 ging es um knapp ein halbes Prozent auf 7'636,36 Punkte bergab.
Wie schon am Vortag zeigte sich der Handel an der Nasdaq-Börse etwas robuster. Gute Nachrichten von Meta, die von der Einführung eines eigenen KI-Assistenten beflügelt wurden, konnten das Gesamtbild dort aber auch nicht eindeutig verbessern. Mit 29'421,55 Punkten lag der technologielastige Leitindex Nasdaq 100 am Ende mit 0,29 Prozent im Minus.
Die Fantasie, dass Meta mit dem vorgestellten KI-Agenten «Muse» künftig auch ein stärkerer KI-Nutzniesser werden könnte, liess die Aktien um 6,6 Prozent hochschnellen. Meta sei gut positioniert, um damit Erfolge zu feiern, hiess es am Markt. Ein Experte von Mizuho Securities schrieb, Investoren wollten sehen, dass sich die KI-Investitionen lohnen. Dies sei jetzt ein Schritt in die richtige Richtung.
Die Muse-Vorstellung hielt auch den guten Lauf anderer KI-Werte aufrecht, denn Gewinner kamen vermehrt aus den Chip- und Speicherbereichen. Die Aktien von Firmen wie Marvell Technology, AMD, Sandisk oder Micron legten zwischen 1,5 und 4,3 Prozent zu.
Abgesehen von Meta schlossen die grossen Tech-Schwergewichte jedoch fast alle im Minus, was den Nasdaq im Gesamtbild belastete. Mehr als zwei Prozent verloren die Alphabet-Aktien, weil Meta in Konkurrenz zu dem KI-Agenten Gemini des Google-Mutterkonzerns geht. Auch der Apple -Kurs ging etwas leichter aus dem Handel. Die Vorstellung eines auffaltbaren iPhones wurde hier nicht zum Kurstreiber.
Generell gefragt waren US-Ölwerte: Die Kurse von Chevron und ExxonMobil legten bis zu 2,2 Prozent zu, weil ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im November am Mittwoch erstmals seit Juli wieder mehr als 100 US-Dollar kostete. Anlass dazu gab, dass der Kampf zwischen den USA und dem Iran um die Kontrolle der Strasse von Hormus immer weiter eskaliert.
Unter den amerikanischen Nebenwerten gab es einige grössere Kursausschläge nach unten. So sackten die Aktien der Tankstellen- und Mini-Markt-Kette Casey's um mehr als 14 Prozent ab. Am Markt gab es kritische Stimmen zum Absatzvolumen, da nur höhere Kraftstoffmargen ein Gewinnwachstum ermöglicht hätten. Die Jahresprognosen wurden lediglich bestätigt.
Noch schlimmer erging es aber den Anlegern von ServiceTitan mit einem Kurseinbruch um 30 Prozent. Das Softwareunternehmen gab eine Umsatzprognose für das laufende Quartal ab, die die Anleger enttäuschte. In ersten Stimmen dazu hiess es, die Skalierung eines KI-Agenten verlangsame sich.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)
