Zu den Kursen des Dow Jones geht es hier.

Zu den Kursen des Nasdaq geht es hier.

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17:40

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag deutlich im Minus geschlossen. Der Leitindex SMI verlor 0,8 Prozent auf 14’286 Punkte. Belastet von der erneuten geopolitischen Eskalation im Nahen Osten nach US-Militärschlägen im Iran sowie anhaltenden Zins- und Inflationssorgen tendierte die Börse über den Tagesverlauf hinweg schwächer. Ausserdem sorgte das feiertagsbedingte Fehlen des Handelsplatzes London für dünne Handelsvolumina vor wichtigen Unternehmenszahlen.

18 der 20 Indexmitglieder schlossen im Minus, womit eine deutliche Marktbreite auf der Verkäuferseite lag. Zu den grössten Verlierern im SMI gehörten der Baustoffkonzern Holcim (-2,7 Prozent), Kühne+Nagel (-1,9 Prozent) sowie der Vermögensverwalter Partners Group (-2,2 Prozent). Bei Partners Group dürften gewisse Anlegerinnen und Anleger ihre Positionen von den morgigen Zahlen reduziert haben. Wiederum Givaudan (-1,3 Prozent) litten unter Berichten über ein neues Kartellverfahren in Indien. Demgegenüber konnten sich nur Alcon (+1,1 Prozent) und Nestlé (+0,3 Prozent) im Plus behaupten.

Unter den Schwergewichten erwies sich insbesondere Roche (-1,6 Prozent) als deutlicher Bremsklotz für den Leitindex. Auch Novartis gab um 0,4 Prozent nach. Die zyklischen Bau- und Industriewerke wie Geberit (-1,3 Prozent), ABB (-1,4 Prozent) und Sika (-0,5 Prozent) lagen ebenso im Minus. Auch schwächer zeigten sich die Grossbank UBS (-0,6 Prozent) vor der anstehenden Debatte der Ständeratskommission zu schärferen Eigenkapitalvorschriften.

In den hinteren Reihen des Marktes stachen Gurit mit einem Kurssprung von 13,8 Prozent hervor, nachdem die UBS das Kursziel angehoben und die Kaufempfehlung aufgrund der starken Dynamik im Bereich Windmaterialien bestätigt hatte. Auch Barry Callebaut (+0,7 Prozent) profitierten von einer Kurszielerhöhung der UBS. Demgegenüber sackten Accelleron (-5,3 Prozent) ab - trotz einer Kurszielerhöhung durch Jefferies. Kräftige Abgaben verzeichneten zudem Biotech-Werte wie Kuros (-7,4 Prozent), BioVersys (-7,5 Prozent) und Idorsia (-7,4 Prozent).

Alle Sektoren gaben nach. Besonders Gesundheitswerte (-1,5 Prozent) und Industrietitel (-1,3 Prozent) litten unter Abgabedruck.

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17:00

Der US-Aktienmarkt hat am Montag an seine Kursverluste vom Wochenende angeknüpft. Getrübt wurde die Stimmung von einer erneuten Zuspitzung im Iran-Krieg, was den Ölpreis wieder anziehen liess und Inflationssorgen schürte.

Der Leitindex Dow Jones Industrial fiel um 0,7 Prozent auf 53'199 Punkte. Auf Monatssicht deutet sich gleichwohl wieder einmal ein Anstieg an, und zwar um gut ein Prozent. Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Montag um 0,5 Prozent auf 7675 Zähler nach unten. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 0,2 Prozent auf 29'365 Punkte.

Zudem wirken die Inflationsaussagen von US-Notenbankchef Kevin Warsh vom Freitag noch nach. Dieser hatte auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole gewarnt, dass sich die Inflation nicht ausreichend abschwäche und die Notenbanker noch «Arbeit zu erledigen» hätten. Die «falkenhafte» Botschaft von Warsh habe eine weitere Zinserhöhung der Fed wieder fest auf die Tagesordnung gesetzt, schrieb Marktanalyst Hebe Chen von Vantage Global Prime.

Zu Wochenbeginn nun blickten die Anleger einmal mehr gen Nahost. Erstmals seit etwa einem Monat haben die US-Streitkräfte wieder Ziele im Iran angegriffen. Teheran reagierte umgehend mit Vergeltungsangriffen auf Stützpunkte des US-Militärs. Eine Verhandlungslösung für ein Ende des Iran-Kriegs dürfte durch die jüngsten gegenseitigen Angriffe erschwert werden, heisst es in einer Einschätzung vom Handelshaus Pepperstone.

Dementsprechend zog der Ölpreis an, was wiederum die Ölaktien an der Wall Street antrieb. So stiegen die Titel von Chevron, ExxonMobil und Halliburton zwischen zwei und drei Prozent.

Als Schlusslichter im S&P 500 knickten die Kurse von PG&E um 20 Prozent und die von Edison International um mehr als 23 Prozent ein. Kalifornische Abgeordnete hatten einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Massnahmen des Bundesstaates zur Bekämpfung von Waldbränden aktualisieren soll, jedoch keine Entlastung der börsennotierten Versorgungsunternehmen von der Haftung vorsieht. Dies löste eine Welle von Herabstufungen durch Analysten aus.

Unter den Technologiewerten gewannen die Papiere von Gamestop fast vier Prozent. Der Videospielhändler erwartet er für das zweite Quartal einen Gewinnanstieg, der durch Kapitalgewinne aus seiner Beteiligung an dem Online-Marktplatz Ebay gestützt wird.

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16:30

Dell legt am Dienstag nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das zweite Quartal vor. Die Aktien steigen im Vorfeld rund 2 Prozent.

Die Wall Street erwartet einen Gewinn pro Aktie von 4,93 Dollar bei einem Umsatz von 44,48 Milliarden Dollar. Das entspräche einem Plus von mehr als 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. In den letzten zwei Jahren übertraf Dell die Gewinnerwartungen in 88 Prozent der Fälle. Die Umsatzerwartungen schlug der Konzern in 63 Prozent der Fälle.

«Wir erwarten, dass Dell seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 nochmals anhebt», schrieb Joseph Cardoso, Analyst bei J.P. Morgan. Bisher geht das Unternehmen von einem Wachstum von 47 Prozent aus.

Auch Wells-Fargo-Analyst Aaron Rakers sieht weiteres Potenzial: «Die Nachfrage nach Server-CPUs steigt weiter an, getrieben vor allem durch Anwendungen im Bereich der agentischen KI.» Zudem könne Dell höhere Komponentenkosten an die Kunden weitergeben. Ausserdem stehe ein Erneuerungszyklus bei älteren Servern an. Deshalb dürften die Ergebnisse und der Ausblick für das Servergeschäft positiv überraschen.

Die Aktie ist im laufenden Jahr bereits um mehr als 270 Prozent gestiegen. Der breite US-Index S&P 500 legte im selben Zeitraum knapp 13 Prozent zu.

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16:00

Privatanlegern geht beim Kaufen von Kursrücksetzern die Puste aus. Laut Scott Rubner von Citadel Securities lagen die Netto-Käufe von Kleinanlegern an Verlusttagen des S&P 500 im September seit 2019 im Schnitt nur bei etwa der Hälfte des sonstigen Monatsdurchschnitts. Das ist das schwächste Ergebnis aller Kalendermonate.

Die Verlangsamung beschränkt sich nicht nur auf Käufe bei Kursrücksetzern. Der September verzeichnet auf der Plattform von Citadel historisch sowohl den niedrigsten Anteil am jährlichen Netto-Handelsvolumen der Kleinanleger als auch die schwächste eindeutige Ausrichtung. Das verstärkt den Eindruck, dass die Aktivität der Privatanleger nach dem Sommerende generell einen Gang zurückschaltet.

Das durchschnittliche tägliche Netto-Handelsvolumen liegt in diesem Monat jedoch etwa im 65. Perzentil im Vergleich zum Vorjahr. Das sind rund 10 Prozent über dem Durchschnitt – selbst wenn die Beteiligung saisonal weiter sinkt. Das durchschnittliche tägliche Brutto-Handelsvolumen liegt derweil nur im 35. Perzentil. Das entspricht etwa 4 Prozent unter dem Durchschnitt.

Im August kehrten die Privatanleger als Netto-Käufer zurück. Beim Ausverkauf Ende Juli hatten sie kurzzeitig noch Verkäufe bevorzugt. Diese Nachfrage zeigt sich jedoch bei einer spürbar geringeren Gesamtaktivität. Das ist wichtig vor einem Monat, in dem sich Privatanleger typischerweise zurückziehen.

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15:30

Die US-Börsen starten im Minus. Der Dow Jones Industrial gibt im frühen Handel um 0,4 Prozent auf 53'337 Punkte nach. Für den marktbreiten S&P 500 geht es um 0,2 Prozent auf 7'694 Zähler bergab. Auch der technologielastige Nasdaq 100 verbucht mit 29'403 Punkten ein Minus von 0,2 Prozent.

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14:51

Eine milliardenschwere Übernahme setzt die Aktien des Versicherungsmaklers Aon unter ‌Druck. ⁠Die Anteilsscheine geben im vorbörslichen US-Handel um knapp zwei Prozent nach, nachdem Aon Berichte bestätigt ⁠hat, wonach der Konzern den Rivalen USI Insurance Services für 17 Milliarden Dollar von der Private-Equity-Gesellschaft KKR übernehmen wolle. Mit ‌dem Zukauf will Aon seine Präsenz im zügig wachsenden US-Versicherungsgeschäft ‌für mittelständische Unternehmen ausbauen. Aon rechnet damit, ​dass der Zukauf den bereinigten Gewinn im Jahr 2028 steigern wird. Der Deal gehört zu den grössten Übernahmen in der Versicherungsbranche der letzten Jahre und unterstreicht den Konsolidierungstrend in der stark fragmentierten Branche der Versicherungsmakler.

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14:41

Nach den Verlusten am Freitag zeichnet sich an den US-Aktienmärkten ein von Zurückhaltung geprägter Start in die Woche ab. Getrübt wird die Stimmung von einer erneuten Zuspitzung im Iran-Krieg, was den Ölpreis wieder anziehen liess und Inflationssorgen schürte.

Zudem wirken die Inflationsaussagen von US-Notenbankchef Kevin Warsh vom Freitag noch nach. Warsh hatte auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole gewarnt, dass sich die Inflation nicht ausreichend abschwäche und die Notenbanker noch «Arbeit zu erledigen» hätten. Die «falkenhafte» Botschaft von Warsh habe eine weitere Zinserhöhung der Fed wieder fest auf die Tagesordnung gesetzt, so Marktanalyst Hebe Chen von Vantage Global Prime.

Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn sieht der Broker IG den mit Standardwerten bestückten Dow Jones Industrial 0,3 Prozent niedriger bei 53'396 Punkten. Die Indikation für den technologielastigen Nasdaq 100 lag 0,2 Prozent im Minus bei 29'362 Zählern.

«Gleich zu Wochenbeginn haben es Anleger mit genau den Themen zu tun, die sie seit Wochen umtreiben: den Sorgen vor steigender Inflation und ungelösten geopolitischen Fragen sowie der Angst, dass die amerikanische Notenbank bald die Zinsen anheben könnte», so Jochen Stanzl von der Consorsbank.

Die US-Streitkräfte haben erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen. Die USA nahmen zwei Raketenabschussrampen in der Nähe der für die Weltwirtschaft wichtigen Strasse von Hormus ins Visier, wie verschiedene Medien unter Berufung auf einen US-Beamten berichteten. Der Iran reagierte daraufhin mit Vergeltungsangriffen auf zwei US-Stützpunkte in Jordanien. Die jüngsten gegenseitigen Angriffe dürften eine Verhandlungslösung für ein Ende des Iran-Kriegs erschweren, hiess es hierzu vom Handelshaus Pepperstone.

Unter den sogenannten Magnificent Seven, den sieben grössten Techgiganten der USA, stiegen Nvidia vor der Startglocke zuletzt um 0,7 Prozent und Meta um 0,5 Prozent. Die anderen fünf Mitglieder, Tesla, Alphabet, Amazon, Apple und Microsoft, verbuchten indessen Verluste von bis zu 0,9 Prozent.

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13:49

An den US-Börsen legen diverse Energietitel und erdölnahen Werte vorbörslich zu. Halliburton (+2,6 Prozent), Chevron und Valero (+2,3 Prozent) sowie Exxon Mobil und Occidental Petroleum (+2,0 Prozent) stehen höher. 

Aufgrund einer neuen Regulierung in Kalifornien zur Waldbrandgefahr fallen die Utilities - sprich Versorger - PG&E, Edison International sowie Sempra zwischen 7 und 14 Prozent. Zu Gewinnmitnahmen kommt es ferner bei Moderna und ServiceNow

Die beiden Aromen- und Riechstoffkonzerne Givaudan (-0,4 Prozent) und International Flavors & Fragrances (vorbörslich -7 Prozent) verzeichnen am Montag ebenfalls Kursverluste, da die gesamte Spezialchemie- und Duftstoffbranche durch ein neues Kartellverfahren in Indien sowie anhaltenden Druck auf die Gewinnmargen belastet wird.

Zudem verschreckt der Videospielhändler GameStop die Anleger mit einer Umsatzwarnung und schickt damit die Aktie auf Talfahrt. Die ‌Titel ⁠geben vor US-Börsenstart um gut fünf Prozent nach, nachdem ⁠der Konzern für das zweite Quartal einen Nettoumsatz zwischen 780 und ‌800 Millionen Dollar in Aussicht gestellt hat, ‌nach gut 972 Millionen Dollar ​im Vorjahreszeitraum. GameStop begründete den deutlichen Rückgang mit geplanten Ladenschliessungen und dem Verkauf des Frankreich-Geschäfts.

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13:00

Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start leicht schwächer:

Dow Jones Futures: -0,23 Prozent
S&P 500 Futures: -0,27 Prozent
Nasdaq Futures: -0,16 Prozent

Die Schweizer Börse, gemessen am Swiss Market Index (SMI), steht 0,36 Prozent tiefer. Holcim führt die Verliererliste mit einem Minus von 1,5 Prozent an, während Logitech 0,5 Prozent zulegen. Kühne+Nagel, welche nach dem Start mit Kursgewinnen auffielen, notieren mittlerweile unverändert.

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11:39

Der Schweizer Aktienmarkt macht zum Wochenstart keine grossen Sprünge. Der SMI notiert seit Handelsstart in etwa auf dem Niveau von Ende letzter Woche. Damit stehen die Chancen gut, dass der Leitindex den August mit einem Kursplus abschliessen kann. Aktuell notiert er gut 40 Punkte über dem Stand von Ende Juli. Seit Anfang Jahr summieren sich die Gewinne auf gut 8,5 Prozent.

Von den Unternehmen gibt es zum Wochenstart kaum News. Das wird sich am morgigen Dienstag ändern, wenn Swiss Life und Partners Group ihre Halbjahreszahlen vorlegen. Eher bedächtig geht es an der hiesigen Börse zum Wochenbeginn aber auch deshalb zu und her, weil das Finanzzentrum London als wichtiger Taktgeber wegen eines Feiertages ausfällt.

Der SMI verliert um 11.26 Uhr 0,24 Prozent auf 14'369,89 Punkte. Er bewegt sich seit Handelsbeginn ohne klare Richtung innerhalb einer Bandbreite von lediglich gut 40 Punkten. Der Mid-Cap-Index SMIM sinkt um 0,44 Prozent auf 3120,37 und der breite SPI um 0,18 Prozent auf 20'234,60 Punkte.

Dem SMI kommen am heutigen Montag immerhin seine defensiven Qualitäten zugute. Er schneidet deutlich besser ab als zum Beispiel der deutsche Dax, der klar nachgibt.Das Umfeld spricht denn auch nicht gerade für Investitionen in Aktien. So haben sich in den USA die Zinserwartungen nach der Rede des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh in Richtung baldige Zinserhöhung geändert, und im Nahen Osten ist wieder Kanonendonner zu hören. Erstmals seit Ende Juli griffen zudem die US-Streitkräfte Ziele im Iran an, und dieser reagierte mit Gegenschlägen. In der Folge stieg der Ölpreis an. Ein Fass der Sorte Brent kostet wieder etwas mehr als 91 US-Dollar.

Die Ausschläge bei den SMI-Titeln sind sehr gering. Keiner der 20 Blue Chips weist aktuell eine Veränderung von mehr als 1 Prozent auf.

Gestützt wird der Gesamtmarkt von leicht zulegenden Novartis (unverändert). Auch die defensiven Versicherungstitel und die Swisscom haben sich bei den Gewinnern eingereiht. Nicht ins Bild passen Roche, die um 0,5 Prozent nachgeben, sowie Nestlé mit minus 0,1 Prozent.

Von der Spitze bei den Blue Chips grüssen allerdings Kühne+Nagel (+0,7 Prozent), mit denen es seit einiger Zeit nach oben geht. Aktuell dürfte die Eskalation im Nahen Osten leichten Rückenwind geben. Auf der anderen Seite geht es mit Holcim (-0,9 Prozent), Lonza (-0,9 Prozent) und ABB (-0,6 Prozent) am stärksten abwärts.

Unter Beobachtung sind die UBS-Papiere (-0,2 Prozent), da die zuständige Kommission des Ständerats über die künftige Regulierung entscheiden wird. Laut der Sonntagspresse zeichnet sich eine Verwässerung der bundesrätlichen Vorschläge ab. Am Freitag hatte die UBS-Aktie im Vorfeld ein neues Jahreshoch markiert. «Womöglich sickerten erste Verhandlungsergebnisse in den Handel», meinen Börsianer.

Deutlich abwärts geht es mit Accelleron (-4,0 Prozent), die zuletzt schon mit einem sehr volatilen Kursverlauf aufgefallen waren. Analystenkommentare, etwa zu Gurit (+4,2 Prozent), sorgen ausserdem für etwas Bewegung.

Die Papiere vom Flughafen Zürich können sich derweil etwas vom freitäglichen Kurssturz (-7,7 Prozent) nach der Vorlage der Zahlen erholen und ziehen nun um 0,7 Prozent an. Analysten sehen die Kursreaktion als übertrieben an. So findet etwa die Bank Vontobel verteidigende Worte und bestätigt trotz leicht reduziertem Kursziel die Kaufempfehlung

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11:13

Die UBS hat am Montag das Kursziel für Gurit auf 39 von 43 Franken bei einer Kaufempfehung mit der Begründung gesenkt, dass ein langsameres Wachstum in Wind Materials wegen des Wegfalls von einmaligen Effekten im Jahr 2027 anstehe. Dieses Geschäft macht rund 50 bis 60 Prozent des Umsatzes aus. Insgesamt profitiere das Unternehmen aber von langfristigen Verträgen und damit von hoher Planungssicherheit, so der zuständige UBS-Analyst weiter. Insgesamt habe Gurit in den kommenden Jahren solide Gewinnaussichten, gestützt durch die Wind- und Verteidigungsmärkte.

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11:04

Die Aktien von Holcim führen mit einem Rückgang von 0,9 Prozent die Verliererliste im SMI an.

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10:44

Die Aussicht ‌auf ⁠eine längerfristig robuste Auftragslage ermuntert Anleger zum Einstieg bei Chipzulieferer Soitec. Die Aktien ⁠des Chipindustrie-Zulieferers steigen in Paris um vier Prozent auf 112,30 Euro. Firmenchef ‌Laurent Remont sagte der Nachrichtenagentur Reuters, Kunden schlössen ‌wegen der hohen Nachfrage verstärkt langfristige ​Lieferverträge für Siliziumwafer ab, die Festpreise und Anzahlungen beinhalteten.

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10:22

Der Swiss Market Index (SMI) tendiert am Montag leicht schwächer und gibt um 0,1 Prozent nach in einem richtungslosen Handel. Von den drei Schwergewichten lasten vor allem Roche auf dem SMI mit einem Kursverlust von 0,6 Prozent, vor ABB mit einem Minus von 0,5 Prozent. An der Spitze im SMI legen Kühne+Nagel 1,4 Prozent zu, gefolgt von Amrize und Swisscom mit je plus 0,6 Prozent. 

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10:12

Die neuen US-Militärschläge ‌auf Ziele im ‌Iran verteuern Rohöl ​erneut. Der Preis für die Sorte Brent aus der Nordsee steigt um 3,3 Prozent auf ‌90,98 Dollar je Barrel. Die neuen Kämpfe würden voraussichtlich eng begrenzt ​bleiben, prognostiziert Suvro Sarkar, ​Chef-Rohstoffanalyst der Bank ​DBS. Entscheidender sei, dass sich die ‌Verhandlungen über eine Öffnung der wichtigen Handelsroute durch die Strasse ​von ​Hormus nun voraussichtlich ⁠verzögern. Daher werde ​der Ölpreis wohl ⁠auf absehbare Zeit zwischen 85 ‌und 95 Dollar pendeln.

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10:06

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien: 

Accelleron: Bank of America erhöht das Kursziel auf 93 von 85 Fr., belässt die Einstufung auf Buy.

Accelleron: Jefferies erhöht das Kursziel auf 83 von 75 Fr., Einstufung Hold unverändert. 

Barry CallebautUBS erhöht das Kursziel auf 1180 von 1100 Fr. mit unveränderter Einstufung Neutral.  

Flughafen Zürich: Vontobel senkt das Kursziel auf 260 von 270 Fr., hält am Rating Buy fest. 

Gurit: UBS erhöht das Kursziel auf 49 von 43 Fr. und belässt die Einstufung auf Buy.

Kudelski: Research Partners senkt das Kursziel auf 1,05 von 1,37 Fr., die Einstufung bleibt auf Halten. 

Orior: Octavian senkt das Kursziel auf 16,60 von 19 Franken, das Rating Hold bleibt gleich.

SoftwareOne: ZKB sieht den fairen Wert bei 14,00 Fr., hält an Rating Neutral fest. 

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09:39

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag mehr oder weniger unverändert in den letzten August-Handelstag gestartet. Die gestiegenen US-Zins-Erwartungen und der höhere Ölpreis seien zwar Belastungsfaktoren, meinen Börsianer. Die vielen defensiven Titel an der Schweizer Börse stützen aber den Markt.

Das Notenbanker-Treffen von Jackson Hole vom Freitag wirke noch nach, meinen Händler. Der neue Fed-Chef Kevin Warsh habe die Märkte auf eine steigende Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung im September vorbereitet. 

Abgesehen davon eskaliert der Nahostkonflikt wieder. Erstmals seit Ende Juli griffen die US-Streitkräfte Ziele im Iran, und dieser reagierte mit Gegenschlägen. In der Folge stieg der Ölpreis leicht an. Ein Fass der Sorte Brent kostet wieder etwas mehr als 90 US-Dollar.

Der SMI steht um 09.30 Uhr 0,05 Prozent höher bei 14'407,26 Punkten. Der Mid-Cap-Index SMIM sinkt hingegen um 0,28 Prozent auf 3325,22 und der breite SPI um 0,05 Prozent auf 20'259,51 Zähler.

Von den 20 Blue Chips notiert gut die Hälfte im Plus, die Ausschläge halten sich allerdings mit -0,7 bis +1,1 Prozent in Grenzen. Eine Stütze für den Markt sind Novartis und Nestlé, die um 0,2 respektive 0,3 Prozent anziehen. Auch andere defensive Titel sind im Plus. Ausnahme sind Roche (-0,7 Prozent).

Von der Spitze grüssen derweil Kühne+Nagel (+1,1 Prozent), die von den neuerlichen Nahosteskalation profitieren dürften. Gefragt sind auch Richemont (+0,5 Prozent) nach guten Konjunkturdaten aus dem wichtigen Markt China.

Auf der anderen Seite geben UBS (-0,3 Prozent) im Vorfeld der Sitzung der zuständigen Ständeratskommission zur künftigen Regulierung nach.

Auch am breiten Markt gibt es kaum News. Zahlen vorgelegt hat einzig die Immobilienfirma Varia US (-1,1 Prozent). Analystenkommentare, etwa zum Flughafen Zürich (+1,2 Prozent) und Barry Callebaut (+1,5 Prozent), sorgen ausserdem für etwas Bewegung.

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09:06

Der Swiss Market Index (SMIbeginnt unverändert. Am schwächsten starten im SMI Logitech mit einem Abschlag von 1,0 Prozent und Lonza (-0,7 Prozent). Kühne+Nagel (+0,8 Prozent) und Amrize (+0,7 Prozent) legen zu. Insgesamt stehen sieben SMI-Titel höher, zwei notieren unverändert und elf geben nach.

Im breiten Markt fallen Idorsia um 3,2 Prozent. Vaudoise, Barry Callebaut und Mobilezone legen um mehr als 1,5 Prozent zu. 

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08:08

Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär eine gute Stunde vor Handelsbeginn weiterhin im roten Bereich mit einem Minus von 0,2 Prozent. Einzig Amrize und Alcon können unter den 20 SMI-Titeln leicht zulegen. Mit einem etwas höheren Abschlag fallen Logitech auf, welche 0,5 Prozent nachgeben. 

Bei den Mid Caps ziehen SoftwareOne nach einer Kurszielerhöhung um 1,5 Prozent an. Höher stehen ebenfalls Barry Callebaut (+0,8 Prozent), Flughafen Zürich (+0,9 Prozent) und Galenica (+0,6 Prozent). Einen etwas grösseren Verlust verzeichnen BB Biotech mit minus 0,9 Prozent. Ansonsten bewegen sich die Kurse in engen Bandbreiten.

07:51

Der US-Dollar hat die am vergangenen Freitag erzielten Gewinne über das Wochenende gehalten. In der neuen Woche stehen wichtige Konjunkturtermine an, welche die neue Erwartungshaltung zu den US-Zinsen testen werden. Der Dollar zum Franken notiert am Montagmorgen mit 0,8093 praktisch unverändert zum Freitagabend. Das Gleiche gilt für den Euro zum Dollar, der bei 1,1590 nach 1,1580 steht. Wenig verändert zeigt sich auch das Währungspaar Euro gegen Franken (0,9381).

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07:39

Der deutsche Leitindex (DAX) wird bei der IG Bank vorbörslich unverändert angezeigt, während die US-Futures allesamt rund 0,2 bis 0,3 Prozent tiefer stehen. 

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06:26

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei IG Bank 0,25 Prozent tiefer indiziert. Die Liquidität an den Märkten ist kurz vor dem Auslaufen der Sommerferien in Übersee sehr dünn. So war das Handelsvolumen an den US-Börsen letztmals vor 3 Jahren so tief wie vergangene Woche. Mit diesen tiefen Volumen kann es entsprechend zu grösseren Kursausschlägen an den Börsen kommen, sollten Neuigkeiten die Finanzmärkte bewegen. 

Während keine Publikationen von Unternehmensergebnissen anstehen, diskutiert die Wirtschaftskommission des Ständerats das neue Bankengesetz mit den Eigenkapitalvorschriften zur UBS.

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06:20

Die Furcht vor steigenden Zinsen und eine militärische Eskalation im Nahen Osten haben den asiatischen Aktienmärkten zum Wochenstart am Montag zugesetzt. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,6 Prozent auf 65'361,60 Punkte nach und der breiter gefasste ‌Topix ⁠notierte 0,4 Prozent niedriger bei 4128,76 Zählern. Auch in China hielten sich die Anleger zurück. Die Börse Shanghai verlor 0,4 Prozent auf 3.937,66 ⁠Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 1,0 Prozent auf 4.564,76 Punkte.

In Japan drückten Aussagen von US-Notenbankchef Kevin Warsh auf die ‌Stimmung, der die Bekämpfung der Inflation in den Vordergrund rückte und damit Erwartungen an eine ‌baldige Zinserhöhung schürte. Zudem preisen die Märkte eine fast sichere Zinsanhebung der ​Bank of Japan (BOJ) im kommenden Monat ein. «Die wachsenden Erwartungen an US-Zinserhöhungen dürften die Stimmung der Anleger belasten», erklärte Takayuki Miyajima, Chefökonom bei der Sony Financial Group. Zu den grössten Verlierern im Nikkei zählten Advantest mit einem Minus von sieben Prozent sowie Mitsubishi Materials und Japan Steel Works.

In China rückten gemischte Konjunkturdaten in den Fokus. Die Fabrikaktivität verbesserte sich im August zwar leicht auf 49,8 Punkte, blieb ‌aber den zweiten Monat in Folge im Schrumpfungsbereich. «Es ist zu früh, um auf eine Erholung der Wirtschaft zu schliessen», sagte Zhiwei Zhang, Chefökonom bei Pinpoint Asset Management. Gleichzeitig sorgte der eskalierende Konflikt zwischen den USA und dem Iran für Verunsicherung. Nach US-Angriffen auf iranische Abschussanlagen auf ​der Insel Larak griff der Iran laut Medienberichten US-Luftwaffenstützpunkte in Jordanien an. Dies trieb die Sorge ​vor neuen globalen Inflationsrisiken durch steigende Energiekosten an.

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06:14

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar ​0,2 Prozent auf 159,78 Yen. US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die jüngste Schwäche der japanischen Währung als «ziemlich gut eingedämmt», was Spekulationen über eine erneute gemeinsame Intervention dämpfte. Zur ‌chinesischen Währung legte der Dollar leicht auf 6,7225 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8086 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1589 Dollar und zog leicht auf 0,9371 Franken an.

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06:05

Am Rohstoffmarkt sorgte der militärische Schlagabtausch zwischen Washington und Teheran ​für einen ​Preissprung. «Es sieht so aus, als befänden wir uns in einer weiteren Eskalationsphase», ⁠sagte IG-Marktanalyst Tony Sycamore. In der Folge verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent ​aus der Nordsee um 2,8 Prozent ⁠auf 90,60 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 2,5 Prozent fester bei 85,52 Dollar. US-Präsident Donald Trump kündigte an, Öl ‌aus einem neuen Abkommen mit Venezuela zur Auffüllung der strategischen Reserven der USA nutzen zu wollen.

Der Goldpreis verliert 0,77 Prozent in der asiatischen Handelsphase. Das gelbe Metall steht unter deutlichem Abgabedruck. Nach der Rallye im August rutschte Gold zeitweise unter die Marke von 4400 Dollar pro Unze und markierte damit den tiefsten Stand seit knapp zwei Wochen.

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06:00

An der Wall Street hatten die Zinssorgen bereits vor dem Wochenende ihre Spuren hinterlassen. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag ‌kaum verändert bei 53'559,99 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,2 ​Prozent auf 7711,76 Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 0,5 Prozent auf 26'402,42 Stellen nach. Anleger blicken nun gespannt auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, der entscheidend für den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank im September sein dürfte.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Thomas Daniel Marti
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